Sonntag, 10. Januar 2016

Neuer Überhorizontradar: Das allsehende Auge Russlands

Raketenschiffe des Projekts 1161 „Tatarstan“ und „Dagestan“, die jeweils mit einem Flugkörperkomplex „Kalibr“ ausgestattet sind.
Raketenschiffe des Projekts 1161 „Tatarstan“ und „Dagestan“, die jeweils mit einem Flugkörperkomplex „Kalibr“ ausgestattet sind.

© Foto: Ministry of Defence
Militär
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Die Kaspische Flotte hat während einer Militärübung erfolgreich die neue, gegen Stealth-Technologien unempfindliche Überhorizont-Radaranlage „Podsolnukh“ (Sonnenblume) getestet, berichten russische Medien.

„Das Ziel der Übungen war, das Zusammenwirken der Radaranlage mit den Kommandoposten der Kriegsschiffe bei der Erfassung von Luft- und Oberflächenzielen zu erproben“, heißt es in einer Pressemitteilung des Militärbezirks Süd. Im Laufe der Übungen erfasste der Radar vom Ufer aus vier tieffliegende Su-24 und gab ihre Koordinaten an das Raketenschiff „Dagestan“ weiter, das sich zu diesem Zeitpunkt in der Mitte des Meeres befand. Kurz danach „vernichtete“ das Kriegsschiff die Luftziele. Außer „Dagestan“ nahmen an den Manövern die russischen Raketenschiffe „Grad Swijaschsk“, „Uglitsch“ und „Weliki Ustjug“ teil.

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Angst und Hass im Hause Saud


Pepe Escobar
8. Januar 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Verzweiflung ist gar kein Ausdruck, um die gegenwärtige Notlage des Hauses Saud zu beschreiben. Riad war sich völlig im klaren, dass die Köpfung des verehrten saudischen shiitischen Klerikers Nimr al-Nimr eine bewusste Provokation war, die eine unüberlegte iranisch Reaktion hervorrufen sollte.

Die Saudis kalkulierten, dass es gelingen würde; schließlich haben sie die beste US-Reklame-Maschine angestellt, die Petrodollars kaufen können, und sie werden instinktiv von dem üblichen Gebabbel der üblen US-Neocons verteidigt.
 
Salman Mohammed am Ende seines Lateins?
In einer nach-Orwellschen Welt“ordnung“, wo Krieg Frieden ist und „moderate“ Dschihadisten straffrei ausgehen, ist die Haus Saudische Öl- und Enthauptungs-Hazienda – bar aller zivilisierten Normen von politischer Verhandlung und Bürger-Teilnahme – Vorsitzender der UN-Kommission für Menschenrechte und macht den US-industriellen Komplex fett mit unzähligen Milliarden Dollars, während es vergnügt den Wahhabi/Salafi-Dschihadismus aus MENA (Naher Osten und Nord-Afrika) nach Europa und vom Kaukasus nach Ostasien exportiert.

Und trotzdem lauert ein großes Problem. Die Entscheidung des launischen Königs Salman seinen Sohn, den äußerßt arroganten und äußerst ignoranten Prinz Mohammad bin Salman zur Nummer zwei der Erbfolge zu machen, ist sogar unter Wahhabi-Hardlinern angefochten worden.

Aber rechnet nicht darauf, dass die petro-Dollar-kontrolliert Medien die Geschichte erzählen.

Samstag, 9. Januar 2016

Nordkorea zündete erfolgreich Wasserstoffbombe (Update)


Diesen Update lege ich für all jene auf, denen die Geschichte des Koreakrieges nicht bekannt ist.  Es ist ein Artikel von Mike Whitney, der meinen Lesern ja gut bekannt ist und heißt: 'Does North Korea Need Nukes to Deter US Aggression?" (Braucht Nord Korea Atombomben, um US-Aggression zu verhüten?) Er beantwortet die Frage mit ja und gibt eine gute Erläuterung dafür, aber macht auch einen großen Fehler, denn er schreibt gleich zu Anfang, dass "die USA im Nord Korea Krieg involviert"  waren. Das ist Nonsense. Sie waren nicht nur "involviert", sie haben die Abmachungen bei Ende des 2. Weltkrieges gebrochen, so wie sie es IMMER machen, und haben den Krieg begonnen, AUCH ohne UNO-Mandat wie so viele andere Kriege auch. Außerdem kann doch jeder vernünftige Mensch die einfache Frage stellen, was die USA überhaupt in Korea verloren haben und warum nicht einer von den großen Kriegsverbrechern vor Gericht gestellt und bestraft worden ist. Aber diese Fragen sind in unseren unabhängigen Medien absolut tabu.

The 4th Medias Leitartikel:
6. Januar 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Im April 2015 sagte Admiral William Gortney, Chef des US Northern Command und North American Aerospace Defense Command, die US-Armee glaube, Pyongyang sei in der Lage, Interkontinentalraketen mit Atom-Sprengköpfen von einem schwer zu ortenden mobilen Abschussgerät an der US-Westküste abzufeuern.
Quelle
„Nordkoreas gegenwärtige Abschussgeräte bestehen aus etwa 1000 ballistischen Raketen und einer kleinen Anzahl leichter Bomber, die in der Lage sind, die meisten Ziele in Südkorea und Japan zu erreichen,“ hieß es in einem Papier mit dem Titel „Die Zukunft der nordkoreanischen Atom-Abschuss-Systeme“, veröffentlicht von 38nort.org

„In einer „wichtigen Sonder“-Erklärung am Nachmittag verkündete das DPRK Fernsehen, dass das Land erfolgreich eine Miniatur-H-Bombe gezündet habe“, was der vierte bekannte Atomtest des Landes ist.

Der Erklärung folgte die Entdeckung eines „künstlichen seismischen Ereignisses“ in der Nähe einer bekannten Pyongyang Atomtestanlage.
Oben ist der Ort der Zündung eingezeichnet.

Freitag, 8. Januar 2016

Lateinamerika: Zwei Niederlagen – was können wir tun? (Update)


Heute kam ein neuer Artikel von André Vltchek 'Latin Amrica has to fight and win!' Er  ist sehr lang wie immer. Eine wütende Abrechnung mit allen Verbrechen der heimischen Eliten, die Collon auch hier unten aufzählt. Und vor allem auch der Verbrechen, die das weiße Abendland seit 500 Jahren Lateinamerika angetan hat. André meint, dass jetzt alle Revolutionäre die Pflicht haben, die Revolution nicht nur in Venezuela, sondern in ganz Lateinamerika mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Ansonsten würden wieder Jahrzehnte vergehen, bis so eine Gelegenheit wiederkommt.

Michel Collon
7. Januar 2016
Aus dem Französischen: Einar Schlereth
Nachdem wir die Wahlniederlage des Chavismus in Venezuela analysiert haben, bleibt uns nur, auf folgende Frage zu antworten: Was können wir tun, hier in Europa, für eine effektivere Solidarität mit den Völkern, die kämpfen, um sich zu befreien?
(Lest auch den 1. und 2. Teil dieser Artikel-Serie)
Foto:
Die neue rechte Mehrheit in der Nationalversammlun von Venezuela hängt das Protrait von Chávez ab. Allerdings ist hier der Chavez nicht zu sehen (Quelle: El Comercio)
Hinken wir immer hinterher? Bei jedem Krieg ist die anti-Kriegsbewegung in Europa seit zehn Jahren abwesend. Keine unabhängige Information, keine Kritik an den Lügen-Medien und nicht einmal eine Demonstration. Genau wie bei Staatsstreichen auch. Denn das ist es, was Venezuela erlitten hat – einen verdeckten Staatsstreich. Ich werde es erläutern.

Donnerstag, 7. Januar 2016

US-bewaffnete Saudi-Koalition bricht Waffenruhe und fährt mit Massakern im Jemen fort


Thomas Gaist
6. Januar 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das US-gewünschte Chaos
Saudiarabien beendete offiziell die einwöchige Waffenruhe im Jemen am Samstag. Das Regime hat mit einer neuen Welle von Luftschlägen im ganzen Land begonnen, wobei etliche zivile Ziele getroffen wurden.

Laut UN-Menschenrechtsvertreter Rupert Coalville sind „dicht bewohnte Stadtviertel“ in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Am Dienstag wurde auch ein Hospital für Blinde zerstört. Zuvor in der Woche ist das Hauptquartier der Handelskammer Jemens zerstört worden.

Jemens wichtigste Bevölkerungszentren werden militärisch belagert oder blockiert, wie die Hauptstadt Sanaa, die Hafenstadt Aden und Taiz, eine Stadt mit 200 000 Einwohnern

Mittwoch, 6. Januar 2016

FRÖHLICHE WEIHNACHT: Hunderte Millionen vom Kreuz erschlagen


André Vltchek
29. Dezember 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Weißer Schaum, kitschige Lichter und verwirrende, vom Komputer generierte Melodien. Jahr für Jahr, derselbe Schund. Immer noch nicht genug?

Christliche Familien versammeln sich; sie verrichten Rituale, tauschen Geschenke aus. All das findet unter der Kreuzigung statt, die erhöht wurde zum Grund, der Rechtfertigung und Entschuldigung für das intensivste, lang-anhaltende und fortlaufende Gemetzel menschlicher Wesen in der Geschicht der Menschheit.

Hunderte Millionen in der ganzen Welt sind gestorben, damit „die Botschaft von Jesus“ leben konnte. Millionen sterben immer noch jetzt, damit christliche Fundamentalisten die Welt manipulieren, beherrschen und plündern können, widerstandslos.

Jene Neocons, die neo-Kolonialisten und westlichen unentbehrlichen Rassisten – sie alle sitzen bequem in ihren Sätteln, wie zu Zeiten der spanischen Inquisition oder der irren Herrschaft von Calvin.

Sind die Berge von Leichen und Ozeane voll Blut wirklich noch nicht genug?

Der Schnee, der wirklich und chemische, ist in Blut getaucht – eine tiefrote Farbe.

* * *
Jahr für Jahr verfolge ich die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von diesen christlichen „Kriegern“ begangen werden. Ich verfolge sie und berichte darüber. Seit vielen Jahren habe ich meine Funde beobachtet und aufgeschrieben.

Endloser Rassismus ist das iranische Modell des Nationalstaates


Iran hat wegen der Schikane durch USRAEL/NATO sehr viele Sympathien weltweit erhalten, weswegen es wohl geschont wurde, was seine Innenpolitik angeht. Und die ist, gelinde gesagt, extrem rassistisch. Wenige wissen, dass der Iran ein Vielvölkerstaat ist und dass die Iraner sich seit Reza Shah (Vater von Shah Pahlavi) als eine Arier-Herrenrasse betrachten (da hat also Hitler die Idee abgekupfert). Es gibt allerdings eine Mini-Minderheit, die in keiner Weise unterdrückt wird, und das sind die Juden. Wahrscheinlich nur deshalb, weil sie nicht noch mehr Prügel von den Amis und den Zionisten beziehen wollen. Ich begreife wirklich nicht, wie es noch Staaten geben kann, die ihre Minderheiten miserabel behandeln. Es dürfte sich doch rumgesprochen haben, dass Minoritäten ein hervorragender Ansatzpunkt für solche Klubs wie Mossad und CIA sind, um Diversion, Sabotage, Destabilisierung zu betreiben und natürlich auch für Farbenrevolutionen. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie hoffnungslos verblödet die meisten 'großen' Staatsoberhäupter sind.


Endloser Rassismus ist das iranische Modell des Nationalstaates


Ali Badri
2. Januar 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die wichtigsten Minoritäten inkl. der fünf unten aufgezählten.
Lange Zeit hat die Welt im Schatten der Diskriminierung gelebt, bevor die Befreiungsbewegungen auftraten und die Forderung nach Gleichheit für die unterdrückten Völker aufstellten. Was bei den rassistischen Massakern geschah, bleibt ein schändlicher Fleck auf dem Gesicht der Humanität Viele Länder haben sich befreit von diesem Gespenst, aber manche leben immer noch unter rassistischen Mördern.

Bolivien: Der Reichtum bleibt im Land, da er sozialisiert und demokratisiert wird.


Dieser Besuch von Evo Morales in Deutschland ist völlig an mir vorüber gegangen. Nicht verwunderlich: Das sollen die Leute weder hier in Schweden noch bei euch in Deutschland erfahren, was der Evo für ein Mann ist, was er denkt, wie er handelt. Denn bei uns wurde von den Einprozentern festgelegt, dass er ein übler Diktator ist und damit basta. Wie gerne hätte ich Evo Morales mal in Wirklichkeit erlebt. Ich denke, dass viele der Hörer in Deutschland sich nach seinem Vortrag auch so einen 'Diktator' gewünscht haben.

 
Früher gingen 82 Prozent des erzeugten Reichtums auf die Konten der großen ausländischen Konzerne, und nur 18 Prozent seien in Form von Löhnen im Land verblieben. Heute bleibe de Reichtum im Land, da er sozialisiert und demokratisiert wird.

»Bien venido, compañero Presidente«

Evo Morales gab in Berlin eine Lektion in neuer Geschichte und Politik

Von Tunia Erler

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 6. November 2015

morales2Von den bürgerlichen Medien weitgehend mit Nichtachtung gestraft, stattete der bolivianische Präsident Evo Morales am Mittwoch und Donnerstag Berlin und Hamburg einen Besuch ab, der bei Freunden der unabhängigen Entwicklung des Andenstaates große Beachtung fand. Immerhin ist Evo Morales nicht nur das erste indigene Staatsoberhaupt Boliviens, sondern der frühere Aktivist der Bauerngewerkschaft, der im Oktober 2014 zum dritten Mal zum Präsidenten gewählt wurde, hat es auch geschafft, mit Unterstützung der Mehrheit des Volkes länger im Amt zu bleiben als seine Vorgänger. Das ist vor allem einer Politik zu verdanken, die sich nicht nur durch eine konsequente Unabhängigkeit von den Vereinigten Staaten Nordamerikas auszeichnet, sondern die auch dazu führte, daß die Bolivianer wie nie zuvor in der Geschichte des Landes einen großen, ständig wachsenden Anteil der Früchte ihrer Hände Arbeit selbst genießen dürfen.

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Dienstag, 5. Januar 2016

Fortschritt kann töten: Survival Report enthüllt höchste Selbstmordrate


Survival International
4. Januar 2016
Fortschritt kann töten!
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ein neuer von Survival International veröffentlichter Report enthüllt, dass die erschreckende Selbstmordrate im indigenen Guarani Kaiowá Volk im südlichen Brasilien die höchste der Welt ist.

Die Rate von selbst zugefügtem Tod in dem Volk ist 34 mal höher als im nationalen brasilianischen Durchschnitt und statistisch die höchste unter irgendeiner Gesellschaft auf der Erde. Selbstmordraten unter vielen anderen indigenen Völkern wie den Aborigins in Australien und den indigenen Amerikanern in Alaska sind auch nach wie vor ungewöhnlich hoch. Das kann als das unausweichliche Ergebnis des historischen und anhaltenden Raubes ihres Landes und der „Entwicklung“ angesehen werden, die ihnen aufgezwungen wird.

Montag, 4. Januar 2016

Venezuela: Letzte Amtshandlung Maduros - GMO Verbot


Die unglückselige Regierung von Maduro hat mit letzter Kraftanstrengung noch ein revolutionäres Saatgut-Gesetz verabschiedet, das zum Glück von einer breiten Koalition von Basisorganisationen mit beraten und getragen wurde. Zum ersten Mal also war das Volk direkt an der Ausformung eines Gesetzes beteiligt, das ja keineswegs nur die Bauern und die ländliche Bevölkerung betrifft, sondern das Volk insgesamt. Denkt daran, dass es in den USA sogar für eine große Mehrheit der Bevölkerung unmöglich ist, wenigstens die Markierung von GMO-Produkten zu erzwingen. Der Artikel ist mal wieder sehr lang – 13 Seiten – und ich brauche meine Arme noch eine Weile. Deswegen habe ich nur die Einleitung übersetzt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dieses wichtige Dokument von irgendeiner Ökogruppe übersetzt wird. Wer etwas findet, möge es mir bitte zuschicken, damit ich dies hier einfügen kann.


Letzte Amtshandlung Maduros: GMO Verbot


William Camacaro, Frederick B. Mills und Christina M. Schiavoni

2. Januar 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Nationalversammlung von Venezuela hat in ihrer abschließenden Sitzung, bevor eine neoliberal beherrschte Opposition am 5. Januar die Macht übernimmt, eins der progressivsten Saatgut-Gesetze in der Welt am 23. Dezember 2015 erlassen, das sofort von Präsident Nicolas Maduro unterzeichnet wurde. Am 29. Dezember sagte er in seiner Fernseh-Show, Nummer 52, dass das neue Saatgut-Gesetz die Bedingungen schafft, Nahrung zu produzieren „nach einem agro-ökologischen Modell, das die pacha mama (Mutter Erde) respektiert und das Recht unserer Kinder sichert, gesunde Nahrung anzubauen und gesund zu essen“.
Dieses Gesetz ist ein Sieg für die internationalen Bewegungen für Agroökologie und Nahrungs-Souveränität, weil es das genmanipulierte (GMO) Saatgut verbietet und gleichzeitig örtliches Saatgut vor Privatisierung schützt. Das Gesetz ist auch Produkt direkter partizipatorischer Demokratie – das Volk als Gesetzgeber – in Venezuela, weil es in beratender Partnerschaft zwischen Mitgliedern der Nationalversammlung und einer breiten Graswurzelkoalition von Öko-Sozialisten, Bauern und agro- ökologisch orientierten Organisationen und Institutionen geschaffen wurde. Dieser Essay liefert einen Überblick zum Phänomen des Volkes als Gesetzgeber, eine Zusammenfassung des Saatgut-Gesetzes und einen Anhang mit einer inoffiziellen Übersetzung einiger Artikel des Gesetzes.


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Sonntag, 3. Januar 2016

Syrien ist das Stalingrad des Nahen Ostens


André Vltchek
2. Januar 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Kurdische Frauenmiliz kämpft gegen ISIS.
Tag und Nacht, seit Jahren hat eine überwältigende Macht auf dieses ruhige Land, eine der Wiegen menschlicher Zivilisation, eingehämmert.

Hunderttausende sind gestorben und Millionen wurden gezwungen, ins Ausland zu fliehen oder innerhalb des Landes. In vielen Städten und Dörfern ist kein Haus mehr unbeschadet.

Aber Syrien hält stand entgegen allen Widrigkeiten.

In den vergangenen 3 Jahren arbeitete ich in fast allen Randgebieten Syriens, entlarvte die Geburt der ISIS in den NATO-Lagern in der Türkei und in Jordanien. Ich arbeitete auf den besetzten Golanhöhen und im Irak. Ich arbeitete auch im Libanon, ein Land, das jetzt gezwungen ist, über zwei Millionen (vor allem Syrer) zu beherbergen.

Der einzige Grund, weshalb der Westen seine schreckliche Kampagne der Destabilisierung begann, war, weil er „nicht tolerieren konnte“ Syriens Ungehorsam und die sozialistische Natur seines Staates. Kurz, die Art des syrischen Establishments, die Wohlfahrt seines Volkes über die Interessen der multinationalen Unternehmen zu stellen.

Russland wird gerechtfertigt durch Kapitulation der Terroristen in Syrien


Dies ist eine wichtige Entwicklung in Syrien, die hoffentlich den Frieden etwas näher bringt. Aber selbst wenn der Frieden morgen eintritt, sind enorm viele Probleme noch nicht gelöst. Hoffentlich bekommen alle diese abgeschobenen Verbrecher, die von Rechts wegen allesamt erschossen werden müssten, einen Zettel in die Hand, dass sie, falls nochmals erwischt, definitiv erschossen werden. Denn es ist durchaus denkbar, dass US/Erdogan sie sofort erneut ausrüstet und nach Tschetschenien oder Tadschikistan schickt oder direkt zur Merkel. Schließlich kann man sie unter Druck setzen - falls du nicht willst, liefern wir dich den Syrern aus. Dies ist ein Problem. Und was passiert mit all den vergewaltigten Frauen und dem Nachwuchs, den die Kriminellen hinterlassen haben? Hoffentlich müssen sie nicht ein zweites Golgatha mitmachen.  Und all die Kinder, von denen sicher ein großer Teil traumatisiert ist. All diese Probleme müssen gleichzeitig mit der notwendigen und schnellen Wiederherstellung der grundlegenden Infrastruktur einhergehen. Aber wie hie und da bekannt wurde, haben die Russen zusammen mit der Assad-Regierung bereits Pläne ausgearbeitet, die sicher diese Punkte berücksichtigen.

Finian Cunningham
31. Dezember 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Als die Syrer sich in der Hauptstadt Damaskus zusammen fanden um zu feiern, gab es ein Gefühl, dass das Neue Jahr ein gewisses Maß an Frieden bringen wird – zum ersten Mal  in den vergangenen fünf Jahren, spürte man so eine Hoffnung.
Assad wird in Moskau von Putin empfangen.
Russlands militärische Intervention, um seinem arabischen Alliierten Ende September zu helfen, ist das entscheidende Ereignis des Jahres gewesen. Nach drei Monaten ständiger russischer Luftschläge zur Unterstützung der Syrischen Arabischen Armee (SAA) gegen eine Phalanx von Söldnern die vom Ausland gestützt wurden, gibt es ein eindeutiges Gefühl, dass das „Rückgrat der Terroristen zerbrochen ist“, wie der Präsident Putin kürzlich es ausdrückte.

Samstag, 2. Januar 2016

Wer ist der Erz-Rassist: Hillary oder Donald?


Dies ist wieder ein Beispiel dafür, wie der Maistream jede Wahrheit in ihr Gegenteil verkehrt. Ein Mann, der keine Kriege führte, sie im Gegenteil verurteilte, wird als neuer Hitler verunglimpft, aber die bluttriefende Hexe in Washington als  zahmes Lamm bejubelt,  auch von 'Progressiven' und Feministinnen. Aber es ist begreiflich, denn sie ist die Karte der Wallstreet. Zu Recht. Von unendlicher Blutgier und noch größerer Gier nach mehr Geld und Macht. Und der Donald Trump, den können sie nicht kaufen, weil der schon genug Geld hat. Also werden jetzt die Dreck- und Jauche -Kübel herangeschafft, weil man seine Felle davonschwimmen sieht. Anfangs war er mir keineswegs sympathisch, aber ich muss sagen, dass ich ihn nun sympathisch finde durch das, was er sagt. Und wenn Trump es schafft, das Wallstreet-Ungeheuer abzuschießen, wird er mir richtig sympathisch werden. Dabei erwarte ich gar nicht eine Umwälzung von ihm, sondern lediglich, dass er diese verhängnisvolle Kette von Bushes, Clintons und Obamas durchbricht und sich vielleicht zur Abwechslung mal wieder der Realität  annähert.


John V. Walsh
30. Dezember 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ich hab' Amerika in die Toilette geworfen, wählt nun die Hillary und sie wird spülen.

Wer ist der Erzrassist: Hillary oder Donald? Um diese Frage zu beantworten, lasst uns eine andere Frage stellen, ein einfache. Was ist schlimmer: ein paar Mitglieder einer Gruppe oder Religion oder Rasse zu verunglimpfen – oder sie millionenfach zu töten? And noch mehr Millionen zu verstümmeln und noch mehr Millionen zu vertreiben? Wer ist da „rassistischer“? Damit im Hinterkopf, wer ist da der Erz-Rassist, Hillary oder The Donald?

Putin kämpft an allen Fronten gegen die Kriegspartei


Pepe Escobar
30. Dezember 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Der Kampf bis aufs Messer findet wahrlich in Moskaus inneren Kreisen zwischen den Eurasiern und den sogenannten Atlantischen Integrationisten, bzw. der 5. Kolonne des Westens statt. Die Crux der Schlacht ist wohl die Russische Zentralbank und das Finanzministerium – wo einige Schlüssel-liberalcon-Finanz-Player sitzen, die von den üblichen Verdächtigen, den Herren des Universums, ferngesteuert werden. 

Derselbe Mechanimus gilt geopolitisch für alle in allen Breitengraden, die ihr eigenes fiat-Geld an die westlichen Zentralbanken gebunden haben. Die Herren des Universums versuchen immer, die Hegemonie durch die Manipulierung des Zinswuchers und die Kontrolle des fiat-Geldes auszuüben.
Getreue Lakaien des Imperiums: Lagarde und Nabiulina
Warum also feuert Putin nicht die Chefin der Russischen Zentralbank Elvira Nabiulina und den größten Teil ihres Finanzteams – die fortfahren, US-Aktien statt Rubel zu kaufen? Was wird hier wirklich angegriffen, wenn nicht die russischen Interessen?

Freitag, 1. Januar 2016

Chodorkowski wird gesucht und Baikalsee auf kritischem Niveau


Das hier sind die Anfänge von TTIP gewesen, nur dass es noch viel schlimmer kommen wird. Stellt euch vor, es gibt irgendwo eine Revolution (soll ja schon vorgekommen sein) und der Staat ergreift als erste grundlegende Maßnahme, alle Banken und Produktionsmittel zu vergesellschaften. Dann wird er mit so gravierenden Geldstrafen belegt, dass er sie bis ans Ende aller Tage nicht abbezahlen könnte. Tja, die Kapitalisten sorgen vor. Und beachtet mal, wie schnell da ein Prozess abläuft im Vergleich etwa zu einem Vergewaltigungs-Prozess. Und noch etwas: Wenn so ein elender Coupon-Schneider nicht mehr schnipseln darf, dann wird sein Menschenrecht verletzt. Aber Menschen, die kein sauberes Trinkwasser und kein Brot auf dem Tisch haben - ist da jemals von verletzten Menschenrechten die Rede? Das alles finden die Kapitalisten- Fans völlig in Ordnung.

Transsibirische Eisenbahn entlang dem Baikalsee.
Nach Chodorkowski wird gefahndet
Stefan Lindgren
31. Dezember 2015
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Der russische Oligarch und frühere Chef der Ölgesellschaft Jukos, Michail Chodorkowski ist in Abwesenheit verhaftet worden und wird international gesucht, berichtete Russlands Untersuchungskomitee (RUK) am Mittwoch. Gleichzeitig wurde eine Hausdurchsuchung in der Open Russia Group, eine politische Lobbygruppe, die von Chodorkowski von seinem Exil in Großbritannien betrieben wird, durchgeführt.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Zwei schwere Rückschläge für's Imperium – in Syrien und Afghanistan


Einar Schlereth
31. Dezember 2015


Zum Ende des Jahres wenigstens noch eine gute Nachricht (beide als eine, denn sie sind eng miteinander verknüpft). In Syrien hat die syrische Luftwaffe mit einem Schlag den höchsten und wichtigsten Kommandeur eines großen Netzes von Söldnertruppen zusammen mit seinem Stab erledigt. Eric Draitser bezeichnet dies auf GlobalResearch als Großen Schlag gegen die US-NATO-Saudi-Agenda mit dem „Potential, die Natur des Krieges in Syrien zu verändern“.

So weit würde ich noch nicht gehen, aber sicher ist, dass wichtige, geschickte Befehlshaber nicht im Handumdrehen ersetzt werden können. Manchmal gar nicht. Sicher ist außerdem, dass die syrische Armee erst einmal die Oberhand im Großraum von Damaskus und im Süden des Landes gewinnen wird.
Alloush redet zu seinen Leuten.
Draitsers Artikel beschäftigt sich außerdem mit dem Lamentieren der New York Times und anderen Medien, die diesen Kommandanten Zahran Alloush immer als wichtigste gemäßigte Figur und großen Patrioten bezeichnet haben. Das sei eine freche Lüge und er belegt, dass er sich nur minimalst von all den anderen Gangstern unterschied. Dass er eine Unzahl von Kriegsverbrechen begangen hat, wie wahllosen Beschuss der Innenstadt von Damaskus, Köpfen von Ärzten, Ermordung von Alawiten usw.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Bills Sex-Skandal könnte Hillarys Präsidenten-Ambitionen zunichte machen (Update I + Update II + Update III)


UPDATE III: Es kommen immer  Sauereien von Hillary ans Licht. Hier hat Cynthia McKinney eine weitere umfangreiche Dokumentation geschickt mit dem Titel: Es sieht schlecht aus für Hillarys Chancen. Na hoffentlich.
UPDATE II: Hier noch ein Artikel, wie diese Verbrecher-Figur mit der Kriegsindustrie in ihrer Amtszeit herumhurte. Dagegen sind Bills Hurereien geradezu harmlos.
Donald Trump hat Hillary gedroht, die sexuellen Heldentaten ihres Mannes auf den Tisch zu legen, falls sie nicht aufhöre, gegen ihn ihre Frauen-Karte auszuspielen.
Der Anwalt Michael Snyder schreibt am Ende: "Werden die neuen Enthüllungen zu  Bills Beziehung zu Jeffrey Epstein etwas auf Hillarys Kampagne bewirken können?" Das darf man wohl stark bezweifeln, denn bisher schweigen die Mainstreammedien in den USA eisern, wie er selbst schreibt. Und wir wissen ja, wie gut es den Clintons gelungen ist, sogar alle ihre Kapital-Verbrechen unter den Teppich zu kehren. Wenn es jemandem gelänge, diese Mauer des Schweigens zu durchbrechen und die Hillary yu versenken, hätten Bills Eskapaden wenigstens einmal etwas Gutes bewirkt.
Michael Snyder
27. Dezember 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Widerlich: Clinton in einem Pädophilen-Ring gefangen
Wie konnte ein verurteilter Milliardär und Pädophiler namens Jeffrey Epstein, der minderjährige Mädchen an mächtige Männer verkuppelte, 21 Telefonkontakte zu Bill Clinton haben? Und warum flog Bill Clinton „zu wiederholten Malen“ auf die private karibische Insel, wo Epstein regelmäßig Sex-Orgien abhielt? Lasst mich einen Hinweis geben: Es wurde nicht bei Kaffee und Kuchen über Politik gesprochen. Hin und wieder erhalten wir eine kleinen Einblick in die verdrehte sexuelle Welt der globalen Elite. In diesem Fall macht ein Gerichtsverfahren in Florida, in dem behauptet wird, dass Englands Prinz Andrew Sex mit einer 17-jährigen „Sex-Sklavin“ hatte, die Epstein lieferte, Schlagzeilen in der ganzen Welt. Aber von potentiell noch größerer Bedeutung ist, was dieser Prozess über Clinton enthüllt. Wenn dies bewiesen werden kann, könnte es potentiell jede Chance, dass Hillary Clinton 2016 die Präsidentschaft gewinnt, zunichte machen.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Riskante Manipulationen am Van-Allen-Gürtel, dem „kosmischen Schutzschild“ der Erde (Videos)


Riskante Manipulationen am Van-Allen-Gürtel, dem „kosmischen Schutzschild“ der Erde (Videos) 22. November 2015 aikos2309


van-allen-guertel
Die Operation Argus, der Test „Starfish Prime“ bis HiVOLT und der „Space Tether“: Was wie eine abgedrehte Science Fiction-Geschichte über durchgeknallte Wissenschaftler und Militärs klingt, hat leider einen sehr realen und ernsten Hintergrund.
Ähnlich wie bei der militärischen Forschungseinrichtung HAARP in Alaska, mit deren Hilfe wenig Vertrauen erweckend an der Ionosphäre unseres Planeten herumgepfuscht wird, finden bereits seit über einem halben Jahrhundert nicht minder gewagte Manipulationen am Van-Allen-Gürtel statt, der eigentlich aus zwei Gürteln ionisierter Elementarteilchen (Protonen und Elektronen) besteht, die sich in einer Höhe von 700 bis 6.000 bzw. 15.000 bis 25.000 Kilometer befinden und die Erde vor gefährlicher kosmischer Strahlung schützen. Es klingt daher unfassbar, was sich Wissenschaftler, Militärs und Unternehmer in den letzten Jahren alles einfallen ließen, um dieses essentielle und sensible natürliche Wirkungsgefüge für ihre eigenen Interessen zu missbrauchen.
Hier weiterlesen.

Die USA gegen die ganze Welt - Visum für Al Qaida - Tsunami ohne Vorwarnung


... eine Majorität von EINS gegen die Minorität von 192 Stimmen in der UN-Generalversammlung

Einar Schlereth
29. Dezember 2015


Wir meinten, sie brauche ein update ...
So titelt Carla Stea auf Global Research am 27.12. und meint damit, dass die USA ständig in Opposition gegen viele, wenn nicht die meisten Resolutionen sind, die von der UN-Generalversammlung angenommen werden.

Sie stimmte wie seit Jahrzehnten auch dieses Jahr mit NEIN gegen die meisten Resolutionen, die sinnvoll Abrüstung oder ökonomische Gerechtigkeit fordern.
Andererseits führt sie am häufigsten und lautesten die Worte Frieden und Menschenrechte im Mund. Der US-Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stieglitz hat die meisten dieser Resolutionen unterstützt im Gegensatz zu seinem Friedens-Nobel-Kollegen.


Zu Recht nennt Carla Stea die „riesige und wachsende ökonomische Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern als Mitverursacherin der globalen Destabilisierung tödlicher Konflikte, Terrorismus, der Flüchtlingskrise … und einer barbarischen Gewalt, die drohe, die Uhr der Zivilisation zurück in die Steinzeit zu drehen“.

Montag, 28. Dezember 2015

Russland zählt 12000 Erdöl-Tankfahrzeuge an der türkischen Grenze


Einar Schlereth
25. Dezember 2015



Diese Nachricht auf der russischen RT Seite am 25. Februar hat in unseren famosen Mainstreammedien wieder nur das übliche Schweigen hervorgerufen. Nur in den alternativen Medien ist sie weithin beachtet worden, wie etwa hier ein Artikel von Eric Zuesse. Er schreibt, dass zwar immer noch einige Öl-Trucks von Syrien in die Türkei fahren, aber bis zu 2000 sind von den Russen zerstört worden. Jetzt werden alle LKWs in den Irak und zur türkischen Grenze gefahren.



So weit das Auge reicht - Öl-Tankfahrzeuge.

Russland hat diese Beweise den USA unter die Nase gerieben und sie aufgefordert, dagegen etwas zu tun, aber die haben schlicht geantwortet, dass sie dazu noch nicht in der Lage seien.

Zuesse wiederholt die Nachricht, dass die USA 116 Öltanker gebombt haben, was sich aber als Schwindel herausgestellt hat. Sie hatten ursprünglich sogar von viel mehr gesprochen. Sie behaupteten auch zwischendurch, dass sie die LKWs nicht bombardieren, weil dadurch Zivilisten getötet werden könnten. Seit wann kümmern sie sich um das Leben der Zivilisten? Nun, es sind auch keine normalen Zivilisten, sondern das Leben der ISIS-Verbrecher soll geschont werden.