Anton Linnik
14.05.2015
Aus dem Russischen: Drug
Der Ukraine gelingt es nicht, sich mit
den Kreditoren zu einigen. Die privaten westlichen Fonds wollen das
Land nicht auf eigene Kosten retten und weigern sich, die Hauptsumme
der Anleihe abzuschreiben. Das Ministerium der Finanzen ruft dazu
auf, bis zum Juni einen Kompromiss zu finden. Die Situation ist so
kompliziert, dass zur Lösung des Problems einen Monat früher als
geplant die Mission des Internationalen Währungsfonds in der Ukraine
angekommen ist.
«Der ukrainische Präsident begibt sich wieder nach Berlin, und wieder wird er mit leeren Händen heimkehren», so fängt der Artikel in der 'WirtschaftsWoche' heute an. "Retten Sie tatsächlich oder retten Sie überhaupt nicht!» ist der Artikel überschrieben. Die Rettung der Ukraine, so der Autor des Artikels, wird teuer werden: im Verlaufe von den nächsten 10 Jahren braucht das Land 60-100 Mrd., hat der Leiter des Wiener Zentrums zur Analyse der Wirtschaften Osteuropas bei der Raiffeisenbank Günter Dojber berechnet. «Ungefähr die Hälfte dieser Summe sollen die westlichen Staaten und deren Institutionen bezahlen und die andere Hälfte von privaten Investoren kommen, sowohl ukrainischen als auch ausländischen," heißt es im Artikel.
«Der ukrainische Präsident begibt sich wieder nach Berlin, und wieder wird er mit leeren Händen heimkehren», so fängt der Artikel in der 'WirtschaftsWoche' heute an. "Retten Sie tatsächlich oder retten Sie überhaupt nicht!» ist der Artikel überschrieben. Die Rettung der Ukraine, so der Autor des Artikels, wird teuer werden: im Verlaufe von den nächsten 10 Jahren braucht das Land 60-100 Mrd., hat der Leiter des Wiener Zentrums zur Analyse der Wirtschaften Osteuropas bei der Raiffeisenbank Günter Dojber berechnet. «Ungefähr die Hälfte dieser Summe sollen die westlichen Staaten und deren Institutionen bezahlen und die andere Hälfte von privaten Investoren kommen, sowohl ukrainischen als auch ausländischen," heißt es im Artikel.




