Freitag, 24. Februar 2012

Die Wahlen in Jemen sind ein Schwindel


von Moon of Alabama
Knapp so groß wie Frankreich, aber mit nur 24 Mill. E.
Nach einem Jahr blutiger Proteste konnte sich das Volk von Jemen heute an den von Saudis und USA arrangierten Wahlen für einen neuen Präsidenten erfreuen.
Trotz der Vorschrift in der jemenitischen Verfassung, dass es, zumindest formal, mehrere Kandidaten geben muss, ist Abd-Rabbu Mansour Hadi, der 17 Jahre lang unter Präsident Saleh als Vize gedient hat, der einzige Kandidat. Es gibt nicht einmal die Möglichkeit, JA oder NEIN zu sagen, um seine Unterstützung abschätzen zu können. Der einzige Kandidat ist Hadi, die einzige Stimme ist JA und es ist unmöglich, dass er die Wahlen nicht mit 100% Mehrheit gewinnt.
Aber ehrlich, gibt es wirklich einen großen Unterschied zu Präsidentenwahlen in den USA?
Der Diktator Saleh, der 33 Jahre herrschte, erhielt Immunität für alle seine Verbrechen als Teil des Wahldeals. Er ist gegenwärtig Gast der USA in New York, aber nach den Wahlen wird er zurückkommen und wird sicher die Fäden ziehen. Sein Sohn und sein Neffe kontrollieren immer noch den größten Teil des Sicherheits-Apparates im Jemen.
Obamas Spitzenberater in Sachen Konter-Terrorismus John Brennan sagte: „Jemen hat die Fähigkeit bewiesen, vermittels der Wahlurne aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu kommen“. Anders als ich, hätte Einstein vielleicht eine Idee gehabt, wieso der Marsch aus der Vergangenheit in die Gegenwart ohne gefälschte Wahlen nicht möglich gewesen wäre.
In einem Brief an Hadi sagte Obama, dass Jemen ein Modell für einen friedlichen Übergang im Nahen Osten geworden ist. Er hat die Tausende von Menschen, die im vergangenen Jahr bis zu den Schwindelwahlen, an die keiner glaubt, verwundet und getötet wurden, nicht erwähnt.
Die Separatisten im Süden, die von dem eigenen Hadi betrogen wurden, als er zu Saleh als dessen Vize stieß, der desertierte General Ali Muhsin al-Ahmar und sein Stamm, die Salafisten- und Al Qaida Gruppen im Süden und das Houthi-Volk im Norden haben die Wahlen boykottiert. Einige Wahllokale sind angegrffen worden und mindestens 4 Leute wurden heute getötet.
Die USA hat die Chance verpasst, die Bewegung gegen Saleh für eine echte Veränderung im Jemen zu nutzen. Das wird sich rächen.

Quelle

Morris interviewt eine junge syrische Frau: Was ist zu tun?

Wir kennen bereits Morris durch seine unaufhörliche Berichterstattung über und aus Libyen bis zum bitteren Ende. Nun hat er es geschafft, mit Syrien einen Kontakt herzustellen zu einer jungen Frau, die außerordentlich kluge, überlegte Auffassungen nicht nur über ihr eigenes Land, sondern auch über geschichtliche und aktuelle Weltereignisse hat. Man merkt ihr an, dass sie nervös ist, dass sie vielleicht zum ersten Mal interviewt wird, dass sie kein Profi ist. Aber bei ihren schlichten Worten spürt man, dass ihre Heimat ihr am Herzen liegt. Ein wohltuender Gegensatz zu dem bombastischen, geheuchelten, selbstgerechten MainstreamMedien-Gedröhne. Das Interview ist relativ lang und wird auf Englisch geführt. Aber die junge Frau spricht erstens langsam und sehr gut Englisch, das relativ gut zu verstehen ist.


Donnerstag, 23. Februar 2012

Jemen: Der Houthi Klan unterstützt Al-Assad

Dieser Artikel ist in zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen, weil er zeigt, das Al-Assad nicht nur im eigenen Land Anhänger hat. Und zum anderen, weil man sieht, wie die Mainstreammedien (MSM) wirklich ein Strom sind, der um die ganze Welt geht. Die Lügen, die wir in unseren MSM aufgetischt bekommen, erhalten auch die Jemeniten 10 000 km weiter aufgetischt und auch die Inder und die Indonesier und die Japaner etc.
Glaubwürdig an dem Artikel ist nur, dass die Houthis Leute schicken. Und was die kuweitische Zeitung schreibt, ist mit Sicherheit ein Schmarrn. Die müssen keine Dollars hinlegen, um Kämpfer zu finden. So was können die MSM absolut nicht begreifen, da bei uns ja alles nur noch über Geld abläuft. Auch das mit dem waffenbeladenen Schiff halte ich nicht für koscher. Wo die amerikanische Schiffe dort jeden Zentimeter kontrollieren und aufpassen müssen, dass sie nicht miteinander kollidieren. Aber es kommt ja nicht auf Logik an, sondern darauf, den Leuten die Lügen in den Schädel zu klopfen.

Yemen Post

19. Februar 2012

Ein Prediger des Houthi-Klans forderte beim vergangenen Freitag-Gebet in Sana'a dazu auf, Al-Assad mit Geld und Waffen zu unterstützen, indem er betonte, dass er gegen die Zionisen und die Landesverräter kämpfe.
Jemenitische Berichte sagten am Sonntag, dass der Houthi Klan Dutzende Leute geschickt habe, um in Syrien für Al-Assad zu kämpfen.

Sie seien unter strikter Geheimhaltung entsandt worden. Es hieß auch, dass der Houthi Klan dieselbe Auffassung wie die libanesische Hisbollah und der Iran habe, dass sie besorgt sind, dass al-Assad gestürzt werden könnte. Eine kuweitische Zeitung, Alsyaisa, schrieb, dass der Houthi Klan Jemeniten für 3000 US $ im Monat anwerbe.

Jemenitische Analytiker sagten, die Houthis seien derselben Auffassung wie der Iran, der Al-Assad beim Töten seines Volkes helfe. Mitglieder von Irans Revolutionsgarde und der Hisbollah helfen Syriens Präsident Bashar Al-Assad bei seinem brutalen Vorgehen gegen Demonstranten, die den Abgang von Al-Assad verlangen.

Die jemenitischen Behörden haben vergangene Woche ein iranisches Schiff beschlagnahmt, das mit Waffen auf dem Weg zu den Houthis in der Nähe des Hafens Hodeidah war, schrieb eine saudische Zeitung.

Die Houthis haben in einer Erklärung zum Boykott der Wahlen am 26. Februar aufgerufen, die sie als amerikanischen Plan bezeichneten zur Unterminierung der jemenitischen Revolution. Verschiedene Botschafter der EU haben sich am Mittwoch in Saada mit dem Führer der Houthis, Abdul-Malik Al-Haouthi getroffen und versuchten ihn zu überzeugen, dass sie an der Wahl teinähmen. Doch die Houthis antworteten, dass sie die Wahlen boykottieren würden, sie aber nicht behindern wollten.

Jemenitische Stämme bezichtigen die Houthis, ihre Gebiete anzugreifen, um die Kontrolle über den Distrikt Hajja und andere Gebiete zu gewinnen.


Quelle

Tariq Alis unkorrekte und nicht zu rechtfertigende Bemerkungen zu Syrien

von Carlos Martinez
Agent of Change

Tariq Ali machte eine Reihe von unkorrekten und nicht zu rechtfertigenden Bemerkungen in einem kürzlichen Interview mit Russia Today in Bezug auf Syrien. Ali ist ein sehr gefeierter Star der britischen Linken; er ist ein begabter Redner und Schriftsteller und sagt oft gute Sachen. Daher sind seine Kommentare besonders gefährlich, da sie von vielen progressiven Leuten als glaubwürdig angesehen werden.

Tariq Ali auf Russia Today

Ali behauptet, dass „die überwältigende Mehrheit des syrischen Volkes die Assad Familie weg haben möchte“. Das ist keine Behauptung, die irgendjemand mit Verständnis der syrischen Politik machen würde, zumindest nicht guten Gewissens. Die Regierung ist populär und wird noch mehr populär, indem sie sich anstrengt, den Bürgerkrieg zu stoppen. Diese Tatsache wird gelegentlich sogar in der Mainstreammedien (MSM) zugegeben. Man lese etwa Jonathan Steeles jüngsten Artikel im Guardian.

Ali schließt sich der westlichen falschen Linken an mit seiner Forderung nach einem Regime-Wechsel, wenn er sagt, dass Bashar „rausgeworfen werden muss“. Natürlich wäre es politischer Selbstmord für Ali, wenn er eine westliche militärische Intervention befürwortete; deshalb fordert er Russland, China, Iran und die Hisbollah auf, Bashar zum Rücktritt zu überreden: „Gewaltloser Druck muss von außen geübt werden, um Bashar zu bedeuten, dass er gehen muss … Länder, die nicht als Feinde Syriens angesehen werden, wie Russland und China, sollten Druck auf Bashar ausüben zu gehen.“ Mit anderen Worten, Ali unterstützt unbedingt die Operation Regimewechsel ohne Bomben, aber er will ihn durch „gewaltllosen Druck“ zustande bringen. 

Er geht nicht auf die schwierige Fragen ein, weshalb es dem Westen so sehr darum zu tun ist, Bashar zu entfernen oder welche politische Strömung in der Lage wäre, das Machtvakuum, das durch den Sturz der Bashar-Regierung einträte, füllen könnte. Er gesteht beinahe ein, dass die Moslem-Bruderschaft die politische Szene beherrschen würde, würden die Ba'athisten besiegt. Und er gesteht sogar ein, dass dies zu tiefen sektiererischen Spaltungen führen könnte, aber er meint, dass dies der Fortführung des säkularen Nationalismus der Ba'ath vorzuziehen wäre. „Es ist möglich, dass die Bruderschaft in Syrien Minoritäten verfolgen könnte, aber wenn es das ist, was die Mehrheit des Volkes wünscht, dann wird es unglücklicherweise früher oder später sowieso geschehen.“ Also kann, Alis Logik zufolge, ethnische Säuberung nicht gestoppt werden, wenn es der Wille des Volkes ist!

Seltsamerweise sieht Ali die syrische Regierung als eine „sektiererische Clique“ an. Das passt zu der MSM-Erzählung, die den syrischen Herrschern vorwirft, Alawiten-Sektierer zu sein. Doch ist diese Anklage nichts als Kriegspropaganda; sie beruht nicht auf Fakten. Es gibt eine Menge Sachen, die man zu Recht der syrischen Regierung vorwerfen könnte, aber bestimmt nicht religiöses Sektierertum. Tatsächlich ist anti-sektierischer Nationalismus eines der bestimmenden Kennzeichen Syriens – das beweist seine beeindruckende Geschichte in einer Region, die historisch von britisch-französisch-türkisch-amerikanisch provoziertem sektiererischem Fanatismus zerrissen wird.
Die Assads haben immer versucht, eine Machtbasis aufzubauen, die über religiöse Unterschiede hinweggeht. Unterdessen SIND die Gruppen, die von der NATO/GCC finanziert werden, tatsächlich Sektierer. Und die von den USA bevorzugten Regime des Nahen Ostens (Saudiarabien, Israel und Bahrein z. B.) SIND auch wirkliche Sektierer.

Zufällig, wie interessant, sind die am wenigsten sektiererischen, überwiegend säkularen Regierungen der modernen Geschichte im Nahen Osten (Nassers Ägypten, Gaddafis Libyen, Saddams Irak, Assads Syrien) die vom westlichen Imperialismus am meisten gehassten gewesen. Die Erklärungen des Syrischen Nationalen Rates, dass er die Beziehungen zu Iran, Hisbollah und Hamas beenden würde und auch die offene Unterstützung des SNC für die Grüne Bewegung Irans ignorierend, sagt Tariq Ali, er glaube nicht, dass der Sturz von Assad Iran betreffen werde, weil es im Interesse der syrischen Regierung sein wird – wenn es eine demokratische und repräsentative Regierung ist – gute Beziehungen zum Iran zu unterhalten“. Wieder weigert sich Tariq Ali die „tatsächliche“ Zusammensetzung der Opposition zu erkennen, die von den pro-westlichen Strohmännern des SNC einerseits und militanten Sunni-Rassisten andererseits beherrscht wird – und beide sind unversöhnliche Feinde des Iran und der Hisbollah.

Ali hat so viel Medien-Desinformationen geschluckt, dass er denkt, dass die Opposition vor allem aus netten, linken, demokratischen, säkularen und friedlichen Demonstranten bestehe. Das ist ganz eindeutig nicht der Fall. Jene, die wirklich Reformen in Syrien wünschen, stehen unzweideutig an der Seite der Regierung gegen Verschwörung und Intervention.

Wie Alistair Crook schreibt: „Es gibt eine Massen-Forderung nach Reformen. Aber paradoxerweise – und endgegen der „Erweckungs“-Darstellung – glauben auch die meisten Syrier, dass Präsident Bashar al-Assad ihre Überzeugung von Reformen teilt.“

Tariq Ali beendet das Interview mit den Worten „wenn der Assad-Klan sich weigert, seinen Würgegriff um das Land aufzugeben, wird früher oder später etwas Verhängnisvolles passieren, wahrscheinlich auch eine Intervention. Wollen sie enden wie Gaddafi oder Saddam, von dem Mob gelyncht werden mit Unterstützung westlicher Truppen?“ Das heisst, Assad sollte abtreten und das syrische Volk im Stich lassen, sonst wird ihn der Westen schnappen. Ich für mein Teil ziehe die Haltung von Emiliano Zapata vor: „Es ist besser, aufrecht zu sterben als auf den Knien zu leben.“

Es ist nicht gut genug, einen Regime-Wechsel ohne Bomben zu fordern, der herbeigeführt wird von NATP-GCC finanzierten Oppositions-Gruppen statt mit NATO-GCC Flugzeugen. Wir müssen die Reihen gegen den größeren Feind schließen: Imperialismus und Zionismus. Mao schreibt in Über den Widerspruch:

„Im Falle eines Aggressionskrieges der Imperialisten gegen ein solches Land können sich seine verschiedenen Klassen – mit Ausnahme einer Handvoll Verräter an der Nation – zeitweilig zu einem nationalen Krieg gegen den Imperialismus zusammenschließen. Dann wird der Widerspruch zwischen dem Imperialismus und dem betreffenden Land zum Hauptwiderspruch, während alle Widersprüche zwischen den verschiedenen Klassen innerhalb dieses Landes (einschließlich des Hauptiderspruchs unter ihnen, nämlich des Widerspruchs zwischen dem Feudalsystem und den Volksmassen) vorübergehend auf den zweiten Platz verwiesen sind und eine untergeordnete Stellung einnehmen. Das war in China der Fall während des Opiumkrieges von 1840, des Chinesisch-Japanischen Krieges von 1894 sowie des Yihotuan-Krieges von 1900 und ist auch während des gegenwärtigen Chinesisch-Japanischen Krieges der Fall.“ [Über den Widerspruch, Peking 1968, S. 48 D. Ü.]
So ist es heute in Syrien.


Quelle

Mittwoch, 22. Februar 2012

Die Gasfeuer brennen und das verheerte Nigeria bezahlt einen furchtbaren Preis zur Sicherung der Profite der Öl-Multis

von Bruce A. Dixon
am 12. Februar 2012

Öl- und Gasquellen im Nigerdelta

Die großen Öl-Multis gehören zu den profitabelsten Unternehmen auf der Erde. Aber die kapitalistischen Unternehmen bezahlen nicht ihre eigenen Kosten – die werden vom Volk getragen und seiner Umgebung. Wenige haben einen höheren Preis bezahlt als die ölproduzierenden Regionen in Nigeria, die jetzt zu den am meisten verwüsteten und vergifteten Wasserlandschaften auf dem Planeten gehören.

Seit seiner nominellen Unabhängigkeit von England in den 60-er Jahren ist das west-afrikanische Land Nigeria die Szene von riesigen, mörderischen und ökozidalen Verbrechen der Unternehmen gewesen. Die größten Verbrecher mit ihren kriminellen Konspirationen sind Shell, Texaco, Mobil, Conoco, BP, Total und andere unter dem Beistand einer Abfolge von dienstbeflissenen Militär- und Zivilregierungen, Armee und Polizeikräften. Der Job der kapitalistischen Unternehmen ist es, die Profite zu maximieren, indem sie ihre Kosten auslagern und anderen aufbürden. Damit sind die Ölmultis in Nigeria sehr erfolgreich gewesen.
Explosion auf eine Chevron-Ölplattform
Da das Meiste von Nigerias Öl im Nigerdelta und vor der Küste lagert, haben die Ölmultis, konservativ geschätzt, mindestens 600 Mrd. $, aber wahrscheinlicher Billionen an Profiten eingefahren. Die Kosten trägt das Volk, das Land und die Gewässer in Nigerias ölproduzierenden Regionen, die von den Multis in verarmte und vergiftete Wasserlandschaften verwandelt wurden, wo die Fischer nicht fischen können, wo die Bauern nichts anbauen können, wo selbst
Zerstörtes Meer, zerstörte Wälder
der Regen und die Luft giftig sind und das Wasser untrinkbar ist, wo Krankenhäuser, Strom und Schulen fast gänzlich fehlen. Diese Regionen sind kreuz und quer von einem Netz an Hoch-Temperatur, Hoch-Druck, schlecht unterhaltenen und ständig leckenden Rohrleitungen überzogen, die jährlich eine Menge in die Umwelt abgeben, die in etwa dem entspricht, was die BP-Deepwater Horizon- Katastrophe in den Golf von Mexico abgegeben hat. Die Nigerianer haben diesen Preis jedes Jahr seit mehr als einer Generation bezahlt.
Aber im Gegensatz zu dem Deepwater Horizon Disaster haben Mord und Ökozid der Ölmultis in Westafrika wenig Aufmerksamkeit in den Medien erhalten. Im Dezember hatte die BP/Shell ein Ölleck, von dem die Kriminellen behaupteten, es handelte sich nur um 40 000 Barrel, und das wurde praktisch außerhalb Westafrikas gar nicht wahrgenommen. Ein Gasfeuer vor der Küste, das am Anfang zwei Arbeiter tötete, als die Ölplattform explodierte, hat eine

Riesenfläche offenen Wassers in einen Feuersee verwandelt mit Temperaturen bis zu 760° C; das Feuer brennt schon den zweiten Monat. Angestellte von Chevron sagen, es würde einen weiteren Monat dauern, bis die Löscharbeiten Erfolg haben würden. Die nahe gelegenen Gemeinden können ihr Wasser nicht trinken, die Luft nicht atmen und die örtlichen Kliniken sind überfüllt mit Kranken, die durch die Umweltgifte oft chronisch geschädigt wurden.

Die Profite der großen Ölmultis in Westafrika, die jetzt beinahe ein Fünftel der US-Importe ausmachen, haben Millionen Afrikaner vergiftet und tun es immer noch. Sie haben ihre Ernten, ihre Gewässer, ihre Umwelt und selbst ihre Kinder als Opfer auf dem Altar des Profits dargebracht. Und bei diesem furchtbaren Preis geht es nur darum, das Öl aus dem Boden und auf den Weltmarkt zu bringen, nicht um die Kosten, es zu verbrennen und seinen Kohlenstoff  der Atmosphäre hinzuzufügen, Kosten, die ebenfalls von anderen als den Ölmultis bezahlt werden.

Das langfristige Überleben Westafrikas und der Menschheit wird nur gesichert, wenn wir aufhören, die Mord- und Ökokosten der großen Ölmultis zu bezahlen. Wir glauben, dass der Tag kommen wird.

Bruce Dixon ist Geschäftsführer von dem Black Agenda Report und Mitglied des staatlichen Komitees der Grünen Partei von Georgia. Er ist hier zu erreichen: bruce.dixon(at)blackagendareport.com.
Und die Webseite ist hier.

Wulf wurde abgetreten, Gauck wird reingetreten. Was ist der Unterschied?


von Brigitte Queck und Dr. Falkenhagen
am 21. Februar 2012


Am 17.2.2012 trat Wulf von seinem Amt als deutscher Bundespräsident zurück.
Als Ursache dafür sehen viele Deutsche den Umstand an, dass er zu offensichtlich
das Amt des Bundespräsidenten moralisch beschädigt hat, indem er sich mehrmals von
Wirtschaftsleuten (seinen Intimfreunden aus Jugendzeiten) finanziell helfen ließ bei:

1. der Finanzierung seines Eigenheimes und
2. seiner Familienurlaube im Ausland

Da die Presse über die vielen Einzeldetails seiner Verfehlungen, auch persönlicher und intimer Art, berichtete, wurde er schließlich auch von vielen Deutschen als Bundespräsident abgelehnt.

Aber ist das die Wahrheit für seinen Rücktritt?

Diejenigen, die wissen, dass das Zusammenspiel und die enge Verflechtung von Wirtschafts- und Finanzkapital, sowie den führenden Politikern quasi ein Grundprinzip des Kapitalismus ist, verwundert es lediglich, warum das Kapital ausgerechnet Wulf plötzlich die weitere Unterstützung verweigert hat!

Wir sind davon überzeugt, dass man diesen Umstand im Zusammenhang mit der allgemeinen ökonomischen, politischen und militärischen Lage in der Welt sehen muss.

Manche meinten ja, dass die ganze Hetze und Treibjagd gegen Wulf der vergangenen Monate von den wirklichen großen politischen Ereignissen wie dem NATO-Krieg gegen Libyen und den Kriegsvorbereitungen der NATO-Länder gegen Syrien und Iran ablenken sollten. Aber das stimmt nur zum Teil. Schauen wir uns die Hintergründe an!

Die Weltwirtschaftskrise, ausgehend von den USA, bedroht gegenwärtig die Wirtschaft der ganzen Welt, da der Dollar, trotz seiner Schwäche, immer noch die führende Weltwährung ist.
Während andere Länder wie z. B. Griechenland, zur Kasse gebeten werden - sprich strengeren Sparmaßnahmen - mästen sich die USA auf unser aller Kosten.

Die Federal Reserve Bank der USA druckt jeden Tag frische Dollar, die eigentlich fiktives Geld darstellen.
Wodurch kann sich der Dollar überhaupt noch halten?

1. Indem die USA für wertvolle Rohstoffe und Waren anderer Länder
ihnen wertlose Dollar andrehen und sie damit betrügen;
2. durch US- geführte Kriege gegen rohstoffreiche Länder;
3. durch Verkauf von Rüstungsgütern vor allem an Länder, die ein
ausgesprochen repressives Gesellschaftssystem der Ausbeutung haben
und dieses nur durch eine massive Polizei- und Militärmaschinerie aufrecht erhalten können.
Das gilt für Staaten wie Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait oder Katar.

Gleichzeitig werden sozial schwache Länder
  1. von den USA vorgeschickt, um im Sicherheitsrat, sowie in der UNO-Vollversammlung unverschämte Resolutionen gegen sozial stabile Länder einzubringen, wie gegenwärtig zu Syrien am 4. 2.12 und am 16. 2.12 und
  2. von den USA sogar für Stellvertreterkriege ausgenutzt, wie z.B. gegen Libyen, das ein soziales Vorbild war, nicht nur für die arabischen Völker, sondern für ganz Afrika.
  3. Von den USA BEVORZUGTE STAATEN dürfen mit ihrer Hilfe im Inneren brutal jeden Aufstand ihrer Völker gegen eine unmenschliche Ausbeutung unterdrücken.

Was hat das Ganze mit Wulf zu tun?

Nun, ALLEIN gegen unliebsame Länder vorzugehen, wäre für die USA tödlich. Sie brauchen die ökonomische, politische und militärische Unterstützung der Politiker der ANDEREN kapitalistischen Länder im Verbund der NATO.

Die Geschlossenheit der Minderheit (Finanz-, Monopol- und Rüstungsbourgeoisie) und der mit ihnen verbundenen Politiker und Medienmogule gegen die Mehrheit (Volksmassen) ist angesagt !
Und jeder Politiker, der aus der Reihe tanzt und den USA nicht willfährig zu Diensten ist, wird exkommuniziert und fertig gemacht !!

Wulf hat sich nicht immer an diese Grundregeln des Finanz-und Monopolkapitals gehalten.

Die 70 Banken und Versicherungen, die gegenwärtig gegen VW und Porsche prozessieren, sind hauptsächlich US-Banken und Hedge-Fonds, die den maroden Dollar, auch durch Übernahme von liquiden ausländischen Produktionsketten, sanieren sollen.
Da dieser Coup – angestrebte vollständige Übernahme von VW, des größten deutschen Automobilkonzerns durch die USA - letztendlich auch am früheren VW-Vorstandsmitglied und späteren Bundespräsidenten Wulf scheiterte, der sich bis heute weigert, darüber Genaueres auszusagen, rächte man sich an ihm. Die Anleger hatten nämlich auf spekulative Aktienleerkäufe, sinkende Aktienkurse von VW an der Börse spekuliert, die vereitelt wurden! (siehe auch Compact-Magazin Februar 2012)

Das Pikante dabei ist, dass Wulf wie Gauck Mitglied der Atlantikbrücke (nach außen: Freunde der USA, nach innen eine mit geheimdienstlichen Mitteln arbeitende Organisation ist).
Aber, wie gesagt, die USA brauchen in Deutschland willfährige Politiker, die ihre Politik der Angriffskriege ideologisch, politisch und militärisch unterstützen.

Wulf bediente deren Interessen nicht bis aufs i-Tüpfelchen!

Er warnte vor der Anhäufung immer neuer Schulden durch die Europäische Zentralbank, die längst unter US-Diktat steht; stellte sich hinter die in Deutschland lebenden Muslime, indem er erklärte, dass ihre Zugehörigkeit zu Deutschlandund und ihre Mitarbeit erwünscht seien und er stellte (siehe oben!) deutsche Staatsinteressen vor die der USA.

Was würde ein deutscher Bundespräsident wie Gauck „besser“ machen ?

Gauck unterzeichnete bedenkenlos vor dem 3. Aggressionskrieg der USA gegen den Irak am 22. 2. 2003 einen ganzseitigen Aufruf der Atlantikbrücke zusammen mit ca. 500 führenden deutschen Politikern und Wirtschaftsleuten (veröffentlicht in der FAZ vom 22. 3. 2003, S. 42), in dem ihr unverbrüchliches Zusammenstehen, auch gegen den Irak, zum Ausdruck gebracht wurde.
Da man jedoch spätestens seit den Enthüllungen durch Wikileaks weiss, dass dieser 3. Golfkrieg aufgrund bewusst falscher und in Umlauf gebrachter „Erkenntnisse“, vor allem seitens der USA und deren Geheimdienste, zustande kam und ca. 2 Millionen irakischen Menschen das Leben gekostet hat, sucht man gegenwärtig diesen Aufruf der Atlantikbrücke vergebens im Internet. Er wurde einfach „entsorgt“, wie so viele unliebsame Tatsachenberichte und Fakten.

Bei all diesen ideologischen, politischen und militärischen Auseinandersetzungen in der Welt geht es letztendlich um einen Kampf zweier Gesellschaftsmodelle, eins, das die unumschränkte Herrschaft der Finanzoligarchie in ihren Ländern favorisiert und das andere, das den wachsenden Wohlstand der Volksmassen zum Ziel hat.

So wird u. a. auch in der „Charta von Paris“ vom 21.11.1990, deren Inhalt zuerst von den USA „abgesegnet“ werden musste, klar und deutlich signalisiert, dass diejenigen Länder, die die kapitalistische sogenannte liberale Wirtschaftsordnung verfechten, von der sogenannten internationalen Gemeinschaft, sprich dem Großkapital, belobigt und finanziert werden, während die anderen, die ein anderes Gesellschaftsmodell bevorzugen, bestraft und Sanktionen unterworfen werden sollen.
Das erklärt auch, warum die westlichen Staaten gegen sozial gerechtere Länder wie z. B. gegen Jugoslawien, den Irak und Libyen, Sanktionen verabschiedeten (gegenwärtig sind es Belorussland, Iran und Syrien!), um diesen zu schaden. Falls vom Westen gewollte und von ihm ideell, finanziell und militärisch unterstützte innere „Revolutionen“ im Sinne einer liberalen Wirtschaftsordnung nicht von Erfolg gekrönt sind, dann wird militärische Gewalt angewendet, mit anderen Worten, sie werden vom militärischen Arm des westlichen Finanz- und Monopolkapitals - der NATO - bombardiert, wie es in Jugoslawien, dem Irak und auch Libyen praktiziert wurde.
Zur Rechtfertigung dieser Aggressionskriege dient der von den USA ideologisch, politisch und militärisch geführten „internationalen Gemeinschaft“ die vom UNO-Sicherheitsrat (sic!) verabschiedete Resolution 1674 „Responsibility to protect“ (Verantwortung zu schützen). Diese Resolution wird dann genutzt, um durch gekaufte internationale Söldner die sozial stabilen Länder in einen Bürgerkrieg zu treiben, um schließlich mit der Völkermordlüge gegen diese Länder der NATO das scheinbare Recht zu geben, militärisch einzugreifen, angeblich um der dortigen Bevölkerung zu „helfen“.

Gauck unterstützte in all seinen bisherigen Äußerungen vollauf alle US- geführten NATO- Aggressionskriege und wendet sich ebenfalls gegen die Occupy-Bewegung, die die Macht der Banken und Börsen beschneiden will!

Wie sieht es also mit der moralischen Integrität eines Herrn Gauck aus, der angeblich, laut Bildzeitung, von 54 % der Deutschen favorisiert wird?
Unsere Frage: Wer hat denn DAS recherchiert?
Der Bundespräsident wird doch nicht von den Deutschen per Volksabstimmung gewählt, sondern vom Bundesrat, und deren Mitglieder werden von Kreisen der Wirtschaft vorgeschlagen!

Gauck wurde von der Staatssicherheit der DDR als IM Larve geführt.
Zuwendungen der Staatssicherheit, sowie Gelder von Christen aus Ost und West sollen laut Terpe-Papier, das leider verschwunden ist, zur Anschaffung von Privatvermögen ausgegeben worden sein.
Welcher Unterschied besteht da zu Wulf ?
Während Wulf Kredit bei reichen Wirtschaftsleuten und Freunden aufgenommen hat und nicht bei den Banken, hat Gauck zu einem bestimmten Zweck vorgesehene Gelder zur rein persönlichen Bereicherung verwandt! Das ist ein höchst krimineller Akt!

Wie uns Christen aus den alten Bundesländern berichteten, soll Gauck seine auf Kirchentagen gewonnenen Erkenntnisse und Daten von Christen, Antiregime- und Kriegsgegnern der Bundesrepublik an gewisse amtliche Stellen weitergeleitet haben. Diese Personen unterlagen dann der Berufsverbotspraxis, auch Radikalenerlass genannt, die am 28. 1. 1972 eingeführt wurde und noch immer praktiziert wird.
Aber wen kümmert DAS im Falle eines Herrn Gauck ?
Ist er doch willfähriger Handlanger des Monopol-und Finanzkapitals und diese haben ihn wiederum in der Hand, sollte er einmal einen anderen Standpunkt einnehmen!

Wie weit man in Deutschland von der Demokratie entfernt ist, zeigt auch die Tatsache, dass die dritt-stärkste Partei in Deutschland - die Linke - zu den Beratungen der im deutschen Bundestag vertretenen Parteien über den künftigen Bundespräsidenten nicht hinzugezogen wurde und in allen führenden deutschen Zeitungen der von der SPD, CDU/CSU, der FDP und den Grünen favorisierte Kandidat Gauck als EINZIGER angepriesen wird!
Nach Umfragen des Mitteldeutschen Rundfunks lehnen 80% der ehemaligen DDR-Bürger den als Bundespräsidenten vorgeschlagenen Herrn Gauck als reinen Opportunisten, der nur an seinen Vorteil denkt und anderen Menschen geschadet hat, ab.

Fassen wir zusammen:
  1. Gauck bedient mit seiner Zustimmung zu US-geführten Aggressionskriegen der NATO nicht deutsche Interessen.
  2. Gauck wäre als Bundespräsident ein manipulierbares Instrument der Finanz-und Monopolbourgeoisie.

Dienstag, 21. Februar 2012

„Killt jeden Russen und jeden Chinesen in Syrien ...“


Strategische Kulturstiftung, Moskau
am 20. Februar 2012


Im Gegensatz zu Libyen wurde Syrien die Szene für eine Revolte, die beinahe unmittelbar vom Drehbuch abwich: die Mehrheit von Syriens Bevölkerung bleibt der Regierung gegenüber loyal und die syrische Armee spaltete sich nicht in gegnerische Fraktionen [Irrtum! Es war genauso in Libyen. D. Ü.].
Laut westlichen Schätzungen sind die Kräfte der Rebellen in Syrien zusammen mit der relativ kleinen Zahl Deserteure im Verhältnis 1 : 4 der regulären Armee unterlegen, und diese ist auch besser bewaffnet. Die Angriffe der Guerilla in der Region, wo die meisten Bewohner traditionell feindlich gegen Assad eingestellt sind und die Versuche, die Leute zum Aufstand zu bringen, sind im Moment erfolgreich unterdrückt worden, und die Straßendemos der Opposition treffen immer auf Demos der Anhänger der legitimen Behörden.
Wichtig ist, dass Russland und China in der UNO fest bleiben und welche Resolution des Sicherheitsrates auch immer blockieren, die als Intervention gegen Syrien interpretiert werden könnte. Das hat zur Folge, dass das eigentliche Ziel der Revolte – einen richtigen Bürgerkrieg in Syrien zu entfachen – im Moment außer Reichweite für jene ist, die die Unruhe angezettelt haben.
Den Urhebern des Revolteszenarios muss klar sein, dass sich das Land auf einen entscheidenden Punkt zubewegt – die Debatten über die neue Verfassung beginnen in einer Woche. Es ist anzunehmen, dass dieser Prozess die Spannungen reduziert und den Dialog zwischen der Regierung und ihren Kritikern fördert. Folglich sind drastische Schritte, um die Reform zu verhindern, in wenigen Tagen zu erwarten.
Als Nebeneffekt hat die Polarisierung in Syrien die herrschenden Auffassungen von Russland in den Vordergrund gerückt, das Land, das enorm zur Bildung des heutigen Syrien beigetragen hat. Die Sowjetunion hat beständig die Souveränität Syriens gestützt und hat dazu beigetragen, dass es ein wirklich eigenständiger Staat wird. Daher sehen die meisten Syrer Moskau immer noch als Freund, auf den man sich verlassen kann.
In diesem Kontext ist es klar, dass die Wut auf Russland bei den Feinden Syriens wächst. Für sie ist Russland ein Feind, den sie meinen bekämpfen zu müssen, wobei sie vor richtigen terroristischen Methoden nicht zurückschrecken.
Das Lager, das muss man wissen, ist eine extrem heterogene Allianz, wie man sie sich unter weniger dringenden Umständen nicht vorstellen kann. Dazu gehören die Führer des top-democratischen Imperiums der Welt, die NATO-Kriegstreiber, professionelle Lügner aus den Brüssel-Büros, hasserfüllte syrische Emigranten und – last not least – die allgegenwärtigen Moslem-Extremisten aller Couleur, von Theoretikern, die sich mit dem Zusammenstoß der Zivilisationen befassen bis zu den Praktikern, die überzeugt sind, dass Massenmord überhaupt das beste Argument ist. Das russische-chinesische Veto hat jedenfalls Hyperaktivität in die ganze Mannschaft gebracht.

Der erste wütende Aufschrei kam aus Washington, als die US-Außenministerin H. Clinton sagte, dass Russland und China am Ende vom Volk Syriens verantwortlich gemacht würden für die Verlängerung seines Leidens. Bei hochgehenden Emotionen fuhr die US-Verwaltung fort, an der Idee festzuhalten, den syrischen Rebellen Waffen zu liefern, womit sie die Leiden zu vermindern hoffte.
Es ist eine ungeschriebene Regel, dass es Washingtons Privileg ist, Emotionen als Argumente zu verkaufen. Die US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, machte davon vollen Gebrauch, als sie der CNN sagte, dass „die USA empört seien, dass ein paar Mitglieder des Rates fortfahren, die Erfüllung unserer einzigen Aufgabe nachzukommen“.
Dann folgten Schüsse mit kleinerem Kaliber. Fox News z. B. brachte ein Video mit Leuten und Spruchbändern, wo es hieß, in Bezug auf das russisch-chinesische Veto, dass Russland unsere Kinder töte. Wer immer die Leute waren, so musste ein Teil der Zuhörer sicher annehmen, dass die Russen und Chinesen irgenwie wehrlose Kinder in Syrien töten.
Aber wenden wir uns wieder den Schwergewichten zu. Der Pressesekretär des Weißen Hauses Jay Carney sagte, dass Irans Militanz, die Repressionen in Syrien und Russlands Unterstützung für beide Länder zusammen eine komplexe Situation schüfen, bei der die drei Staaten als „ein Rat des Bösen“ agieren. Der ehemalige US-Verteidigungsminister W. Cohen sagte in etwa dasselbe mit den Worten, dass die Russland-Syrien-Iran-Achse nichts Neues wäre und dass Russland dies Spiel seit einiger Zeit treibe und es auch weiter tun würde. Moskau würde sich direkt vernachlässigt fühlen, wenn eines Tages die oben genannten Invektiven ausblieben. Auf jeden Fall ist dies der Preis, den Russland bezahlen muss, wenn es eine unabhängige Außenpolitik führt.

Die unkontrollierbare syrische Opposition in Gestalt des Paris-ansässigen Chefs des Nationalen Übergangsrates (TNC) Syriens, Burhan Ghalioun, griff dies auf und erklärte freiheraus, dass Russland und China für die Toten und die Verwüstungen in Syrien verantwortlich seien. Selbst das ist jedoch moderat im Vergleich zu der Erklärung des syrischen Dissidenten Saadallah Jabiri: „Wird es ausreichen mit Protesten gegen Russland oder werden das tapfere syrische Volk und die arabischen Kollegen auf die Straße gehen und vor den russischen und chinesischen Botschaften in allen Hauptstädten der Welt demonstrieren? Persönlich will ich noch weiter gehen und verlangen, dass die Russen auf die Straße gehen und gegen Putins kriminelle Herrschaft und den Wahnsinn, Assads Regime zu unterstützen, demonstrieren. Wäre das ausreichend? Es wäre ausreichend, wenn die abscheuliche Feindschaft Russlands gegen das syrische arabische Volk zu Ende ginge. Wenn das nicht geschieht, sollten wir uns rächen, wir sollten jeden Russen und jeden Chinesen in Syrien kidnappen und töten.“
Der Vorsitzende eines internationalen moslemischen theologischen Rates, Sheikh Yusuf al-Qaradawi, ein Mann, der es vermeidet, öffentlich aufzutreten, hat Verbindung zu der Moslem-Bruderschaft und hat den Ruf, ihre religiöse Autorität zu sein, meint im Grunde dasselbe. In einem Interview mit Al-Dschasira, rief er „alle Araber, alle Moslems und ehrlichen Leute“ auf, gegen die syrischen Behörden zu kämpfen und jene, die sie unterstützen. Er schlug als Mittel des Kampfes einen Boykott aller russischen und chinesischen Waren vor mit der Begründung, dass das Geld für diese Waren in Waffen zum Töten der Syrier verwandelt wird.
Das ewige Gesetz des Krieges ist, dass er Völker in Alliierte und Feinde teilt. Russland ist ganz klar nicht auf der Seite der Terroristen und ihrer Herren und muss sich daher der Herausforderung stellen. Die Drohung der Rebellen muss ernst genommen werden, da es für sie keinen Zweifel gibt, dass das Töten von Russen außerhalb Russlands nicht unter dem Akzeptablen liegt. Die Situation hat eine Dimension bekommen, dass dies in naher Zukunft geschehen kann.
Aus einer größeren Perspektive erweckt die Entwicklung das Gefühl des déjà vu. In einer Epoche, die noch nicht ganz in Vergessenheit geraten ist, haben der amerikanische und britische Geheimdienst die Taliban-Bewegung aufgestellt, um die Sowjet-Armee in Afghanistan zu bekämpfen. Die Jihadisten bekamen Waffen, viel Geld und durften ohne Rücksicht agieren, wozu auch regelrechter Terrorismus gehörte. Am Ende entwickelte sich Al Qaida zu einem Monster, dass tausende Menschen, auch amerikanische töten konnte. Das ist die Geschichte hinter dem 11. September [Gibt es in Russland tatsächlich noch Leute, die diesen Mist glauben? D. Ü.]


The 4th Media

Washingtons Unbekümmertheit ist ohnegleichen


von Paul Craig Roberts am 15. Februar 2012


Ist Obama ein Heuchler oder nur unbekümmert? Oder ist er ein Idiot?

Laut den Nachrichten traf Obama im Weißen Haus am Valentinstag Chinas Vizepräsident Xi Jinping, was Obama die Gelegenheit gab, „eine heikle Menschenrechtsfrage mit dem künftigen chinesischen Führer“ zu behandeln. Der tapfere und aufrechte Obama ließ sich nicht von der Etiquette oder dem Anstand beeindrucken. Danach erklärte Obama, dass Washington „fortfahren (würde), das zu betonen, was wir glauben, dass es von Wichtigkeit für die Wünsche und Rechte aller Völker ist“.
Man denke mal eine Minute nach. Washington ermordet nun schon im zweiten Jahrzehnt moslemische Männer, Frauen und Kinder in sechs Ländern. Washington ist so besorgt um die Menschenrechte, dass es Bomben auf Schulen, Krankenhäuser, Hochzeiten und Beerdigungen abwirft, um die Menschenrechte für die moslemischen Völker aufrechtzuerhalten. Man sieht doch, dass die Bomben die moslemischen Frauen davon befreien, die Burka zu tragen und das männliche Joch.
Einhunderttausend oder eine Million tote Iraker, vier Millionen vertriebene Iraker, ein Land mit zerstörter Infrastruktur und ganze Städte, wie Fallujah, zerbombt und mit weißem Phosphor zu Asche verbrannt, ist der angemessene Weg, seine Sorge für die Menschenrechte zu zeigen.
Desgleichen in Afghanistan. Und Libyen.
In Pakistan, Jemen und Somalia bringen Washingtons Drohnen den Menschen die Menschenrechte.
Abu Ghraib, Guantanamo und geheime CIA-Gefängnisse sind auch Plätze, wo Washington seine Menschenrechte hinbringt. Obama, der die Macht hat, amerikanische Bürger ohne Prozess zu ermorden, ist zu machtlos, um Guantanamo zu schließen.
Er ist zu machtlos, um sich zu versagen, Israel mit Waffen zu versorgen, mit denen es Bürger Palästinas und des Libanon ermordet, und denen Obama Menschenrechte bringt, indem er jede Resolution gegen Israel wegen seiner Verbrechen gegen die Menschenrechte mit seinem Veto belegt.
Statt Washingtons Führung bei den Menschenrechten zu folgen, investieren die bösen chinesichen Führer in anderen Ländern, kaufen ein bei ihnen und verkaufen ihnen Güter.
Hat denn nie ein ausländischer Würdenträger mit Obama oder dessen Vorgänger „eine heikle Menschenrechtsfrage“ aufgeworfen? Wie kann die Welt so geistesgestört sein, dass Washington Unschuldige ohne Ende ermorden kann und dennoch vorgeben kann, der Weltverteidiger für Menschenrechte zu sein?
Wieviele Menschen hat China im 21. Jahrhundert mit Bomben oder Drohnen beworfen und mit Sanktionen zur Auflösung gebracht?
Werden Syrien und Iran die nächsten Opfer von Wahingtons Sorge um die Menschenrechte sein?
Nichts illustriert besser die totale Unwirklichkeit des Lebens im Westen als die Tatsache, dass die gesamte westliche Welt nicht in röhrendes Gelächter ausbrach über Obamas Äusserung über die Sorge um die Menschenrechte in Chinas Verhalten.
Washingtons Sorge um die Menschenrechte reicht nicht einmal bis zur Flughafensicherheit, wo kleine Mädchen und Großmütter sexuell betatscht werden. Antikriegsaktivisten werden die Wohnungen invadiert, persönlicher Besitz wird fortgeschleppt und ein Großes Geschworenengericht wird eingesetzt, um ihnen mit Terroristenanklagen zu kommen. Der US-Soldat Bradley Manning wird seit zwei Jahren in Verletzung der US-Verfassung festgehalen, während die Menschenrechtsregierung Anklagen fabriziert, um ihn zu bestrafen, weil er US-Verbrechen enthüllt hat. Wikileaks Assange wird endlos schikaniert mit dem Ziel, ihn in die Menschenrechtsklauen Washingtons zu bringen. Kritiker von Washingtons unmenschlicher Politik werden überwacht und bespitzelt.
Washington ist der übelste Verletzer der Menschenrechte unserer Ära und Washington hat erst angefangen.
Wer wird die Amerikaner aus Washingtons Klauen befreien?
Quelle

Montag, 20. Februar 2012

CHURCHILLS SCHATTEN IN DER UNO


von Dmitriy Sedow
am 19. Februar 2012

Zu seiner Zeit bewies der Premierminister von Großbritannien die Tatsache, dass der Abstand zwischen einem Politiker und einem Call Girl auf ein Minimum schmelzen kann. Winston selbst wechselte oft die Partei und passte auf, woher der Wind blies und verließ sich auf seine Gefühle. Doch in der Außenpolitik war er beständig. Frankreich wird ihm auf ewig für die Zertörung seiner Flotte 1940 dankbar sein. England und Frankreich waren durch einen militärischen Beistandspakt verbunden, aber private Interessen standen über allem.
Am 3. Juni 1940 näherte sich eine britische Armada unter dem Befehl von Admiral Sommerville heimlich dem algerischen Hafen Mers-el-Kebir und es folgte ein Blutbad. Drei Schlachtschiffe und eine Menge kleinerer Schiffe sowie hundert Seeleute gingen unter. Am 6. Juni wurde das Schlachtschiff Richelieu angegriffen und beschädigt auf der Reede von Dakar. Als Ergebnis hörte die französische Flotte zu existieren auf. 130 Seeleute verloren ihr Leben. Warum? Weil Frankreich die Kapitulation in Compiègne unterzeichnet hatte und die Schiffe an die deutsche Kriegsflotte ausgeliefert werden sollten. Die Vichy Regierung hatte nicht die Absicht, sie Deutschland zu übergeben; sie beabsichtigte, sie notfalls zu versenken, aber das waren Details. Winston traf die Entscheidung.
Nebenbei bemerkt, verlief die Operation glatt. „Es tut mir sehr leid“, funkte Admiral Sommerville zu den französichen Schiffen, bevor er abzog. Ein wahrer Gentleman.
Die Russen haben auch etwas, um an ihn zu denken. Die Fulton-Rede von Churchill – ein Haufen Lügen über die Aggressivität der UdSSR – wurde der Prolog für den „Kalten Krieg“, der die sowjetische Wirtschaft erschöpfte.
Die geistigen Nachfolger Churchills scheinen die westliche politische Küche niemals zu verlassen. Ihr Motto ist – spiel ruhig einen üblen Trick, aber tu es so elegant wie möglich. Das bringt den unermüdlichen UNO-Sekretär Ban Ki -moon in den Fokus der internationalen Beobachter – und immer öfter. Erst kürzlich sprach er zusammenfassend über die Ergebnisse von 2011 auf einer Pressekonferenz und überraschte seine Zuhörer, wie er beredt jene rühmte, die Libyen zerbombten.
Da wehte der Geist Churchills in seinen Reden, als er wegschaute, da die NATO Partei ergriff in der libyeschen internen Auseinandersetzung.
Jetzt wandte sich Ban Ki-moon Syrien zu. Der Schatten Winstons ist wieder hinter seinem Rücken. Es lohnt sich nicht, alle Anschuldigungen aufzulisten, mit denen er Syriens Präsident Assad übergoss – sie kamen alle aus der ideologischen Suppe, die in der NATO-Küche brodelt. Die Hauptidee ist, dass Assad ein Feind des syrischen Volkes und der ganzen Menschheit ist. Man sollte ihn erledigen. Und lasst uns nicht die Eleganz vergessen. Nicht ein Wort über eine bewaffnete Intervention.
Gleichzeitig beachtet er die syrische bewaffnete Opposition nicht im geringsten. Ist er nicht derjenige, der klarstellen müsste, wie stark sie ist, wo die Waffen und sonstiger Nachschub herkommen? Es ist die Chimäre von der „Freien syrischen Armee“ und dem Politischen Rat der Opposition, die ständig von den Medien genannt werden. Aber ihre gut bewaffneten Einheiten sind in der Lage, der regulären syrischen Armee zu widerstehen, die für die legitime Regierung des Landes kämpft. Warum hat der Generalsekretär nicht den Wunsch zu wissen, wer diese Leute sind und was sie wollen? Vielleicht, weil ihm das Herr Rasmussen schon ins Ohr geflüstert hat? Die Konspiration des Schweigens über Schätzungen der wahren Stärke der syrischen Militanten ist ein erstaunliches Mysterium der westlichen Medien. Ban Ki-moon scheint der Urheber des Myseriums zu sein. Vielleicht werden wir bald eine neue Probe auf der Sitzung der Vollversammlung zur Situation in Syrien erhalten.
Die Aktivitäten des Apparats, der den Generalsekretär mit Information zu Syrien versorgt, wirft auch Fragen auf. Es ist das „Syrische Observatorium der Menschenrechte in Syrien", ansässig in London – ein Büro, das keinerlei Verbindung zu der UNO hat und mit Geldern, die aus geheimen Quellen kommen. Man kann es nicht kontaktieren. Vielleicht hat das „Observatorium“ Angst vor dem syrischen Geheimdienst und ist versteckt irgendwo und bewacht von irgendjemandem. Und die Daten, die von den bewachten Experten tausende Kilometer von Syrien entfernt zusammengebraut werden, werden zu „offiziellen Daten der Vereinten Nationen“ durch den Willen von Ban Ki-moon.
Alles wird auf respektable und elegante Weise erledigt, nicht wahr, meine Herren von dem SIS? [brit. Geheimdienst. D. Ü.]
Was ist mit dem Rücktritt von Mohamed al-Dhabi, Chef der Beobachtermission in Syrien? Kann die Geschichte ignoriert werden? Der General resignierte, weil sein Bericht nicht die Erwartungen der Führer der Arabischen Liga erfüllte. Sie sparten keine Anstrengung, in dem Report herumzustreichen und ihn dann in verstümmelter Form an die UNO zu schicken. Ban Ki-moon wusste das genau. Aber er nahm den Rücktritt von General Mohamed al-Dhabi mit dem üblichen Lächeln auf.
Als Antwort auf den Rücktritt begann die ideologische Suppe der NATO zu kochen und produzierte neue Informationsblasen: die Ernennung des sudanesischen Generals mit reicher Geheimdiensterfahrung auf den Posten des Chefs der Beobachtermission war ein Fehler, weil er ein Vertreter des alten Regimes war und an der Unterdrückung der demokratischen Bewegung in Darfur beteiligt war.
Hier kann man wählen – lachen oder heulen. Erst kürzlich haben die westlichen Medien Berichte über die Grausamkeiten der Darfur-Separatisten veröffentlicht - wie könnte man da auf die Idee kommen, dass dieselben Medien jemanden, der sie befkämpfte, als Schurken hinstellen?
Ban Ki-moon hat General al-Dhabi nicht getroffen, aber er hatte ein neues Treffen mit Herrn Rasmussen. Auch gut. Die beiden Generalsekretäre haben EINE Tagesordnung zu besprechen.
Es würde lange dauern, die unehrenhafte und nicht sehr elegante Politik von Ban Ki-moon zu beschreiben. Die Frage stellt sich: Als der Generalsekretär der UNO in die Reihen der NATO-Söldner eingetreten ist, wozu braucht ihn die UNO dann noch?


Dmitriy Sedow, Strategische Kulturstiftung



Professor Dr. Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner

Es ist schon ungeheuerlich, wie dieser Mann in Deutschland behandelt wurde, nachdem er die so eminent wichtige Entdeckung machte, dass die  USA im Irak die verbotenen DU-Waffen (aus abgereichertem Uran) bewusst gegen Zivilisten eingesetzt haben. Deutsche Behörden agierten wieder einmal und illegal als Erfüllungsgehilfen der USRAEL-NATO Kriegsverbrecher. Wir erinnern uns sehr
gut, wie die deutschen Medien, die Liberalen, die Demokraten unisono heulten,
als in Moskau Kritiker schändlicherweise in die Klapsmühle gesteckt wurden. Genau diese Typen schweigen wie ein Grab, wenn eben solche Methoden in unserem Land angewandt werden. Und noch schlimmer ist, wenn die Herren Kollegen in der Akademikerzunft schweigen. Tja - die Karriere geht eben über alles, auch über Anstand und Würde.




Prof. Dr. Günther wurde am 17. Februar 2012 von Brigitte Queck interviewt.


Brigitte Queck: Herr Professor, man nennt Sie weltweit den Entdecker des Golfkriegssyndroms, sprich denjenigen, der den Einsatz von Depleted Uranium-Waffen im Krieg der USA und Großbritanniens gegen den Irak nachgewiesen hat. Wie kam es dazu ?

Prof. Günther: 1990, erhielt ich eine Berufung als Professor an der Universität in Bagdad zu arbeiten. Es war die Zeit des Wirtschaftsembargos gegen den Irak. Über Weihnachten war ich zu Hause. Kurz danach wurde Irak von den USA und Großbritannien bombardiert.
Nach dem 2.Golfkrieg bin ich in den Irak zurückgekehrt. Auf dem Weg zwischen Bagdad und Amman fielen mir Geschosse auf, die mir seltsam vorkamen. In Basra, an der Grenze zu Kuwait, habe ich im Oktober 1991 Kinder mit Geschosshülsen spielen sehen. Eines dieser Kinder war an Leukämie, an einer für Kinder völlig untypischen Krankheit, erkrankt und kurze Zeit später gestorben.

Ich habe die Geschosse von der dortigen Polizei einsammeln lassen. Eines dieser Geschosse und Geschossummantelungen nahm ich mit nach Deutschland und ließ sie an drei Universitäten untersuchen. Laborversuche an dem Luise Meitner–Institut, dem FU-Klinikum in Berlin-Charlottenburg und der Berliner Humboldtuniversität, erbrachten den Beweis, dass die USA von den Genfer Konventionen geächtete Waffen im Irak eingesetzt hat.

BQ: Was genau erbrachten diese Untersuchungen ?

PG: Das von mir nach Deutschland mitgebrachte Projektil (mittlerweile als Depleted Uranium-Geschoss bekannt) hat eine rauhe Oberfläche, die bei Berührung einen radioaktiven Abrieb erzeugt. Durch falschen Umgang mit dem
Geschoßprojektil entsteht die Gefahr der Kontamination und Inkorporation radioaktiven Materials, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.
Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca.11 MikroSivers proStunde.“
Wenn also Soldaten, bzw. spielende Kinder in Kriegsgebieten mit diesen Geschossen einer 11 MikroSivers /h radioaktiven Dosisleistung nur eine Stunde umgehen oder sich in unmittelbarer Umgebung dieses Geschosses befinden, bekommen sie die von Wissenschaftlern bereits als gefährlich eingestufte radioaktive Dosis für ein Jahr und Person berechnet, schon innerhalb 1 Stunde inkorporiert!
Darüber hinaus ruft diese radioaktive Munition also unweigerlich zu Krebs,
Immunschwächekrankheiten, Missbildungen und ähnlichem!

BQ: Warum, glauben Sie, wurden und werden von der NATO diese DU-Geschosse bzw.-Bomben mit radiaktiver Substanz in Kriegsgebieten eingesetzt?

PG: Die Rüstungsindustrie benutzt die DU-Projektile, weil sie so schwer sind, eine hohe Dichte haben und somit in der Lage sind, Stahl, bzw. Zement wie Butter zu durchschneiden. Dabei werden Temperaturen von 1000 - 2000 Grad Celsius erzeugt!
Panzer, bzw. Wohnhäuser, Brücken u. ähnliches verbrennen teilweise nahezu rückstandlos und es wird ein feiner Uranstaub freigesetzt, der kleiner als Blutblättchen ist und den man weder riechen, noch schmecken kann und der
DU-Folgen
durch Winde und Stürme bedingt, rund um den Erdball verbreitet wird. Die in das Grundwasser dringenden Uranteilchen richten zusätzlichen unermesslichen Schaden an.
Wenn man bedenkt, dass einige dieser Komponenten von Depleted Uranium-Waffen eine Halbwertszeit von Millionen Jahren haben, erkennt man, wie bedroht unsere Mutter Erde, seine Bewohner und seine Natur sind.

BQ
: Was geschah damals, als sie die Ihnen auferlegte hohe Geldstrafe des Amtsgerichtes Tiergarten für das Schmuggeln eines „radioaktiven Projektils“, wie es im Bericht des Polizeipräsidenten in Berlin hieß, nicht bezahlten?

PG: Ich wurde daraufhin wie ein Verbrecher ins Gefängnis geworfen und dort misshandelt, so wie das in von mir dokumentierten Büchern „Stumme Zeugen eines Krieges“ und „Uran-Geschosse: Schwergeschädigte Soldaten, missgebildete Neugeborene, sterbende Kinder“, beschrieben wurde.

BQ
: Wir haben Ihnen also quasi zu verdanken, dass Sie durch die Untersuchung dieses Depleted Uranium-Geschosses an 3 Instituten in Deutschland den Beweis erbrachten, dass es sich bei Depleted Uranium- Geschossen- und Bomben um atomare Waffen handelt ?

PG
: Ja, natürlich. Man kann in meinem Straf Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin am 15.01.93 wie folgt nachlesen:

„Sie werden angeklagt, in Berlin und anderen Orten des Bundesgebietes im Juli 1992 radioaktive Abfälle, zu deren Ablieferung Sie nach dem Atomgesetz oder einer aufgrund des Atomgesetzes ergangenen Rechtsverordnung verpflichtet waren, nicht abgeliefert zu haben, indem Sie etwa Mitte Juli 1992 in die Bundesrepublik Deutschland einreisten und dabei eine aus metallischen Uran bestehende Geschoßhülse mitbrachten, um diese hier als Demonstrationsobjekt zu benutzen, wobei Sie es in der nuklearmedizinischen Abteilung des Rudolf-Virchow Krankenhauses abgaben.....

Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca.11 MikroSivers pro Stunde.“

Sonntag, 19. Februar 2012

Griechische Gewerkschaften rufen zu Protesten am Sonntag auf

am 19.02.12

Die griechische Regierung hat nach Aussage von Premier Papademos am Samstag die geforderten 325 Millionen Euro gefunden, die sie nach Vorgaben der EU zusätzlich einsparen muss. Die Gewerkschaften haben daraufhin alle Arbeitnehmer aufgerufen, am Sonntag wieder zu Protesten auf die Straße zu gehen. Privaten Arbeitnehmern drohen Lohnverluste von bis zu 50%.

Der griechische Premier Lucas Papademos hat am Samstag bekanntgegeben, dass die griechische Regierung die von der EU geforderten zusätzlichen 325 Millionen Euro an Einsparungspotenzial gefunden habe. Der Großteil der neuen Einsparungen soll durch Rentenkürzungen kommen. Renten über 1.500 Euro sollen um 20% gekürzt werden. Papademos sagte in Athen, dass die Einsparungen dramatischer klingen, als sie tatsächlich seine. Ein Rentner mit 1.500 Euro werde nur mit 24 Euro pro Monat belastet.

Außerdem hat die Regierung in Athen die Vorbereitungen für die Umschuldung vorangetrieben. Nachdem die EZB ihre Griechen-Bonds bereits umgeschrieben hat, sollen die privaten Gläubiger in der ab dem 8. März die Möglichkeit zum Umtausch erhalten. Außerdem soll kommende Woche das Gesetz zur Zwangsumschuldung (CAC) beschlossen werden.

Die größten griechischen Gewerkschaften ADEDY und GSEE wollen sich mit den neuen Einschnitten nicht abfinden. Sie haben alle Arbeiter aufgefordert, am Sonntag erneut auf dem Syntagma-Platz zu erscheinen, um gegen die Sparmaßnahmen zu protestieren. Dort war es am vergangenen Wochenende zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Für die Gewerkschaften geht es in dem Konflikt auch um eine grundsätzliche Frage: Die neuen Programme sehen eine dramatische Beschneidung ihrer Macht vor. Künftig sollen die Löhne nicht mehr über Tarifverhandlungen bestimmt werden, sondern in direkten Gesprächen zwischen den einzelnen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Dagegen hatten sich sogar die Arbeitgeber bereits ausgesprochen.

Die Zeitung To Vima hat unterdessen errechnet, dass die Sparmaßnahmen Arbeitnehmer Lohnkürzungen von bis zu 50% bescheren werden (hier). Die Mindestlöhne für junge Arbeitnehmer werden demnach sogar um 32% gekürzt.

Quelle

Zu diesem Artikel empfehle ich den ganz neuen griechischen Film 'Debtocracy'
auf dieser Seite , der kostenlos aufgelegt wurde mit der Empfehlung, etwas zu bezahlen. Ich bin dieser Empfehlung nachgekommen (der Film ist es wert) und hoffe, dass es auch ein paar Leser/innen tun werden.

AVAAZ - Seite an Seite mit Al Qaida Häuptling Belhadj

AVAAZ hat sich in der Syrienkrise von Anfang an zum Sprachrohr des Pentagon,
der NATO und Mossad/Israel gemacht. Deren Bulletins werden fast wortwörtlich unbesehen übernommen.

Diese Organisation hat sich in die nach Tausenden zählenden false flag - NGO's eingereiht, wie zuvor schon Amnesty (Amnesia, wie sie immer öfter genannt wird) International, Human Rights Watch (direkt von Washington finanziert) oder GfbV. Sie brüstet sich jetzt damit, "die größte politische online-Bewegung zu sein", was ja noch harmlos ist im Gegensatz zu dem hier:
"Wir schmuggelten medizinische Hilfsgüter und Ausrüstung im Wert von 1.4 Millionen Euro nach Syrien. Zudem konnten wir noch einmal 1.1 Millionen Euro für Syrien sammeln, während ein Großteil der Informationen und Bilder in den Medien aus unserem Netzwerk von Bürgerjournalisten stammt."
Eine solche Aktion lässt sich ganz einfach nicht von irgendwelchen Dilettanten durchführen. Das geht nur mit Hilfe der USRAEL-Saudi-Katar unterstützten rassistischen, extemistischen Banden aus Libyen, Katar etc. unter der Führung von u. a. Belhadj, dem al Qaida Mann der ersten Stunde, die von der Türkei oder dem Libanon nach Syrien eindringen, um Tod, Verderben und Chaos zu säen. AVAAZ befindet sich also in bester Gesellschaft. Aber jetzt, wo man jeden Monat um ein paar Millionen Mitglieder stärker wird, lässt man sich nicht bremsen:
" ... wenn 30.000 von uns jetzt spenden können wir vor dem nächsten Angriff Hilfe in die belagerten Städte bringen.

Jetzt gerade ermordet das Regime Männer, Frauen und Kinder und legt Städte in Schutt und Asche.

Dieser dringende Video-Hilferuf erreichte uns gerade von einem der mutigen Avaaz-Bürgerjournalisten in Syrien

Es fällt schwer, dies zu schreiben, doch Avaaz-Mitglieder werden von Syriens monströsem Regime gefoltert."
Und ein paar Millionen werden blind diesem Aufruf folgen, ohne zu wissen, dass sie damit dem übelsten Verbrechergesindel, was derzeit die Erde bevölkert und verpestet zur Hand gehen. Denn AVAAZ, das sind doch GUT-MENSCHEN, die 'da irgendwo - hab vergessen wo - einen Regenwald gerettet haben und auch Frauen aus den irakischen Puff - ne, ich glaub, das war in - naja da irgendwo'.
Man "ködert die Menschen mit unpolitischen Aktionen" und wenn sie den Haken mitsamt dem Schwimmer geschluckt haben, und "glauben, einer guten Sache zu dienen, dann kriegen (sie) nebenbei diese "humanitären" Aktionen untergeschoben", wie es der Freund ausdrückte, der mir gerade dies Dokument zuschickte.
Alle diese NGOs sind ideale Organisationen für unheilbar denkfaule Menschen, die sich aber in dem beruhigenden Bewusstsein wiegen können, ein gutes Werk zu tun.
Vergessen wir nicht, dass die UN-Resolutin 1973 auf Grund eines Papiers mit glatt erfundenen Zahlen und Angaben eines NGO-Vorsitzenden (mit Wohnsitz Genf und von Washington bezahlt), das von knapp 100 weiteren NGOs mit  unterzeichnet wurde (davon 2/3 vom Pentagon bezahlt), zustande kam, die zu - sehr vorsichtig geschätzten - 90 000 Toten und einem zerstörten Land geführt hat (unter Mitwirkung von Belhadj).