Mittwoch, 17. April 2013

VENEZUELA: Faschistische Gewalt stößt auf revolutionäre Verteidigung

Henrique Capriles, der Kandidat der Rechten, mordet schon, bevor er an die Macht gekommen ist. Wenn jetzt den vielen Menschen, die keineswegs reich sind, ja nicht einmal der Mittelklasse angehören, und die für ihn gestimmt haben, nicht die Augen geöffnet worden sind, was die Wahl eines solchen Mannes bedeutet, dann könnte das für das Schicksal Venezuelas eines Tages verhängnisvoll werden. Das heißt andererseits, dass Maduro viel Energie in die Erziehung der Volksmassen setzen muss, damit jedem, der zum Volk gehört, klar wird, dass das Zurückdrehen der Uhr, was jetzt noch einmal verhindert worden ist, bedeutet, dass das Volk in den Dreck zurückgeschleudert werden soll, es seiner Rechte beraubt werden soll, freie Erziehung und Gesundheitsdienste als erstes abgeschafft werden sollen und die Landreform, bei der Millionen Land zugeteilt bekommen haben, rückgängig gemacht wird. Und vor allem, dass der nationale Reichtum an Erdöl und Gas in die USA verschwinden wird.

Maduro muss außerdem beweisen, dass er ebenso konsequent wie Chávez auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen und mit dem Volk zusammen an einer erstrebenswerten und beispielhaften Zukunft arbeiten wird.


Gloria la Riva
16. April 2013
Maduros Wahlsieg ruft weitreichende rechte Reaktion hervor


Der langjährige Sozialist Nicolás Maduro wurde am 14. April in einer wichtigen Wahl fünf Wochen nach dem Tod des revolutionären Führers und Präsidenten Hugo Chávez am 5. März zum Präsidenten gewählt.


Trotz des knappen Sieges – 50.8 % zu 49 % - ist Maduros Präsidentschaft ein entscheidender Sieg im der bolivarianischen Revolution und der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas im weiteren Kampf für den Sozialismus.


Am 19. April wird Maduro vereidigt an einem historischen Tag für ganz Lateinamerika und als Bestätigung der großen Bolivarianischen Revolution, die Chávez begonnen hat.

Dienstag, 16. April 2013

Wahlen in Pakistan – Imran Khan gegen die Eliten-Mafia


Einar Schlereth


16. April 2013



Vor genau 16 Monaten haben ich den Artikel 'Imran Khans Tsunami erreicht Karachi' hier veröffentlicht. In knapp drei Wochen stehen in Pakistan - dem nach Indonesien zweitgrößten moslemischen Land der Welt - Wahlen an. Global gesehen spielt Pakistan eine wichtige Rolle. Jahrzehnte lang war es eng mit den USA verbündet, baute aber mit der Zeit auch die traditionell guten Beziehungen zu China aus.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion machte Indien allmählich eine Kehrtwendung, verschwor sich dem Kasino-Kapitalismus und auch der Globalisierung und warf sich dem US-Imperialismus zu Füßen. Daher glaubten die USA wohl, auf Pakistan verzichten zu können, auch aus Rücksicht auf die meist angestrengten Beziehungen zwischen Indien und Pakistan. Nun scheint es aber den Indern doch etwas eng in der US-Zwangsjacke zu werden, weswegen sie sich enger, wenn auch vorsichtig an die BRICS angeschlossen haben. Da sowohl China als auch Indien der BRICS angehören, ist es nur klug, dass Imran Khan die Beziehungen zu Indien verbessern will.

Montag, 15. April 2013

OBAMA hebt Radioaktivitätsgrenze auf gesundes Niveau


Man langt sich an den Kopf. Was die Mafia in Washington alles ausbrütet, ist derart abartig, so gegen jede Vernunft - von Moral und Ethik ganz zu schweigen - dass man sich zuweilen fragt, ob das Weiße Haus nicht von einer besonders bösartigen Sorte Aliens übernommen worden ist.
Doch ich muss der Helen Caldicott widersprechen: Einen guten Grund gibt es doch. Indem sie jetzt präventiv  diese Anhebung durchsetzen, können sie im Ernstfall viel leichter eine weitere Anhebung vornehmen, was dann einer tausendfachen Erhöhung gleichkäme. So etwas auf einen Schlag durchzusetzen, wäre sehr viel schwieriger. Tja, die Amerikaner wünschten sich ja change, jetzt haben sie ihn.


Helen Caldicott
14. April 2013

Obama hat das erlaubte Niveau für Radioaktivtät im Trinkwasser angehoben. Man nimmt an, dass Tod durch Krebs in der Bevölkerung nach radioaktiven Unfällen in die Höhe schießen wird.

Das Weiße Haus hat schließlich seine Zustimmung gegeben, die zulässige Radioaktivitätsgrenze im Trinkwasser und dem Boden nach „radioaktiven Unfällen“ in AKWs und durch schmutzigen Bomben dramatisch zu erhöhen.

Chemie- statt Kondensstreifen bis zum Pseudo-Leben - die finstere Agenda der synthetischen Biologie

Warum der Planet mit Schwermetallen getränkt wird  und andere Gifte vom Flugzeug aus gesprüht werden, was alle sehen, aber niemand davon spricht.

Hier soll das Video stehen.
Will aber nicht oder ist nicht
gewollt.

LINK

Flugzeug mit inkontinenten Passagieren

Sonntag, 14. April 2013

KORREKTUR zur Malaysia-Invasion


Einar Schlereth

14. April 2013

Sabah liegt auf der rechten Karte rechts oben

Am 9. März habe ich den Artikel 'Neuer Krieg – Malaysia invadiert von Terroristen-Armee' übersetzt und aufgelegt. Die Quelle ist landdestroyer.blogspot.se gewesen, die ich eigentlich als recht zuverlässig kannte. Aber diesmal bin ich auf die Nase gefallen und ihr mit, wofür ich mich entschuldigen möchte.

Nun ist mein Freund André Vltchek vor Ort gewesen und hat recherchiert, was eigentlich passiert ist. Seine lange Reportage ist in der Wochenendausgabe vom 12.-14. April 2013 bei Counterpunch unter dem Titel 'Sulu Sultanate Contra Malaysia – Ghost of British Colonialism Haunting Sabah' erschienen.

Seine Story leitet er folgendermaßen ein: „An einem gewöhnlichen Tag, genauer am 9. Februar 2013, landete ein Trupp von Briganten (wenn man auf malaysische Behörden hört) oder heroischen Befreiern (wie einige nationalistische Philippiner sowohl in den Philippinen als auch in Malaysia sagen würden) oder einfach etwas durchgedrehte und übermäßig romantische Piraten (laut Aussage der meisten Leute zu beiden Seiten der Sulu-See) mit ihren Fahrzeugenan der grünen, mit Palmöl-Plantagen bedeckte Küste von Sabah und begannen sofort mit ihrem Krieg gegen den malaysischen Staat, mit dem leuchtenden Ziel, den Staat Sabah [resp. die 13. Provinz von Malaysia] unter die Herrschaft des Sulu Sultanats. … Ihr Befehlshaber war Agbimuddin, ein Bruder des selbsternannten „Sultans“ Jamalul Kiram III.“

Eine Plakatwand in Peru, die Wasser aus Luft erzeugt


Die erste Plakatwand, die ich mir gefallen lasse. Pardon, stimmt nicht – in Spanien gab es vor langen Zeiten 'El Toro' oder 'Osborne-Bulle', wie er auch genannt wurde. Eine 14 m hohe 'Plakatwamd', die das Logo des Osborne-Sherrys war. Sie wurde 1956 erstmals aufgestellt (und ich kam 1958 erstmals nach Spanien) und verbreitete sich über das ganze Land, bis er zum inoffiziellen Symbol Spaniens wurde. 1994 wurde alle Reklame längs der Straßen verboten. Fanden wir toll, weil das ganze Land verschandelt wurde. Aber wegen des Bullen gingen die Leute auf die Straße und es kam zum Kompromiss – er musste total geschwärzt werden, so dass der Name Osborne verschwand und die Plakatwamd zum Kunstwerk wurde.
Aber dies ist nun wirklich eine sinnvolle Anwendung fur diese verdammten Reklameträger.


14. April 2013
Bibi Farber
Lima ist die zweitgrößte Stadt der Welt in einer Wüste. Regen ist äußerst selten. Brunnen für Trinkwasser sind oft verseucht. Hier kommt eine Lösung, die gemeinsam von der Universitä für Ingenieurswesen und Technologie von Peru (UTEC) und der Reklameagentur Mayo Draft FCB entwickelt wurde.

Samstag, 13. April 2013

JUDEN IN SYRIEN: Bloß nicht nach Israel


Einar Schlereth

13. April 2013

Franklin Lamb hat einen Artikel über die letzten in Damaskus verbliebenen Juden geschrieben, deren Zahl auf ca. 100 geschätzt wird. Im ganzen Land sind es ein paar mehr.

Leider ist sein Artikel eher ein 14-Seiten-Essay, was ich nicht mehr übersetzen kann. Also werde ich nur ein paar Zitate übersetzen, die sehr bezeichnend sind und mich an die Aussagen von Juden in Irak (vor dem Bombardement zurück in die Steinzeit – pardon Demokratie) und Iran erinnern.

Obwohl die USA und Israel alles dransetzten, alle Juden aus diesen Ländern herauszuholen, waren die Mühen umsonst. Weder Lockungen – Geld, US-Pass, Israel-Pass, Wohnung, Haus – oder Drohungen halfen. Die Juden dort betrachteten und betrachten sich als Syrer, Iraker, Iraner, die in den jeweiligen Ländern mehr Rechte als Juden in Israel haben. Also wandte der israelische Mossad die Methode an, die er am besten beherrscht, den Terror. Er schleuste under-cover Agenen nach Irak hinein, die Synagogen in die Luft sprengten. Das half am Anfang. Bis diese Verbrecher eingefangen wurden, einen ordentlichen Prozess erhielten und dann gehängt wurden. Bei uns lief das dann unter: Der brutale Diktator Saddam Hussein lässt unschuldige Zivilisten hängen.

Eingangs sagt Franklin Lamb: „Meine jüngsten Besuche in der jüdischen Gemeinde von Damaskus sind eine Freude und ein frischer Windhauch gewesen, weil die Scheußlichkeit des faschistischen Zionismus und seiner verderblichen Auswirkungen auf den Judaismus unter diesen Juden hier völlig fehlt. Es ist wie in den alten Zeiten. Ich habe jetzt mehr als die Hälfte der 30-40 Juden in Bab Toumy, dem jüdischen Viertel von Damaskus leben, getroffen.“

Islands Präsident warnt CHINA und INDIEN vor Eisschmelze


Countercurrents
8. April 2013


Islands Präsident Ólafur Ragnar Grimsson warnte am 6. April 2013 die Himalaya-Länder, also auch Indien und China, dass sie stark von dem schmelzenden Eis in der Arktik und der Gletscher im Himalaya betroffen sein werden. Er forderte die Parteien und Organisationen auf, den Dialog zur Lösung dieses Problems in Gang zu halten. [1]

Er wies darauf hin, dass die Arktik, der Himalaya und die Antarktik (AHA) nicht isolierte und getrennte Teile unseres Globus seien, sondern eng mit dem Schicksal der Völker und der Zukunft verknüpft seien.

In einer Ansprache bei einer Sondersitzung über den „AHA-Moment: Indien und unsere eisbedeckte Welt“, die vom Aspen-Institut in Neu Delhi/Indien organisiert wurde, sagte Grimsson, dass die Zukunft der Himalaya-Länder zutiefst von dem Verständnis der Wissenschaft abhängen wird, dass das Eis schmilzt, und von einer Kooperation der Länder, um die Krise, die sich zusammenbraut, anzupacken. Er sagte, dass das Schmelzen der Gletscher in dem Himalaya und des Eises in der Arktik zu steigendem Meeresspiegel führen werde und eine große Zahl von stark bevölkerten Küstenstädten in China, Indien und anderen Ländern vom Meer völlig überschwemmt werden könnten.

Gut inszeniert, die Mainstream-Meinung

Dieser Leserkommentar ist zwar ein Jahr alt, aber er verdient es, abermals gelesen zu werden, zumal er aus der Zunft der Historiker kommt, die ja nicht gerade durch fortschrittliche Meinungen hervorsticht. Er zeichnet vor allem gut nach, wie die großen Medien durch ihren Status, ihren Pondus und Nimbus die Menschen in ihr Magnetfeld ziehen, dass es schwer fällt, sich ihnen zu ent-ziehen.
Kurt Gritsch 
14. März 2012, 09:15

Sind bürgerliche Qualitätszeitungen Kriegshetzer? Medienkritik aus Sicht eines Konfliktforschers

Lesen Sie gerne Zeitung? Und wenn ja, gehören auch Sie zu jenen, die bürgerlichen Qualitätsblättern wie "FAZ", "NZZ", "Süddeutscher Zeitung" oder "Die Zeit" die Stange halten? Ich bekenne: Ich gehöre nicht dazu. Nicht mehr, seit ich über viele Jahre feststellen musste, dass die publizistische Vorbereitung von Krieg dort Methode hat. Starker Tobak, meinen Sie?

Sachlage scheint "objektiv" und eindeutig

Als Student las ich 1998 von gewaltsamen Übergriffen von Polizeieinheiten auf Zivilisten im Kosovo. Die Sachlage schien eindeutig, so gut wie niemand wäre ohne Sympathie für die verfolgten Albaner gewesen. Zugleich fanden wir alle, dass man Serbien mit seinem "neuen Hitler" Slobodan Milosevic, der nicht auf diplomatische Verhandlungen reagierte und "seine eigenen Bürger" ermordete, zur Räson bringen musste, notfalls auch mit Gewalt. Der Krieg sollte mit Krieg gestoppt werden. Dass dadurch die Zahl der Toten am Ende mehr als verzehnfacht würden, konnten wir uns nicht vorstellen.

Freitag, 12. April 2013

Die ökonomische und soziale Krise: Der Zeitgenössische Kapitalismus und der Klassenkampf – der Motor historischen Rückschritts oder Fortschritts


Jetzt hat doch Prof. James Petras auch so einen subjektiven Artikel geschrieben, aber auf einen mehr oder weniger kommt es  jetzt auch nicht mehr an. Er rückt jedenfalls ein paar verschrobene Vorstellungen wieder vom Kopf auf die Füße. Und dafür gebührt ihm von unserer Seite aus Dank. Sicher können einige Punkte diskutiert werden, aber hiermit ist jedenfalls eine Basis geschaffen, auf der sinnvoll diskutiert und nich gelabert werden kann.

Prof. James Petras
10. April 2013


Einer der entscheidensten und doch am meisten vernachlässigten Faktoren des Ergebnisses der ökonomische Krise und der daraus resultierenden tiefer werdenden sozialen Ungleichheiten und Verelendung ist der 'Klassenkampf'. In einer seiner markigsten Metaphern hat Karl Marx den Klassenkampf als 'den Motor der Geschichte bezeichnet'. In diesem Essay wollen wir die zentrale Rolle des Klassenkampfes analysieren, seine Auswirkung und Spiegelung in den ökonomischen Entscheidungen und besonders die verschiedenen Methoden und Formen entsprechend den einzelnen Klassen, die am Klassenkampf beteiligt sind.

Wenn wir die Typen und Methoden des Klassenkampfes geklärt haben, werden wir unz den spezifischen Ergebnissen des Klassenkampfes in verschiedenen Regionen und Ländern widmen: der unerschiedlichen Politik, die als Ergebnis des Klassenkampfes angewandt wird, spiegelt die Balance der Klassenkräfte wider auf sowohl nationaler wie regionaler Ebene.

Donnerstag, 11. April 2013

GUTE NACHRICHT AUS SYRIEN: TAUSENDE EXREMISTEN SIND ENDLICH BEI ALLAH


Ich wollte gerade Feierabend machen, als diese Nachricht reinkam. Und die musste einfach noch rasch rein.
Da werden sie nun in Jordanien ausgebildet von amerikanischen Spezialeinheiten, mit den besten und modernsten Waffen ausgerüstet,  marschieren tapfer über die jordanische Grenze nach Syrien, um sich mit Ruhm zu bekleckern. Und bevor es dazu kommt, werden sie ruhmlos eingekesselt und vernichtet. Würden diese Fanatiker nur einmal ein bisschen nachdenken, was die Amerikaner und der Westen jemals Gutes der arabischen Welt angetan haben, dann wären sie vielleicht lieber zuhause geblieben.

11. März 2013


Hohe Beamte in westlichen Militärkreisen sind sehr verwirrt über die jüngsten Erfolge der syrischen Regierungsstreitkräfte in vielen Teilen Syriens. Den bedeutendsten Erfolg gab es in Dara'a, wo allein mehr als 1500 Extremisten strategisch eingekesselt und getötet wurden bei ihrem Einmarsch aus Jordanien nach Syrien.

Weitere Berichte, die im UN-Büro eingingen, sprechen auch von schweren Zusammenstößen zwischen verschiedenen Fraktionen der Extremisten in Aleppo, bei denen es mehr als 150 Tote gegeben haben soll.

Gut informierte russische Kreise gaben schwacher Hoffnung Ausdruck, dass der bevorstehende russisch-amerikanische Gipfel zwischen den Präsidenten Obama und Putin irgendwelche positive Ergebnisse zeitigen könnte angesichts der Krise in Syrien. Sie sagten, die Amerikaner könnten viel tun, die Waffensendungen an die Extremisten zu unterbinden, aber sie sind dazu nicht bereit, weil der Zermürbungskrieg gegen Syrien ihnen ausgezeichnet in ihre Pläne in der Region passt.


Quelle - källa - source

Die kubanische Diät: Weniger essen, mehr Sport – und vermeidbare Todesfälle werden halbiert


Ein typischer Mainstream-Artikel, was man daran bemerkt, dass die kubanische Krise durch den Kollaps der UdSSR verursacht wurde und das von der US-Mafia fast weltweit erzwungene Embargo also gar keine Rolle spielte.
Trotzdem ist der Artikel notwendig, da die heutige Mehrheit der Bevölkerung ja nicht erlebt hat, was wir Alten noch erlebt haben. Nämlich die Nahrungsknappheit direkt nach dem Krieg, wo wir vor Hunger oft geröstete Eicheln fraßen. Obwohl viele Menschen immer von der 'schlechten Zeit' sprachen, war es für viele von uns die einzig 'gute Zeit', weil es ein Miteinander gab und wo 'Solidarität' nicht ein unbekanntes Fremdwort war.
Es gibt im übrigen über jene Zeit für sowohl Deutschland als auch Norwegen Daten, dass die Volksgesundheit damals sehr viel besser war, womit es mit dem beginnenden Wohlstand langsam aber sicher bergab ging.
Auch Ärzten ist dieser Zusammenhang im allgemeinen klar. Ich kannte einen Arzt, der sich als 'Springer' seinen Unterhalt verdiente (mehr und besser als vorher als Arzt in einem Krankenhaus). Er ersetzte also einen Arzt in Urlaub und als all die fettleibigen Frauen (er war Frauenarzt) mit ihren Gewichtsproblemen kamen, sagte er (wortgetreu)ganz brutal: Also da gibt es eine sehr gute Methode. FDH. Sie glotzten. Friss die Hälfte. Da sprangen sie mir mit dem Arsch ins Gesicht und die Vertretung habe ich nie mehr bekommen.
Also, man weiß es, aber tut nichts. UM GOTTES WILLEN. Da würden ja die vier Mammuth-Fress-Konglomerate der Welt bankrott gehen. Und auch die Pharmaindustrie hätte gewaltige Verluste einzustecken. Das geht nicht. Amen.


Die kubanische Diät: Weniger essen, mehr Sport – und vermeidbare Todesfälle werden halbiert


Jeremy Laurance
10. April 2013


Ein Land, dessen Bürger kollektiv erfolgreich waren, Gewicht zu verlieren und ihr Niveau körperlicher Aktivität zu erhöhen, konnte seine Gesundheit verbessern und die Todesrat fiel.

Mittwoch, 10. April 2013

WER BEDROHT WEN AUF DER KOREA-HALBINSEL? UPDATE: Video-interview mit Prof. Kiyul Chung


Einar Schlereth
10. April 2013
Noch besser kann man auf Googleearth sehen, dass Nordkorea ein Gebirgsland ist mit extrem schlechten Bedingungen für die Landwirtschaft wegen der dünnen Erdkrume, ähnlich wie in Schweden. Bei geringer Trockenheit gibt es immer gleich Ernteausfälle, was das Gequatsche von hungernden Babies dann auslöst

Mit schöner Regelmäßigkeit machen die USA ein Riesen-geschrei, dass sie von Nordkorea bedroht werden. Und wie gewohnt stimmen alle seine Papageien rundum in der Welt in das Gejaulöe ein. Von Schweden bis Japan, von Paris bis Berlin und London. Und einen Anlass finden die bis zu den Zähnen mit A,B,C-Waffen ausgerüsteten „friedlichen“ Amerikaner immer.

Diesmal war der Anlass, dass Korea einen Wettersatelliten in den Raum schoss. Da drückten die USA gleich im UN-Sicherheitsrat eine Resolution durch, die den Satelliten verurteilte, und als Bestrafung auch noch eine Verschärfung der Sanktionen, was an sich schon einer Kriegserklärung nach internationalem Recht gleichkommt. Dass Russland und China zustimmten, hat eine Menge Kritik an beiden Ländern verursacht. Man verglich dies mit der Beschwichtigungs-Politik Chamberlains gegenüber Hitler.

Dienstag, 9. April 2013

SCHWEDEN: KEINE GMO-freien Eier, Hühner und Milch mehr? Updated mit VIDEOS!

Es sieht so aus, als ob die GMO-Industrie nach ihren Niederlagen in Frankreich und der EU jetzt versuchen, die Nicht-EU-Mitglieder unter Druck zu setzen, um die EU weich zu klopfen. Jedenfalls ist es wirklich wichtig, wie Rune Lanestrand schreibt, dass wir die Aufklärung über GMO entschieden vorantreiben, dass dieses Gift nicht auf unsere Tische kommt. Im übrigen habe ich versucht, GMO-kritische Bilder hier reinzulegen, aber die fliegen sofort raus. Aber es gibt keine Zensur bei uns! Ihr könnt sie aber hier rechts in der schwedischen Version sehen (Sprachenvaria).


Rune Lanestrand
9. März 2013

Aus dem Schwedischen Einar Schlereth
GMO-freie Produkte werden bald nur noch eine Erinnerung sein, wenn die LRF-Jugend ihren Willen durchsetzt [Lanbrukarnas Riksförbund, so viel wie Schwedischer Bauernverband, gibt es hier auch auf Englisch D. Ü.] Ich wurde aufmerksam durch ihre Jahresversammlung, auf der sie ein neues Mitglied in den Vorstand wählten. Weiter nichts Besonderes. Aber dann sah, wer die neu gewählte Person war. Sara Helgstrand. Sie arbeitete für DuPont, das weltgrößte Chemieunternehmen mit Sitz in den USA. DuPont ist ein Gigant für GMO und war bereits 1999 das größte Saatgutunternehmen mit 60 % des Marktes für Genmanipuliertes Saatgut von Mais und Soja. Größer als MONSANTO, BASF und Bayer. DuPont hat Patente für eine Reihe von Saatsorten, für die Bauern sehr hohe Preise bezahlen müssen.

Montag, 8. April 2013

Von Afghanistan bis Syrien: Frauenrechte, Kriegspropaganda und die CIA



Julie Lévesque
4. April 2013

Frauenrechte werden zunehmend als nützliches Propaganda- Instrument gepriesen, um imperiale Ziele zu befördern.
burqa-3Westliche Staatschefs, UN-Beamte und Militärsprecher preisen unausweichlich die humanitäre Dimension der US-NATO-Invasion in Afghanistan vom Oktober 2001, die angeblich den religiösen Fundamentalismus bekämpfen sollte, kleinen Mädchen den Schulbesuch ermöglichen sollte und die Frauen vom Joch der Taliban befreien sollte.




Die Logik solch einer humanitären Dimension des Afghanistan-Krieges ist zweifelhaft. Es sei denn, wir vergessen, dass Al Qaida und die Taliban seit Beginn des Sowjetisch-Afghanischen Krieges von den USA als Geheimoperation der CIA unterstützt wurden.

Wie es die 'Revolutionäre Vereinigung der Frauen von Afghanistan (RAWA)'
beschreibt:
„Die USA und ihre Alliierten versuchten, ihre militärische Beatzung von Afghanistan unter der Fahne „Freiheit und Demokratie zu bringen“ zu legitimierren. Aber wir haben in den drei vergangenen Jahrzehnten erfahren, dass in Bezug auf unser Schicksal als Volk die US-Regierung in erster Linie ihre eigenen politischen und ökonomischen Interessen im Auge hat und die verräterischsten, anti- demokratischsten, frauenfeindlichsten und korruptesten fundamentalischsten Gangs in Afghanistan an die Macht brachte und ausrüstete. Es waren die USA, die das Taliban-Regime  1996 in Afghanistan installierten, eine außenpolitische Strategie, die die Frauenrechte in Afghanistan beseitigte.

Big Brother einst und jetzt

Jürgen Elsässer

Leitartikel in
'Compact' vom 4. April 2013


Die Prognose ist nicht besonders gewagt, dass dieses Jahr noch blutig wird. Der Blitzkrieg in Mali hat der NATO Appetit gemacht. Heißt es bald „Panzer marsch“ Richtung Damaskus? Oder Bomben auf Teheran? Am gefährlichsten wäre sicherlich, wenn es zu einem Waffengang gegen Nordkorea käme. Das würde China mit auf den Plan rufen, das sich als Schutzmacht des schwer erziehbaren Nachbarstaates begreift.

Regt sich jemand auf? Demonstriert jemand? Die Bürger der NATO-Staaten haben sich damit abgefunden, dass aus dem früheren Verteidigungsbündnis eine Aggressionsmaschine geworden ist und immer an irgendwelchen Fronten gekämpft wird. Zunehmend erinnert der Nordatlantik-Pakt an das Imperium Ozeanien, das George Orwell in seiner Anti-Utopie 1984 beschreibt.

Sonntag, 7. April 2013

Chevalier de Saint-George und - Napoleon (update)

Ich habe jetzt auf YouTube einen biographischen Dokumentarfilm in fünf Teilen über das Leben des Chevalier de Saint- George gefunden - hier ist der Link. Habe noch nicht alles gesehen, wollte den Link nur rasch festhalten, denn manchmal verschwinden Sachen sehr schnell. Und die vollständigste Seite über Leben und Werk ist m. M. n. die englische Seite von Wikipedia .

Jawohl, ich habe den "großen" Napoleon einen Schlächter, Rassisten und meineidigen Schuft genannt. Wer das überzogen findet, kann sich das Buch von Claude Ribbe 'Le Crime de Napoléon' (Das Verbrechen Napoleons) besorgen. Er vergleicht ihn sogar mit Hitler - durchaus zu Recht. Napoleon hat mindestens genauso viele Länder wie Hitler überfallen (in Nürnberg als eines der größten Verbrechen der Menschheit bezeichnet). Auch er war ein eingefleischter Rassist, der sich nicht nur an die Macht geputscht hat, sondern als erstes auch die Abschaffung der Sklaverei, die von dem revolutionären National-Konvent beschlossen worden war, rückgängig gemacht hat. Er hat - was für mich auch völlig neu war - nachgewiesen, dass Napoléon versuchte, die gesamte Bevölkerung von Guadeloupe und Haiti zu vergasen. Er hat den großen Freiheitskämpfer, Philosophen, Feldherren und vor allem Staatsmann Toussaint L'Ouverture zu Verhandlungen nach Paris eingeladen mit dem Ehrenwort auf freies Geleit. Sein Ehrenwort war ebenso viel wert, wie alle Ehrenwörter, die von den US-Amerikanern gegeben werden. Sobald Toussaint in Le Havre an Land ging, hat man ihn verhaftet und im Jura-Gebirge in ein finsteres, kaltes Loch einer alten Burg gesteckt, wo er elendig an Krankheiten und Hunger zugrunde ging. So war es nur gerecht, dass die Engländer ihm gegenüber auch nicht ihr Wort hielten und ihn auf die gottverlassene Insel St. Helena im Süd-Atlantik schickten.
 Obendrein hatte dieser Schurke auch sofort die Musik von Saint-George verboten, alle Partituren, deren er habhaft werden konnte, vernichtet (statt Bücher- Musikverbrennung!) und somit dafür gesorgt, dass Saint-George für fast 200 Jahre in Vergessenheit geriet.
So und nun will ich euch mit dieser ungemein bemerkenswerten Persönlichkeit  Saint-George und seiner grandiosen Musik bekannt machen.


Die historische Biographie von Joseph Boulogne – Le Chevalier de Saint George
Das bemerkenswerte Leben eines Supermanns.
Tony Dunoyer

Gemälde von William Ward
Joseph Boulogne, Chevalier de Saint-George wurde am Weihnachtstag 1745 auf der französisch-karibischen Insel Guadeloupe geboren. Seine Mutter war eine junge Sklavin aus Senegal von außerordentlicher Schönheit. Josephs Vater George de Bologne Saint-George war Abkömmling des alten Hauses de Bologne in Italien und ein reicher Besitzer von Zucker- und Kaffeeplantagen sowie ehemaliger „Kammerherr des Königs“ am Hofe Ludwig XV. König von Frankreich.
Musikalisch kann Saint George sehr gut der „König des Pop“ seiner Zeit gewesen sein, militärisch trug er dazu bei, dass die französische Revolution KEIN frühzeitiges Ende fand. Die Wechselhaftigkeiten seines Lebens sind dramatisch: von einem jungen Außenseiter in Paris zu den schwindelnden Höhen eines Superstars im vorrevolutionären Frankreich („Der Berühmte Saint George“) bis zum äußerst tragischen Ende, bei dem ein Mann, um dessen Gesellschaft sich Könige und hohe Aristokraten gerissen haben, allein, unverheiratet und verarmt starb. Zu seinen Lebzeiten war er ein Elitemusketier in des Königs Reitergarde, ein Meisterschwertkämpfer und Champion im Fechten, ein Komponist, Violin-Impressario und Operndirektor, der Mozart beeinflusste, ein Playboy und ein militärischer Held der Großen Französischen Revolution – ironischerweise zu einer Zeit, als die Sklaverei endemisch und weiße Überlegenheit ein Dogma war.