Montag, 30. Oktober 2017

US-“Verteidigungs“-Ministerium plant auf Basis des Solar-Sturms einen nationalen Blackout-Drill bei antifa-Protesten

Tyler Durden

28. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Laut dem „Nationalen Verband des Amateur-Radio-Vereins (ARRL) wollen Elemente des US-Verteidigungsministerium (DOD) eine „Kommunikations Interoperabilität“ Tränings-Übung vom 4. -6. November simulieren. Die Ankündigung, die am 24. Oktober gemacht wurde, ist in den Medien nicht weit verbreitet worden, weil die Übung einen totalen Netz-Zusammenbruch simulieren will, was öffentliche Ängste herrufen könnte.

Es wird vom Armee MARS Programm Manager Paul English erklärt:

„Diese Übung wird mit einem nationalen massiven Coronal Masseneruptions-Ereignis beginnen, das Auswirkungen auf das nationale Strom-Netzwerk haben wird sowie auf alle Formen traditioneller Kommunikation, wie Festnetz, Mobil-Telephone, Satelliten und Internetverbindungen.“

Im Juli warnten wir, dass die US-Regierung in aller Stille auf eine massive Coronal-Massen-Eruption sich vorbereitet mit der Verabschiedung eines Exekutiv-Befehls - „Coordination Efforts to Prepare the Nation for Space Weather Events“.

Hier ist ein Abschnitt von Sektion 1 der Exekutiv-Order:
„Wetter-Ereignisse im Weltraum, in Form von Sonnen-Flares, Sonnen-Energiepartikel und geomagnetischen Störungen geschehen regelmäßig, einige mit messbaren Auswirkungen auf empfindliche Infrastruktur-Systeme und Technologien, wie das GPS, Satelliten-Operationen und Kommunikationen, Flugverkehr und das Stromnetz. Extrem Wetterereignisse im Weltraum – solche, die kritischen Infrastrukturen schaden können – können große Teile des Stromnetzes lahmlegen, was zu kaskadenförmigen Ausfall führen kann, was wichtige Dienstleistungen wie Wasserversorgung, Gesundheitswesen und Transporte ausschalten kann.
Das Weltraum-Wetter hat das Potential, simultan Sicherheits und Gesundheits-Einrichtungen ganzer Kontinente zu beeinflussen. Sich erfolgreich auf Weltraum-Wetter-Ereignisse vorzubereiten, ist der Wunsch aller Länder, was die Partnerschaft zwischen Regierungen, Notfall-Managern, Akademikern, Medien, Versicherungs-Industrie, den gemeinnützigen und privaten Sektor erfordert.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Venezuela - Das Orchester-System erreicht 900 000 Musiker


Wenn man dieses Foto von den konzentriert gespannten Kindergesichtern sieht und bedenkt, dass all dies von der Opposition - wie angekündigt - sofort liquidiert worden wäre, können einem die Tränen kommen. Es ist wie eine Frau auf der Seite von Telesur kommentierte: Einmalig in der ganzen Welt.

Adalberto Santana

29. Oktober 2017


Aus dem Spanischen: Einar Schlereth
Das Kinder-Orchester vor dem Auftritt (Foto: @madeleintlSUR)

Die 9-jährige Vierklässlerin Valentina Carrero trat in das Nationale System von Orchestern und Chören für Jugendliche und Kinder in Venezuela ein, womit 900 000 Mitglieder erzielt wurden und man dem Ziel von einer Million einen Schritt näher kam.

Präsident Nicolás Maduro schlug als Ziel eine Million Kinder vor bis zum Jahr 2019. Und mit dem Eintritt von Carrero boten die 1500 Musiker in Caracas ein Konzert in den Räumen des Nationalen Zentrums der Sozialen Aktion für Musik der Jugend (CNSPM).

Parallell dazu boten die einzelnen Staaten des Landes 900 Konzerte und andere musikalische Darbietungen aus den verschiedenen Programmen der Musikerausbildung an, organisiert von den 440 Kernpunkten von El Sistema, wie das Ministerium der Präsidenten-Abteilung in einem Bulletin mitteilte.

Die Aktivitäten von dem System der Nationalen Orchester und Jugend- und Kinderchöre Venezuelas gipfeln in dem künstlerischen Samen, der von der Nationalen Bewegung des Kinder- und Jugendtheaters „César Reifo“ gesät wird, der für den Freitag ein Sonderkonzert anbot, um den Meilenstein mit dem Eintritt von Carrero zu feiern.

Quelle - källa - source

MAL WIEDER EIN LEIPZIGER ALLERLEI …


Einar Schlereth
29. Oktober 2017

Es ist schon phantastisch, was uns so alles von unseren ‚Briedern‘ jenseits des Teichs geboten wird. Da gibt es jetzt einen, der versucht, Kopfstand und Spagat gleichzeitig zu machen und auch noch den Atomknopf zu drücken. Aber ich will mal annehmen, dass es noch ein paar Menschen in seiner Umgebung gibt, die den aus seiner unmittelbaren Reichweite gerückt haben.
Zuerst sagte der ja, dass er Frieden im Nahen Osten schaffen wolle, aber nun hat er alles auf den Kopf gestellt – sich selbst auch – und will unbedingt noch ein Dutzend Kriege in Afrika anzetteln plus einen Atomkrieg gegen den Iran und Nordkorea. Es gibt da in den USA 52 Organisationen von Azaren mit einem Häuptling, der in Tel Aviv sitzt, denen das eigene Land völlig wurscht ist und die ihm pausenlos einreden, dass die Stunde der Rache gekommen ist, wofür und warum erklärt er nicht – kann er auch nicht, weil das nur seine Heiligkeit in Tel Aviv weiß.
Es gibt zwar eine Reihe von US – Militärs, die mit guten Gründen dagegen sind, aber denen hört er gar nicht zu. Prof. James Petras hat mal auseinanderklamüsert, was diese 52 größten Azaren-Zionisten-Staaten in den USA dem Akrobaten im Weißen Haus für ein Programm vorgelegt haben. Erstens sollte er den internationalen Vertrag mit dem Iran zerreißen; zweitens sollte der Fanatiker und Unterstützer der Israel-Siedlungen Botschafter werden. Hat Wauwau Trumpi gemacht. Drittens wollten die Israelis wüste Luftangriffe gegen die Syrische Armee führen. Gebongt. Dann sollten die USA die UNESCO verlassen, weil die Zionisten sich über die geärgert hatten. Aber gewiss doch. Und so geht es immer weiter.
Dann hat aber James Petras aufgezählt, was es an Widerstand innerhalb der US-Armee gegen diese Irrsinns-Politik gibt. Wobei Petras allerdings große Zweifel anmeldet, ob es diesen Leuten gelingen wird, das größte Unheil zu vermeiden. Da müssten wohl noch härtere Bandagen vom Deep State ergriffen werden.

Rex Tillerson, dieser neocon-beschränkte Außenminister wird vom irakischen Präsidenten Haider Al-Abadi abgewatscht. Der hatte ganz frech vom Irak gefordert, dass sie die iranischen Milizen, die gerade Kirkuk den Kurden entrisssen hatten, doch bitte schleunigst nachhause geschickt werden sollten. Al-Abadi konterte, dass es sich nicht um iranische Truppen handele, sondern um Irakis. Und obendrein ließ er Tillerson wissen, dass kein Staat das Recht habe, sich in die inneren Angelegenheiten des Irak einzumischen.

Aber Rex Tillerson fährt fort, große Töne zu spucken. Im März hatte er noch erklärt, dass Bashar Al-Assads Entfernung keine Priorität der USA sei, aber jetzt plötzlich meint er, dass die „Herrschaft der Familie Assad dem Ende zugehe“. Eigentlich nichts Neues, da die Amerikaner das schon recht häufig von sich gegeben haben, es aber nie eingetreten ist. Dass er das jetzt so frech behauptet, läßt befürchten, dass er vielleicht etwas  von CIA- oder Mossad Killern aufgeschnappt hat.

Freitag, 27. Oktober 2017

Die schädlichen Effekte von Antifa

Diana Johnstone

23. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Eine historische Gelegenheit ist verpasst worden. Die katastrophale Präsidentenwahl von 2016 könnte und hätte ein Weckruf sein können. Ein korruptes politisches System, das den Wählern die Wahl zwischen zwei schrecklichen Kandidaten gibt, ist keine Demokratie.

Das hätte das Signal sein können, der Realität ins Auge zu schauen. Das US-politische System ist total verrottet, das Volk verachtend dient es den Unternehmen und Lobbies, die bezahlen, um es am Leben zu erhalten. Die Zeit war reif, eine genuine Alternative zu organisieren, eine unabhängige Bewegung, um das Wahlsystem dem Griff der Milliardäre zu entreißen, den Übergang von einer Kriegswirtschaft zu einer Wirtschaft zu fordern, die der Verbesserung des Leben der Menschen verpflichtet ist. Was nötig ist, das ist eine Bewegung für die Befriedung Amerikas, zuhause und im Ausland.

Das ist eine große Aufgabe. Doch dieses Herangehen könnte mit großer Unterstützung rechnen, besonders wenn tatkräftige junge Menschen organisiert eine allgemeine Debatte entfachen, von Tür zu Tür, wenn notwendig, um eine Massenbewegung für echte Demokratie, Gleichheit und Frieden zu schaffen. Dies  ist ein revolutionäres Programm, das unter den gegebenen Umständen möglich ist. Eine verendende Linke sollte wieder lebendig werden und die Führung einer solchen Bewegung übernehmen.

Genau das Gegenteil passiert.

Um einen Bürgerkrieg zu entfachen?

Der erste Schritt zur Verhinderung einer konstruktiven Bewegung war eine falsche Deutung des Trump-Sieges, die massiv von den MSM (mainstreammedia) gefördert wurde. Dies war im wesentlichen die Clinton‘sche Entschuldigung für Hillarys Niederlage. Trumps Sieg, laut dieser Interpretation, war das Produkt von einem Zusammenspiel zwischen russischer Einmischung und den Stimmen von „Frauenfeinden, Rassisten, Homophoben, Xenophoben und weißen Auserwählten“. Der Einfluss all dieser üblen Leute deutete auf den Aufstieg des „Faschimus in Amerika", mit Trump in der Rolle des „faschistischen“ Führers.

Durch diese Weise verschwand die Kritik am System, das Trump hervorbrachte, zu Gunsten der Dämonisierung von Trump als Individuum, was es den Clinton-Leuten umso einfacher machte, ihre Kontrolle der Demokratischen Partei zu festigen, indem sie ihre eigene linke Opposition manipulierten.

Die Ereignisse in Charlottesville ähnelten einer Mehrfach-Provokation, mit pro- und anti-Statuen Lagern, die einander provozierten, womit der Antifa eine Bühne geliefert wurde, um nationale Bekanntheit als Retter zu bekommen. Bedeutend ist, dass die Charlottesville Krawalle bewirkten, dass Trump Kommentare abgab, auf die sich alle seine Feinde stürzten, um ihn definitiv als „Rassisten“ und „Faschisten“ zu bezeichnen. Dies gab der orientierungslosen „Linken“ einen klaren Grund: Kampf gegen den „Faschisten Trump“ und die heimischen „Faschisten“ zu proklamieren. Dies ist direkter als sich zu organisieren und zu fordern, dass die USA aufhören mit ihre Drohungen gegen den Iran und Nordkorea ihren offenen und geheimen Projekten zur Umgestaltung des Nahen Ostens, um Israels regionale Vorherrschaft zu stärken und ihre atomare Aufrüstung gegen Russland. Von der Hilfe für die Nazis in der Ukraine ganz zu schweigen. Dennoch trägt die Milliarden Dollar Politik der globalen Militarisierung mehr zu Gewalt und Ungerechtigkeit in den Vereinigten Staaten bei als die Reste von gründlich diskreditierten aussichtslosen Fällen.

CIA in Afghanistan: Neuauflage der Operation Phoenix?



Mit Dank an Klaus Madersbacher übernehme ich hier die Fortsetzung des Artikels vom 23. Oktober Der Vietnamkrieg und das Phoenix-Programm  Das wurde zwar mal vom Senat mal verboten, aber was kümmert das die CIA. Die macht, was sie will und die anderen haben das Maul zu halten. Sie weiß, wie man die Herzen und den Verstand für die Vereinigten Staaten gewinnt.
Spurensuche in Afghanistan
Matthew Hoh

26. Oktober 2017

Diese CIA-Teams in Afghanistan erinnern nicht nur an das Programm Operation Phoenix in Vietnam, die Todeskommandos Zentralamerikas und die schiitischen Folter- und Mördermilizen Bagdads, sondern sind auch deren direkte Nachfahren. Die CIA setzt eine lange Tradition der Anwendung von brutaler Gewalt durch einheimische Regierungstruppen fort, in diesem Fall entlang sektiererischer/ethnischer Linien, in dem Versuch, die lokale Bevölkerung zu demoralisieren und letztlich zu besiegen.

Die Ergebnisse werden mit Sicherheit die gleichen sein: Kriegsverbrechen, Massenmord, Folter und die Terrorisierung ganzer Gemeinschaften von Männern, Frauen und Kindern in ihren Häusern. Dies wird zu mehr Unterstützung für die Taliban und einer Vertiefung des Krieges in Afghanistan führen. Die CIA sollte sich fragen, wo hat das bisher funktioniert?

Diese Eskalation durch die CIA in Afghanistan passt in die breitere Kriegskampagne der Vereinigten Staaten von Amerika in der muslimischen Welt, indem die Vereinigten Staaten von Amerika trotz ihrer Zusicherungen, Verhandlungen und letztlich Frieden anzustreben, Gebiete, die nicht unter der Kontrolle ihrer Vertreterregierung stehen, in große Bereiche von Freifeuerzonen verwandeln, in denen sie die Bevölkerung, die nicht unter ihrer Kontrolle steht, bestrafen und zu unterwerfen versuchen.

Die irakische Kampagne in den Tälern des Euphrat und des Tigris, die kurdische Kampagne im Westen Syriens und die Saudi-Kampagne gegen die Houtis im Jemen waren verheerende und bösartige Übergriffe auf Zivilbevölkerung, kritische Infrastruktur und Wohngebäude, die in Verbindung mit nächtlichen Kommandoüberfällen, die ganze Dörfer und Nachbarschaften terrorisieren, den Eindruck erwecken, dass sie nicht eine politische Lösung, Versöhnung oder Frieden bringen, sondern eher auf Unterwerfung ausgerichtet sind.

Dieses CIA-Programm, bei dem afghanische Milizen benützt werden, um Kommandoüberfälle durchzuführen, von denen die überwiegende Mehrheit gegen Zivilisten gerichtet ist, ungeachtet dessen, was die CIA behauptet, steht im Einklang mit den amerikanischen Plänen zur Eskalation des Einsatzes von Luft- und Artillerieangriffen gegen das afghanische Volk in Taliban-Gebieten, bei denen es sich fast ausschließlich um Paschtunen handelt.

Auch hier geht es nicht darum, eine politische Lösung oder Versöhnung herbeizuführen, sondern die Menschen brutal zu unterjochen und zu bestrafen, meist ländliche Paschtunen, die die Taliban unterstützen und sich nicht der korrupten von den Amerikanern betriebenen Regierung in Kabul beugen wollen.


Matthew Hoh ist Mitglied des Beirats von Expose Facts, Veterans For Peace und World Beyond War. Im Jahr 2009 trat er von seinem Posten beim US-Außenministerium in Afghanistan aus Protest gegen die Eskalation des Afghanistankrieges durch die Obama-Regierung zurück. Zuvor war er mit einem Team des Außenministeriums und den US-Marines im Irak gewesen. Er ist Senior Fellow am Center for International Policy. 

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Ruanda: Ein internationaler Skandal, der niemanden schockiert


Dies ist ein maßloses Verbrechen. Ich hatte vor 8 Jahren das 'Vergnügen' auch in Verdacht zu geraten, "den Genozid zu leugnen", als ich einen sehr fundierten langen Artikel von Charles Onana für Tlaxcala übersetzt hatte und deswegen umgehend von dem 'Boss' Tlaxcalas  beschuldigt und zensiert wurde - ohne Diskussion von dem Mann, der sich immer als großer Demokrat aufspielte. So etwas war mir noch nie passiert und nach einigem Streit habe ich den "unbezahlten" Job bei Tlaxcala aufgegeben und 2011 mit meinem Blog begonnen.
Danach hat mein Freund André Vltchek 'Rwanda Gambit' gedreht, ein Dokumentarfilm, der die GANZE Geschichte, davor und danach, erzählt. Hier ist der Trailer. Ich habe den Verdacht, dass der Film 'verschwunden' ist, denn er liegt nicht einmal mehr auf seiner Seite.
Auf Vimeo könnte er noch zu finden sein. Ich muss André bei Gelegenheit fragen. Fakt ist, dass die USA genau gewusst haben, was vor sich geht, dass sie sich den Verbrecher Kagame herangezogen haben, um im Kongo einen zweiten Genozid zu inszenieren, bei dem es darum ging, die ungeheuren Naturreichtümer (Diamanten, Coltran etc.) im gigantischen Umfang zu plündern und nebenbei einen gigantischen Genozid durchzuführen, bei dem schätzungsweise 8 Millionen Kongolesen massakriert worden sind. Es können 6 oder auch 10 Millionen sein, so genau weiß es kein Mensch. Außer André hat auch Noam Chomsky dieses Verbrechen scharf verurteilt und viele andere mehr. Aber das Imperium und die Westmedien halten eisern an der Lüge fest, um die USA reinzuwaschen. Tausende unschuldige Menschen mussten für die Verbrechen der Clintons & Co büßen, während diese sehr ruhig schlafen konnten. Natürlich denken sie nicht im Traum daran, dass es sie jemals erwischen könnte.


Charles Onana
22. Oktober 2017

Aus dem Französischen: Einar Schlereth
Die Tragödie der Hutus in Ruanda ist nicht von gestern.

Hier haben wir einen Skandal, der niemanden schockiert. „Menschenrechtsorganisationen“ sind stumm, die westlichen Staaten verletzen am helllichten Tag die Internationalen Konventionen, die Personen schützen, die vom "Internationalen Strafgericht für Ruanda“ (TPIR) frei gesprochen werden. Selbst der Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof dreht den Ruandern den Rücken zu, die 10, 13, 14 oder 15 Jahre eingesperrt waren. Die Ruandische Patriotische Front (RPF), westliche Medien und mehrere internationale Menschenrechts-Organisationen hatten diese Ruander angeklagt, sie hätten den Genozid in ihrem Land geplant. Schon bevor sie verhaftet wurden, waren sie alle quasi verurteilt. Es sind ruandische Hutus. Sie waren vermutliche Schuldige, denn in einer Demokratie hat man die Sitte zu sagen, bevor jemand verurteilt ist, dass man im Zweifel unschuldig ist. Aber sie kamen nicht in den Genuss dieses Privilegs. Seit 1994, Hutu zu sein, selbst wenn man gar nicht zur Zeit der Massaker im Lande war, bedeutete vermutlich schuldig zu sein.

So hat die offizielle Geschichte 85 % der ruandischen Bevölkerung behandelt, d. h. das Äquivalent von 85 % der französischen, belgischen, deutschen, amerikanischen etc. Bevölkerung. Am Ende ist es der TPIR nicht gelungen, die Existenz einen Genozid-Planes nachzuweisen. Aber die Gefangenen wurden nicht entschädigt für ein Jahrzehnt im Gefängnis aus gutem oder schlechtem Grund. Für die Sieger des ruandischen Bürgerkrieges besteht ein Genozidplan, sie haben es gesehen, sie haben den Beweis, aber dieser berühmte Beweis ist dem TPIR niemals vorgelegt worden. Das ist ein bisschen wie die Beweise der „Todesschwadronen in der Elfenbeinküste und die angeblichen Massaker von Gbagbo, die durch und durch von Ocampo fabriziert wurden. Die ganze Welt spricht davon, aber die Beweise sind unsichtbar, unauffindbar, nicht vorhanden.

Ihr kennt das Sprichwort: „Pech für die Besiegten!“ Mit der internationalen Gerechtigkeit darf man niemals auf der „falschen Seite“ sein! Die Hutus waren „auf der falschen Seite“. Sie wurden von Kagame besiegt und sie hatten die internationale Gemeinschaft gegen sich.  Sie haben bezahlt und bezahlen immer noch eine Schuld, die sie nie aufgenommen haben. Ihr einziger Fehler: Sie sind Hutus und Verlierer des Bürgerkrieges von 1994.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Auftritt des Drachen, Abgang des Truthahns (vormals der US-Adler)



Finian Cunningham
23. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Zwei sehr verschiedene Gesichter von Weltführern waren in dieser Woche zu besichtigen. In Beijing gab Xi Jinping eine kühne, nach außen gerichtete Vision von chinesischer globaler Führung zum Besten. Unterdessen war Präsident Donald Trump in Washington in noch mehr egoistische Machtkämpfe und lächerliche Behauptungen von Medien-Lügen verwickelt.

Der 64-jährige Xi, der gerade zu einer zweiten 5-Jahres-Amtszeit wiedergewählt wurde, hielt eine Rede vor dem 19. Kongress von Chinas Kommunistischer Partei. Er wird für den größten chinesischen Führer seit Mao Zedong gehalten, der das Land nach der Revolution 1949 gründete. Mit würdevoller Haltung sprach Xi in der Großen Halle des Volkes über „eine neue Ära des modernen Sozialimus … offen für die Welt.“

Der Rat für Auslandsangelegenheiten in Washington titelte:
„Xi behauptet Chinas globale Führungsrolle“.

Die BBC berichtete, Xi sagte den mehr als 2000 Delegierten: „China ist in eine neue Ära eingetreten, in der es eine zentrale Rolle in der Welt spielen sollte.“

Reuters berichtete: „Xi versprach, was wahrscheinlich eine indirekte Referenz zu Trumps „America First“ Politik war, dass China sich voll mit der Welt engagieren werde und wiederholte auch die Forderungen, die Klimaveränderung anzupacken.“

Xi sagte den Delegierten in seiner 3 ½ stündigen Rede, „dass kein Land allein die vielen Herausforderungen anpacken kann, vor denen die Menschheit steht; kein Land kann sich erlauben, sich in die Isolation zurückzuziehen.“

Dienstag, 24. Oktober 2017

Video: Der Vietnam Krieg and das Phoenix Programm: „Ein komputerisierter Genozid“



Michael Maclear und Douglas Valentine

23. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Der Dokumentarfilm „Spooks and Cowboys, Gooks and Grunts“ (Teil 1) von 1975 ist relevanter denn je. 42 Jahre nach seiner Aufführung, stellt er die Unterdrücktendar und die schändlichen Wahrheiten, die Amerika seit dem Vietnam Krieg korrumpiert haben. Der Dokumentar-Film macht vollkommen klar, dass „wir“ immer gewusst haben, was vor sich geht – und das „wir“ die Mittel perfektioniert haben, um es zu leugnen und zu verwischen.

Maclears Dokumentar-Film steht in starkem Widerspruch zum gegenwärtigen Ken Burns Dokumentar-Film „The Vietnam War“, der nichts anderes ist, als historischer Revisionismus, mit eingestreuten massiven Dosen von kognitiver Dissonanz, die als Heilung dargestellt wird.

Während Burns krampfhaft vermeidet, die Konflikte des Vietnam Krieges mit Amerikas stattfindendem Experiment von Techno-Faschismus in Verbindung zu bringen, ist der Dokumentar-Film von Maclear geradeheraus, indem er mehrere schändliche Wahrheiten enthüllt. Zuallererst, dass die CIA nicht nur die Armee korrumpiert hat, sondern auch Amerikas politischen und rechtlichen Systeme; und dass, durch ihre geheime Kontrolle der Medien die CIA die offizielle Version der Geschichte geschaffen hat, die alle Veteranen des Vietnam Krieges und auch alle nachfolgenden Generationen von Ameriknaern in einen Zustand neurotischer Verblendung versetzt hat.


Das ist es, was Guy Debord meinte, als er sagte: „Geheimhaltung beherrscht diese Welt und vor allem das Geheimnis der Beherrschung.“

Während Burns fälschlich den Krieg als eine Tragödie bezeichnet, hervorgebracht von anständigen Männern mit guten Absichten, liefert Maclear unbestreitbare Beweise, dass es ein Krieg imperialer Aggression war in Verfolgung einer Konterrevolution.

Maclear kommt zum Kern der Sache, indem er den Fokus auf das Phoenix-Programm der CIA legt, das Burns in nur zwei Minuten abhandelt. Durch Interviews mit Bart Osborn und Jeff Stein, beide Veteranen des Phoenix-Programms, zeigt Maclear, was geschieht, wenn Kampftruppen zu Richtern, Anwälten und Henkern von Zivilisten bestellt werden. Massenmorde und komputerisierter Genozid sind die Begriffe, die in dem Dokumentar-Film benutzt werden.

Quelle - källa - source

Montag, 23. Oktober 2017

Neue Post aus Russland vom 23. Oktober 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Hinter verschlossenen Türen in Sotschi

Valdais Diskussionsklub ist ein wiederkehrendes Forum für Diskussionen auf hohem Niveau zwischen russischen Führern und eingeladenen ausländischen Kollegen. Diesmal fand es in Sotschi statt. Gäste waren u. a. Afghanistans ex-Präsident Hamid Karzai; Forschungsdirektor des norwegischen Nobelinstituts Asle Toje; Vorstandsvorsitzender in der Alibaba Gruppe Jack Ma  sowie über 30 Experten aus 33 Ländern.

Russlands Präsident Putin meinte in seiner Rede, dass die Welt sich in einer Zeit von schnellen Veränderungen befinde. Dass Konkurrenz zwischen Ländern auftritt ist normal.  „Aber wenn Akteure anfangen, ihre eigenen Interessen um jeden Preis „voranzutreiben“ versuchen, dann wird die Balance gestört und schwere Konflikte entstehen.

Zwiste müssen auf zivilisierte Weise gelöst werden und Russland ist immer für so eine Herangehensweise gewesen. Wir sind fest überzeugt, dass selbst die komplexesten Knoten, ob es um die Krise in Syrien oder Libyen geht, um die koreanische Halbinsel oder sagen wir die Ukraine, aufgelöst werden können, statt sie abgeschlagen."

Die Mehrzahl der Diskussionen waren leider heimlich, da man sich entschloss, die sog. Chatham House Regeln anzuwenden, die den Teilnehmern Anonymität garantieren.

Valdaiclub.com 20/10


Das Kernwaffenabkommen liegt fest

Bei einer Anhörung im Valdaiclub sagte Präsident Putin auf die Frage über die russische Kernwaffenpolitik, dass Russland nicht daran denkt, von irgendwelchen geltenden Abkommen zurückzutreten.

Aber er versprach, dass Russlands Antwort „unmittelbar und symmetrisch“ sein wird, wenn Washington sich entschließt, von irgendeinem zurückzutreten.

Putin erinnerte an das Abkommen „Megatonnen gegen Megawatt“, was dazu führte, dass Russland 20 000 Tonnen angereichertes Uran in niedrigangereichertes Material umwandelte, das in amerikanischen AKWs angewandt werden konnte. Putin nannte das Abkommen das effektivste der Geschichte.

Bericht des britischen Parlaments führt aus, wie der NATO-Krieg 2011 gegen Libyen auf Lügen basierte


Freund Klaus Madersbacher hat die große Arbeit übernommen, diesen Bericht am 22. Oktober zu übersetzen. Damit hat sich wieder einmal eine KONSPIRATIONSTHEORIE in die reinste Wahrheit verwandelt. Am Ende der Übersetzung hat Klaus eine lange Reihe von Links zu seinen Artikeln dazugelegt, die er im Laufe der Jahre zu Libyen übersetzt hat. Wenn ich meine Artikel, die nur auf diesem Blog liegen, auch noch dazu lege, wird seine Liste genau um das Doppelte verlängert, obendrein mit einer Menge Fotomaterial und Videos. Dazu braucht ihr nur hier rechts auf 'Blog durchsuchen' als Stichwort Libyen eingeben und klicken. Bei uns wird die Wahrheitsfindung also einfach gemacht. Meiner Meinung nach gäbe es an dem Bericht eine Menge zu kritisieren, aber ich will nur einen Punkt nennen, der dort am Ende hätte stehen sollen: Angesichts des Versagens der britischen Politik, was zu entsetzlichen Folgen für das libysche Volk führte, wäre es die Pflicht der britischen Regierung, die Hauptschuldigen zu verurteilen und Libyen und seiner Bevölkerung eine angemessene Entschädigung zukommen zu lassen.

Durch Zufall bin ich heute auf diesen Artikel gestoßen, der vor über einem
Jahr auf Salon.com erschienen ist! Es wird wohl nicht viele geben, die sich 
so intensiv mit der Materie beschäftigen wie ich - und wenn sogar mir dieser
Bericht entgangen ist, dann nehme ich an, dass außer den Salon-Lesern 
kaum jemand etwas davon gehört hat. Den Lesern von antikrieg.com ist das 
alles natürlich schon längst bekannt, sogar dass es sich um ein 
Kriegsverbrechen der schlimmsten Art handelt. Das Parlament ihrer Majestät
bezeichnet es natürlich nicht als solches, lässt aber wenig Zweifel daran ... 

Klaus Madersbacher


Ben Norton


"Libyen: Untersuchung der Intervention und des Zusammenbruchs und die zukünftigen politischen Optionen des Vereinigten Königreichs" - eine Untersuchung des parteiübergreifenden Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des britischen Unterhauses verurteilt scharf die Rolle des Vereinigten Königreichs in dem Krieg, der die Regierung des libyschen Führers Muammar Gaddafi zu Fall brachte und das nordafrikanische Land ins Chaos stürzte.

"Wir haben keine Beweise dafür gesehen, dass die britische Regierung eine angemessene Analyse des Aufstands in Libyen durchgeführt hat", heißt es in dem Bericht. "Die britische Strategie basierte auf falschen Annahmen und auf einem unvollständigen Verständnis der Beweise."

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten kommt zu dem Schluss, dass die britische Regierung "nicht erkannt hat, dass die Bedrohung der Zivilbevölkerung übertrieben war und dass die Rebellen ein bedeutendes islamistisches Element beinhalteten".

Die Libyen-Untersuchung, die im Juli 2015 gestartet wurde, basiert auf über einem Jahr Forschung und Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern, Journalisten und mehr. Der Bericht, der am 14. September 2016 veröffentlicht wurde, deckt das folgende auf:

Gaddafi plante nicht, Zivilisten zu massakrieren. Dieser Mythos wurde von Rebellen und westlichen Regierungen übertrieben, die ihre Intervention auf mangelnde geheimdienstliche Information gründeten.
Die Bedrohung durch islamistische Extremisten, die einen großen Einfluss auf den Aufstand ausübten, wurde ignoriert - und die Bombardierung durch die NATO hat diese Bedrohung noch verschlimmert und dem ISIS eine Basis in Nordafrika verschafft.
Frankreich, das die militärische Intervention initiierte, war durch wirtschaftliche und politische Interessen motiviert, nicht durch humanitäre.
Der Aufstand - der gewalttätig und nicht friedlich war - wäre wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen, wenn er nicht militärische Unterstützung aus dem Ausland erhalten hätte. Auch ausländische Medien, insbesondere Qatars Al Jazeera und Saudiarabiens Al Arabiya verbreiteten unbewiesene Gerüchte über Gaddafi und die libysche Regierung.
Die NATO-Bombardierung stürzte Libyen in eine humanitäre Katastrophe, tötete Tausende von Menschen und vertrieb weitere Hunderttausende, wodurch Libyen aus dem afrikanischen Land mit dem höchsten Lebensstandard in einen vom Krieg zerrütteten, gescheiterten Staat verwandelt wurde.


Das Gerücht, dass Gaddafi Zivilisten massakriert, und der Mangel an Informationen


"Trotz seiner Rhetorik wurde die Annahme, Muammar Gaddafi hätte das Massaker an Zivilisten in Benghazi angeordnet, nicht durch die verfügbaren Beweise unterstützt", stellt der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten klar.

"Muammar Gaddafi drohte zwar mit Gewalt gegen diejenigen, die gegen seine Herrschaft zu den Waffen griffen, aber das bedeutete nicht unbedingt eine Bedrohung für jedermann in Benghazi", so der Bericht.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Neocon Nikki Harleys anti-Iran-Raserei: Vorspiel für Krieg?


Man muss sich dazu nur das inzestuöse Techtelmechtel von Trump/Netanyahu gut anschauen, um zu verstehen, wer der "diabolische" Ränkeschmieder hinter den Kulissen ist. Das ist das Gesindel in Tel Aviv, das seit 70 Jahren seine notorischen Lügen, Hetze, Aggressionen, Überfälle, Morde am US-Rockzipfel hängend völlig ungestraft begeht. Da kann sogar der CIA-Direktor sagen, dass der Iran seinen Teil des Abkommens erfülle und dass der Atomdeal "gut für Amerika" sei, aber Trump und die imperiale Hure Haley verstopfen ihre Ohren und wollen mit aller Macht Krieg und Elend über die Menschheit bringen. Dasselbe Interesse, sowohl religiöser als auch ökonomischer Art, haben auch die Saudis, Intimusse der Israelis und Amis, an der restlosen Zerstörung des Iran. Die Israelis haben es sogar geschafft, sich von ihnen ihre Hetzkampagnen, Cyberattacken und Mordaktionen im Iran bezahlen zu lassen. Oh ja, sie lassen sich ja auch die Waffen, Flugzeuge, Uboote von den USA, Deutschland etc. bezahlen, aber den Kopf sollen natürlich  die andren hinhalten. Doch da könnten sie sich womöglich verrechnen, denn im Iran weiß man genau, wem sie einen Angriff zu verdanken haben.
Stephen Lendman
20. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Der Iran und Nordkorea sind die vorrangigen Ziele der Trump-Verwaltung für Krieg und Regime-Wechsel.

US-Luftwaffe wurde seit langem gegen beide Länder zusammengezogen, ständig upgedated, was auf beiden Schauplätzen ein Hoch-Risiko-Szenario schafft. Es wäre Wahnsinn, wenn Washington einen präventiven Erstschlag führen würde.

Neocon Nicci Haley ist Trumps führende Antagonistin vor allem in Bezug auf Korea und Iran. Ihre feindselige Rede Anfang September gegen die Islamische Republik vor dem kriegerischen US-Enterprise Institute ging Trumps Ungültigkeitserkärung des JCPOA Atomdeals voraus – womit der Präsident sich über einen Internationalen Vertrag hinwegsetzte.

Haleys Rede war eine klägliche Litanei mit Riesen-Lügen von Anfang bis Ende. Am Mittwoch bei der offenen Debatte des Sicherheitsrates zum Nahen Osten fing sie wieder damit an.

Sie log, indem sie sagte, dass Washingtons Ziel „Friede, Sicherheit und Menschenrechte in der Region“ sind.

Sie log, indem sie behauptete, „dass beinahe jede Drohung gegen den Frieden und die Sicherheit im Nahen Osten mit Irans ungesetzlichem Verhalten verknüpft ist“.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Genau umgekehrt: Nicht Iran sondern USA brechen das Abkommen

Dania Akkad

15. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth










Zwei Monate nach Trumps Machtantritt warnte der iranische Außenminister Javad Zarif, dass Washingtons Verhalten zum Atom-Deal droht, das „ganze Abkommen sinnlos zu machen“, laut einer Kopie des Briefes, die Middle East Eye (MEE) erhielt.

Iran kann es sich nicht leisten, einseitig das Abkommen zu erfüllen, während der wichtigste Partner systematische Übertretungen der entscheidendsten Punkte von JCPOA begeht und irrelevante, sachfremde und unbegründete Entschuldigungen anführt,“ schrieb er in Bezug auf den Vertrag, der formell Joint Comprehensive Plan of Action genannt wird.

Zarifs Brief, an die Politische Chefin Federica Mogherini der EU gerichtet, steht in scharfem Widerspruch zum
feierlichen Brief, den Hassan Rouhani an den US-Präsidenten Barack Obama schickte, nachdem der Deal geschlossen wurde, der ebenfalls erstmals von MEE veröffentlicht wurde.

Beide führen den Zusammenbruch der Verbindungen zwischen den beiden Ländern auf den Machtantritt von Trump zurück und zeigen gefährliche Resultate der Konfrontation gegen den Iran, was er heute wieder tat.


Iran wurde angeklagt, nicht die eigentlichen Punkte des Abkommens verletzt zu haben, sondern den Geist des Abkommens, indem es militante Gruppen in der Region unterstütze und die Langstrecken-Raketentechnologie weiterentwickle.

Jedoch ist der allgemeine Konsens unter den meisten Beobachtern – und den anderen Ländern, die am Abkommen beteiligt waren -  dass die gegenwärtige Regierung Irans die beste Gelegenheit für ein Abkommen bot, um das Land atomfrei zu machen.

Die beiden Briefe illustrieren auch, sagen die Analytiker, wie weit die iranische Seite bereit war, diplomatisch zu gehen und wie die USA die Gelegenheiten verpasste.

„Die Veränderung im Tom von Rouhani zu Zarifs Brief demonstriert eine erprobte Flexibilität in Irans Haltung, was diese Verwaltung sich weigert anzuerkennen,“ sagte Reza Marashi, Forschungdirektor in Washington des dortigen Nationalen Iranisch-Amerikanischen Rates.

Ich sage den Leuten immer, ich bin genau so freundlich, wie ihr es mir erlaubt zu sein lasst und ich glaube, das ist Irans Politik gegenüber den USA.

Er hat einen bereitwilligen Partner in Teheran, Vorschläge zur Lösung von Problemen durch nachhaltige Diplomatie zu testen. Jetzt wird es richtig schwierig, nach 9 Monaten, in denen Trump den Brunnen vergiftet hat, öffentlich und auch privat.“

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Zeit für eine wachsame Feier in Venezuelan


Nino Pagliccia
18. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
An EINEM Tag, dem 15. Oktober, hat VENEZUELA GLEICH MEHRERE GROßARTIGE LANDGEWINNE in unserer Region gemacht, zu einer Zeit, wo wir gefährlichen Weltkonflikten und Unruhen gegenüberstehen. Indem es faire Gouverneurs-wahlen in 23 Staaten durchführte, hat Venezuela gezeigt, dass die Menschen die Gelegenheit schätzen, auch unteren schwierigen Bedingungen an der Entscheidungsfindung teilzunehmen.

Der Gran Polo Patriotico (Großer Patriotischer Wendepunkt eine Koalition von zehn Parteien, darunter die regierende PSUV (Vereinigte ssozialistische Partei von Venezuela) und die Kommunistische Partei von Venezuela (PCV) haben siebzehn Gouverneursposten gewonnen und 5 an die MUD (Tisch der Demokratischen Einheit) verloren (ein Staat steht noch aus – nein, auch der 6. Staat steht fest – er ging auch an die Opposition verloren).

Das bedeutet, eine entscheidende Schlacht gewonnen zu haben, aber ein Krieg kann sich immer noch entwickeln.

Die Bedeutung dieses Sieges liegt in den andersartigen Fronten, an denen Venezuela deutlich Punkte sammelte.
Eins von zehntausenden Wahlbüros
An der demokratischen Front haben 64% der Wähler, die an den Wahlen teilnahmen eine implizite Erklärung abgegeben dass es keine Diktatur in Venezuela gibt, ganz entgegen der Propaganda in den rechten westlichen Mainstreammedien. Es hat wirklich keinen Mangel an Wahlen in Venezuela gegeben. Dies war die 22. freie, geheime Wahl in 18 Jahren, einschließlich eines gescheiterten Referendums, um Chávez 2004 zu stürzen.

Dieses Zeichen einer soliden Demokratie steht im Widerspruch zur jüngsten Aktion des OAS Generalsekretärs Luis Almagro, der in Washington DC einen „Obersten Gerichtshof“ einberufen hat, dessen Mitglieder Venezolaner waren, die gegen die Maduro-Regierung sind und das Land verlassen haben. Dies ist eine deutlich illegitime, antidemokratische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Luis Almagro schämt sich nicht, seine persönliche Antipathie für Nicolas Maduro zu zeigen, aber er sollte sich schämen, die Organisation, die er vertritt, mit hineinzuziehen.

Dieser Sieg für Demokratie in Venezuela ist deutlich vom bolivianischen Präsidenten Evo Morales zum Ausdruck gebracht worden, der auf einem Tweet sagte:
„Demokratie hat über die Intervention und Verschwörung gewonnen. Das Volk verteidigt seine Souveränität und Würde.“

Dienstag, 17. Oktober 2017

Neue Post aus Russland vom 16. Oktober 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Gorbies Appell an die Präsidenten

Michael Gorbatschow, Führer der Sowjetunion 1985 – 1991, und aktuell mit einem neuen Memoirenbuch (The New Russia, Polity Press 2017) appelliert in einem Artikel in der Washington Post an die Präsidenten der USA und Russlands, zu dem Dialog zurückzukehren, der dazu führte, dass beide Länder 2010 – 2015 80% ihrer Kernwaffen eliminierten. Seither haben beide Länder bedeutende Investitionen getätig für die Modernisierung ihrer Kernwaffensysteme und beide klagen den Gegner an, das Abkommen des Verbots von Mitteldistanz-Raketen (INF-Abkommen) gebrochen zu haben.
Gorbatschow ermahnt beide Partner zu einem Treffen, um die ganze Skala von Fragen zu behandeln, die um die Atomwaffen entstanden sind.

Damals wie heute ist der politische Wille entscheidend, meint Gorbatschow.  Je näher die Kernwaffen an die Grenzen kommen, umso gefährlicher sind sie. Wenn es den Partnern glücken würde, das INF-Abkommen zu retten, würde das ein wichtiges Signal an die Umwelt senden, dass die beiden größten Kernwaffenmächte ihre Verpflichtungen ernst nehmen.


Washington Post 12/10


Der Dollar läuft aus
Außer seine Goldreserven aufzustocken, unternimmt Russland auch andere Schritte, um die Dollarabhängigkeit in den Auslandsgeschäften zu reduzieren.
Teilweise hat es das Zahlungssystem in anderen Währungen mit regionalen Handelspartner und China aufgebaut. China kann russisches Öl mit Yuan kaufen und Russland kann seinerseits seine Yuan gegen Gold an der Shanghaibörse einwechseln.

Die Möglichkeiten der USA, dem mit ihrem Einfluss auf SWIFT, dem zentralen Nervsystem der globalen Überführung von Bezahlungen, entgegenzuwirken, soll auch reduziert werden. Der Chef der Zentralbank, Elvira Nabiullina, hat nach den Drohungen mit dem Sperren von SWIFT, das russische Transaktionssystem upgedatet, damit Bezahlungen im SWIFT-Format weitergehen können, was immer passiert.

Russlands Bank für Außenwirtschaft VEB und mehrere russische Ministerien arbeiten auch an einem Projekt, um ein ganz neues verschlüsseltes Bezahlsystem zu schaffen, das nicht von westlichen Banken, von SWIFT oder der USA  zum Verschieben von Geldern abhängig ist.

Das System hat nichts zu tun mit Bitcoin, sondern ist gedacht als eine Plattform für eine große Anzahl Überführungen – eventuell in einer neuen staatlichen Krypto-Währung, die in Gold eingelöst werden kann.

In dieser Woche kamen Signale von der Zentralbank, dass Russland Seiten blockieren könnte, die Kryptovaluto wie Bitcoin anbieten. Bitcoin kann für kriminelle Ziele eingesetzt werden und stellt ein großes Risiko für die Anwender dar, sagte ein Sprecher der Zentralbank.


dailyreckoning.com 6/10



Der Zuwachs setzte sich auch im 3. Quartal fort
Die russische Ökonomie setzt ihre Erholung von der niedrigen Konjunktur fort. Die offiziellen Ziffern stehen noch nicht fest, aber das Analyse-Unternehmen IHA Markit meint, dass die Zuwachsrate von 2.5 % im Jahr, das im 2. Quartal notiert wurde auch im 3. Quartal eintritt, was bedeuten kann, dass 2017 zum besten Jahr seit 2007 wird. IHS Markit sagt voraus, dass die BNP-Zuwachsrate 2017 1.7 % seinwird und 2018 auf 2.1 % steigen wird, was der Auffassung bei der Prognose der russsichen Zentralbank entspricht.

In dem Produktionssektor ist das Volumen seit 14 Monaten ständig gestiegen.  Die Zentralbank senkte kürzlich den Zins zum 4. Mal in diesem Jahr auf 8.5 % und weitere Senkungen sind vorhergesagt worden. Im Jahr 2018 mit der Präsidentenwahl und der Fussbal-Weltmeisterschaft wird auch mit erhöhtem Konsum gerechnet. Die Arbeitslosigkeit sinkt gleichzeitig und ein Teil Unternehmen können nur schwer Arbeiter bekommen.
Ein kleiner Rückschlag in diesem Zusammenhang ist, dass die Fußballmannschaft der USA ihre Spiele gegen Trinidad und Tobago verloren hat und damit zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten nicht am Weltcup teilnehmen kann. Das bedeutet, dass ein Teil reicher amerikanischer Touristen nicht eintrifft. Im Moment ist nur jeder hunderste Tourist ein Amerikaner.

Seekingalpha.com 11/10

Montag, 16. Oktober 2017

Das Ende des Imperiums

Chris Hedges ist zweifellos ein kluger Mann. Er ist whistleblower und hat viele bedeutende Artikel geschrieben. Es betrübt mich immer, wenn solche Leute ganz üble und grobe Fehler begehen. So hat er den üblichen Fehler amerikanischer Journalisten, Literaten, Politiker und Wissenschaftler, die Sowjetunion und den Kommunismus zu verteufeln, unkommentiert von McCoy übernommen, der die SU in die Reihe räuberischer Imperien einordnete und von der Ausbeutung Osteuropas spricht. Die "Ausbeutung" war so schlimm, dass heute die Mehrheit der ehemaligen Sowjet-Republiken gerne in die SU zurückkehren würden. Ein zweiter Fehler geht allein auf das Konto von Chris, weil er nicht in einem Zitat sondern in der Wiedergabe von einem McCoy Absatz den römischen Kaiser Nero als monströse Figur bezeichnet. Dies ist eine infame Lüge, die von der katholischen Kirche in die Welt gesetzt wurde, wie Karl-Heinz Deschner überzeugend nachgewiesen hat. Was Christentum und Kommunismus anght, sind  die Amerikaner einfach komplett vernagelt.


Onkel Sam wird die Welt für Geld zerstören.

Chris Hedges
1. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das amerikanische Imperium geht zu Ende. Die US-Wirtschaft wird durch Kriege im Nahen Osten und die gewaltige militärische Expansion rund um den Globus geschwächt. Sie wird durch wachsende Defizite und die verheerenden Auswirkungen der Deindustrialisierung und der globalen Handelsabkommen belastet. Unsere Demokratie ist von den Korporationen gekidnapped und zerstört worden, die ständig mehr Steuersenkungen, mehr Deregulierung und Straffreiheit vor Verfolgung für massive Finanzbetrügereien fordern, während sie gleichzeitig Billionen aus dem US-Finanzministerium in Form von Rettungsaktionen plünderten. Die Nation hat die Macht und den Respekt verloren, die nötig sind, um Verbündete in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika dazu zu bewegen, ihre Gebote zu erfüllen. Dazu kommt die zunehmende Zerstörung durch den Klimawandel und so hat man ein Rezept für eine aufkommende Dystopie. Dieser Niedergang wird auf höchster Ebene von Bund und Ländern von einer bunt gemischten Sammlung von Schwachköpfen, Betrügern, Dieben, Opportunisten und kriegerischen Generälen überwacht. Und um klar zu sein - ich spreche auch von den Demokraten.

Das Imperium wird dahinhumpeln und ständig an Einfluss verlieren, bis der Dollar als Reservewährung von der Welt fallen gelassen wird und die Vereinigten Staaten in eine lähmende Depression stürzen, was augenblicklich eine massive Reduzierung seiner Militärmaschine forciert.

Da eine breite Revolte des Volkes wenig wahrscheinlich ist, scheint die Todesspirale unaufhaltsam zu sein, was bedeutet, dass die Vereinigten Staaten, wie wir sie kennen, innerhalb eines oder höchstens zwei Jahrzehnten nicht mehr existieren werden. Das globale Vakuum, das wir hinterlassen, wird durch China ersetzt, das sich bereits als wirtschaftliche und militärische Zugmaschine etabliert hat, oder vielleicht wird es eine multipolare Welt geben, die sich auf Russland, China, Indien, Brasilien, die Türkei, Südafrika und einige andere Staaten verteilt. Oder vielleicht wird die Leere gefüllt, wie der Historiker Alfred W. McCoy in seinem Buch "In the Shadows of the American Century: The Rise and Decline of US Global Power" schreibt, durch "eine Koalition aus transnationalen Konzernen, multilateralen Streitkräften wie der NATO und einer selbsternannten internationalen Finanzführung in Davos und Bilderberg", die "eine supranationale Verflechtungg formen wird, die jede Nation oder jedes Imperium ersetzen kann ".

In jedem Bereich, von Investitionen in finanzielles Wachstum und Infrastruktur bis hin zu fortschrittlichen Technologien, einschließlich Supercomputern, Weltraumwaffen und Cyberwarfare, werden wir von den Chinesen rasch überholt. Im April 2015 ging das US-Landwirtschaftsministerium von der Annahme aus, dass die amerikanische Wirtschaft in den nächsten 15 Jahren um fast 50 Prozent wachsen würde, während sich Chinas Wirtschaft verdreifachen wird und Amerikas im Jahr 2030 fast übertreffen würde ", sagte McCoy. China wurde 2010 zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, im selben Jahr wurde es zur weltweit führenden Fertigungsnation und verdrängte die Vereinigten Staaten, die das verarbeitende Gewerbe seit einem Jahrhundert dominiert hatten. Das Verteidigungsministerium
veröffentlichte einen nüchternen Bericht mit dem Titel "At Our Own Peril: DoD Risk Assessment in a Post-Primacy World" (Auf eigene Gefahr: DoD Risk Assessment in a Post-Primacy World), in dem festgestellt wurde, dass das US-Militär "keine unangreifbare Position mehr gegenüber staatlichen Konkurrenten genießt" und "dass es nicht mehr in der Lage ist,... automatisch eine konsistente und nachhaltige lokale militärische Überlegenheit in Reichweite zu erzeugen", prognostiziert McCoy den Zusammenbruch bis 2030.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kreml-Analyse von „US-Gate“: Wir bereiten uns auf US-“Einmischung“ in die Präsidenten-Wahlen 2018 vor

Anton Kulikow
6. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Versuche der Einmischung in Russlands innere Angelegenheiten gehen weiter und dies wird auch angesicht der bevorstehenden Präsidenten-Wahlen im März 2018 in Russland nicht nachlassen.

Beamte der Kommission zum Schutz der staatlichen Souveränität des Russischen Föderationsrates kamen bei einem Treffen am Montag zum Schluss, dass Versuche, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen, auch bei den Regionalwahlen im September dieses Jahreszu zu beobachten waren, obwohl sie keinen großen Einfluss auf das Ergebnis hatten.

Es lohnt sich anzumerken, dass das Minister-Komitee des Europa-Rates zum Ergebnis kam, dass Russland das Urteil des Europäischen Gerichts für Menschenrechte im Fall der Veruntreuung des Kirovles Unternehmens nicht korrekt umsetzt. Das Komitee behält den Fall unter Beobachtung, aber russische Senatoren sehen die Entscheidung der europäischen Beamte „als Anschlag gegen die russische Wahl-Souveränität“. Laut dem Föderations-Rat treffen die Abteilungen des Europa-Rates parteiische politische Entscheidungen. Schließlich sind die ECHR und andere Organisationen des Europa-Rates beherrscht von Vertretern der Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben.

Bei dem oben genannten Treffen sagte der stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkow, dass Russlands Außenministerium nicht Versuche ausschließe, Protest-Aktionen in Russland zu finanzieren von Einrichtungen, die mit Behörden der USA verbunden sind.

„Im allgemeinen kann man annehmen, dass beim Herannahen der Wahlen in Russland, Versuche zunehmen werden, um Einfluss auf innere Angelegenheit zu gewinnen und die Stabilität von innen zu unterminieren. Wir müssen darauf gut vorbereitet sein,“ sagte Ryabkow.

Samstag, 14. Oktober 2017

Schlag gegen Dollar: China startet neuen ‚Yuan-Rubel‘ Bezahl-Mechanismus


21st Century Wire

13. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Featured image is from 21st Century Wire.

Die USA erhielt einen kräftigen Schlag gegen ihre globale Vorherrschaft, der sicherlich noch mehr Säbelrasseln in Washington von den Kriegshetzern verursachen wird.

In dieser Woche verkündete China, es habe eine ‘Bezahlung versus Bezahlung‘ (PVP)-System eingeführt, um Chinas Yuan und Russlands Rubel Transaktionen miteinander abzugleichen.  Das Ziel, so sagte man uns, sei „die Risiken zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen“ für das System des Devisentausches.

Der neue Mechanismus, der mit dem langandauernden Monopol des US SWIFT inter-bank Zahlungssystem (das die simultane Begleichung von Transaktionen in zwei verschiedenen Währungen ermöglicht) vergleicchbar ist, wurde am Montag gestartet, nachdem es die Billigung von Chinas Zentralbank erhalten hat, laut einer Erklärung des Handelssystem für Devisen des Landes.

Die Finanzoligarchen der Wall Street werden jedoch dies als einen Akt der Aggression gegen die Vormachtstellung des US-Dollars als globale Reservewährung des Planeten ansehen – die untrennbar gebunden und beinahe vollständig abhängig vom US-‘Petrodollar‘ ist, um den Wert der US-Fiat Währung aufzupeppen. Experten der Georgetown Universität bemerken:
„Da Petrodollars und Petrodollar-Gewinne per Definition in US-Dollar bezeichnet werden, ist die Kaufkraft abhängig von der US-Inflationsrate und der Rate, mit der US-Dollar gewechselt werden (wann immer eine Notwendigkeit für Umtausch besteht) in andere Währungen auf den internationalen Geldmärkten. Daraus folgt, wass wann immer ökonomische oder andere Faktoren den US-Dollar treffen, werden die Petrodollar in selber Höhe betroffen. Daher hat der Link zwischen dem US-Dollar und dem Petro-Dollar-Gewinnen im besonderen eine große ökonomische, politische und andere Implikationen.
Erstens können die Platzierung des Petro Dollar Surplus der arabischen Öl exportierenden Länder in den USA politisch als Geisel-Kapital betrachet werden. Im Fall eines größeren Konfliktes zwischen den USA und einem arabischen Land, kann die USA mit ihrer ganzen militärischen Macht diese Guthaben konfiszieren oder einfrieren oder sonstwie ihre Benutzung beschränken."

Aktuelles bei Dr. Holger Strohm


Aktuelles bei Dr. Holger Strohm mit Video zu FRIEDLICH IN DIE KATASTROPHE

Diese Seite wird dauernd gehackt. Außerdem ist zu befürchten, dass die Flüchtlingskrise und der IS - der ja vom Westen erschaffen wurde - für eine Internetzensur instrumentalisiert werden. Bundesjustizminister Heiko Maas zwingt Internetfirmen, "rechtswidrige Inhalte" aus dem Netz zu entfernen. Außerdem sollen "Hass schürendes Verhalten" und alle Kommentare zu Abstammungen, ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, religiöser Zugehörigkeit, Alter, Behinderung oder Krankheit gelöscht und bestraft werden. Fehlt nur noch, dass das Denken, so weit es nicht der Profitmaximierung dient, ganz abgeschafft wird, so wie es internationale Konzerne seit langem fordern. Denn, wer bestimmt, was was ist? Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" stellt dazu fest:"Dass der Schritt erfolgt, ist kein Zufall." Denn Internet-Zensur ist seit langem geplant, da das freie Internet sowohl den gleichgeschalteten Medien als auch den Herrschenden ein Dorn im Auge ist. Dabei wird die Flüchtlingskrise als Freibrief für eine gesteuerte Medienlandschaft zur Abschaffung der Demokratie instrumentalisiert.


Also alles so schnell wie möglich runterladen, bevor es gelöscht wird!

LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN

Hier weiterlesen.

Zudem möchte ich auf die Videos verweisen, in denen Holger Strohm um Spenden bittet
zum einen wegen der Schulden, die ihn die Finanzierung des Filmes "Friedlich in die Katastrophe" (der blendende Kritiken bekam, aber offiziell totgeschwiegen wird) gekostet hat und zum anderen für die Übersetzung und Synchronisierung des Filmes in weitere Sprachen (es gibt ihn bereits auf portugiesisch und englisch), was sehr teuer ist. Daher  das sog.
Crowdfounding.

 Video-Quelle






Donnerstag, 12. Oktober 2017

Venezuela will Frieden, Souveränität und die Bolivarianische Demokratie


Die Lage ist so gefährlich, dass ich noch einen zweiten Bericht zu Venezuela auflege über eine Konferenz, die Mitte September stattfand mit 200 Delegierten aus 60 Ländern, worüber man hier natürlich keinen Pieps hörte. Ganz klar, weil es ein „Weltweiter Dialog über Frieden, Souveränität und Bolivarianische Demokratie“ war, wovon man ja hier absolut NICHTS hören WILL.

Venezuela will Frieden, Souveränität und die Bolivarianische Demokratie

Nino Pagliccia
10. Oktober 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

An den vier Tagen vom 16. - 19. September war ich in Caracas/Venezuela als einer von mehr als 200 Delegierten aus 60 Ländern, die einer Einladung zum internationalen Solidaritätstreffen „Todos Somos Venezuela – Dialogo Mundial por la Paz, la Soberania y la Democracia Bolivariana“ (Wir sind alle Venezuela – weltweiter Dialog über Frieden, Souveränität und Bolivarianische Demokratie.

Es gab Delegierte, die politische, soziale, religiöse und gewerkschaftliche Organisationen vertraten. Ich vertrat die ‚Kanadische Organisationsfront zur Verteidigung der Völker‘. Ich war einer von 7 Kanadiern.

Wir hatten die Gelegenheit, Leute der venezolanischen Verwaltung zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Darunter Nicolas Maduro, Jorge Arreaza, Minister für Auslands-Beziehungen und gegenwärtig Präsident der Nationalen Verfassungsversammlung und Adan Chávez, Bruder von Hugo Chávez, Internationaler Koordinator der Vereinigten Venezolanischen Sozialistischen Partei (PSUV).

Unter den internationalen Delegierten befanden sich Evo Morales, Präsident von Bolivien, der seines Landes aufrechte Solidarität mit Maduro teilte. Andere Delegierte waren Fernando Gonzlez, ehemaliger „Cuban Five“ Gefangener in den USA und Präsident von Kubas Institut für Völker-Freundschaft, Maria do Socorro Gomes, Präsidentin des Welt-Friedens-Rates, der Sohn des ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba aus dem Kongo und ein palästinensischer Delegierter, dessen Worte uns alle zu einer stehenden Ovation der Solidarität brachte.

Warum die Dringlichkeit und dieser weltweite Aufruf zu einem internationalen Treffen in Caracas?

Dilma Rousseff warnt: US-Intervention in Venezuela könnte „Bürgerkrieg“ entfesseln

Die gestürzte brasilianische Präsidentin warnte am Sonntag, das Washingtons Einmischung in Venezuela „extrem gefährlich“ sei und einen bewaffneten Konflikt hervorrufen könnte.


Dilma wurde durch illegalen Staatsstreich gestürzt.
Lucas Koerner

10. Oktober 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


„Unser Kontinent lebt seit 140 Jahren in Frieden. Jeder Versuch, sich in den legitimen Verfassungs-Prozess in Venezuela einzumischen oder eine Präsidentenwahl zu erzwingen, ist extrem gefährlich, da es zu einem Bürgerkrie führen könnte,“ sagte Dilma in einem Exklusiv-Interview mit RT in Moskau.

Rousseff wurde selbst angeklagt und im vergangenen Jahr aus dem Amt gejagt, was weithin als ein „parlamentarischer Coup“ bezeichnet wurde.

Die brasilianische Regierungschefin nahm ebenfalls den vom Kongress designierten Nachfolger Michel Temer aufs Korn, der die brasilianische Außenpolitik eng mit Washington in Einklang gebracht hat und den regionalen Vorwurf gegen die Regierung in Caracas anführte.

„Die Temer-Regierung hat eine völlig falsche Haltung gegenüber Venezuela, und es ist nicht nur der Druck von Trump und Temers Bemühen, zu Diensten zu sein, sondern vor allem die Tatsache, dass sie eine gemeinsame Aktion mit US-Truppen im Amazonasgebiet akzeptierte ", fuhr sie fort und bezog sich dabei auf eine von den USA angeführte Militärübung, die für November angesetzt war und an der die Streitkräfte von 14 Ländern teilnehmen werden.

Rousseff prangerte die Übungen an, mit denen eine "multinationale Logistikbasis" in der brasilianischen Stadt Tabatinga als Teil einer "antidemokratischen Vision zur Belagerung Venezuelas" geschaffen werden soll.

Tabatinga liegt an der Grenze zu Peru und Kolumbien, etwas mehr als 630 Kilometer südlich von Venezuela.

Die Ex-Präsidentin kritisierte zudem die Unterstützung der USA für Venezuelas rechte Opposition, die vier Monate lang gewalttätige Antiregierungsaktionen anführte, um die Regierung Maduro Anfang dieses Jahres zu stürzen.

Rousseff verglich die venezolanischen Antiregierungskräfte mit den syrischen Rebellen und sagte, die USA hätten sich "oft bei Oppositionen geirrt".