Freitag, 14. Juli 2017

Statt pessimistischem Artikel heute ein super-optimistisches Konzert

Und zwar bekam ich den Tip von Freund und Friedenskämpe Klaus Madersbacher aus dem schönen Innsbruck in Österreich. Und ich war begeistert und präsentiere ihn so, wie er von Klaus auf seinem Blog vorgestellt wurde. Das Wort hat er:


Der nachstehende Artikel war hier vor einem halben Jahr zu finden. Seither habe ich mir dieses Konzert wohl mindestens 100-mal angehört und werde sicher noch viele Male die wundervolle Atmosphäre genießen, die dieses Meisterwerk vermittelt.

Eine friedliche Atmosphäre, wie mir scheint. Jeder gibt, was er zu geben hat, alle freuen sich und ich denke mir, dass bei so etwas dabei zu sein ein wunderbares Erlebnis ist. Dank dem Internet bekommen wir etwas davon mit, ganz ohne "soziale Medien" ...

Ich für meinen Teil weigere mich, Angst vor der Zukunft zu haben oder zu machen. Ich weiß schon, dass tausende Atombomben und Raketen auf Knopfdruck startbereit sind, aber die können mich ...

Nur weil bestimmte verbrecherische Mächte Angst verbreiten, um damit ihre Geschäfte zu machen, müssen wir uns nicht in die Hose scheißen. Wenn etwa dieser Trump mit seinem Reptiliengehabe alle für blöd verkaufen will, und die Propaganda ebenfalls alle für blöd zu verkaufen versucht - wenn wir´s nicht glauben, beißen die sich die Zähne aus.

Da gäb´s noch viel darüber zu schreiben und wird auch sicher geschrieben ...

"Mach es kurz, am Jüngsten Tag ist´s nur ein Furz", so der alte Goethe.

Sollst recht haben, alter Goethe. Ein schönes Konzert steht bereit, das uns eine friedliche Atmpsphäre vermittelt.

Vielleicht motiviert es uns, dass wir unsere Zukunft so haben wollen ...


Transatlantische Sternstunde

Klaus Madersbacher

Durch einen glücklichen Zufall stieß ich vor einigen Tagen auf das Video eines Konzerts, das meiner Ansicht nach ein europäisch-amerikanisches Verhältnis zum Ausdruck bringt, wie man es sich nur wünschen kann. Zwar „nur“ im Bereich der Kultur, aber sehr eindrucksvoll.

Vor einem Jahr – am 30. Oktober 2015 – wurde Michal Urbaniaks UrbSymphony im Warschauer Philharmonischen Konzertsaal aufgenommen. Mitwirkende waren der Komponist Michal Urbaniak, das Warschauer Philharmonische Orchester unter Jerzy Maksymiuk, polnische Jazzmusiker sowie ein amerikanischer Jazztrompeter und ein Rapper.

Ich will jetzt nicht den Versuch unternehmen, mich als Musikkritiker zu profilieren, sondern empfehle einfach allen „Kulturverstehern“, sich dieses Konzert anzuhören und wieder anzuhören und noch einmal – um die Magie einer der wenigen Sternstunden zu erleben und auszukosten, die leider viel zu selten geworden sind.

Es tut gut, einmal aus dem üblichen bereits gewohnten transatlantischen Katastrophenmüll auszusteigen und zu erleben, was geniale Künstler aus beiden Kulturbereichen gemeinsam schaffen können. Das Publikum war jedenfalls sichtlich begeistert.

Sie finden dieses Konzert, wenn Sie diesen LINK anklicken > UrbSymphony - Michal Urbaniak and Warsaw Philharmonic Orchestra

Mitwirkende: Warschauer Philharmonisches Orchester, Dirigent Jerzy Maksymiuk, Michal Urbaniak – Violine, Saxophon, Michael „Patches” Stewart – Trompete, Michal Tokaj – Piano, Marcin Pospieszalski – Bass, Michal Dabrówka - Schlagzeug, Andy Ninvalle – Rapper

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