Mittwoch, 18. November 2015

Frankreich bekräftigt, dass es nicht Haitis „Unabhängigkeits-Schuld“ zurückzahlen wird


teleSur
Einar Schlereth
12. Mai 2015

Schaut ihn euch an, diesen Lügenhals, der einen Tag dies sagt und am nächsten das Gegenteil in Guadeloupe bei einer Gedenkfeier zur Abschaffung der Sklaverei!
Die Haiti von Frankreich aufgezwungene Schuld [Vor der Küste lagen Kanonenboote und Haiti wollte endlich Frieden. D. Ü.], nachdem es 1825 seine Unabhängigkeit erkämpft hatte, deren Rückzahlung von vielen Menschen und Institutionen gefordert wurde, hat Präsident Holland am Dienstag abgelehnt.

Er sprach in Port-Au-Prince, Haitis Hauptstadt, und bezog sich lediglich auf eine „moralische Schuld“. Er fügte hinzu: „Wir können die Vergangenheit nicht ändern, sondern nur die Zukunft.“

Am vorhergehenden Sonntag hatte Hollande in Guadeloupe gesagt, er würde die Haiti geschuldeten Gelder zurückzahlen, was er am Dienstang zurücknahm. [Was soll man von so einem Schwätzer halten? 'Was wir haben, das haben wir, nicht wahr?' Das Gold liegt mit Sicherheit immer noch im französischen Schatzamt. D. Ü.]

Stellungnahme der „Mütter gegen den Krieg Berlin- Brandenburg“ zu den Anschlägen von Paris

Die Stellungnahmen der 'Mütter gegen den Krieg' sind stets klar und prinzipiell, mit einer deutlichen Stoßrichtung. Diese Mütter sind obendrein sehr aktiv; sie halten koninuierlich Mahnwachen in Berlin ab, organisieren Diskussionsrunden und halten Vorträge. Umso befremdender ist es, dass sie von vielen Seiten angegriffen werden, offenbar von Menschen, die nichts verstehen wollen, willigen Objekten der Herren und Damen, die sich zu ihrem eigenen Nutzen dem Imperium angedient und auch verkauft haben. Alle Menschen, die selbst denken, können sie nur unterstützen!

Bei aller Trauer um die Opfer von Paris dürfen wir nicht vergessen: Von wem wurden und werden denn die ISIS, die sich zu den Terroranschlägen von Paris bekannte, aufgebaut, finanziell und militärisch ausgerüstet? Richtig: von den USA!
Wir tun immer gut daran, Ross und Reiter zu benennen, sprich, zuerst die Drahtzieher hinter solchen Verbrechen zu benennen!

Denken wir dabei auch daran, dass die NATO- Konferenz über „Luftkriegsführung und strategische Kommunikation“ vom 23-25.11.2015 in Essen ansteht, durch die ein noch engeres Zusammengehen der Mitgliedstaaten unter der Schirmherrschaft der USA gezimmert werden soll!

Was würde sich besser dafür eignen, als ein Terroranschlag, wie weiland der 11. September 2001, der zum Ausgangspunkt für sogenannte staatlich organsierte Antiterrorkriege der US/NATO gegen Rohstoff besitzende Länder im Nahen Osten und in Afrika missbraucht wurde und wird!

Dienstag, 17. November 2015

Wird Russlands Erfolg in Syrien ihm aus der Hand genommen?

Einar Schlereth
17. November 2015

Es kommen sehr beunruhigende Nachrichten wie diese hier: „Frankreich startet Bombenkampagne in Syrien mit US-Hilfe“. Erstens sind diese Bomber, die gestern am 15. 11. Raqqa massiv angegriffen haben, illegalerweise in Syrien eingedrungen. Zweitens hat es offenbar zu dem Zeitpunkt keinerlei Vereinbarungen mit Russland gegeben. Wieso lässt Russland diese Angriffe zu und verteidigt nicht  Syriens Lufthoheit? Außerdem fuhrwerken auch die US-Bomber immer noch illegal im syrischen Luftraum herum.

Erst gestern hat Putin seinen Generalstab aufgefordert, mit dem französichen Flugzeugträger Verbindung aufzunehmen, um mit dessen Kommando die Schläge abzustimmen. Doch hat er dies mit Assad abgestimmt?

Russische Langstreckenbomber
Gleichzeitig aber hat Hollande die Hilfe der NATO-Länder im Kampf gegen die ISIS gemäß EU-Vertrag angefordert. Und heute früh hat SputnikNews die Nachricht gebracht, dass die USA gemeinsam mit der Türkei einen Militäreinsatz an der syrischen Grenze planen.

Also erstens bin ich der Meinung, dass Abmachungen vorher getroffen werden müssen und nicht im nachhinein.
Zweitens gehen die Lieferungen der USRAELNATO an die ISIS immer noch munter weiter.
Drittens habe ich bisher noch nicht die geringste Entschuldigung seitens des Westens gegenüber Syrien oder Russland gehört für ihre verbrecherischen Handlungen und die ihrer geförderten, bezahlten, ausgebildeten, ausgerüsteten und eingesetzten Verbrecherbanden, die unendliches Elend über Syrien und enorme Schäden auch in Russland verursacht haben.

Der Lügen-Prediger Gauck

Diesen Artikel der Rationalgalerie finde ich hervorragend. Das muss ich zuweilen tun, weil ich noch nie einen Fernseher besessen habe und daher dem Gerülpse von Typen wie Gauck verschont bleibe. Aber es ist natürlich gut, wenn Leute wie U. Gellermann darauf auch in angemessener Weise reagieren und nicht einfach nur konsumieren, wobei nicht einmal ihre Mägen revoltieren. Aber sie sind es halt von der Kirche her gewohnt. 'Neue Art Krieg'? Der hat aber lange gepennt. Nichts gemerkt und nichts gehört, aber er hätte sowieso nicht reagiert, denn diese professionellen Penner kennen auch keine Empathie.

Wie Täter zu Opfern gemacht werden

Autor: U. Gellermann

Datum: 17. November 2015

Fett quillt die Stimme aus dem TV-Lautsprecher, getragen schleicht sich das Organ an. Ausgerechnet am Volkstrauertag, dem Tag der Opfer der Kriege, entdeckt der monströse Pfarrer, den eine Koalition von schwarz bis grün zum Bundespräsident gemacht hat, in Paris eine "neue Art von Krieg". Und der sei, anders als die Kriege bisher, "menschenverachtend". Welche Menschen werden wohl geachtet werden, wenn die Hubschrauber tief über die afghanischen Dörfer fliegen, wenn das Geräusch der Rotoren kleine Kinder zum Weinen bringt, die Gesichter der Frauen vor Angst verzerrt. Über welches Maß an Achtung schwätzt der Kriegs-Präsident, der kein Völkerrecht kennt?
Die "neue Art von Krieg" geht fast täglich von Ramstein aus. Ein Krieg, der nicht erklärt ist. Einer, bei dem die einen in klimatisierten Räumen sitzen, die anderen, irgendwo in Pakistan oder im Jemen, eine Hochzeit feiern oder an einer Trauerfeier teilnehmen. Plötzlich hat der US-Soldat in Ramstein auf der Feier ein Handy geortet. Eines, das auf der Todes-Liste steht. Kein Ankläger hat die Liste zusammengestellt, kein Gericht ein Urteil gesprochen, und doch hat ein Geheimdienst entschieden, dass der Mensch, dem das Handy gehört, umgebracht werden muss. Gezählt werden die erfolgreichen Morde im Auswertungszentrum für die weltweiten US-Drohneneinsätze, dem „Distributed Common Ground System 4“. Allein in Pakistan sind seit Beginn der Einsätze im Jahre 2004 durch US-Drohnen 3000 Menschen getötet worden.

In Paris seien "die Opfer hinterhältig agierender Mordbanden" zu beklagen, tönt der Gauck aus dem Lautsprecher. Die Mordbanden der Willigen, von den USA in den Irak-Krieg geführt, kamen nicht aus dem Hinterhalt. Offen, sogar vor der UNO, wurden Massenvernichtungswaffen behauptet, die es nie gab und mit ihnen ein Krieg begründet, der bis heute nicht beendet ist. Dass sich der Außenminister der USA, Colin Powell, später für die Lüge entschuldigt hat, das macht die halbe Millionen toter Iraker nicht wieder lebendig. 


Hier weiterlesen.

Montag, 16. November 2015

MEXIKO Oberstes Gericht untersagt Anbau von Gensoja

Zum Schluss noch ein positiver Bericht aus Mexiko, weil er wieder eine Niederlage für MONSANTO bedeutet. Allerdings fürchte ich, dass dies nicht das Ende vom Lied ist. Denn, wie wir alle wissen, ist dem Land von seinen korrupten Regierungen das NAFTA-Abkommen aufgezwungen worden, das eine tiefe ökonomische allgemeine Krise hervorgerufen hat. Und da wird diese MAFIA bestimmt versuchen, Milliarden
für "entgangenen Gewinne" herauszupressen. Andererseits ist die Stimmung im Volk schon auf dem Siedepunkt. Da fehlt meiner Meinung nicht viel, dass es wirklich zum großen Knall kommt.



von Gerold Schmidt
Donnerstag, den 12. November 2015

Dieser Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 1169


GMO-Soja

Der Oberste Mexikanische Gerichtshof, der einem Verfassungsgericht gleich kommt, hat die kommerzielle Aussaat von Gensoja auf der Halbinsel Yucatán untersagt. Er kam in einer am 4. November einstimmig gefassten Entscheidung zu dem Schluss, dass die im Mai 2012 von einer Fachabteilung des mexikanischen Landwirtschaftsministeriums dem Monsanto-Konzern erteilte Genehmigung keine Gültigkeit besitzt, da Verfassungsrechte der indigenen Völker verletzt wurden. Nach internationalem und nationalem Recht hätten die Behörden eine „vorherige, freie und informierte Konsultation“ unter den betroffenen Maya-Gemeinden durchführen müssen. Solange dies nicht geschehe, könne es keine Genehmigung geben, bestimmte das Gericht.

In der mexikanischen Verfassung ist im Artikel 2 das Recht der indigenen Völker auf eine Konsultation in sie betreffenden Angelegenheiten niedergeschrieben. Auf diesen Artikel sowie internationale Konventionen und Rechtsprechung hatte sich eine Gruppe von Maya-Imker*innen aus mehreren Gemeinden der Halbinsel und sie unterstützender Organisationen berufen. Sie hatten zuvor mit Einsprüchen gegen das Ausbringen der Gensoja auf unteren Justizebenen Erfolg. Regierungsbehörden und Monsanto fochten die vorherigen Entscheidungen an, so dass das Verfahren bis vor das Oberste Gericht kam.

Wichtiger Sieg für Maya-Gemeinden


Zuckerindustrie droht, die WHO zu zerschlagen

Die Frechheit der Multis kennt keine Grenzen. Jeder normale Staatsbürger – wo auch immer – wird im Falle von ernsten Erpressungen sofort hinter Gitter gesteckt. Aber Lobbyisten werden sogar als ehrenwerte Staatsbürger angesehen.  Dabei sind sie schlimmer, als die Händler, die Jesus aus dem Tempel gejagt hat. Sie sind Händler des Todes. Alle, ob sie Lobbyisten für die Zuckerindustrie, für die Erdöl-, Agro-, Pharma- oder gar die Atomindustrie sind. Sie sollten aus allen demokratischen Institutionen hinausgejagt und vor Gericht gestellt werden - natürlich mit ihren Auftraggebern, die sich immer so schön bedeckt halten. Wer nur an 'Die Welt' glaubt, kann sich hier diesen Artikel reinziehen.


Zuckerindustrie droht, die WHO zu zerschlagen

Sarah Boseley
3. November 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Dies ist, glaube ich, nicht die Zucker-Lobby

Die Zuckerindustrie in der USA droht, die Weltgesundheits-Organisation auf die Knie zu zwingen, indem sie vom Kongress fordert, die Zahlungen an die WHO einzustellen, bevor sie nicht ihre Richtlinien für gesundes Essen fallen lässt, die am Mittwoch veröffentlicht werden sollen. Die Drohung wird von WHO-Insidern als gleichwertig mit Erpressung beschrieben und schlimmer, als all der Druck, der von der Tabak-Industrie ausgeübt wurde.

In einem Brief an Gro Harlem Brundtland, Generaldirektorin der WHO, sagt der Zuckerverband, er werde „jeden Weg nutzen, um die zweifelhafte Natur“ des WHO-Reports über Speisen und Nahrung aufzudecken und die 406 Mill. $ der USA anzufechten.

Sonntag, 15. November 2015

Die Opfer und die Kanaillen von Paris (update)


Hier ein kleiner update von Pepe Escobar, der ein Indiz für eine false flag operation gefunden hat. Er hat es auf seiner Facebook Seite veröffentlicht. Irgendetwas ist oberfaul an der Geschichte, wie bei Hebdo auch. Es wird sicherlich mehr auftauchen.

Einar Schlereth
15. November 2015


Wieder einmal werden wir von einer Pariser Lügen-Flut ersäuft oder besser besoffen gemacht. Über die unschuldigen Opfer werden Spaltkilometer, Videos und Zeugenkommentare in Rundfunk und Fernsehen veröffentlicht. Wurde dazumal auch von deutschen unschuldigen Opfern der Terrorbombardierungen gesprochen? Nein, und in gewissem Sinn zu Recht, denn ein enormer Prozentsatz der Deutschen sind mit Begeisterung dem Gröfaz gefolgt, genauso wie ein Großteil der französischen Bevölkerung diesem Komiker Hollande folgt.

Dabei sollte für alle Journalisten der eiserne Satz gelten: Cui bono? Wem nützt es? Und die erste Frage sollte heißen: War es vielleicht eine false flag Operation? Wem hat Hebdo genutzt? Dem Staat und Hollande. Und es war ein false flag Operation. In diesem Fall gibt es nur wenige Leute, die diese Fragen stellen.
Hollande in Aktion

Samstag, 14. November 2015

Ecuador soll finanziell erledigt werden

Das soll verstehen, wer kann. Ecuador hat weder das NAFTA, noch das TPP oder ein anderes Abkommen mit den Yankees unterschrieben, dennoch aber erlaubt sich ein Gericht der rassistisch/faschistischen US-Weltbank so ein Urteil zu fällen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: "Eine Revision ist auch dann nicht möglich, wenn die Kläger falsche oder unvollständige Angaben oder Fehler bei der Klageerhebung gemacht haben." Die Kläger gegen ein Land der 3. Welt kann etwas phantasieren und schreiben, was immer er will, ein US-"Richter" haut seinen Stempel auf das Papier und dann soll Ecuador 1.1 MILLIARDE DOLLAR bezahlen. Dabei ist bekannt, dass die Ölkonzerne, die im Lande tätig gewesen sind, schwerste Menschenrechts- und Umweltverbrechen an den indigenen Menschen und den Regenwäldern begangen haben. Dafür wurden einige Gesellschaften verurteilen, die aber sich den Teufel darum scheren, die hohe Strafe zu bezahlen. Aber Ecuador soll natürlich dazu dazu gezwungen werden. Ich hoffe, dass die Mercosur-Länder geschlossen gegen das Schandurteil auftreten und sich weigern werden. Genau diese Methoden sollen mit TTIP auf alle Länder angewendet werden. Auch auf Deutschland und die EU. Und es gibt Regierungen, die das sogar begrüßen.

November 12, 2015


by Kommunisten-Online
Vorgeschmack auf TTIP

Ecuador von Schiedsgericht zu 1,1 Milliarden US-Dollar Strafzahlung verurteilt
Von Kerstin Sack
QUELLE: ANDES.INFO.EC und amerika21 vom 08.11.2015


Der Fall OXY
Ecuador/Washington/Quito. Das Schiedsgericht der Weltbank hat der Klage des US-amerikanischen Ölkonzerns Occidental Petroleum (Oxy) gegen Ecuador wegen Verstoßes gegen das bilaterale Investitionsabkommen mit den USA teilweise stattgegeben. Zwar anerkannte das Gericht, dass Oxy gegen ecuadorianische Gesetze verstoßen habe, geht aber davon aus, dass die Firma durch den Staat benachteiligt wurde.

Die jetzige Höhe der Strafzahlung von 1,1 Milliarden Dollar entspricht 60 Prozent des von Oxy geforderten Betrags. Dazu kommen noch die Verfahrenskosten und Zinsen. Der Konzern hatte das südamerikanische Land vor dem Internationalen Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) verklagt. Im Jahr 2006 hatte Ecuador wegen der illegalen Veräußerung von Aktien den Vertrag mit Oxy gekündigt und dessen Ölförderanlagen im Amazonasgebiet verstaatlicht. Darin sieht der Konzern die Verletzung des bilateralen Investitionsschutzabkommens.

Fander Falconi, Ökonom und ehemaliger Außenminister Ecuadors,vertrat in einem Kommentar die Meinung, dass das Schiedsgericht einseitig die Interessen der transnationalen Konzerne und nicht die Interessen der Staaten unterstütze und entsprechend urteile. Ein Widerspruch gegen das jetzt gefällte Urteil ist ausgeschlossen. Falconi erläuterte, dass eine Revision auch dann nicht möglich ist, wenn die Kläger falsche oder unvollständige Angaben oder Fehler bei der Klageerhebung gemacht haben. Der Erdölexperte August Tandazo erklärte, dass Oxy mit dem Urteil dann auch das Recht hätte, Fördergebiete im Yasuní Nationalpark zu 
beanspruchen. Im Rahmen von Gesetzesänderungen in Ecuador war Oxy die Lizenz entzogen worden. Die Regierung solle prüfen, ob die Entscheidung des Schiedsgerichtes nicht gegen ecuadorianische Gesetze verstößt.

Der Präsident Ecuadors, Rafael Correa, bezeichnete das Urteil als Angriff auf die Souveränität des Landes. Darüber hinaus entspreche die geforderte Summe 3,3 Prozent des geplanten Staatshaushaltes für 2016. “Eine Milliarde Dollar bedeutet 200 Schulzentren, die auf den Altaren des intermationalen Kapitals geopfert werden”, sagte Correa weiter. Ecuador bemühe sich um eine Verhandungslösung mit Oxy.

Das südamerikanische Land kämpft schon seit längerer Zeit gegen die internationalen Schiedsgerichte. Weitere Klagen gegen Ecuador wegen Verstoß gegen Investitionsschutzverträge liegen noch zur Entscheidung vor. Diese Verträge waren von den neoliberalen Vorgängerregierungen abgeschlossen worden. Die jetzige Regierung ist im Jahr 2009 aus dem Schiedsgericht ausgetreten und strebt ein lateinamerikanisches Gericht mit anderen Rechtsgrundlagen an.

Freitag, 13. November 2015

Rassismus, Weiberhass, Pädophilie, Angst vor Sinnlichkeit


Einar Schlereth
Begonnen am 16.Mai 2014
und heute beendet.

Warum ist all dies besonders in den christlichen Ländern so verbreitet und da vor allem in "Gottes eigenem Land", den USA? Dort wurde durch die Gründungsväter das ideale Treibhaus für 100000 Sekten bereitet, eine fanatischer als die andere. Dort wurde schließlich erreicht, was der katholischen Kirche in 2000 Jahren im Abendland nicht vollständig gelungen war. Und zwar die Beseitigung der Frau.

Wie bitte? In DEM Land von SEX und noch mehr Sex und der Vergötterung von Marilyn und tausend anderen Sexbomben? Ja, genau dort. Schaut sie euch doch genau an. Das sind keine Frauen, am deutlichsten zu sehen, wenn sie nackt sind - das sind keine Frauen, das sind Barbies, Babys, Babes. Hört euch die Lieder an, die Songs. Bis zum Erbrechen geht es da um 'my babe' rauf und runter, vor und rückwärts. Ich kann's nicht mehr hören.

Das Christentum hat den Menschen eine elementare Angst vor der Sinnlichkeit eingeimpft. Und was ist das Sinnbild der Sinnlichkeit? Die Frau. Das listige Biest aus dem Paradies, das den armen, leicht vertrottelten Mann verführte. Womit? Das ist interessant. Durch den Apfel der Erkenntnis und durch die Sünde. Und Sünde ist nichts anderes als Sinnlichkeit, Geilheit, Sex und allen damit zusammenhängenden Schweinereien. Nicht wahr?

Die katholische Kirche sorgte dafür bis in die Neuzeit, dass die Frauen 'sittlich' gekleidet waren. Die Haare - das aufreizende Sinnbild der Sinnlichkeit - die vor allem mussten verborgen werden. Das Haupthaar - ja die Christen waren die ersten, lange vor den Moslems - aber auch die Haare unter den Armen, an den Beinen, na und von den Geschlechtsteilen ganz zu schweigen.

Stück für Stück befreiten sich die Frauen in den -68ern von einem Lappen nach dem anderen. Das Haar wurde offen getragen, Kleider und Blusen wurden ärmelfrei, so dass die Haare unter den Armen sichtbar wurden, die Beine wurden gezeigt und die Röcke rutschten hoch. Skandal. Spaltkilometer wurden geschrieben gegen diese Sünde. Das wurde natürlich in Worte wie Anstand, Kulturlosigkeit, Sittenverlust usw. gekleidet.
Aber das wurde von dem US-geförderten Feminismus à la Schwartzer schnell beseitigt. Dahinter steckte die Angst vor der Sinnlichkeit, vor der Frau.

Israel-Jets fliegen Angriffe gegen syrischen Flughafen


Wie ist das nur möglich? Wie oft ist schon berichtet worden, dass Syrien von Russland die S-300 Raketen erhalten hat? Aber offenbar haben sie die immer noch nicht. Und mit ihren alten MIGs können sie die supermodernen, von den USA geschenkten Jets nicht bekämpfen. Und was machen die Russen? Drücken sie beide Augen zu? Warum werden diese Verbrecher und Kumpels der Terroristen nicht vom Himmel geholt, die permanent seit Beginn des Konflikts die Souveränität Syriens missachtet haben? Das ist ein Skandal. Und gleichzeitig hat der US-Senat für die 'Verteidigung' erneut Gelder für die Terroristen in Syrien, die Faschisten in der Ukraine gebilligt und hat gleichzeitig Obamas Wunsch, Guantanamo zu schließen, abgeschmettert. Das wusste er mit Sicherheit schon vorher, hat aber trotzdem das Spielchen für die Gallerie mitgemacht, damit er sagen kann: Seht ihr, ich wollte mein Versprechen halten!


Israel-Jets fliegen Angriffe gegen syrischen Flughafen


Press TV
12. November 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Israelische Jets

Israelische Kampfflugzeuge bombten Ziele neben dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Damaskus am Mittwoch morgen, berichteten syrische Medien. Die syrische Regierung hat keine unmittelbaren Kommentare abgegeben.

Im Oktober hat die israelische Armee mehrere Artillerie-Angriffe gegen syrische Stellungen auf der Golanhöhe durchgeführt.
Syrien sagt, dass Israel und seine westlichen und regionalen Verbündeten den Takfiri-Gruppen helfen, die im Lande operieren.
Die syrische Armee hat wiederholf riesige Mengen an israelischen Waffen und moderne Militärausrüstung von den ausländischen Terroristen erobert.

Das Tel Aviv-Regime hat eine lange Geschichte von Hilfe für militante Gruppen, die gegen Präsident Bashar al-Assad kämpfen.

Es wird auch berichtet, dass Israel in den besetzten Golan-Höhen Feldhospitäler in den besetzten syrischen Gebieten aufgestellt habe zur Behandlung verletzter Terroristen.

Im Juni haben Bewohner in den Golanhöhen ein istaelisches Fahrzeug abgefangen mit 2 Männern der al-Nusrah-Front auf der Straße zwischen al-Sheikh Mountain und dem Dorf Majdal Shams.

Der fremd-geförderte Konflikt in Syrien, der seit 2011 im März aufflammte,, hat bisher 250 000 Menschenleben das Leben gekostet.

Quelle - källa - source

Donnerstag, 12. November 2015

Kurzmeldung: Syrischer Triumph in Kuweires – Türkei-Invasion hinfällig

Einar Schlereth
12.November 2015


Es stimmte also doch, was ich schon vorgestern schrieb, dass Kuweires bereits erobert worden war, nur Stunden nach dem Interview am 10. November mit dem türkischen Premierminister, in dem er seine Pläne für Syrien dargelegt hatte.

Mike Whitney schreibt: „Die Syrische Arabische Armee (SAA) hatten in ihrem 4-jährigen Krieg am Dienstag ihren größten Sieg errungen, als sie die strategische Luftwafffen-Basis Kuweires zurückeroberte. Hunderte ISIS-Terroristen wurden in harten Kämpfen getötet, während hunderte nach Raqqa im Osten flohen.“

Und Veterans Today (VT) meldet außerdem: „Die SAA hat den Militärflughafen Marj al-Sultan in Ghouta östlich von Damaskus zurückgewonnen, die zweite Basis in 3 Tagen.... Sie haben auch in Aleppo einen entscheidenden Sieg gewonnen und die restlichen von Terroristen besetzten Stadtteile wieder erobert.

al-Nusrah Hochburg in al-Hadher erobert
Kuweires wurde zusammen mit Hisbollah-Einheiten und Bürgermilizen und Unterstützung der russischen Luftwaffe erobert.

Situation in der Volksrepublik Donezk verschlechtert sich


South Front
9. November 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Republic-of-Novorossiya
Republik Novorossiya


Die Situation ist langsam schlimmer geworden. Die Dörfer Zhabunki, Ozeryanovka und Panteleymonovka sowie das Gebiet „Volvo-Zentrum“ in Donezk wurden von 82mm Mörsern beschossen von Positionen der Ukrainischen Armee im Sektor des Dorfes Troitskoe. Auch die Dörfer Zaitsevo, Shirokaya und Balka wurden beschossen.


In der vergangenen Woche wurden von der DPR Armee 93 Verletzungen des Waffenstillstandes mit Mörsern und MRLS gerechnet. Mehr als 310 Mörser-Hülsen vom Kaliber 82 mm und 61 MRLS BM-21 „Grad“-Geschoße vom Kaliber 120 wurden auf die Siedlungen der Republik abgeschossen. Die OSCE dokumentierte diese Fakten.


Vier Ukraine-Einheiten von D-30 wurden im Gebiet Luganskoe beobachtet und zwei Einheiten von MRLS BM-21 „Grad“ in der Stadt Dzerzhinsk.

Der DPR-Geheimdienst entdeckte auch die Stellung von 4 selbstfahrenden Artillerie-Systemen ganz in der Nähe von Novgorodskoe entdeckt sowie die Ankunft von Panzern T-64 „Bulat“ bei Krassnogorovka.

Darüberhinaus berichtet die LPR-Armee, dass es in ihrer Kontaktzone keine Verletzungen des Waffenstillstandes gegeben habe.

Quelle - källa - source

Washingtons Idee und eigentlicher Anlass zum Sturz Assads


Einar Schlereth
12. November 2015


Wir wissen, dass lange vor der 'Syrien-Krise' die Absicht Washingtons bestand, sieben arabische Länder zu destabilisieren, zu zerstören und zu unterjochen. Hier ist das Video mit General Wesley Clark, in dem er sein Erlebnis im Pentagon schildert. Das war sozusagen die abstrakte Idee. Nun musste man 'nur' noch einen konkreten Anlaß finden. Und das ist für die Amerikaner ja kein Problem, sie finden immer einen Anlaß, um Kriege zu führen, und wenn man dabei 2-3000 eigene Leute über den Deister gegen lässt wie in Pearl Harbor oder New York 9/11.

Die große Dürre 2007 - 2010 in Syrien

Aber nun ist ein Dokument veröffentlicht worden, das nachweist, wie der konkrete Anlass für dieses Verbrechen zum Sturz von Assad entstand. Eric Zuesse ist darauf gestoßen in einem Papier von Jonathan Marshall, das schon 2010 veröffentlicht wurde. Er meint, dass die USA sich nicht nur den „Arabischen Frühling“ zunutze machten – wobei ich der Meinung bin, dass der auch von den USA inszeniert wurde – sondern auch im Fall Syrien eine ökonomische Katastrophe ausnutzten, die in Syrien 5 Jahre vor den anti-Assad-Demonstrationen begann: eine extreme Dürre-Periode. Er zitiert Marshall, der die Lage in Syrien 2 Jahre vor der Krise beschrieb:

Mittwoch, 11. November 2015

Venezuelas Opposition: Unser Programm der Erneuerung


Einar Schlereth
11. November 2015

Ich habe den langen Essay von Romain Migus 'Élections législatives au Venezuela: pourquoi le chavisme peut gagner' (Die Wahlen in Venezuela: warum der Chavismus gewinnen kann) gelesen. Er beschreibt detailliert und eindringlich den seit Jahren andauernden Kampf, den das US-Imperiums mitsamt seinen schleimenden westlichen Medien gegen Venezuela führt. Es sind natürlich wie immer vor allem ökonomische Mittel: Sanktionen, die Manipulation der Ölpreise, nicht nur gegen Venezuela sondern auch gegen Russland gedacht, eine intensive Devisen-Manipulation von ungeheuren Ausmaßen, ein gigantischer US/kolumbianischer Schmuggel mit den stark subventionierten Nahrungsmitteln in Venezuela und vor allem mit Benzin, das in Venezuela ungeheuer billig ist etc. pp., worunter das Land und die Bevölkerung außerordentlich zu leiden hat. Der Zweck ist natürlich, die Bevölkerung gegen die Regierung aufzuhetzen, was teilweise auch gelingt. Der Kampf wird immer intensiver, je näher die Wahlen am 6. Dezember rücken. Aber Romain kommt in seiner Analyse zum Ergebnis, dass die chavistische Basis in Venezuela doch recht stabil ist und die Wahlen durchaus gewonnen werden können. Doch ist die Opposition fest entschlossen, die Macht an sich zu reißen, ob sie gewinnt oder nicht – eher nicht. Spielt keine Rolle und sie wird zu denselben Mitteln wie bei den vergangenen Wahlen vor 4 Jahren oder wie auf dem Maidan greifen: Terror, Randale, viele Tote und viel Zerstörung.
Nun dazu ist mir dies hier unten eingefallen, das ich auch ins Spanische übersetzt habe und nach Venezuela schicken werde. Ich denke mir, das könnte ein gutes Instrument im Wahlkampf sein.
Sagt eure Meinung.


Venezuelas Opposition: Unser Programm der Erneuerung

WIR WOLLEN:

  1. Wiederherstellung der demokratischen Rechte und Freiheiten
  2. Abschaffung des kriminellen, kommunistischen Grundgesetzes
  3. Auflösung des Parlaments und des Obersten Gerichtshofes und Rückkehr zur Demokratie.
  4. Festnahme aller Personen, die an Verbrechen gegen das Volk beteiligt waren
  5. Absetzung aller Gouverneure und Bürgermeister

ISIS-Konvoi von US-Helikopter begleitet

Dies hat Freeman gerade aufgelegt. Es ist ungeheuerlich und genauso wie zu Beginn des ISIS-Spektakels vor über einem Jahr, als man auch diese Kolonnen splitterneuer Toyotas  mit schweren MG's bestückt nach Syrien hineinfahren sah und ich mich hier auf dem Blog fragte, wieso die Russen den Syrern keine Satelliten-Informationen schicken, um das Ungeziefer wegzufegen. Und jetzt ist die russische Luftwaffe vor Ort und es passiert wieder nichts. Außerdem hieß es doch, dass die Fernstraße in den Irak durch die russischen Flieger unterbrochen worden sei.

Dienstag, 10. November 2015
Es ist schon bemerkenswert, wie die westlichen Schlafschafe sich immer wieder verarschen lassen und wie die Medien ihren Beitrag zur Desinformation leisten. Jeder der sich nur etwas mit Syrien und Irak beschäftigt kommt drauf, Washington betreibt ein dreckiges Doppelspiel im Mittleren Osten und lügt wie gedruckt. Einerseits behauptet das US-Regime, es bekämpft die Schlächter der ISIS, andererseits tut sie alles, um sie zu schützen und zu unterstützen. Im folgenden Video sieht man wie eine lange Kolonne an weissen Pickups der ISIS vom Irak nach Syrien fahren, begleitet von einem Apache-Helikopter der US-Armee. Die Terroristen können völlig ungestört am helllichten Tag die Autobahn benutzen.




Offensichtlich haben die ISIS-Terroristen gar keine Angst, unter den von der USA kontrollierten Luftraum zu operieren. Wo ist da ein Angriff der US-Luftwaffe auf so ein gutes Ziel? Das geht doch nur, wenn das Pentagon das Eindringen der ISIS nach Syrien toleriert.

Hier weiterlesen.

Dienstag, 10. November 2015

Und was passiert in Syrien? Begleitet vom Geheule des Pentagon?


Einar Schlereth 10. November 2015

Diese Karte ist nicht gut, aber ... Gelb ist kurdisch, grau oberhalb Aleppo ist Terrorland, nur viel schmaler. 



'Das Imperium des Pentagon heult' schreibt Pepe Escobar und daraus lässt sich schließen, dass es seinen Lieblingen in Syrien nicht gut geht. Nun, so ist es auch allen Kriegsberichten zufolge, die Syrien und Russland öffentlich gemacht haben.

Aber dazu muss ich sagen, dass ich das für das Langweiligst halte, was ich mir denken kann. Diese Stadt wurde erobert und jenes Dorf oder eine wichtige Straße, ein Flughafen, ein Vorort. Und morgen dasselbe unter anderen Namen. Hier so viele Tote, Verwundete, tote Frauen und Kinder. Wobei sich die Zahlen ändern.

Das heißt natürlich nicht, dass es für die Betroffenen, die Bewohner des Landes von äußerster Wichtigkeit ist. Das ist doch klar. Sie fürchten um ihre Familien, ihre Verwandten, ihren Heimatort, fragen sich, ob ihr Haus, ihr Hof noch stehen, wann sie wohl heimkehren können. Aber sie kennen all diese Orte, sind dort aufgewachsen oder haben davon gehört von Verwandten, Freunden, Bekannten.

Aber wir? Wir kennen das alles nicht, können nichts mit einem bestimmten Namen verbinden – kein Gesicht, keinen Baum, kein Feld, keine Früchte und Blumen. Ab und zu wird ein kurzes Video gezeigt, wie die syrischen Soldaten hier oder dort einen Ort befreien und die Menschen herbeiströmen und sie begrüßen, umarmen und oft – zu weinen beginnen. Und das möchte man selbst auch, wenn man denen hört, die umgebracht wurden, die Zerstörungen sieht, die von diesen ausländischen Söldnern und Verbrechern angerichtet wurden.

Da wird dann das abstrakte Bild, das man von dem Krieg hat, auf einmal konkret. Da möchte man los und hinfahren und den Menschen helfen, den Schutt beiseitezuräumen und aufzubauen. Wie Assad kürzlich in einem Lager von Flüchtlingen sagte: Wir werden alles wieder aufbauen und schöner als zu vor. Und die Augen der Menschen leuchteten. Das ist es doch, was alle Syrer am sehnlichsten wünschen. Frieden und von neuem zu beginnen. Die Scheußlichkeiten des Krieges zu tilgen. Ein Haus, wenn noch so bescheiden, zu bauen, den Garten herzurichten und die Felder zu bestellen. Sie wollen so wenig, aber das Wenige wird ihnen von den Gangstern in Washington, Berlin, London, Paris nicht gegönnt. Die liefern immer noch Waffen an das heimatlose Gesindel aus aller Welt, aus den Gefängnissen der arabischen Welt. Mörder, Totschläger, Diebe, Zuhälter, alle hat man freigelassen und nach Syrien geschickt. Bis an die Zähne bewaffnet. Tötet so viel ihr könnt. Vergewaltigt so viel ihr könnt. Zerstört so viel ihr könnt. Und daran haben sie sich gehalten. Unter dem Beifall der westlichen, zivilisierten Welt. Es ekelt mich.

Deswegen bin ich gemeinsam mit den Syrern Russland dankbar, dass sie diese bestimmt nicht angenehme Aufgabe übernommen haben, das Land von diesem Gesindel zu befreien. So wie die Menschen ganz Europas – außer den Faschisten natürlich - dankbar waren damals, als die Russen Europa von den Nazis befreiten. Auch heute dankt die große Mehrheit der Welt, Milliarden Menschen, Russland für diese Handlung. Nur im Pentagon heult man. Das ist auch gut so. Würden die nicht heulen, hätten die Russen einen Fehler begangen.

Hier werden die Fakten vor Ort von Pepe Escobar zusammengefasst:
„Die Syrische Arabische Armee (SAA) hat, zumindest für jetzt, die äußerst wichtige Nachschubstraße nach Aleppo wieder gesichert. Was sie als nächstes vorhaben – unterstützt von der russischen Luftwaffe – ist sehr viel komplizierter: die Nachschublinien ein für allemal aus der Türkei für die ganze Meute von Salafi-Dschihadisten zu durchschneiden.“
Völlig richtig, das sehen alle ernsthaften Analytiker so. Dazu muss auch eine starke Verbindung zwischen Kobani, dem von Kurden befreiten Gebiet im Nordosten Syriens, und der kurdischen Enklave Afrin im Nordwesten Syriens hergestellt werden. Auch richtig.

Aber da meint Pepe plötzlich, dazu seien nur die Kurden und ihr bewaffneter Arm, die YPG, in der Lage. Warum, das erklärt er nicht. Stattdessen sagt er, dass die 50 US-Agenten, die Obama gerade geschickt hat, dies verhindern sollen und die Kurden gegen Raqqa, die ISIS-Hochburg zu hetzen. Dazu kann ich nichts sagen. Ich habe das sonst noch nirgends gelesen.

Wie dem auch sei, sagt dann Pepe wieder und auch ganz richtig, dass die SAA nur wenige Kilometer von der Luftwaffenbasis Kuweyres entfernt sei, die zu entsetzen aber sehr schwer werden würde. Dazu las ich gerade in einem Kommentar zu seinem Artikel, dass sie bereits in der Hand der SAA sei. Ist aber sonstwo noch nicht bestätigt.

Jedenfalls sagt Pepe auch richtig, wenn sie befreit wird, wäre sie der perfekte Ausgangspunkt für die russischen und syrischen Jets, die YPG zu schützen und den Nachschub-Korridor zwischen Kobani und Afrin zu schließen. Schön und gut, aber dasselbe könnte die Luftwaffe auch von Latakia aus machen. Was spricht dagegen?

Beten habe ich nie gelernt, aber inständig wünschen kann ich mir, dass es der SAA und den russischen Freunden sehr bald gelingen möge.

Wer die Kriegsberichte unbedingt im Detail lesen möchte, den verweise ich auf die Feeds 'syriatimes.sy', Sputnik Deutschland und Russia Today auf meinem Blog. Auch auf englisch sind sie relativ leicht zu verstehen. Hier ist z. B. ein sehr erfolgreicher Bericht von heute. Der algerische Botschafter in Damaskus hat Syrien Kooperation im Kampf gegen die 'Terroristen-Pest' versprochen. Und hier noch etwas: Der Figaro hat eine Umfrage in Syrien gemacht und festgestellt, dass mehr als 70 % der Syrer wünschen, dass Assad an der Macht bleibt.


Iran-gestützte Houthis erobern Schlüsselstellungen im Jemen zurück (update + update 2)


Hier noch ein update auf deutsch über weitere Erfolge der Houthis. Die Truppen der Golfstaaten sind inzwischen unter großen Verlusten mit eingekniffenem Schwanz heimgekehrt. Die Saudis heuern inzwischen kolumbianische Söldner an, weil ja zwischen FARC und Regierung Waffenstillstand herrscht (wie furchtbar).
Hier noch update 2: Die saudische Verbrecherbande hat bereits 100 Krankenhäuser zusammengebombt, berichtet das Internationale Rote Kreuz. Haben sie vom Pentagon gelernt und sie bekommen ja auch die Koordinaten direkt von denen.

Einar Schlereth
10. November 2015

Eine kurze erfreuliche Meldung aus dem Jemen, das in unseren Medien hinten runtergefallen ist. Natürlich muss sie unter dem verlogenen Titel


Iran-gestützte Houthis erobern Schlüsselstellungen im Jemen zurück

erscheinen. Diese Lüge wurde vom ersten Tag an verbreitet und diente als einer der Hauptgründe für den von den USA eingefädelten Bombenkrieg gegen eins der ärmsten Länder der arabischen Welt, an dem sich nichtsdestoweniger fast alle arabischen Staaten beteiligen. Dieser Krieg wird exakt nach dem gnadenlosen, vor keinem Menschenrechtsverbrechen zurückschreckenden Muster der USA geführt. Kliniken, Schulen, Wohnviertel, Märkte, selbst Moscheen (weil  die Saudi-Schurken die Houthis als Ungläubige betrachten) werden zerbombt und nicht zu vergessen die Wasser- und Stromversorgung. Aber die Jemeniten haben schon einmal die Saudis mitsamt den Ägyptern vernichtend geschlagen und sie werden es wohl wieder tun, wie Nasrallah vorhergesagt hat. Im übrigen ist Hadi längst kein Präsident mehr, weil er vom Volk aus dem Amt gejagt wurde und in die Arme der Saudis und Amis geflohen ist. Die haben ihn herausgeputzt und wieder aufgerichtet und sie, diese Verbrecherbande, behauptet, dass Hadi immer noch Präsident sei.

Nun zum Text:

Die Houthis haben Schlüsselstellungen nahe Aden, die zeitweilige Hauptstadt des jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansour Hadi und seiner Regierung erobert.
Militärische Quellen vom 8. November sagen, dass die Houthis Positionen, die sie in den vergangenen Monaten an die saudische Koalition verloren haben, einschließlich der beherrschenden Stellung auf die strategische Luftwaffen-Basis Al-Anad in der Provinz Lahj, die an Aden grenzt, wieder genommen haben.
Al-Anad Luftwaffenstützpunkt in der Privinz Lahj

Diese Karte sollte unsere Vorstellung von Entwicklungshilfe verändern


Nun, dass die ganze Entwicklungshilfe ein einziger Schwindel ist, weiß man doch seit vielen Jahrzehnten. Für jeden Dollar, der dafür ausgegeben wird, kommen fünfe zurück. Zudem gibt es tausend weitere Tricks, wie die Entwicklungsländer betrogen und ausgebeutet werden. In Wirklichkeit leisten all diese Länder seit 500 Jahren für uns eine gigantische Entwicklungshilfe, weshalb wir im Vergleich so unvorstellbar reich geworden sind. Aber deswegen haben die Mainstream-Medien trotzdem diese Vorstellung von der Hilfe für die Armen in allen Köpfen zementiert, damit das Gezeter über die 'Milliarden, die wir denen in den Hals werfen, für nichts und wieder nichts' ja nicht aufhört. Auch einer der Tricks, um die Wut von denen oben abzulenken.


Matthew Yglesias


8. November 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Länder in dem Maßstab, wie sie Entwicklungshilfe von den USA pro Jahr erhalten.

Karte aller Unterseekabel, die das Internet verbinden



Schöne, nach alten Vorlagen gemachte Karten mit viel Wissenswertem. Hatte nicht einmal eine Ahnung, dass da schon 300 Kabel weltweit in den Meeren herumliegen.

Phil Edwards
8. November 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Kabel, die auf dem Meeresboden liegen, um das Internet in die Welt zu bringen. Sie überführen 99% der Daten, machen die transozeanische Kommunikation in einer Sekunde möglich und dienen als lockere Stellvertreter des internationalen Handels, der die verschiedenen Ökonomien miteinander verbindet.

Ihre Bedeutung und Verbreitung inspirierte die Tele-Geographie, diese Vintage-inspirierte Karte von den Kabeln zu erstellen, die das Internet verbinden. Sie zeigt 299 Kabel, die aktiv, im Bau oder bis Ende dieses Jahres fertig sind.

Außerdem findet man neben den Bildern Informationen über die „Wartezeit“ unten auf der Karte (wie lange es dauert, die Nachricht zu übermitteln) und die „Grenzfähigkeit“ in den Ecken (die zeigt, wieviel Verkehr ein System senden kann, was gewöhnlich in Terabytes gemessen wird). Ihr könnte eine voll zoom-bare Version hier durchsuchen.

Montag, 9. November 2015

Flüchtlingsflut nach Europa: 'Der neue Sklavenhandel'


Peter Koenig
8. November 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Einige der Millionen Flüchtlinge, die aus Syrien flohen (Photo: die UN-Flüchtlingsbehörde/G. Gubaeva)
Der Strom der Flüchtlinge nach Europa ist endlos. Niemand weiß genau, wieviele es sind und woher sie kommen und wohin sie gehen. Bis zum November 2015 schätzt man sie auf mindestens 750 000 bis zu 2 Millionen. Die meisten gingen nach Deutschland oder wollen nach Deutschland. Bis zu einer Million, vielleicht mehr kommen vielleicht bis Ende des Jahres. Vorhersagen für 2016 sprechen von 2 Millionen. Sie sind das direkte Ergebnis der von Washington-NATO angezettelten Kriege und Konflikte im Nahen Osten, die weitertoben und noch mehr Chaos schaffen. Ein absolut mutwilliges und von Menschen gemachtes Chaos. [Hervorhebung vom Ü.]

Die deutsche Regierung hat sich verpflichtet, ein vergleichsweise extra großes Kontingent an Flüchtlingen aufzunehmen, ihnen Unterkunft zu geben und sie zu ernähren. Aber wo und mit was? - Ist es Schuldbewußtsein, das Frau Merkel & Co. treibt, weil sie mitschuldig an der Zerstörung ihrer Länder, ihrer Häuser, ihrer Familien, ihrer Wirtschaften – kurz und gut ihres Lebens sind?