Dienstag, 25. September 2018

Israelische Medien in totaler PANIK wegen Russlands Liefergungen von S-300 an Syrien


Endlich mal wieder eine gute Nachricht. Die eigentlich überfällig war. Israel hat
während des syrischen Krieges an die 1000 Angriffe gegen Syrien geflogen, was große Schäden und viele Tote gefordert hat. Sie taten es ungestraft, weil sie den großen Bruder im Rücken hatten. Aber, wie FortRussia sagt, ist noch lange nicht raus, ob es wirklich geschieht. Moskau hat das schon oft angekündigt und es war oft nur heiße Luft. Diesmal gibt es allerdings einen sehr ernsten Grund.

Joaquin Flores

25. September 2018

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die israelischen Medien sind in totaler Raserei über die kommenden Lieferungen an Syrien von russischen anti-Luftabwehr-Raketen S-300. Sie sind sich im klaren, dass dies zu ernsten Folgen für die israelische Luftwaffe führen wird.

Aber, wie FNR anmerkt, gibt es eine keineswegs abwegigie Chance, dass Russland die Lieferung nicht vollzieht, angesichts der Geschichte in dieser Frage und in Verbindung mit Mustern, die man anwendete mit solchen Ankündigungen, um ein Zugeständnis von einer dritten Seite zu erhalten.

Aber wie die Jerusalem Post erklärt, würde das Auftauchen der S-300 es der syrischen Armee erlauben, ihe Luftabwehr des Landes zu modernisieren, was eine «Bedrohung Israels» wäre.

Im Zusammenhang mit den Lieferungen von Luftabwehr-Raketen, veröffentlichte der Ninth Channel einen Artikel mit der Überschrift «In zwei Wochen wird Israel einen Alptraum erleben.»
RevContent InArticle SOLO

Die Zeitung Yediot Aharonot gibt auch zu, dass die Lieferung von S-300 an Syrien eine sehr schlechte Nachricht für Israel ist, weil es für die israelische Luftwaffe «mehr Anstrengungen, mehr Planung und mehr Vorsicht erfordern würde, den Himmel über Libanon und Syrien zu benutzen».

Laut Haaretz können die S-300 in den Händen Syrien Israels Aktivitäten in der Region gefährden, so dass man ab jetzt zweimal nachdenken müsse, bevor man die nächste Attacke mache».

Die Entscheidung, das S-300 System an Syrien zu liefern, wurde auf dem Hintergrund gemacht des Vorfalls mit dem Abschuss der russischen IL-20 Flugzeugs am 17. September. Es wurde von der syrischen Luftwaffe abgeschossen durch den Fehler Israels, was zum Tof von 15 Soldaten führte.

Wie der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigiu erwartet, wird die S-300 dazu beitragen, die «Heißsporne» abzukühlen, und keine übereilten Aktionen zu unternehmen, die russische Menschen gefährden.

Das S-300 «Favorit» System ist vorgesehen zur Verteidigung von großen industriellen Anlagen, von Verwaltungs-Gebäuden und Militärbasen. Es ist das erste mulit-Kanal System, das in der Lage ist, sechs Komplexe auf sechs Ziele zu richten mit jeweils 12 Raketen.

Joaquin Flores ist Chefredakteur von Fort Russ News sowie Direktor des in Belgrad ansässigen Think-Tanks, dem Center for Syncretic Studies. Er studierte an der California State University, Los Angeles, im Bereich Internationale Beziehungen und war zuvor als Chefverhandler und Interner Organisator in verschiedenen Ländern für die SEIU-Gewerkschaft in Kalifornien tätig. Flores hat zwanzig Jahre Erfahrung in der Organisation von Gemeinschaft, Arbeit und Anti-Kriegsorganisation. Flores ist regelmäßig in den iranischen "PressTV"- und russischen "RT"-Nachrichten erschienen, um seine Expertenmeinungen und Analysen zu aktuellen geopolitischen Fragen zu teilen. Als Thought Leader hat er in zahlreichen Foren international öffentlich gesprochen, in über 10 Sprachen veröffentlicht, seine konzeptionellen und ideologischen Rahmenbedingungen, Ansätze zur Markenbildung und Ästhetik haben andere in seinem Bereich beeinflusst.


Kommentare:

  1. Ja, Russland muß sich positionieren, Dipolmatie hin oder her, wie feindselig und verräterisch Israel auch Russland gegenübersteht, macht z.B. diese Aussage: Herb Keinon von der Jerusalem Post impliziert in seinem Artikel, dass die Schuldzuweisungen an die Adresse Israels einen antisemitischen Hintergrund hätten. Diesen Vorwurf lässt Keinon in folgendem Kommentar erkennen:

    In einer Wende der Ereignisse, die nur im Nahen Osten passieren kann, wo die syrische Armee nach einem israelischen Angriff auf eine iranische Einrichtung, die zur Herstellung von Präzisionswaffen für die Hisbollah im Libanon gedacht war, ein russisches Spionageflugzeug abschießt und Israel deswegen beschuldigt wird. Diese Kette von Ereignissen erinnert an die berühmte Aussage von Menachem Begin nach den Massakern von Sabra und Schatila von 1982: 'Nichtjuden bringen Nichtjuden um, und sie kommen sofort, um Juden zu hängen.' (…) Das russische Militär musste jemanden für einen Vorfall beschuldigen, der seine Fähigkeiten und die Fähigkeiten seiner syrischen Alliierten in einem schlechten Licht dastehen lässt, deshalb schoben sie die Schuld Israel zu. Zumindest öffentlich.
    hier der ganze Artikel:
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/76575-israelische-reaktionen-auf-lieferung-s-300/

    AntwortenLöschen
  2. Ach ja... Diese egoistischen israelischen Kleinkinder schmollen...
    Müssen sie doch jetzt ausländischen Luftraum respektieren. Na sowas aber auch.

    Ich habe aber Informationen, nachdem die Israelis die Freund/Feind-Erkennung der russ. S-AAM ausgetrickst haben.
    Kann man aber nur ein Mal nutzen, dann weiß der Hersteller bescheid und ändert die Codes.

    AntwortenLöschen
  3. Also jeder der in der Lage ist sich zu verteidigen, stellt eine Bedrohung dar.

    Das hat weder etwas mit Logik noch mit Realität und Fakt zu tun. Fakt ist, jeder Staat der in der Vergangenheit ein anderes Land überfallen hat, stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und somit für alle friedlichen Staaten und die Menschheit dar.

    Somit haben alle friedlichen Staaten die Pflicht, derlei Bedrohung zu eliminieren. Idealerweise durch demilitarisierung der Aggressorstaaten.

    Der Souverän

    AntwortenLöschen