Sonntag, 23. Oktober 2011

Indien: Wo Verfälschung von Nahrungsmitteln das ertragreichste Geschäft ist


von Devinder Sharma am 20. Oktober 2011


Vergangene Woche hat das Ministerium für Gesundheit und Familie in Punjab 2000 Liter synthetischer Milch beschlagnahmt. In Chandigarh hat die Verwaltung bisher 30 Tonnen Süßigkeiten in der vergangenen Woche zerstört – 30 Tonnen bedeuten 30000 dibbas (Gebäck) von je einem Kilo. Dies sind keine isolierten Vorfälle. Die örtlichen Zeitungen sind voll mit Nachrichten über verfälschte Süßigkeiten und Trockenobst, und auch mit Berichten über die unhygienischen Bedingungen, unter denen die blühende Süßigkeitsindustrie arbeitet. Nicht nur in Punjab kommen aus dem ganzen Land schockierende Berichte über Verfälschung und unechte Süßigkeiten/Milchprodukte herein. Die Verfälschung von Nahrungsmitteln ist sicher eine der größten und blühendsten Industrien.
Jetzt kommt die Festsäson. Während ihr feiert und Süßigkeiten austauscht, haben die kleinen Geschäfte in eurer Nachbarschaft ihre große Zeit. In den nächsten Wochen werden tonnenweise Süßigkeiten, Gebäck, Milchprodukte und Fertiggerichte verkauft. Wieviel davon wird von guter Qualität und sicher für den Konsum sein? Ratet mal.
Schauen wir uns ein paar gewöhnliche Verfälschungen an, denen ihr wahrscheinlich begegnen werdet. Synthetische Milch, die in Patiala beschlagnahmt wurde, und für Süßigkeiten, ghee, khoa, Crême und andere Milchprodukte verwendet wird, ist dafür bekannt, irreparable Schäden an Organen hervorzurufen. Sie ist natürlich ein Gesundheits- Risiko, aber wenn man schon an Herz- und Nierenkrankheiten leidet, wird das Problem noch ernster. Urea, was zur Herstellung von synthetischer Milch benutzt wird, ist besonders schädlich für die Nieren und Ätznatron ist ein langsam wirkendes Gift für Leute, die an Bluthochdruck und Herzproblemen leiden.
Die Chancen, dass Khoa-Süßigkeiten und desi ghee auch verfälscht wurden, sind groß. Obendrein werden schädliche Farbstoffe und sonstige Rohmaterialien verwendet. Farben, die häufig verwendet werden, enthalten Blei und Arsen, was die Nieren schädigt. Man bezahlt einen deftigen Preis für mithai, der in desi ghee zubereitet wurde, und man erhält dafür keine Nährstoffe, sondern Tierfett, gemahlene Tierknochen und Mineralöle. Jene, die sich desi ghee nicht leisten können, kaufen vanaspati, was auch verfälscht ist. Es wird gewürzt mit Stearin, ein Nebenprodukt von Palmöl, das zur Bereitung von Seifen benutzt wird.
Während derlei Ghee-Herstellung in Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Bihar, Madhya Pradesh, Rajasthan und Maharashtra sehr verbreitet ist, gibt es auch einen ausgedehnten khoa-Handel. Man nimmt an, dass 90 % der vanaspati, die auf dem Markt sind, die Vorschriften des Gesetzes zur Verhütung von Nahrungsmittelverfälschung (PFA) verletzen.
Diese Verfälschung ist so verbreitet, dass selbst die Pistazien, die in Süßigkeiten verwendet werden, nicht verschont werden. Skrupellose Händler verwenden stattdessen Erdnüsse von schlechter Qualität, in kleine Stücke gehackt und dann mit Kunstfarbstoffen versetzt. Von verfälschten Pistazien kann man Symptome von Halsbrennen, ernsten Kopfschmerzen, Erbrechen und in ernsten Fällen gravierende Folgen bei schwangeren Frauen bekommen. Aber wenn das Kind deformiert geboren wird, wird es praktisch unmöglich sein, dies mit Verfälschung von Nahrungsmitteln in Verbindung zu bringen.
Ich könnte fortfahren, die schädlichen Auswirkungen von verfälschter Nahrung auf eure Gesundheit aufzuzählen. Aber was bestürzend ist, das ist die vollständige Gleichgültigkeit der Konsumenten und auch der Aufsichtsbehörden, die die Nachteile von verfälschter Nahrung, Früchten und Gemüse kontrollieren sollen. Es ist dringend notwendig, gegen diese skrupellosen Händler und Bauern entschieden einzuschreiten. Das wird einige Zeit dauern, aber lasst uns anfangen mit dem, was wir tun können. Außer Anzeigen beim Amt für Gesundheit habe ich zwei Vorschläge:
Auf Grund einer Reihe von Fernsehprogrammen im vergangenen Jahr, werdet ihr überrascht sein zu erfahren, dass die Konsumenten in Meerut, einem Zentrum der Nahrungsmittelverfälschung khoa-Produkte boykottierten. Die Händler mussten tonnenweise khoa-Süßigkeiten wegwerfen, als die Feiertagssäson vorbei war. Wenn das in Meerut geschehen kann, dann kann es auch in eurer Stadt oder eurem Dorf passieren. Weigert euch einfach, Süßigkeiten zu kaufen und ihr seid auf der sicheren Seite.
An die Händler und Großproduzenten. Warum können sie nicht einen Verband gründen von jenen Händlern/Produzenten, die garantieren, dass sie Qualitätsprodukte verkaufen? Warum können sie nicht standardisierten Qualitätsnormen folgen, die vom Gesundheitsministerium vorgeschrieben werden? Ein solcher Verband könnte sich für Qualität verbürgen  und überall Listen verlässlicher Händler/Produzenten veröffentlichen. Das wäre der einzige Weg, das Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen.

Das Original liegt hier.

MORD-AG US/NATO erfolgreich - Gaddafi und Moutassim sind tot

Es stimmt also wirklich -  zwei große Freiheitskämpfer wurden kaltblütig ermordet. Muammar Gaddafi hat sein Leben lang für die Unabhängigkeit und Freiheit gekämpft. Moutassim nur sehr kurz. Aber angesichts seiner Tapferkeit im Kampf an der Seite seines Vaters gegen die Übermacht einer niemals gesehene Mordmaschinerie und angesichts seines würdigen Todes sollten wir alle über seine Playboy-Sünden hinwegsehen.
Aber natürlich sind all die Gerüchte über Abwässerkanäle, Gewinsel und Feigheit vor den Ratten reine Lügen gewesen, um den großen Muammer herunter in ihren Dreck zu ziehen.
Ich weiss nicht, ob es so klug von Gaddafi war, sich in Sirte aufzuhalten. Ich dachte, er wäre irgendwo im Zentrum oder im Süden des Landes gewesen, um von dort in relativer Sicherheit weiter auf die Geschicke des Landes Einfluss zu nehmen. Als Symbol der libyschen Revolution und Unabhängigkeit wäre er meiner Meinung dem Land weiterhin von großem Nutzen gewesen.
Sicher ist, dass er in den Herzen der Menschen weiterleben wird. Und in der Zukunft, wenn all dieses Schurkenpack, von Obama bis Sarcozy, Cameron & Co., von dem Abschaum ganz zu schweigen, der sich nun als Regierung aufspielt, längst vergessen sein wird, wird Muammar Gaddafi in der Geschichte den ihm gebührenden Platz einnehmen.
Ein Hoffnungsschimmer ist, dass sowohl Saif und vor allem Khamis am Leben sind. Saif wurde von den Stammesvertretern zum Führer des Widerstandes gewählt und Khamis, der die erfolgreiche Taktik und Strategie des Widerstands entwickelt hat, wird wohl in der Armee eine bedeutende Rolle spielen.

Samstag, 22. Oktober 2011

Allerneueste Nachrichten zu Libyen - von Leonor Massanet vor Minuten eingestellt

Hiermit muss ich kurz Leonor vorstellen. Sie ist eine junge Spanierin, die bis zuletzt (dem Einmarsch der Ratten auf dem von der NATO freigebombten Weg) in Tripolis war und täglich wichtige Nachrichten schickte. Sie hat einen Blog, auf dem sie gerade diese Nachricht übermittelt hat, die ihrerseits wieder von dieser Webseite vom 21. Oktober 2011, 11:54:40 kommt (auch wenn die benutzten Quellen sehr seriös sind, will ich doch zur Vorsicht mahnen, da die Familie von Muammar Gaddafi und auch seine Tochter in Algerien seinen Tod bestreiten. Auch mehrere andere Quellen (u. a. diese) bezweifeln zumindest sehr stark - mit guten Argumenten - die verschiedenen Todesversionen).

Dieser Bericht stammt von Telesur und basiert auf Algerian Press Reports und wurde von Moussa Ibrahim, Pressesprecher der legitimen libyschen Regierung, aus dem Spanischen übersetzt. Dr. Ibrahim bestätigte den Tod von Gaddafi durch Bomben der NATO. 
"Er fordert das libysche Volk auf, stark zu bleiben, und wiederholte die Worte Gaddafis in seiner letzten Rede: "Ihr müsst weiterhin Widerstand leisten, auch
wenn ihr meine Worte nicht mehr hört."

Moussa Ibrahim bestätigte am Donnerstag den Tod von Muammar Gaddafi. Sein Auto-Konvoy wurde von NATO-Flugzeugen bombardiert. Er betonte, dass er nicht nur die Kugeln der NTC starb, sondern an den Wunden der Raketen.

Die Rebellenverräter brachten ihn in einem Pickup nach Misrata, aber Muammar starb unterwegs. Da schossen die Rebellen ihn in den Kopf und den Bauch, um vorzutäuschen, dass er durch die Kugeln der Rebellen gestorben sei.

Moussa Ibrahim erklärte ferner, dass Saif al Islam, der Sohn Gaddafis und Führer des Widerstandes am Leben ist.

Eine weitere eben eingegangene Nachricht von Leonor lautet (es ist offenbar eine Google-Übersetzung aus dem Russischen ins Englische, die ich redigiere, damit sie verständlich wird):
Alexander Grigoriev von 'Argumenty.ru' sagt: Khamis Gaddafi zeigt, dass er am Leben ist.
In den kommenden Tagen wird der TV-Kanal 'Al-Libya' eine Video-Botschaft von Khamis Gaddafi, dem Sohn des ermordeten Führers Muammar Gaddafi, senden. Sie wurde heute morgen eingespielt. Und Khamis gibt zweifelsfreie Details, dass er am Leben ist und sich in Libyen wohlauf befindet und den Kampf gegen die Invasoren und die Verräter ihres Volkes fortsetzt.
"Die Video-Botschaft kann nicht auf die übliche Weise geschickt werden, via Internet oder Email, weil dadurch der Standort von Khamis verraten würde. Mehrere Exemplare sind uns durch vertrauenswürdige Personen überbracht worden, und sobald es nur möglich ist, werden wir sie in 'Al-Libya' ausstrahlen.

Von Kollegen kennen wir nur eine grobe Zusammenfassung. Khamis spricht vom Tod seines Vaters, von den jüngsten Treffen mit Stammesführern, über die kommende Rede an die libysche Armee und über die Verräter des Volkes.

Meine Anmerkung: Ich weigere mich nach wie vor, an Muammar Gaddafis Tod zu glauben. Mag sein, dass der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Aber es würde mich nicht wundern, wenn Muammar den ganzen Rummel um 'seinen Tod und Beerdigung' abwartet, die öffentliche NATO-Erklärung zum Ende der 'Operation', um dann an die Öffentlichkeit zu treten.

Libyen – religiöse Raserei versus Anstand und Ritterlichkeit


Einar Schlereth

Libyen ist ein großer Spiegel, in dem nicht nur wir, sondern große Teile der Menscħheit ihre eigene Geschichte wiedererkennen können. Wenn wir uns diese irren Haufen des NTC und der NATO-Soldadeska anschauen, mit welcher Besessenheit sie rasen und wüten und schlachten und foltern, dass einem übel wird, dann versteht man auch, warum die Libyer sich bis zum Letzten wehren, um dieser Meute nicht in die Hände zu fallen.
Aber lasst uns trotzdem hinschauen, denn was wir da sehen, ist genau das, was das christliche Abendland seit fast 1700 Jahren – seit Konstantin der „Große“ 325 u. Z. das Christentum zur Religion des Staates (zwingend vorgeschrieben für alle Bürger) erhoben hat – erst im Mittelmeerraum, dann in Europa und am Ende in der ganzen Welt betrieben hat.
Zuschlagen und tot machen. Wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns. Also abmurksen und zwar so grausam und unmenschlich wie nur möglich. Denken wir daran, dass die Kreuzzüge nicht erst gegen die Moslem im 12. Jahrhundert begannen. Die begannen sofort, nachdem die Christen die Macht in Händen hielten. Insbesondere gegen die Heiden, aber auch gegen die Eigenen. Alle, die nicht die gerade offizielle Version des Christentums billigten, waren Abtrünnige, Ungläubige. So wurden beispielsweise die Arianer in Spanien mit Stumpf und Stiel ausgerottet. Und was die Moslem heute sind, das waren über Jahrhunderte hinweg die Slawen. Karl der „Große“ hat sich nicht nur gegen die Germanen hervorgetan, sondern er hat auch schon die Kreuzzüge gegen die Slawen begonnen, die von Generationen christlicher Kaiser, Fürsten, Grafen mit Eifer fortgeführt wurden. Schon damals ging es auch um Kolonisierung. Das Land, das Hab und Gut der Menschen stehlen und sie versklaven. Der unausrottbare Russenhass hat tiefe Wurzeln.
Als dann Europa endlich weitgehend „pazifiziert“ und „christianisiert“ war, richtete man das Augenmerk auf die Moslem und ihre Bastionen in Europa. Die 'Reconquista' wurde in Angriff genommen, von Anfang an als Kreuzzug ausgewiesen. Alle, die daran teilnahmen, konnten das Seelenheil erringen. Es dauerte Jahrhunderte, aber man leistete auch gründliche Arbeit. Eine umgekehrte 'Reconquista' wäre nie möglich gewesen, weil es keine Moslems mehr in Spanien gab. Denn sie wurden ausgerottet, und da man gerade dabei war, wurden die Juden gleich mit ausgerottet, so dass das allerchristliche Spanien das erste judenfreie Land Europas wurde. Man machte nicht den Fehler, den die Araber in Spanien begingen: die Christen unbehelligt und am Leben zu lassen. Die hatten die Araber ja auch als Befreier begrüsst, nachdem sie von ihren eigenen christlichen Königen bis aufs Blut ausgebeutet worden waren.
Gleichzeitig wurden auch die Kreuzzüge im Osten begonnen. Vordergründig ging es um die 'Befreiung' der Geburtsstadt des lieben Jesulein, aber im Grunde natürlich um die Reichtümer des Ostens und die Handelswege nach Indien und China. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor.
Noch bevor die Reconquista 1492 mit dem Fall von Granada abgeschlossen war, hatte der kastilische König Heinrich III die Armee „unter dem Deckmantel christlicher Mission, aber doch eher aus wirtschaftlichem Interesse, auf die Kanaren geschickt.“ Fast 100 Jahre dauerte der Widerstand der Guanchen, bis er 1496 in Blut erstickt wurde.
In jenem schicksalschweren Jahrzehnt am Ende des 15. Jahrhunderts „entdeckte“ 1492 Kolumbus Amerika. Nun, über die „Heldentaten“ der Spanier und später der Portugiesen sind wir ja hinreichend unterrichtet. In einem knappen Jahrhundert ca. 60 Millionen Indios in gediegener Handarbeit ausgerottet. Heute wird ja gerne gesagt, dass es die europäischen Krankheiten waren, von denen die meisten Einwohner dahingerafft wurden. Man „vergisst“ nur die Kleinigkeit, dass die „heroischen“ Eroberer ja schnell den Trick mit der Krankheit heraushatten und Völker, die zur Eroberung vorgemerkt waren, mit Geschenken wie verseuchten Decken bedachten (was im übrigen viele Jahrhunderte später von den Amerikanern an den Indianern auch durchexerziert wurde). Der Rest wurde dem 'lieben Gott' überlassen.
Die anderen Europäer traten schnell in die Fußstapfen der Spanier. Engländer, Holländer, Franzosen vorneweg, Deutsche, Belgier dackelten hinterher. Um dem gegenseitigen Gemetzel ein Ende zu bereiten, wurde dann auf der ruchlosen Berliner Konferenz oder auch Kongokonferenz 1884 die restliche Welt auf dem Reißbrett aufgeteilt und die Einflusszonen abgesteckt. Nun legten die Herren Kolonisatoren eine Blutspur nach der anderen über die Erde. Sie waren alle gleich – in Namen der Missionierung, der Zivilisation, des Fortschritts wurde gemordet, geraubt, geplündert, versklavt und vergewaltigt. Den Vogel schoss Leopold II ab, dem es gelang, in einem knappen viertel Jahrhundert ca. 9 Millionen Kongolesen zu ermorden und nebenher Milliardengewinne aus dem Land zu ziehen. Die Deutschen, Engländer, Holländer versuchten nach Kräften, es ihm gleichzutun.
Bald traten dann auch die Amerikaner auf den Plan, die ja nach ihrem 'Freiheitskrieg' erst einmal damit beschäftigt waren, die Indianer auszurotten und das Land bis zum Pazifik auszudehnen. Inzwischen war die Welt leider unter den großen Räubern aufgeteilt, weshalb die Amis sich den schwächsten aussuchten – die Spanier – und ihnen Kolonien abjagten – die Philippinen und Kuba. Nebenher beraubten sie Mexiko eines Drittels seines Territoriums. Und dann erklärten sie ganz Lateinamerika als ihren Hinterhof und ihr Einflussgebiet.
Durch eine raffinierte Politik, die diplomatische Umschreibung für Heuchelei, Betrug in großem Maßstab, Verrat, auch in großem Maßstab, Subversion, Infiltration, alles in Verbindung mit Drohungen, Putschen, Morden und Kriegen haben sie sich an die Spitze katapultiert, zu einer Supermacht, die mit über tausend Militärbasen fast die gesamte Welt im Würgegriff hält. Eine Liste aller US-Kriege brauche ich hier nicht anzuführen, das hat William Blum erschöpfend geleistet.
Doch gegen Ende des 20. Jahrhunderts brach die UdSSR auseinander. Der alte Feind verschwand über Nacht. Was tun mit den all den Waffen, den Militärbündnissen, den Basen. Ernsthafte Überlegungen wurden angestellt, endlich die Atomwaffen zu beseitigen und abzurüsten und das Geld vernünftig zu verwenden. Doch vor diesem Schreckensszenario bewahrte uns die Schaffung eines neuen Feindes: der Islam und die Terroristen. Maßgeblichen Anteil daran hatten die Israelis.
Den USA und Israel gelang es, die alten Kolonialmächte zu mobilisieren und das gewaltigste Militärbündnis aller Zeiten zu schaffen – die NATO. Die ersten Kriege gegen islamische Länder – Irak und Afghanistan – führten zu verheerenden Niederlagen. Trotzdem wird diese Politik fortgesetzt, da man glaubt, durch die neuen Zauberwaffen, die DU-Bomben und die Drohnen, die moslemische Welt und nun auch Afrika endgültig in die Knie zwingen zu können.
Ob diese Rechnung aufgehen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher, wie jetzt auch der Überfall auf das friedliche Libyen zeigt. Diese 'modernen' Kriege werden mit einer solchen Barbarei, Brutalität und Unmenschlichkeit geführt, dass nur noch Leichenfelder, verseuchte Restbevölkerungen und Steinwüsten zurückbleiben. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit wachsen unterdessen ins Unermeßliche.
Ein wichtiges Instrument sind gekaufte Söldner und Legionäre – von Blackwater bis zu den islamischen, zionistischen und christlichen Extremisten. Sieht man die islamischen Extremisten in Libyen in Aktion, da sehen wir, wie die Christen zu allen Zeiten aufgetreten sind. So haben die Deutschen in Namibia, Tansania gewütet, die Belgier im Kongo, die Engländer in Indien und Afrika, die Holländer in Indonesien, die Franzosen in Algerien und Madagaskar usw. usf.
Ein großes Trauerspiel ist, dass hier Moslems aus Afghanistan, Pakistan, Jordanien, Katar und Libyer selbst – die Söldner des TNC - durch die US/NATO sich verleiten ließen, auf eine so tiefe Stufe zu sinken, sich in Verbrecher, Vergewaltiger, Folterer, Diebsgesindel verwandelt haben, im Gegensatz zu den Soldaten der libyschen Armee, die noch Anstand und Ritterlichkeit kennen. Sie ließen die englischen SAS-Soldaten ihre Toten und Verwundeten mitnehmen. Sie nehmen Gefangene und behandeln sie anständig. Das ist nicht verwunderlich, denn das bisschen Anstand und Ritterlichkeit, das die europäischen Christen lernten, das lernten sie von den Arabern Spaniens. Sogar der Minnesang kommt aus Andalusien (siehe Sigrid Hunke 'Allahs Sonne über dem Abendland – unser arabisches Erbe', Fischer Verlag, FFM 1990, S. 199, 333 etc.).
Allein die Tatsache, dass die gewaltigste Militärallianz aller Zeiten gegen ein kleines, friedliebendes Volk ohne Kriegsmarine, ohne Luftwaffe, ohne Raketen zuschlägt, die Menschen, wahllos Frauen, Kinder, Alte, Kranke durch Bomben, Raketen, Granaten zu Zehntausenden in Fetzen reisst und verstümmelt, ihre Versorgung an Wasser und Nahrung, Krankenhäuser, Schulen mit ausgeklügelter und teuflischer Absicht zerstört und sich bei uns – bis auf marginale Anzeichen – kein Widerstand und Protest regt, weder bei Friedensaposteln, Frauen, Linken, Liberalen, Demokraten – das ist so schändlich und beschämend und zeigt deutlich, was ich im Titel schon andeutete: den totalen Verlust von Anstand und Ritterlichkeit. Da ist es nur 'natürlich', dass der Reiche den Armen niedertrampelt, der Starke dem Schwachen in die Fresse haut, Straßengangs einsame Mädchen und Frauen vergewaltigen. Das ist im Kleinen genau dasselbe, was wir im Großen beobachten können.
Das macht, dass man jede Hoffnung für die Menschheit verlieren kann, jedes bisschen Vertrauen in den Menschen, jeden Glauben an Brüderlichkeit, Vernunft, an Gerechtigkeit, an die Kraft des Geistes, an eine Fortentwicklung des Menschen. Man möchte sich in eine Ecke verkriechen, eine Decke über den Kopf ziehen, nichts mehr hören und sehen, auch nichts mehr sagen, weil man sich schämt, in eine solche Zeit, in eine solche Gesellschaft hineingeboren worden zu sein.
Und doch weiss man, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Da denkt man an die Tapferkeit des libyschen Volkes, all die Menschen, die sich gegen Willkür, Unrecht, Unterdrückung wehren und kämpfen, und dann weiss man, dass es Feigheit wäre, sie in ihrem Kampf alleine zu lassen.
Klavrestöm, 22. Oktober 2011

Freitag, 21. Oktober 2011

Syrisches Blutvergießen und die Abdankung des Westens von journalistischer Verantwortung

pro-Assad Demonstration am 19. Oktober

von Peter Lee
am 18. Oktober 2011
Die BBC Überschrift vom 13. Oktober lautete: „Zusammenstöße in Syrien hinterlassen 19 Tote – Menschenrechtsaktivisten“. Das vermittelt den Eindruck, als ob die brutale syrische Armee 19 syrische Demonstranten getötet hat.
Nicht ganz. Die Story geht weiter:
„Die in England beheimatete 'Observatory for Human Rights' sagte, dass 10 Menschen starben, als Regierungstruppen die nördliche Stadt Banash angriffen. In der südlichen Stadt Haara haben bewaffnete Männer mindestens 9 Soldaten getötet.“
Also neun Soldaten der syrischen Regierung. Laut Berichten der syrischen Regierung sind seit Beginn des Aufstandes 1100 Soldaten der syrischen Regierung getötet worden.
Die anti-Regierungs-Gewalt durch bewaffnete Gruppen ist eine der unpassenden Wahrheiten über den syrischen Aufstand.
Die demokratischen Aktivisten wollen es nicht zugeben; sympathisierende Medien wollen es nicht berichten.
Jetzt, wo dieses Thema nicht mehr zu umgehen ist, besteht die neue Taktik darin, sie als Antwort von erbosten Deserteuren zu entschuldigen, während man das „Abgleiten in den Bürgerkrieg“ bedauert.

So ist es nicht.
Das Problem der „bewaffneten Gangs“ ist von Anfang an vorhanden gewesen.
Es bedurfte einer bewussten Abdankung von journalistischer Verantwortung, es zu unterdrücken – und weiterhin Falschdarstellungen zu vermitteln, um der Verantwortung für die einfach gestrickten (und unbeirrbaren) Beifall klatschenden pro-Demokratie Medien auszuweichen, die die meisten Berichte über Syrien charakterisieren.
Jetzt, wo die gewaltlosen anti-Regierungs- Proteste in Sinnlosigkeit schmoren, drängen die Verfechter des gewaltsamen Kampfes in den Mittelpunkt.
Für den Westen und die Sunni-Staaten muss, um neues Leben in die anti-Assad-Bewegung zu hauchen, die Gewalt als unausweichlich dargestellt werden, als prinzipielle Antwort, um das Versagen einer politischen Bewegung zu verschleiern.
Ich bin darauf gefasst, dass die Medien die anti- Regierungsgewalt mit denselben unehrlichen, schuldbewussten Ausflüchten darstellen werden, wie sie es in der Vergangenheit getan haben.
Siehe auch „Hat Saudi Arabien George W. Bush gezeigt, wie die Sache der Regime-Veränderung im Nahen Osten laufen muss?“ auf http://chinamatters.blogspot.com

Das Original liegt hier.

Libyen: Gaddafis behaupteter Tod ist Bluff


am 21. Oktober 2011
Bin vollkommen einer Meinung mit Mavera und Stephen Lendman, dem renommierten Blogger aus den USA. Natürlich sind sie alle – nicht nur die Clinton – Kriegsverbrecher: Obama, Sarkozy, Cameron, Merkel. Und alle die Dreckstiefel, die feige in ihren Redaktionssesseln sitzen und über den angeblichen Mord an einem großen Mann jubeln. Wohin ist die Scham verschwunden?

Die öffiziellen Berichte, die aus den westlichen Medien hereinkommen, sind falsch. Gaddafi lebt. Davon berichtet Stephen Lendman (Rundfunkjournalist, Verfasser und Blogger).
Ich bin sehr skeptisch gegenüber den offiziellen Berichten, mindestens denen aus den NATO-Ländern, die an dem libyschen Krieg teilnehmen, muss man misstrauen“, sagt er zu RT (Russia Today).
Er glaubt auch nicht den neuesten Nachrichten, dass auch Mutassim Gaddafi in Sirte getötet worden sei. „Die Berichte der westlichen Medien sind völlig verfälscht. Sirte wird nicht vom NTC kontrolliert, auch Bani Walid nicht und nicht einmal Tripolis“, sagt Stephen Lendman. Er bewundert die Regierungsstreitkräfte (von Gaddafis Seite), die nach sieben Monaten harten Widerstandes der Welt sehr fortgeschrittene militärische Fähigkeiten zeigten und die Fähigkeit besitzen, den Kampf gegen die westlichen Legionäre und Rebellen fortzuführen.
Westliche Medien lügen, die offiziellen Reports lügen“, behauptet er.
Lendman kommentierte die jüngste Erklärung von Hillary Clinton, dass Gaddafi tot oder lebendig gefangen werden solle. Er sagte, dass die amerikanische Aussenministerin für diese Aussage als Kriegsverbrecherin angesehen werden müsse.

Diese Lügen sind Ablenkungsmanöver der USA. Als am 30. April von Gaddafis Familie ein Sohn und drei Enkelkinder getötet wurden, servierte die USA der Welt die Nachricht vom Mord an Bin Laden, der laut vielen Quellen seit vielen Jahren tot war.
Jetzt haben die USA wieder eine Informationsbombe geworfen, um teils die Aufmerksamkeit von der Wirklichkeit abzulenken, teils um einen Sieg zu verkünden, die Hände in Unschuld zu waschen und woanders einen neuen Krieg zu beginnen.
Aber es gibt wirklich einen Mann, der wirklich getötet wurde, worüber die Medien aber schweigen. In seinem Haus wurde Ali Ahwal, der Stammesführer der Warfalla, mit 12 Kugeln brutal ermordet. Er war der Mann hinter dem Bündnis aller Stämme in Bani Walid. Er war ein ruhiger, kluger Mann, der 80 Jahre alt wurde. Er hat niemals Waffen getragen. (Quelle 1, Quelle 2)
Die EU hat feierlich und offiziell das Ende vo Muammar Gaddafis „Diktatur“ in Libyen erklärt
und den Beginn einer neuen Kolonisierung Afrikas. Jetzt kann, laut F. Reinfeldt, eine neue Weltordnung beginnen.



Aus dem Schwedischen von Einar Schlereth

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Libyen: Das Bild ist getürkt

Libyen: Das Bild ist getürkt

Irgendetwas stimmt nicht mit diesen Bildern. Man hat den starken Argwohn, dass es mit Photoshop bearbeitet wurde.
Dies ist das Bild, das von den Massenmedien verbreitet wird:

Dieses Bild, das mit dem obigen Bild identisch zu sein scheint (selbst  die Uhrzeit ist identisch) stammt aus Syrien.
Interessant, oder nicht?

NATO löscht 2 Prozent einer bevölkerten Stadt aus


Die wunderbare Lisa Karpova sagt in ihrem gestrigen Artikel mal wieder, was Sache ist.


Libyen wird grün bleiben – jetzt und für immer. Wenn die NATO diesen Krieg gewinnen will, muss sie 98 % der Libyer töten.

Den genozidartigen Bombardements der NATO ist es gelungen, 2 Prozent der Bewohner Sirtes auszulöschen, darunter 1000 Kinder. Wie kann irgendjemand glauben, dass dies als „Schutz“ von Zivilisten angesehen wird?
In Wahrheit sind die Einzigen, die von der NATO „geschützt“ werden, ihre kriminellen Terror-Strohmänner, damit sie Chaos und das totale Verhängnis über eine unfreundliche Bevölkkerung bringen, die sie hasst und alles, wofür sie stehen: Terror, Mord, Zerstörung, Verbrechen, Vergewaltigung, Diebstahl, Verrat und die Einladung kolonialen Kreuzzugsmächte, um das Land zu übernehmen, damit sie ihre persönlichen, finanziellen Gewinne erhalten.
Die NATO führt einen Krieg gegen die Wahrheit. Wir alle wissen, wie das endet. Libyen ist auf einen Nachrichtenkanal reduziert worden, während die Kreuzzugsaggressoren zahlreiche Kanäle haben. Jedoch haben sie tödliche Angst vor diesem einen Leuchtfeuer der Wahrheit und versuchen wie verrückt, seine Signale zu stören und ihn zum Schweigen zu bringen und alle, die es wagen, die Wahrheit zu sagen.
Die NATO führt auch Krieg gegen die Freiheit. Die NATO führt Krieg gegen die Demokratie. Es sind alles Kriege, die die NATO nie gewinnen wird, wie sehr sie auch auf die heroischen Freiheitskämpfer einprügeln. Libyen wird grün bleiben, jetzt und für immer.
Beinahe jedes Viertel in der Stadt Sirte ist von NATO-Bomben getroffen worden. Helfer, die versuchen, die unter Trümmern begrabenen Menschen zu befreien, werden kurzerhand gebombt oder von NATO-Helikopter-Piloten beschossen. Hat die UNO der NATO dazu das Recht gegeben?

Wo ist das Maul der UNO jetzt?
Eine weitere gute Frage wäre: Was macht eigentlich das SAS-Gelumpe beim Versuch, in Sirte einzudringen? Glücklicherweise hat der Widerstand 16 von ihnen getötet und 44 gefangen genommen. Dies ist eine Verletzung der UN-Resolutionen 1970 und 1973, die klar festhalten, dass „keine Truppen geschickt werden“. Dennoch sind dort diese stinkenden Invasoren und versuchen, in Sirte einzudringen, um das zu tun, was sie in anderen Teilen des Landes getan haben:
Wie Terroristen handeln – Leute verstümmeln und köpfen oder einfach ermorden.
Just am Ende vergangener Woche gab die NATO bekannt, dass ihre ununterbrochene Bomben- Kampagne fortgeführt wird. Sie deutete an, dass sie so lange weitergeht, bis jede Opposition ausgelöscht und zum Schweigen gebracht ist bis die terroristische kriminelle NTC sie bittet aufzuhören.
Wir wissen natürlich, dass die NTC sie niemals bitten wird aufzuhören. Sie sind unfähig, den Widerstand zu besiegen; sie sind gründlich geschlagen worden. Diese Alternative kommt also nicht in Frage.
Im Endeffekt, da grob 98 % der libyschen Bevölkerung ihre Jamahiriya Regierung und Muammar Gaddafi unterstürzt, die NATO also 98 % des Volkes von Libyen dieser Logik zufolge ausrotten muss.
Nicht einmal die Nazis sind bis zu diesem Grad mörderischen Genozids gegangen. Allein am 12. Oktober haben 40 stinkende, scheußliche Flugzeuge die heldische Stadt Sirte bombardiert und alle Wohngebiete ins Visier genommen.


Die UNO – SCHWEIGEN.


Menschenrechtsgruppen – SCHWEIGEN.


Die große Mehrheit der anti-Kriegs-Gruppen - SCHWEIGEN.


Die Führer der Länder der Welt – SCHWEIGEN.


Diese Welt ist wahrlich widerlich. Was muss eigentlich geschehen, um diesen Abstieg in die totale Barbarei zu stoppen?

Welcher Krieg oder welche Katastrophe auch immer diesen Planeten trifft, will ich eigentlich nichts davon wissen, wenn keine Proteststimmen zu hören sind. Ich will auch kein Stöhnen und Ächzen hören, wenn die NATO das nächste Ziel angreift, von denen, die nicht nur geschwiegen haben, sondern Komplizen der NATO-Verbrechen gewesen sind.
Haben sie die Terroristen als Libyens Regierung anerkannt? Dann gibt es keine Sympathie mit ihnen.

einartysken: Wahre Solidarität in Sirte und ein Schlag in die Fratze der Lügenmedien

einartysken: Wahre Solidarität in Sirte und ein Schlag in die Fratze der Lügenmedien

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Wahre Solidarität in Sirte und ein Schlag in die Fratze der Lügenmedien

Dies muss man aufmerksam lesen. Die Hilfe kam aus einer kleinen Stadt, 100 km östlich von Bengasi. Angeblich das Hauptquartier der Ratten. Dann reisten sie mit LKWs ca. 700 km durch's Land nach Sirte, das doch von den Ratten „befreit“ sein soll. Es sieht doch wohl so aus, dass der grundehrliche Dr. Moussa Ibrahim, Sprecher der legitimen libyschen Regierung und Sprecher von Gaddafi, Recht hat, wenn er sagt, dass 90 % des Landes in ihrer Hand sei.
Was die Hilfsaktion selbst angeht, muss ich sagen, dass wir so etwas auf unserer 10-monatigen Flucht aus Westpreußen bis hinunter nach Franken nie erlebt haben. Nicht einmal in der Heimat meines Vaters bekamen wir etwas. Da können wir uns alle ein Beispiel dran nehmen.
Gleichzeitig stellt sich da so ein Dreckmensch wie die Clinton, diese Zionistenhure und Mitglied der Mord-AG USA, hin und fordert Gaddafi "tot oder lebendig". Ich dachte oft, diese Typen seien von mephistophelischer Bosheit, aber allmählich habe ich den Verdacht, wenn man sie so dämlich-vergnügt vor sich hinquatschen sieht, dass dies die BOSHEIT AN SICH, die FLEISCHGEWORDENE BOSHEIT ist. Mephisto wusste, was gut und böse ist. Diese Typen hier kennen nur das Richtige für sich selbst, ob Drogenhandel, Lug, Trug, Mord und Totschlag, wenn es mir dient, dann ist es richtig und damit basta. Es liegt an uns, ob wir sie immer weitermachen lassen oder sie endlich zum Teufel jagen, wo sie hingehören.
Ein modernes Stalingrad
Hunderte hungrige Zivilisten aus Sirte haben am Sonntag am östlichen Rand der Stadt Schlange gestanden, um Lebensmittelhilfe zu erhalten – fern von den non-stop-NATO-Bombardements auf die Heimatstadt Muammar Gaddafis.

Erwachsene und Kinder, mit Lebensmittelkarten Pässen oder anderen ID-Karten kamen im Auto oder zu Fuß, um Nahrungsmittel für ihre Familie zu erhalten, die von einer heimischen Hilfsorganisation verteilt wurde.

„Ich habe 17 Leute in meiner Familie,  acht von ihnen sind Kinder, die hungrig sind und nichts zu essen haben“, sagte Rafah Hamid, der vor drei Wochen aus Sirte geflohen ist, nachdem die NATO und ihre Rebellen ihre unaufhörlichen Angriffe begannen.

„Als ich unser Haus verließ, nahm ich Vorräte mit, die bis jetzt langten, aber seit 2 Tagen haben wir nichts. Unsere Kinder sind hungrig und haben weder Milch noch richtige Nahrung.“

Hamid sagte, dass er aus Sirte floh, als das Postamt, wo er arbeitete, zerbombt wurde, und seine Familie von einer Gruppe des Internationalen Roten Kreuzes evakuiert wurde. Er und seine Familie wohnen seither bei Verwandten in einem Dorf östlich von Sirte. Mehrere andere in der Schlange sagten, dass sie in der Wüste kampierten.

Abdul Hafid, ein 55-jähriger Einwohner von Sirte, sagte, er schlafe in einem Zelt mehrere Kilometer von der Stadt entfernt, wo er bequem seit 10 Jahren lebe.

„Wir gingen fort, als die Kämpfe intensiv wurden. Ich nahm alles mit, was ich konnte, und nun sind wir alle im Zelt. Ich muss sieben Mitglieder meiner Familie ernähren“, sagte Hafid in seiner traditionellen arabischen Dishdasha.

„Ich hörte, dass es hier Nahrung gäbe und so kam ich und hoffe, dass ich meine Familie ein paar Tage ernähren kann.“

Die Lebensmittelpakete wurden von einer NGO aus der Stadt Al-Marja, etwa 100 km östlich von Bengasi, verteilt. Säcke mit Mehl, Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Kekspakete, Käse, Kaffee, Tee, Babynahrung sowie Milch und Wasserflaschen füllten das Haus, von wo die Freiwilligen sie verteilten.

NATO bombt in ganz Libyen
“Wir schauen ihre Pässe oder ID-Karten an, um zu sehen, ob sie aus Sirte sind und geben ihnen, was sie brauchen, je nach Größe ihrer Familie“, sagte Yasser Shagluf, ein Freiwilliger, der die Verteilung überwachte.

„Manche Leute haben keine ID-Karten, doch wir geben ihnen auch, was sie brauchen. Wir wissen, dass nur die Bedürftigen hierher kommen.“

„Wir haben eine Menge Kindernahrung dabei, weil Kinder die Hauptopfer des Krieges sind“, sagte er, als hinter ihm ein magerer Teeager einen Sack Mehl auf seinem Rücken zu einem Pick-up trug.

„Viele Flüchtlinge bleiben in den Wüstenlagern, nahe der Stadt, aber ohne Wasser, Strom oder Nahrung für die Kinder.“

„Es wird für diese Leute lange dauern, bis sie wieder ein normales Leben haben werden, da Sirte total zerstört ist“, sagte Jalal Ambaeya, ein anderer Freiwilliger.

Große Teile von Sirte sind verlassen und beinahe jedes Haus und Gebäude ist von Kugeln, Raketen oder Artillerie getroffen worden.

Unten folgt ein Video über die ungeheure Zerstörung, die von der NATO in Sirte angerichtet wurde, die in den CCTV Nachrichten gezeigt wurden. Die Bilder sprechen für sich selbst.


Auf Mathaba publiziert. Welche Ironie, dass wir uns heute an russische oder chinesische Medien halten müssen, um einen Zipfel der Wahrheit zu erfahren.

215. Tag: Libyen Nachrichten am 19. Oktober 2011

10.00 Uhr: Die NATO hat über Tripolis eine totale Informationsblockade verhängt. Am 15. Oktober ist das NATO-Oberkommando mit allen Korrespondenten seiner dienstwilligen Medien nach Misrata in ein Gebiet unter ihrer Kontrolle umgezogen. Das NATO-Militär hat alle Nachrichten einer strikten Zensur unterworfen. Über Tripolis soll die volle Kontrolle zurückgewonnen werden; die Widerstandskräfte sollen eliminiert werden; alle geeigneten Mittel sollen eingesetzt werden, um die libysche Hauptstadt "zu pazifizieren", d. h. also Massenarreste und die üblichen Verbrechen. Dies ist die Folge des erfolgreichen Aufstandes der Bevölkerung am 15. Oktober und den Erfolgen des nationalen Widerstandes. Es ist ein weiteres Versagen der NATO, dass ihre Marionetten - Regierung nicht in ihrer angeblichen Hauptstadt ihres angeblich "befreiten" Landes etablieren kann. Zu den Misserfolgen der NATO gehört auch ihre Unfähigkeit, die Wahrheit über die Taten des starken Widerstandes der Mehrheit des libyschen Volkes, das sich mit seinem Führer Gaddafi identifiziert, verschweigen zu können.
aus dem Spanischen von Einar Schlereth
Original von Al Mukawama - Resistencia


Dienstag, 18. Oktober 2011

Libyen: Mutassim Gaddafis Rede an die Welt. Aufruf zur globalen Revolution!



Von Mavera am 16. Oktober 2011 aufgelegt.


„Völker der Welt!


Diese Worte kommen zu euch von denen, die unter den massiven und kriminellen Bombardierungen der NATO kämpfen und zu überleben versuchen.

Unsere Situation wird in den westlichen Massen -medien nicht beleuchtet.

Wir sind einfache Menschen, die sich für Prinzipien entschlossen haben und sie über die Angst stellen.


Wir leiden an den Verbrechen der NATO und den Sanktionen, Massenmord und Raub, was wir als die wahren Massenvernichtungswaffen ansehen.

Wir haben viel durchgemacht in diesen Wochen und Monaten voller Angst und Verzweiflung, während die kriminelle UNO unseren Ölreichtum verkauft unter der Devise „des Schutzes der Zivilbevölkerung“.

Mehr als 60 000 Menschen starben in Erwartung des Lichtes am Ende des Tunnels, der kein Ende hat, außer Kolonisierung unseres Landes und Diebstahl unserer Ressourcen.

Nachdem Frankreich und England Verbrechen in Libyen begangen haben, haben wir unsere Zukunft gewählt.

Die Zukunft, die für alle Widerstandsbewegungen in der Geschichte der Menschheit gleich ist.

Es ist unsere Pflicht und unser Recht, gegen die kolonialen Kräfte zu kämpfen und deren Völker eine moralische und ökonomische Verantwortung tragen zu lassen für das, was ihre gewählten Regierungen getan haben – unser Land zerstört und beraubt.

Wir haben keine Ozeane und Meere überquert, um Frankreich oder England zu besetzen, wir können auch nicht verantwortlich gemacht werden für die ökonomische Krise in Europa, die die dortigen Machthaber zu lösen versuchen, indem sie ein souveränes Volk plündern.

Diese Verbrecher versuchen, ihre wirklichen Pläne zur Kontrolle und für das Monopol der Energieressourcen der Welt zu verheimlichen, als die zunehmende Macht Chinas und ein starkes vereintes Afrika zur Bedrohung für sie wurde.

Es ist ironisch, dass die Libyer die Last tragen sollen (wie im Auftrag der restlichen schlafenden Welt) dieses enormen Konfliktes, der sich ständig vertieft!

Wir verlangen nicht Waffen oder Soldaten, denn die haben wir selbst.

Wir bitten nur darum, eine globale Front gegen Krieg und die NATO zu schaffen. Eine Front, die von den klugen Menschen geführt wird. Eine Front, die Reformen und Ordnung mit sich bringen wird, die neue Institutionen schaffen wird, um die jetzigen zu ersetzen, die korrupt sind.

Hört auf, Geschäfte mit Frankreich, den USA, England, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu machen. Vermindert oder hört auf, deren Produkte und Propaganda zu benutzen. Stoppt sie, bevor sie die ganze Welt zerstören.

Glaubt nicht den Lügen der Massenmedien.

Deren Verluste hier auf libyschen Boden sind viel größer, als sie zugeben.

Wir beklagen, dass wir nicht mehr Kameras haben, um der Welt deren wahre Niederlage zu zeigen.

Der Feind ist auf der Flucht. Sie haben Angst vor dem organisierten Widerstand, da sie ihn nicht sehen und nicht vorhersehen können.

Jetzt können wir wählen, wann und wie wir zuschlagen. Und so wie unsere Vorfahren die erste Flamme der Zivilisation anzündeten, werden wir jetzt dem Wort „Eroberung“ eine neue Bedeutung geben.

Heute leisten wir einen neuen Beitrag zur Kunst der städtischen Kriegsführung.

Ihr müsst wissen, dass ihr, indem ihr dem libyschen Volk helft, euch selbst helft, denn morgen kann diese Zerstörung euch treffen. Dieser Konflikt ist nicht nur ein lokaler Krieg.

Isoliert sie.

Die Welt kann nicht als Geisel gehalten werden, während sie die UNO kontrollieren, um ihre Verbrechen und ihren Diebstahl zu verbergen.

Wir werden sie hier in Libyen festhalten, in der Falle, bis ihre Kräfte erlahmen, sowohl ihre menschlichen als auch ihr Wille zu kämpfen.

Wir werden sie zwingen, ebenso viel zu bezahlen, wie sie gestohlen haben, wenn nicht mehr.

Wir werden den Fluss des gestohlenen Öls zerstören und stoppen, wodurch deren Strategie nicht mehr funktionieren wird.

Je eher die globale revolutionäre Bewegung in Gang kommt, desto schneller wird ihr Untergang kommen.

Den Soldaten der NATO sagen wir: „Geht zurück nachhause, zu eurer Familie und Freunden. Dies ist nicht euer Kampf, und ihr kämpft in Libyen nicht für eine gerechte Sache.“

Aber zu Sarkozy und Cameron sagen wir, dass wir bereit sind, wo ihr uns nicht erwartet.J

Jetzt habt ihr eine andere Aufgabe, bevor es mit euch zu Ende geht.“

Al-Mutasim Billah Gaddafi

Anmerkung des Übersetzers:  Mutassim Gaddafi, der den Widerstand in Sirte organisiert, ist also nicht tot, wie von den verlogenen Medien wieder einmal berichtet wurde.
 
Aus dem Schwedischen von Einar Schlereth

Montag, 17. Oktober 2011

Zu einer umfassenden sino-russischen strategischen Beziehung


Eine interessante Analyse von Farooque Chowdhury, sesshaft in Dhaka/Bangla Desch vom 14. Oktober 2011, die trotz allem euro-zentristische Merkmale trägt.



Russland und China stehen im Einklang seit ihrer jüngsten Libyen-Erfahrung. Die alten Feinde, zu Freunden geworden, bewegen sich, wie der chinesische Ministerpräsident Hu Jintao sagte, auf eine „umfassende strategische Beziehung“ zu. Putin, der russische Führer, sah keinerlei Problem „in den politischen und humanitären Bereichen“.
Putin ist nicht zufrieden mit den USA. Der ehemalige KGB Boss mit dem Traum von einem neuen Imperium, verabreichte der US-Geldpolitik einen dramatischen Schlag, aber nicht dem Imperium. War das eine taktische Zurückhaltung? Für ihn ist die Dominanz des Dollars parasitisch. „Nicht die USA sind parasitisch, sondern das Monopol des Dollars ist parasitisch“, sagte Putin in einem Interview mit den chinesischen Staatsmedien.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Obama hat einen brandneuen Krieg begonnen

Richtig. Diese Nachricht hätte ich fast vergessen. Der gute Onkel Tom im Weißen Haus hat - mit edlen Beweggründen, versteht sich - einen ganz neuen Krieg gegen den Terror gestartet, in Afrika jawohl, den - Moment mal, ich muss rechnen: Sudan, Somalia, Libyen und nun Uganda - also den vierten. Aber keine Bange, die Kriege werden nicht ausgehen,  es stehen noch ein paar Länder auf der Liste: die Zentralafrikanische Republik und die Demokratische Republik Kongo. Aber die alleredelsten Beweggründe, die liegen einstweilen noch tief unter der Erde begraben.

Ganz harmlos begann es am Freitag. Obama kündigte an, dass er ein paar seiner Leutchen als Berater nach Uganda schicken will. Die paar Leute waren 100, in voller Kampfausrüstung - nur zur Zierde, sie sollen die gar nicht anwenden. Sodann tauchte ein alter Artikel aus der Versenkung auf, vom 14. Januar 2009, (der sicher in den Wirtschaftsseiten versteckt war) in dem es hieß, dass in Uganda die bisher größten Erdölfelder Afrikas gefunden wurden. Sogleich hatten sich auch alle Erdölgeier der Welt eingefunden, Deals mit der ugandischen Regierung gemacht, claims abgesteckt und weitgehende Pläne für den Abtransport via Pipeline über Kenya zum Indischen Ozean ausgearbeitet. Die Regierung von Uganda brüstete sich, einen phantastischen Deal mit ihren Freunden abgeschlossen zu haben.

Dummerweise hat dann irgend so ein Schnüffler wie der Assange die Verträge (hier als PdF zum Download bereit) an das Licht der Öffentlichkeit gebracht. Von wegen ein prima Deal. Der miserabelste, der überhaupt nur denkbar ist. Und dabei stehen die ganz interessanten Details nocht nicht einmal darinnen. Danach folgten weitere leaks mit noch mehr Details.
Nun saß Ugandas Staatschef Museveni recht unbequem auf seinem gut eingesessenen Sessel. Die Bürger verlangen Öffentlichkeit, aber die Regierung meint, wo kämen wir hin, wenn wir alles veröffentlichten. Besonders Kaufverträge. Die seien üblicherweise geheim, was ja nicht ganz unrichtig ist. Und Museveni begann über ganz andere Dinge zu reden, nämlich die Sicherheit auf den künftigen Ölfeldern. Die liegen nämlich zu beiden Seiten der ugandisch - kongolesischen Grenze und dort haben sich schon reichlich Gangs eingefunden und begonnen, sich einen Teil des Kuchens zu sichern.

Zu allem Überfluss drang außerdem an die Öffentlichkeit, dass Museveni die Staatskasse geleert hat, um 6 Kampfjets zur Sicherung der Grenze und der Ölfelder zu kaufen, was das Land an den Rand des Bankrotts brachte.
Wahrscheinlich kam er da auf die glorreiche Idee, seine amerikanischen Freunde um Hilfe zu bitten. Die lassen es sich natürlich nicht zweimal sagen und werden ihm so unter die Arme greifen, bis er im Schwitzkasten steckt
Und sie werden auch dafür sorgen, dass es noch viel mehr gut bewaffnete Gangs gibt, die sich alle gegenseitig umbringen, bis es dort nur noch die Leute gibt, die dort hingehören - afrikanische Sklaven, um die Drecksarbeit zu machen.

Fabrizierte Nachrichten über Libyen

Es ist sehr schwierig, ein klares Bild von der Situation in Libyen zu erhalten, da dies von sehr vielen Komponenten abhängig ist. Einerseits natürlich von dem massiven Ausstoß an Lügen durch die Mainstreammedien, die oft von 'linken' und in anderen Zusammenhängen progressiven Menschen aufgegriffen und verstärkt werden, andererseits von den besessenen Bemühungen der USA und NATO, alle Quellen in Libyen, die via Telefon, Funk, Radio die Wahrheit über die Verbrechen der Ratten und die Erfolge der libyschen Armee der Außenwelt mitteilen wollen, zu stopfen und zu vernichten.
So berichtet nsnbc, dass mehrere Mobiltelefone in Sirte offenbar gezielt zum Schweigen gebracht worden sind. Wie, das wissen wir. Pro Telefon eine 500 Pfund Bombe mit jeweils ein oder zwei Dutzend Toten, die aber nur "collateral damage" sind. Dabei verwundert mich nur, dass es sich mittlerweile immer noch nicht herumgesprochen haben soll, dass Mobiltelefone von den US-Awacs, die ständig in der Luft über Libyen sind, aufgespürt werden können.
Manche wundern sich vielleicht auch über manche Nachrichten auf unseren alternativen  Seiten, die widersprüchlich zu sein scheinen. Den einen Tag ist ein Ort, eine Stadt befreit, den nächsten Tag gibt es wieder Kämpfe dort. Aber das ist nicht verwunderlich, weil die NATO und ihre allierten Gangsterregime in der arabischen Welt ständig neue Truppen einfliegen und an die Fronten werfen. Oder aber, es können auch "sleeper-Zellen" aktiviert werden, sobald TNC-Truppen das Feld räumen müssen.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass der Kampf hin- und herwogt, mit der klaren Tendenz, dass die NATO-Truppen und ihr gekauftes TNC-Gesindel mitsamt den Söldnerarmeen, die aus Afghanistan, Pakistan, Jordanien, Katar etc. eingeflogen werden, auf breiter Front verlieren. Man muss sich doch vor Augen führen, dass es ihnen nach 8 Monaten totalem Krieg, der mit beinahe grenzenlosen Mitteln, Brutalität und Terror geführt wird, nicht gelungen ist, auch nur eine einzige Stadt zu erobern.
Aber sie quatschen unentwegt von dem "gestürzten Diktator Gaddafi". So einen Irrsinn hat nicht einmal Hitler von sich gegeben, als er einen wesentlich substantielleren Teil Russlands erobert hatte. Er hat nicht "von dem gestürzten
Stalin" herumgebrüllt.
Außerdem wird von vielen Libyern, die Gaddafi und ihrer Jamahiriya treu ergeben sind, dennoch immer wieder betont, dass der Widerstand nicht nur von Gaddafi und seinen Söhnen getragen wird, sondern von dem ganzen Volk. Und das lässt sich ja leicht beobachten. Viele Städte haben sich aus eigener Kraft und unter eigener Führung befreit und haben die Ratten zum Teufel gejagt.
Heute wurde in den Medien verbreitet, dass General Khamis gefallen sei, einer der Söhne Gaddafis, dem die erfolgreiche Strategie des Widerstandes zu verdanken ist. Aber es ist keine wirkliche Bestätigung darüber gekommen. In Anbetracht der 1000- fachen Lügen, die von den Verbrechern schon verbreitet wurden, ist Vorsicht geboten.
Sicher ist, dass 80% von Tripolis befreit ist, die TNC-Truppen im Stadtkern von Bengasi eingekesselt sind, Bani Walid zum überwiegenden Teil befreit ist, dass aber die Situation in Sirte kritisch ist. Doch wurden offenbar vom TNC von dort Truppen abgezogen und wegen der kritischen Situation in der Hauptstadt nach Tripolis geworfen.
Spärlich waren auch die Nachrichten darüber, dass ein großer Stammesrat der Touareg über alle Grenzen hinweg sich auf die Seite Gaddafis gestellt hat. In strategischer Hinsicht ist dies von allergrößter Bedeutung, was auch der NATO klar war, weshalb sie mit allen Mitteln (vor allem Bestechung) versuchten, dies zu verhindern.
Nichts hören wir natürlich auch über die Unterstützung Gaddafis in der Welt und in Afrika. So gab es Solidaritätsdemonstrationen in Tunesien, bei der sehr viele Leute verhaftet wurden. Jawohl, verhaftet, was Einiges über die dortige Revolution aussagt. Dass es bislang in Tunesien so ruhig ist, liegt daran, dass die Medien dort fest in der Hand der US/NATO und ihrer sogenannten NGOs liegen.
Wahrscheinlich hat die allergrößte Demonstration außerhalb Libyens bisher in Mali stattgefunden. Dies Video füge ich hier ein, auch wenn es hundsmiserabel schlecht ist, aber wir haben nun einmal nicht die Qual der Wahl. Aber es gibt doch einen Eindruck von dieser wahren Massendmonstration mit Menschen aller Gesellschaftsschichten, den zahllosen Gaddafi-Portraits und den Gaddafi-Rufen.


Zum Schluss noch einige Bilder zu Sirte und was die pausenlosen, brutalen Bombardierungen bewirkt haben, die mich an die Bilder von Berlin am Ende
des Krieges erinnern.





Afghanistan, Irak und Libyen: Würdige und unwürdige Opfer (Video)



John Pilgers Rede auf der Trafalgar Square-Demonstration am 8. Oktober 2011 zur Erinnerung an 10 Jahre Krieg.




In diesem Augenblick, wo wir hier stehen, bombardieren die Vereinigten Staaten, England und Frankreich eine Stadt in Libyen, Sirte genannt. Dort wohnen 100 000 Menschen. Tag und Nacht werden Wohnviertel, Kliniken, Schulen von Streubomben und Hellfire Raketen, die die Luft aus den Lungen saugen, getroffen.

Die Medien beziehen sich auf Sirte als die wahre Gaddafi-Hochburg. Die Reporter von Channel 4 in Libyen beschreiben die Angriffe als „den Kopf der Schlange abschneiden“. Für diese heroischen Journalisten gibt es zwei Arten von Humanität im Krieg: es gibt würdige und unwürdige Opfer. Die Menschen in Sirte sind unwürdige Opfer. Sie sind überflüssig. Im Irak waren die Menschen von Falluja auch unwürdige Opfer. Amerikanische Mariners haben dort mit Hilfe der Briten etwa 5000 Menschen getötet. Im vergangenen Jahr habe ich Ausschnitte über Falluja in einem Film benutzt. Es war schockierend. Wie Bilder aus Hiroshima. Der Film wurde nie gezeigt.
Wie Harold Pinter sagen würde … es ist nichts passiert. Es ist nicht passiert, auch wenn es passiert ist. Es spielt keine Rolle. Alles wurde in Falluja benutzt - Splitterbomben, Weißer Phosphor und nun gibt es massenweise Krebs in Falluja.
In Afghanistan habe ich eine Frau gefilmt auf einem Friedhof, wo ihr Mann lag und sieben weitere Mitglieder ihrer Familie, einschließlich sechs Kinder. Die Amerikaner hatten einer 500 Pfund-Bombe auf ihre Hütte aus Lehm und Stroh geworfen. Wir haben 10 Jahre solcher Verbrechen gehabt, die keine Rolle spielten.
Es ist an der Zeit, Rückschau zu halten. Aber ich beziehe mich nicht auf die Medien, wie etwa den Guardian, der schrieb, der Krieg in Afghanistan war "verständlich" und "einen kurzen Krieg zu führen, war unvermeidlich". Keine Silbe davon, dass Al Qaida bereits Afghanistan verlassen hatte, als der Krieg begann. Kein Wort davon, dass der Krieg in Afghanistan mit großer Sicherheit vor 9/11 geplant wurde, wie der pakistanische Außenminister später enthüllte. Auch die Rettung der Frauen war eine Lüge. Es ging nicht um die Frauen, sondern um Opium. Unerwähnt bleibt, dass die Taliban dem Handel mit Opium ein Ende gesetzt hatten. Heute sterben in England und anderswo junge Leute an Drogen, weil die Amerikaner den Warlords erlaubten, den Opiumanbau wieder zu beginnen.
Der Krieg in Afghanistan war ein Schwindel von Anfang an, genau wie der Angriff auf Irak ein Schwindel war und die Invasion von Libyen ein Schwindel ist. Frankreich hat im Tausch für seine Bombardements bereits ein Abkommen über Erdöllieferungen abgeschlossen. Und Cameron rühmt, dass Libyen das Modell ist für weitere "humanitäre Interventionen".
Eure Anwesenheit hier ist wichtig. Mit Millionen anderen Menschen in der Welt repräsentiert ihr Anstand, Vernunft und Empörung. Die Camerons, Obamas, Bushes repräsentieren den Extremismus. Sie sind die Feinde. Was kann extremer sein als das Abschlachten und das Leiden von so vielen Menschen? Von Ägypten bis Chile und bis hierher zum Trafalgar Platz gilt nur noch eins: ziviler Ungehorsam.

Samstag, 15. Oktober 2011

Schwarze Libyer verteidigen Sirte und Bani Walid wie Löwen, weil sie keine andere Wahl haben.

Von Glen Ford


am 15. Oktober 2011


Sowohl die NATO als auch ihre libyschen Ersatzmänner geben ihrer Verwunderung Ausdruck, dass die Gaddafi loyalen Streitkräfte so erbittert weiterkämpfen, obwohl ihre Gegner zahlenmäßig weit überlegen sind und auf sie ununterbrochen aus der Luft eingetrommelt wird von der größten Luftarmada der Welt. Aber man braucht sich nur ein Foto von libyschen Gefangenen anschauen, die in einem Hospital in Sirte gefangen wurden: es sind alles Schwarze. Der Krieg gegen Libyen hat sich großenteils in einen Rassenkrieg verwandelt, und die schwarzen Soldaten kämpfen für ihr Überleben gegen den größten Lynchmob der Welt, von den USA und Europa bis zu den Zähnen bewaffnet.
Wo sind die Menschen von Tawargha, der hauptsächliche schwarzen libyschen Stadt, die von den Rebellen vom Antlitz der Erde gewischt wurde? Viele von denen, die nicht getötet oder gefangengenommen wurden, sind sicher nach Sirte und Bani Walid gegangen, um gegen die rassistischen Killer ihren Mann zu stehen, die von westlichen Menschen wie Amy Goodman von Democracy NOW! „Revolutionäre“ genannt werden. Die Rebellen sind schamlos – absolut ohne Scham – in ihrer Entschlossenheit, Libyen von seiner schwarzen Bevölkerung zu säubern. Sie sind wie arabische Knechte des Ku Klux Klan, unterstützt von der europäischen und amerikanischen Luftwaffe, eine rassistische Miliz, deren Kämpfer geschworen haben, „die schwarze Haut zu eliminieren“ und die das arabische Äquivalent für „Nigger“ an die Häuser ihrer schwarzen Landsleute kritzeln. Ihre Rationalisierungen für ethnische Säuberung und summarische Erschießungen hören sich für amerikanische Ohren ja sehr vertraut an, weil identisch mit denen unserer eigenen Fachleute für Weißen Terror. Die Bewohner von Tawargha hätten Frauen vergewaltigt, behaupten die Rebellen, obwohl internationale Beobachter berichten, dass die Rebellen und der Abschaum, der sie umgibt, systematisch alle schwarzen Mädchen und Frauen, die sie gefangennehmen, vergewaltigen. Die Leute aus Tawargha hätten versucht, „die Bewohner von Misrata abzuschlachten“ - und „dafür müssen sie büßen“.
Natürlich konnte die Stadt Tawargha mit 30 000 überwiegend schwarzen libyschen Bürgern nicht Misrata, die drittgrößte Stadt Libyens, 50 km entfernt, terrorisieren. Aber Rassisten behaupten immer, sie seien die Opfer von Verbrechen, auf die sich selbst spezialisiert haben. Deswegen wurden die Bewohner von Tawargha – für alle Schwarzen stellvertretend - Vergewaltiger genannt, um den rassistischen Amoklauf der Misrata-Brigade zu rechtfertigen.
Laut einem Bericht von keinem geringeren als der Stimme Amerikas sind ein Drittel aller Gefangenen der Rebellen Schwarze. Und sie scheinen Glück gehabt zu haben. Denn Männer aus Tawargha gibt es nicht – ein Zeichen, dass die Rebellen ihnen keine Gelegenheit gaben, sich zu ergeben oder sie am Leben zu lassen, falls sie es getan haben. Verwundete Schwarze, die es in ein Krankenhaus geschafft haben, werden aus ihren Betten gerissen und einem unbekannten Schicksal entgegengebracht.
Die NATO sagt, sie werde weiterbomben, bis der letzte Widerstand gegen ihre libyschen Stellvertreter gebrochen ist. Das scheint zu bedeuten, bis der letzte freie schwarze Mann in Libyen gefangen oder getötet ist, und ihre Familien in Käfige gesteckt sind, der Gnade rassistischer Unmenschen und sexueller Marodeure ausgeliefert. Schwarze Bürger sind eindeutig nicht die Art Leute, an die die Euro-Amerikaner dachten, als sie behaupteten, eine Mission zum Schutz von Zivilisten durchzuführen.
Kein Wunder also, dass die Verteidiger von Sirte und Bani Walid wie Löwen kämpfen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Sie sind Helden, aber sie haben auch keine andere Chance. Die rassistischen Todeskommandos werden keine Gnade kennen. Schwarze Haut wird eliminiert, schwarze Frauen vergewaltigt und dann gekillt. Der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten hat gegen das schwarze Libyen die Hölle entfesselt. Kein anständiger Mensch kann ihm jemals verzeihen.

Anmerkung zu Glen Fords Artikel: Und hoffentlich wird kein anständiger Mensch jemals mehr, nach den Superverbrechern Obama, Kissinger, Begin, einen Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Außerdem scheint Glen Ford nicht richtig up to date zu sein und nicht zu wissen, dass 90 % Libyens fest in der Hand der Gaddafi-Anhänger sind.

Hohe Werte an radioaktiver Strahlung in Tokyo und Yokohama


von Juro Osawa im Wall Street  Journal
am 12. Oktober 2011

Japanische Forscher entdeckten an manchen Stellen in Tokyo und Yokohama hohe Strahlungskonzentrationen, mehr als 241 km von dem Daichi-AKW in Fukushima entfernt. Die zunehmend gründlicheren Tests liefern ein klareres Bild, wie weit die Verseuchung sich ausgebreitet hat und sich akkumuliert hat....
In Tokyo hat ein Trottoir im Setagaya Bezirk im westlichen Teil der Stadt das Rekordniveau von 2707 Mikrosieverts pro Stunde, ca. 50 mal mehr als an einer anderen Stelle in Setagaya, wo regelmäßig Messungen gemacht werden....
Lockerer Umgang mit radioaktivem Abfall
Die Verwaltung in Yokohama sagte im vergangenen Monat, dass man 40200 Becquerel von radioaktivem Caesium pro Kilogramm Sediment aus einem Straßengraben entdeckte …
Der Straßengraben war ein Baseballplatz
In Yokohama untersucht man eine weitere Stelle auf dem Dach eines Appartmenthauses, wo Tests, die von einem privaten Forschungsinstitut durchgeführt wurden, mehr als 60000 Becquerel radioaktives Caesium pro Kilogramm Sediment entdeckten ….

Bloomberg meldete jedoch, dass es sich bei einem Fall hoher Strahlung in Tokyo 'nur' um radioaktives Radium handle, was nichts mit Fukushima zu tun habe. Allerdings seien in Setagaya in 13 Schulen erhöhte Werte gefunden worden.
Und bei dem Fund auf dem Dach in Yokohama würde es sich um Strontium, nicht Caesium, handeln. Nun ja, auch nicht schlecht.
Dies wurde auch von der New York Times bestätigt. Die NYT vermeldete außerdem, dass Regierung und Stadtverwaltung sich weigerten, umfangreiche Messungen vorzunehmen, weil Tokyo doch so weit ab liege. Daher würden immer mehr Bürger auf eigene Kosten Messungen vornehmen, resp. lassen. Und dabei werden immer mehr 'heiße Stellen' gefunden. Preisfrage: Wer sind die Terroristen, die das verursacht haben?

Freitag, 14. Oktober 2011

Wer wird als „unabhängig“ gerechnet?


Von Eva Myrdal und Hashim Al-Malki



publiziert in Folket i Bild Nr. 11/2011 als Antwort auf Svante Svenssons Kritik in derselben Nummer

Es ist beruhigend zu wissen, dass Svante Svensson auf derselben Seite der Barrikade stehen wird wie wir in der Stunde, wenn die NATO und die Vereinigten Staaten es wagen, ihre Positionen für eine militärische „humanitäre Intervention“ in Syrien weiter vorzuschieben.


Verlogen ist andererseits Svante Svenssons Behauptung, dass wir nicht vom Kampf um Rede- und Pressefreiheit in Syrien berichtet haben. Wir haben auch berichtet, dass viele den Krieg, Chaos, sektiererische Gewalt und ethnische Säuberung fürchten und daher die Abschaffung des § 8 nicht auf die Tagesordnung setzen. Dies wiederzugeben ist nicht dasselbe, wie Svante versucht durchscheinen zu lassen, dass man dem syrischen Präsidenten huldigt oder der syrischen Staatspropaganda folgt. Die Frage von Leben und Sicherheit ist konkret, und es sind umgekehrt die blutrünstige Propaganda der Salafiten, die bewaffneten Gruppen und deren ausländische Hintermänner, die heute eine politische Mobilisiering um den Teil der Opposition erschweren, die für demokratische Rede- und Pressefreiheit arbeitet.

Svante in Uppsala bagatellisiert, aber der Patriarch der maronitischen Kirche i Libanon, Bechara Boutros al-Rahi, warnt vor der salafitischen Mobilisierung in Syrien. Zu einem allseitigen Bild gehört natürlich, wie wir schreiben, dass auch jene (mit eigener Machtbasis und Agenda) Syrier sind, die heute die Früchte genießen von der „sozialen Marktwirtschaft“, die heute von den jetzt gewerkschaftlich Organisierten so hart kritisiert wird, und die in Neoliberalismus und Korruption versackt ist.


An Svante Svensson gibt es nur noch eine Frage zu stellen. Seiner Vielsprachigkeit zum Trotz ist die Antwort ihm entgangen: ausländische Journalisten berichten in der Tat über die Ereignisse in Syrien vor Ort. Zeitungen und Fernsehstationen sind auch auf dem Netz zugänglich und in der ganzen arabischen Welt sitzen die Menschen vor ihren PC-Schirmen und schreiben ihre giftigen oder lobenden Kommentare zu Reportagen und Artikeln. So sind z. B. Ghaddi Fransis und Ziad Haydar von der libanesischen Tageszeitung Assafir und Hassan Elliq, Ghassan Saud, Asi abu Najm, Wissam Kanaan und Muhammed al-Chalabi von der libanesischen Tageszeitung Al-Akhbar alle durch Syrien gereist und haben von ihren Reisen berichtet, ebenso wie Malik Sharif vom libanesischen TV-Kanal al-Jadid. Al Dschasiras Rula Amin berichtete von dem Treffen im Hotel Samiramis in Damaskus am 27. Juni, und von dem Treffen, das das „National Committee for Democratic Change“ am 17. September dort abgehalten hat, berichteten die internationalen TV-Sender al-Arabiya und Dubai. Keiner dieser Journalisten ging gnädig mit der syrischen Staatsmacht um.

Aber vielleicht muss ein „unabhängiger“ Journalist mit französischem Akzent sprechen? Dann taugt wohl auch nicht die Reportage von Al Dschasiras Nir Rosen vom 24. September über seine sieben Wochen lange Reise mit den bewaffneten Gruppen durch Syrien. Im übrigen wiedergegeben auf SANAs Webseite, dem staatlichen syrischen Nachrichtenbüro.

Meine Anmerkung:  Falls Herrn Svante Svensson dies immer noch nicht genügt und nicht ausreichend 'unabhängig' ist, lege ich ihm hier noch einen Link von der "riesigen" (keine Übertreibung, im Gegenteil) Demonstration, über die BBC mit Video berichtete, hier bei.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Update zur Lage in Libyen - wie die Story vom Hase und dem Igel

Ich wollte schon Schluss machen für heute, als ich von den neuen monströsen Lügen der NATO, dem TNC und den Medien las. Diese Seifenblasen platzen fast schneller als sie ausgesprochen werden. Da ist wieder einmal die Lüge, dass Moutassim Al-Gaddafi, der Verteidiger von Sirte, gefangen genommen wurde. Nur kurz darauf erschien er auf dem Fernsehschirm, um die Lüge zu wiederlegen. Auch Dr. Moussa Ibrahim, der Sprecher der legitimen libyschen Regierung, sagte, dass dies Unfug sei. Dr. Christof Lehmann meinte, wohl nicht zu Unrecht, dass dieser Quatsch in die Welt geblasen wurde, um ein weiteres übles Verbrechen der Ratten zu vertuschen. Bei einem kurzfristigen Vormarsch haben sie 9 Familien mit Kind und Kegel kaltblütig umgebracht. Davon natürlich keine Zeile in unseren "unabhängigen" Medien.
Ich muss an die Geschichte vom Hasen und dem Igel denken. Der Hase rennt und rennt und meint dauernd, er habe gesiegt, aber da taucht der Igel auf und ruft: Ik bin al da. Und am Ende fällt der Hase tot um. So ergeht es dem TNC überall in Libyen, wohin sie auch kommen, da ist schon der Widerstand da.

Wie steht es hiermit? Wo ist das gezeigt worden? Wie kanadische Piloten sich weigern, ihre Bombenlast über dicht besiedelten Wohnvierteln abzuwerfen? Hier bitte sehr: http://www.youtube.com/watch?v=r9aFoKteevI&feature=youtu.be&a Und wenn man dann schon auf der Seite ist, kann man sich am Ende dieses Videos dutzende andere Videos anschauen über dutzende weitere Lügen. Z. B. zur Lage in Tripolis, das angeblich im Chaos und Kämpfen untergeht. Nun wir sehen tausende Menschen, die friedlich in Parks mit ihren Kindern spazieren, die grüne Fahnen schwenken, die das Siegeszeichen machen, die Bilder von Gaddafi hochhalen, die alle die Journalisten auffordern, endlich die Wahrheit zu sagen.
Und natürlich ist bisher weder Sirte noch Bani Walid von dem TNC genommen worden.