Dienstag, 14. Juni 2016

Kriegerische Deutsche, Doping und Putin über Medienfreiheit (Update)


Seppelt soll Unwahrheiten in seinem Doping-Dokumenten eingestanden haben, wie Sputnik News berichtet.

Der deutsche Pinscher des großen Herrchens OAA muss absolut Präsident Putin ans Bein pinkeln. Ich frage mich, ob der Gartenzwerg Hajo Seppelt sich seine Flegeleien gegenüber einem US-TV-Team geleistet hätte. Natürlich sind sie glücklich, der großen Sportnation Russland eins auswischen zu können und bei den OS nicht abermals  erleben zu müssen, wie Russland einen Sack Medaillen nachhause schleppt. Widerliche Kleingeister.


Kriegerische Deutsche, Doping und Putin über Medienfreiheit


Stefan Lindgren
13. Juni 2016


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Deutscher Schachzug vor den Olympischen Spielen
Sovinform - Vorläufer von Russia Today
Deutschlands Leichathletikverband fordert, dass das Internationale Komitee Russland und Kenya von der Teilnahme an den OS in Brasilien ausschließt.
Die deutsche Öffentlichkeit ist stark von vier Dokumentar-Filmen von Hajo Seppelt beeinflusst worden, die vom ARD ausgestrahlt wurden (siehe http://hajoseppelt.de/).
Die weitreichenden Anklagen gegen Russland beruhen auf Zeugenaussagen von Personen, die selbst beim Doping mitgemacht haben und ein offenbares Interesse haben, andre zur Verantwortung zu ziehen.

Mit Hinweis, dass die Initialen „WL“ auch die Initialen des rusischen Sportministers Vitali Mutko sind, behauptet Seppelt, dass „Putins Sportminister“ im Doping verwickelt ist.

Als die russische Fernsehjournalistin Olga Skabejewa Seppelt in Köln interviewte und verlangte, die Dokumente über seine Behauptungen zu sehen, ging Seppelt dazu über, sie physisch anzugreifen.

Als Skabejewa zufällig sagte, „sie ist stolz auf ihr Land“, verlor Seppelt die Contenance und schrie „Du darfst nicht stolz auf dein Land sein“. Danach entriss er ihr das Mikrofon und schubste sie raus aus dem Team. Er drohte auch, ihre TV-Kamera zu zerschlagen, rief die Polizei an und behauptete, dass sie sich ungesetzlich in seine Lokale eingeschlichen habe.

„Vesti nedeli“ zeigte am Sonntag, wie ein Mitarbeiter von Seppelt das Fernsehteam zu dem zuvor abgemachten Interview führte.

Das russische Außenministerium protestierte gegen die Behandlung der russischen Journalistin und ihr Team.

Tass vom 10. Juni; Vesti nedeli vom 12. Juni

Mutko verlangt, dass die falschen Tests gestrichen werde

Russland verlangt, dass alle Dopingproben des Olymischen Komitees der Olympischen Spiele von 2008 und 2012 ungültig erklärt werden auf Grund von Mängeln im Analyse-Prozess.

„Ein Laboratoirum, das fälschlicheweise ein Testresultat als positiv erklärt, muss seine Akkreditierung verlieren und alle Proben, die es getestet hat, müssen ungültig erklärt werden.“ sagte Russlands Sportminister Mutko am Mittwoch.

IOK berichtete von 55 positiven Resultaten bei neuen Tests von gelagerten Proben aus Beijing 2008 und London 2012. Das IOK sagt, dass 22 russische Sportler betroffen seien, inklusive mehrere Medaillengewinner.

Russiche Beamte sagen, dass zwei der Sportler reingewachsen wurden, als ihre „B“-Proben negativ getestet wurden.

Mutko sagt, dass diese beiden Fälle ein hinreichender Grund seien, die ganzen Neu-Tests abzuschreiben.

Der russische staatliche Sportkanal Match TV hat zuvor berichtet, dass 10 russische Medaillenträger positiv getestet wurden, allein in Beijing. Einer dieser Sportler, der Bronze-Gewinner Denis Nisjegorodow ist später negativ getestet worden genau wie der Ruderer Alexander Kornilow.

Russland, das 2005 ein eigenes anti-Doping-Labor einrichtete, unterstreicht seinen Willen, gegen das Doping zu kämpfen. Ein früherer Beamter im russischen Leichtathletikverband ist angeklagt wegen seiner Mitarbeit an ungesetzlichen Dopingprogrammen.

Das IOK hat die neu-Tests in einem Labor in Lausanne (Schweiz) durchführen lassen, dass von WADA akkreditiert wurde.

Am Freitag wird der internationale Leichtathletikverband IAAF beschließen, ob Russland von den OS ausgeschlossen wird.

Die Zeit vom 12. Juni; Vesti nedeli vom 12. Juni

Putin über Medienfreiheit

Regierungen sollten nicht automatisch Nachrichten, die ihnen nicht gefallen, als Propaganda einstufen, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin auf einem Medienforum vor dem 75. Geburtstag von Russia Today. Putin betonte den Bedarf an objektiven Nachrichten, die auf Fakten gegründet sind.

„Heute, wie auch früher, ist die wichtigste Aufgabe der Journalistik, nach der Wahrheit zu suchen“, sagte Putin. „Die Allgemeinheit muss auch Zugang zu alternativen Gesichtspunkten erhalten können.“

Russia Today ist ein russischer internationaler Nachrichten-Konzern, der auf das legendarische Sovinformburo zurückgeht, das im Juni 1941 gebildet wurde, zwei Tage nach dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieg.

Millionen Menschen in der Sowjetunion und in der ganzen Welt fanden Hoffnung und Glauben an die engültige Niederlage der Nazis, indem sie Juri Lewitans unvergesslicher Stimme lauschten.

Sovinformburo wurde später in Novosti Press umgewandelt, dann in RIA Novosti und schließlich in Rossija segodnja (Russland heute) Internationale Informations-Agentur.

Russia Today gibt heute Nachrichten in unterschiedlichen Formaten heraus und in mehr als 30 Sprachen. Der Konzern hat Büros in 32 Ländern.

Die Majorität der russischen Bürger sind nicht der Meinung, dass der Kreml eine Bedrohung für die Meinungsfreiheit im Lande ist, konstatiert Moscow Times [in ausländischem Besitz. d. Ü.] mit Hinweis auf die Meinungsumfragen des Levadainstituts.

Dmitri Kiseljow, Chef von Russia Today, wurde früher für seinen Einsatz für die russische Demokratie vom Westen belohnt, aber heute steht er in der EU und den USA auf der Schwarzen Liste.

Der Präsident nahm auch an der Vorstellung des Buchs „Putin. Inside View of Power“ des deutschen Journalisten Hubert Seipel teil und sprach mit dem Verfasser.
kremlin.ru vom 7. Juni, tol.org vom 8. Juni 


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