Mittwoch, 27. Dezember 2017

Nordkorea: Ein Land in die Unterwerfung würgen


Das ist ein Skandal. Was denken sich Putin und Xi? Sie haben wohl ihre eigenen Grundsätze über gleiche Rechte für große und kleine Länder vergessen. Und sie haben auch vergessen, was die US-Verbrecher diesem kleinen, tapferen Land seit 65 Jahren angetan haben, das an der Seite der Alliierten gegen den japanischen Faschismus gestanden hat. Jetzt aber werden die japanischen Faschisten nachträglich quasi freigesprochen. Was aber in Bezug auf Deutschland wirklich sehr beschämdend ist, dass unser Land dasselbe Schicksal der Teilung erlitt und notdürftig wieder vereint wurde, aber NIEMALS, NIEMALS das Maul aufgemacht und mit Nordkorea speziell, mit ganz Korea sich irgendwie solidarisch gezeigt hat. Ein Land mit exakt derselben Bevölkerungsmenge (mindestens genauso tüchtig wie die deutsche), aber nur mit ca. zwei Drittel des deutschen Territoriums. Ein klassisches Beispiel für die A....kriecherei unseres Landes.


Nordkorea: Ein Land in die Unterwerfung würgen


Peter König
25. Dezember 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Pjöngjangs Republik Korea (DPRK) wird zur Unterwerfung gewürgt wenn nicht in den Hungertod durch den UN- Sicherheitsheitsrat mit 15 : 0 Stimmen, d. h. einstimmig. Keiner der 15 Staaten im UN-Sicherheitsrat, ganz zu schweigen von den 5 permanenten Mitgliedern, hat den Mut aufgebracht, NEIN zu der killer-Resolution zu sagen, aufgesetzt und vorgeschlagen von den Vereinigten Staaten von Amerika, ein Name, der zunehmend für einen internationalen Schurken- und Verbrecherstaat steht.

Die New York Times berichtet am 22. Dezember 2017:
„Präsident Trump hat praktisch jedes Druckmittel benutzt bis knapp zum Aushungern des Volkes von Nordkorea, um sein Verhalten zu ändern,“ sagte der Sicherheitsberater des Weißen Hauses Thomas P. Bossart am Dienstag. „Und deswegen haben wir nicht mehr viel Raum, den wir anwenden können, um ihr Verhalten zu ändern.“
Da stellen sich einem zwei Fragen – erstens, wer ist Trump, den UNSC zu erpressen, Länder zu bestrafen, die sich nicht den Wünschen des Imperiums beugen?
Ja, Erpressung, weil es genau das ist, was kategorischer Teil des internationalen Verhaltens der Chef-Schurken ist. Paradebeispiel ist die jüngste UN-Resolution, Trumps einseitige Entscheidung zu annulieren, Jerusalem zur Hauptstadt Israels zu erklären, und er, der Donald drohte, er werde genau aufpassen, wer gegen die USA stimme, um solche Länder finanziell oder mit Sanktionen zu bestrafen; und zweite Frage: Wie kommt es, dass Russland und China diesem buchstäblich genozidalen Sanktions-Programm zustimmen, das in dieser Resolution enthalten ist?

Sowohl Russland als auch China wissen, dass Washingtons Argumente gegen die DPRK auf einem Haufen Lügen basieren. Dass alles, was aus Washington kommt, eine Lüge ist oder Unwahrheit oder Unterlassung von Fakten – ist rund um den Globus gut bekannt. Aber in diesem Fall, wo zwei aufsteigende Weltmächte, Russland und China das Veto-Recht haben, NEIN zu diesen illegalen Sanktionen zu sagen, stellt sich die Frage, warum sie nicht ihr Vero nutzten.

Insbesondere deshalb, weil sowohl Russland als auch China natürliche Alliierte Nordkoreas sind. Warum machen sie die Erpressung Washingtons mit? Ein Veto hätte dieser Sorte lächerlicher Typten wie Nikki Haley und Donals Trump eine deutliche Botschaft geschickt, dass es keine Angst mehr vor dem Teufel gibt und dass die Machtinstrumente an Washington vorbeischwimmen.
War es die Angst, dass der Verrückte möglicherweise auf den roten Knopf drücken könnte? Für den Idioten zu stimmen ist gewiss keine Garantie, dass der Verrückte nicht doch den Atomknopf drückt. Was ist das also für eine Diplomatie? Die Angst vor mehr Sanktionen gegen Russland und China?

Das wäre absolut lächerlich, da beide Länder, Gründer der Shanghai Cooperation Organization (SCO) beinahe völlig abgenabelt sind von der westlichen Dollar-Ökonomie und an der Spitze einer neuen Ökonomie stehen, die bereits etwa die Hälfte der Weltbevölkerung umfasst und ein Drittel des wirtschaftlichen Ausstosses der Welt. Folglich können sie vollständig unabhängig vom Westen funktionieren. Es gibt keine Angst vor Sanktionen.
Was also?
Vielleicht, weil sie, Russland und China, der Welt zeigen wollen, dass egal, wie sie stimmen, das tun werden, was sie als korrekt ansehen, wie etwa, die Sanktionen nicht zu befolgen, und dass sie nicht das Volk Nordkoreas, ihre Freunde und Alliierten hungers sterben lassen werden. Das würde jenen Ländern sagen, die noch nicht wagen, der USA zu widersprechen: ‚Habt keine Angst, wir sind auf eurer Seite.‘

Bereits vor einem Monat berichtete Reuters, dass laut einem nordkoreanischen Vertreter der UNO in Genf es Frauen und Kinder sein werden, die am meisten unter den Sanktionen leiden werden. Das ist ein Klassiker. Er trifft auf alle Fälle überall zu, wo Sanktionen angewandt werden. Zum Beispiel im Irak, wo unter dem Clinton Sanktions-Programm nach einem UN-Report von 1995
„576 000 Kinder womöglich gestorben sind seit Ende des Krieges auf Grund der Sanktionenn, die der Sicherheitsrat verhängt hatte, wie zwei Wissenschaftler berichteten, die das Land für die UN-FAO untersucht hatten.“
Außerdem fand die Studie heraus, „eine steil ansteigend Fehlernährung unter Kindern und mit der Aussicht, dass in den kommenden Jahren noch mehr Kinder in die Risiko-Zone geraten.“ - In der Tat starben beinahe eine Million Kinder in der Folge des 10-jährigen Sanktions- Programmes.

Wird die Welt ähnliche Zahlen – oder höhere – von Menschen in Nordkorea sterben lassen, nur weil die DPRK sich entschieden hat, sich zu verteidigen gegen die selbsternannte außergewöhnliche Nation, die sich vor 60 Jahren weigerte, einen Friedensvertrag zu unterzeichnen und stattdessen ständig Nordkorea drohte mit jährlichen riesigen Kriegsmanövern entlang der koreanischen Halbinsel?

Nordkorea hat keinem Land irgendetwas angetan. In der Tat beabsichtigt Nordkorea nicht, irgendein Land anzugreifen. Nordkorea hat den Mut gehabt und die Kraft,
sich als ein sozialistisches Land neu aufzubauen in voller Isolation seit die USA 1953 das Land total zerstörte mit dem Verlust eines Drittels seiner Bevölkerung, circa 3 Millionen Menschen. Kann sich da jemand wundern, weshalb Nordkoera beschloss, sich zu verteidigen – komme was wolle?



Dies ist Pjöngyang 1953. Vollständig von den USA zerstört – und von Nordkorea wieder aufgebaut.
Und ist irgendjemandem klar, inklusive der 15 Länder im UN-Sicherheitsrat, dass sie Nordkorea dazu verurteilt haben zu verhungern, während Nordkorea unendliche Male erklärt hat, nichts anderes als Frieden zu wollen, dass es bereit ist, mit allen anderen Atomwaffen-Ländern ein Atomwaffen-Abrüstungs-Programm zu unterzeichnen; dass es bereit ist zu verhandeln, sobald Washington aufhört mit seinen selbstherrlichen und gefährlichen Kriegsmanövern und Kampf-Flugzeugen, die sein Territorium überfliegen?

Warum soll Nordkorea oder irgendeine andere Nation nicht dasselbe Recht wie die USA, England, Russland, China, Frankreich, Israel, Indien, Pakistan und die NATO-Mitglieder Belgien, Deutschland, Italien, Holland und die Türkei haben, die Atomwaffen teilen und angeblich B61 taktische Atomwaffen auf Russland, Iran und andere Länder im Nahen Osten gerichtet erworben haben – zu „Verteidigungs-Zwecken“?

Die Türkei hat fünfmal so viel Atomwaffen als Nordkorea auf seiner Incirlik-Basis, Belgien und Holland haben zusammen viermal mehr Atomwaffen als Nordkorea.
 


Kommentare:

  1. in diesem sinnlos erzwungenen krieg leiden und verlieren alle, IHR LEBEN ODER IHRE GESUNDHEIT!!

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  2. Kopie aus Wiki:
    "Im 21. Jahrhundert bezeichnet amerikanischer Exzeptionalismus die politische Kernideologie der USA.[8][9] Er drückt sich, wie Stephen Kinzer schreibt, auch darin aus, dass die USA die einzigen in der Geschichte der Neuzeit sind, die überzeugt sind, dass sie Gottes Werk verrichten, indem sie ihr politisches und wirtschaftliches System anderen bringen.[10] Wegen ihrer Einzigartigkeit seien die USA an völkerrechtliche Vereinbarungen grundsätzlich nur insoweit gebunden, wie ihnen dies nützt.[11] Auch ließen sich ihre Taten grundsätzlich nicht nach den moralischen Normen bewerten, nach denen die USA die Taten anderer Nationen bewerten. Denn es könne grundsätzliche keine „moralische Äquivalenz“ zwischen den USA und anderen Staaten in der Bewertung ihrer Taten geben, da sich Verbrechen von ‚wesenhaft Guten‘ nicht mit Maßstäben bewerten ließen, die man an Verbrechen von ‚wesenhaft Schlechten‘ anlegt. Folglich mögen die USA zwar gelegentlich ‚Fehler‘ machen, können jedoch aus grundsätzlichen Gründen keine Kriegsverbrechen begehen – weder in Vietnam, noch im Irak oder in Syrien. Und aus ebenso grundsätzlichen Gründen können sie auch keine Zivilisten ermorden, sondern Zivilisten sterben einfach als ‚kollaterale‘ Folge bester Intentionen. Da die USA wesenhaft gut seien, entzögen sich ihre Taten auch grundsätzlich einer Bewertung nach völkerrechtlichen Normen." Zitat Ende

    Kommunisten verrichten nun mal nicht Gottes Werk.

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  3. Wie Harry Belafonte gesungen hat: Alles klar wie Kloßbrüh'!

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  4. Die Chinesen erwarten wohl das Kim sich Ihnen gegenüber unterwirft als Austausch für Schutz vor den USA. Wir werden sehen ob Kim nachgibt bevor sein Land von den USA angegriffen wird oder ob die Chinesen ihre Taktik vorher fallen lassen.

    Gruß

    Kotromanic

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    1. Was die Russen angeht die haben diese komische Krankheit vom Westen akzeptiert werden zu wollen die hatten die Zaren, die Kommunisten und Putins Mannschaft hat die auch.
      Man könnte es auch als "nicht gewinnen wollen" bezeichnen. Sieht man auch in Syrien.
      Sie haben scheinbar Angst oder wissen von Drohungen von den USA was passiert wenn man
      ihre Pläne völlig durchkreuzt.

      China ist da anders aber ich fürchte sie wollen die USA nur genauso beerben wie die USA das britische Empire beerbt hat.

      Gruß Kotromanic

      (Pardon das ich zu früh abgeschickt hatte vielleicht kann man ja die Posts verbinden)

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    2. Diese Krankheit ist aber komischerweise hauptsächlich in der Elite verbreitet. Im Grunde liegt das auf derselben Ebene wie bei Schwarzamerikanern, die gute Hausnigger werden wollen. Wie Obama, der beste, den sie je hatten.

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