Samstag, 13. September 2014

Strelkow: Vom Schwimmen mit Piranhas zum Schwimmen mit Großen Weißen Haien

Wenn ihr wirklich ein tieferes Verständnis für die ganze Ukraine-Novorossija-Donbass Geschichte und weit darüber hinaus gewinnen wollt, dann empfehle ich euch, diese lange Analyse von The Saker  aufmerksam zu lesen (die gleichzeitig die Person Strelkow ins Licht rückt, von der wie sicherlich in Zukunft noch mehr hören werden). Ich habe fast den ganzen Tag daran gesessen, diesen 14-Seiten-Text zu übersetzen, damit er so schnell wie möglich unter die Leute kommt (nebenbei bemerkt, werden alle meine Texte simultan auf Google Plus, auf Net News Express, auf Net News Global und auf die deutsche Seite von Vineyardthesaker und zuweilen auch auf NeoPress gelegt). Ich kann euch auch versichern, dass ich bisher nirgends so gründliche Analysen wie die von Saker gelesen habe. Möglich gemacht natürlich durch seine Vita und die damit verbundenen Kenntnisse des Russischen und seine offenbar intimen Beziehungen zu den verschiedensten Quellen und Netzwerken in Russland. Auch alle Linken können von ihm lernen, aber auch von Putin, wie man eine Front aufbaut z. B., von der die Kommunisten immer gerne reden, aber nur selten eine zustandebringen.

the Saker

12. September 2014

EINLEITUNG:

Die gestrige Pressekonferenz von Strelkow halte ich für einen historischen Moment, weil er den Schritt Strelkows vom Kampf in Novorossija in einen viel größeren, viel gefährlicheren Kampf macht, den Kampf um die politische Zukunft Russlands.

Dies ist an sich nicht unbedingt unerwartet, aber die Art, wie er es tat, war eine Überraschung, zumindest für mich.

Aber bevor ich mich dem großen Bild zuwende, denke ich, dass es hilfreich wäre, eine Zusammenfassung einiger der Schlüsselpunkte seiner Darstellung zu geben (Dank Marina könnt ihr die volle englische Transkription herunterladen, indem ihr hier klickt und für die Fragen & Antworten hier.).


Externe Faktoren (Inszenierung) - symbolische Botschaft

  • Er ist eindeutig am Leben und wohlauf.
  • Der Grund für seinen Abgang waren die Kämpfe in der Führung Novorossijas und die Tatsache, dass ihm gesagt wurde, dass Nachschublieferungen erst kommen würden, wenn er ginge.
  • Das Foto von Putin hängt im Hintergrund an der Wand.
  • Er sitzt vor einer russischen Monarchisten-Fahne auf dem Tisch (und vor einer Fahne von Russland und Novorossija hinter ihm. Keine sowjetischen oder kommunistischen Symbole)

Seine Ansicht über den Waffenstillstand:


Was schändlich ist, ist nicht der Waffenstillstand selbst, sondern "die Bedingungen, die jetzt in Minsk diskutiert werden".

Es gibt einen Plan, Putin einen Verrat an Novorossija anzuhängen.

Es gibt mächtige Interessen, die den Krieg nie beenden möchten, um ein blutiges Geschwür für Russland zu schaffen.

Seine Beschreibung der 5. Kolonne:

  • Die Wurzeln der 5. Kolonne liegen in der Jelzin-Ära.
  • Die Befreiung der Krim kam für die 5. Kolonne überraschend.
  • Die 5. Kolonne ist in der Umgebung des Präsidenten.
  • Es gibt eine 5. Kolonne im Donbass, die mit den Ukie-Oligarchen verhandelt, zuvor und immer noch.
  • Die 5. Kolonne setzt sich aus "Liberalen" zusammen.
  • Putin ist für sie eine moralische Drohung, weil er starke Unterstützung im Volk hat.
  • Sie will Putin stürzen.
  • Sie will Russland aufspalten.
  • Sie will eine Situation wie 1905 und 1917 schaffen.
  • Indem es Novorossija rettet, rettet Russland sich selbst.
  • West-Sanktionen werden Russland schaden und sie will dies nutzen, um Putin zu diskreditieren.

Strelkows Plan 


  • Strelkow will in Russland zur Unterstützung von Putin kämpfen (einzige Wahl).
  • Strelkows Hauptziel ist es, die wahren Verräter in Russland bloßstellen.
Dies ist meine persönliche Interpretation der Schlüssel-Elemente von Strelkows Darstellung. Ich könnte etwas übersehen oder missverstanden haben, weshalb ich alle ermutige, das Video nochmals anzusehen und die Transkription zu lesen.

DEN GRÖßEREN KONTEXT ERFASSEN

Bevor ich mich in die Analyse von Strelkows Erklärung vertiefe, denke ich, es ist wichtig, den größeren Kontext im Hinterkopf zu behalten. Seine Worte sind nicht nur die Worte eines Mannes, der für die Bewaffneten Streitkräfte Novorossijas (NAF) spricht oder die eines Helden Novorossijas sondern diesmal taucht Strelkow direkt in die große und gefährliche Welt der russischen "tiefen Staats"-Politik ein (obwohl der Begriff vom "tiefen Staat" nicht wirklich für Russland stimmt). Ich werde also zu einem Thema zurückkommen, mit dem ich mich schon seit vielen Jahren befasst habe.

Langjährige Leser werden sich wahrscheinlich erinnern, dass ich oft vom Kampf hinter-der-Szene gesprochen habe zwischen den, wie ich es nannte, Anhängern "eurasischer Souveränität" (ES) und der "Atlantischen Integration" (AI). Ich will das hier nicht alles wiederholen, aber ich fordere alle auf, die folgenden Artikel zu lesen:


Die beiden ersten Artikel sind Teil einer viel längeren siebenteiligen Serie über den Islam, aber sie führen in den historischen Kontext der Entwicklung der ES und AI - Fraktionen ein. Die beiden folgenden sind als Pflichtlektüre zu bezeichnen, wenn man nicht mit dem Thema vertraut ist und der letzte ist eine neuere Diskussion über die Rolle dieser beiden Fraktionen im gegenwärtigen Kalten Krieg. Meine Kern-These ist dies:

Die 5. "Kolonne", auf die sich Strelkow bezieht, sind dieselben Leute, die ich die AI-Leute nenne.

Strelkow nennt keine Namen, aber er beschreibt sie sehr genau (siehe oben) und er fügt hinzu, dass sie nur "Geld und andere materielle Ressourcen" wertschätzen. Sie sind das russische Äquivalent zu den anglozionistischen Einprozentern. Ihr politisches Hauptziel ist, Russland voll in das anglozionistische internationale System auf der finanziellen, politischen, ökonomischen und kulturellen Ebene zu integrieren. Sie sehen Russland als "europäisch" und sie glauben, dass "der Westen" (d. i. das anglo-zionistische Imperium) und Russland zusammenstehen müssen gegen den Islam, China und jede andere nicht-imperiale Ideologie, Religion, Nation oder Allianz. Sie glauben an den Kapitalismus und sie sind Gegner eines "sozialen Staates" (um Putins Beschreibung des modernen Russland zu benutzen) und sie verachten die "Massen" durch und durch, obwohl sie alles versuchen, diesen Aspekt ihres Weltbildes zu verbergen. Dies sind die Leute, die nach und nach die Macht ergriffen in den 80-er Jahren und die den Raubtierinstinkt hatten, in den frühen 1990-er Jahren schnell und rücksichtslos einen absolut unvorstellbaren Reichtum an sich zu reißen, gestohlen von dem russischen Volk.

Nun stimmt es zwar, dass dank eines absolut brillianten Schachzugs durch die russischen Sicherheitsdienste gegen Ende der 1990-er Jahre und dank des Chaos, in das Russland gestürzt worden war, diese AIs (oder 5. Kolonne) einen fatalen Fehler begingen. Ihr Plan war, einen ziemlich reizlosen, langweiligen Bürokraten an die Macht zu bringen und ihn mit Leuten zu umgeben, die aus ihren Kreisen kamen. Was sie nicht vorhersahen, ist, dass dieser reizlose und langweilige Bürokrat zu einem der großartigsten Staatsmänner der russischen Geschichte - Putin - wurde und dass er sofort daran ging, die höchste Schicht der AI zu entmachten - die sogenannten "Oligarchen" und die Strolche, die ihre Herrschaft stärkten - und ihren bewaffneten Arm - den tschetschenischen Wahabi-Aufstand. Putin handelte so schnell, dass er rapide die volle Kontrollee über die sogenannten "starken Ministerien" (Staatssicherheit, Präsidenten-Sicherheit, Inneres, die Streitkräfte, Notstands-Dienstleistungen) gewann und, was entscheidend ist, eine immense Unterstützung des Volkes. In gewisser Weise, machte diese Kombination von staatlicher Macht und Unterstützung des Volkes Putin unberührbar, aber das begrenzte auch seine Macht.

Während die höchsten und berüchtigsten AI-Kolonner entweder Russland verließen (Berezovsky) oder ins Gefängnis gesteckt wurden (Chodorkowsky) oder starben, blieb das System, das sie geschaffen hatten, immer noch bestehen. Im Bankwesen, der Industrie für Naturressourcen, dem Waffenhandel, Finanzservice und natürlich in den Medien, die hauptsächlich noch in ihrer Hand sind. Als der arroganteste von ihnen, Chodorkowsky, ins Gefängnis kam, erreichten die beiden Parteien (ES und AI) so etwas wie einen Kompromiss, einen zeitweiligen Waffenstillstand, wenn man will. Der Deal war dies: so lange, wie sie nicht versuchen, den Kreml zu übernehmen und sich von der Politik fern halten, würde den AI erlaubt, ihren Reichtum zu behalten und weiter riesige Profite zu machen; zweitens würde die Machtspitze zwischen ES (Putin, Rogozin, Patruschew etc.) und der AI (Medwedew, Kudrin, Surkow etc.) geteilt.

Der erste schwere Schlag, den Putin gegen die AI führte, war der Hinauswurf von Serdiukow und "schlimmer" noch, seine Ersetzung mit Shoigu. Der zweite massive Schlag war, laut Strelkow (und ich stimme zu), die Operation, die Krim zu befreien. Laut Strelkow war diese Operation ein gewaltiger Schlag gegen die Interessen dieser 5. Kolonne, weil sie sofort merkten, dass es Russland und die Anglo-Zionisten auf Kollisionskurs bringen würde. Deswegen sammelten sie alle ihre Kräfte, um a) eine russische militärische Intervention im Donbass zu verhindern und b) einen Deal mit den Oligarchen an der Macht in Kiew zu machen. Ich teile voll diese Analyse.

Die Interessen Russlands gegen die Novorossijas


Jetzt kommt der verzwickte Teil. Es gibt ein paar Annahmen, die von vielen Bloggern gemacht werden, die das Ergebnis eines fundamentalen logischen Fehlers sind:

  • Die Interessen Russlands und Novorossijas sind ein- und dieselben. Alles, was die AI unterstützen ist schlecht für Russland. Putin hat die volle Kontrolle und kann tun, was er will. Die Führer Novorossijas haben immer Recht wegen ihres heroischen Kampfes. Anderer Meinung als die Führer Novorossijas zu sein, ist ein Zeichen von Dummheit, Betrug oder Unehrlichkeit (einschließlich bei Putin).
Die Realität ist nicht ganz so einfach. Zum einen sind die Interessen Russlands und Novorossijas nicht immer dieselben, sondern in einer entscheidenden Angelegenheit sind sie entgegengesetzt: Novorossija will die volle Unabhängigkeit von Kiew (wer immer an der Macht ist), während Russland einen Regimewechsel in Kiew und die Einheit der Ukraine aufrechterhalten will. Zweitens kann die Tatsache, dass die russischen und ukrainischen Oligarchen versuchen, einen Deal zu erreichen, den Krieg zu beenden und eine vereinte Ukraine zu behalten, für Russland schlecht oder auch nicht sein. Das will ich gleich, bevor ich für Gott weiß was angeklagt werde, erklären:

Während der späten 1980-er Jahre und 1990 fand eine bizarre Art von "teilweiser Fusion" zwischen dem russischen Mob und dem KGB statt. Ich weiß, das hört sich verrückt an, aber es nichtsdestoweniger wahr und ich habe es persönlich gesehen und habe persönlich ex-KGB-Offiziere getroffen, die im russischen Mob arbeiteten. Jedoch, wie manche sagen, gibt es nicht so etwas wie einen "ex-KGB"-Offizier. Ja, das stimmt, aber in den meisten Fällen werden zumindest informelle Kontakte aufrechterhalten. Ich würde ganz grob diese bizarre Verbindung so zusammenfassen:

In den 1980-ern: korrupte KGB-Offiziere bemerken, dass man in der Unterwelt eine Menge Geld machen kann und einige Beamte der Abteilung für innere Sicherheit des KGB (2. Hauptdirektorat) fanden Wege, von engen Kontakten mit dem Mob zu profitieren.

Anfang der 1990-er: eine Menge von jungen und smarten KGB-Offizieren werden gewahr, dass ihre Kenntnisse im KGB nutzlos sind. Sie kündigen und finden sofort sehr gute Positionen in der "Neuen Russischen" Welt (zu jener Zeit zu 100% Gangster) und sie benutzen ihre Kennnisse (Sprachen, Erziehung, Arbeitsfähigkeit, Mut), um eine Unmenge Geld zu machen.

Das waren furchtbare Jahre für den KGB/FSB, aber sie hatten auch einen positiven Effekt: die korruptesten und am wenigsten patriotischen Offiziere hinterließen viele Idealisten, Idealisten, die mit der Zeit in höhere Ränge aufstiegen.

Nun kommt der wirklich interessante Teil: 

Mitte der 1990-er bis 2000: die Nachfolger des KGB, der SVR und FSB, gewannen die Einsicht, dass sie ein phatastisches Netzwerk an potentiellen Kollaborateuren in der neu geschaffenen Welt von russischem Business, Finanzen, Handel, Tourismus etc. hatten. Sie arbeiten daran und begannen, dieses meist "ex-Gangster, aber legitim gewordene" weltweite Netzwerk für Staatssicherheitszwecke und industrielle/ Handels-Spionage zu nutzen. Selbst der militärische Geheimdienst, der GRU, beginnt, dasselbe zu tun mit ex-Offizieren, die in Aerospace, Elektronik, Kommunikation etc tätig sind. [Kurze aber interessante Abschweifung: es gibt ein weiteres wertvolles Netzwerk, das SVR/FSB/GRU auch während dieser Periode zu nutzen begannen: die große Zahl Juden aus Russland, die in die USA und nach Israel emigrierten. Denkt daran, wenn ihr an die russisch-israelischen Beziehungen denkt.]

2000 bis heute: Putin und seine Anhänger beginnen hinter den Kulissen einen geheimen aber schonungslosen Krieg gegen die AI, die grundsätzlich gegen die ES sind, die jetzt fest hinter Putin stehen. Noch wichtiger: die Sicherheitsdienste, die von Putin-Alliierten kontrolliert werden, entwickeln ein Netzwerk von potentiellen Unterstützern in der Machtbasis der AI. Seht ihr, wie komplex das alles wird?

Auch wenn einige oberflächliche Analytiker Recht haben, wenn sie sagen, dass die russischen Oligarchen im allgemeinen zur 5. Kolonne gehören und gefährliche Feinde Putins sind, so entgeht ihnen, dass a) nicht alle Oligarchen in diese Kategorie fallen und b) dass Putin die Mittel hat, einige anti-Putin-Oligarchen zu beeinflussen oder sogar zu zwingen dank seiner Kontrolle der Sicherheitsdienste und deren Netzwerke in der Machtbasis der Oligarchen.

Hier liegt also der entscheidende Punkt: Die Beziehung zwischen dem Kreml und der russischen Oligarchie ist sehr komplex. Ja, im großen und ganzen, ist es korrekt zu sagen, dass wir Putin, die Sicherheitsdienste, die Armee, das gewöhnliche russische Volk auf der einen Seite haben und die Oligarchen, die liberale Intelligenz, das big business, die Banken, Finanz und die CIA-Agenten auf der anderen Seite haben. Aber in Wirklichkeit ist dies ein primitives Modell, denn die Realtität ist unendlich viel komplexer. Ich weiß, dass ich noch mehr Hass auf mich ziehe, weil ich dies sage, aber einige Oligarchen sind (aus welchen Gründen auch immer) Putin-Alliierte oder von Putin kontrollierte Individuen. Ich habe einige persönlich Ende der 1990-er getroffen und ich bin ziemlich sicher, dass es sie immer noch gibt. Warum?

Weil man in Russland eine Menge Geld machen kann, wenn man auf Putins Seite steht. Erstens wird man, wenn man gute Beziehungen zum Kreml hat, für die übrige mehr oder weniger legale "Geschäfts"welt unantastbar. Man bekommt auch saftige Kontrakte. Und die Steuerbehörden nehmen es vielleicht nicht so genau bei den Steuererklärungen. Nochmals, das schwarz-weiß Bild Putin gegen Oligarchen ist im allgemeinen wahr, aber nur als simples Modell.

ZURÜCK ZU STRELKOWS PRESSEKONFERENZ

Lasst uns dran denken, woher Strelkow kommt. Obwohl man wenig Genaues über ihn weiß, scheint er ein ex-FSB-Oberst (für anti-Terrorismus) zu sein, der als Freiwilliger in Jugoslawien, Transnistrien und Tschetschenien kämpfte. Er ist auch Historiker, ein Kolumnist und er beteiligt sich gern an militärischer Erholung. Er ist Monarchist, gehört der Christlich-Orthodoxen-Kirche an und war Bewunderer der Weißen-Bewegung während des Bürgerkrieges.

In Novorossija jedoch betrat er eine völlig andere Ebene und machte einen schnellen, gigantischen, aber erfolgreichen Sprung vom anti-Terrorismus-Obersten zum, was grob als Divisions- oder gar Armee-Korps-Befehlshaber beschrieben werden kann, der eine freiwillige Miliz in eine mehr oder weniger reguläre Armee verwandelte. Das ist eine enorme Leistung: Von einem beinahe Niemand wurde er die Nummer Eins - Held und Befehlshaber des gesamten Widerstands in Novorossija. Und dennoch, Novorossija ist nur ein winzig im Vergleich mit Russland und die große Novorossija-Politik ist winzig im Vergleich zur großen russischen Politik. Und dennoch, in der gestrigen Pressekonferenz tut Strelkow noch einen riesigen Satz - er sprang von militärischen Fragen Novorossijas direkt in den komplexesten und gefährlichsten Kampf, den ich mir vorstellen kann: den geheimen Kampf hinter den Kulissen um die Macht im Kreml. Es ist viel zu früh zu sagen, ob dieser Schachzug ebenso erfolgreich sein wird wie der vorige, denn Strelkow kam vom Schwimmen mit Piranhas zum Schwimmen mit Großen Weißen Haien. Aber ich bin vorsichtig optimistisch. Und zwar deswegen:

Strelkows Potential im russischen Kampf um die Macht


Putin ist sich sehr genau der Tatsache bewusst, dass seine offizielle Machtbasis (der Staatsapparat) übervoll von Leuten der 5. Kollone ist. Der beste Beweis dafür ist, dass er zwei sehr interessante Dinge tat:

a) Er schuf die All-Russische Volksfront (ARPF), die anders als die offizielle Partei an der Macht, United Russia, nicht mit einer starken Mewedew/AI Komponente geschaffen wurde, sondern von Putin allein geschaffen wurde. Offiziell ist die ARPF keine Partei, sondern eine "politisch-soziale Bewegung", die ein breites Segment der allgemein pro-Kreml Organisationen und Individuen zusammenbringen soll, um für die einfachen Menschen einen Weg zu schaffen, ihre Sorgen Putin mitzuteilen. In Wirklichkeit jedoch ist sie auch eine "politische Partei im Wartestand", sehr groß und mit sehr guten Verbindungen, die Putin jederzeit "einschalten" kann, insbesondere wenn er auf Widerstand aus der United Russia stößt.

b) Putins Sicherheitsdienste haben zu dieser Schöpfung eine Fülle von "Kreml-nahen Einheiten" beigetragen, die offiziell nicht dem Kreml unterstellt sind, aber die eine Menge Dinge tun können, ohne dass die Regierung beteiligt ist oder nur informiert wird. Diese Kreml-nahen Einheiten umfassen einige Nachrichten-Büros, einige Handels-Einheiten, eine Anzahl von Klubs, einige Jugend-Organisationen, Nachrichten-Agenturen etc. Es gibt keine formelle Liste, keine Aufnahme-Prozedur, nicht einen Führer. Aber irgendwie gibt es immer Leute mit Kontakten zu Sicherheitsbehörden in der Nähe oder in diesen Kreisen.

Und dort passt Strelkow hinein

Strelkow will in allererster Linie die Interessen des Volkes von Novorossija vertreten, aber seit er korrekt die russische 5. Kolonne als die Hauptdrohung für Novorossija identifiziert hat, ist er auch objektiv ein Alliierter von Putin in dem gemeinsamen Kampf gegen die AI geworden. Aber eins lasst uns hier klarstellen. Strelkow und Putin stimmen in einigen Fragen nicht überein. Strelkow hat klar darauf verwiesen, als er sagte:

"Egal wie kritisch ich in gewissen internen oder externen politischen Entscheidungen des Präsidenten im Krieg, der gegen uns entfacht wurde, bin, halte ich es für notwendig, ihn zu unterstützen als den einzigen legitimen obersten Befehlshaber und den Hauptgaranten der Freiheit und Unabhängigkeit des Staates."

Die Tatsache, dass er zum Schluss kam, dass Putin unterstützt werden muss, ändert nichts an der Tatsache, dass er klar andeutete, dass er sehr kritisch gegenüber manchen Putin-Entscheidungen ist. Meine Vermutung ist, dass die offensichtlichen Bereiche der Meinungsverschiedenheiten sind:

a) Die Waffenruhe und die folgenden Verhandlungen
b) Die Tatsache, dass Putin mit einigen russischen Oligarchen zusammenarbeitet
c) Dass Putin eine geeinte Ukraine will.

Diese Meinungsverschiedenheiten sind normal und sollten nicht als Zeichen irgendeiner Art von Opposition gedeutet werden. Nochmals , Novorossija und Russland haben einfach verschiedene Interessen.

Aber wo Strelkow und Putin voll übereinstimmen ist die Notwendigkeit, die 5. Kolonne zu zerschlagen. Putin war der erste, der über eine "russische 5. Kolonne" sprach (in seiner Reder vor der Bundesversammlung) und Strelkow griff diesen Ausddruck auf. Diese 5. Kolonne von AI-Leuten sind eine tödliche Gefahr für sowohl Putin als auch Strelkow und, wie Strelkow korrekt angibt, ist Putin eine tödliche Gefahr für sie. Wenn Strelkow von einer "Putin Revolution" spricht und von einem "russischen Frühling", dann bezieht er sich auf eben jenen Kampf, den ich in der Vergangenheit als einen Kampf zwischen AI und ES-Leuten beschrieb. Die Bezeichnungen sind verschieden, aber der beschriebene Prozess ist derselbe.

In diesem Kontext könnte Strelkow ein sehr mächtiger Alliierter von Putin werden. Indem er für Novorossija eingetreten ist, befördert er eindeutig dieselbe Ideologie, dasselbe Weltbild wie Putin. Ich empfehle euch allen wirklich, die Zeit zu nehmen und anzuhören oder zu lesen




  • Putins Ansprache an die Bundesversammlung (18. März).


  • Die Pressekonferenz von Alexander Zacharschenko (26. August)


  • Strelkows Pressekonferenz (11. September) 

  • Putin, Zacharschenko und Strelkow wissen alle drei sehr genaus, dass das, was gerade vor sich geht, nichts geringeres ist als ein Krieg gegen Russland, aber geführt, zumindest im Augenblick, mit nicht-militärischen Mitteln. Alle drei wissen, dass die größte Drohung für Russland eine innere ist. Aber alle drei können behaupten, dass die anderen zwei nicht für ihn sprechen. Schließlich ist einer der Präsident Russlands, der zweite ist ein Spitzenvertreter von Donetsk und Novorossija, während der dritte, technisch gesprochen, ein Offizier im Ruhestand und eine Privatperson ist. Doch alle drei zusammen wollen die russische 5. Kolonne in einem "politischen Kessel" einkreisen, wobei sie entweder Putin unterstützen oder wie Verräter dastehen. Eine potentiell sehr effektive Technik.

    Die zweite Rolle von Strelkow ist es, die Putin-Verleumder bloßzustellen und zu diskreditieren, die ständig erklären, dass "Putin Novorossija in den Rücken fällt oder verrät". Ich sage voraus, dass in der nahen Zukunft dieselben Kreise, die bisher die Position eingenommen hatten, dass Putin ein Schurke ist und Strelkow ein Held, erklären werden, dass Strelkow ein Schurke und auch ein Verräter ist. Manche dieser Typen sind von westlichen PSYOP-Spezialisten manipuliert worden, andere werden schlicht von ihnen bezahlt, aber ihr Ziel ist es, die Welt zu überzeugen, dass Putin der üble Bursche ist und ein "wahrer" Patriot ihn ersetzen muss. Mit anderen Worten, Russland kann nur gerettet werden, indem man den anglo-zionisten Traum von Regimewechsel in Russland wirklich werden lässt. Aber siehe, das sind dieselben Leute, die Novorossija retten wollten, indem sie einen anderen anglo-zionistischen Traum verwirklichen wollten, nämlich eine offene russische militärische Intervention im Donbass. Mein Rat ist in Bezug auf diese "Sorgen-Patrioten", wie sie in Russland einfach genannt werden: Bewahrt uns vor solchen Leuten, die Russland retten wollen, indem sie einen anglo-zionistischen Traum verwirklichen wollen. Wenn ihr das im Kopf behaltet, dann kann man die Feinde Russlands leicht ausmachen.

    SCHLUSSFOLGERUNG

    Ich war erstaunt und ungeheuer ermutigt durch Strelkows sehr kluge Darstellung seiner Position gestern. Obwohl es zu früh sein mag, Schlüsse zu ziehen, und ich ungewöhnlicherweise optimistisch darin bin, so glaube ich, dass Strelkow das Potential hat, der Führer von Novorossija zu werden, auf dessen Auftauchen ich gehofft hatte. Wenn das so ist, dann werde ich mich freudig schuldig bekennen, ihn unterschätzt zu haben. Dennoch muss ich auch zugeben, dass ich mir große Sorgen um ihn mache. Die Tatsache, dass offenbar die russischen Medien seiner Pressekonferenz wenig oder keine Aufmerksamkeit geschenkt haben und in Verbindung mit Gerüchten, dass er sich selbst umgebracht habe, sind eine starke Botschaft an ihn von der 5. Kolonne, die zeigt, dass sie noch mächtig ist. Ich betrachte insbesondere das Gerücht über seinen Selbstmord als eine sehr ernste Todesdrohung. Schlimmer noch, aber das ist vielleicht meiner paranoiden Neigung geschuldet, es gibt eine Menge Leute auf beiden Seiten, die ein Interesse daran haben könnten, dass Strelkow umgebracht wird. Die AI und ihre 5. Kolonne würden ihn gern tot sehen, weil er so offen sie bloßgestellt hat, aber täuscht euch nicht, es könnte auch ES-Leute geben, die ihn gerne tot sähen, um ihn als Märtyr und Symbol für russischen Heroismus zu haben. Ist das zynisch oder hässlich? Ja. Genau wie der Kampf um die Macht in Russland. Die meisten Leute im Westen haben keine Ahnung, wie gnadenlos der Kampf sein kann. Anders als Putin wird Strelkow nicht von einem extrem mächtigen Sicherheitsapparat geschützt und in Anbetracht, dass er von beiden Seiten aufs Korn genommen werden kann, sollte er wirklich sehr, "sehr" vorsichtig sein.

    Allein dafür, dass er die Rolle spielt, die er jetzt spielt (und er als ehemaliger FSB-Oberst kennt genau die Risiken), betrachte ich ihn als einen Helden und hat er meine volle Bewunderung. "Sie" werden versuchen, ihn zu benutzen, ihn zu bedrohen, ihn zu manipulieren, ihn zu diskreditieren und jeden schmutzigen Trick versuchen, ihn entweder zu kontrollieren oder zu zerschmettern. Sein Schicksal ist wahrlich schon tragisch und sein Mut bemerkenswert. Die Ukie-Nazis zu bekämpfen, die tschetschenischen Wahabis oder die kroatische Ustascha waren entspannende Ferien im Vergleich zum "Krieg", der im Kampf um die Kontrolle Russlands stattfindet. Da Russland der de-facto-Führer sowohl der BRICS als auch der SCO ist, ist der Kampf um Russland wirklich ein Kampf um die Zukunft unseres Planeten. Ich glaube, dass Strelkow dies versteht.

    Quelle - källa - source

    Kommentare:

    1. Teil 1

      Ein sehr interessanter und in die Tiefe gehender Artikel.

      Es ist als Außenstehender unwahrscheinlich schwer wirklich Zugang zu dem zu bekommen, was wirklich vor sich geht, zumal ja eben vieles im Geheimen vollzogen wird. Im ersten Moment ist mir Putin auch wesentlich sympathischer, als jeder unserer Politiker, und zwar, weil er geradlinig erscheint. Trotz Allem bleibt bei mir ein großer Zweifel. Dieser rührt daher, daß ich eben auch in Rußland gewesen bin, und nicht sagen kann, daß es da jetzt irgendwie so toll ist, aber natürlich muß man auch sehen, daß man ein Olligarchensystem nicht mal eben so von heute auf Morgen verändern kann.

      Es gibt für mich jedoch ein paar Indizien, warum ich nicht glaube, daß Putin wirklich ein Heilsbringer ist, sondern eher wie ein Hitler in eine wohl gelegte Köder Falle läuft, die jedoch nicht nur ihm gelegt wurde, und er nachher als Sündenbock dasteht. Es sei denn er gewinnt den Krieg, dann hätte Deutschland mal wieder der schwarze Peter, weil sie es sind, die sich zum Anführer Europas gegen Rußland gängeln lassen.

      Zum Ersten ist es die grundsätzliche Herangehensweise von Putins sogenannten Veränderungen, die eigentlich keine wirklichen Veränderungen zum anglizistischen Zionismus sind, sondern eher nur eine Verlagerung der Macht nach Osten ist, die mich skeptisch machen. Schaut man sich die BRICS Idee mit einer eigenen IWF gearteten Bank an, dann sieht man, daß es eigentlich keine Änderung ist, sondern nur ein Konkurrenzgebilde nach selben Muster ist. Wobei man als USA/FED Systemgebeutelter zugegebenermaßen gerne zum Underdog Putin tendiert. Doch wäre die BRICS Lösung wirklich eine Lösung? Ich glaube nein, auch dort will man eigentlich nur das der Mensch arbeitet, und zwar im Sinne weniger.

      All das erinnert mich viel zu viel an Hitler, er hatte Deutschland ebenso als Underdog aus dem gröbsten Leid raus geholt, die Wirtschaft florierte, er war beliebt beim Volk, ein großer Staatsmann, wollte das Überhand nehmende jüdische Finanzimperium brechen, etc., etc. Eine Gefahr für die Hochfinanz. Die wirklichen Greultaten kamen ja erst viel später, wobei es natürlich ist, daß im Krieg Greueltaten vollzogen werden, wie sollte man im Krieg auch sonst die "Feinde" besiegen, mit Nettigkeiten?

      Zusätzlich ist auffällig, daß viel zu viel Gold in der letzten Zeit nach Osten geflossen ist. Angeblich weil der Osten es gekauft hat. Hat der Osten es wirklich gekauft, oder sind es Devisenverschiebungen seitens des Westens gewesen, die mittels Ansässiger Strohmänner vollzogen wurden, um sich auch im Osten zu plazieren? Mit Gold ist man ungemein effizient in der Lage, aus dem Westen seine Einsätze auch in den Osten zu verschieben und sich so in die jeweilige Währung einzuhacken. Nicht sofort, aber ein Krieg kostet Geld, und da wird man jeden Finanzier begrüßen und manchmal nicht ahnen wer dahinter steckt.

      Kurz gesagt, ich befürchte die Hochfinanz kreiert eben auch dieses mal wieder einen Krieg, setzt ihre Einsätze auf Beide und läßt sich vom Verlierer mittels Reparationszahlungen die Verluste ausgleichen, und alle Investments verzigfachen. Ebenso ist man in der Lage das Zünglein an der Waage zu spielen indem man schaut wie sich der Krieg entwickelt und dementsprechend finanziert oder nicht.

      AntwortenLöschen
    2. Teil 2

      Es ist auch klar, daß Putin den Krieg nicht will, denn sein Land befindet sich ja im Aufschwung. Das wollte Hitler ja anfänglich übrigens auch nicht, bis man Deutschland begann kaputt zu sanktionieren. Für Putin ist Krieg ein viel größeres Risiko, denn er bräuchte einfach nur weiter machen. Für die USA und EU hingegen, ist der Krieg eine Chance. Wirtschaftlich gesehen, denn hier ist das Finanz System gerade ausgelaufen. Folglich ist es aus Sicht der westlichen Allianzen der Weg, in den Krieg hinein zu provozieren.

      Auf Beiden Seiten geht es jedoch nur um die Wirtschaftlichkeit und nicht um das Leben. Und leider trifft es da dann wieder zu, daß das Volk die Regierung bekommt,... Es gibt hüben wie drüben bei den Meisten Menschen keine anderen Werte mehr für die es zu leben gilt, außer Geld.

      Ich wage also mal zu behaupten keine der derzeitigen Regierungen hat ein Interesse am Leben der Menschen, sondern alle wollen letztendlich nur deshalb ein Volk, damit es arbeitet um die größenwahnsinnigen Ideen einiger Wenigen zu verwirklichen. Gelockt werden die Völker, hüben wie drüben, mit Wohlstandsversprechen. So als wenn es Sinn des Lebens wäre, immerwährenden Wohlstand zu haben. Leben definiert sich in Ausdehnen und Zusammenziehen, es pulsiert. Es geht auf und ab, es dehnt sich aus und kontrahiert sich, es gibt Fülle und Mangel,... Leben was stetig den Weg der Ausdehnung geht, platzt.

      Menschen die da nach verlangen bekommen die entsprechenden Führer, und es sieht mir derzeit nicht danach aus, als wäre Putin ein wirklicher Aufklärer, der die Menschen zum Leben zurückführen will. Ich kann mich natürlich auch irren.

      Gruß aus Bremen

      AntwortenLöschen
    3. Letzlich scherst du alle über einen Kamm. Man braucht sich doch nur anzusehen, was Obama resp. Putin wirklich tun! Obama hetzt weltweit zum Krieg, baut eine Militärbasis nach der anderen, immer näher an die russischen und chinesischen Grenzen, die US-Wirtschaft ist im Eimer, die US-Infrastruktur auch, 50 Mill. nagen heftig am Hungertuch, die Einprozenter werden reicher und reicher. Putin hat die Wirtschaft angekurbelt, die Menschen sind zu 80 % zufrieden, er hat unendlich viel zur Verhinderung von Kriegen getan, er ist gegen die uni-polare Welt, gegen die Globalisierungs-Fanatiker, fördert die öko-Landwirtschaft, ist gegen vergiftete GMO-Nahrung und er will enge wirtschaftliche Beziehungen mit Europa, was die USA auf Biegen und Brechen hintertreibt. Und außerdem kann man sich ansehen (es gibt eine Reihe von Dokumentarfilmen dazu), was die USA aus Russland unter Jelzin machten. Da fällt es mir leicht, eine Wahl zu treffen. Auch wenn Russland kapitalistisch ist und Putin ein gläubiger Christ. Die größte Gefahr für die Menschheit und den Weltfrieden wird von 80 % der Menschheit in USRAEL gesehen. Dagegen muss eine gemeinsame Front geblldet werden. Alles andere hilft dem menschenverachtenden US-Imperium.

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Das ist jetzt schade, daß mein Kommentar so angekommen ist, als wenn ich Alle über einen Kamm schere. Ich glaube nur eben, daß auch wenn Putin sehr gute Dinge tut, sie nur deshalb tun kann, weil er sie mittels Geld tut. Das heißt sie wachsen nicht, sondern sie sind mittels Geld Konstruiert. Das heißt infiltriert man seine Geldquellen, dann wird er steuerbar, ob er will oder nicht. Und da fällt mir halt gerade die große Goldabwanderung nach Osten auf, denn mit Gold kann man sich derzeit eben in jede Währung "hacken"

        Weder Hitler noch Putin war/ist ein böser Mann, im Gegenteil sie hatten/haben beide ähnliches im Sinn gehabt, das Volk aus der vorherrschenden Finanzdominanz zu befreien. Aaaaber, sie haben es Beide dann mittels Geld gemacht, und damit haben sie eigentlich das Prinzip Geld angenommen, also etwas zu konstruieren anstatt es wachsen zu lassen.

        Und das wurde Hitler zum Verhängnis, und das könnte nun auch Putin zum Verhängnis werden. Hitler Deutschland fiel, weil man ihm die Finanzierung zerstört hat, weil sein Geldkonstrukt ebenfalls unterwandert war. Er versuchte verzweifelt da raus zu kommen, und er baute schnell ein neues Finanzkonstrukt nach dem Anderen auf, konnte sich dann aber gegen das alte viel besser verankerte System nicht durchsetzen. Und Hitler Deutschland fiel zu Recht, denn man wollte ein Germania konstruieren, anstatt eine Welt aus all den Beteiligten wachsen zu lassen.

        Hitler war die Kehrseite der Medaille des jüdischen Finanzkonstruktes. So seltsam das erst mal anmuten mag, aber so wie die Juden glauben sie seien etwas besseres und deswegen das Geldwesen erschaffen haben um andere in den Dienst zu nehmen, so hat Hitler mit der überlegenen Arischen Rasse das Selbe gemacht. Allerdings war das Geldsystem Konstrukt seiner Gegner im "Bösen" eben viel ausgereifter. Man hat ihn also reingelegt. Ich befürchte, Putin will auch ein Rußland mittels Geld konstruieren und nicht wachsen lassen. Aber wie gesagt, ich kann mich auch irren.


        Gruß aus Bremen

        Löschen
    4. Meines Erachtens wird dieser Strelkow (Girkin) überschätzt. Seine Statements sind weiter nichts als eine Lageeinschätzung, die jeder Kommandeur irgendwie machen muß. Der Heldenkult um seine Person ist geradezu lächerlich. Was aber seine politische Position anbelangt, sollte man ihm doch genauer auf die Finger schauen. Strelkow ist ein Monarchist, wie er bei passender Gelegenheit immer wieder betont. Was ihn aber auch auszeichnet, ist seine antikommunistische Einstellung, ebenso seine religiöse Haltung. Und seine Verbindungen zu den Exilrussen (Weißgardisten) dürften nicht unbekannt sein. Diese reaktionären Kräfte sind u.a. auch in Brasilien aktiv, und sie sammeln weitere Kräfte. Bekanntlich haben die Weißgardisten an der Seite der Nazis gegen die Sowjetunion gekämpft. Dabei wurden heimtückisch und hinterhältig Kommunisten, Kolchosvorsitzende und andere Vertreter der Sowjetmacht ermordet. Diese Geschichte ist nicht vergessen, und sie wird niemals vergessen werden!

      Im übrigen ist das, was Einar schreibt völlig richtig. Was Putin anbetrifft, so ist das ein Spagat zwischen den hauseigenen Oligarchen und seinen westlichen „Partnern“ (wie er immer wieder betont). Und das macht er ziemlich gut. Daß Putin jedoch ein „gläubiger Christ“ ist, darf stark bezweifelt werden, dazu ist er viel zu klug.

      Man darf nicht vergessen, daß die Hauptaufgabe immer noch darin besteht, den USA-Israel-NATOgestützten Faschismus zurückzudrängen und letztlich zu zerschlagen. Dazu ist eine antifaschistische Einheitsfront norwendig. Und dann wird man sehen, wie es weitergeht. Die Kommunisten, aber auch viele andere ehemalige Sowjetbürger haben nicht vergessen, wer den Faschismus 1945 besiegt hat. Und sie haben auch nicht vergessen, was der Sozialismus für sie bedeutete. Nicht ohne Grund wird Stalin mehr denn je geachtet und verehrt...

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Man kann Strelkow gar nicht überschätzen. Aus einem losen Haufen von untrainierten Milizen eine schlagkräftige Armee in quasi nullkommanichts zu schaffen, die eine weit überlegenere Armee in den Dutt haut, das macht ihm nicht so schnell einer nach. Und dass er aus dem begrenzten Rahmen von Novorossija herausspringt und sich dem großen, dem Hauptkampf verschreibt, zeigt, dass er in strategischen Bahnen denkt. Das verdient allen Respekt (keine Heiligenverehrung).

        Löschen
      2. Die Briefe aus Bremen erinnern doch stark an Querfront. Und ob der Monarchist und Weissgardist Strelzow, der an einen zaristischen Offizier erinnert, wirklich im Interesse Neurussland bzw Russland handelte bzw.handeld wird der Ablauf der Geschichte lehren. Vielleicht spukt in seinem Kopf auch ein reaktionäres Zarenreich 2.0 herum und keinesfalls die UdSSR 2.0
        herum. Das Zarenreich war von der flächenmässigen Ausdehnung grösser als die UdSSR. Putin ist sicher zu klug sich auf Strelzow einzulassen. M.E ist Strelzow ein Polit-Abenteurer!
        Shapajew

        Löschen
      3. @ Anonym14. September 2014 21:11
        Da mußte ich jetzt erst mal googeln, was der Begriff Querfront so bedeutet. Wenn ich mich jetzt nicht kennen würde, und nur diese Kommentare von mir gelesen hätte, dann könnte man schon zu ihrer Schlußfolgerung, "Querfront", kommen. Ich muß gestehen, daß ich gar nicht wußte, daß es zur Weimarer Zeit mal den Versuch gab, die Rechten mit den Linken zu verknüpfen und sich mehr dem Russischen Reich zu öffnen. Wäre Interessant, was daraus geworden wäre. Quasi eine Riesengroße Koalition.

        Wenn sie diese Schlußfolgerung jedoch auf meine Gesinnung übertragen wollen, dann liegen sie wohl daneben. Ich glaube nicht an eine politische Lösung, weil Politik lediglich immer nur der Versuch ist, mittels Mehrheitsgewinnung eine Dominanz auszuüben, und sich daraus Rechte über Alle ableiten möchte, anstatt daß wirklich jeder Einzelne Recht auf sein Dasein hat, ohne sich erst in Parteien sozialisieren zu müssen.

        Was ich allerdings bezüglich Putin und Rußland nicht glaube, ist, daß er sein Volk wirklich liebt, ich glaube eher, er liebt die Vorstellung davon, wie er sein Volk gerne hätte. Ungeachtet davon, daß es natürlich richtig ist, daß es die USA ist, die Putin attackiert, und er bisher prächtig pariert.

        Schönen Gruß aus Bremen

        Löschen
    5. Kennzahl 2000 (nach Rosstat[40]) 2010 (nach Rosstat[40]) Veränderung
      Bruttoinlandsprodukt (KKP) in Mrd. US-$ 1.123 2.211 +96,7 %
      Außenhandel in Mrd. US-$ 149,9 648,4 +332 %
      Handelsbilanz in Mrd. US-$ 60,7 151,6 +150 %
      Ausl. Investitionen in Mrd. US-$ 10,9 114,7 +952 %
      Außenschulden in Mrd. US-$ 166 27,8 −83,3 %
      Inflation in % 20,2 8,8 −56,5 %
      Industrieproduktion 100 % 147 % +47 %
      Löhne, inflationsbereinigt 100 % 242 % +142 %
      Renten, inflationsbereinigt 100 % 331 % +231 %
      Einzelhandel 100 % 256 % +156 %
      Armutsrate in % 29 12,6 −56,6 %
      Arbeitslosigkeit in % 10,6 7,5 −29,2 %
      Geburten in Tsd. 1.267 1 790 +41,3 %
      Sterbefälle in Tsd. 2.225 2 031 −8,7 %
      Natürl. Bevölkerungsabnahme in Tsd. 959 241 −74,9 %
      Säuglingssterblichkeit in Tsd. 19,3 13,4 −30,6 %
      Lebenserwartung in Jahren 65,3 69 +5,7 %
      Verbrechen in Tsd. 2.952 2 629 −10,9 %
      Morde in Tsd. 31,8 15,6 −50,9 %
      Selbstmorde in Tsd. 56,9 33,3 −41,5 %
      Alkoholvergiftungen in Tsd. 37,2 14,4 −61,3 %

      Diese Zahlen sind der Grund, warum Putin weg muß, Punkt.
      Während in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft die Umverteilung von unten nach oben sich immer mehr beschleunigt, gehts in Rußland genau andersrum.
      Libyen hatte das mit Abstand beste Sozialsystem in Afrika, mußte also weg.
      Und da gibt es noch viel mehr Beispiele, dürfte wohl bekannt sein.
      Kurz gesagt: Was das Volk frißt, kann die 1% Elite nicht einsacken, das geht ja wohl gar nicht.

      (hoffe, die Tabelle ist lesbar, sonst bei Wikipedia nachlesen)

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. Völlig richtig, mein Lieber. Aber gewisse Leute wollen das nicht sehen.

        Löschen
      2. Warum wollen Putin oder Strelkow Gebiete und Menschen beherrschen? Krankhafter Machthunger und Freude darüber, Leute zu unterdrücken, mit Gewalt zu bezwingen, sogar politische Gegner zu morden, um sich dann bedeutend und gottgleich zu fühlen? Oder ist die Triebfeder Neid und Hass auf die, denen es besser geht; vielleicht auch ganz einfach, sich zu bereichern? Ersteres ist perverser. Keiner von beiden macht die Welt besser und sie schaden ihrem Volk und vor allem der Weltgemeinschaft. Ich dachte wirklich, daß wir hier, in diesem Teil der Welt schon intelligenter und zivilisierter wären.

        Löschen
      3. Traumtänzer und Troll. Passt gut in die westliche Welt- und Wertegemeinschaft.

        Löschen
      4. Danke, ich fühle mich geschmeichelt. Ich bin allerdings kein Troll, sondern eine über sechzigjährige Großmutter und träume von einer friedlichen Welt für unsere Nachkommen. Ich kann es nicht fassen, wo es im Moment überall auf unserer Erde brennt.

        Leute in Ihrem Blog scheinen Machtmenschen wie Stelkow zu bewundern? Es gibt hier auch viel Judenhass und die Amerikaner sind natürlich an allem schuld. Wenn ich den Beitrag des sascha313 lese, der sich anscheinend danach sehnt, in den Kampf zu ziehen, kommt mir die Galle hoch. Er bewundert immer noch den Massenmörder Stalin? Gott schütze uns vor solchen Zeitgenossen!

        Löschen
      5. Nun, da ihr ja eure Namen verschweigt, sage ich einfach: Liebe Großoma, sei gegrüßt von Großopa, der stramm auf die 80 zugeht. Hätte ich mich mehr angestrengt, könntest du meine Tochter sein. Spaß beiseite. Du solltest dich aber im Ernst fragen, wer eigentlich wen und wer die ganze Welt beherrschen UND KNECHTEN will! Du kannst dir im Internet genügend Videos ansehen, was die Amis in Afghanistan, Irak, Lybien, Syrien, Somalia, Jemen, in Afrika und Mittel- und Südamerika anrichten, dann bekommst du eine Antwort. Was jetzt in der Welt vor sich geht, ist ein Kampf auf Leben und Tod. Entweder stoppen wir diese Kriegstreiber und Kriegsverbrecher oder sie zerstören uns alle.

        Löschen
      6. @ Einar Schlereth15. September 2014 20:15

        Werter Einer der Aggressor ist nicht Amerika, sondern er hat nur, ausgegangen von Rom über London, seinen derzeitigen Hauptsitz in den USA. Es ist weder Amerika, noch Rußland, oder ISIS, oder, sonstwer, die in den Krieg pressen. Es ist die Hochfinanz, welche die Staaten mittels ihrer Verschuldung bei ihnen in die Aggression gegeneinander preßt.
        Und die Hochfinanz ist schon seit langem nicht mehr National. Wenn es also einer Front bedarf, dann eine Gemeinsame, gegen die Hochfinanz. Es wird sicherlich nichts bringen sich auf die Seite Putin's und Rußlands zu schlagen, und gegen die USA vorzugehen. Man muß die wirklichen Manipulatoren am Arsch kriegen und nicht die Manipulierten.

        Wenn man schon erkannt hat, daß die Politiker nur noch Marionettenhafte Darsteller sind, dann sollte man auch die Konsequenz daraus ziehen und nicht gegen die Marionetten, sondern gegen die Marionettenspieler einschreiten.

        Schönen Gruß aus Bremen

        Löschen
      7. Der Aggressor ist der Anglozionistische Hegemon (dahinter steckt Wallstreet/City of London) und die hat Russland ins Visier genommen, weil Russland EBEN NOCH NICHT in ihrer Sandkiste spielt. Versteht nicht, dass du das nicht begreifst oder vielleicht nicht willst. Außerdem wäre es schön, wenn du meinen Namen richtig schriebst.

        Löschen
      8. @ Einar Schlereth16. September 2014 03:40
        Sorry wegen der falschen Namensschreibung.

        Sie denken wirklich, daß Rußland noch nicht vom Kapital unterwandert ist? Das wundert mich jetzt. Das ist ein inszenierter Hahnenkampf. The winner takes it all, und darf für das nächste Jahrhundert der Beschützer des Geldes und deren Betreiber sein.

        Putin glaubt wie Hitler, daß er nicht abhängig ist, und man kürt ihn wie auch Hitler zum Helden, weil er dem Aggressor die Stirn bietet. Aber auch in seinem Hintergrund drücken die Oligarchen, denn er hat sein System nun mal auch auf Geld aufgebaut, und Geld ist niemals demokratisch, jedenfalls nicht so lange, wie seine Herstellung ein Monopol ist, denn jedes Monopol ist eine Diktatur. Und Zinsbasiert kennt es nur ein Ziel, Gewinn, und der geht immer auf Kosten Anderer. Das ist nahezu vollkommen egal, ob das Spiel in Dollar, Rubel, Renminbi, goldgbasiert, rein giral, oder was auch immer abläuft. Das sind lediglich Details.

        Was da statt findet ist nichts als ein Hahnenkampf, bei dem entschieden wird, wer der Stärkste ist, und das Monopol des kommenden Geldes demnächst beschützen darf. Sie glauben doch nicht im ernst, daß es die Geldbetreiber auch nur etwas juckt, welche Nation sie beschützt, das ist ihnen vollkommen egal, Hauptsache, sie ist die Stärkste. Oder wieso glauben sie hat sich der Wechsel der Finanzmetropolen ständig mit der militärischen Macht vollzogen, und ist von Rom über London nach Washington gewandert. Die wandern auch nach Moskau, Hongkong, oder Timbuktu.

        Putins System ist ebenso Geldbasiert und das ist der Entscheidende Punkt warum er infiltrierbar ist, und wegen der massenhaften Goldabwanderung in den Osten wahrscheinlich schon lange ist.

        Gruß aus Bremen

        Löschen
      9. Also diese Vergleiche mit dem Superverbrecher Hitler, der 60 Millionen auf dem Gewissen hat (wenn er überhaupt eins gehabt hätte) mit Putin finde ich eine Frechheit, resp. bodenlose Dummheit. Wieviel Länder hat Putin angegriffen, wieviele Tote hat er auf dem Gewissen - Nullkommanullnull. Sie müssen sich erst einmal besser informieren, bevor sie hier weiter diskutieren.

        Löschen
      10. @ Einar Schlereth16. September 2014 03:40
        Der Aggressor ist der Anglozionistische Hegemon

        Damit ich nichts missverstehe, frage ich nach.

        Meinst du - ok, Sie sind viel älter als ich - meinen Sie mit "Zionismus", die national-politische Bewegung innerhalb des Judentums, die bereits vom Judentum um Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts verworfen und abgelehnt wurde?

        Löschen
    6. Eine Frechheit ist es, andere öffentlich für dumm zu bezeichnen, und wenn man selbst dabei so pingelig ist, sich schon über eine Namens Falschschreibung zu beschweren, dann frage ich mich, wo ist da die Verhältnismäßigkeit.

      Wenn sie glauben wollen, Hitler war immer böse und hatte nur schlechtes im Sinn, na dann glauben sie das halt. Ich bin da anders informiert, und warten wir mal ab, wie Putin werden wird wenn man ihn weiter bis zum geht nicht mehr reizt. Aber vielleicht ist das dann ja ok., denn es ist ja auch für die neuen Nazi's wieder ok, was Hitler so alles gemacht hat, nur weil er ursprünglich was "gutes" im Sinn hatte und Deutschland aus dem Sumpf wieder groß gemacht hatte sodaß es zum Konkurrenten der bestehenden Mächte wurde, und er diese Finanzmächte entmachten wollte. Keine Parallelen? Nein, sicherlich nicht.

      Gruß aus Bremen

      P.S.
      Und unterlassen sie beleidigende Äußerungen, daß ist auch im Alter und auf privaten Blogs nicht wirklich legitim.

      AntwortenLöschen
    7. Ich denke es ist wichtig beide Seiten zu hinterfragen. Immer. Schaue ich mir aber die westliche Berichterstattung und die westliche vorgehensweise der letzten Jahrzehnte an, so ist für mich eines so ziehmlich klar. Der Westen strebt die globale Herrschaft an, und wer sich dem nicht freiwillig beugt, dem droht Chaos, Tod und Zerstörung, und dann die Beherschung.
      So kompliziert die Hinter- und Untergründe sein mögen, so einfach ist meiner Meinung nach das Ziel. Das offensichtliche Ziel.
      Z.b. lügt die Deutsche (auch die ganze NATO dominierte) Berichterstattung ja nicht per Zufall oder grad noach Lust und Laune. Nein. Sie haben einen Auftrag und der ist überaus offensichtlich. Wird Europa durch Russland bedroht? Wurde es bedroht? Soweit ich mich auskenne war und ist das nicht der Fall. Umgekehrt aber wohl ganz offensichtlich. Man braucht nur die Meinung des einfachen Volkes zu beherschen um Kriege anzetteln zu können. Dann beherrscht man auch das nicht "so einfache" Volk.
      Der grösste Fehler meines Erachtens besteht darin zu glauben: "UNS geht es gut also sind WIR die Guten", oder für die vermeintlich weniger naiven "UNS geht es besser also sind WIR besser".
      Der ganze Leitsatz wird auch durchdringt popagandistisch dann auch den vermeintlichen Gegner nach dem Motto:
      "DENEN geht es gut also sind SIE die Guten" oder eben " DENEN geht es besser also sind SIE besser".
      Sobald das Volk das zu glauben beginnt und nicht eine eigene Moral "verteidigt" wird es bereits beherrscht.
      Leider stelle ich diesen Sachverhalt immer wieder fest. Zum Glück jedoch stelle ich auch immer öfters fest, dass immer mehr Menschen selber beginnen nachzudenken, sich unabhängiger zu informieren und zum ganz grossen Glück ibt es auch diejenigen die den Mut, die Zeit und Energie haben erst sich selber und dann auch seine Mitmenschen möglichst unabhängig zu informieren.
      In diesem Sinne ein DANKE an Einar Schlereth!

      P.S. Bein Herrn Putin besteht meiner Meinung nach wenigstens die Hoffnung, dass er eben doch ein guter ist. Bei der "West-Klique" habe ich keine Hoffnung mehr. Zu unverholen, arrogant, brutal, etc. haben diese Ihr wahres Gesicht schon gezeigt, gelogen und betrogen, gemordet und erobert, bomardiert und einmarschiert, und dann ihre von blut triefenden Hände an Menschenrechten, Demokratie und Freiheit abgewischt.

      AntwortenLöschen
    8. @Argonautiker
      ...ich bezweifle ernsthaft ob Hitler ein "guter" war. Die Menschenvernichtungslager haben meiner Meinung nach zweifellos bestanden.
      Und nach Russland ist die Wehrmacht ja auch marschiert. Oder waren die in Urlaub in Stalingrad oder Sankt Petersburg?
      Ich glaube nicht. Die Nazis wollten den "Totalen Krieg" und das nicht nur weil sie dem deutschen Volke was gutes tun wollten oder irgendwie in die Enge getrieben wurden. Sie strebten wie manche heute nach Dominanz, Macht und Herrschaft. Und für dieses Ziel gingen Sie wie die "Herschervon Heute" über Leichen, millionen von Leichen.

      AntwortenLöschen
      Antworten
      1. @ Anonym16. September 2014 10:18
        Teil 1
        Da stimme ich ihnen zu und zwar nahezu vollumfänglich. All diese grauenvollen Dinge und Übergriffe sind geschehen. Lediglich darin stimme ich nicht überein, daß Hitler immer schon böse war und auch von vor herein böse Absichten hatte, das stelle ich mal in Frage. Das ist mittlerweile durchaus Geschichtsmäßig etwas aufgearbeitet worden, und aus der ausschließlichen Sicht der Sieger herausgeholt worden. Hitler hat damals in der Vorkriegszeit nämlich, (nicht ganz unähnlich zu Putin in Rußland heute), das damals in Depression liegende Deutschland aus derselben wieder herausgeholt, und deswegen liebte ihn der größte Teil des Volkes, und dadurch weil Deutschland wieder groß wurde, trat es in Konkurrenz zum bestehenden Machtgefüge und man "mußte" eingreifen.

        Hitler war zu Vorkriegszeiten nicht böse, sondern wurde böse gemacht, genauso wenig wie Putin jetzt böse ist, aber man will auch ihn auf Teufel komm raus böse machen. Und was denkt man denn was passiert, wenn man ihn in seinem Bestreben nach Eigenständig, immer weiter attackiert, sanktioniert, isoliert, und kaputt machen will, was er dort nach Jelzins Versagen aufgebaut hat? Wenn also auch er irgendwann in die Situation kommt, sagen zu müssen und ab 5:45 wird zurückgeschossen. Und dann wird es böse, und dann entstehen Lager, und Greultaten, eins gibt das Andere, und, und, und. Aber das sollte einem klar sein, man kann keinen "netten" Krieg führen. Und dann kommt das Denken, nur der erste Schuß ist Angriff, alles Andere ist Verteidigung, also verteidigen alle plötzlich nur noch, nach dem Prinzip, und wenn ich ihn jetzt nicht erledige, dann erledigt er mich,...

        Man läßt viele Dinge immer unter den Tisch fallen, weil Geschichte nun mal von den Siegern geschrieben wird, so wie auch heute noch die Alliierten bestimmen dürfen was in unseren Geschichtsbüchern steht, die an den Schulen gelehrt wird.

        Und dieser Krieg entsteht dadurch, weil das Geld am Krieg verdient, und deswegen sollte man dem derzeitigen Geldwesen die gemeinsame Front erklären, denn nur so könnte man dem entgehen, daß die Hochfinanz durch die Staatsverschuldung Nationalstaaten gegeneinander ausspielen können und zu feindlichen Übernahmen drängen, wie sie es jetzt mit den Amerikanern machen. Diese jedoch so geschickt sind, und Europa vorschicken. Und eigentlich will das Putin ja auch, in seinem Land, der Hochfinanz grenzen setzen, und auch Hitler wollte das damals, und daraus ist dann der Judenhass geworden, weil man eben nicht beim Namen genannt hat, und gesagt hat der Baruch und der Rothschild, und wie sie noch alle geheißen haben, sind es, die im Hintergrund in den Krieg treiben, sondern weil die Hochfinanz auffällig viel, aber durchaus nicht nur, jüdisch war, hat man dann den allgemeinen Judenhass daraus gemacht.

        Allerdings haben sie Beide, Putin wie Hitler den Fehler gemacht, diese ganze Entwicklung aus der Depression heraus, mittels Geld beschleunigen zu wollen. Sie haben also mitgemischt an den Devisen und Kapitalmärkten und waren/sind dadurch durch die Hochfinanz infiltrierbar.

        Löschen
      2. @ Anonym16. September 2014 10:18
        Teil 2

        Aber anders gedacht, was würde denn passieren, wenn wir, also Europa, uns solidarisch mit Rußland und China erklären würden, und gegen die USA Front machen würden? Es gäbe ebenso einen Krieg, weil auch das Russische System auf einem monopolisierten zinsbasierten Geldsystem aufgebaut ist und dementsprechend expandieren MUSS. Und geht das nicht mehr durch die nationale Wirtschaft, dann zwingt das Geldsystem auch dort, übergriffig auf andere Länder zu werden, dann würde die Hochfinanz aus den USA aussiedeln und man würde das amerikanische Volk versklaven.

        Man braucht sich die BRICS Idee doch nur anzuschauen. Das ist kein wirklich anderes System, ebenso monopolisiert mit Zentralbank, etc., etc. Zu glauben, daß Rußland nicht unterwandert ist von Globalem Geld ist meines Erachtens blauäugig, die gleich Blauäugigkeit die Hitler hatte, bis er erkennen mußte das es so ist, weil ein durch die Bank von England geschickter Finanzminister, Herr Schacht, mittels des BIZ das Finanzwesen Hitlerdeutschlands längst infiltriert hatte,...

        Man sollte die Aufarbeitung der Geschichtsschreibung nicht immer den radikalen Rechten überlassen, denn das hat man vor dem 2.WK auch getan, als diese begannen die Menschen darüber aufzuklären was der Versailler Vertrag doch für ein unhaltbarer Knebelvertrag war, und Deutschland in ewiger Knechtschaft halten würde, und das man dagegen aufbegehren müsse, etc., etc.

        Ein Hahnenkampf ist eine grausige Sache, denn eigentlich würden die gar nicht miteinander kämpfen, jedenfalls nicht so, aber man stattet sie mit scharfen Klingen an den Krallen aus, und hetzt sie aufeinander, so wie die Hochfinanz gerade mal wieder die Nationen aufeinander hetzen.

        Gruß aus Bremen

        Löschen