Donnerstag, 13. Dezember 2012

Zunehmende Unterstützung für 'Frieden im Kongo'


In den mehr als hundert vergangenen Jahren hat es im Kongo mindestens drei Holocausts gegeben. Der größte begann Ende des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert unter der Regierung des belgischen Königs Leopold II. Man schätzt die Zahl der Opfer bei seiner brutalen Plünderung des Landes auf ca. 9 Millionen Menschen. Dafür ist er mit vielen monumentalen Statuen geehrt worden. Die heutigen Vergewaltiger des Kongo wie etwa Obama werden mit Nobelpreisen geehrt. Die wenigen Stimmen, die seither gegen die Verbrechen protestiert haben, wie jene von August Bebel, sind immer wirkungslos verhallt. Tragen wir dazu bei, dass es nicht wieder und wieder geschieht.
Der 9 Millionenfache Mörder Leopold II

Die Freunde des Kongo

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die Einnahme von Goma durch die M23-Miliz im November hat einen Schock in der ganzen demokratischen Republik Kongo und der Region der Großenn Seen in Afrika hervorgerufen. Größtenteils auf ausländischen Druck hin hat die Miliz die Kontrolle über die Stadt an die Regierung von Kongo zurückgegeben. Doch die M23-Miliz steht immer noch wenige Kilometer außerhalb der Stadt und man glaubt, dass sie viele ihrer Leute in ziviler Verkleidung in der Stadt gelassen hat. Außerdem kontrolliert die M23 immer noch mehrere Schlüsselstädte, die sie in der Nord-Kivu-Provinz des Kongo erobert hat.
Die Expertengruppe der Vereinten Nationen (GOE) berichtete, dass die Ruandischen Streitkräfte an der Einnahme von Goma beteiligt waren, wie auch an der Einnahme der anderen Städte.

”Während ihrer Mandatszeit hat die Gruppe wiederholt gefolgert, dass die Regierung von Ruanda (GoR) mit der Unterstützung von Alliierten in der Regierung von Uganda die M23-Rebellion geschaffen, ausgerüstet, trainiert, beraten, verstärkt und direkt befehligt hat. Die ursprünglich von der Gruppe gesammelten Informationen über die Einnahme der Stadt Goma bestätigen diesen Schluss.” Hier kann der Bericht als PDF gelesen werden!

Trotz der überwältigenden Beweislage über die Verwicklung Ruandas und Befehligung der M23-Miliz ist die Reaktion der internationalen Gemeinschaft zögernd und nicht ausreichend.

Friedensgespräche, Resolutionen, Berichte, Gipfeltreffen und Kongress-Anhörungen mögen gehalten werden, doch Stabilität wird unerreichbar bleiben, solange nicht die illegalen Netzwerke und die von Ruanda und Uganda unterstützten Milizen aufgelöst werden. Der Mangel politischen Willens auf internationaler Ebene, die Schlüsselfiguren, die für die Instabilität und das Leiden in der Region verantwortlich sind, zur Verantwortung zu ziehen (insbesondere Paul Kagame von Ruanda, Yoweri Museweni von Uganda und Joseph Kabila von DRKongo), haben dazu beigetragen, den Konflikt im östlichen Kongo endlos zu verlängern.

Der Sprecher der 'Freunde des Kongo' Kambale Musavuli vermittelt seine Ansichten über die Rolle, die von der internationalen Gemeinschaft gespielt werden kann, um für Frieden und Stabilität in der Region beizutragen, im 'Room for Debate Commentary' der New York Times und auf Al Dschasiras ”Inside Story”.
Wir nähern uns schnell einem globalen Konsens, der für konkrete und sinnvolle Aktionen nötig ist, um die Krise im Kongo umfassend anzugehen. Der Druck muss auf allen denkbaren Ebenen der internationalen Gemeinschaft aufrecht erhalten werden, den Kongo auf der Tagesordnung zu behalten, bis das Land Frieden und Stabilität erreicht hat. Besucht die Krisenabteilung der 'Freunde des Kongo' und beteiligt euch an den laufenden Aktionen und lest die neuesten Updates, Nachrichten, Berichte, Resolutionen und Veranstaltungskalender.



1. U.N. Ambassador Questioned on U.S. Role in Congo Violence,    By Helene Cooper, New York 
Times 
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2. The United Nations Group of Experts send letter to the Security Council documenting Rwanda's 
role in the capture of the city of Goma 
Read (PDF)>>

3. United Nations Security Council extends sanctions on M23 militia
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4. United States Senate voted to sanction those helping M23 in Eastern Congo
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5. The United Kingdom withholds £21m million in aid to Rwanda
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6. Southern African Development Community tackles Congo Crisis
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7. The African Union Peace and Security Council Communique on DRC
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8. Council of European Union Statement on the DRC
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9. United States Congressional Hearing on the DRC
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      * Read testimony by Asst. Sec. of State for Africa, Johnnie Carson>>
      * Read other Congressional Testimonies>>
 
10. Africans Act 4 Africans call on African leaders to stand up for Congo
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