Freitag, 22. Februar 2013

Syrien: Neue Waffen für Terroristen – Neues Gemetzel – GALLUP bestätigt Amerikanern monumentale Blödheit


Gemetzel in Syrien – 53 Tote mit Dank an die US-Alliierten

Daniel McAdams


21. Februar 2013


Zwar behaupten die USA und ihre westlichen Partner, gegen den globalen Terror zu kämpfen, aber ihre Terroristen-Alliierten in Syrien habe wieder eine Autobombe zur Explosion gebracht – sinnigerweise nahe des Parteibüros der BAATH-Partei und der russischen Botschaft sowie einer Haltestelle für Schulbusse.
….
Zweifellos wird dieses Attentat auch wieder der syrischen Regierung angehängt und die Opfer der getürkten Liste der UNO hinzugefügt. Sharmine Narwani hat im Guardian erklärt, dass die Organisation, die die Opfer in Syrien zählt … welche Überraschung … vom US-Außenministerium finanziert wirde! Narwani zitiert Megan Price, der das UN-Opfer-Analyse-Proejkt leitet, der zugab: „Von uns ist nicht verlangt worden, dass wir verifizieren, ob die Opfer wirklich Opfer sind.“ Nun, das ist ja hilfreich! Allerdings zeigt Narwanis Analysem dass die große Mehrzahl der „vom Regime getöteten“ Leute im kampffähigen Alter sind - und nur 7.5 % Frauen sind. Die Zahlen werden jedoch so aufbereitet, dass sie zu einer weiteren „humanitären Intervention“ ermuntern.

Ein schändlicher Tag. Ein Tag der Erinnerung an die Gemetzel und die Schrecken des Krieges. Und um die Anstrengunge gegen den US-Interventionismus zu verdoppeln.



Quelle – källa - source


Und hier ein hochintereessanter Artikel von Michael Weiss
„Wer hat gerade begonnen, die syrischen Rebellen zu bewaffnen?“ (Who just started arming Syria rebels?)


Einerseits hat die EU heuchlerisch in dieser Woche das Waffenemboargo gegen Syrien verlängert, sondern nur die Lieferung „von nicht-tödlicher Unterstützung und technischem Beistand“ erneuert – was ja äußerst dehnbar ist und wobei die Sperunng von Nahrungsmitteln, was viele verhungern lässt, nicht als tödlich angesehen wird.

Andererseits hat Michael Weiss herausgefunden, dass die Terroristen in Syrien plötzlich ganz neue Waffensysteme erhalten haben, sowohl im Süden bei Daraa an der Grenze zu Jordanien und im Norden bei Idlib an der Grenze zur Türkei. Zu diesen massenhaft auftretenden Waffen gehören rückstoßfreie M60 Gewehre und hocheffektive panzerbrechende M79 Osa und RPG-22 Raketenwerfeer. Und die Milkor MGL/RBG-6 Granatenwerfer.

Außerdem enthüllt Michael Weiss, dass diese Waffen bisher ausschließlich von „säkularen und moderaten“ Terroristen der FSA („Freien Syrischen Armee) eingesetzt werden und nicht von der al-Nusrah-Front, die von den USA auf die schwarze Liste gesetzt worden ist.

Mit diesen neuen Waffen hätten die Terroristen bei Daraa einige Erfolge gegen die Regierungstruppen erringen können.

Die Frage ist nun: Woher kommen diese neuen, modernen Waffen, die mit dem Produktionsdatum 1990-91 markiert sind? Es kam heraus, dass sie allein von der kroatischen Armee benutzt werden.

Wie praktisch! Das kroatische Faschisten-Regime ist noch nicht Mitglied der EU, hat aber als eines der ersten Länder die Syrische Nationale Koalition als einzig legitimen Vertreter Syriens anerkannt und gehört auch dem Verbrecher Verein der „Freunde Syriens“ an.

Aber wie konnte Zagreb so schnell die reibungslosen Nachschubwege an die FSA über Jordanien und die Türkei herstellen? Michael Weiss meint, ein plausibles Szenario sei, dass sie aus Libyen kommen. Denn das vormalige Jugoslawien (das sowohl die M60 als auch die M79 herstellt) hatte enge Beziehungen zu Muammar Gaddafi. Es sei also möglich, dass diese Waffensysteme vor langer Zeit an Libyen verkauft wurden. Aber wieso werden sie erst jetzt geliefert?

Weil ständig neue Waffenverstecke in Libyen gefunden werden und sie offenbar erst jetzt auftauchten. Dass aber die al-Nusrah-Front von diesen Lieferungen konsequent ausgeschlossen wird, deutet darauf hin, dass diese Verschärfung des Terrors von den Westmächten eingefädelt worden ist.

Aber wen wundert es?


Hier zum Schluss noch ein aufschlussreiches Ergebnis einer GALLUP-Umfrage:
99 % - neunundneunzig – Prozent der Amerikaner halten die iranischen Atomwaffen für eine Bedrohung!
Nachdem wir also mehrmals lesen konnten, dass selbst sämtliche 16 US-Geheimdienste keine Anzeichen dafür finden können, dass der Iran Atomwaffen baut oder überhaupt nur daran denkt, welche zu bauen! Und 83 % halten die paar Atombomben der Nordkoreaner auch für eine große Bedrohung. Immerhin recht hohe Raten erhalten auch der islamische Fundamentalismus, Russland und China.
Anzumerken ist, dass keines dieser Länder jemals den USA irgendein Leid zugefügt hat, hingegen alle schon maßlos unter US-Aggressionen zu leiden hatten. Der Goebbels-Propaganda gelingt es sehr gut, alles auf den Kopf zu stellen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Ein wenig Statistik mit Preisverteilung

Heute ist der tausendste Artikel online gegangen. Die Gesamtzahl der Aufrufe auf meinen drei Blogs beträgt 631 845. Gestern gab es einen Rekordaufruf von 3229 hits. Dies in einem Zeitraum vom Oktober 2010 bis heute - das heißt innerhalb von 16 Monaten.

Naturgemäß kommen die meisten Leser aus Deutschland mit knapp 70 %. Mit knapp 10 % liegt die USA an 2. Stelle, Österreich mit 31 000 hits an 3., dicht gefolgt von der Schweiz mit 27 400 hits. Dann kommen Frankreich mit 17 500, Schweden mit knapp 10 000, England mit 5070, Russland mit 4200, Spanien 2400 und Irland 1900. Einzelne Leser gibt es auch in Südamerika und sogar in
China.

Bevor ich mich nun aber auf das hohe Ross schwinge, sei eine Frage erlaubt: Was wäre mein Blog ohne die vielen treuen Leser? Ein Nichts, eine Nullität. Aber das ist natürlich eine Frage wie die mit der Henne und dem Ei. 

Deswegen lasst uns den Preis schwesterlich und brüderlich zu gleichen Teilen vergeben. Ich danke euch allen und hoffe, dass wir gemeinsam uns noch viele Stunden  über diese Welt der Schurken ärgern werden. Aber ich werde mich bemühen, dass wir auch richtig Freuen erleben.

Einen schönen Abend noch.

US-Konspiration des Schweigens - Kindsmissbrauch und Pädophilie



Hier kommt ein Video als Ergänzung zum Papst-Artikel. Dieser 60-Min-Film durfte nie und nirgends öffentlich gezeigt werden. Es ist ein erschütterndes Dokument über Kindesmissbrauch und eine Pädophilen-Organisation in den USA, verzweigt bis in die höchsten Spitzen der Regierung. John DeCamp, ein hochdekorierter Vietnam-Veteran enthüllt, wie verbrecherische Elemente auf allen Ebenen der Regierung in systematischen Kindesmissbrauch und Pädophilie verwickelt waren, um die Begierden von hohen Politikern zu stillen.
Und ratet mal, wer bis zur Halskrause hinein verwickelt ist? Natürlich die katholische Kirche. Und wer ganz bestimmt davon absolut nichts gewusst hat? Na der Pabst.





Irak - „Schlimmer als die Zionisten“


Endlich habe ich wieder einen Artikel von der wunderbaren Layla Anwar übersetzt. Ihre Artikel werden auf Uruknet veröffentlicht, eine in Italien beheimatete Seite, die ich abbestellte, nachdem dort widerliche Artikel zu Libyen und Syrien veröffentlicht wurden. Plötzlich bekam ich die Seite wieder zugeschickt. Ich konnte fesstellen, dass man in Bezug auf Libyen, Mali, Jemen eine Wende vollzogen hat, nicht jedoch mit Hinsicht auf Syrien. Sie ist also nach wie vor mit Vorsicht zu genießen. Aber Laylas Artikel, die ich seit Jahren verfolge, werden dort immer noch publiziert. Ihr Blog wurde 2011 zum besten Irak-Blog erkoren.
Sie ist eine Künstlerin und lebt irgendwo im Exil. Sie schreit ihr Leid über Iraks Schicksal mit Leidenschaft und ungeheurer Wut in die Welt hinaus, weshalb sie von vielen Seiten angegriffen wurde. Aber ich verstehe ihre Wut. Ich war immer wieder überrascht, wie ähnlich meine Gefühle waren (und immer noch sind). Was in Irak geschehen ist - und immer noch geschieht - ist ein solch gigantisches Verbrechen, wie es weder von Hunnen oder Mongolen begangen wurde. Ein Land, das wahrlich in die Steinzeit zurück gebombt wurde. Wo alles mit penibler Sorgfalt zerstört wurde - Millionen Kinder, Frauen, Männer, Alte und Junge, das Land radioaktiv verseucht, was tausende und aber tauseden Missgeburten hervorruft und zahllose Krebskranke, die Infrastruktur von der Kanalisation bis zur Trinkwasserreinigung, von den Bildungsanstalten bis zu den Krankenhäusern, von der Stromversorgung bis zur Industrie und bis hin zur systematischen Ermordung von Wissenschaftlern, Professoren, Künstlern, Sängern, Malern, Schriftstellern durch zionistische und amerikanische Todesschwadronen. Von der bewussten Zerstörung von Bibliotheken, Museen, Kulturdenkmälern und dem Diebstahl ungezählter alter Kunstwerke ganz zu schweigen. Jeder, der sich dies alles mal plastisch vor Augen führt, wird diese Frau verstehen können. Hoffe ich.

Layla Anwar
16. Februar 2013


Rasende Proteste in ganz Irak … tausende und aber tausend Menschen verlangen das Folgende:


  • Ende der sektiererischen Shia-Herrschaft
  • eine neue Fassung der irakischen Verfassung (die von den Amerikanern und Iranern geschrieben wurde)
  • Ende der willkürlichen Tötungen und Verhaftungen, Vergewaltigungen und Folter aller Verhafteten auf Sekten-Basis sowie ihre Freilassung
  • Ende der diskriminierenden Politik bei Anstellungen, Erziehung etc., die sektenabhängig ist
  • Zuteilung der Regierungsdienste an alle
  • Ende der Korruption
  • keine Trennung zwischen Shiiten und Sunniten, ein Islam für alle irakischen Muslim und ein Irak für alle Iraker

Mittwoch, 20. Februar 2013

Schreckensszenario des Bergbaus in den Quellgebieten des Amazonas



David Dene
19. Februar 2013


Der Südosten Ecuadors, einem Quellgebiet des Amazonas, wird von einer Reihe Kupferminen, die im Tagebau betrieben werden sollen, bedroht. Mirador One hat bereits eine Lizenz erhalten und weitere sind für die Zukunft geplant.

Die Art Bergbau verursacht IMMER Verschmutzung, denn sobald Sulfid-Gestein mit Luft und Wasser in Berührung kommt, entsteht durch chemische Reaktion Schwefelsäure, die ihrerseits Schwermetalle aus dem Gestein freisetzt, die die Gewässer vergiften. Und in diesem Fall führen die Gewässer in das Amazonas-System.

Die Versäuerung der Gewässer verursacht Kiemenkrankheiten bei jeder Art Fisch und führt zum Tod. Und außerdem wird das Wasser durch die Schwermetalle und die Giftstoffe, die durch Extraktion von Kupfer und Gold verwendet werden, vergiftet. Diese Versäuerung ist unter dem Namen Acid Mine Drainage (Säuregrubenwasser) bekannt und dauert für immer an. Die Gifte bleiben in den Flusssedimenten. Bergwerke, die zu den Zeiten der Römer in Betrieb gingen, entlassen nach 2000 Jahren immer noch Säure.

DIE US-LÜGEN ZUM 2. WELTKRIEG

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Einar Schlereth
20. Februar 2013


Mikey Z hat dankenswerterweise in einem Artikel vom 18. Februar 2013 unter dem Titel „71 Years After Executive Order 9066“ (71 Jahre nach dem Exekutiv-Befehl 9066) die Fabel vom „GUTEN KRIEG“, die jährlich zum 'Memorial Day' am 30. Mai in den USA aufgewärmt wird, auf ihren wahren Gehalt geprüft. Das ist zwar bereits hunderte Male geschehen, ist aber immer wieder notwendig, da der Staat mit allen seinen Anhängseln – Armee, Schulen, Kirchen, Filme, Medien, tausende chauvinistische, reaktionäre, rassistische Vereine – eisern an diesen Lügen festhalten und immer von neuem in die Hirne hineinprügeln.
Mickey Z hat eine Liste aufgestellt, die den Krieg, angeblich ein 'Kampf auf Leben und Tod' gegen das 'reine Böse' darstellt, in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt:


  • Die Vereinigten Staaten kämpften jenen Krieg mit einer nach Rassen getrennten Armee
  • Die Vereinigten Staaten kämpften jenen Krieg zur Beendigung der Gräuel, indem sie sich an der Erschießung von sich ergebenden Soldaten beteiligten, Gefangene dem Hungertod auslieferten, wahllos Zivilisten bombardierten, Krankhäuser auslöschten, Rettungsboote mit Tieffliegern angriffen und im Pazifik das Fleisch von Schädeln der Feinde abkochten, um Tischschmuck für ihre Liebsten herzustellen.

Dienstag, 19. Februar 2013

Chávez kehrt nach Venezuela zurück

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Elaine Cheung
18. Feebruar 2013

Freude bei Anhängern der linksgerichteten Regierung

Auf seiner offiziellen Twitter-Seite hat Präsident Chávez seine Rückkehr nach Venezuela angekündigt nach einem längeren Aufenthalt in Kuba, wo er gegen Krebs behandelt wurde.

Zuletzt schrieb er: „Wir sind wieder in Venezuela angekommen. Dank dir, Gott! Danke, mein geliebtes Volk! Wir werden hier meine Behandlung fortsetzen.“ Die Botschaften waren von einer Reihe Fotos begleitet, wo er auf dem Bett liegt und mit seinen beiden Töchtern auf jeder Seite.

Direkt von ihrem Präsidenten hatten die Venezolaner von ihm am 1. November 2012 gehört, bevor er am 11. Dezember operiert wurde. Details wurden nicht genannt.

Chávez, 58, ist seit 14 Jahren Venezuelas Präsident und gewann am 1. Oktober eine weitere 6-jährige Amtszeit mit überwältigender Mehrheit. Doch die Amtseinsetzung am 10. Januar musste verschoben werden.

Die Opposition hat das angefochten, aber das Oberste Gericht hat Chávez als amtierenden Präsidenten anerkannt und die Amtseinführung als Formalität betrachtet.

Vizepräsident Nicolas Madura, der die Amtsgeschäfte in der Abwesenheit von Chávez führte, gab bekannt, dass Chávez um 2.30 Ortszeit in Caracas eingetroffen ist und unmittelbar in das Militärhospital der Hauptstadt überführt worden ist.

Chávez ließ sich in Kuba behandeln, weil die Castro-Brüder ihr Gesundheitssystem für besser halten. Die beiden Länder haben eine lange Geschichte als politische und wirtschaftliche Verbündete.

Unterdessen hat Chávez wichtige Entscheidungen für sein Land getroffen. In dieser Woche hat er die Während seines Landes abgewertet, was die Bürger beunruhigte, weil es zu einer Preissteigerung importierter Güter führen könnte.


Siehe auch den Bericht 'Freudentaumel in Caracas' hier in die 'Junge Welt'.

Quelle - källa - source

Vertuschung der Kindersex-Story hinter Resignation von Papst Benediktus? (Video-Update)

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Es geht wirklich ungerecht zu in der Welt. Nicht das kleinste Vergnügen wird einem gegönnt. Es wäre so schön gewesen zu sehen, wie der Pontifex Maximus, auch bekannt als der deutsche Rottweiler in Rom, in Handschellen von seinem Heiligen Stuhl heruntergeholt wird. Immerhin war er von den bloß acht deutschen Päpsten in der gesamten Kirchengeschichte nach Leo IX erst der zweite, der sich für einige Jahre auf jenem Heiligen Stuhl halten konnte. Das scheint für die Deutschen eher eine Art Feuerstuhl zu sein. Ungerecht ist außerdem, dass er nun einen geruhsamen Lebensabend genießen kann, statt bei Wasser und Brot in härenem Gewande Buße zu tun.


Itobin53
14. Februar 2013


Wer den Verdacht hatte, dass hinter der historischen Resignaton von Papst Benediktus XVI mehr steckte, so könnte der durch diese Beweise gestärkt werden.

Das Internationale Tribunal für Verbrechen der Kirche und Staaten (ITCCS) berichtete am Donnerstag, dass der Papst der erste in beinahe 600 Jahren ist, der zurücktritt, um eine Strafvergfolgung zu vermeiden wegen Verheimlichung von Kenntnissen über die „dokumentierten Verbrechen von Kindesfolter, Kinderhandel und Genozid“ in Zusammenhang mit der Römisch-Katholischen Kirche.

Der ITCCS-Bericht zitiert einen Brief von Hochwürden Kevin Annett an den italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano, der eine Woche vor der offiziellen Resignation des Papstes geschrieben wurde.

Im Brief steht auszugsweise:
„Im Namen unseres Tribunals und gewissenhafter Menschen in der Welt und der Millionen Opfer kirchlicher Übergriffe appelliere ich an Sie in Bezug auf das bevorstehende Treffen mit Joseph Ratzinger, der bald als Papst Benediktus, Pontifex der Kirche zu Rom, zurücktreten wird.

So weit wir verstehen, sucht Joseph Ratzinger als Folge des Drucks nach Aufgabe seines Amtes wegen seiner erwiesenen Komplizenschaft bei der Vertuschung den Kinderhandel in seiner Kirche und anderer Verbrechen gegen die Menschlichkeit den Beistand der italienischen Regierung zur Sicherstellung seines Schutzes und Immunität vor strafrechtlicher Verfolgung.“

Laut Brief ist der Rücktritt von Benediktus Teil einer Übereinkunft mit der italienischen Regierung, um seiner Verhaftung als amtierender Papst zu entgehen. Die Römisch-Katholische Kirche hat eine undurchsichtige Geschichte sexueller Übergriffe des Klerus an Kindern.

Kirchenbeamte haben nicht immer die Sex-Verbrechen in der Kirche unumwunden zugegeben, aber es gibt Beweise, dass das Problem weit verbreitet ist und bei den hochrangigen Klerusmitgliedern wohl bekannt ist.

Die Los Angeles Times etwa berichtete: „Dokumente von Ende der 80-er Jahre zeigen, dass Erzbischof Roger M. Mahony und ein anderer Beamter der Erzdiözese Strategien diskutierten, wie man verhindern könne, dass die Polizei entdeckte, dass Kinder von Priestern sexuell ausgenutzt wurden“.

2012 hat die australische Premierministerin eine Untersuchung eingeleitet über vermutete sexuelle Übergriffe an Kindern von katholischen Priestern, im öffentlichen und privaten Zusammenhang.

Wenn Benediktus tatsächlich resigniert, um Strafverfolgung zu vermeiden wegen seiner Kenntnis von sexueller Ausnutzung und anderer Übergriffe an Kindern und weil er Teil hatte an der Vertuschung von Verbrechen, wird das in der ganzen christlichen Welt einen Schock verursachen.

Joseph Ratzinger wurde am 19. April 2005 Papst Benediktus XVI und Führer der geschätzten 1.18 Mrd. Katholiken nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. Der Papst wird am 27. Februar 2013 seine letzte Aufienz geben.

Quelle - källa - source


Montag, 18. Februar 2013

Bücherliste – 'Deep in the Rectum' – Mord im Weltmaßstab

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Einar Schlereth
18. Februar 2013


Heute fange ich mal mit Büchern an. Ich nehme doch an, dass den Lesern dieses Blogs der Name William Blum ein Begriff ist. Wer ihn nicht kennt, sollte es schleunigst nachholen. Wikipedia hat naturgemäß zu allen Linken wenig zu sagen, aber immerhin werden ein paar seiner Bücher genannt (Die geheimen Kriege der CIA sowie Schurkenstaat sind wärmstens zu empfehlen. Das zweite wurde sogar von Osama bin Laden empfohlen.) Er hat nun ein neues Buch herausgebracht: 'America's Deadlies Export: Democracy' (Amerikas tödlichster Export: Demokratie), eine Sammlung von Artikeln, die er in den vergangenen 12 Jahren geschrieben hat.

Gary Corsen schreibt in seiner Besprechung: „Liest man Blums Buch mit offenen Sinnen und wägt die Beweise, dann wird jeder Stolz in der Fahne verblassen, die wir in so viele Leichen rundum in der Welt gerammt haben.“

Viele seiner Artikel habe ich gelesen und bin immer von seiner Schreibweise begeistert gewesen. Er beschreibt die Fakten sachlich und kühl, lässt aber gerne zwischendurch seinen Geist und Witz glänzen. Sein echter Humanismus und sein starkes Gerechtigkeitsgefühl haben ihm weltweit ungezählte Leser zugeführt.

Sonntag, 17. Februar 2013

LENINDEBATTE

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Jan Myrdal
13. Februar 2013

Kjell Albin Abrahamson ist böse. Aber er diskutiert nicht. Er wird nur laut. Typisch für die Jetztzeit.
Diderot schlug vor, dass man in eine gewöhnliche Kneipe gehen solle, wenn man Zank studieren will; in Schweden reicht es jetzt, ins Netz zu gehen und/oder die üblichen Medien zu verfolgen. Aber es gibt Gründe, dass es wichtig für einen sowohl intellektuellen und künstlerischen Leninpreis war. (Ich schlug auch einen Robespierre-Preis vor. Den Anlass dafür behandelte ich im Programmheft des Stadttheaters Göteborg im Herbst; seine Menschenrechte kündigten die reformistischen Reformen nach dem 2.Weltkrieg an, die jetzt abgerissen werden.)

Zu Lenins Tod schrieb Hjalmar Branting* im Folkets Dagblad vom 22. Januar 1922:
„Lenins Bedeutung für die russische Revolution kann nicht überschätzt werden. Er hat eine große historische Tat vollbracht durch seinen rücksichtslosen Kampf, den alten Dreck auszumisten. Lenins Tat wird immer als eine der bedeutendsten in diesen aufgewühlten Zeiten dastehen, bedeutend in seiner Geradlinigkeit und seiner rücksichtslosen Liebe zur sozialen Revolution.“

Samstag, 16. Februar 2013

HINWEISE AUF WICHTIGE LINKS

So schön es war, ein paar Tage lang nicht hören und sehen zu müssen - ich hatte ja nicht einmal eine Zahnbürste - geschweige denn mein Laptop - im Krankenhaus dabei, so übel ist es, wenn man dann vor einem überquellenden Briefkasten sitzt. Nun habe ich zwei Dutzend Artikel auf dem Desktop liegen, die ich mit einem Mini-Kommentar weiterreichen möchte, damit sie dem einen oder anderen nützlich sein können.

Zweiter Jahrestag der Ermordung Gaddafis
Wie von vielen vorhergesagt - nicht zuletzt von Gaddafi selbst - ist in dem schönen Libyen die Hölle los. Die 'Freiheitshelden' murksen sich gegenseitig ab, versuchen so viel wie möglich zu rauben und viele sind zu neuen 'Abenteuern' nach Syrien, Mali,
Algerien etc. aufgebrochen mit dem Auftrag 'Mord' - was anderes haben sie nicht gelernt, abgesehen von 'Allahu Akbar' zu brüllen.
Andrei Smirnow von Russia Today hat des Tages gedacht. Er schreibt, dass Lufthansa und die Austrian Airlines alle Flüge nach Tripolis eingestellt haben und etliche Länder ihre Bürger auffordern, das Land zu meiden. Nun die Feierlichkeiten vom 15.- 17. Februrar werden wohl so großartig werden, mit viel "Feuerwerk", dass der Ratschlag angebracht zu sein scheint.
Smirnow zitiert auch das französische Fernsehen, das jetzt immerhin so viel zugibt: "Die NATO-Luftangriffe haben das einst blühende Land ... in den Bürgerkrieg gestürzt. Der Westen wandte militärische Gewalt an, um ein gehorsames aber sehr unpopuläres Regime einzusetzen, das nicht in der Lage ist, der religiösen und tribalen Kämpfe Herr zu werden, die das Land zerrreißen." Oh, welch glühende Anhänger der Wahrheit sie doch sind, diese Presstitutes, zwei Jahre zu spät, wo die allermeisten eh vergessen haben, worum es eigentlich ging.

Donnerstag, 14. Februar 2013

BLITZ AUS HEITEREM HIMMEL

Mein Resumee des vorigen Jahres ist ja gewesen: Ein beschissenes Jahr. Mit drei toten Freunden und jede Menge sonstigem Ärger. Hinzu kam, wie wir wissen, die Ausweitung des US/NATO-Krieges gegen Syrien, verstärkter US-Drohnenkrieg gegen Pakistan, Somalia, Jemen. Intensivierte US-Infiltration ganz Afrikas. Schlimmer kann es eigentlich nicht werden. Dachte ich. Falsch gedacht.

Hier die kurze Zusammenfassung der vergangenen vier Tage. Eine Lehre aus dem Tod meines Freundes Hannes für mich war, endlich mein Testament aufzusetzen, um nicht auch meine Mitmenschen in solch eine Bredouille zu bringen. Wie erwartet, war dies mit einer Menge Fahrerei, Gerenne, Juristengesprächen, Entwürfen, endgültigen Fassungen, Verbesserungen verbunden. Bis endlich die echte engültige Fassung vorlag, die dann von mir im gleichzeitigen Beisein zweier Nachbarn unterzeichnet wurde und von ihnen auch, womit sie beglaubigten, dass ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin.

Dann druckte ich das Dokument dreifach aus: Nr. 1 ist das Original und bleibt hier. Nr. 2 geht an einen deutschen Freund, der als Testamensvollstrecker fungiert und Nr. 3 geht an das Bestattungsunternehmen FONUS in Växjö (das gleichzeitig als 'Ersatzmann' für Nr. 2 dient). Die haben dafür speziell geschulte Juristen, die ihre Dienste umsonst anbieten (nun ja, im Grunde ist es ein Vorschuss).

BRITEN und angebliches Superverbrechen vom Netz genommen



Es sind ernste Zweifel an der Echtheit der Information aufgetaucht (siehe hier), weshalb ich ihn vom Netz genommen habe. Doch gleichzeitig möchte ich wetten, dass dieses Szenario in irgendwelchen Schubladen darauf wartet, in Wirklichkeit verwandelt zu werden.

Sonntag, 10. Februar 2013

DIE BRITEN – und das Superverbrechen

Aus dem Nichts ist hier ein Post hochgekommen, der nie aufgelegt wurde. Sehr merkwürdig. Es ist aber ein interessantes Papier, dass den extremen Zynismus dieser Leute zeigt und wie damals schon Ukrainer für dreckige Jobs eingesetzt werden, die man leicht den Russen in die Schuhe schieben kann, weil sie ja Russisch sprechen.

Welch ein ein immenses Verbrechen, das mit größter Kaltschnäuzigkeit geplant wird, ohne einen blassen Gedanken an die möglichen Opfer, den Blick allein auf die 'enorme Summe' gerichtet, die ihnen versprochen wird. Und das sind nicht etwa irgendein paar faule Äppel - das ist die Regierung höchstpersönlich.

Information Clearinghouse
7. Februar 2013

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Am 22. Januar sind Hacker bei dem britischen Verteigungs-Subunternehmen BRITAM eingedrungen und haben Magabytes mit hoch geheimem Material rausgeschaufelt, was von Prison Planet veröffentlich wurde und sich jetzt zu einem BRTAM-Gate auswächst.Was steckt hinter diesem Coup? Warum kann dieser Skandal die Situation in Syrien verändern?
Schauen wir die Mails an. Das Schlüsseldokument ist vom 24. Deezember 2012 datiert und vom Direktor des Büros zur Geschäftsentwicklung der britischen Armee an den Dynamic Direktor der Firma Phillip Doughty, ehemaliger SAS-Offizier gerichtet worden.

Wer das Dokument im Original sehen will, muss unten auf den Link gehen.
Hier wird es ständig rausgeworfen.

Phil,
wir haben ein neues Angebot bekommen zu Syrien. Die Kataris schlagen ein attraktives Geschäft vor und schwören, dass die Idee von Washington gebilligt wurde.
Wir sollen ein CW an Homs liefern, eine g-Granate sowjetischen Ursprungs aus Libyen, ähnlich denen, die Assad haben soll.
Sie wolllen, dass wir unsere ukrainischen Leute einsetzen, die russisch sprechen und einen Video-Film einspielen.
Ehrlich gesagt, halte ich es nicht für eine gute Idee, aber die angebotenen Summe ist enorm. Deine Meinung?


Liebe Grüße
David

Samstag, 9. Februar 2013

Heldenhafte Franzosen bombardieren malische Dörfer — RT

Heldenhafte Franzosen bombardieren malische Dörfer — RT

Veröffentlicht am 08.02.2013
2 Videos in einem:
“Malische Dörfer durch die französische “Befreiung” verwüstet”
“Ruinierte Dörfer zeigen das andere Gesicht der französischen Intervention”
von http://freevideo.rt.com
Übersetzung aus dem Englischen von politaia:
Nach dem Siegestrip von François Hollande nach Timbuktu wurden drei Städte in Nord-Mali als von den Rebellen “befreit” erklärt, obwohl das Gesetz der Scharia und der islamische Extremismus, den die Rebellen durchsetzten, nicht sobald vergessen sein werden.
mali azawad Heldenhafte Franzosen bombardieren malische Dörfer    RTNichtsdestoweniger war es nur ein teilweiser Sieg. Die Militanten haben sich nur zurückgezogen bzw. sind geflohen und die Leiden in diesem Krieg stehen in keinem Verhältnis zum Erfolg. Tag für Tag erfahren wir mehr über die Geschehnisse.
Die Kleinstadt Konna in der Region Mopti wurde durch den Muya-Stamm eingenommen. Er floh nach Norden, als die Franzosen auftauchten. Aber es wird berichtet, dass der Blutzoll für die Berfreiung hoch war. Die französischen Bomben töteten nur zwei Rebellen, während die Toten unter der Zivilbevölkerung auf 14 geschätzt werden.
“Beim Beginn der Bombardierung war ich nicht zu Hause. Ich fing an zu beten, als ich erfuhr, dass mein Haus angegriffen wurde. Sie runierten alles, was ich besaß – meine Familie und mein Lebensumfeld. Meine Frau Aminata war 40 Jahr alt. Mein Sohn Ali war 11 Jahre alt. Adam war 10 und Seinogu 6. Sie starben alle,”  sagt  Idrís Meiga, ein Bauer aus Konna.
Leute wie Idrís fragen sich, ob es das wert war.
Die Familie Kampó erlitt Schreckliches. Als die Bombardierung begann, wurde die Familie zerstreut. Die Kampós verloren zwei Söhne — sie ertranken im Fluss, da sie nicht schwimmen konnten. Die junge Mutter wurde von Granatsplittern getötet und hinterließ drei Kinder, eines davon war ein Neugeborenes.
“Im Dorf herrschte ein totales Durcheinander, man kann es gar nicht beschreiben. Ich rede nur über Dinge, die ich sicher weiß und alles was ich dazu sagen kann ist, dass wir alles verloren haben,” sagt Mohama Kampó.
“Einige Kinder rannten zu uns und erzählten, dass ihre Mami gestorben wäre. Ich verbrachte sie in unser Haus. Ihre Mutter rang eine Stunde um ihr Leben. Die Kinder haben nur mehr uns,” sagt Kampos Nachbar  Abdu.
Jedes Haus in dem Ort ist von dem Desaster betroffen. Die Leute weisen alles zurück, was das Militär über den Sieg erzählt und glauben, dass deren Kriegsverbrechen entsprechend der Genfer Konvention verfolgt werden müssen.
Städe wie Konna wollen nicht nur Mitleid. Menschen, die durch die Terrorgruppen und die Drogenhändler zu leiden haben, werden nun auch mit der Misere  des Krieges konfontiert.
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Alleine die Existenz dieser Landkarte zeigt, worum es wirklich geht:
mali Explorationsrechte Heldenhafte Franzosen bombardieren malische Dörfer    RT

Freitag, 8. Februar 2013

China: Positionspapier der Alten Revolutionäre zur gegenwärtigen Streikwelle in China (2010)


Dieses Dokument veröffentliche ich (mit Dank an 'Sand im Getriebe'), um zu zeigen, dass die Diskussionen um den Sozialismus nicht aufgehört haben, was ich übrigens auch von Besuchern mehrmals gehört habe. Inzwischen ist dies Papier allerdings etwas veraltet. Die Zentrale in Beijing hat Verantwortliche für Übergriffe bestraft, Arbeiter konnten Forderungen durchsetzen, wie Lohnerhöhungen und Bildung eigener Gewerkschaften (siehe den Artikel hier). Und quasi gedrängt durch den Exportrückgang hat die Regierung das Ruder herumgeworfen und riesige Infrastruktur-Maßnahmen ergriffen, womit der Inlandskonsum angekurbelt werden konnte. Außerdem ist China dadurch von der globalen Krise sehr viel weniger getroffen worden als andere Länder.

 

China: Positionspapier der Alten Revolutionäre zur gegenwärtigen Aktivitätswelle von Worker Action in China (2010)


Li Chengrui et al.
2010

Stützt die Verfassung, respektiert und sichert die Menschenrechte, unterstützt den gerechten Kampf der Honda-Arbeiter, verurteilt das unmenschliche Management von Foxconn (6. Juni 2010)

An: Generalsekretär Hu Jintao und die Mitglieder des ZK, Wu Bangguo, Vorsitzender des Volkskongresses, Premierminister Wen Jiabao, die Vizepremierminister und die
Mitglieder des Staatsrates, an alle chinesischen Landsleute und alle Medienstellen:

Vor kurzem hat es in unserem Land zahlreiche Vorfälle gegeben, die auf verstärkte
soziale Widersprüche hinweisen. Nach Medienberichten hat die in Shenzen
ansässige und von Taiwan finanzierte Firma Foxconn Arbeiter wie Maschinen (oder
schlimmer noch: als Ersatzteile!) behandelt, um Profit für das Unternehmen zu erwirtschaften.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Illegale Invasionen, 'Schurkenstaaten', vergessene Opfer und beschämende Bitten

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Es ist mir immer ein Vergnügen, Artikel von der aufrechten, unermüdlichen und tapferen Felicity Arbuthnot zu übersetzen. Gnadenlos hält sie den Herrschenden im Westen den Spiegel vor, der ihnen nur Teufelsfratzen zeigt. Sie hat im übrigen die Recherchen für John Pilgers Film über die 'Paying the Price Killing the Children of Iraq' gemacht.
 

Felicity Arbuthnot
31. Januar 2013


Die üblichen Verdächtigen haben eine weitere Massenschlächterei – Verzeihung 'Wehrübung ' - in Gang gebracht in dem an Ressourcen superreichen Mali und mischen sich mit tödlichem Ausgang in Algerien ein. England, immer eifrig zum Töten bereit, ist von der „keine Truppen am Boden“- Versicherung des Premiers zur 'Operation Creep“ in gerade mal einer Woche übergegangen.

Die USA, sagt ein Sprecher, stellt fest, dass eine 'Intervention' für 'viele Jahre' andauern könnte. Er redete von Mali. Denk Afrika.

Die USA planen eine Drohnen-Basis an der Mali-Niger Grenze [inzwischen schon gefixt. D. Ü.] als eine, wie John Glaser schrieb „ von einer ganzen Reihe von geheimen Drohnenbasen in Ostafrika und der arabischen Halbinsel, in Äthiopien, Djibouti und den Seychellen und darüberhinaus, die Jemen und Somalia bombardieren und vor allem auch Aufgaben der Überwachung in Ostafrika und dem Persischen Golf betreiben. (1)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Jan Myrdal Faule Taschenspielertricks

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Zwar antwortet Jan Myrdal hier auf eine 'linke' Attacke in einer 'linken' Zeitung auf Britta Ring, die Schwedens heuchlerische Politik angreift und Syrien verteidigt, aber er greift ja eine Reihe von Fragen auf, die alle Linken und besonders Kommunisten angehen. Flamman hat zwar versprochen, seine Antwort zu veröffentlichen, aber darauf würde ich nicht allzu sehr bauen. Deswegen werde ich ihn auch auf den schwedischen Blog legen.


Jan Myrdal
2. Februar 2013


Was Anders Nordström in der Flamman [sozialistische Zeitung seit 1906. D. Ü.] am 31. Januar 2013 gegen Britta Rings Hinweis schreibt, dass die wirkliche Situation in Syrien kompliziert sei, muss näher untersucht werden. Das ist höchste Zeit.
Er schreibt:
„Wir haben sie ja schon früher getroffen. Das waren jene, die meinten, dass es „vielleicht doch ausländische Agenten waren, die die Revolte in Ungarn begannen, vielleicht wurde die Berliner Mauer als Schutz gegen den Imperialismus gebaut und vielleicht sind ja die politischen Gefangenen in Kuba eigentlich doch CIA-Agenten. Wir wissen das nicht sicher. Die Situation ist kompliziert ...“
Die Linke im allgemeinen und die Vänsterpartiet [Linkspartei, aus der Schwedischen Komunistischen Partei hervorgegangen. D. Ü.] bezahlen heute noch einen hohen Preis, weil so viele und so lange es machten wie Britta Ring ...“

Gladson Dundung 'Wem gehört das Land überhaupt?'

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Gladson und ich sind seit langem virtuelle Freunde. Seit vielen Jahren übersetze ich Artikel von ihm bzw. lasse sie auf 'Indiensolidaritet' veröffentlichen. Und mit Felix Padel, dem Urururenkel von Charles Darwin, der seit Jahrzehnten just in den Wäldern der Adivasi lebt und mit einer Adivasi verheiratet ist, stehe ich ebenfalls in schriftlichem Kontakt. Leider gelang es mir nicht, sein neues, vor 2 Jahren erschienenes Buch 'Sacrificing People' in Deutschland unterzubringen. Deshalb freut es mich sehr, den beiden in ihrem unermüdlichen Kampf für Gerechtigkeit einen kleinen Dienst erweisen zu können.


Rezension von Felix Padel
Dieses Buch kommt zu einem Zeitpunkt heraus, wo es am meisten gebraucht wird. Ein Buch, das jeden Aspekt der Situation der Adivasi berührt von einem Adivasi-Aktivisten. Er packt die großen Fragen an und nennt die größten Gewaltverursacher, die Landübernahmen der Multis, allen voran Tata, die Polizei, die im wachsenden Maße diesen Unternehmen dient statt den Bürgern Indiens, und die Politiker, von denen der Landdiebstahl ermöglicht wird.

Der Ausgangspunkt dieses Buches ist das kürzliche Urteil des Obersten Gerichtes, das die Identität der Adivasi als Indiens ursprüngliche Bewohner bestätigt.

Dienstag, 5. Februar 2013

Chinas Ernährung

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Einar Schlereth
5. Februar 2013
Verteilung des Ackerlandes (FAO)

China hat mittlerweile ein Bevölkerung von über 1.3 Mrd. Menschen, was 20 % der Weltbevölkerung ausmacht. Sie zu ernähren, ist für die Regierung natürlich eine vordringliche Aufgabe. Sie wird dadurch erschwert, dass China eine sehr schlechte Ratio von Ackerland pro Kopf hat – und zwar 0.08 ha, was nur halb so viel ist wie der Welt-Durchschnitt. Insgesamt sind es also nur 1 406 300 km² bebautes Land.

Durch intensive Bewirtschaftung war es China über Jahrzehnte gelungen, weitgehend selbstversorgend zu sein. Dies hat sich geändert, erstens durch die Bevölkerungszunahme, zweitens durch erhöhten Verzehr und drittens durch die Verminderung, resp. Entfremdung von Ackerland durch Straßen und Bebauung.
Lester Brown hat in seinem Buch 'Grain Harvest' errechnet, dass China jährlich zwischen 1950 und 1975 durchschnittlich 600 Quadratmeilen an Ackerland verlor. Und bis zur Jahrhundertwende allein 1400 Quadratmeilen durch Wüstenbildung.
Um sich eine Vorstellung von den Größenverhältnissen zu machen, hier ein paar Daten: