Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die US-Verhaftung von Imran Khan ist Teil eines Trends, die anti-Drohnen Vertreter zu schikanieren



Hier ein Artikel von Glenn Greenwald, der genau das sagt, was ich schon vor zwei Tagen hier schrieb (und für jene, die noch Illusionen über die USA resp. Kanada haben). Die Kanadier haben selbst in ihrem Land die Schnauze zu halten und basta.




Glenn Greenwald
29. Oktober 2012


Imran Khan ist laut zahlreichen Meinungs-Umfragen der populärste Politiker in Pakistan und kann sehr wohl der nächste Premierminister des Landes werden. Er ist auch ein vehementer Kritiker der US-Drohnen-Attacken auf sein Land und hat gelobt, den Befehl zu ihrem Abschuss zu geben, wenn er Premier wird. Er hat vergangenen Monat auch einen anti-Drohnen Protestmarsch durchgeführt.
Am Samstag bestieg Khan einen Flug von Kanada nach New York, um an einem Essen zur Geldeinsammlung teilzunehmen und an anderen Ereignissen. Aber vor dem Abflug haben ihn US-Einwanderungspolizei aus dem Flugzeug geholt und ihn zwei Stunden lang festgehalten, so dass er seinen Flug verpasste. Auf Twitter berichtete Khan, dass „er über seine Ansichten zu Drohnen verhört wurde“ und fügte hinzu: „Meine Haltung ist bekannt. Die Drohnen-Attacken müssen aufhören.“ Herausfordernd fügte er hinzu: „Verpasste den Flug und schade, dass ich die Geldsammlung in New York verpasste. Aber nichts wird mich von meiner Haltung abbringen.“

Pardon, aber ich habe keine Zeit mehr, den ganzen Artikel zu übersetzen. Hier ist der Link:


Quelle - källa - source



Französische Afrika Politik schadet afrikanischen und europäischen Volkswirtschaften.

Christof Lehmann

30. Oktober 2012

Lektorat: Einar Schlereth

Afrika zur Ader lassen und Frankreich mästen – Das Gesicht des Französischen Modo-Kolonialismus.



Seitdem die ehemaligen französischen Kolonien in Westafrika ihre Unabhängigkeit erlangten sind die fünfzehn Länder in der CFA-Zone, trotz Reichtum von natürlichen Ressourcen und der Produktivität ihrer Bevölkerungen, noch immer katastrophal unterentwickelt. Seit 2007 sind die Volkswirtschaften Frankreichs und der Europäischen Union in einer verheerenden Rezession. Frankreich gleicht einem Mann, der am Klippenrand steht, und von dem Gedanken, in den Abgrund zu fallen, erstarrt ist. Aus Angst vor dem Verlust der lukrativen Ausbeutung der westafrikanischen Volkswirtschaften, vergisst er, dass nur einen Schritt hinter ihm fester Boden liegt und eine Möglichkeit für sowohl französischen, europäischen und afrikanischen Wohlstand.

Afrikanische und führende europäische Politiker hatten erwartet, dass die im in Jahr 2012 gewählte Regierung von Präsident Hollande dringend benötigte Änderungen in Bezug auf die dominante französische Kontrolle über die Volkswirtschaften von Benin, Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Gabun, Guinea Bisau, Mali, Niger, der Republik Kongo Senegal und Togo einführen würde.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Syrien - vom zivilen Widerstand gegen die Aggressoren in Aleppo


Chartophylakeion tou polemou hat einen sehr guten Bericht mit Video der russischen Agentur Vesti.ru übersetzt, den ich dringend empfehlen möchte.



29. Oktober 2012

Vesti.ru bringt einen interessanten Beitrag aus Aleppo, in dem einerseits die Zerstörungen und Schändungen der marodierenden Rebellenbanden an historischen Gebäuden und Heiligtümern gezeigt werden, andererseits aber ein beeindruckendes Zeugnis vom Widerstand der Gesellschaft gegen die Aggressoren gegeben wird. Zum anderen kann die fortlaufende Berichterstattung eines der großen russischen Fernsehsender aus Aleppo davon zeugen, dass weite Teile der Stadt inzwischen als sicher und von den Rebellenbanden befreit angesehen werden können.
Quelle: Vesti.ru, Reportage von Anastasia Popowa
Die Kämpfe in Syrien gehen weiter, obwohl für die Zeit des islamischen Opferfests eine Waffenruhe verkündet wurde. Nach einigen Angaben sind innerhalb von zwei Tagen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntag haben oppositionelle Kämpfer versucht, in Aleppo zum Angriff überzugehen. Momentan ist unsere Sonderkorrespondentin Anastasia Popowa vor Ort, sie hat weitere Einzelheiten.
Fortsetzung hier auf die Quelle oder rechts auf der Seite den Artikel anklicken.

Geheimdienstler gibt zu, dass Israel im Sudan operiert

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Die maßlosen Unverschämtheiten Israels entsprechen aufs Haar denen der USA. Beide rogue states operieren nach Belieben in so gut wie allen Ländern der Welt. Natürlich nur, um sich zu verteigigen. Beide Länder sind bis an die Zähne bewaffnet, terrorisieren die ganze Welt und wundern sich, dass sie 'nicht geliebt werden'. Am empörendsten finde ich, dass es genug Liberale, Demokraten und sogenannte Linke gibt, die diesen Schurkenstaaten zu Füßen liegen und deren Heldentaten Beifall spenden, wobei sie nie mit einer Silbe die Toten erwähnen. Das ist der ultimative Beweis für die intellektuelle und moralische Verkommenheit der kleinen Minderheit, die sich gerne als die 'Weltgemeinschaft' präsentiert.


Sheera Frenkel


25. Oktober 2012

Entschuldigung, aber die Bilder werden regelmäig entfernt. Um sie zu sehen muss man zur Quelle gehen. Und hier ist eine neue Meldung, in der von 8 Bombern die Rede ist und von einer gigantischen Munitionsfabrik. Es soll eine Übung für den Angriff auf Iran gewesen sein. Sehr informativ.


Sudanesische Demonstranten schwenken Spruchbänder und singen anti-Israel-Slogans nach dem Raketenangriff auf eine Waffenfabrik. Sudan hat Israel dafür verantwortlich gemacht. Israel hat sich dazu nicht geäußert.

Montag, 29. Oktober 2012

Frecher US-Übergriff: Pakistans IMRAN KHAN in USA aus dem Flugzeug geholt und verhört


Einar Schlereth
29. Oktober 2012

Imran Khan, ein bedeutender pakistanischer Politiker und allen Voraussagen nach der nächste Präsident Pakistans, wird in Toronto mit seiner Delegation aus dem Flugzeug geholt und über seine Einstellung zur US-Politik verhört.
Danach 'durften' er und seine Begleitung auf das nächste Flugzeug nach New York warten und besteigen. Welch außerordentliche Gnade. Imran Khan wird sich sein Teil gedacht haben.
Imran Khan war früher ein berühmter Cricket-Spieler und ging 1996 in die Politik. Er hat sich langsam und zäh eine sehr breite Basis in der Bevölkerung geschaffen, indem er sein Geld in den Bau von Krankenhäusern und Schulen steckte und vor allem durch seine entschiedene Verurteilung der ständigen US-Drohnen-Angriffe auf sein Land. Das hat ihn automatisch in scharfen Widerspruch zur aktuellen korrupten Regierung und den traditionellen Eliten gebracht. Er ist der Gründer der 'Bewegung der Gerechtigkeitspartei', die bei seinen Reden Hunderttausende auf die Beine stellen kann.


Sonntag, 28. Oktober 2012

Greenpeace: Japans Regierung verharmlost Radioaktivität

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Gestern bekam ich spät abends von einer Freundin einen Artikel zugeschickt, der von der Explosion des Reaktors Nr. 4 in Fukushima berichtete. Meine Güte, dachte ich und wollte ihn schon auflegen. Dann habe ich zum Glück gegoogelt und gefunden, dass sich jemand einen bösen Scherz erlaubt hat. Doch ich habe die böse Ahnung, dass selbst wenn diese Meldung wirklich käme, sich niemand besonders aufregen würde. Die meisten Leute würden wohl "soso" sagen und sich auf die andere Seite legen. Denn kaum jemand weiss, was wirklich vor sich geht und was ein solches Ereignis mit sich bringen würde. Wir haben uns ja mittlerweile an diese atomaren Katastrophen schon gewöhnt, die mit Hiroshima und Nagasaki losgingen. Und nach den jüngsten Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima - was ist schon groß passiert? Das Leben geht doch weiter. Die Überlebenden sehen zwar rechts und links die Leute mit Krebs vom Hocker fallen, aber sie SELBST sind ja nicht betroffen. Sie sind womöglich noch stolz, dass sie überlebt haben und rechnen es sich als Eigenverdienst an. Wann werden sie aufwachen? Wenn die Mehrzahl der Menschen krebskrank sind? Nur dann wird es leider zu spät sein. Kranke machen definitv keine Revolution.
Hier noch eine Folgemeldung "Fukushima Operators Struggle To Contain 'Outrageous Amount' Of Radioactive Water" (Fukushima Ingenieure haben Mühe, das mit "ungeheuerlichen Mengen"  Radioaktivität verseuchte Kühlwasser zu speichern.

CommonDreams


Die Umweltorganisation Greenpeace berichtete am Donnerstag, dass die Regierungs-Strahlenmessungen nahe dem zerstörten Fukushima AKW unzuverlässig sind, und dass einige dicht bevölkerte Gegenden der 13-fachen legal zulässigen Radioaktivität ausgesetzt sind.

Drei Greenpeace-Messungsteams fuhren vergangene Woche in die Stadt Fukushima, um die Verseuchung aufzuzeichnen und festzustellen.
Proben von 40 Mess-Stationen zwischen dem 16. und 19. Oktober zeigten, dass 75 % der Strahlungsergebnisse direkt neben den Standorten niedriger waren, als die Ergebnisse in der unmittelbaren Umgebung.

Samstag, 27. Oktober 2012

Arthur Silber - Waffenruhe in Syrien - Algerien akzeptiert Mali-Intervention - Palmen in der Arktis

Einar Schlereth

27. Oktober 2012

Als erstes möchte ich auf einen neuen Link verweisen hier rechts unter der Rubrik 'Meine Lieblingslinks': Arthur Silber. Seine Artikel lese ich seit vielen Jahren, aber ich habe noch keinen übersetzt, weil alle eigentlich sehr lange Essays sind. Ich empfehle allen, den Link zu öffnen und den ersten 'Brief an seine Gemeinde' zu lesen, der wirklich herzbewegend ist. Man bekommt einen sehr guten Einblick, wie es wirklich um das viel gepriesene Gesundheitswesen von Obama bestellt ist. Arthur Silber ist schwer krank an einem Dutzend Krankheiten, hat keinen Hausarzt, keine Krankenversicherung, kann kaum die Miete bezahlen, ist allein auf Spenden seiner Bewunderer angewiesen. Und wenn es allzu hart wird, dann schreibt er widerwillig einen Hilferuf. Ich habe jetzt eine Ärztin in Kalifornien, mit der ich befreundet bin, gebeten, doch einmal nach ihm zu schauen und zu überlegen, ob man ihm nicht in irgendeiner Weise helfen kann.

Das ist das eine. Das andere ist, dass er ein glänzender, hoch intelligenter und äußerst scharfer Kritiker der amerikanischen Verhältnisse ist. Obendrein ein großartiger Stilist und daher gut verständlich, wie alle guten Stilisten. Er ist Obama nicht auf den Leim gegangen, sondern hat ihn von Anfang durchschaut und gründlich durchleuchtet. In dem Artikel in zwei Teilen nach dem Brief nimmt er sich die Washington Post und die New York Times vor, die praktisch als Sprachrohr der Regierung auftreten und wie die sich zur Drohnenpolitik von Obama verhalten - seine 'Mord- und Zerstörungspolitik'.

Thomas Pringle aus Irland klagt gegen den ESM und versetzt die EU in Aufregung

26. Oktober 2012


Thomas Pringle klagt beim EUGH gegen den ESM-Vertrag. Der irische Abgeordnete gab hierzu TV-ORANGE ein Interview. Höchste Aufregung in Luxemburg, gleich alle 27 Richter treffen sich zur Beratung. Herr Pringle hat wohl in ein Wespennest gestochen!
Herr Pringle geht davon aus, dass der ESM-Vertrag gegen Artikel 125 des EU-Vertrages verstösst. Eigentlich wäre es ja Aufgabe der EU-Richter selbst aktiv zu werden, müssen sie doch die Verfassungsmässigkeit von EU-Gesetzen prüfen. So jedenfalls das bisherige Rechtsverständnis in den Nationalstaaten Europas. Scheinbar ist diese Rechtsprüfung auf EU-Ebene,  nicht mehr nötig – obsolet! Dies würde den bisherigen Eindruck von einer Anti-demokratischen EU weiter zementieren.
Kurzum alle, die mit ihrer Zustimmung zum ESM-Vertrag die Staatsrechte der einzelnen Staaten verletzt haben, wie auch der Bundestag in Deutschland und auch der Bundesrat mitsamt Bundespräsident, sind jetzt in hellster Aufregung, ob der durchgepeitschte ESM-Akt vom EUGH als Gesetzesbruch beurteilt wird, oder ob das EUGH ähnlich wie das BVerfG  in Deutschland “beide Augen” zudrückt.

Freitag, 26. Oktober 2012

GLOBALISMUS bringt uns alle um


Thom Hartmann & Sam Sacks


25. Oktober 2012


In der Vergangenheit waren Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria die Gefahren für die Gesundheit auf der Welt.
Aber das ist vorbei.
In der heutigen Welt ist Globalismus die Nummer EINS der Risiken für die Gesundheit der Menschheit.
Eine neue Studie, in dieser Woche vom Blacksmith Institute veröffentlicht, enthüllt erstmalig die Auswirkungen der Industrie-Schmutzstoffe auf die Menschheit der ganzen Welt. Sie fand heraus, dass die Industrie-Müllkippen mit Horror-Giften wie Blei, Quecksiler und Chrom mehr als 125 Mill. Menschen in 49 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen auf der Welt vergiften. Und die Autoren sagen, dass dies eine sehr konservative Schätzung sei und wahrscheinlich viel mehr Leute von dieser wuchernden Industrie-Verschmutzung krank würden. Der Report sagt sogar, dass die Industrie-Verschmutzung jetzt ein viel größeres Gesundheitsproblem sei als Malaria und Tuberkulose.
Man muss nur schauen, was an Orten wie Zamfara in Nigeria passiert. Es ist ein Staat ohne Kinder oder zumindest sehr wenigen Kindern.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Syrien stimmt doch Waffenruhe zu - USA liefert Stingers an Al Qaida - ISRAEL bombt Sudan – USA + ISRAEl sind rogue states

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Einar Schlereth 

25. Oktober 2012

Nun hat sich Assad doch breitschlagen lassen und einer Waffenruhe zugestimmt, wie Russia Today gerade meldet. Erst gestern hatte ich ein Interview mit einem syrischen Offizier aufgelegt, der mit guten Argumenten den Vorschlag abgelehnt hatte. Er meinte sogar, es würde an Hochverrat grenzen, wenn die Regierung zustimmen würde. Nun können wir nur abwarten und sehen und hoffen, dass wir Unrecht hatten.

Dass die USA Stinger-Raketen an die Extremisten-Terroristen liefern, war schon mehrmals gemeldet worden. Nun wird es erstmals von RussiaToday bestätigt, wo der russische Generalstabschef Nikolai Makarow zitiert wird. Er drückte sich diplomatisch aus, indem er sagte, es müsse noch geklärt werden, wer sie geliefert habe. Aber darüber kann nicht der geringste Zweifel bestehen. Denn die US-Armee, insbesondere die Luftwaffe hat eine höllische Angst vor ihren eigenen Waffen – wenn sie in den 'falschen Händen' sind. Die Waffen sind der Al Qaida also nicht vom Himmel in den Schoß gefallen. Doch durchaus möglich ist es, dass sie über eine Zwischenhand – Katar oder Saudiarabien und vielleicht sogar von Erdogan – ihr zugespielt worden sind. Ein Grund könnte sein, dass die Terroristenbanden in den
vergangenen Wochen von einer Niederlage in die nächste gestolpert sind.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Brahimi und seine US/NATO Auftraggeber wollen Syrien in die Falle locken


Einar Schlereth
24. Oktober 2012


Am 25. Oktober beginnt das moslemische Eid al-Adha Fest, der viertägige Feiertag des Opfers zum Andenken an den Profeten Ibrahim (Abraham), der auf Befehl Gottes seinen Sohn opfern will. Und plötzlich entdeckt der Westen seinen Respekt für moslemische Feiertage und möchte, dass eine allgemeine Waffenruhe, vor allem seitens der Regierung von Al-Assad eingehalten wird. Ist das nicht merkwürdig? Allerdings, und es wäre noch merkwürdiger, wenn dahinter nicht eine verborgene Absicht steckte.
Dr. Lamb befindet sich zur Zeit ebenfalls in Damaskus und zufällig (?) in demselben Hotel wie Brahimi mit dem Rest der UN-Delegation, die den Waffenstillstand aushandeln wollen sowie einem Riesen-Presse-Aufgebot.
Brahimi gibt eine kurze und recht nichtssagende Presse-Konferenz und schließt mit den Worten:
„Wenn wir diesen Waffenstillstand während der al-Adha Feiertage erreichen und aufrechterhalten können, dann können wir versuchen, darauf aufzubauen. Wenn es nicht gelingt, dann werden wir weiterhin versuchen und wir hoffen, einen anderen Weg zu finden, Erleichterung für das syrische Volk zu finden.“

Dienstag, 23. Oktober 2012

Thomas Sankara: ein afrikanischer Führer mit einer Botschaft für Europa


Anlässlich des 25. Jahrestages der Ermordung Sankaras argumentiert Nick Dearden, dass wir uns seiner erinnern müssen, um die vorherrschenden Ansichten über Afrika zu hinterfragen und unsere eigene Schuldenkrise in Europa zu bekämpfen.


Übersetzung: Susanne Schuster




Mit der Ermordung von Thomas Sankara, Präsident des umbenannten Staates Burkina Faso, am 15. Oktober 1987 fand eine Revolution ihr plötzliches und blutiges Ende. In den Jahren nach Sankaras Ermordung – durch seinen einstigen vertrauten Freund Blaise Compaoré, der Burkina Faso bis heute führt – wurde seine Revolution aufgehoben und das Land wurde ein weiteres afrikanisches Lehensgut des Internationalen Währungsfonds. Doch für einen kurzen Zeitraum von 4 Jahren war Burkina Faso ein leuchtendes Beispiel dafür, was sogar in einem der ärmsten Länder der Welt erreicht werden konnte.

Die Einsamkeit eines Internationalisten - UNSER LENINGRAD


UNSER LENINGRAD

André Vltchek


Aus dem Englischen und Spanischen:
Einar Schlereth


Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen.“ Dies ist in Gold in den Granitstein graviert, direkt hinter der Statue des Mutterlandes (im Russischen heisst es statt Vaterland eben Mutterland und nicht wie bei Wikipedia 'Mutter Heimat'. D. Ü.), die ihre Arme in Kummer ausbreitet.

Der Piskariovskoye-Gedenkfriedhof liegt in der Stadt St. Petersburg mit 186 Massengräbern und etwa einer halben Million dort begrabenen Menschen, einschließlich des größten Teils meiner Familie von der mütterlichen Seite.
Im 2. Weltkrieg hat die Stadt Leningrad 900 Tage lang (zweieinhalb Jahre) standgehalten und einer der furchtbarsten Belagerungen in moderner Geschichte getrotzt
Sie stoppte den Vormarsch der Nazi-Truppen, widerstand dauernden Luftbombardements, bitterer Kälte, Hunger und dem Mangel an dem Allernotwendigsten. Beinahe die Häfte der Bevölkerung verschwand – von Bomben verbrannt, in Schützengräben erfroren und in ungeheizten Wohnungen oder verhungert.

Der jüngste Sohn von Oberst Gaddafi in Bani Walid gefallen?

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Dies behauptet jedenfalls die 'Regierung', was jedoch von Moussa Ibrahim, dem totgesagten (!) Sprecher von Gaddafi, zurückgewiesen wurde. Nun ja, wir wissen ja, wieviel Vertrauen das Gesindel verdient, das durch die US/NATO an die Macht geputscht und gepuscht wurde. Aber zumindest hat die Regierung zugegeben, dass das Land 'noch nicht völlig befreit' sei. Also genau das, was wir schon längst gesagt haben, was aber ständig bestritten wurde. Und nun wird zum zweiten Mal Bani Walid erobert und von den USA mit Bomben eingedeckt und sogar mit Gas beschossen, wie gestern hier gemeldet wurde.



20. Oktober 2012

Khamis Gaddafi ist bei der Belagerung von Bani Walid getötet worden, wie die Libyens 'Nationalkongress' mitteilt. Seine Leiche sei Berichten zufolge in ein Krankenhaus in Misrata überführt worden. 

Ein Sprecher des Kongresses sagte, der 28-jährige Khamis sei „im Kampf“ gefallen, während der stellvertretende Premier Mustafa Abushagur auf Twitter schrieb, dass seine Leiche in einem Misrata-Krankenhaus gefunden wurde.
Zuvor gab es schon widersprüchliche Meldungen auf Twitter, wo es hieß, dass Khamis in Bani Walid von Soldaten ergriffen und später in der Haft gestorben sei.

Schon früher hieß es, dass Khamis bei einem NATO-Bombenangriff im August 2011 ums Leben gekommen sei, was aber nie verifiziert werden konnte. Im vergangenen Jahr haben schon mehrere Milizen und Regierungsstreitkräfte behauptet, Khamis Gaddafi getötet zu haben.

Unterdessen hat Moussa Ibrahim, Gaddafis Sprecher, in einer online Audio-Botschaft die Berichte von Khamis Tod bzw. seiner Gefangenahme durch die Armee verneint.

Nachrichten aus dem Büro des Premierministers erklärten, dass „Moussa Ibrahim von Kräften der Regierung verhaftet worden und nach Tripolis zum Verhör gebracht worden sei“.

Diese Nachrichten kommen inmitten des Sturms auf Bani Walid durch die Armee, die versucht, die verbliebenen Gaddafi-Getreuen in der Stadt zu besiegen.
Die Gewalt herrscht schon seit vierzehn Tagen in Bani Walid und Mohammed Megaryef, Libyens de facto Staatsoberhaupt sagt, dass der Kampf um die Kontrolle noch nicht entschieden sei.

„Der Kampf, das Land zu befreien, ist noch nicht völlig beendet“, sagte Megaryef im Staatsfernsehen am Samstag. Er nannte „Korruption und Schwäche“ einiger Regierungs-Behörden als Grund für den „Zustand der Unzufriedenheit und der Spannungen zwischen verschiedenen Teilen der Gesellschaft“.
Der Angriff auf Bani Walid folgte auf die Entführung und Folter von Omran Ben Shaaban, der angeblich Gaddafi im vergangenen Jahr gefangen habe. Shaaban starb an seinen Verletzungen im vergangenen Monat, als er in Paris behandelt wurde. Es wird weithin vermutet, dass er von Gaddafi-Anhängern getötet wurde. 

Quelle - källa - source 

Und hier ein wunderschönes Lied zu Ehren Gaddafis.

Montag, 22. Oktober 2012

SÜDAFRIKAS Bergleute trotzen der Repression


Schaut  euch nur mal die Namen all der Unternehmen weiter unten an, die bestreikt werden. Englisch, amerikanisch, englisch, amerikanisch - es ist unglaublich. Allein daran lässt sich ablesen, wessen Lakai die Regierung des 'selbständigen' Südafrika eigentlich ist. Völlig legal werden tonnenweise Gold, Diamanten, Platin aus dem Lande gekarrt. Und seit hunderten von Jahren. Ist es da nicht ein Wunder, dass die Arbeiter nie eine richtige Wut bekommen? Da sei Gott vor bzw. der so liebe Nelson Mandela. Aber keine Sorge, der Tag kommt auch noch.
Arbeiter versammeln sich auf dem Gelände, wo ihre Kameraden ermordet wurden.
 
Chris Marsden
20. Oktober 2012


Am Freitag brüstete sich Gold Fields, dass die Drohungen mit Massenentlassungen erfolgreich waren und die 9000 Arbeiter in der Beatrix-Mine und 90 % der 14300 Arbeiter in KDC West wieder zur Arbeit gezwungen haben. Aber ein neuer Streik der Platin-Bergarbeiter im Lonmin-Bergwerk in Marikana haben den Bemühungen, den Aufstand der Bergarbeiter zu zerschlagen, einen Strich durch die Rechnung gemacht – zehntausende Arbeiter führen den Kampf weiter.

Mütter gegen den Krieg: Protest gegen den Friedensnobelpreis für die EU


An alle
Fraktionen des Bundestages
Berlin / Potsdam, 20.10.2012


Betrifft: Protest gegen den Friedensnobelpreis für die EU

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir unseren ausdrücklichen Protest gegen die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU zum Ausdruck bringen.
Angeblich sei die EU ein Raum frei von Kriegen.
Das stimmt keinesfalls!

Nach 2 verheerenden Weltkriegen mit Millionen Toten führten die in die NATO eingebetteten EU-Staaten einen gegen die UNO-Charta und Artikel 1 des NATO-Vertrages selbst verstoßenden NATO –Aggressionskrieg gegen Jugoslawien unter Anwendung von gegen die Genfer Konventionen verstoßenden Waffen, einschließlich radioaktiver Granaten und-bomben.
Besonders der Einsatz von radioaktiven Bomben (DU) durch die NATO-Truppen in Jugoslawien 1999 und überall in gegenwärtigen Kriegsgebieten, bedeutet auf weitere Jahrtausende unermesslich viele Tote, auch im Kosovo, den man ja zu „verteidigen“ vorgab, hervorgerufen durch ständig steigende Krebserkrankungen und Immunschädigungen der dortigen Bevölkerung, sowie der Weltbevölkerung!

Sonntag, 21. Oktober 2012

SYRIEN: Straßenbilder aus Damaskus

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Franklin Lamb
20. Oktober 2012
Die halbe Stunde Fahrt von der libanesischen Grenze bei Maznaa bis Damaskus ist immer angenehm auf der breiten, gut asphaltierten und unterhaltenen Schnellstraße zwischen der Hügellandschaft mit großen Herden von Ziegen und Schafen, die träge den Verkehr unten beobachten. Als ich die Herden genauer anschaute, bemerkte ich, dass mir die Zahl der Hirten ungewöhnlich groß erschien, um die Herden zu hüten. Beim zweiten Blick merkte ich, dass es Soldaten waren, die zwischen und hinter den Büschen die Straße im Blick hatten.
Die erhöhte Sicherheit in Damaskus hat hunderte von shabab (Junge Leute), Volkskomitees, Nachbarschaftskomitess und wahrscheinlich auch Geheimagenten jeden Alters in Aktion treten lassen, um buchstäblich hunderte Checkpoints im zentralen Damaskus und in den Vororten zu bemannen. Manchmal hat man das Gefühl, dass man alle 50 m auf einen stößt.
Damaskus ist gegenwärtig ruhig mit wenigen Ausnahmen wie die Stadtteile Tadamon, Al-Qadam und Al-Asali, wo sporadische Zusammenstöße in den vergangenen zwei Tagen von Freunden diskutiert werden. Wie in Libyen im vergangenen Sommer sind viele Medienberichte keineswegs genau, wenn sie diese Stadt als chaotisch und mit einer Bevölkerung in Panik beschreiben. Vergangene Nacht war ich mit Freunden in der Altstadt in einem Restaurant bis 1 Uhr und dann fuhren wir in Damaskus herum und da waren immer noch etliche Cafés offen, obwohl nicht so viele, wie vor der Krise, wie uns die Bewohner erzählten.

Samstag, 20. Oktober 2012

Nahezu 50 % aller Feuchtgebiete der Welt sind im 20. Jh. verloren gegangen

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Feucht ... wie, wo, was denn, denken die meisten Menschen, was ich äußerst ärgerlich finde. Nicht genug damit, dass allzu viele Menschen ein besonderes Vergnügen daran finden, einander abzumurksen, vernichten die meisten Leute auch noch ganz nebenbei und aus Unwissenheit auch die Grundlagen der Lebensbedingungen für uns alle. Und eine der Grundlagen sind nun einmal die Feuchtgebiete. Vor über 20 Jahren beteiligte ich mich in Spanien an einem Projekt der Ornitologen, ein kleines Feuchtgebiet in Strandnähe in Andalusien zu säubern, das von den Bewohnern als Müllkippe benutzt wurde. Es freute mich, wie viele Menschen daran teilnahmen, als ihnen die Bedeutung des Projektes klar gemacht wurde. Und genau daran mangelt es: an Aufklärung und Tatkraft.


Marianne de Nazareth
18. Oktober 2012


Wieviele von uns haben sich jemals um die Feuchtgebiete der Welt gekümmert? Für den Normalbürger ist ein Feuchtgebiet einfach nur eine Verschwendung von „gutem“ Land. Wir haben niemals verstanden, was der Nutzen von Feuchtgebieten ist und warum es wichtig ist, sie zu schützen
Unglücklicherweise bemerken wir Menschen Probleme mit unserem Planeten erst, wenn sie uns betreffen und nachdem wir einen großen Teil des Ökosystems zerstört haben. Jetzt haben wir durch die Rationierung des Frischwassers in den meisten Großstadtgebieten Indiens bemerkt, wie wichtig es ist, unsere Feuchtgebiete zu schützen, unser Grundwasser sorgfältig zu benutzen und unsere Seen und Gewässer stärker zu schützen.
Laut dem neuen Bericht von TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity), der bei der 11. Konferenz der 'Parties to the Convention for Biological Diversity (COP11) in Hyderabad veröffentlicht wurde, muss die Welt die grundlegende ökonomische und Umweltrolle der Feuchtgebiete erkennen, um ihre weitere Verschlechterung und Verminderung zu verhüten.

Freitag, 19. Oktober 2012

EINE MILLIARDE könnte durch HALBIERUNG des Nahrungsmittelschwundes ernährt werden


Wie aus dem Artikel ersichtlich, geht diese Studie der Aalto-Universität von der traditonellen Landwirschaft aus und von den aktuellen 'globalisierten' Produktions- und Verteilungssystemen aus. Erstaunlich ist, dass selbst mit so einem irrwitzigen Verschwendungssystem solch erstaunliche Ergebnisse erzielt werden könnten. Um wieviel besser könnten die Ergebnisse nach dem System von Vandana Shiva und der sich ausweitenden GoLocal-Bewegung erst sein. Wie weit die allerdings in Deutschland gediehen ist, kann ich nicht sagen.

Countercurrents
16. Oktober 2012


Eine zusätzliche Milliarde Menschen könnte durch unsere gegenwärtigen Nahrungsressourcen ernährt werden, wenn der Nahrungsmittelschwund bloß um die Hälfte reduziert würde. Das könnte erreicht werden, wenn der Prozentsatz des geringstn Schwundes in jeder Region global erreicht würde.*
Forscher an der Aalto Universität haben zum ersten Mal eine gültige Schätzung bewiesen, wie viele Menschen ernährt werden könnten durch Reduzierung des Nahrungs-Schwundes.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

NATO packt ein; Türkei am Nervenzusammenbruch

Thierry Meyssan

16. Oktober 2012

Natürlich mussten unsere Medien ohne den geringsten Beweis von Waffen sprechen

Am 8. Oktober hat die 'Kollektive Sicherheitsallianz Organisation' (CTSO) die Manöver 'Unverbrüchliche Freundschaft' begonnen. Das Szenario ist die Entsendung einer Friedensmacht in ein gedachtes Land, wo internationale Jihadisten und Terroristen-Organisationen auf dem Hintergrunf von ethnischen und konfessionellen Trennungen operieren. Das akkreditierte Diplomatencorps, das zu den Übungen eingeladen war, hörte aufmerksam der Ansprache des stellvertretenden Generalsekretärs der Organisation zu. Er machte klar, dass die CTSO sich auf eine eventuelle Intervention im Nahen Osten vorbereitet. Und für diejenigen, die Taubheit vortäuschten, verdeutlichte Nikolai Bordjuscha, dass sein Stellvertreter nicht von Afghanistan sprach.