Sonntag, 29. Mai 2016

Verheimlicht, verschwiegen, gelöscht, vernichtet - EXTREM bedrohliche Katastrophen: Fukushima & Tschernobyl


Dies ist ein Artikel von 24 Seiten, die ich beim besten Willen nicht übersetzen kann. Wie wäre es eigentlich, wenn einige der vielen Leser, die gewiss sehr gut Englisch können, mal eine hilfreiche Hand reichen würden? Vorausgesetzt natürlich, dass meine Kostprobe von 3 Seiten einen Anreiz darstellt.
Interessant finde ich an dem Artikel, dass der Autor die Katastrophe anschaulich macht. Nicht bloß so und so viel Prozent an Seetieren, Vögeln, Insekten, Bienen sterben in einem gewissen Zeitraum, sondern er nennt die Tiere und die Orte, wodurch man ein konkretes Bild vor Augen hat.
Aber woher soll man die Hoffnung nehmen? Von den Regierungen, den Einprozentern, den Oligarchen, die im Geld schwimmen und den Waffenproduzenten? Da müssten zig Millionen auf die Straße gehen und dann hätte das Pack da oben nicht die geringsten Skrupel, taktische Atombomben in den Haufen zu werfen. Also Hoffnung kann ich bei mir nur mit der Lupe suchen. Sei's drum.


Verheimlicht, verschwiegen, gelöscht, vernichtet - EXTREM bedrohliche Katastrophen: Fukushima & Tschernobyl
Robert Snefjella
28 Mai 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Toter Wal und Braunbären - versucht Bilder von dem Massensterben der Vögel, Wale, Seesterne zu finden - es werden am liebsten nur einzelne Tiere gezeigt.

Mit phänomenalem Einfallsreichtum und extremer Torheit hat die technisch fortgeschrittene Menschheit es fertig gebracht, eine Technologie zu entwerfen und anzuwenden, die für das Leben sehr schädlich war und noch mehr Schaden anrichten wird, die sogar unsere Auslöschung bedeuten könnte. Ob plötzlich durch einen Atomkrieg oder durch eine bösartige Zeitlupen-Attacke auf das wunderbare, verzwickte, phantastische innere Zusammenspiel und die exakten reproduktiven Fähigkeiten des Lebens, so ist die Atomenergie inhärent unausweichlich lebens-feindlich. Natürlich muss der Rest der Wunder der Schöpfung – jene, die bisher uns überlebt hat – auch daran glauben, nicht nur wir.

Man könnte sich fragen, ob der Rest der Schöpfung fähig sei zu hoffen, ob sie sich an die schwindende Hoffnung klammert, dass die Menschheit in der letzten Minute sich in eine Art verwandelt, die charakterisiert wäre von einem deutlich vorherrschenden Drang nach einem gesunden, sorgsamen, sensiblem Verhalten oder ob sie auf unseren Abgang hoffte, je schneller desto besser, komme was wolle. Wenn wir uns aus der Falle befreien wollen, in die wir uns begeben haben, wird es noch größeren Einfallsreichtums bedürfen und sehr viel weniger Torheit.

Dieser Artikel ist ein unvollständiger Überblick unserer Situtation, um ein allgemeines Verständnis in diesen Dingen zu entwickeln. Ein paar Überlegungen über wesentliche Reformen beenden ihn.

„[1936] … wimmelte es buchstäblich [in den Ozean-Bassins und an der Küste] von Leben.“
Aus dem Buch Fatu-Hiva von Thor Heyerdahl (der 1936 auf der polynesischen Insel Fatu-Hiva lebte).

„[2015] … fehlt alles [Flora und Fauna]! [an den Küsten und den Gezeiten-Bassins von British-Colombia].

Das sind Dana Durnfords Worte nach einer 15 000 Meilen Odyssee an der Westküste von Kanada 2014-2015. (Siehe meinen Artikel auf meinem Blog hier.)

Das nie dagewesene Massensterben im nordpazifischen Ozean in den jüngsten Jahren ist völlig unzureichend bekannt gemacht worden von den Massenmedien, weshalb ihm keine große Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

In den örtlichen Medien der betroffenen Region hat es viele Berichte gegeben über ungewöhnliche Todeszahlen durch seltsame Krankheiten und von massenhaftem Verschwinden von Lebensformen. Und manchmal erscheinen Berichte in nationalen und internationalen Medien. Aber die sind typischerweise kurz, sporadisch, unzusammenhängend und oft mit einem engen Fokus.

Sehr schlecht wurde der Umfang und das Ausmaß der Zerstörung dargestellt: Aber schließlich weiß niemand, wieviele Wale und Seelöwen und Walrosse und Sardinen und Seesterne und Muscheln und Lanzen-Seeigel und Meeresvögel und zahllose andere große und kleine Kreaturen in den jüngsten Jahren verendet sind, Hungers starben, verschwanden, im Wasser „weggeschmolzen“, an den Küsten verrottet sind. Und wir dürfen auch nicht den industriellen Maßstab der Ozean-'Ernte' der Menschen vergessen.

Aber wenn man die vielen Berichte zusammenstellt, dann ist das Ausmaß der Katastrophe in den jüngsten Jahren wirklich schwindelerregend. Kelly Ann Thomas hat eine solche Liste zusammengestellt. [1]

Ein paar Beispiele aus meinen Aufzeichnungen:

Aus National Geographic online 2015: „... ein Massensterben von Seesternen … der größte Krankheits-Ausbruch, der jemals verzeichnet wurde ...“; „niemand weiß mit Sicherheit, wodurch er verursacht wurde ...“ - „ … wir glauben, dass auch ein Dahinschwinden von Lanzen-Seeigeln im Gange ist.“ [2]

Kaliforniens Senator Mike McGuire 2015: „Wir stehen vor einer Fischerei-Katastrophe ...“ - „ … historische Krise in der Lachs- und Krabbenfischerei.“ [3]

15. März 2015, New Mexico State U.Online fragte, was die Meerestiere in Baja tötet und berichtete von verottenden Grauwalen, See-Löwen, Delphinen, Schildkröten und Vögeln an den Stränden von Baja. [4]

26. Februar 2016: „Sardinen vor der Westküste [werden voraussichtlich 2016] 93 % weniger sein als 2007.“ [5]

National Geographic vom 24. Januar 2015 trägt die Überschrift 'Massensterben von Seevögeln im Westen der USA ist nie dagewesen“. [6]

Aus Alaska Dispatch News vom 29. Januar 2016: „Wissenschaftler vom Think Gulf of Alaska meinen, das Seevögel-Sterben ist das größte jemals verzeichnete“; „erschütterndes Sterben … irgendetwas stimmt nicht im Golf von Alaska …“ [7]

Im August 2014 wurde von großen Zahlen an Walen und Trottellummen [Seevögel] berichtet, die vor Alaskas Küsten sterben. [8]

Alaska Dispatch News vom 20. März 2015 berichtet, von ungewöhnlichen Mengen toter Wale . [9]

Vom Toronto Globe and Mail, 12. August 2013: „ … Rückkehr von Rotlachsen [nach British-Columbia] ist auf ein historisches Tief gesunken.“ - „ … Wissenschaftler wissen nicht, warum die Zahl der Rückkehrer so niedrig ist.“ [10]

Von ENE News, die ein Dokument vom Symposium der Alaska Marine Science vom 20.-24. Januar 2014 zitieren: „Im Sommer 2011 wurde es den Küstenkommunen und Wildtier-Management-Behörden (in Alaska) klar, dass es einen neuen Krankheitsausbruch bei verschiedenen Arten von arktischen Eis-Robben gab. Die Symptome umfassten Lethargie, keine nachwachsenden Haare und Haut-Läsionen“ Es wurde in dem Papier die Sorge geäußert, dass die Atom-Katastrophe von Fukushima im März 2011 daran Schuld tragen könnte. Das Pdf-Dokument von ENE scheint online nicht mehr zugänglich zu sein. [11]

National Geographic berichtete 2013, dass die Menge an totem Material auf dem Boden des Pazifik an vielen Orten jüngst „auf mysteriöse Weise explodierte“. [12]


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