Dieses Eingeständnis von Clinton, dass die USA und Al-Qaida Verbündete sind, ist wichtig. Nun kann wirklich absolut niemand mehr sagen, er habe gar nichts gewusst. Aber wie wir unsere Presstituierten kennen, werden sie natürlich wie tibetanische Gebetsmühlen ihre Sprüchlein weiter herunterleiern. Können diese Individuen sich eigentlich noch im Spiegel betrachten? Oder auch ein Obama, Sarkozy, eine Merkel? Die müssten doch ihr Spiegelbild pausenlos anspucken. Tun die aber nicht. Weil die von ihrer "Größe", ihrer "Mission", ihrem "großen Plan" überzeugt sind. Die kennen natürlich alle die Wahrheit, aber die ist für sie irrelevant. Die Opfer? Welche Opfer? Achso, der 'collateral damage'. Das ist für diese Typen doch nur Pack, Pöbel, an den man keinen Gedanken verschwendet. Ich habe manchmal auch schon gedacht, ob nicht Obamas Töchter - die doch sicher auch durch das Internet surfen - eines Tages, wenn sie vielleicht zu denken beginnen, der Schlag treffen wird, wenn sie einsehen müssen, dass ihr lieber Papa einer der ganz großen Verbrecher der Welt ist und ein Schandfleck der schwarzen Gemeinde. Aber auch daran denkt wohl der große, von sich selbst eingenommene beste houseboy, den die Amis je hatten, nicht im Traum.
Von Michel Chossudovsky & Finian Cunningham
am 27. Februar 2012
US-Außenministerin Hillary Clinton hat zugegeben, dass Al Qaida
und andere Organisationen von der US-Terrorliste die syrische
Opposition unterstützen.
Sie sagte: „Wir haben eine sehr gefährliche Reihe von Akteuren
in der Region – Al Qaida, Hamas und andere, die auf unserer
Terrorliste stehen, unterstützen – behaupten zu untersützen –
die Opposition [in Syrien].“ 1)
Doch gleichzeitig wiederholt sie im obigen BBC Interiew die
abgewetzte Behauptung des Westens, dass die Situation in Syrien
die einer wehrlosen Bevölkerung ist, die unaufhörlichen Angriffen durch
die syrischen Regierungskräfte ausgesetzt sei.
Es gibt hinreichende Beweise, dass Gruppen von Scharfschützen,
die im vergangenen Jahr zivile Menschen in Syrien getötet haben, zu
den Terroristen gehören, auf die sich Clinton bezieht.
Wie Michel Chossudovsky in einem kürzlichen Artikel schreibt:
„Seit Mitte März 2011 haben islamistische Gruppen, unterstützt
vom Israel- und westlichen Geheimdiensten, terroristische Angriffe
auf Regierungsgebäude und auch Brandstiftungen durchgeführt.
Reichlich dokumentiert ist, dass ausgebildete Killer und
Scharfschützen, auch Söldner, die Polizei, die Armee und
unschuldige Zivilisten aufs Korn genommen haben. Es gibt auch
reichlich Beweise, wie im Report der Beobachtermission der Arabischen
Liga beschrieben, dass diese bewaffneten Söldner Gruppen
verantwortlich für das Töten von Zivilisten sind. Auf der syrischen
Regierung und seiner Armee lastet eine schwere Verantwortung, aber es
muss die Tatsache betont werden, dass diese Akte des Terrorismus –
einschließlich das unterschiedslose Töten von Männer, Frauen und
Kindern – Teil der US-NATO-Israel Initiative ist, die darin
besteht, bewaffnete Einheiten zu unterstützen, zu trainieren und zu
finanzieren, die innerhalb Syriens operieren.“ 2)
Das Eingeständnis von Hillary Clinton am Wochenende bekräftigt
die Befunde, dass bewaffnete Gruppen Zivilisten angreifen und dass
sie Terroristen sind, laut der eigenen Definition der USA, und dass
es sich nicht um Staatsgewalt gegen die eigene Bevölkerung, sondern vielmehr um eine undurchsichtige bewaffnete Erhebung
handelt.
Clintons Eingeständnis rechtfertigt im nachhinein die Haltung
Russlands und Chinas, die beide gegen die vom UN Sicherheitsrat
eingebrachte Resolution vom 4. Februar ihr Veto einlegten, weil sie
auf der fadenscheinigen Behauptung basierte, dass die Gewalt in
Syrien allein die Verantwortung der Al-Assad Regierung sei.
Clinton gibt in dem BBC Interview auch zu, dass es 'in Syrien eine
sehr starke Opposition gegen ausländische Intervention' gäbe, was
ein stillschweigendes Eingeständnis ist, dass der syrischen
Bevölkerung bewusst ist, dass die sogenannten Oppositionellen in
ihrem Land mit der Al-Qaida verbündete Söldner sind.
Unterdessen haben die US-Golf-Alliierten, Saudiarabien und Katar,
getrennt Erklärungen abgegeben, dass sie gewillt sind, Waffen
nach Syrien zu senden, um die Erhebung gegen die Damaskus-Regierung
zu unterstützen. Im Angesicht der nach wie vor starken Unterstützung
des Volkes für Bashir al-Assad bedeutet eine derartige Erklärung
von Saudiarabien und Katar gegenüber einem Mitglied der Arabischen
Liga eine nie dagewesene Einmischung in die inneren Angelegenheiten
eines souveränen Staates. In der Tat kann im rechtlichen Sinn von
einem selbstanklagenden Akt internationaler Aggression gesprochen
werden.
Außerdem kann eine solche Erklärung von Saudiarabien und Katar
als zynischer Deckmantel für das gesehen werden, was bereits vor
sich geht. Es ist bekannt, dass die Golf-Staaten bereits illegal
Waffen an die selbsternannte Syrische Freie Armee liefern, zusammen
mit der Türkei und Israel.
Bisher hält die USA offiziell an der Fiktion fest, dass sie nicht
an den Waffenlieferungen nach Syrien beteiligt ist, obwohl Washington einen
'Regime-Wechsel' fordert und trotz der Beweise, dass westliche Kräfte
insgeheim – amerikanische, britische und französische
Spezialeinheiten – aktiv mit Oppositionsgruppen kooperieren.
Es ist reichlich ironisch, dass die ungewählten
fundamentalistischen Sunni-Regime vom Golf Al-Qaida-Gruppen in Syrien
unterstützen, um angeblich 'demokratische Reformen herbeizuführen'.
Das ist dieselbe Dynamik, die in Libyen vorherrschte, wo der Sturz
der Regierung des Landes durch westliche und Golf-Staaten jetzt zum
Kollaps der Menschenrechts- und sozialen Bedingungen geführt hat.
Nochmals: im Fall Syrien haben wir dieselbe Aufstellung von
Alliierten – Washington, London und andere NATO-Mächte bequem im
Bett mit Sunni-Salafisten Tyrannen und Terroristen – die behaupten,
demokratische Freiheit und Menschenrechte zu unterstützen.
Natürlich hat der eigentliche Plan nichts zu tun weder mit
demokratischen Freiheiten noch mit Menschenrechten, wie schon der lachhafte Reigen von Alliierten deutlich zeigt. Vielmehr geht es darum,
dass Washington und seine Stellvertretermächte versuchen, in der
ganzen arabischen Welt und darüber hinaus Regime-Wechsel auszuführen
entsprechend geopolitischer Ziele, vor allem der Kontrolle von Erdöl.
Irak, Afghanistan, Libyen und jetzt Syrien sind nur Zwischenstationen
des globalen Plans von permanentem Krieg, der auch auf Iran abzielt.
Russland und China sind die ultimativen Ziele.
Washington ist offenbar darauf aus, alle nötigen Mittel
anzuwenden, um seinen Plan umzusetzen: illegale Kriege, Tod in
riesigen Ausmaßen und möglicherweise einen globalen Krieg zu
entfachen unter Einsatz von Atomwaffen. Aber die absurdeste Maske ist
der 'Krieg gegen den Terror', wenn man sieht – mit den Worten von
Außenministerin Hillary Clinton – dass Washington jetzt offen mit
dem sogenannten 'Terroristen-Feind' kollaboriert, um Regime-Wechsel
in gewünschten Ländern herbeizuführen.
Wenn man irgendwie die zweideutigen Aussagen Washingtons für bare
Münze nähme, dass Regime-Wechsel ernst gemeint sei, um Demokratie,
Menschenrechte und Weltfrieden zu ermöglichen, dann wäre das erste
Regime, das für einen solchen Wechsel qualifiziert wäre, Washington
selbst.
Fußnoten:
1.
Transkript von Clintons BBC Interview am 26. Februar 2012
2.
siehe hier
Quelle
Globalresearch