Samstag, 10. Oktober 2015

Sharons Reise auf die Krim



Sharon Tennison
10. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Sewastopol Hafenansicht
Freunde,

ich habe gerade drei Städte auf der Krim besucht, Simferepol, die Hauptstadt; Jalta, wo die „Großen Drei“ sich 1945 trafen, um die Länder nach dem 2. Weltkrieg aufzuteilen und Sewastopol, wo die russische Schwarzmeer-Flotte liegt.

Durch eine Reihe unvorhersehbarer Email-Umstände kam ich glücklicherweise in Verbindung mit einer „verlässlichen" Frau aus der Krim, Tatyana Bukharina, die mir und Natylie Baldwin beigestanden hat, die komplizierte Geschichte dieser unruhigen Region zu verstehen. Durch die PEP/CCI Direktorin in Krasnodar erfuhr ich, dass es in Simferopol einen Rotary Club gibt, mit dem ich mich zweimal traf. Die eine Verbindung führte zur nächsten. Es war eine faszinierende Erforschung dieser Halbinsel, die mit der Ukraine durch eine schmale Landenge verbunden ist, jetzt aber blockiert auf der ukrainischen Seite. Eine 19 km lange Brücke wird eilends von der Russischen Föderation gebaut, um die Krim mit dem nahegelegenen russischen Krasnodar zu verbinden (eine Spur ist bereits offen, um Baumaterial anzufahren). Russland handelt sehr schnell in diesen Tagen.

Stoppt die Millionen westlichen Immigranten!


Dies ist ein äußerst wichtiger Artikel. Über die ersten Anfänge in Tansania habe ich auch schon vor 35 Jahren geschrieben. André hätte aber noch hinzufügen können, dass 'in the first place' die westlichen Immigranten drei Kontinente  gestohlen haben, wovon sie zwei - Nordamerika und Australien - immer noch fest im Griff haben. Und diese notorischen Diebe jammern ganz gottserbärmlich, wenn jetzt ein paar von den Ausgeraubten zu uns kommen. Aber Scham ist dem christlichen Abendland ziemlich unbekannt.
André Vltchek
9. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Prototyp 1
Dutzende Millionen von europäischen und nordamerikanischen Immigranten, legale und illegale, haben sowohl die Städte und das Land in Asien, Lateinamerika und sogar in Afrika überflutet.

Westliche Migranten stürmen heran wie Büffel und die Erde bebt unter ihren Füßen; sie fliehen aus Europa und Nordamerika in Horden. Zutiefst können sie ihren eigenen Lebensstil nicht ausstehen, ihre eigenen Gesellschaften, aber man hört nur selten, dass sie es zugeben. Sie sind zu stolz und zu arrogant! Aber nachdem sie unzählige Orte der Welt als passend für ihre Bedürfnisse erkannt haben – als sicher, attraktiv und billig – packen sie einfach und hauen ab!

Uns wird erzählt, dass ein paar hunderttausend afrikanische und asiatische Exilanten jetzt eine große „Flüchtlingskrise“ in ganz Europa verursachen! Regierungen und Medien verbreiten Panik, Grenzen werden wieder errichtet und bewaffnete Kräfte unterbrechen die freie Bewegung der Menschen. Aber die Zahl der Ausländer, die illegal Europa betritt, ist unvergleichlich kleiner als die Zahl westlicher Migranten, die, oft illegal, praktisch jeden Winkel der Welt überfluten.

Freitag, 9. Oktober 2015

Einige Nachrichten des Tages



Aus dem Englischen: Einar Schlereth
9. Oktober 2015
China warnt, dass Verletzungen seiner Territorialgewässer nicht geduldet werden

China meldete am Freitag, man würde keine Verletzungen seiner Territorialgewässer im Namen von freier Schiffahrt dulden. „Wir fordern die beteiligten Parteien auf, keine provokativen Aktionen vorzunehmen,“ sagte die Sprecherin Hua Chunying von Chinas Außenministerium. Die USA erwägt, mit Kriegsschiffen dicht an Chinas künstliche Inseln im Südchinesischen Meer zu fahren, wie Reuters berichtet. Washington überdenkt, innerhalb der nächsten zwei Wochen Schiffe in die 12-Meilen-Zone zu schicken, die China um seine Inseln in dem Spratley Archipel fordert, laut einem Beamten des Verteidigungsministeriums.
https://www.rt.com/news/line/

Zwei IS-Kommandeure und 200 Terroristen bei russischem Luftangriff in Syrien 
getötet

Die russische Luftwaffe hat beim Angriff auf den Stab der Gruppe Liwa al-Khak zwei Kommandeure und 200 weitere Angehörige der Terrormiliz Islamischer Staat eliminiert, wie der Generalstab in Moskau am Freitag mitteilte.

http://de.sputniknews.com/politik/20151009/304823976/usa-syrien-ausbildungsprogramm-
schliessung.html

Die Administration von US-Präsident Barack Obama schließt das Ausbildungsprogramm für die sogenannte moderate syrische Opposition, schreibt die US-amerikanischen Zeitung „The New York Times“.

Die US-Administration habe zugegeben, dass das Pentagon-Programm zur Ausbildung und Ausrüstung von syrischen Rebellen mit einer Finanzierung von zirka 500 Millionen US-Dollar seine Aufgabe im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat nicht erfüllen konnte.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Wales kündigt vollständiges Verbot von GMOs an


Noch rasch eine erfreuliche Nachricht: Ein neuer Schlag gegen MONSANTO

Christina Sarich
5. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

gmo-lettuceDie stellvertretende Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung in Wales, Rebecca Evans, hat angekündigt, dass sich ihr Land die neuen EU-Regeln zu Nutze machen werde, die es den Ländern erlauben, gegen die von der EU authorisierten GMO-Feldfrüchte zu stimmen. Bravo – Wales geht voran mit einem vollständigen Verbot von biotechnischem Saatgut! [1]

Evans sagt, dass man plant, sowohl GMO-Mais als auch 7 andere von der EU gebilligte Feldfrüchte zu verbieten. Sie erklärt:
„Diese neuen, von der EU-Kommission vorgeschlagenen Regeln, liefern Wales die nötigen Instrumente, unser vorsichtiges Herangehen aufrechtzuerhalten, was uns erlaubt, die künftige Kultivierung von GMO-Feldfrüchten in Wales zu kontrollieren. Sie werden uns erlauben, unsere bedeutenden Investitionen, die wir im organischen Sektor gemacht haben, zu schützen und die Landwirtschaftsflächen in Wales zu bewahren, die durch freiwillige agro-Umwelt-Pläne gemanagt werden.“
Und weiter:

Washington sorgt für nächste Flüchtlingswelle


Ergänzend kann ich hinzufügen, dass der französische globale Nukleartechnikkonzern Areva auch dort tätig ist, der vor allem durch negative Schlagzeilen im In- und Ausland bekannt ist. Die französische Kolonialzeit zeichnete sich dadurch aus, dass sie so gut wie nichts an Infrastruktur lieferte, nichts für Erziehung und soziale Einrichtungen tat, sondern allein sich auf brutale Ausbeutung beschränkte. Die muss so umfassend gewesen sein, dass es in der CAR 1910 und 1928 große Erhebungen gab, wobei letztere jahrelang anhielt und als eine der größten anti-kolonialen Aufstandsbewegungen in ganz Afrika gilt. Beide wurden blutig unterdrückt und tot geschwiegen. An „Kulturgütern“ hat Frankreich nach der Unabhängigkeit nur eins hinterlassen: die Bibel (inklusive Pfaffen natürlich).

Zentralafrikanische Republik (größer als Frankreich)

Washington sorgt für nächste Flüchtlingswelle


Finian Cunningham
6. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Zentralafrikanische Republik (CAR) ist auf der Wippe in die Katastrophe durch Millionen Menschen, die von vitaler humanitärer Hilfe abgeschnitten sind inmitten neu aufgeflammter sektiererischer Zusammenstöße. Was jedoch kaum berichtet wird, ist die trübe Verwicklung von US-Spezialeinheiten, was das Land in einen umfassenden Bürgerkrieg treiben könnte.

TPP haben die USA in Asien durchgeknüppelt (Update)


Hier ein kurzer update. Wikileaks hat das endgültige Papier mit dem Kapital über die Intellektuellen Eigentumsrechte im geplanten TPP-Abkommen veröffentlicht und zwar bei teleSUR. Wenn ihr auf diese Seite geht, könnt ihr dort das 60-S.-Dokument als PDF herunterladen und ein Video anschauen.

Einar Schlereth
8. Oktober 2015

Während bei uns auf Grund der enormen Proteste und einer Unterschriftenliste mit mehr als 3 Millionen Unterzeichnern die Verhandlungen ihrem definitiven Ende entgegenzugehen schein, kam vor 2 Tagen die Nachricht, dass TPP von den USA in Asien durchgeknüppelt wurde. Sie ging um die Welt und in den Mainstreammedien wurde dies als Obamas große Tat gefeiert. TPP oder Trans-Pazifische-Partnerschaft ist die asiatische Variante zum TTIP, dem Trans-Atlantischen Freihandels-Abkommen, mit dem wir uns hier noch herumschlagen. In 5 tägigen Marathon-Verhandlungen hat Obama 11 Staaten weichgeklopft. Alles natürlich ergebene US-Marionetten: Japan, Australien, Neuseeland, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Peru, Singapur und Vietnam. TPP soll das ökonomische Instrument des US-militärischen-strategischen „Dreh- und Angelpunkts“ in Asien werden zur Einkreisung und Konfrontation gegen China.

Dies ist aller Welt bekannt, aber Vietnam lässt sich trotzdem auch vor diesen Karren spannen. Die Millionen Frauen und Männer, die von den USA bestialisch ermordet wurden, sie müssen sich ja in ihren Gräbern umdrehen, die sie meist nicht haben, weil sie pulverisiert wurden. Eine Schande.

Mike Head schreibt dazu: „Obama … hieß den Deal mit einer aggressiven Erklärung willkommen. Er bestand darauf, dass nicht nur im Pazifik, sondern global die Vereinigten Staaten die ökonomischen Bedingungen diktieren müssten und nicht China. …
Wenn mehr als 95 Prozent unserer potentiellen Kunden außerhalb unserer Grenzen leben, können wir nicht Länder wie China die Regeln der globalen Ökonomie schreiben lassen. Wir sollen diese Regeln schreiben, um neue Märkte für amerikanischen Produkte zu öffnen.“

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Die ökologischen Folgen des Militarismus

Ich bin richtig glücklich, dass mal jemand dieses Problem aufgegriffen hat. Jahrelang habe ich schon daran gedacht, etwas zu schreiben. Naja, ihr wisst, wie es ist. Immer kommen andere Dinge dazwischen. Gewiss habe ich regelmäßig gegen die Rüstungs - Industrie, gegen die Kriegsgewinnler und Kriegshetzer gewettert, aber das reicht nicht. Wenn man diesen Artikel liest, dann muss man zugeben, dass es eigentlich nichts Wichtigeres geben kann. Die Kriegsindustrie und die Armeen tragen nicht nur zur Umweltzerstörung und -verseuchung bei, zur Vernichtung riesiger Reichtümer, sondern damit eben auch direkt zur Armut auf der Welt. Damit wird den Ärmsten der Bissen aus dem Mund genommen, wenn sie nicht gleich in das Jenseits befördert werden. Bitte verbreitet diesen Artikel, sprecht mit Freunden und Bekannten und fragt eure 'Volkesvertreter', was sie dagegen tun.

Miss Ubuntu

22. September 2015 

Anlässlich der Rüstungsmesse DSEI, die vergangene Woche in London stattfand, wo sie alle zwei Jahre abgehalten wird, habe ich einen Beitrag aus einem Pamphlet der Kampagne Stop The Arms Fair übersetzt. Dabei habe ich einen interessanten Fakt gelernt: Die Aluminiumindustrie verbraucht fast 2/3 des gesamten Stromverbrauchs Islands. Das Rohmaterial Bauxit, dessen Abbau verheerende Folgen für Menschen und Umwelt hat, muss dafür um die halbe Welt transportiert werden. Und am Ende wird ein Großteil davon in sinnlosen Kriegen verpulvert.
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„Die Kriegsführung in der modernen Zeit … resultiert in Umweltzerstörungen von solch gewaltigen Ausmaßen, dass dies als ökologischer Holocaust beschrieben wurde.“
Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Aspekte:
Das US-Militär ist verantwortlich für die Hälfte des weltweiten Verbrauchs von FCKW, was 13 Prozent des Ozonabbaus ausmacht. Der CO2-Ausstoß infolge militärischer Aktivitäten macht 10 Prozent der globalen Emissionen aus. Die Militärstreitkräfte der Welt sind verantwortlich für mehr als zwei Drittel der Freisetzung von FCKW 113 in der Ozonschicht. Das US-Militär ist der größte Umweltverschmutzer der Welt und erzeugt mehr Giftstoffe pro Jahr als die fünf größten Chemiefirmen zusammengenommen. Das Pentagon ist der größte Verbraucher von Öl in der Welt. Über die Umweltfolgen von Krieg braucht man kaum zu reden: Brennende Ölquellen (z. B. Die größte Ölkatastrophe im Mittelmeer), die Umwelt verschandelnde Streubomben und Uranmunition, Tod, Verstümmlung und Vergiftung, durch das Besprühen mit Chemikalien entlaubte Landschaften, massive Waldbrände, durch zerbombte Kanalisationssysteme vergiftetes Grundwasser.

Besetzt die Waffen-Messe!



Hier weiterlesen.

Wie Putin in Syrien gewinnen wird + Raketen vom Kaspischen Meer auf Syrien (update)


Ihr gestattet, dass ich diesen Artikel nur aus dem Grund übersetzt habe, um euch zu zeigen, dass ich alle wichtigen Punkte, die Mike Whitney hier aufführt, euch schon vor Tagen genannt habe. Wie etwa, dass die russische Armee ihren Aktionsbereich ausweiten und möglichst schnell auch die Rückzugswege der Extremisten abschneiden wird, dass sie keinen Unterschied zwischen extremistischen, weniger extremen, moderaten oder sonst welchen Rebellen machen wird. Wer 'ne Knarre in der Hand hat, muss weg. Und auch die Fluchtbewegung habe ich schon am Anfang vorhergesagt. Allerdings war ich nicht so gut wie der am Ende genannte Aron Lund, der noch eine Woche früher eine gute Voraussage machte. 
VOW - UND HIER NOCH EINE IRRE NACHRICHT: VIER RUSSISCHE KRIEGSSCHIFFE HABEN VOM KASPISCHEN MEER 26 RAKETEN AUF ISIS-STELLUNGEN IN SYRIEN ABGEFEUERT, IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM IRAN UND IRAK, WAS PANIK UNTER DEN TERRORISTEN AUSLÖSTE. GEHT AUF DIE SEITE, WO DER GENAUE WEG DER RAKETEN IM VIDEO GEZEIGT WIRD. 
UPDATE
Der türkische Außenminister sagt, es gäbe keinen Interessenkonflikt zwischen Russland und der Türkei in Syrien. Na so etwas. Haben die Türken etwa gemerkt, dass Assad den Joker gezogen hat und sie die Arschkarte?

Aus 1500 km Entfernung Raketen auf die ISIS
Wie Putin in Syrien gewinnen wird
Mike Whitney


6. Oktober 2015
Der Grund, weshalb Putin Erfolg haben wird, wo Obama in seinem Krieg gegen die ISIS versagte, ist der, weil die russischen Luftschläge von einer großartigen Säuberungs-Aktion begleitet werden, bei der die Dschihadisten im Feld niedergemacht werden. Das passiert bereits in diesem Moment. Die russische Luftwaffe hat terroristische Ziele in den vergangenen Tagen im Gouvernat Idlib und die Hochburgen östlich von Raffa pausenlos bombardiert. Am Sonntag haben sich laut Bericht der South Front ca. 700 Extremisten der 147. Syrischen Panzerbrigade ergeben, gleich nachdem Bomber die nahen Städte Mardeij, Ma'arat, Jisr Al-Shughour, Saraqib und Sarmeen angegriffen hatten. Das ist das Muster, das wir in den kommenden Wochen zu sehen erwarten können. Die russischen Bomber werden Ziele an der Front weich klopfen, Bodentruppen werden sogleich in Position gehen und unzählige Extremisten werden entweder fliehen, sich ergeben oder niedergemacht werden. Die Quintessenz: Syrien wird kein Sumpf werden, wie die Medien vorhersagten. Im Gegenteil, Putin wird mühelos den Haufen dieser Typen durchhauen.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Jemen: AI-Aufruf zur Einstellung von Waffenlieferungen an die Koalition und Haftung für Kriegsverbrechen


Presseerklärung von AMNESTY International
7. Oktober 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ein Bild der Verwüstung in Sanaa.
Vernichtende Beweise für Kriegsverbrechen der von Saudiarabien geführten Koalition, die von Staaten wie der USA bewaffnet wird, betont das dringende Bedürfnis nach einer unabhängigen, effektiven Untersuchung der Verbrechen und der Einstellung von gewissen Waffen-Lieferungen, sagte Amnesty International in einem neuen Bericht, der heute veröffentlicht wurde:

'Bomben fallen Tag und Nacht vom Himmel': Zivilisten im Nord-Jemen unter Feuer untersucht 13 tödliche Luftwaffen-Angriffe der Koalition gegen Sa'da im Nordosten des Jemen, wobei 100 Zivilisten, einschließlich 59 Kinder getötet wurden. Dokumentiert wird auch die Verwendung von international verbotenen Sterubomben.

Dieser Report enthüllt noch mehr Beweise von ungesetzlichen Luftwaffenschlägen, die von der Koalition durchgeführt wurden, von denen einige Kriegsverbrechen darstellen. Er demonstriert in erschütternden Details, wie wichtig es ist, Waffen zu verbieten, die ernste Verbrechen dieser Art ermöglichen,“ sagte Donatella Rovera, Amnesty Internationals Verantwortliche für Krisenberatung, die eine Fakten-Untersuchungs-Mission im Jemen leitete.

Die USA und andere Staaten , die exportieren Waffen an alle Parteien des Jemen-Konflikts exportieren, tragen die Verantwortung sicherzustellen, dass ihre Waffenlieferungen nicht ernste Vergehen gegen das internationale Menschenrecht verursachen.“


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Syrien-Nachrichten aus verschiedenen Quellen


6. Oktober 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Zuerst ein kurzer Artikel vom
MoonofAlabama
051015
Bildschirmfoto von Ria Novosti
Mindestens 3000 Dschihadisten der ISIS und den Gruppen Al-Nusrah und Jaish al-Yarmouk sind aus Syrien nach Jordanien geflohen aus Angst vor der syrischen Armee, die an allen Fronten in die Offensive gegangen ist, und vor den russischen Luftwaffenschlägen, berichtet Ria Novosti unter Zitierung einer militärischen Quelle. Etwa 160 Islamisten sind laut Berichten gestern bei Angriffen der syrischen Armee in der Provinz Deir Ezzor getötet worden und 17 weitere bei Angriffen auf Homs und Palmyra.

Laut derselben Quelle hat die syrische Armee gestern auch eine Offensive in der Umgebung von Damaskus begonnen. Laut Ria Novosti haben syrische Armee-Helikopter über dem südlichen Teil der Provinz Hama Flugblätter abgeworfen, in denen die Terroristen aufgefordert werden, sich zu ergeben und die Zivilisten gewarnt werden, dass eine größer Operation vorbereitet wird.

Montag, 5. Oktober 2015

Freude mit ein paar Tropfen Wermuth …


Einar Schlereth

5. Oktober 2015

Liebe Freund/innen meines Blogs, euch allen Dank für die Kontinuität, mit der ihr ihn lest, was gewiss auch zu seinem langsamen, aber stetigen Wachstum führt. Hier auf der rechten Seite können alle auch verfolgen, welche Artikel besonders eifrig gelesen werden. Doch dazu will ich euch ein paar konkrete Zahlen nennen: den absoluten Rekord hält 'Russische Flugzeuge einfach abschießen' mit über 18 000 hits am ersten Tag und mit insgesamt 25 601 heute; an 2. Stelle steht 'Russland richtet
No-Fly Zone ein …' mit 4208; an 3. Stelle 'Was hat sich seit gestern getan' mit 1940.

Aber nun zu den Tropfen Wermuth. Ich möchte euch raten, von den Imperialisten zu lernen. Ja, ihr lest richtig. Man muss von seinen Feinden lernen. Und was ist der Haupttrumpf der Imperialisten heutzutage? Sie DENKEN GLOBAL. Und warum denken sie global, weil sie globale Interessen zu vertreten haben. Warum denken wir, die 99 %, nicht global? Haben wir nicht auch unsere globalen Interessen zu vertreten? Aber gewiss doch. Unsere Interessen für ein besseres, gesünderes und vor allem friedliches Leben in Eintracht mit allen Menschen dieses Planeten. Wortgefechte ja, Schädel-einschlagen nein. Daran müsstet ihr unmittelbar sehen, dass dies nicht möglich ist, solange die Einprozenter, die Herrschenden am Ruder sind. Und die Einprozenter gibt es nicht nur bei uns, sie gibt es jeder verdammten Ecke dieser Welt. Sie hocken in fast allen Regierungen, in allen Städten bis hinab in jedes Dorf. Und diese Einprozenter halten zusammen wie Pech und Schwefel.

Das ist der Punkt. Tun wir das auch? Wir, die wir auch in jeder Ecke der Welt sitzen, allerdings mit den Einprozentern im Genick. Und dann werfen sie den progressiven Leuten ein paar Knochen hin – mal Ukraine, mal Syrien – und wir stürzen uns drauf, um dort solidarisch zu sein. Zur gleichen Zeit jedoch jagt uns Herrchen auch hierhin und dorthin, mal gegen Schwarze oder Chicanos, mal gegen Christen oder Juden, mal gegen Chinesen oder die Russen. Warum? Um UNS auseinanderzudividieren, davon abzuhalten, uns GEGEN SIE zusammenzuschließen, dass wir uns auch wie Pech und Schwefel zusammenzuschließen. Das nämlich ist ihr Albtraum, denn wenn das passiert, dann ist es vorbei mit ALL ihrer Macht und Herrlichkeit.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Was hat sich getan seit gestern?


Einar Schlereth

4. Oktober 2015

RT meldet heute, dass die Luftwaffe in den vergangenen 24 Stunden (seit gestern 13.44) 10 Ziele attackiert hat, wobei Waffendepots, Trainings-Zentren und Infratruktur der Terroristen zerstört wurden. Vier Kommando-Zentren wurden mit BETAB-500 Bunker-Sprengbomben zerstört. Su-25 Jets bombardierten in Kelajak, Idlib ein Trainingslager. Sukhoi-24 Bomber und Su-25 Boden-Unterstützungsjets sind drei aufeinanderfolgende Einsätze auf Terroristen-Einrichtungen nahe Maaret En Nuuman geflogen und haben sie zerstört.
In der Nachbarschaft von Al Tabqa in der Provinz Raqqa griffen Su-34 Bomber Trainingslager und Waffendepots der IS mit KAB-500 Bomben an, wobei es mehrfache Explosionen gab. Ergänzt werden die Angaben durch mehrere Videos, aber die können von Laien wie mir nicht beurteilt und eingeordnet werden.

Tschetscheniens Präsident Kadyrow (Mitte)

Eine interessante Meldung hat RT von Ria Novosti übernommen, die besagt, dass der Präsident von Tschetschenien Kadyrow Präsident Putin gebeten hat, tschetschenische Infantrie nach Syrien schicken zu dürfen. Die Tschetschenen haben ja ein extra Hühnchen mit der IS zu rupfen. Und sie haben die IS ja im eigenen Land schon erfolgreich bekämpft. Kadyrow meint, wenn die IS erfährt, dass die Tschetschenen kommen, laufen sie schon vorher weg. Er bestätigte im übrigen auch, dass die Hauptangriffe des Westens nicht gegen den IS sondern gegen Assad gerichtet seien.

Die Lüge von der Zivilisiertheit der „westlichen Welt“




Sascha Pommrenke
„Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen“, wusste schon Peter Ustinov und widersprach damit dem medialen Bild, „wir“, der sogenannte Westen, würden seit einigen Jahren ohne jegliche Schuld immer häufiger und schlimmer von Barbaren attackiert, gegen die es sich nunmehr zu wehren gölte. Dieser Sicht widerspricht auch der Autor und Publizist Sascha Pommrenke, der gerade ein Buch über den „Terror des Westens“ schreibt. Jens Wernicke sprach mit ihm.

Herr Pommrenke, der Bundespräsident frömmelte einmal in seiner Weihnachtsansprache: „Unsere Kultur, unsere Demokratie steht gegen Unfrieden, Hass und todbringende Gewalt“. Das ist doch schön, oder? Wir sind die Guten, bereits qua „Kultur“…

Gauck macht genau das, wofür er da ist. Er winkt und lächelt. Er ist ein Wohlfühlpräsident, der die Menschen gar nicht erst mit Wahrheiten belasten will. Seine Aufgabe ist es, den Anschein aufrecht zu erhalten, die Deutschen würden in der besten aller Welten leben. Und das gelingt ihm sehr gut.
Mit der Attitüde des predigenden Pfarrers nimmt er die Welt wahr und verkündet sie auch dementsprechend. Deshalb gibt es bei ihm auch das Gute und das Böse. Es gibt Hell und Dunkel. Für ein Staatsoberhaupt ist derlei Eindimensionalität wirklich beeindruckend.

Gefährlich wird es allerdings, wenn diese schlichte Weltsicht zur Sedierung der eigenen Bevölkerung eingesetzt und den militaristischen Interventionisten dabei das Wort geredet wird. So kämpfe das „neue Deutschland“ etwa „für die Menschenrechte“, wie Gauck verkündet. Und in diesem Kampf für das Überleben unschuldiger Menschen sei es manchmal erforderlich, so der Bundespräsident in einem Deutschlandfunk-Interview, auch zu den Waffen zu greifen. Und wer zu den Waffen greift, muss manchmal auch das eigene Leben geben, wie er im Juni 2012 bei seinem Antrittsbesuch bei der Bundeswehr kundtat.

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Samstag, 3. Oktober 2015

"Russische Flugzeuge einfach abschießen"


Einar Schlereth
3. Oktober 2015
Sukhoi-34 auf der Basis Hmaimim wird startklar gemacht.

McCain, der US-Chef-Kriegshetzer, hat eine großartige Idee: Die russischen Flugzeuge einfach abzuschießen. So wie man das schon einmal in Afghanistan gegen die Russen durchexerziert hat, indem man die Taliban mit Stingers ausrüstete. Nun gebt dem McCain doch endlich eine Knarre, damit er in vorderster Front mit seinen al Qaida/ISIS Freunden gegen die Russen losziehen kann. Daniel McAdams, der Autor des Artikels, fragt zu Recht: „Was würden unsere Medien und die Politiker sagen, wenn russische Senatoren Assad auffordern würden, amerikanische Flugzeuge abzuschießen.“

Aber keine Angst, das machen die Russen nicht. Was aber Assad durchaus machen könnte und wohl auch machen wird, dass Flugzeuge, die unerlaubt in den syrischen Luftraum eindringen, wie etwa jene des über jeden Verdacht erhabenen Monsieur Holland, abgeschossen werden, wie er das vor der russischen Präsenz der russischen Kampfjets gemacht hat. Das war ein eindeutiger Bruch des Völkerrechts, was aber unsre Medien in keiner Weise gestört hat. Ich bezweifle allerdings, dass er jetzt seine famosen Mirage-Fighter einem enormen Risiko aussetzen wird.

Freitag, 2. Oktober 2015

Russland richtet 'No Fly' Zone für USNATO über Syrien ein, beginnt Kampf gegen ISIS. Pentagon knallt durch (update)

Hier ein Video, wie das syrische Volk auf Russlands Hilfe reagiert, aber das wird in unseren Medien genausowenig gezeigt wie die Unterstützung der syrischen Bevölkerung für ihren Präsidenten Bashar al-Assad.

 

Einar Schlereth

2. Oktober 2015


'Rache ist süß', kann man da nur sagen. Ihr wisst, die Chose mit Libyen, die eigentlich Medwedew vergeigt hat. Ob bewusst oder nicht, ist nicht bekannt. Ich sah die Nachricht schon heute Nacht, aber nicht bestätigt, so dass ich noch zuwartete. Nun ja, in diesem Fall nennen die Russen es nicht so, sie sagen 'nur' einer unteren Charge in der US-Botschaft in Baghdad: Stay out of the way. Sie sollten mit ihren Fliegern nicht im Weg sein. Und Syrien in einer Stunde verlassen. Ihr könnt mal yuschauen, wie wir das machen. Das heißt nichts anderes als 'No Fly'.

Image
Bob Work: "Wie denn, wo denn, was denn? WAS hat Russland gemacht?"
Wo doch die Amerikaner alles so schön eingefädelt hatten. Sie wollten doch die 'No Fly' Zone über Nordsyrien einrichten mit Hilfe ihres Deals mit den Türken, von der Luftwaffenbasis Icinlik Angriffe „gegen die ISIS“ fliegen zu können. Dabei hat alle Welt sehen können, dass die USA genau das in einem Jahr NICHT gemacht haben. Sie haben die Infrastruktur Syriens angegriffen und zerstört und ihre ISIS-Freunde weiter mit Waffen versorgt. Deswegen konnte die „unbesiegbare“ Armee des 'Kalifen' sich immer weiter ausbreiten. Und so ganz nebenbei hätte Erdogan ein Stück in der Nordwestecke Syriens an sich reißen können, worauf die Türken seit langem scharf sind.

Russland handelt und die Hunde heulen


Einar Schlereth
2. Oktober 2015


Die Nachrichten von gestern abend haben mir keine Ruhe gelassen. Nach einer schlaflosen Stunde stand ich auf und habe nun ein halbes Dutzend Artikel gelesen. Die vernünftigsten Argumente habe ich beim Moon of Alabama gefunden. Und natürlich bei Putin selbst. Er handelt planmäßig und überlegt. Syrien hat formell um russische Luftunterstützung gebeten, Putin holte die Erlaubnis des russischen Parlamentes ein, russische Truppen in Syrien zum Einsatz zu bringen. Vorbereitend war die Basis in Latakia ausgebaut worden und sodann sind die Russen gleich zur Tat geschritten. Zuerst das Umfeld der Basis sichern und die nächst gelegenen nördlich und östlich gelegenen Basen der Terroristen bei Homs und Hama ausschalten.

Die syrische Armee wird zusammen mit russischen Beratern on the ground die Säuberungsaktionen vornehmen, d. h. die Orte tatsächlich von dem ganzen Gesindel  befreien. Auf diese Weise wird man sich bis zur türkischen Grenze vorarbeiten und sie dicht machen. Als nächstes wird man wohl die Luftwaffenbasis Kaweires zurückerobern sowie die Umzingelung Aleppos aufbrechen und Idlib befreien, um schließlich Anschluss an die von den Kurden befreiten Gebiete zu bekommen. Dann könnte der Islamisten-Schlauch, die Hauptverbindung zur Türkei aufgerollt werden.

Schließlich sind die Russen Meister in der Anlage von Kesseln, wie man das im Weltkrieg und jüngst auch im Donbass beobachten konnte. Und das bietet sich bei den weit ausgedehnten ISIS-„Schläuchen“ direkt an. Einer davon ist derjenige, der die Verbindung zu Irak herstellt. Den an der Mündung zu schließen bietet sich an, da dort sowohl irakische als auch iranische Truppen – die inzwischen in größerer Zahl eingetroffen sind - zusammengezogen werden könnten, die effektive russische Luftunterstützung erhalten würden.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Russland bombt die ISIS

Nur noch rasch eine ganz kurze Meldung, wozu ich morgen mehr sagen und schreiben werde.

Stephen Lendman


Russian-Airborne-Troops

Nachdem Russland angekündigt hatte, dass es Luftoperationen in Syrien durchführen werden, haben russische Flugzeuge unmittelbar Ziele im Islamischen Staat attackiert - im Gegensatz zu Washingtons Kampagne, die syrische und irakische Infrastruktur aufs Korn nahm und ihre islamischen Fußsoldaten unterstützte.


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Die wahren Amerikaner und das US-Kontinuum der Verbrannten Erde


Finian Cunningham
28. August 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Navajos und die Apachen waren die letzten der großen einheimischen amerikanischen Nationen, die Ende des 19. Jahrhundert besiegt wurden. Unter Benutzung der Politik der Verbrannten Erde wurden die Völker von den Unions-Truppen unter dem Kommando von Washington massakriert. Die Zerstörung der Siedlungen und Weiden war wesentlich, um die Völker besitzlos zu machen, was zu ihrer endlichen Unterwerfung führte.

Oberst Kit Carson war einer der Pioniere des Krieges des „weißen Mannes“ der Vernichtung der verbleibenden rebellischen indigenen Nationen. Die Navajos und die Apachen hatten ungestört Jahrtausende in der Südwest-Region des nordamerikanischen Kontinents gelebt, die später die modernen Staaten Arizona, Colorado, New Mexico und Utah der neuen „United States of America“ wurden.

Heute werden die Navajos und Apachen erneut bedroht. Dieses Mal nicht durch Gewehre und Verbrennen ihrer Ernten, sondern durch Verseuchung des industriellen Bergbaus.

Zuvor in diesem Monat, am 5. August, gab es einen gewaltigen Austritt von giftigen Abwässern einer stillgelegten Goldmine in Colorado, die in mehrere große Flüsse flossen, was international für Schlagzeilen sorgte. Weniger beachtet wurde, dass die verseuchten Flüsse wichtig zur Bewässerung und Trinkwasser im Four Corners Territorium sind, wovon die Navajos für ihren Lebensunterhalt abhängen.

MONSANTO-Lobbyistin in der LINKEn & im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

1. Oktober 2015 

Eigentlich befinden wir uns mitten in einem der größten Feldversuche, einer der größten Studien über die Langzeitwirkung gentechnisch  produzierter Medikamente, die – neben der in der gesamten Regalbreite von Wasch- und Pflegemitteln seit einigen Jahrzehnten schon angewendeten,  mit gentechnischen Verfahren herstellten Enzymen etc. ausgestattet sind,  – jetzt seit Ende der 1990er mit sogenannter “weißen Gentechnik” gentechnisch hergestellten  Wirkstoffen produziert und angewendet werden.  Die Ergebnisse dieses gigantischen Feldversuches sind in etwa mit den ähnlichen EBOLA-Feldversuchen in Afrika zu vergleichen (um dort die hier entwickelten Antiseren zu testen, anzuwenden, zu verschreiben, in größerem Umfang zu liefern oder eben zu verweigern , je nach politischer Opportunität. Bislang sind aber die Ebola-Antiseren-Forschungen noch nicht abgeschlossen. Angela Merkel bemerkte bei der Einweihung des Hochsicherheitslabors des Berliner Robert-Koch-Institutes,  wo die EBOLA-Viren liegen, dass das Labor Unmengen Geld gekostet habe, aber der Inhalt sei mehr als Gold, mehr als das investierte Geld wert. Da hatte sie wieder mal Recht! Nur für wen denn?).

Nachdem die MONSANTO- Lobbyistin  Schauzu sich nun mit ihrer Gentechnik-MONSANTO-Propaganda auch im  “FREIDENKER” breit macht, kann ich nicht einfach nur zuschauen, wie bewußte eingekaufte oder einfach nur grenzenlos naive nützliche Idioten nach der erfolgreichen Zerstörung der Rostocker Samenbank (durch das Einmischen von gentechnisch verändertem Saatgut) nun auch über den Deutschen Freidenker Verband ihre Gift-Propaganda verbreiten und sich daran machen, nach der LINKEn auch weiter links stehende Organisationen von innen nach rechts zu wenden. Marianna Schauzu ist nicht nur Mitglied in der Berliner SPD-affinen LINKEn sondern auch im Berliner Landesverband der Freidenker. Bezeichnend für die Richtung ihrer Lobbyistinnentätigkeit ist dieses Zitat von Marianne Schauzu aus ihrem FREIDENKER-Artikel “Kann Gentechnik einen Beitrag zu gesellschaftlich nützlichen Entwicklungen leisten?”, wo es nach ellenlangem Lamento über die Genehmigungsschwierigkeiten in der EU und besonders in Deutschlan, heißt: 

Hier weiterlesen.

Klimawandel – ein Rauchvorhang im Arktischen Geopolitischen Spiel


RT Interview (Valeriy Melnikov ) mit
Prof. Michel Chossudovsky


2. September 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die US-Militäragenda betrifft die Gas und Öl reiche arktische Region, sagt Michel Chossudovsky vom Forschungszentrum für Globalisierung. Im Unterschied zu anderen Ländern mit Ansprüchen auf diese Region hat die USA kein Territorium, das in den Arktischen Ozean reicht, fügt er hinzu.



RT: Präsident Obama besuchte am Montag eine von der USA geleitete Konferenz über die Arktik in Anchorage, Alaska. Das Weiße Haus förderte die Reise als Teil von Obamas Drängen auf Handeln in der Klimawandlung. Wie wichtig ist die arktische Region und dieses Treffen besonder für die USA?

Michel Chossudovsky (MC): Erstens müssen wir verstehen dass dies eine US-Initiative ist, die auf das US-Außenministerium zurückgeht, das keine Behörde ist, die mit Umweltfragen zu tun hat – sondern mit Geopolitik.

Die angekündigte Agenda richtet das Augenmerk auf den Klimawandel und die Umwelt. Aber ich habe den Verdacht, dass die versteckte Agenda hinter dieser Konferenz sich letztlich darum dreht, die Arktik im Interesse der anglo-amerikanischen Ölgiganten zu entwickeln. Es gibt dort riesige Öl- und Gasreserven. Das ist zwar nicht die offizielle Agenda, aber das ist das eigentliche Ziel und der Beweis ist, dass sie unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums stattfindet, was an der Natur der Konfrontation liegen mag, die zwischen dem Westen einerseits und der Russischen Föderation andererseits besteht.