Donnerstag, 1. März 2018

Ost-Ghuta: Wer verhindert das Ende der Schlacht?

Karin Leukefeld
 
27.02.2018


Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Samstag auf die Resolution 2401 geeinigt, die einen 30-tägigen Waffenstillstand für ganz Syrien fordert. Auf dem Schlachtfeld in den Ost-Vororten von Damaskus sind Zivilisten zwischen den Fronten in höchster Gefahr. Doch wer sind die Kämpfer, die angeben, die Zivilisten und die „syrische Revolution“ zu verteidigen?
Die Belagerung der östlichen Vororte von Damaskus soll aufgehoben werden, so die Resolution. Wöchentliche Hilfskonvois sollen nicht nur die östlichen Vororte, sondern auch die von der Nusra Front belagerten Ortschaften Kefraya und Fouah in Idlib sowie den vom „Islamischen Staat“ (IS) und der Nusra Front besetzten Ortsteil Yarmuk, das ehemalige Palästinenserlager in Damaskus, versorgen. Kranke und Verletzte sollen evakuiert werden. Der Waffenstillstand gilt nicht für militärische Operationen gegen den selbst ernannten IS, Al Khaida und die Nusra Front und deren Verbündete.

Wiederholte Interventionsdrohung aus dem Westen

Diese Ausnahme war nur auf Drängen Russlands aufgenommen worden, während westliche Staaten sich Tage lang geweigert hatten. Da „ganz Syrien“ erwähnt wird, gilt die Resolution auch für die Region um die Kleinstadt Afrin in der Provinz Aleppo. Die kurdischen Kampfverbände haben bereits erklärt, die Resolution zu respektieren. Von türkischer Seite und den mit der Türkei verbündeten islamistischen Kampfverbänden gibt es offiziell keine Stellungnahmen. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte nach der Abstimmung, ein Waffenstillstand könne nur vor Ort durch direkte, anstrengende und komplizierte Verhandlungen erreicht werden. Russland wäre zudem wichtig gewesen, dass die Resolution keinen militärischen Einsatz gegen Syrien beinhaltet. 

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Quelle - källa - source

 

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