Sonntag, 3. Mai 2015

US-Geheimdienst feiert den 1. Mai mit ein paar hundert Toten in Syrien und Jemen


Einar Schlereth
3. Mai 2015


Wie Moon of Alamba gestern meldete, haben die USA in Syrien einen Luftangriff gegen die ISIS in dem Dorf Birmahle geführt. Doch gab es in dem Dorf nicht einen ISIS-Mann, sondern ausschließlich Zivilisten, von den 52 getötet wurden, darunter sieben Kinder. 13 Menschen liegen immer noch unter den Trümmern. Die ISIS befand sich ein paar Kilometer weiter. Tja, SORRY, collateral damage. Obwohl Sorry haben sie natürlich nicht gesagt, denn sie wussten ja genau, was sie tun. Einen Schlag gegen den Präsidenten Basher al-Assad.

Im Jemen waren sie noch besser. Da gab der US-militärische Geheimdienst den Saudis ein wichtiges Ziel – ein Gebäude voller Huthis. Aber Teufel auch, es war nicht ein Huthi drinnen, sondern nur Kranke, Ärzte und Krankenschwestern. 58 Tote und 67 Verletzte. Solche Kriege lieben die USA. Selber in absoluter Sicherheit sitzen und dabei so viele 'Sandnigger' wie möglich umzubringen.
Im übrigen hatte ich vor kurzem von Jamar Benomar berichtet, dem UN-Sonderbotschafter im Jemen, der aus Protest zurückgetreten war. Die eigentlichen Gründe für seinen Rücktritt hat er jetzt in einem Interview mit dem Wall Street Journal enthüllt: „Als diese Bombenkampagne  begann, wurde eine wichtige Sache völlig übergangen, und zwar, dass die Jemeniten nahe daran waren, ein Abkommen über die Teilung der Macht unter Einschluss auch der Huthis zum guten Ende zu bringen“.

Da wurden die Saudis schnell von dem US-Empire angefeuert, mit dem Bomben zu beginnen, was die Gespräche zum sofortigen Ende brachte. Alle Ziele, die im Jemen von den Saudis angegriffen werden, liefert der US-Miltitär-Geheimdienst.

Damit wird den gekauften al-Qaida-Verbrechern direkte militärische Unterstützung geleistet, genau wie in Syrien auch. Außerdem versucht die Saudi-Mafia mit allen Mitteln – d. h. vor allem Petro-Dollars - die verschiedenen Stämme zur Anerkennung der al-Qaida zu bringen.

Quelle - källa - source

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