Montag, 6. August 2012

Chemtrails, Planet X und die Beobachtungen von Eskimos

Seit vielen Jahren wird über die Existenz eines riesigen, noch unbekannten Planeten spekuliert, dem die NASA den Namen "Planet X" gegeben haben soll. Für die Existenz dieses Planeten spreche "der unbegrenzte Vorrat an Kometen aus den Zonen des Kuipergürtels und der Oortschen Wolke. Ein weiter außen kreisender Planet könnte mit seiner Schwerkraft dafür sorgen, dass Materie aus der Oortschen Wolke in das innere Sonnensystem gelangt." (Quelle: Wikipedia)
Jüngst erreichte uns dieses Mail, dessen Inhalt wir gerne an Sie weitergeben:
"Liebes Team von Sauberer Himmel,
es ist denkbar, dass zur Zeit so viel gesprüht wird, da sie den Vorbeiflug von Planet X bzw. Nibiru damit verhüllen wollen bzw. die dadurch möglicherweise entstehenden Störungen von elektrischen Anlagen durch Chemtrails verhindern möchten.
Selbst die BBC hat in einer Dokumentation vom 18. Juni 2012 versehentlich diesen Planeten aufgenommen. Es gab durch diesen Planeten bedingt offenbar zwischen dem 8. und 12. Juli 2012 eine extrem starke Abschmelzung von Grönland-Eis, was auch von der NASA bestätigt wurde."
Denkbar? Sie sagen uns ja nicht, warum sie wie die Gedopten sprühen. Deshalb kann man auch nichts ausschließen.
Ernst nehmen sollte man jedenfalls die Aussagen der Eskimos und die Veränderungen, die diese naturnahen Menschen wahrgenommen haben.

Empfehlung:
Der Artikel von der Expertin Amy Worthingtone auf Global Research.

Kommentare:

  1. ...wer oder was sind die Gedoppten?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na wenn das dein einzigtes proplem ist

      Löschen
  2. Kommt wohl von 'dopen', müsste dann aber wohl 'gedopte' heissen. Da bin ich nicht so fit drin.

    AntwortenLöschen
  3. http://www.bmbf.de/pubRD/CE_Studie2011-Gesamt-final-Druck.pdf
    Studie aus 2011 des Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Climate bzw. Geoengineering.

    Unter "2.4.4 Geopolitische Einwände" kann man lesen:

    [A29 Dual-Use] Mit CE-Technologien werden zugleich potenzielle Massenvernichtungswaffen entwickelt (Keith 2000: 275; Corner und Pidgeon 2010: 30; Goodell 2010: 210ff;­ Robock 2008 a; ETC Group 2009 c: 34).

    Ein weiteres, prominentes Argument der CE-Debatte besagt:
    [A30 Klimakontrollkriege] Mit Climate Engineering versetzen wir zukünftige Generationen in die Lage, das Klima zu kontrollieren. Das birgt selbst ein großes Konfliktpotenzial und könnte sogar zu Kriegen führen (Hulme 2009: 351; Robock 2008a).
    Die Erstellung eines globalen Thermostats erzeuge damit mehr neue Probleme und Gefahren, als es bestehende Probleme löse, so das Argument.


    Unter 3.2.2. wird es richtig interessant:

    3.2.2 Aerosole in der Stratosphäre
    Reflektierende sub-Mikrometer Aerosole sind prinzipiell eine attraktive Methode zur ReWirksamkeit anhand duktion der kurzwelligen solaren Einstrahlung, da ein geringer Materialeinsatz eine große Reduktion der SW-Einstrahlung bewirken kann (Budyko 1982). ... Es existieren viele Vorschläge zur technologischen Umsetzung des stratosphärischen ­ Aerosol Schildes. Ein Patent aus dem Jahr 1991 behandelt das Einbringen von Aerosolen in die Strato­sphäre (Chang 1991). Ein neueres Patent behandelt ein Verfahren, in dem Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zum Ausbringen reflektierender Substanzen genutzt werden sollen (Hucko 2009). Die von Microsoft finanzierte Firma Intellectual Ventures fördert die Entwicklung eines „ Stratoshield “ genannten Verfahrens, bei dem die Aerosolerzeugung in der Stratosphäre über einen von einem Ballon getragenen Schlauch vom Erdboden aus bewirkt werden.


    So liebe Gemeinde, hier der Sargnagel für die Verschwörerkeule:

    3.2.4 Modifikation mariner Schichtwolken
    Erhöhte Aerosolkonzentrationen haben prinzipiell einen Einfluss auf Wolken, da sich durch mehr Kondensationskeime mehr Wolkentropfen bilden können, deren durchschnittliche Größe reduziert wird. Dies führt zu einer Erhöhung der Rückstreuung kurzwelliger Strahlung, also der Albedo (Twomey 1974). ... Ein Vorzug dieses Vorschlags ist der äußerst geringe Materialaufwand, der bei Einsatz dieser Maßnahme zu erbringen wäre. Eiskeime werden nur in sehr geringer Menge benötigt und Zirruswolkenmodifikation könnten beispielsweise durch Verkehrsflugzeuge an geeigneten Orten ausgebracht werden. Die benötigten Materialmengen liegen dabei im Bereich von einigen kg pro Flug.

    AntwortenLöschen
  4. http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/09/warum-es-planet-x-nicht-geben-kann.php

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/der-kuipergurtel-gibt-neue-ratsel-auf.php

      Und das der Mars in seiner Entwicklung einen enormen Impakt erlebte könnte ein weiteres Indiz darstellen ...

      Man darf wissen nicht nur Absorbieren, man muß es auch nutzen!

      Löschen
    2. ich habe nie behauptet, dass wir schon alles wissen und auch der kuipergürtel wird sicher noch die eine oder andere wissenschaftliche überraschung für uns bereit haben. das gleiche gilt für die oortsche wolke. dennoch bleibe ich dabei, planet x gibt es nicht und kondensstreifen sind kondensstreifen. ich halt mich da immer noch an ockhams rasiermesser. ;)

      Löschen