Samstag, 19. Oktober 2013

Sklaverei wurde vor 100 Jahren abgeschafft – wirklich?


Einar Schlereth
19. Oktober 2013


Von der australischen Walk Free Foundation wurde der erste Report Global Slavery Index (GSI) über Sklaverei in der ganzen Welt herausgebracht. In der ganzen Welt? Nicht ganz. Die Antwort auf diese Frage ergibt sich aus der Liste der „über jeden Verdacht erhabenen Bürger", die den Report abgesegnet haben. Zu ihnen gehören:

  • Hillary Clinton
  • Gordon Brown
  • Tony Blair
  • Tony Abbott
  • Julia Gillard
  • Mohammed Yunus
  • Luis C. de Baca
  • Lord Mark Malloch-Brown
  • Maria Livanos-Cattaui
  • Gareth Evans
  • Mark Eyskens
  • Lord Chris Patten
  • Par Stenback
  • Emma Bonino
  • Dan Viederman

Nun, unter ihnen kann man auf Anhieb ein halbes Dutzend Kriegsverbrecher ausmachen. Weitere Befürworter sind Bill Gates sowie ehemalige Minister und Ministerpräsidenten und dergleichen illustre Persönlichkeiten. Deswegen sieht die Liste aus, wie sie aussieht.

Freitag, 18. Oktober 2013

eBay Gründer steigt mit Glenn Greenwald in ein neues 250 Mill. $ Projekt ein


Dies ist nur eine kurze Mitteilung. Selbstverständlich kamen mir Zweifel, als ich 'Milliardär' und 'alternative Medien-Organisation' hörte. Und zufällig fand sich genau gleichzeitig ein Artikel in meiner Box von niemand anderem als dem hochgeschätzten Artur Silber. Wie üblich sind seine Artikel ja immer längere Essays, randvoll mit wirklichem Inhalt und nicht mit Gewäsch. Hier ist seine Seite, wo ihr zum Artikel 'Fucked, Baby' kommt und weiter unten zu zwei großartigen Artikeln über die Unterschiede von dem radikalen Assange zum systemkonformen Glenn Greenwald, die ich sehr empfehlen kann.
Aber erst einmal lest den ersten Artikel zu Ende über dieses neue Projekt von Omidyar und Greenwald, das seiner Meinung nach frühestens im Februar starten kann. Und im übrigen ist seine Meinung: „It's just business.“


eBay Gründer steigt mit Glenn Greenwald in ein neues 250 Mill. $ Projekt ein


Dominic Rushe
17. Oktober 2013


Pierre Omidyar, der Gründer von eBay, hat mehr Details über die Medien-Organisation, die er mit dem Journalisten Glenn Greenwald schaffen will, enthüllt.

Greenwald erklärte am Dienstag, dass er den 'Guardian' verlasse, wo er eine Serie von Stories über die National Security Agency veröffentlichte auf Basis der Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden.

In einem Interview mit Jay Rosen, Medienkritiker und Professor für Journalismus an der Universität New York, sagte Omidyar, das er 250 Mill. $ für ein noch namenloses Unternehmen bereitstelle. Omidyar sagte, die Entscheidung wurde beschleunigt durch seine „wachsende Sorge über die Pressefreiheit in den USA und überall in der Welt“.

Erster Europäer aus Afrika eingetroffen - vor 2 Millionen Jahren



Einar Schlereth
18. Oktober 2011


Schädel deutet auf eine, nicht mehrere Menschenspezies aus Afrika

Ausgrabungsstätte Dmanisi
Unter obigem Titel hat Robert Lee Hotz einen Artikel über einen sensationellen Fund in Georgien geschrieben. Der schon seit 2005 bekannte Schädel, das beste und vollständigste Exemplar, das jemals gefunden wurde, ist erst jetzt genauestens von einem größeren internationalen Team untersucht worden und wird nach Meinung von Hotz das evolutionäre Bild drastisch vereinfachen.

Die Paläoanthropologin Marcia Ponce de Leon von der Universität Zürich nannte den Schädel „einen wirklich außergewöhnlichen Fund“, weil er „in einem perfekt erhaltenen Zustand“ ist.

Der Schädel wurde am 5. August 2005 in Dmanisi/Georgien gefunden an einer Stelle, wo fossile Teile von weiteren ähnlichen Individuen gefunden wurden, die alle zur selben Zeit lebten. Der Ort war vor 2 Millionen Jahren ein feuchter Wald, wo Säbeltiger und Riesen-Cheetahs jagten und liegt an einer alten Route in den Kaukasus für die ersten menschlichen Wanderungen aus Afrika, wodurch die ganze Welt bevölkert wurde.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Von Frankreich ermordet: Präsident Thomas Sankara


Auch im vergangenen Jahr legte ich einen Artikel zu seinem Todestag auf. Denn er ist einer der großen, vorbildlichen Führer Afrikas, die von den rassistischen Imperialisten ermordet wurden (ebenso wie Patrice Lumumba, Eduardo Mondlane, Ben Bella, Muammar Gaddafi ) oder gestürzt wurden (Luís Cabral, Laurent Gbagbo). Aber große Persönlichkeiten wachsen nicht wie Pflaumen an den Bäumen. Hier in Europa brauchen keine Führer umgebracht werden, weil es solche Persönlichkeiten nicht gibt. Hier gibt es nur Figuren  wie etwa den französischen "sozialistischen" Präsidenten François Mitterand, der sich selbstverständlich nicht selbst die Hände beschmutzte, sondern den Verräter Compaoré damit beauftragte. 
Thomas Sankara hat auch bewiesen, dass es quasi im Handumdrehen gelingen kann, die schlimmste Armut und den größten Hunger in kürzester Zeit zu beseitigen. So, wie es in China bewiesen wurde, in Kampuchea und auch in Eritrea durch Isaias Afewerki. Dafür wurden alle diese Führer auf das Übelste beschimpft, verteufelt und zu beseitigen versucht. Viel zu oft mit Erfolg.
Hier und hier könnt ihr den englischen, respektive den deutschen Eintrag auf Wikipedia miteinander vergleichen. Der englische ist tatsächlich ausgezeichnet.



Zum 26. Jahrestag seiner Ermordung am 15. Oktober 1987. Thomas Isidore Noël Sankara, geboren 1947, war Hauptmann der Armee von Burkina Faso, marxistischer Revolutionär, Pan-Afrika-Theoretiker und Präsident von 1983 – 1987. Er wird von vielen als charismatischer Führer und Kultfigur gesehen und gemeinhin als „Afrikas Che Guevara“ bezeichnet.

In seiner berühmten Rede vor der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) im Juli 1987 sprach er von dem historichen Ursrung der Schulden Afrikas und den Interessen, die immer noch die Freiheit und Entwicklung in Afrika unterdrücken.

Sankara ergriff die Macht 1983 in einem vom Volk getragenen Coup im Alter von 33 Jahren mit dem Ziel, die Korruption und die Dominanz der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu beseitigen. Er begann sofort mit einem ehrgeizigen Programm sozialer und ökonomischer Veränderung, wie es niemals auf dem afrikanischen Kontinent versucht wurde [außer durch Gaddafi in Libyen! D. Ü.]. Um diese neue Autonomie und Wiedergeburt zu symbolisieren, benannte er es vom französischen Obervolta um in Burkina Faso („Land der aufrechten Menschen“).

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Chinas künftige GHG*- Giganten


Für mich liegt die Schuld für solche Mensch und Umwelt gefährdenden Projekte in erster Linie bei einer gewissen Sorte von 'Wissenschaftlern', die am genauesten wissen sollten, worauf sie sich einlassen; und erst in zweiter Linie bei den Politikern, die sich gerade bei solch gigantischen Projekten genauestens informieren müssten. Was wollen wir mit Energie anstellen, wenn uns das Wasser ausgeht? Und obendrein in Wüstengebieten und als Krönung des Ganzen im Gebiet einer der größten Minderheiten Chinas – der Uiguren. Das ist in keiner Weise zu verantworten.



Countercurrents.org
26. September 2013


Die geplanten mit Kohle betriebenen synthetischen Naturgaskraftwerke in China würden die 7-fache Menge an Treibhausgasemissionen ausstoßen als die konventionellen Naturgaskraftwerke und würden 100 mal so viel Wasser als Fracking-Anlagen verbrauchen, fand eine Studie von Forschern an der Duke-Universität (USA) heraus.**

Die neue Studie wurde am Donnerstag im Journal 'Nature Climate Change' veröffentlicht.
Als Teil der größten Investition in kohlebetriebene synthetische Naturgaskraftwerke der Geschichte billigte die chinesische Regierung kürzlich den Bau von neun großen Kraftwerken, die 37 Mrd. m³ synthetisches Naturgas jährlich produzieren können. Privatunternehmen planen, mehr als 30 weitere Kraftwerke zu bauen, die 200 Mill. m³ Naturgas jährlich produzieren können, was den aktuellen Bedarf des Landes bei weitem übertrifft.

Russland unglücklich über US-Abzug aus Afghanistan?


Einar Schlereth


16. Oktober
US-Truppen raus aus Afghanistan
Am 10. Oktober 2013 gab Lawrow ein Interview im Russia Today Fernsehen, in dem er seine Unzufriedenhei mit dem für Ende 2014 geplanten Abzug der US- und NATO- Streitkräfte aus Afghanistan zum Ausdruck brachte (siehe hier). Der alte Hase der russischen Diplomatie hat offenbar immer noch nicht die Amerikaner durchschaut. Wo die einmal sitzen, da sitzen sie wie die Zecken. Sogar in den im Weltkrieg besiegten Ländern Deutschland, Japan, Italien sitzen sie nach fast 70 Jahren immer noch fest. Außerdem hat Kerry gerade mit Karzai ausgehandelt, dass mehrere tausend US- Truppen auch nach 2014 im Lande bleiben werden. Es war also nur ein kleiner Scherz Obamas, dass sie endgültig abziehen werden.

Das zum einen. Zum anderen muss man sich fragen, wieso gerade Russland, das schließlich zum afghanischen Debakel beigetragen hat, unglücklich über einen US-Abzug sein soll. Der größte Feind Russlands sind schließlich nicht die Taliban sondern die Amerikaner und je weiter weg sie von den Grenzen Russlands sind, umso besser. Hat Lawrow vergessen, dass die Taliban von Anfang an ein Instrument der USA gewesen sind, mit dem sie nach Afghanistan hinein gelockt wurden?

Dienstag, 15. Oktober 2013

Warum die westlichen politischen und Finanz-Eliten Waldimir Putin zutiefst hassen


Dies ist ein äußerst interessanter 25-Seiten-Essay, den zu übersetzen ich nicht die Zeit habe. Ich werde die ersten Seiten übersetzen, die sicher etlichen unter euch den Anreiz geben, sich in den englischen Text zu vertiefen. Eine Sache lässt er außen vor: dass der russische Staat praktisch von US-Experten geführt wurde und die Rolle der US-Multis bei der Zerstörung der sowjetischen Industrie.


The Saker
13. Oktober 2013


Die jüngsten Spannungen zwischen der EU und Russland wegen der Greenpeace-Nummer in der Arktik bestätigte nur die Tatsache, die niemand mehr wirklich leugnet. Die westlichen politischen und Finanz-Eliten hassen Wladimir Putin zutiefst und sie sind entsetzt über das Verhalten Russlands sowohl innerhalb Russlands als auch auf der internationalen Szene. Diese Spannung wurde deutlich sichtbar auf den Gesichtern von Obama und Putin auf dem G8-Gipfel in Lough Erne, wo beide Führer direkt angewidert voneinander aussahen. Die Sache wurde noch schlimmer, als Putin etwas Unerhörtes in der russischen Diplomatie tat: er sagte öffentlich, dass Kerry unehrlich wäre und nannte ihn einen Lügner.
Während die Spannungen eine Art Klimax erreichten in der Syrien-Frage, sind die Probleme zwischen Russland und den USA nicht wirklich neu. Ein kurzer Blick auf die jüngste Vergangenheit zeigt, dass die westlichen Mainstreammedien in einer anhaltenden strategischen Kampagne begriffen sind, jede mögliche Schwäche in der russischen „politischen Rüstung“ auszumachen und auszunutzen, um Russland als ein sehr scheußliches, undemokratisches und autoritäres Land zu zeichnen, mit anderen Worten eine Bedrohung des Westens. Lasst mich nur ein paar Episoden dieser Russland-Verteufelungs-Kampagne (in keiner besonderen Reihenfolge) aufzeigen:

HEIMAT, VOLK, NATIONALSTAAT, SUPRANATIONALITÄT, NATIONALISMUS, PATRIOTISMUS, INTERNATIONALISMUS - zwischen Fortschritt und Reaktion


Hier ein kurzer Hinweis auf eine Konferenz des Freidenker-Verbandes, die viele von euch interessieren könnte, und an der ich selbst gerne teilnehmen würde. Die Diskussion um diese Themen ist ja sehr alt - schon vor fast 100 Jahren erreichte sie einen Höhepunkt in der Kontroverse zwischen Lenin und Rosa Luxemburg, in der Lenin durch die Geschichte Recht bekommen hat. Sicher wird es ein Resümee von der Konferenz geben, auf das ich zurückkommen werde. Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg.


Freidenker-Brief Nr. 3/2013 v. 14. Oktober 2013


Der Deutsche Freidenker-Verband
lädt ein zur Konferenz:

HEIMAT, VOLK, NATIONALSTAAT, SUPRANATIONALITÄT, NATIONALISMUS, PATRIOTISMUS, INTERNATIONALISMUS

z w i s c h e n F o r t s c h r i t t u n d R e a k t i o n

Samstag, 9. November 2013, 10 Uhr,
Saalbau Bockenheim, Schwälmer Straße 28,
60486 Frankfurt a.M.

Themen und Referenten*:

POLITISCHE ÖKONOMIE UND DIE ENTSTEHUNG DER NATION
L u c a s Z e i s e (Frankfurt a.M.), Marx-Engels-Stiftung;

VÖLKER, NATIONEN, STAATSBÜRGERSCHAFT
D a n i e l B r a t a n o v i c (Trier/Berlin),
junge Welt, Mitglied des Verbandsvorstands:

DER EUROPÄISCHE TRAUM UND DIE WIRKLICHKEIT
A n d r e a s W e h r (Berlin), Publizist;

HEIMAT UND PATRIOTISMUS – UNWORTE FÜR INTERNATIONALISTEN?
S e b a s t i a n B a h l o (Frankfurt a.M.), Referent d.
Verbandsvorstands;

ZUM VERHÄLTNIS VON NATIONALISMUS UND INTERNATIONALISMUS
K l a u s H a r t m a n n (Offenbach),
Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes;

*Nach jedem Redebeitrag sind Nachfragen
und Statements aus dem Publikum möglich.

Konferenzablauf:
Samstag, 9. November 2013
10.00 Uhr Beginn
11.00 – 12.30 Uhr Referate mit Anfragen* 12.30 – 13.30 Uhr
Mittagspause
13.30 – 17.00 Uhr Referate mit Anfragen* ca.17.00 Uhr Ende
der Konferenz

Hier werden die Thema ausführlicher vorgestellt:

Montag, 14. Oktober 2013

DER KÄUFLICHE INTERNATIONALE STRAFGERICHTSHOF


Was Jan Myrdal hier für Schweden annimmt, können wir auf gleiche Weise für Deutschland annehmen oder alle in allen Ländern von 'Bleichgesichtern'. Dass der Internationale Strafgerichtshof 11 Jahre sein übles Geschäft betreiben konnte, ist eine Schande für die ganze Menschheit. Ergänzend kann man hier noch einen fundierten Artikel von Glen Ford zum ICC lesen.


Jan Myrdal
14. Oktober 2013


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Motto: Die Tugend in die Mitte, sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Richter im Internationalen Strafgerichtshof.


Angenommen, dass alle, die in Schweden vor Gericht gestellt werden, Neger sind. Entweder Einwanderer aus Afrika oder mit Eltern aus Afrika. Nur Neger werden vor Gericht gestellt.. Keiner von uns anderen – [hier folgen einige Namen, die Schweden im Volksmund untereinander gebrauchen, die unübersetzbar sind] – riskiert, vor Gericht.zu landen. Völlig egal, was wir tun und lassen.

Lynchjustiz in den USA
Angenommen weiterhin, dass die Verbrechen der Angeklagten in den Medien dargelegt werden und die Prozesse öffentlich sind. Manche dieser Neger werden mit deutlichen und klar formulierten rechtlichen Gründen verurteilt. In anderen Fällen werden Neger freigesprochen; das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Beweise der Anklage und die Argumente nicht ausreichend waren.

Angenommen außerdem: Einige von uns protestieren dann. Wir schlagen Alarm im Netz und in den Zeitungen, die es noch wagen, uns zu drucken, wenn wir Rechtswidrigkeiten aufdecken und bekannte schwedische Schurken beim Namen nennen; Mörder, Schwindler und Banditen, die nicht vor Gericht gestellt werden, sondern fortgesetzt totschlagen, betrügen und rauben.

Wäre es so, dann wissen wir, welche Folgen das hätte. Wir, die protestieren, würden in den Leitartikeln der großen Zeitungen niedergemacht werden, weil die Grundlagen des existierenden Rechtsstaates untergraben. Ja, die Erfahrung lehrt uns, dass mehrere unserer gewählten lautstarken und gut bezahlten Volksvertreter am Rednerpult des Reichstages über unsere Bosheit und unseren Mangel an Demokratie-Verständnis donnern würden. (Ausstellungen über unsere Verächtlichkeit vorschlagen würden und dass wir mit Berufsverbot belegt werden sollten und unsere Einkommen und Pensionen gestrichen werden sollten.)

Sonntag, 13. Oktober 2013

FRACKING – TODsichere Technologie: 865000 Gallonen Öl ausgelaufen


Siehe die wichtige Ergänzung am Ende.

Einar Schlereth
13. Oktober 2013
North-Dakota Öl-Leckage

Wie Steve Horn berichtet, sind im Staat North Dakota 865200 Galonen oder 3270456 l Rohöl ausgelaufen, und zwar schon am 29. September, was aber angeblich wegen des Regierungs-Shutdowns erst vor 5 Tagen, am 8. Oktober, gemeldet werden konnte.

Das ist die größte Leckage auf dem Festland seit vielen Jahren. Drei Hektar Land sind verseucht worden und bisher – also in mehr als drei Wochen – sind nicht mehr als 124000 Liter zurückgewonnen worden.

Der Umwelt-Geologe Kris Roberts gab die sensationelle Erklärung ab, dass die Leckage durch ein Loch in einer Pipeline entstanden sei. Außerdem, so sagte er treuherzig, dass das Grundwasser nicht gefährdet sei. Selbstverständlich. Das wird uns ja immer erzählt. Das Öl bleibt in den Tümpeln stehen und wartet, bis es abgeschöpft wird. Das sickert natürlich auch nicht in den Boden. Dort kann man hinterher sofort wieder Radieschen aussäen.

Und ein Boss von dem Tesoro-Fracking-Unternehmen hatte auch Gewichtiges zu sagen: „Der Schutz und die Sorge für die Umwelt sind unsere höchsten Werte und wir bedauern zutiefst die Auswirkungen für den Landbesitzer. Wir werden das Gebiet vollständig sanieren.“

Ohja, diese Platte wird regelmäßig bei diesen Gelegenheiten abgespielt. Aber sie sollten gleichzeitig auch die Platte spielen, auf der sie vorher von der absoluten Sicherheit des Verfahrens singen. So sicher, dass sie auch in der Arktik damit beginnen können.

Und man steht erst am Anfang der Fracking-Öl-Gewinnung in North-Dakota. Man rechnet mit 91 Millionen Barrel, die dann per Eisenbahn und Schiff auf dem Hudson River zur Raffinierung an der Ostküste verfrachtet werden sollen. Na wunderbar, tausend Gelegenheiten für weitere Leckagen auf dem Hudson oder im New Yorker Hafen.

Und wie die Sanierung aussieht, kann man nach fast 30 Jahren an der Südküste von Alaska besichtigen oder nach 3 Jahren im Golf von Mexiko, wo von den tausenden und abertausenden Geschädigten nur ein kleiner Teil Pfennige erhalten hat, wo doch BP angeblich Milliarden bereit gestellt hatte. Aber BP hat weitere Lizenzen für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko und in der Arktik an der Nordküste von Alaska erhalten.

Was die uns erzählen, ist alles bullshit, wie die Amerikaner sagen und am deutlichsten der allzu früh verstorbene George Sarin (googelt ihn. Er ist großartig). Weder die Erdölindustrie noch die Fracking-Technologie und erst recht nicht die Atom-Industrie sind sichere Technologien. Wie sicher das Fracking ist, könnt ihr in diesem Artikel auf meinem Blog nachlesen. Es ist mit einer immensen Wasserverschwendung verbunden, Grundwasserverseuchung, Luftverpestung, Erdverschiebungen mit folgenden Erdbeben etc.

Also hört auf den Rat von George Sarin: „Mein eisernes Prinzip ist – der Regierung und ihren Behörden nicht EIN Wort zu glauben.“


Weitere Lektüre:
Dieser Artikel liefert die neuesten Daten über die wahnsinnige Wasserverschwendung, die furchtbare Verseuchung von Unmengen Wasser und Boden/Äckern sowie der Luft mit hunderttausenden Tonnen Giften.

Geschichte des Rassismus (3 Videos)

Dies ist eine dreiteilige britische Dokumentarserie, die von der BBC am 4. März 2007 gesendet wurde.

Der Film erforscht die Auswirkung des Rassismus im globalen Maßstab. Wie rassistische Ideen und Praktiken sich zu zentralen religiösen und weltlichen Institutionen entwickelten und wie sie dann in den Schriften von europäischen Philosophen von Aristoteles bis Immanuel Kant auftauchten.

Er erforscht weiterhin die Veränderungen in der Auffassung von Rasse und die Geschichte des Rassismus in Europa, den beiden Amerika, Australien und Asien.


[Aus irgendwelchen Gründen - vielleicht BBC - kann ich die Videos nicht hochladen.
Deswegen folgt hier als erstes die Quelle zu Informationclearinghouse, wo man die Videos auch in sehr guter Qualität sehen kann, und danach die Links zu den drei Teilen auf YouTube. Da gibt es zwei Links - einmal den embedded Kode und dann den üblichen Link. Sicherheitshalber lege ich beide auf.]

http://www.informationclearinghouse.info/article36493.htm

Teil I:


Teil II:



Teil III:

Samstag, 12. Oktober 2013

US-Militär will die Insel Pagan zerstören


TERROR, TERROR, wohin man schaut. Es wird immer deutlicher, dass die USA planmäßig Kultur und Umwelt, die zum Weltkulturerbe gehören, zerstören. Nach der Insel Jeju in Südkorea, der Insel Sokotra im Jemen ist nun die Insel Pagan im Marianen-Archipel an der Reihe. Vergessen wir auch nicht die aktuelle massive Zerstörung wertvollster Kultur-Denkmäler im Irak, Libyen und nun in Syrien oder die weiter zurückliegende Zestörung der Kultur auf Hawaii und all der indianischen Völker.. Man könnte zahllose weitere Beispiele nennen.
Wo bleiben die UNESCO, der WWF, Greenpeace und alle die anderen Umweltschützer und Menschenrechtler? Oh nein, wenn es um die USA und vor allem deren heilige Kuh, die Armee, geht, dann sind sie alle mucksmäuschenstill. Sie alle vergessen, dass dies alles unser aller Erbe ist und kein Land der Welt das Recht besitzt, diese Schätze zu vernichten, erst recht nicht, wenn sie ihm nicht einmal gehören.
Vulkan im Süden der Insel Pagan.


US-Militär will die Insel Pagan zerstören
Aktions-Aufruf
Die Insel Pagan wurde das „Kronen-Juwel“ des Marianen-Archipels genannt. Sie ist eine der biografisch und geografisch vielgestaltigsten Inseln des Archipels und ist die Heimat einer Anzahl von Spezies, die es sonst nirgends in der Welt gibt. Jetzt will das US-Militär die Insel in ein rauchendes Trümmerfeld verwandeln.

Freitag, 11. Oktober 2013

Vorbild des Börsenvereins ist das Friedensnobelpreis-Komité – nur fragwürdige Figuren sind preiswürdig


Einar Schlereth
11. Oktober 2013


Auf Liao Yiwu, maßlos in seiner Kritik an China (doch nicht ganz so wie sein Freund Liao Xiaobo – Preisträger des Friedensnobelpreises – der sein Land richtig in den Dreck gezogen hat), der sich von der Merkel einladen und feiern ließ, die im Gegensatz zur chinesischen Führung durch ihre Teilnahme an US-Kriegsverbrechen wirklich Blut an ihren Händen hat, folgt nun Swetlana Alexijewitsch, die weltweit gefeierte Schriftstellerin, Stückeschreiberin und Journalistin, die schon massenhaft Preise eingeheimst hat. Ich gestehe, dass ich keins ihrer Bücher gelesen habe, aber ich weiß, was sie als Journalistin geschrieben hat. Dann wollen wir mal sehen, wie es um ihr „moralisches Gedächtnis“, das ihr die Preisjury attestierte, bestellt ist.

In der 'Göteborgsposten' vom 9. Mai 2010 schrieb Swetlana einen Artikel, in dem sie die Person des Generals Wlassow und seine Armee reinwäscht. Das ist wirklich hanebüchen. In der Bibliothek meines faschistischen Vaters gab es mehrere Bücher, die Wlassow huldigten – natürlich, weil er bereit war, gegen Stalin zu kämpfen. Von rechter Seite hat man Hitler später sogar vorgeworfen, dass er das Angebot Wlassows, soviele Divisionen aufzustellen wie er wolle, nicht angenommen hat. Dass seine 23 000 starke Armee nur einmal gegen Ende des Krieges eingesetzt wurde, lag nicht an Wlassow, sondern an Hitler. Wlassow war ganz eindeutig ein Überläufer und Verräter, der sich freiwillig in den Dienst von Hitler stellte. Er ergab sich den Amerikanern, die ihn aber an Stalin auslieferten, die ihn 1946 mit zwölf seiner Kumpane in Moskau hängten.

Äthiopiens 10-Millionen-Menschen-Tsunami


Thomas C. Mountain

7. Oktober 2013



Seit einem Jahrzehnt haben mehr als eine Million Äthiopier – total 10 Millionen und steigend – jährlich ihre Heimat verlassen oder sind geflohen. Während die Fernsehschirme der Welt mit Bildern von nordafrikanischen Emigranten, die vor der Insel Lampedusa ertranken, überschwemmt wurden, liegen die Knochen von Zehntausenden äthiopischen Flüchtlingen in unmarkierten Gräbern längs Jemens Küsten oder auf dem Grunde des Roten Meeres oder Indischen Ozeans.

Wie kommt es, könnte man fragen, dass dieser 10-Millionen-Menschen-Tsunami beinahe unbekannt in der Welt ist? Und warum nur würden zehn Millionen Äthiopier, einer von 8 Leuten im Land, in vielen Fällen ihr Leben riskieren, um Zuflucht in fremden, meist ungastlichen Ländern zu suchen?

IMPLANTATE – HOP ODER FLOP


Einar Schlereth

11. Oktober 2013

Heute geht es um Gesundheit und zwar eure Gesundheit. Zahnkrankheiten und alles, was damit zusammenhängt wie Zahnfleisch, Kiefer, Mundhöhle etc. gehören zu den schmerzhaftesten, unangenehmsten und teuersten Erkrankungen, die dennoch häufig übersehen oder vernachlässigt werden. Außerdem nehmen sie durch die überwiegend schlechte Ernährung der Bevölkerung rasant zu. Schon junge Leute haben heute häufig Implantate oder gar Vollprothesen.

Da ich selbst – allerdings erst im Alter von fast 70 Jahren – vor dem Problem Implantat oder Vollprothese stand, mich aber auf Grund eines Artikels, in dem vor Implantaten wegen der vielen Komplikationen und schlechten Nachbehandlung gewarnt wurde, entschied ich mich für die zweite Variante. Und damit bin ich bis heute gut gefahren.

Nun bekam ich vor meiner Reise einen Artikel herein, der vor Amyotrophe Lateralsklerose warnte, die häufig auf Titan-Implantate zurückzuführen sei. Hatte keine Ahnung, was das für eine Krankheit ist, weshalb ich nun den Wiki-Link einfügte. Hier auch noch ein ergänzender Artikel aus dem Spiegel. Hört sich wahrlich nicht gut an. Natürlich gibt es das übliche Geschrei, dass alles gelogen und nur Panikmache sei, ab er das kennt man ja.

In dem Artikel (der mir leider flöten gegangen ist) stand auch, dass noch keine ausreichende Forschung vorliegt, woran der Industrie offensichtlich nicht viel gelegen ist – aus einleuchtenden Gründen, denn die Titan-Implantate sind ein Milliarden-Geschäft. Aber es wurde auf eine Koryphäe auf dem Gebiet verwiesen und zwar Dr. Guggenbichler, dessen Webseite hier zu finden ist. Und die Seite hat es mir sehr angetan, nicht wegen ihrer Schönheit, sondern wegen des umfassenden Materials und eingehenden Informationen, die sie bietet. Vor allem verweist sie auf eine gute unschädliche Alternative - Keramikimplantate.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht in den Stoff hineingewühlt habe, da dies nicht mein Problem ist. Aber ich denke, dass sie dem einen oder anderen helfen kann, der/die unter undefinierbaren Schmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit oder sonstigen Wehwehchen leidet. Und ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass die Ursache für vielerlei Krankheiten in der Mundhöhle zu finden ist, eine Tatsache, die von niemandem bestritten wird. Doch hoffe ich sehr, dass niemand von euch betroffen ist.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Umweltaktivisten in Russland und den USA

Einar Schlereth

10. Oktober 2010

In Russland sind 28 Greenpeace-Aktivisten festgenommen worden, weil sie gegen Erdölbohrungen in der Arktik protestiert haben. Sie werden der Piraterie angeklagt. Ich verurteile selbstredend die  Verhaftung, die Anklage als absurd und die Sache selbst als gerecht. Statt der Welt ein Beispiel zu geben, stapft Moskau in die Spuren der größten Umweltverbrecher wie Exxon, BP etc und kooperiert sogar mit ihnen.

Kein Land auf der Welt hat die Technologie, die notwendig wäre, um in der Arktik nach Öl zu bohren, wo ein Unglück noch katastrophalere Folgen hätte als  im Golf von Mexiko. Eine solche Technologie müsste nicht nur 100-prozentig sicher sein, sondern 200-prozentig, nein 1000-prozentig. Aber die gibt es nicht und kann es nicht geben, schon gar nicht, wenn unter 'normalen' (d. h. nicht extremen) Bedingungen nach Öl gebohrt wird und ein Unfall nach dem anderen passiert und einer schlimmer als der andere (Alaska, Golf von Mexiko, Nigerdelta etc).

So viel dazu. Was ich allerdings unerträglich und empörend finde, ist das Geschrei, das unisono von unseren Medien über diesen Fall erhoben wird, dieselben Medien, die bei den schlimmsten Vorkommnissen in den USA überwiegend in Totenstarre verfallen.

Hier nur zwei Beispiele, eines mit einer Ausnahme – dem Guardian – der den Artikel unter dem Titel '83-jähriger Nonne drohen 30 Jahre Haft für einen friedlichen Protest gegen Atomkraft' veröffentlichte.

Die Nonne Megan Rice auf dem Weg ins Gericht.

Die Nonne Megan Rice und zwei weitere Aktivisten sind bei einem friedlichen Protest in die Oak Ridge Y-12 – Fabrik für  Atomwaffen 'eingebrochen'. Ihr Antrag auf Strafmilderung wurde zurückgewiesen und das Urteil wird für Januar nächsten Jahres erwartet.

Der zweite Fall handelt von einer 89-jährigen Veteranin aus Toronto, die am 2. Weltkrieg teilgenommen hat  und danach zu einer Friedensaktivistin wurde, drohte eine hohe Strafe,  weil sie sich weigerte, einen äußerst umfangreichen Zensus auszufüllen. Frau Audrey Tobias weigerte sich auch, das Kurzformular auszufüllen, was jedoch gesetzlich Pflicht ist.

Sie begründete ihre Weigerung mit der Tatsache, dass die Auswertung der Daten von der kanadischen Regierung dem US-Unternehmen Lockheed Martin 'anvertraut werden sollten'. Und das ist nun wirklich einer der größten Waffenfabrikanten der Welt oder wie BrasscheckTV es ausdrückt. „Eins der größten Schweine am Trog des Pentagon.“ Was ist das für eine Regierung, die die persönlichsten Daten ihrer Bürger einer kriminellen Vereinigung ausliefert?


Aber gerade erhalte ich die Nachricht, dass der Richter der Frau Recht gegeben hat – und das hat sogar ihren Anwalt umgehauen, der „so ein ungewöhnliches Urteil“ nicht erwartet hat.

Dies waren nur zwei Beispiele – man könnte hunderte heraussuchen, von denen die allermeisten kein Happyend haben.



UPDATE II: 1 Million LKW-Fahrer für die Wiederherstellung der Verfassung

Einar Schlereth

10. Oktober 2013
Vor 23 Stunden hochgeladen

Ab morgen bis Sonntag, den 13. Oktober 2013 soll die Riesen-Demo zur Wiederherstellung der US-Verfassung vom Stapel gehen. Auf der 3-spurigen Autobahn rund um Washington DC wollen die LKW-Fahrer mit Tausenden ihrer schweren Schlepper, die alle Tempo 90 fahren, den Verkehr zum Erliegen bringen.

Das Interessante an ihrer Demo ist, dass es sich nicht nur um rein gewerkschaftliche Fragen handelt – wie niedrige Löhne, Treibstoffpreise, Arbeitsbedingungen - sondern um nationale Fragen wie die Unfähigkeit der Regierung, die herrschende Korruption, Landesverrat der Politiker. Obendrein wird die Amtsenthebung Obamas und des Justizministers Holder gefordert. Doch die wichtigste Forderung ist die Wiederherstellung der Verfassung, die unter Bush und vor allem Obama in ihren wichtigsten Teilen außer Kraft gesetzt wurde.

Gleichzeitig haben die Trucker alle Bürger zum allgemeinen Konsumboykott während der drei Protesttage aufgefordert - nichts kaufen, nichts verkaufen, keine Bankgeschäfte. Dazu muss man wissen, dass es in den USA ca. 150 000 selbständige Lastwagenfahrer gibt außer den zahllosen Fahrern für private Unternehmen. Die Trucker sind in der American Trucking Association (ATA) zusammengeschlossen – eine Art Gewerkschaft – die typischerweise sich von der Demonstration distanziert hat, nicht nur das, sondern sie auch missbilligt. Die ATA veröffentliche eine Studie, die aufzeigte, dass nach drei Tagen Streik durch die LKW-Fahrer die Wirtschaft emfpindlich getroffen würde.

Vor über einer Woche hatten bereits 3000 Fahrer ihre Teilnahme zugesagt. Hinzu kommen weitere Tausende Motorrad- und Autofahrer, die das T2SDA-Zeichen (Trucker for the Shutdown of America) mit sich führen müssen. In einer Presseerklärung sagte 'Ride for the Constitution', dass hiermit „die Bühne frei ist, für das, was wir jetzt als das letzte friedliche Verteidigungsbollwerk in einem Krieg ansehen, der von der Wall Street, Washington und dem Weißen Haus dem amerikanischen Volk erklärt wurde“.

Natürlich gibt es Sabotage- und Verleumdungsversuche von allen möglichen Seiten. Manche wollen die Demo radikalisieren, indem sie selbst zur Verhaftung von Politikern schreiten, falls die Polizei nicht ihrer Verpflichtung nachkommt. Oder die 'Huffington Post' versucht, die Trucker als eine 'Tea Party Coalition' hinzustellen. Es scheint aber, als ob die Einheit bislang gewahrt werden konnte. Und das ist für jede Demonstration das Wichtigste.

Quellen für diesen Artikel sind USAToday, Huffington Post und Deutsche Wirtschafts-Nachrichten.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

SCHIMPF UND LOB FÜR PUTIN


Einar Schlereth

9. Oktober 2013


Heute Nacht aus ol' Germany zurückgekommen. Schöne Stunden mit Freunden bei herrlichem Sonnenwetter  in der Lüneburger Heide verbracht, an der Elbe und den Obstalleen in der alten DDR. Und  möglichst allen Nachrichten ausgewichen.

Und nun kämpfe ich mich durch die Mails. Dabei fand ich zwei schöne Artikel von meinem Freund Stefan Lindgren in seiner 'Ryska Posten Nr. 780': Da spuckt der eine Gift und Galle gegen Putin und von unerwarteter Seite kommt höchstes Lob für ihn.

Nummer eins ist Micheil Saakaschwili – ja richtig, der demnächst ehemalige Präsident Georgiens, ein Wickelkind der Washingtoner Mafia um Bush, Hillary Clinton, McCain und Co. Das Hillary-McCain-Gespann schlug ihn sogar für den Friedensnobelpreis vor. Prima Vorschlag. Könnte er den Kriegsverbrechern Obama, Kissinger & Co. Gesellschaft leisten. Schließlich hat er – natürlich in viel kleinerem Stil – versucht, ihm nachzueifern, indem er 2008 mitten in der Olympiade in Beijing Südossetien überfallen hat, wobei überwiegend Zivilisten zu Opfern wurden.

Dieser Gartenzwerg hat nun vor der UN-Vollversammlung Russland „als das letzte autoritäre Imperium in der Welt“ angegriffen und sagte obendrein den baldigen Fall Putins voraus. Er leide und es mache ihn krank, „wenn der KGB-Offizier Wladimir Putin der Welt Vorlesungen über Freiheit, Werte und Demokratie“ halte. Obama spendete ihm Lob und die westlichen Presstituierten natürlich auch. Die russische UN-Delegation verließ unter Protest den Saal.

Ich glaube nicht, dass Putin so gehandelt hätte. Er hätte wohl eher eine passende Antwort bereit gehabt – etwa wie der saubere Herr Saakaschwili seine politischen Gegner und die großen Demonstrationen gegen seine Diktatur behandelt. Auf rein demokratische Weise natürlich, wie der Westen es der ganzen Welt in Griechenland, Spanien, Ägypten und nicht zuletzt den USA deutlich demonstrierte.

Wie dem auch sei, so hat eine andere zweifelhafte Figur – nämlich Bill Clinton – Putin in einem CNN-Interview höchstes Lob gespendet, indem er einfach mal die Wahrheit sagte. Er nannte Putin „äußerst smart“, „brutal aufrichtig“ und „Wort haltend“. Auf die Frage, ob Putin mal ein gegebenes Versprechen gebrochen habe, sagte Clinton kategorisch: „Das hat er nicht.“ Er habe in allen Abkommen, die wir trafen, Wort gehalten. Er sagte außerdem, dass „es ein furchtbarer Fehler wäre“, die syrische Krise nicht auf friedlichen Wege zu lösen, der sich Dank Putins Eingreifen eröffnet habe.

Stefan Lindgren benutzte die 'moscow times' vom 26.9. und 'ria-novosti' vom 25. 9. als Quellen für seine Artikel in der Ryska Posten.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

8 TAGE DEUTSCHLAND

LIEBE LESER-INNEN



Gestern fuhr ich in aller Frühe nach Malmö, nahm dort eine Fähre der Finnlines und kam abends um 19 Uhr in Travemünde an. Dann nochmals 2 Stunden Fahrt zu Freund Uli in der Heide bei Lüneburg. 
Heute in aller Frühe nach Hamburg hinein zu einem Termin mit meinem Zahnarzt, was den halben Tag in Anspruch nahm. Dann Freunde besucht und wichtige Einkäufe gemacht, u. a. meine Zigarillos, auf die ich nie vollständig verzichten kann. 
Um 20 Uhr hier wieder in der Heide, wo ich endlich einen Internet-Anschluss habe. Die Finnlines versprechen schon seit einigen Jahren einen Anschluss, aber sie haben es immer noch nicht geschafft.
Bis zum 8. Oktober werde ich nur sporadisch hin und wieder auf den Blog schauen können. Ich hoffe, ihr verzeiht mir.

Mit herzlichen Grüßen

Einar

PS:  Die Merkel-Berichte überschlagen sich. Schaut euch mal die widerliche Titelseite des Spiegel an.