Sonntag, 7. April 2013

Einer der größten Männer Europas? Wer war's?


 Ratestunde
Einer der größten Männer Europas, doch kein Europäer – Humanist und Ehrenmann, genialer Musiker, Komponist und Dirigent, Spitzenathlet in mehreren Disziplinen, Oberst und Revolutionär und beinahe vergessen - und ein Kaiser, Schlächter, Rassist und einer der größten meineidigen Schufte, aber Held aller Geschichtsbücher.


Von wem ist die Rede? Von einem Phänomen. Ich habe ihn vor etwa 15 Jahren erstmals nachts im schwedischen Klassik-Radio gehört. Suchte sofort am nächsten Morgen im Internet und fand nur zwei kurze Musikstücke von ihm. Inzwischen hat sich das radikal geändert. Er hat ein Revival erlebt. Seitenweise Bilder auf Google sowie viele  Videos mit Musik-Aufnahmen. Mehrere Biographien und Essays sind erschienen. Es gibt Seminare, Konferenzen und Freundeskreise. Nun habe ich eine sehr gute, relativ kurze Biographie von 'nur' 24 Seiten über ihn gefunden, die ich gestern und heute übersetzt habe. Während ich sie korrigiere und mit Bildern, Musikproben und extra Material versehe, lasse ich euch bis morgen ein bisschen raten. Wer gewinnt, bekommt eins meiner Bücher mit Autogramm.
Einen schönen Sonntag noch.


Samstag, 6. April 2013

Eroberung, Plünderung, Unterdrückung – ohne US-Armee Die Trans-Pazifik-Partnerschaft (TPP)


Einar Schlereth
6. April 2013


Am 2. April 2013 hat Nile Bowie auf Global Research einen Artikel über 'The Trans-Pacific Partnership (TPP)“ veröffentlicht und geschrieben, dass dieses Thema eines der am wenigsten berichteten und diskutierten sei. Nun, immerhin haben meine Leser schon am 12. September 2012 hier seinen ausführlichen Artikel „US-Komplott gegen 3. Welt und China: das Trans-Pazifik Partnerschafts-Abkommen (TPP)“ studieren können.

Ich brauche hier also nicht die Details zu wiederholen, sondern fasse nur nochmal die wichtigsten Punkte zuammen. Da haben also die USA einen Vertrag ausgebrütet, zu dem 600 US-Superunternehm ihren Senf beigetragen haben, d. h. ihre besonderen Wünsche und Vorstellungen. Die einzigen – völlig unwichtigen – Leute, die davon NULL Ahnung haben, die auch dann nicht informiert wurden, wenn sie es gezielt verlangten, sind die Parlamentarier im Kongress, wie der US-Senator Ron Wyden klagte.

Da verhandelt also die Regierung seit  Jahren mit Australien, Brunei, Chile, Kanada, Malaysia, Mexico, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam, ohne dass die Parlamentarier nur das Geringste darüber erfahren, ganz zu schweigen von der Bevölkerung.

Nach allem was an den Rändern heraussickerte, hat es dieses Vertrags-Machwerk wirklich in sich. Diese US-Multis (denen ohnehin schon ein Großteil der Welt gehört) verlangen von all den genannten Ländern prakisch die Aufgabe ihrer Souveränität. Sie verlangen, dass sie sich um KEIN EINZIGES von deren Gesetzen zu Arbeiter- und Umweltschutz zu kümmern brauchen, Entschädigung für Maßnahmen jener Regierungen, die ihre Aktivitäten irgendwie behindern würden, die strenge Einhaltung der Rechte auf „geistiges Eigentum“ (sauteure Medikamente), deren Laufzeiten nochmals um 50 Jahre (auf 120 Jahre) verlängert werden sollen, die anstandslose Durchführung aller verlangten Infrastrukturen (Straßen-, Eisenbahnen etc) und keinerlei Rechenschaftspflicht ihrerseits gegenüber den Regierungen, wo sie „zu Gast“ sind.

Die Regierungen der genannten Länder können also den Laden praktisch dicht machen und nachhause gehen. Moment, nicht ganz. Die Polizei und das „Verteidigungs- Ministerium“ müssen erhalten bleiben. Aber die könnte man ja praktischerweise auch gleich den Multis noch unterstellen. Lest euch das bitte nochmal durch. Es ist atemberaubend.

Das Interessante an dem Machwerk ist, dass auch die Souveränität der USA dabei flöten geht. Auch deren Regierung macht sich selbst völlig überflüssig, wie wir gerade eben gesehen haben an der Einführung gesetzlicher Immunität für MONSANTO, ein Gesetz, das MONSANTO selbst geschrieben hat und Obama nur „rubberstamp“ musste.

Durch das TPP würde die US-Souveränität an internationale Tribunale übergehen, die nach Weltbank und UN-Regeln handeln, womit der US-Kongress ausgeschaltet würde ebenso wie das Oberste Gericht der USA.

Mit dem TPP wird der größte Coup der Geschichte von den internationalen Multis vorbereitet. Ein Coup gegen die Souveränität dieser Länder, gegen den mühsam errungenen Wohlstand der beteiligten Entwicklungsländer, aber auch gegen den Reichtum (oder was davon noch übriggeblieben ist) der Menschen in Ländern wie Australian und den USA. Wird dieser Plan von Obama durchgepeitscht, wie er es offensichtlich vorhat, dann bekommen wir eine waschechte Diktatur nicht gewählter Organe, die niemandem in der Welt Rechenschaft schuldig sind.


Freitag, 5. April 2013

Die Perspektive eines Syrers: Demokratie vs. Ausländische Invasion. Wer ist Bashar al-Assad?



Arabi Souri
2. April 2013

Bashar al-Assads Demokratie-Maßnahmen


ASSADBashar al-Assad wurde wieder einmal von den Mainstream und den sogenannten alternativen Medien dämonisiert mit der Behauptung, er sei ein brutaler Diktator. In Wirklichkeit ist Bashar ein Reformer, der viel getan hat, um die Sache der Demokratie und Freiheit voranzutreiben. Es sind die Opposition und ihre ausländischen Helfer, die die repressivsten Elemente der früheren herrschenden Partei in Syrien repräsentieren. Um das vollständig verstehen zu können, ist es hilfreich, einen Blick zurück zu werfen.

Der sogenannte „spontane Volksaufstand“ begann in Daraa am 15. März 2011. Das Gerichtsgebäude, die Polizeireviere, das Haus des Gouverneurs und andere öffentliche Gebäude wurden geplündert und angezündet von den „friedlichen Demonstranten“ in dieser ersten Woche der Krise. Dann begannen die Leute in Homs aus Solidarität mit Daraa zu protestieren. Aber das war nicht charakteristisch für das friedliche Homs und viele Syrer wussten, dass das eine Scheinrevolution war.

Etwa 110 unbewaffnete Polizisten wurden in Daraa ermordet, was Zorn auf die „Revolutionäre“ hervorrief. Es gab auch einen Vorfall in der Stadt Bariyas, wo ein alawitischer LKW-Fahrer von einem bewaffneten Mob angegriffen, gehäutet und durch die Stadt geführt wurde. Dies hat fast alle Syrer mit Abscheu erfüllt und seither hat tatsächlich keine einzige größere Stadt mehr gegen die Regierung rebelliert.

Donnerstag, 4. April 2013

DER VERRAT DER INTELLEKTUELLEN


Hier habt ihr ihn, den Liberalen, wie er leibt und lebt. Zu feige, das Maul aufzumachen, wenn es drauf ankommt und zu feige, seine Feigheit einzugestehen. "Sie wissen, welcher Ideologie sie zu dienen haben. Sie wissen, welche Lügen erzählt werden müssen", schreibt Chris Hedges. Es sei denn, man ist so blöd wie ich, der bei mehrmaligen Versuchen, bei Zeitungen einen Job zu bekommen, blauäugig die Wahrheit sagte. Dann gab ich es auf und machte einen meiner über fünfzig Jobs. Ich wartete bis 1968, als man endlich die Wahrheit sagen konnte. Eine Weile jedenfalls. Bis die Zügel wieder straff gezogen wurden und die 'Genossen' einer nach dem anderen sang- und klanglos verschwanden - nach oben auf der Karriere-Leiter. Und bitte, erinnert sie nicht an ihre Jugendsünden.

Chris Hedges
31. März 2013




Illustration von M. Fish
Die Neufassung der Geschichte durch die Machtelite wurde peinlich offensichtlich, als das Land an den 10. Jahrestag des Beginns des Irakkrieges dachte. Manche behaupteten, sie wären gegen den Krieg gewesen, wenn sie es nicht waren. Unter anderen argumentierten „die nützlichen Idioten von Bush“, dass sie nur in gutem Glauben entsprechend der vorhandenen Informationen gehandelt hätten; hätten sie damals gewusst, was sie jetzt wissen, versichern sie uns, dann hätten sie anders gehandelt. Das ist natürlich falsch. Die Kriegstreiber, besonders die „liberalen Falken“ - zu denen Hillary Clinton, Chuck Schumer, Al Franken und John Kerry gehörten zusammen mit den Akademikern, Schriftstellern und Journalisten wie Bill Keller, Micharl Ingnatieff, Nicholas Kristof, David Remnick, Fareed Zakaria, Michael Walzer, Paul Berman, Thomas Friedman, George Packer, Anne-Marie Slaughter, Kanan Makiya und der verstorbene Christopher Hitchens – taten, was sie immer getan haben: sich in Selbst-''Erhaltung üben. Gegen den Krieg zu sein, hätte sie die Karriere gekostet.Und das wussten sie.

Mittwoch, 3. April 2013

Ist das nicht großartig? Der Fuchs wird Boss im Gänsestall. Und Obama nimmt MONSANTO unter die Fittiche (Video)



In der vergangenen Woche hat Obama das Gesetz zum Schutz von MONSANTO unterschrieben. Wie man weiß, wurde die arme Firma mit einer Flut von Prozessen in sehr vielen Ländern überzogen.Und das geht doch nicht. Wo bleibt die Freiheit, Gänse zu stopfen und zu fressen?
Nun wird MONSANTO also vor den bösen Anwälten, Anklägern und Richtern geschützt mit einem besonderen Gesetz, das MONSANTO auch gleich selbst geschrieben hat, da man Obama das wohl nicht zutraut.


Dienstag, 2. April 2013

US-GESETZESBRUCH UND TODESSCHWADRONEN in HONDURAS


Wer erinnert sich noch? Obamas erste Heldentat 2009 in Lateinamerika?  Honduras sollte Demokratie bekommen. Gewählter Präsident Zelaya wurde gestürzt. Hoppla? Wie? Es war also kein gewählter Präsident? Doch, schon, aber das Volk hatte den falschen Präsidenten gewählt. Wieso falscher? Weil er schielte. ??? Naja, er schielte nach Kuba und Venezuela und deswegen musste er weg. Deswegen musste die Armee putschen. Das Volk protestierte, die OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) protestierte, die Welt protestierte, aber das kümmerte die USA einen Dreck. Nun haben die USA wieder ihre Truppen da, ihre Todesschwadronen, ihre Drogen und Bordelle und nun ist die Welt dort wieder für sie in Ordnung.



John Glaser
28. März 2013
 
Zelaya bei der Beerdigung von Chávez
US-Hilfe für Honduras Sicherheitskräfte ist seit dem Coup 2009 in den Himmel gewachsen. Washingtons eigene Truppen-Kommandos haben eng mit Honduras zusammengearbeitet beim Training und der Waffenbeschaffung. Zur selben Zeit nehmen die außergerichtlichen Morde, Entführungen und Verschwindenlassen sowie andere Menschenrechtsverletzungen zu.

Kürzlich haben die Vermutungen, dass Sicherheitskräfte, die von den USA unterstützt werden, Todesschwadronen aufgestellt haben, derart zugenommen, dass Washington sich gezwungen sah zu antworten. Das Außenministerium hat in dieser Woche der Öffentlichkeit versichert, dass Steuergelder „nur an geprüfte und trainierte Einheiten gehen, die nicht unter direktem Befehl eines Polizeichefs stehen, der früher außergerichtlicher Morde und 'sozialer Säuberung' angeklagt wurde“, berichtet Associated Press.

Montag, 1. April 2013

ANDRE BILDER VON KAMBODSCHA


Über Kampuchea wurde  gelogen, was das Zeug hält. Und es geht immer noch munter weiter.  Selbst der notorische Spiegel musste wieder - zum wievielten Male - seinen Senf dazugeben , als das schwedische Buch von Peter Fröberg Idling über Kampuchea jetzt nach Jahren auch in Deutschland erschien, in dem Jan Myrdal "niedergesäbelt" wurde, wie man auf Schwedisch sagt. Es ist seither viel Zeit vergangen und die hunderttausendfachen Lügen sind tief in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen, und da kann man nochmal kräftig auftrumpfen, die Erde ordentlich feststampfen und den Sieg der Wahrheit ausrufen. 'Man' weiß Bescheid.
Und doch bleiben ein paar Fragen.

Warum wurde der Friedhof beim 'Genozid-Denkmal' geschlossen? Warum sucht man auf den 'Killing Fields' immer noch nach den 'Massengräbern' wie in Irak nach den 'Massenvernichtungswaffen' (Siehe Israel Shamir 'Pol Pot in neuem Licht')? Warum musste mein liebenswerter, pazifistischer Freund Malcolm Caldwell (wohlgemerkt kein Kommunist) in Pnom Penh von den Vietnamesen ermordert werden? Weil er wusste, dass die Medien lügen, und er es aber genau wissen wollte.  Warum überhaupt glaubt man immer noch den notorischen Kriegsverbrechern in Washington, CIA, Pentagon, die uns seit Jahrzehnten die Hucke voll gelogen haben?



JAN MYRDAL

22. März 2013



ANDERE BILDER VON KAMBODSCHA
Jan Myrdal
22. März 2013
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Gestern Abend, am 21. März 2013, wurde der tote Ieng Sary vor einer großen Menge Trauernder in Malai, Banteay in der Provinz Meanchey im Nordwesten Kambodschas kremiert.





Darüber wurde viel vor allem in südostasiatischen Medien geschrieben. Aber in den schwedischen Medien habe ich nichts gesehen. Das ist nicht bemerkenswert, denn die gehorchen der offiziellen Politik und ein Bericht über Malai wäre für sie politisch nicht tragbar gewesen. Denn an der Zeremonie nahmen tausende Trauernde (laut Bangkok Post) teil, nicht nur Verwandte und Freunde, sonder auch politische Genossen und außerdem Mitarbeiter aus der Zeit des Demokratischen Kampuchea Pol Pots. Der Gouverneur von Pailin, Y Chhiengh, ein langjähriger Genosse aus der Armee der DK zündete den Scheiterhaufen an.

WÜSTEN in Paradiese verwandeln - in China und der Welt



Einar Schlereth
Montag, der 2. April 2013

John D. Liu

Man liest im Rahmen der allgemeinen China-Hetze ja immer wieder, wie furchtbar die Umwelt in China vernachlässigt und verschmutzt wird. Man erzählt von verheerenden Überschwemmungen und Sandstürmen, und dass China nichts dagegen unternimmt (siehe hier, hier und hier ). Wobei richtig ist, dass tatsächlich ungeheure Sünden in puncto Umweltverschmutzung und -Zerstörung begangen wurden und auch werden.
Doch in dem Gemälde gibt es eine Reihe von weißen Flecken.

Erstens wird natürlich grundsätzlich nie eine Relation zu den hochentwickelten Ländern hergestellt, etwa durch die einfache Frage, wie lange wir gebraucht haben, um die ersten Schritte in Fragen der Umwelt zu unternehmen. Obwohl Marx und Engels schon vor über 100 Jahren darauf hingewiesen haben.

Sonntag, 31. März 2013

SYRIEN – Lügen im Dutzend entlarvt


Einar Schlereth

31. März 2013

„Die Amber Lyon Story ist die jüngste in einer Serie von Artikeln, in denen die Joseph Goebbel-Manier der Zensur aufgedeckt wird, die heute in den Medien des Mainstream herrschen … Das ist genau der Grund, weshalb die Alternativ-Medien Erfolg haben. Sie sind die einzig übrig gebliebenen Quellen für echten Journalismus.“ Dies schreibt Michael Krieger in seinem Artikel 'Blitzkrieg für die Freiheit'.

Hier kommt das Video mit Amber Lyon mit ihrer Story, die PressTV von RT übernommen hat. Sie wurde schlicht und einfach von ihrem Auftraggeber, dem US-Fernsehgiganten CNN, gefeuert, als sie aus Bahrein mit ihren Reportagen über den wirklichen Terror der Regierung gegen die wirklich unbewaffnete und friedliche Opposition zurückkam.
Ihre Reportage wurde nie gesendet und sie erhielt auch nie eine Antwort auf ihre Frage, aus welchen Gründen. Das folgende Interview mit Amber Lyon beginnt nach einer Minute, 30 Sekunden.


Samstag, 30. März 2013

Die SIEBEN Sünden bei Staudammbauten


Countercurrents
25. März 2013

Assuan- Staudamm in Ägypten
Am WELTWASSERTAG hat der WWF Staudammprojekte in der ganzen Welt kritisiert, die nach wie vor fundamentale Kriterien der Nachhaltigkeit verletzten.

In dem WWF-Report „Sieben Sünden von Staudammbauten“ erhalten zahlreiche Projekte im Bau oder der Planung von der Umweltorganisation eine schlechte Note. Außer den international kontroversiellen Belo Monte (Brasilien) und Xayaburi (Laos) Projekten sind auch europäische Projekte (wie in Österreich) und der Türkei mit auf der Liste.

Die „Sieben Sünden“, die im Report genannt sind, umfassen Probleme der Staudammlage, Vernachlässigung der Bio-Vielfalt, der Umweltströmungen, der sozialen und ökonomischen Faktoren und der Risiko-Analyse. Der WWF merkt auch an, dass die Entscheidungen oft blind einem „Baueifer“ folgen, ohne bessere, billigere und weniger schädliche Alternativen zu erwägen.

Freitag, 29. März 2013

Eine Volks-Armee als Anti-Terroristen-Kraft

ENDLICH! Darauf  habe ich seit weit über einem Jahr gewartet.  Immer wieder dachte ich, warum nur stellen sie keine Volksmilizen, vor allem unter Einbeziehung der Frauen auf. Endlich kommt von dem tapferen und ausgezeichneten Journalisten Thierry Meyssan diese Meldung. Denn neben all den religiösen Minoritäten, den Alawiten, Shiiten, Drusen, Kurden, Christen sind es vor allem die Frauen gewesen, die bisher mit am meisten unter dem fundamentalistischen Gesindel aus all den reaktionären arabischen Staaten zu leiden hatten. Und diese Menschen wissen, wofür sie kämpfen, denn sie haben am meisten zu verlieren.

von Thierry Meyssan
29. März 2013
 
Syrerinnen wehren sich



volksmiliz Syrerinnen wehren sich

In einem Guerillakrieg gehört der Sieg dem, der die Unterstützung des Volkes genießt. Deshalb hat Syrien kürzlich Volksmilizen aufgestellt, um die vom Westen und den Golfmonarchien unterstützen Contras zurückzudrängen. Nach drei Monaten sieht man ein spektakuläres Ergebnis: Die Gegenden, wo die Milizen schon agieren, haben sich stabilisiert.

Russland-Protest gegen Terroristen auf Syriens Sitz in der Arabischen Liga


Stefan Lindgren
28. März 2013
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Moskau ist der Meinung, dass der Beschluss der Arabischen Liga, Syriens Sitz einem Vertreter der bewaffneten Opposition zu übergeben, ungesetzlich ist und gegen die UN-Charta verstößt.

„Der Beschluss der Liga ist ungesetzlich, da Syriens Regierung immer der einzige Repräsentant des Staates gewesen ist und bleibt“, steht es im Kommentar des offiziellen Vertreters des russischen Außenministeriums.Alexander Lukaschewski.

Lukaschewski erklärte auch, dass der Beschluss der Liga ebenfalls gegen die Prinzipien einer friedlichen politischen Lösung verstoße, wie sie im der Genfer Komunikee vom 30. Juni 2012 festgelegt wurden, und von den Großmächten der Welt sowie dem Generalsekretär der Arabischen Liga und einigen anderen Organisationen, darunter Katar, unterschrieben wurden.

Im Kommunikee heißt es, dass ein Übereinkommen erzielt werden muss zwischen der syrischen Regierung und den Oppositionsgruppen.

Dies erlaubt nicht, dass „irgendeine Struktur, deren Legimität von äußeren Kräften anerkannt wird, gegen die gesetzliche syrische Regierung installiert wird“, sagte Lukaschewski, der auch darauf verwies, dass der Beschluss der Arabischen Liga das Mandat des Vermittlers Lakhdar Brahimi untergrabe.




Quelle – källa – source


Diesen Beschluss haben die Kriegshetzer-Medien in Deutschland wie 'Spiegel', die 'Süddeutsche Zeitung', die 'Frankfurter Allgemeine', aber auch internationale Medien zum Anlass genommen, noch kräftiger die Kriegstrommel zu rühren. Die „Rebellen“ haben Anspruch auf den UN-Sitz, sie müssen mit 'Patriot-Raketen' geschützt werden usw.

Derlei Nachrichten werden anstandslos von unseren Schleimer-Medien verbreitet, obwohl erst vor ein paar Tagen selbst von ein paarMainstream-Medien zugegeben werden musste, dass die USA seit über einem Jahr über geheime Kanäle die Verbrecherbanden mit schweren Waffen ausrüsten, aber öffentlich permanent behaupteten, nur nicht-tödliche Ausrüstung zu liefern.

Die Ausdehnung der Eisfläche ist die sechsniedrigste und Tomaten wachsen im nördlichen Polarkreis


Es gibt ja Leute, die Klimaerwärmung für Blödsinn halten. Sie schauen halt nur knapp über den Tellerrand zum Fenster hinaus und sehen den Schnee und sagen: Siehst du, es wird immer kälter. Die Satellitenaufnahmen und Daten von der Arktik und Grönland interessieren sie nicht. Sie halten das Klima für völlig normal, die Verdreckung und Vergiftung der Atmosphäre sind nur Angstmache, das Verschwinden der tropischen Regenwälder, der Algen und Fische in den Ozeanen haben auch keine Auswirkungen auf das Klima, die Meeres- und Luftströmungen und der Mensch ist unschuldig wie ein Lamm. Wir können also getrost weiterschlafen.


27. März 2013
Countercurrents


Das Seeeis in der Arktik hat seine jährliche maximale Ausdehnung erreicht, womit auch der Beginn der Schmelzsäson des Eises einsetzt [1] und das Wachstum von Tomaten, Paprika und Kartoffeln, was ja eigentlich eher in eine gemäßigtere Zone als das Land des Nordlichts und Gletscher gehört [2].
Am 15. März scheint die Ausdehnung der Eisfläche in der Arktik ihr Maximum erreicht zu haben. Die maximale Ausdehnung dieses Jahres ist die sechstniedrigste seit den Satellitenaufzeichnungen, wie das Nationale Schnee und Eisdaten-Zentrum in den USA mitteilt.

Donnerstag, 28. März 2013

BRICS überwinden Hindernisse und Russland-China Allianz


Diese Analyse von Pepe Escobar entspricht weitgehend meiner Sicht. Sie beruht selbstverständlich auf der jetzt herrschenden prekären Weltsituation mit einer - noch - hegemonialen, brutalen und jedes internationale Recht beiseitewischenden Supermacht als größte Gefahr für die Welt und den Weltfrieden. Unter anderen Bedingungen - einem friedlichen Neben- und Füreinander - könnte, ja müsste die  zukunftweisende Planung wesentlich anders aussehen. Da dürfte die Gewichtung nicht auf der geradezu überstürzten Ausbeutung von Ressourcen (u. a. in der sehr problematischen Exploration der Ölvorkommen im Eismeer) liegen, sondern auf der Berücksichtigung ökologischer und nachhaltiger Aspekte beim Umgang mit unserem Planeten. Unter dem Druck ständiger Drohungen und Aggressionen ist das wohl schwerlich machbar. Und ich bezweifle stark, ob es einen dritten Weg gäbe.

Pepe Escobar
27. März 2013


Berichte über den frühen Tod der BRICS (Brasilien, Russland, China und Südafrika) sind stark übertrieben worden. Die westlichen Mainstreammedien (MSM) wurden überschwemmt mit solch einem Nonsense, der in diesem speziellen Fall vom Chef des Morgan Stanley Investment Management verzapft wurde.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Das BRICS-Treffen an diesem Donnerstag in Durban/Südafrika wird unter anderem seine eigene Credit Rating Agency schaffen, um der Diktatur – oder der „einseitigen Agenda“ in der diplomatischen Sprache Neu Delhis – von Art der Moody's/Standard & Poor zu entgehen.

Sie werden auch die Idee einer BRICS-Entwicklungs-Bank weiterentwickeln mit einem Startkapital von 50 Mrd. $ (nur strukturelle Details müssen noch ausgefeilt werden), um zur Infrastruktur und nachhaltigen Entwicklungsprojekten beizutragen.

Hugo Chávez


Paul Craig Roberts
12. März 2013

Am 5. März 2013 starb Hugo Chávez, Präsident von Venezuela und Weltführer gegen den Imperialismus. Die Washingtoner Imperialisten und ihre Medien und Huren in den Denkfabriken gaben schadenfrohe Seufzer der Erleichterung von sich, wie
auch die gehirngewaschene Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein „Feind Amerikas“ war gegangen.

Chávez war kein Feind Amerikas. Er war ein Feind der Herrschaft Washingtons über andere Länder, ein Feind von Washingtons Allianz mit herschenden Cliquen, welche dieVölker bestehlen, die sie niederzwingen und ihnen den Lebensunterhalt vorenthalten. Er war ein Feind der Ungerechtigkeit Washingtons, der Washingtoner Außenpolitik auf der Grundlage von Lügen und militärischer Aggression, von Bomben und Einmärschen.

Washington ist nicht Amerika. Washington ist die Stadt Satans.

Chávez war ein Freund von Wahrheit und Gerechtigkeit, und das machte ihn unbeliebt in der gesamten Welt des Westens, wo jeder politische Führer Wahrheit und Gerechtigkeit als düstere Drohungen erachtet.

Mittwoch, 27. März 2013

Krieg gegen Eritrea in Stockholms Straßen?


Ich habe kein Fernsehen und keine schwedischen Zeitungen, weshalb ich dieses Verbrechen nicht mitbekommen habe. Ich habe nun gegoogelt und nur zwei oder drei kleine schwedische Blogs gefunden, die das rassistische Attentat verurteilten. Darunter sogar ein Abgeordneter, der aber am Ende die maliziöse Frage stellte, wieso die Demonstranten nicht die Menschenrechte in Eritrea einklagten. Man muss einfach wissen, dass Schweden zusammen mit England das Land ist, das sich vor den USA am meisten erniedrigt. Und die Medien liegen zu 200 % auf der US-NATO-Linie. Die Zeiten der berühmten Solidarität Schwedens mit der Dritten Welt sind seit langem vorbei. Es ist eine Schande, wie Thomas Mountain schreibt.

Feuerbomben gegen eritreische Zentren in Schweden

Thomas C. Mountain

26. März 2013


Sonntag Nacht, am 24. Februar, wurden drei eritreische Gemeindezentren in Stockholm/Schweden mit Feuerbomben angegriffen und runtergebrannt, nachdem das schwedische Fernsehen einen bösartigen Angriff auf die eritreische Bevölkerung in Schweden gebracht hatte.

Der pogrom-artige „Dokumentarfilm“ war eine klare Botschaft an rassistische Elemente in Schweden, die eritreische Gemeinde anzugreifen, eine der größten und bestorganisierten und nationalbewussten Gemeinden in Schweden.

Trotz des rassistischen Angriffs in ihrer Hauptstadt hat nicht ein Parlamentarier, nicht eine Menschenrechtsgruppe oder religiöse Organisation sich öffentlich ausgesprochen, um diesen gewalttätigen Angriff zu verurteilen.

Und was ist mit den öffentlich so wortgewaltigen „Verteidigern der eritreischen Menschenrechte in Eritrea“ wie Amnesty International und Human Rights Watch? Ein schändliches Schweigen, das die Jahrzehnte lange Geschichte dieser beiden Organisationen fortsetzt, wenn es darum geht, wirklich die eritreischen Menschenrechte zu verteidigen.

Russland will Visumfreiheit, aber EU verschleppt es


Stefan Lindgren
26. März 2013
Aus dem Schwedischen Einar Schlereth


Russlands Kulturministerium hat der Regierung einen Vorschlag unterbreitet, 10 Tage lang die Visumfreiheit für „ungefährliche“ Ausländer zu erlauben, die zu Kultur-, Sport- und Unternehmer-Veranstaltungen kommen wollen, sagte am Dienstag der Kulturminister Vladimir Medinski.

Dieselbe Visumfreiheit sollte auch für Sport- und Kulturereignisse während der Weihnachts- und Osternferien gelten.

Es ist üblich, dass derlei Vorschläge zur Liberalisierung am Unwillen der EU scheitern, reziproka Erleichterungen zu billigen.

Auf dem 30. Spitzentreffen zwischen der EU und Russland erhielt Putin Versicherungen, dass man bereit sei, das Visumproblem zu lösen. Auf dem Jublieumstreffen in Brüssel verkündete der Vorsitzende der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, dass die EU bereit sei, ein erneuertes Abkommen über Visumerleichterungen mit Russland zu unterzeichnen.

Laut Putin hat man beinahe alle technischen Fragen über kurze Reisen ohne Visum gelöst. Aber Putin ist erzürnt, dass es mit Russland sehr langsam geht, aber viel schneller mit anderen Ländern. Er sagte:


„Ich habe eine lange Liste von Ländern, mit denen die EU Visumsfreiheit vereinbart hat. Da gibt es Venezuela, Guatemala, Mauritius, Mexiko und viele andere. 40 Staaten, die tausende Kilometer von der EU entfernt liegen.
Und am 7. November wurde der EU ein Vorschlag unterbreitet, weitere fünf karibische Länder und zehn Länder im Stillen Ozean der Liste hinzuzufügen.“


Nach Moskow News 19/3 ruvr.ru 22/3


Quelle – källa – source

50 Wahrheiten über Hugo Chávez und die bolivarianische Revolution


Na mal sehen, was die Obergurus dazu sagen werden. Abstreiten einfach. Dann sollen sie mal die Millionen Blinden fragen, die wieder sehen können oder die Millionen, die ein Dach und Land bekommen haben. Die werden ihnen dann das ungewaschene Maul ein bisschen polieren. 
Man wird wohl in der Weltgeschichte nicht viele Personen und Länder finden, die in nur dreizehn Jahren eine solche Bilanz vorweisen können. Aber es gibt auch in Venezuela genug Leute, die alle diese Wohltaten gerne in Anspruch nehmen (allein die Gesundheitszentren), die alle wohlgemerkt KOSTENLOS sind, und trotzdem sich das Maul über Chávez verreissen. Da fällt einem dann nicht mehr viel ein.


Salim Lamrani
11. März 2013
chavez2Präsident Chávez, der am 5. März 2013 an Krebs im Alter von 58 Jahren starb, hat die Geschichte von Venezuela und Lateinamerika für immer gezeichnet.
  1. Niemals in der Geschichte Lateinamerikas hat ein politischer Führer eine solch unbestrittene demokratische Legitimität besessen. Seit er 1999 die Macht antrat, gab es 16 Wahlen in Venezuela. Hugo Chávez gewann 15, seine letzte am 7. Oktober 2012. Er besiegte seine Rivalen mit einer Mrge von 10-20 %.
  2. Alle internationalen Körperschaften von der EU bis zur OAS, der Union der Süd-amerikanischen Staaten und dem Carter-Zentrum waren sich einig, die Transparenz der Stimmenzählung anzuerkennen.
  3. James Carter, früherer US-Präsident, erklärte dass Venezuelas Wahlsystem das „beste der Welt“ wäre.
  4. 1998 wurde Erziehung für alle eingeführt mit enormem Erfolg. Etwa 1.5 Venzolaner lernte Lesen und Schreiben dank der Kampage zur Alphabetisierung, genannt Mission Robinson
  5. Am 5. Dezember 2005 erklärte die UNESCO dass Venezuela das Analphabetentum beseitigt habe.

Dienstag, 26. März 2013

Die Afrikanische Union, Algerien und Mali - Der Krieg des Westens gegen die Entwicklung Afrikas geht weiter

 Afrikas Milliarden-Hilfe für Europa - ein wohl gehütetes Geheimnis unserer 
   durch und durch korrupten Medien, der verbrecherischen Politiker und 
Profiteure der Waffenindustrie, die in Deutschland ja besonders gut floriert.
       


Dan Glazebrook

übersetzt von  Susanne Schuster



Afrikas klassische Darstellung in den Mainstreammedien als ein absolut hoffnungsloser Fall, geprägt von endlosen Kriegen, Hunger und hilflosen Kindern, erzeugt die Illusion eines Kontinents, der vollkommen von westlichen Almosen abhängig ist. In Wirklichkeit trifft das glatte Gegenteil zu – es ist der Westen, der von afrikanischen Almosen abhängig ist. Diese Almosen nehmen sehr viele verschiedene Formen an. Eine davon ist der illegale Fluss von Ressourcen, deren Profite über ein Netz von Steueroasen unweigerlich ihren Weg in den westlichen Bankensektor finden (dies wurde von Nicholas Shaxson in Poisoned Wells gründlich dokumentiert). Eine andere ist der Mechanismus der Schuldenerpressung, durch den Banken Kredite an Militärherrscher (die oft mit der Hilfe westlicher Regierungen an die Macht gekommen sind, wie Kongos früherer Präsident Mobutu) vergeben, die dann das Geld für sich selbst behalten (oft auf einem privaten Konto der Kreditbank) und es dann dem Land überlassen, auf eine exponentiell wachsende Schuld Wucherzinsen zu zahlen. Eine neue Studie von Leonce Ndikumana und James K Boyce hat ergeben, dass 80 Prozent des vergebenen Kredits innerhalb eines Jahres die Schuldnernation verlassen haben, die sogenannte „Kapitalflucht“, ohne jemals im Land investiert worden zu sein; gleichzeitig verliert Afrika pro Jahr 20 Milliarden US-Dollar als „Schuldendienst“ für diese im Grunde genommen betrügerischen „Kredite“.

Russischer Führer warnt: „Hebt das ganze Geld von den westlichen Banken ab. JETZT!“


21. März 2013


Ein „dringendes Bulletin“ ist heute vom Außenministerium (MFA) an alle russischen Botschaften der ganzen Welt geschickt worden, um sowohl russischen Bürgern als auch Unternehmen zu raten, ihre Gelder von westlichen Banken und Finanzinstituten „sofort“ abzuheben, da der Kreml fürchet, dass sowohl die EU als auch die Vereinigten Staaten den größten Diebstahl von privatem Reichtum der modernen Geschichte planen.

Laut Bulletin geschieht diese Warnung im Namen von Premierminister Medwedew, der zuvor an diesem Tag vor Aktionen des westlichen Bankensystems gegen das EU- Mitglied Zypern warnte, indem er erklärte:

„Alle möglichen Fehler, die gemacht werden konnten, sind von ihnen gemacht worden. Die vorgeschlagene Maßnahme ist eine Konfiskation, die ihrem Charakter nach noch nie dagewesen ist. Ich kann es mit nichts anderem vergleichen als … mit Entscheidungen der Sowjetbehörden … als sie sich um die Ersparnisse ihrer Bevölkerung nicht kümmerten. Aber jetzt leben wir im 21. Jahrhundert unter den Bedingungen der Marktökonomie. Alle haben sie betont, dass die Eigentumsrechte respektiert werden sollen“.