Dienstag, 18. Oktober 2016

Ägyptische Reise 2008


Einar Schlereth
17.Oktober 2016


Vor kurzem begann ich nach dem Artikel über meine Reise nach Ägypten zu suchen. Wusste nicht mehr, ob ich ihn auf deutsch oder schwedisch geschrieben hatte. Auch nicht, wo der publiziert worden ist. Auf meinen Blogs nicht gefunden und auch nicht auf Tlaxcala. Naja, am Ende im Archiv von Folket i Bild am 8. November 2008. Meine Vergesslichkeit ist phänomenal. Nun habe ich erst mal den schwedischen Text auf meinen Blog einarsprachenvaria gelegt und nun werde ich mich an die Übersetzung ins Deutsche machen. Denn das alte Ägypten hat eine faszinierende Geschichte und ist von ungeheurer Bedeutung für die Entwicklung Europas und der Welt gewesen. Kommt mit auf meine Reise.

Ägyptische Reise
Dies ist in etwa unsere Reiseroute: die Oasen Bahariya, Farafra, Dakhla und Kargha besuchten wir.


Ägypten war für mich ein alter Traum, den ich nie zu Ende zu träumen wagte. Denn ich hasse es, in Länder zu reisen, deren Sprache ich nicht verstehe und obendrein hasse ich es, als Tourist zu reisen – und dann noch mit einem Guide. Aber dann kam
Hesham Bahari, Verleger, Verfasser und Schriftsteller mit einem erschwinglichen Angebot einer Kulturreise nach Ägypten für Freunde des Verlages. Und da konnte ich einfach nicht nein sagen und ich bereue es nicht.

Wir waren eine kleine Gruppe von vier Frauen und vier Männern, die alle ein starkes Interesse an Land und Leute und ihrer groß-artigen Kultur hatten. Ich gönnte mir außerdem ein paar extra Tage in Kairo, bevor die eigentliche Reise begann. 

Kairo mit seinen 22 Millionen (obwohl genau weiß das niemand) – die Schätzungen schwanken von 9 bis 25 Millionen – ist wahrscheinlich jetzt die größte Stadt der Welt mit ihrer enormen Ausdehnung und ihrem wahnsinnigen Verkehr, bei dem man mit bestem Willen nicht irgendein System erkennen kann. Alle fahren kreuz und quer, überholen rechts oder links, verkehrt rein in Einbahnstraßen und fluchen auf die, die ihnen entgegen kommen, aber trotzdem sah ich bei meinem gesamten Besuch nur ein unbedeutendes Unglück. Aber die Stadt hat dennoch Charme, obwohl ich noch nicht richtig weiß, worin der besteht. Man gewöhnt sich schnell an den Verkehr, auch wenn man immer
beim Überqueren der breiten Avenuen ins Schwitzen kommt und sich wie ein gejagtes Kaninchen vorkommt.

Die 2 Mrd. $ Clinton-Stiftung „hilft“ nur beim Genozid


Einar Schlereth
18. Oktober 2016
Allein 2015 sind 54 Friedensaktivisten in Kolumbien ermordet worden.
Vor wenigen Tagen hat Julian Assange erneut eine Ladung von Emails auf Wikileaks gelegt, die selbstredend  Ézili Dantò und ihren juristischen Kollegen besonders genau studieren werden. Und es ist eigentlich nicht erstaunlich, dass immer neues Material über die weltweiten dreckige Machenschaften der von Feministen so heiß geliebten Hillary zutage tritt. Sie hat in ihrer Amtszeit nicht nur Haiti geplündert zum Wohle ihrer Familie, sondern auch eine Reihe von anderen Ländern, u. a. die benachbarte Dominikanische Republik, Kolumbien, den Kongo etc. Selbstverständlich wurden in Mainstreammedien ihre Schandtaten als „Erfolgsstories“ verkauft.

Hier z. B. wird dokumentiert, wie diese Stories wirklich in Kolumbien aussahen:
„Gewerkschaftsführer und progressive Aktivisten sagen, dass die Programme der Stiftung Umweltschäden verursachten, indigene Menschen von ihrem Grund und Boden vertrieben und dass ein großer Teil von Kolumbiens Öl- und Naturgarresourcen in den Händen von Giustra konzentriert wurden, der mit einer inzwischen bankrott gegangenen Öl-Gesellschaft involviert war, die eng mit der Clinton-Stiftung zusammenarbeitete, die die kolumbianische Armee benutzte … um einen Streik ihrer Arbeiter zu zerschlagen.“

Hier wird dokumentiert, wie die Dominikanische Republik (DR) vom Imperium gegen Haiti eingesetzt wird:

Sonntag, 16. Oktober 2016

Rassismus, Weiberhass, Pädophilie, Angst vor Sinnlichkeit


Einar Schlereth

16. Mai 2014 – 16. Oktober 2016

Warum ist all dies besonders in den christlichen Ländern so verbreitet und da vor allem in "Gottes eigenem Land", den USA? Dort wurde durch die Gründungsväter das ideale Treibhaus für 100000 Sekten bereitet, eine fanatischer als die andere. Dort wurde schließlich erreicht, was dem Pabst und der Kirche trotz aller Anstrengungen in 2000 Jahren im Abendland nicht vollständig gelang. Und zwar die Beseitigung der Frau.

Wie bitte? Im DEM Land von SEX, der Vergötterung von Marilyn und tausenden Sexbomben? Ja, genau dort. Schaut sie euch doch genau an. Das sind keine Frauen, am deutlichsten zu sehen, wenn sie nackt sind - das sind keine Frauen, das sind Barbies, Babys, Babes. Hört euch die Lieder an, die Songs. Bis zum Erbrechen geht es da um 'my babe' rauf und runter, vor und rückwärts. Ich kann's nicht mehr hören.

Das Christentum hat den Menschen eine elementare Angst vor der Sinnlichkeit eingeimpft. Und was ist das Sinnbild der Sinnlichkeit? Die Frau. Das listige Biest aus dem Paradies, das den armen, leicht vertrottelten Mann verführte. Womit? Das ist interessant. Durch den Apfel der Erkenntnis und durch die Sünde. Und Sünde ist nichts anderes als Sinnlichkeit, Geilheit, Sex und alle die damit zusammenhängenden Schweinereien. Nicht wahr?

Cranach Die Erbsünde (ich glaube, ich hätte von ihr Abstand genommen)

Die katholische Kirche sorgte dafür bis in die Neuzeit, dass die Frauen 'sittlich' gekleidet waren. Die Haare - das aufreizende Sinnbild der Sinnlichkeit - die vor allem mussten verborgen werden. Das Haupthaar - ja die Christen waren die ersten, lange vor den Moslems - aber auch die Haare unter den Armen, an den Beinen, na und von der Muschi ganz zu schweigen.

Die WEISSHELME in Syrien werden weiß gewaschen

Einar Schlereth

16. Oktober 2016

Dr. Lamb, der an allen Brennpunkten im Nahen Osten auftaucht und von Beginn des Syrien-Krieges in Beirut sein Hauptquartier aufschlug, hat sich endgültig als Trojanisches Pferd und als Lügner entlarvt. Schon seinen Berichten aus der libyschen Hauptstadt Tripolis misstraute ich, so wie den späteren Berichten aus Syrien, die sehr oft archäologischen Stätten und Kunstschätzen in Syrien gewidmet waren. Sie hatten immer etwas Ambivalentes an sich, was ich niemals richtig festmachen konnte. Nur ein dummes Gefühl blieb regelmäßig im Bauch.

Nun ist gestern ein langer Artikel von ihm erschienen unter dem Titel 'Politische Diffamierungskampagne nimmt die Rettungshelfer in Syrien aufs Korn'. Darin wird mir auch seine Methode so richtig klar. Eingangs bringt er ein längeres Zitat der 'Ärzte ohne Grenzen', deren Hospitäler mehrmals in den vergangenen Monaten von US-Bombern platt gemacht wurden – in Afghanistan (Kunduz) und Aleppo. Danach zitiert er auch noch das Universitäts-Krankenhaus in Aleppo, das von 2000 Fällen spricht, bei denen es um Kriegsverbrechen geht, für die alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Nicht nur in Aleppo und anderswo in Syrien, sondern auch in Jemen und Irak.
Eins der meist gestellten und gefälschten Fotos von den Weißhelmen.
So weit so gut. Dann macht er einen entscheidenden Schwenk. Er schreibt: „Jene, die gegenwärtig beschuldigt werden, sind Militärkräfte, die finanziert und ausgerüstet werden von wenigstens zehn Ländern, wie etwa den USA, England, Russland, Türkei, Syrien, Irak, Afghanistan, Iran, Libanon, Katar und Saudiarabien u. a.“

Samstag, 15. Oktober 2016

Pentagons Soldat MONSANTO und der kolumbianische Friedensprozess (Update)

Ein weiteres Beispiel dafür, wie selbst eine Gangster-Firma wie MONSANTO, die in Vietnam schon Millionen Tote fabriziert hat, immer noch dick im Geschäft ist und der US-Regierung MVW (Massenvernichtungswaffen) für ihre biologische Kriegsführung liefert, was von der gesamten westlichen Welt mit ihren „hohen Werten“ ohne Kritik gebilligt und abgesegnet wird. Obendrein stimmten alle unisono in den Chor der Verunglimpfung der FARC ein. So sieht seit 70 Jahren die westliche Politik aus. 
Lest zum Vergleich hierzu mal, was die peruanischen Bauern in einem langwierigen Kampf erreicht haben: sie warfen MONSANTO samt ihrem verdammten Saatgut aus dem Land. Hier klicken - Artikel auf deutsch.)


Die Gringos liefern die Waffen, Kolumbien die Toten.
Pentagons Soldat MONSANTO und der kolumbianische Friedensprozess

Elena Sharoykina

14. Oktober 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

In einem landesweiten Referendum am 2. Oktober 2016 wiesen die kolumbianischen Wähler den Friedensdeal mit den Revolutionären Bewaffneten Kräften  Kolumbiens, der größten linken Guerilla-Bewegung zurück (FARC-EP = Fuerzas Armadas Revolucionarias de Columbia – Ejército del Pueblo).

Die Verhandlungen bis zur Unterzeichnung dauerten 4 Jahre und wurden als eine Hoffnung angesehen, den ein halbes Jahrhundert andauernden Bürgerkrieg zu beenden, der 250 000 Menschenleben kostete.

Die negativen Ergebnisse des Referendums mit einer knappe Marge von 0.5% waren völlig unerwartet und schwächte die Position des Präsidenten Juan Manuel Santos Calderón. Im Laufe der vergangenen Jahre investierte er sein ganzes politisches Kapital in die Verhandlungen mit den Rebellen, trotz der lauwarmen Haltung des Weißen Hauses gegenüber einem Friedensabkommen.

Freitag, 14. Oktober 2016

Etwas anderer Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre


Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Heinrich Heine, 1844

Daumier Der legislative Bauch
Einar Schlereth
14. Oktober 2016

Vor 100 Jahren hat sich die Welt gespalten, d. h. sie begann sich zu spalten durch ein unerhörtes Ereignis, das unter dem Namen Oktober-Revolution bekannt wurde. Der amerikanische Journalist John Reed hat sie miterlebt und erkannte damals schon in seinem Buch „10 Tage, die die Welt erschütterten“ ihre ungeheure Bedeutung für die ganze Menschheit. Millionen Arbeiter begriffen spontan ihre Bedeutung für ihr eigenes Schicksal, gleichzeitig begriffen das auch die herrschenden Klassen in der ganzen Welt. Sie begannen auf der Stelle Gift und Galle zu spucken und jede Menge Lügen zu produzieren. Von Anbeginn wurden von den Einprozentern Intellektuelle eingekauft, die diese Drecksarbeit für sie erledigten. Heute hat sich für diese Mischpoke der Name Presstituierte eingebürgert.

Aber es kam schlimmer. Unter Führung Englands und der USA wurde sofort ein Krieg organisiert mit einer Horde von „Willigen“ (alles schon mal dagewesen). 17 Nationen fielen in Russland ein, um die erste Arbeiterrevolution, die weitgehend friedlich verlief, zu zerschlagen. Der Vorwand war, die armen Adligen und Kapitalisten im Kampf gegen die Unmenschen zu unterstützen. Nach sehr harten Kämpfen und unter großen Opfern wurden die Konterrevolutionäre und die ausländischen Invasoren geschlagen. Man muss bedenken, dass dieser aufgezwungene Krieg sich fast nahtlos an den Weltkrieg anschloss, dass Russland sehr zerstört und zurückgeblieben war und die Soldaten erschöpft und kriegsmüde waren.

Doch die kommunistischen Gedanken verbreiteten sich wie ein Steppenbrand über die Welt. Nicht nur in den kapitalistischen, westlichen Ländern, zu denen immer auch Japan gehörte (die Preußen Asiens), sondern auch in der später so genannten Dritten Welt. Daran waren die Imperialisten und Kolonialisten selbst schuld, da sie Millionen arme Kerle in der 3. Welt angeheuert hatten, mit vielen Versprechungen, von denen keine erfüllt wurde, um als Kanonenfutter zu dienen. Was lernten sie? Erstens das Kriegshandwerk und zweitens, dass man die Kriegstreiber, die Offiziere auch umlegen konnte, nicht nur sie, sondern auch die Herren ganz oben, die ihre Untertanen ausplünderten und misshandelten. Die Überlebenden kehrten in ihre Länder heim und viele wurden Agitatoren, die die neuen Ideen verbreiteten. Aber es bedurfte noch eines Weltkrieges, noch furchtbarer und brutaler als der erste und mit noch viel mehr Opfern, bevor die Saat in der Dritten Welt aufging, mit Ausnahme Chinas, wo schon in den 30-er Jahren eine KP gegründet wurde.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Dummkopf! Frau Merkels äthiopische Fiasco

Der liebe Thomas Mountain kann sogar Deutsch, was mir neu ist. Aber selbst mit diesem harmlosen 'Dummkopf' ist er schon angeeckt. Das zieme sich nicht, so etwas auf ein Staatsoberhaupt (Haupt - wo ist da ein Haupt?) anzuwenden. Die ist doch glatt wieder vom Obama aufgezogen worden, um seinen äthiopischen Kuli mit Knete zu versorgen. Was kümmern sie da die Oromia, die Somalis im Ogaden und alle die anderen Völker, die von dem Regime in Adis Abeba zu tausenden gemetzelt werden? Im Grunde gehört sie ja auch zu den Ganoven. Und mit den Deutschen kann sie machen, was sie will. Die wählen sie auch noch ein sechstes Mal.

Thomas C. Mountain

12. Oktober 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Ausbreitung der Oromia
Dummkopf! Ist das Wort, das einem in den Sinn kommt, wenn man Frau Merkel, Deutschlands Kanzlerin, sieht, wie sie die Bühne mit dem äthiopischen Premierminister teilt, während die Todesschwadronen eben jenes Premiers das Feuer auf unbewaffnete Oromia- Demonstranten eröffnen, 23 töten und über 100 verwunden.

Während Ausländer aus Äthiopien massenhaft fliehen, nachdem wütende Äthiopier ihre Fabriken und Geschäfte niedergebrannt haben, spricht Frau Merkel dämliche Worte und verspricht sogar noch mehr Investitionen in Äthiopien. Hat der äthiopische Premier nicht gerade erst den Ausnahme-Zustand verhängt und den Agazi-Todesschwadronen grünes Licht gegeben, um zu morden und Chaos zu erzeugen gegen alle und jeden Äthiopier, der die Frechheit besitzt, friedlich gegen die Korruption und Brutalität des gegenwärtigen Regimes zu protestieren?

Dummlopf! Ist wohl nicht passend, wenn es darum geht, eine solche Dummheit zu beschreiben, ein Land zu besuchen inmitten einer massenhaften Erhebung gegen das Kompradoren-Regime, dessen Führer hunderte Millionen Dollar gestohlen haben, die für Äthiopier bestimmt waren, die unter der schlimmsten Dürre- und Hungerskatastrophe in 60 Jahren leiden. Arschloch [auf Deutsch] ist wahrscheinlich richtiger für Frau Merkel, die versprochen hat, hunderte Millionen Euros auf die Bankkonten einer der korruptesten und brutalsten Diktaturen auf dem Planeten zu pumpen, während die Unterstützer des Regimes ihre Familien und ihr Geld ins Ausland schicken und auf westliche Bankkonten.

Warum die Neuen Seidenstraßen Washington Angst einjagen


Pepe Escobar 11. Oktober 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die neuen Seidenstraßen
Vor beinahe 6 Jahren schlug Präsident Putin Deutschland vor, „eine harmonische ökonomische Gemeinschaft zu schaffen, die sich von Lissabon bis Wladiwostok erstreckt“.

Diese Idee stellte ein ungeheures Handels-Emporium dar, das Russland mit Europa vereinigte oder, mit Putins Worten, „einen vereinten kontinentalen Markt mit einer Kapazität von Billionen Dollar“.

In einer Nussschale: Die Eurasien-Integration

Washington geriet in Panik. Die Dokumente zeigen, wie Putins Vision – obwohl extrem verführerisch für die deutschen Industriellen – am Ende durch Washingtons kontrollierte Zerstörung der Ukraine zunichte gemacht wurde.

Vor drei Jahren hat Präsident Xi Jinping in Kasachsten und dann in Indonesien Putins Vision ausgeweitet, indem er Einen Gürtel, Eine Straße (OBOR), resp. die Neuen Seidenstraßen vorschlug und die geoökonomische Integration mit dem Pazifischen Asien noch durch ein riesiges Netzwerk von Autobahnen, Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnen, Pipelines, Häfen und Fiber-Optik-Kabeln steigerte.
Präsident Xi Jinping präzisiert die Neuen Seidenstraßen
In einer Nussschale: ein noch ambitiösere Version der Eurasia-Integration, deren Handel und Wirtschaft zwei Dritteln der Weltbevölkerung zugutekommt. Der Unterschied ist, dass dies mit immensen finanziellen Muskeln ausgestattet ist durch einen Seidenstraßen-Fond, die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), der Neuen Entwicklungsbank der BRICS (NDB) und einer umfassende kommerziellen Offensive in ganz Eurasien und den offiziellen Beitritt des Yuan in die Sonderziehungsrechte des IWF; d. h. die Taufe des Yuan als eine Schlüsselwährung, die es wert ist, von jeder Zentralbank eines neuen Marktes auf Lager zu haben.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Die turbo-verblödeten Deutschen

Da hat doch Russia Today eine mini-Umfrage mitten in Berlin gemacht und einige Leute um ihre Meinung zu Trump und Hillary gebeten.

RT Deutsch fragt nach: Was denken die Deutschen über die US-Präsidentschaftskandidaten? 

Acht Leute geben ihre Meinung kund und bei keinem ist nur der Hauch einer eignen Meinung zu entdecken. Es wird haargenau wiedergegeben, was die Hochfinanz in Wallstreet, das Pentagon und Washington vorgebetet haben. Was dann wortwörtlich von Bild, Spiegel, Zeit, FAZ und Süddeutsche in ihre Meldungen reinkopiert wird. Die bedeutendste Aufgabe erfüllt aber mit Sicherheit das Fernsehen. 

Das ist aber nicht nur in Deutschland so, sondern exaktamente auch in Schweden. Sie alle drücken morgens auf den Knopf, um abzufragen, was sie heute denn nun zu denken haben. Legen die Stirn in Falten, nicken bedeutsam mit dem Kopf, schalten ab, gehen zur Arbeit und bestätigen sich gegenseitig nochmal, was sie alle gerade gehört haben und dann sitzt es.

Ich frage mich, welche von den Nachrichten, die heute früh bei RT veröffentlicht wurden, den Deutschen genehmigt wurden. Hier sind die Schlagzeilen: "Clinton räumt heimliche IS-Unterstützung Saudiarabiens und Katars ein"; RT-Interview mit venezolanischem Handelsminister "USA planen Sturz unseres Präsidenten"; "Die russische Armee backt tausende Brote für die notleidende Bevölkerung Aleppos"; "Breite Zerstörung in Haiti"; "Duterte faucht Washington an vor seiner historischen Reise nach China" - alles kurze gestraffte Nachrichten, die jederman helfen können, sich ein wirklichkeitnahes Weltbild zu schaffen. Aber nein doch, das will doch keiner von uns.

Ach noch etwas Nettes: Ein Spassvogel in den USA hat auf Facebook (? nicht sicher) eine Umfrage gestartet: Wen wollen Sie als Präsident? 1. Trump 2. Putin und 3. Clinton.  Putin liegt mit über 50 % Prozent an der Spitze und Clinton am Ende. Dann kann Putin ja demnächst ganz demokratisch in den USA die Präsidentschaft antreten und anfangen, den Augiasstall auszumisten.

Würde mich freuen, wenn ich von euch dazu ein paar Daten erhielte.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Europa will Afrika mit Freihandelsabkommen noch mehr ausquetschen!

Europa erpresst Afrika mit einem rücksichtslosen Freihandelsabkommen!

Netzfrauen

9. Oktober 2016 

An diesem Wochenende bricht Angela Merkel nach Afrika auf. Den Entwicklungsländern wird die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder sie unterzeichnen das Freihandelsabkommen oder ihr Marktzugang zur EU wird eingeschränkt. Ein Blick in das Vertragswerk zeigt: Es zwingt Afrika, seine Märkte fast komplett – bis zu 83% – für europäische Produkte zu öffnen, ohne schützende Zölle. Afrikanischen Staaten sind Handelsschranken im globalen Wettbewerb untersagt.
Oben links: der Reichtum Afrikas; darunter die Container, mit denen er abtransportiert wird; rechts oben, was für "die armen Kinder" zurücklässt und rechts die Rosen, die den reichen Weißen geschenkt werden, wenn sie zu Besuch kommen.

Samstag, 8. Oktober 2016

Russland führt eigene Flugverbotszone über Syrien ein und lässt israelische, Amis und Briten-Instrukteure aus Aleppo durch Herrn Mistura abholen ...

Einar Schlereth

8. Oktober 2016

Russland plant Basen in Vietnam und Kuba und hat außerdem in Syrien eine eigene Flugverbotszone eingerichtet und lässt israelische, Amis und Briten-Instrukteure durch Herrn Mistura abholen … (wieso? Haben die in Aleppo keine Laternen?). Die Russen haben also nicht nur gewarnt, sie haben den Amis auch ganz offen ihr schönes Szenario kaputtgemacht.

Im „The National Interest“  hat ein gewisser Dave vor drei Tagen „seine Sichtweise“ dargelegt (oder die frühere Pentagon-Planung?), also wie die Cowboys (auf deutsch Kuhhirten) sich den „leichten“ Einsatz (sog. Flugverbotszone) vorstellen: zuerst kommen die „unsichtbaren“ F-22 und machen die russische Luftabwehr S-400 und „Panzir-S1“ platt und auch mit den SU-30, SU-34 und SU-35 werden sie recht schnell fertig (was für ein Träumer!).

Der Rest Russen und die syrische Regierungsarmee, die dann keine Luftabwehr mehr haben, sind eine „schnelle“ Sache für die F-15, F-16 und F/A-18-Jäger, welche mit ihren Raketen alles für den Einsatz der schweren B-52 und B-2 vorbereiten, die dann gefahrlos alles in Grund und Boden bomben können, was den Kuhhirten nicht passt.

So etwas Ähnliches hatten die Russen aber vorausgesehen und haben blitzschnell die modernisierten S-300WM und S-300B4 nach Syrien gebracht – das sind jene verbesserten Luftabwehrsysteme, welche auch radartechnisch „kleine“ Ziele wie die F-22 Raptor und sogar Kampf-Drohnen (UAVs) sichten und abschießen können.
„Pech gehabt“ nennt man so etwas wohl … und so blieb dem guten Dave nichts weiter übrig, als den Vorsitzenden der Vereinigten der US-Generalstäbe Marinegeneral Joseph Dunford zu zitieren, der plötzlich zu Besonnenheit aufrief … denn nicht zuletzt die demonstrierten Fähigkeiten der Kalibr-Raketen mit ihrer hohen Ziel-Präzision und die ebenfalls gezeigten hochpräzisen X-101-Langstrecken – Raketen, die aus einigen 1000 km Entfernung von den russischen Überschall-Bombern TU-160 oder den uralten TU-95 „abgesetzt“ werden können, haben sehr „unvorhersehbare Folgen“ einer militärischen Verschärfung deutlich werden lassen … von den TU-22M3 ganz zu schweigen.

Freitag, 7. Oktober 2016

Die Todeszahl durch Hurrikan Matthew steigt auf 270 …(Update 3 mit zwei Videos)


Die Zahl 1000 ist leicht überschritten worden, aber die Zerstörungen übertreffen alle Erwartungen. Ézili schrieb mir, dass ihr Elternhaus, wo ihre Vorfahren seit Jahrhunderten lebten mitsamt den Gärten und Pflanzungen einfach verschwunden sind. Und sie hat heute auch noch einen Artikel geschickt, in dem ein großes Lügenmärchen über Haiti korrigiert wird - und zwar, dass die Haitianer aus Blödheit ihre Wälder abgeholzt haben. Die Wahrheit ist eine ganz andere Story.

Wie allgemein vorausgesehen ist die Opferzahl weiter gestiegen - auf über 1000. Hier ist ein Artikel von RussiaToday "Hurrikan Matthew hat mir alles genommen“. Hier noch das Video von RT:


Außerdem aber gibt es eine Reihe von Artikeln im Netz, die sich mit der Frage beschäftigen, ob hinter dem Hurrikan nicht etwa Geoengineering HAARP steckt. Auch Ézili Dantò macht sich Gedanken dazu und schreibt vorgestern:
" Wurde Hurrikan Matthew von Menschen gemacht? Mir wird häufig die Frage gestellt. Offen gesagt: Ich weiß es nicht. Verdächtig sieht es aus.  Die Art und Weise, wie das Erdbeben von 2010 und jetzt der Hurrikan Matthew die Insel Haiti allein auf der schwarzen Seite getroffen haben und nicht so sehr die Dominikanische Republik im Besitz von Weißen bringt Leute dazu, meine Gedanken zu hören.
Ich denke, dass unsere Beziehung und Geschichte als schwarzes Volk seit 1503 in Haiti mit systematischen Tyrannei und Gier der Weißen Kolonisten uns einen Anhaltspunkt gibt. Wir wissen, dass Haiti große Reservon an Gold, Öl, Iridium besitzt und die Weißen die Häfen zu Land, Luft und Meer kontrolliert. GOLD ist das, was die Weißen am meisten anbeten. Gold, Öl und Drogen sind ihre Götter. Die ersten beiden horten sie und das dritte benutzen sie, um Ruhe herzustellen und den Knast-Industrie-Komplex mit schwarzne und braunen jungen Männern zu füllen, die des Drogenhandels beschuldigt werden.
Der Süden Haitis ist grün und - schwarz. Voller Felder und Bäume und dicht besiedelt in dem fruchtbaren Land.
Was würdest du tun, wenn du ein Sklavenhalter und Kolonist wärst und aus Gier das Land möchtest, seine Buchten und Reichtümer im Süden Haitis? Da gibt es keine Zeltstädte.
Denkt mal, wie sich der Hurrikan auf Haiti legte. Er fiel erst auf die Kategorie 2 und plötzlich stieg er in die Kategorie 4, als er gerade auf den Süden Haitis traf, wo es keine Erbebenschäden gegeben hatte. Als die Menschen sahen, wie der Hurrikan wie ein riesiger Schädel aussah mit dem Auge in der Mitte."

Ézili legte auch folgendes Video bei, in dem ein Amerikaner genau über diese Besonderheiten  von Hurrikan Metthew spricht, die völlig abartig sind:


Ende des 2. Updates


Unterdessen ist die Todeszahl auf über 800 gestiegen. Es wird vor Dengue-Fieber und Cholera gewarnt. Die Ernten im Süden des Landes sind so gut wie total vernichtet. Ézili schreibt weiter:

"Die Opferzahlen werden wahrscheinlich noch weiter steigen. Es gibt umfassende katastrophale Schäden an den Straßen, Brücken, Geschäften und Wohnhäusern. Die Regierung schätzt, dass mindestens 350 000 Menschen irgendwelche Hilfe nach der Katastrophe brauchen. Laut offiziellen Berichten sind 28000 Wohnhäuser beschädigt worden. Für die nächsten Tage werden Schlammlawinen und Überschwemmungen erwartet. Die am schlimmsten betroffenen Gebiete sind noch gar nicht erreicht worden. Telefon- und Straßenverbindungen in den Süden sind unterbrochen.
Der Süden ist am schwersten betroffen, besonders Les Cayes und Camp Coq auf der Île à Vache. Wir konnten noch keinen Kontakt mit unseren Leuten im Süden herstellen. „Die Situation ist katstrophal“, sagte Haitis Präsident."
Man muss bedenken, dass die Bäume - z. B. Palmen, Bananen, Mangos - wichtige Nahrungsquellen sind.


Die Hütten der Armen können natürlich keinem Hurrikan widerstehen.
Vielleicht gibt es ja unter den Lesern ein paar Ärzte und Krankenschwestern, die ein Päckchen schnüren können. Und Spenden kann ja jeder machen, so viel er will. Dies ist keine Aufforderung, eine Bank zu sprengen.
Ézili Dantò
7. Oktober 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Hurrikan Matthew hat zugeschlagen.

Es gibt wieder einen schwierigen Moment für Haiti. Die Todesopfer des Hurrikans sind auf 270 gestiegen (heute Nacht) und werden wahrscheinlich noch weiter steigen. Es gibt umfassende katastrophale Schäden an den Straßen, Brücken, Geschäften und Wohnhäusern. Die Regierung schätzt, dass mindestens 350 000 Menschen irgendwelche Hilfe nach der Katastrophe brauchen. Laut offiziellen Berichten sind 28000 Wohnhäuser beschädigt worden. Für die nächsten Tage werden Schlammlawinen und Überschwemmungen erwartet. Die am schlimmsten betroffenen Gebiete sind noch gar nicht erreicht worden. Telefon- und Straßenverbindungen in den Süden sind unterbrochen.

Immer trifft es die Ärmsten.
Der Süden ist am schwersten betroffen, besonders Les Cayes und Camp Coq auf der Île à Vache. Wir konnten noch keinen Kontakt mit unseren Leuten im Süden herstellen. „Die Situation ist katastrophal“, sagte Haitis Präsident.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Der Präsident der Philippinen hat eine Zielscheibe auf seinem Rücken


Glen Ford
13. September 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Glen Ford
Die Amerikaner – auch und vielleicht besonders die Afro-Amerikaner – waren empört, dass Präsident Rodrigo Duterte Obama einen „Hurensohn“ auf dem Gipfeltreffen in Laos in der vergangenen Woche nannte. Aber wie würden Amerikaner den Chef eines Landes nennen, der eine Million ihrer Mitbürger getötet hätte, ihr Land ein halbes Jahrhundert kolonisiert und ein weiteres halbes Jahrhundert seine Angelegenheiten beherrscht hätte, und dann Lektionen über Menschenrechte predigen würde? Sohn von wem?
Duterte akzeptiert nicht, von den USA belehrt zu werden, ein Land, das so viel philippinisches Blut an seinen Händen hat.

Seid nicht überrascht, wenn Präsident Rodrigo Duterte plötzlich gestürzt oder von seinem eigenen Militär oder der Nationalpolizei ermordet wird im Auftrag der USA. Alles, was die meisten Amerikaner über Präsident Duterte wissen, ist, dass er Präsident Obama einen „Hurensohn“ nannte – ein Begriff, den Duterte reichlich verteilt. Duterte erklärte später seine Bemerkung, dass der Gegenstand seiner Wut nicht Obama persönlich war, sondern „Amerika“ im allgemeinen. Und das ist ziemlich verständlich, weil die USA bis zu einer Million Philippinos ermordeten, als sie das Land 1898 kolonisierten und das Land mit einer Million Menschen immer noch wie einen Kolonie behandeln. Die USA haben einen großen Einfluss auf das pilippinische Militär, das eine enge Zusammenarbeit mit den US-Spezial-Einheiten pflegt, die im Lande stationiert sind.
Präsident Rodrigo Duterte
Duterte begann zu fluchen, als er hörte, dass Obama plante, ihm auf dem G-20 Gipfel in Laos einen Denkzettel zu geben. Duterte akzeptiert nicht, von den USA belehrt zu werden. Obama, der den Tod von zehntausenden Menschen befohlen hat durch Bombardierung in sechs Ländern, wollte die Politik Dutertes kritisieren, angeklagte Drogen-Dealer auf der Stelle zu erschießen, was bisher zu 3000 Toten führte. Als der Präsident hörte, dass er deswegen gescholten werde sollte, explodierte er:

Fortschritte bei der Entwicklung von Marshall Hydrothermal


Einar Schlereth
6. Oktober 2016

Smoker - so heißen die Geysire auf dem Meeresboden
Dies ist ein neuerer Artikel von 2014 zur Hydrothermal-Technologie, mit der man endlich diese verfluchte Atomenergie beseitigen könnte:
http://www.wiwo.de/technologie/green/biz/geysire-am-meeresgrund-us-unternehmen-will-sie-zur-stromquelle-machen/13549590.html?share=gplus

Und hier ist ein Artikel von mir, ebenfalls von 2014, mit Antwortschreiben von Marshall Hydrothermal:
http://einarschlereth.blogspot.se/2014/01/fortschritte-zur-entwicklung-der.html 

UND HIER HABE ICH SCHON 2012 AUSFÜHRLICH ÜBER DIES ALTERNATIVE ENERGIE -KONZEPT GESCHRIEBEN:
http://einarschlereth.blogspot.se/2012/05/japan-neue-technologie-kann-atomenergie.html

Auf meine Anfrage, wie weit die Entwicklung gediehen sei, bekam ich dieses e-Mail zugeschickt:

Zuerst möchte ich Ihnen versichern, dass unser Marshall-Team Ihre Bemühungen schätzt. 

Im vergangenen Jahr haben wir uns bemüht, den Geschäftsplan für unsere Entwicklungsfirma US Hydrothermal zu formalisieren.

Die Fertigstellung des Geschäftsplanes erlaubt es uns, mit der Beschaffung von Investitions-Kapital für die Planung der nächsten Projekte zu beginnen. Das gibt uns die Mittel, potentielle Investoren zu informieren.

Wir haben auch die Bestätigung unserer Patente in Ägypten, Russland und Japan erhalten, die im vergangenen Jahr ausgestellt wurden.

Allgemein gesagt, setzen wir voraus, dass die Entwicklungskosten für den Einsatz der MHRS-Technologie beträchtlich billiger sein wird, als für entsprechende Atom-Energie-Kraftwerke. Wir brauchen keine Brennstoffe beschaffen und haben es nicht auf tausende Jahre hinaus mit atomarem Abfall zu tun.

Tatsache ist, dass ein Projekt wie dieses, das sowohl der Menschheit als auch der Umwelt nutzt, doch auch eine Menge Geld erfordert. Die Geschwindigkeit, mit der Investoren Geld zur Verfügung stellen, bestimmt auch das Tempo, mit dem wir vorankommen können.

Wir werden Ihre Bemühungen und Ihr Interesse zu schätzen wissen.

Dringende Warnung Putins vor Drittem Weltkrieg

Hier lege ich ein Video auf mit eingeblendeten englischen und schwedischen Untertiteln, das zwar schon etwas älter ist, aber nichtsdestoweniger brandaktuell. Die Technik mit Untertiteln beherrsche ich leider nicht. Stattdessen werde ich wichtige Aussagen übersetzen im Text unter dem Video und in Klammern gebe ich die Minutenzahl an. Am Knopf CC könnt ihr euch auch die englischen Untertitel auswählen (am besten schaut ihr es direkt auf YouTube an, weil ich nicht weiß, ob es hier mit den Untertiteln funktioniert).


Einar Schlereth
6. Oktober 2016

Der russische Präsident WLADIMIR PUTIN glaubt, dass ein Krieg zwischen NATO, den USA, ihren Alliierten  und Russland kurz bevorsteht. "Ich kann nicht anders, als jene zu fragen, die diese Situtation verursacht haben: 'Versteht ihr, was ihr gemacht habt?' Diese Frage stellte er in St. Petersburg vor einer Gruppe internationaler Journalisten. (0.38) Putin fuhr fort: 'Wir wissen, was passieren wird und das wissen sie auch. Aber ihr seid diejenigen, die diese Fabeln erzählen, die ihr glaubt und unter den Bürgern in euren Ländern verbreitet. Die Leute bei euch spüren nicht die Gefahr und es macht mir Kummer, dass ihr das nicht versteht, dass die Welt in eine nicht umkehrbare Richtung gezerrt wird - das ist das Problem, aber sie behaupten, dass nichts los ist.' SPRECHER VON INFOWARS sagt: "Dies ist wahrscheinlich eine der bedeutendsten politischen Reden seit dem 2. Weltkrieg. Und die meisten Historiker sind auch der Meinung, dass wir im Moment eine Menge Parallellen sehen zu den Anfängen von dem 1. und 2. Weltkrieg." ALEX JONES von INFOWARS fährt fort:
"Selbst das Pentagon sagt, dass wir im Momen vielleicht die am meisten instabile Situation der menschlichen Geschichte erleben." Er zitiert Putin: 'Ich weiß nicht, wie ich zu euch durchdringen kann. Eure Medien sind kontrolliert und ihr werdet manipuliert, die NATO stellt Raketen an unseren Grenzen auf, wir sollen unsere Raketen zurückziehen, ihr habt die Regierung in der Ukraine gestürzt, ihr seid in der Offensive, ihr finanziert und beschützt den radikalen Islam." ALEX JONES (1:48): "Die Tatsache, dass der Führer eines großen Landes sagt, dass wir uns auf den Rand eines großen Krieges zubewegen und das steht nicht in unseren Nachrichten. Das ist die GROSSE  STORY. Sie zeigt, wie unglaublich kontrolliert die Dinge sind. Wir haben die Stellvertreter-Armeen der NATO, die gegen russische Truppen kämpfen. " GENERAL JOSEPH DUNFORD (2:10): "Den gesamten syrischen Luftraum zu kontrollieren, würde erfordern, dass wir in den Krieg gegen Syrien und Russland ziehen. Das ist eine fundamentale Entscheidung, die zumindest ICH nicht treffen werde." SYRIAN GIRL (2:23): "US-Kampfflugzeuge haben eine syrische Luftwaffenbasis in Deir Ezzor angegriffen und haben 80 Soldaten getötet und über hundert verwundet. Und dieser Angriff auf die syrische Armee war definitiv kein Zufall. Er dauerte 50 Minuten und mehrere Flugzeuge waren involviert. Der syrische Geheimdienst sagte, er besitze Audio-Gespräche zwischen US-Kommandeuren und der ISIS vor Ort. Die US-Verwaltung wollte die syrische Luftwaffenbasis der ISIS übergeben. Und der Hilfskonvoy war auf dem Weg nach Aleppo und bereits innerhalb der von Islamisten besetzten Stadtteile. Die Weißhelme sind rumgerannt und haben Politikern gesagt, dass sie den Konvoy angreifen und danach Assad beschuldigen werden. Und wir sollen glauben, dass eine Hilfsorganisation Zugang zu Geheiminformationen hat? Es gibt Video-Beweise, dass Mörser-Batterien neben dem Konvey fuhren. Aber Kerry hat das nicht gesehen." ALEX JONES zitiert US-Verteidigungsminister Kerry (3:19): "Wir haben keine Beweise davon gesehen. Und nebenbei bemerkt hätte ein Mörserwerfer nicht die Schäden an den LKWs verursachen können. Und was ich gerade sagte, wird geleugnet durch öffentliche Informationen ..." SYRIAN GIRL (3:41): "Danke Kerry. Er lebt in einem Parallell-Universum. Der UN-Sicherheitsrat ist zu einem Witz geworden. Es gibt keinen Waffenstillstand oder irgendein Abkommen. Wir sind auf dem Weg des Krieges und vielleicht liegt die einzige Hoffnung, dies zu stoppen, beim amerikanischen Volk." SPRECHER DES US-VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM (4:10): "Extremistengruppen werden fortfahren, das Vakuum auszunutzen, das in Syrien besteht, um ihre Operationen auszuweiten, wozu fraglos gehören wird, dass sie russische Interessen angreifen und russische Städte angreifen." EINGEBLENDET: DROHT DIE USA, SÖLDNER IN RUSSISCHE STÄDTE ZU SCHICKEN?
OBAMA wird eingeblendet (4:30): "Wir verstärken das Training von ISIS-Truppen und Freiwillige von Sunni-Stämmen ..." ALEX JONES: "Wir haben gesehen, dass China einen kriegerischen Ton anschlägt und mit Krieg droht. Und wir haben Flugzeugträger und Schiffe, die offen gegen chinesische Schiffe aufgestellt werden im Südchinesischen Meer in den vergangenen Monaten. Und die 'People's Daily' und der Präsident von China sagen, dass ein Krieg mit den USA bevorsteht." Einblendung:
DIE WESTMEDIEN SCHWEIGEN UND TREIBEN UNS IN DEN 3. WELTKRIEG. PUTIN FLEHT UNS AN ZUZUHÖREN. LAUT DEM DEUTSCHEN JOURNALISTEN UDO ULFKOTTE SIND DIE WESTLICHEN JOURNALISTEN KONTROLLIERT VON DEN SICHERHEITSDIENSTEN UND WERDEN BENUTZT, UM DEN 3. WELTKRIEG IN GANG ZU BRINGEN. DIE SCHWEDISCHEN MEDIEN HABEN AUCH KEINEN TON GESAGT. SIND DIE AUCH VON DER CIA-OPERATION MOCKINGBIRD KONTROLLIERT? DA WEDER RADIO, FERNSEHEN ODER DIE ZEITUNGEN IN SCHWEDEN DIE WAHRHEIT BERICHTEN, MUSS MAN VERMUTEN, DASS DIES DER FALL IST.
Dann erzählt Alex Jones eine Menge Blödsinn, der auf eigenem Mist gewachsen ist. Geht weiter bis 5:59, wo Paul Craig Roberts, unter Reagan in der US-Verwaltung, zu zitiert wird mit den Worten: "Unsere Medien werden von der CIA und anderen Geheimdiensten von Grund auf kontrolliert" und Roberts fährt fort: "Das stimmt. Putin sagte in st. Petersburg zu den Journalisten, wenn sie nicht ihren Job machen würden, ziehen sie uns in den Krieg. Diplomatie ist machtlos, wenn sich die Menschen nicht um die Wahrheit bemühen. Und das ist der Fall in Washington und den NATO-Beamten. Und da die Journalisten Washington nicht herausfordern können, konnten Putin und Lawrow am Ende auch nur aufgeben und dann steht Macht gegen Macht.
Und wenn Hillary an die Macht und nicht ins Gefängnis kommt, ist meine Voraussage, dass wir alle verdampfen werden, bevor sie ihre ersten Amtszeit vollendet hat. Es war Albert Einstein, der sagte: 'Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg geführt wird, aber der 4. Weltkrieg wird mit Knüppeln und Steinen ausgefochten.'
ALEX JONES (7:25):
BITTE VERBREITET DIESES VIDEO!


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Russische Post: Weißrussland erhöht Öltransitkosten; Ende der Plutoniumkooperation; Microsoft raus u. a.


Stefan Lindgren
4. Oktober 2016


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Putin gratuliert, aber Dresdner Bürger rufen: "Merkel hau ab!"
Putin gratuliert

Russlands Präsident gratulierte Deutschlands Präsident Gauck und Kanzler Merkel zum Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Er betonte, dass es „in der gegenwärtig unruhigen internationalen Lage wichtig sei, das positive Potential in der russisch-deutschen Zusammenarbeit beizubehalten und einen konstruktiven Dialog in aktuellen Fragen beizubehalten“.
.
In Wladimir Solowjows Diskussions-Programm hingegen nahm man kein Blatt vor den Mund. Die Deutschen, die ihre Wiedervereinigung erhalten haben, obwohl England und Frankreich dagegen waren, sollten wirklich der Bevölkerung der Krim dasselbe Recht auf Wiedervereinigung gönnen, statt von einer russischen „Annektion“ zu reden.
Der Filmregisseur Sjachnasarow meinte außerdem, dass die deutschen Wiedervereinigung wirklich viel eher eine Annektion gewesen sei, wenn auch historisch gerecht. Sie geschah ohne Volksbefragung und gegen den Willen vieler.
Zu Gorbatschows Art, die Wiedervereinigung zu behandeln, wobei die ursprüngliche Forderung, dass Deutschland außerhalb des (NATO) Blocks bleibt, verschlampt wurde, gab es laut Solowjow nur ein Urteil: razsdolbajstvo = sträfliches Unvermögen.


Tass vom 3. Oktober und Voskresnyj vjetjer vladimir solvjovom vom 2. Oktober 2016

Dienstag, 4. Oktober 2016

Russland warnt vor „furchtbaren“ Konsequenzen, wenn die USA syrische Regierungsstreitkräfte angreift


Associated Press
3. Oktober 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Terroranschlag auf Russische Botschaft in Damaskus, doch Menschen kamen nicht zu Schaden.
Russland warnte die USA davor, Angriffe irgendwelcher Art gegen syrische Regierungstruppen durchzuführen, und sagte, dass es Auswirkungen haben könnte im gesamten Nahen Osten. Gleichzeitig haben Regierungskräfte einen Hügel am Rande der Nordstadt von Aleppo erobert.

Russische Nachrichtenagenturen zitierten die Sprecherin Maria Sacharowa des Außenministeriums, dass eine US-Intervention gegen die syrische Armee „zu furchtbaren, tektonischen Folgen nicht nur auf dem Territorium des Landes sondern auch in der ganzen Region führen werde“.

Sie sagte, ein Regimechange würde ein Vakuum schaffen, das „schnell von Terroristen aller Couleur gefüllt würde“.

Montag, 3. Oktober 2016

NEIN zum Frieden in Kolumbien?


Ist das zu fassen? Ein Volk, das die Möglichkeit für ein Referendum bekommt, bei dem es um Frieden oder nicht Frieden geht, wählt den Krieg! Gewiss, mit einer minimalen Mehrheit, aber insgesamt waren es 6 Millionen 422 tausend, die mit Nein stimmten. Das ist erschütternd. Es zeigt nur eins: Dass Kolumbiens Gehirne seit Jahrzehntenvon von den USA gründlich verseucht wurden durch eine riesige „Besatzungs“-Armee, hart kontrollierte Medien und Mengen an gekauften Politikern. Podurs angeführte Gründe für die Pleite sind sicher zum Teil berechtigt. Aber was er am Ende vorschlägt, bei den neuen Verhandlungen sich an die Rechten anzuschmieren, ist natürlich genau das Verkehrte. Es gilt das Volk zu mobilisieren und aufzuklären, um für seine Rechte aktiv einzutreten.


NEIN zum Frieden in Kolumbien?
Justin Podur
3. Oktober 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die US-verblödete Jugend
In den vier Jahren, die es brauchte, um einen Friedens-Deal auszuhandeln, ist Kolumbien unausweichlich zum 2.Oktober gekommen, dem Tag, wo das Volk seine Meinung zum Deal sagen konnte, der den 5 Jahrzehnte dauernden Krieg beenden sollte. Die Umfragen sagten ein „JA“ voraus. Die Regierung und die Guerilla (FARC) waren für eine starke „Ja“-Abstimmung. Das war das beste Ergebnis, das zu haben war, sagten sie.

Es gibt etwa 34 Millionen kolumbianische Wähler unter 48 Millionen Einwohnern. Meine Vorhersage war, dass etwa die Hälfte abstimmen würde und etwa 70 % „Ja“ sagen würde.

Aber „Nein“ gewann mit 6 422 136 Stimmen und besiegte das „Ja“, das nur 6 361 762 Stimmen gewann. Ein Unterschied von 60 374 Wählern. Weniger als ein halbes Prozent von den 12,8 Millionen, die wählten. Und ein noch kleinerer Prozentsatz von den 21.2 Millionen, die nicht wählten.

Wo der Frieden auf dem Spiel stand, warum war die Enthaltung so groß? Hohe Enthaltung gab es schon bei den jüngsten Wahlen 2014 mit 32.9 Mill. Wahlberechtigten, von denen nur 14.7 Mill. wählten und nur 7.8 Mill. für den Gewinner stimmten, Präsident Santos.

Aber Santos und der Friedensblock waren nicht in der Lage, diese Zahl an „Ja“ - Stimmen zu erhalten. Was war geschehen?

Die Umfragen sagten einen mühelosen „Ja“-Sieg voraus, was eine Rolle gespielt haben mag. Warum sollten die Ja-Wähler wählen, wenn der Ausgang schon feststand? Die „Nein“-Seite hingegen wurde mobilisiert von dem ständig hetzenden ex-Präsidenten und Kriegskandidaten Alvaro Uribe Velez.

Die vom Krieg am meisten betroffenen Gebiete stimmten „Ja“, während in den Städten die meisten „Nein“ stimmten (Bogota und Cali jedoch stimmten mit „Ja“). Der Hurrikan Matthew kann eine Rolle gespielt haben, da die karibische Küste schwer getroffen wurde, die als Hochburg der „JA“-Stimmen galt.

Enttäuschung mit dem Prozess spielte vielleicht eine Rolle. Nach vier Jahren Verhandlungen wurde das Volk gebeten, einen Prozess abzusegnen, an dessen Bedingungen es keinen Anteil hatte. Die Meisten zogen es vor, gar nicht hinzugehen und die Hälfte von denen, die wählten, stimmten nicht dafür. Obwohl Kolumbiens soziale Bewegungen mit „Ja“ stimmten, übten sie Kritik an dem Prozess – dass der Krieg mit dem Friedens-Abkommen weiter gehen würde, dass das Wirtschaftsmodell nicht angerührt wurde, dass ihre Stimmen nur am Rande bei den Verhandlungen gehört wurden. Dieses Gefühl und nicht nur die rechte Opposition, die von Uribe organisiert wurde, mag zu dem mangelhaften Enthusiasmus auf der „Ja“ Seite beitgetragen haben.

Bevor wir an dem ewigen Konflikt verzweifeln, lasst uns jedoch klarstellen, was dieses Ergebnis war und was es nicht war.

Gewiss ist es kein Mandat für den Krieg. Mit praktisch einem Remis (50.23% nein, 49.76% ja) und mit beinahe doppelt so vielen Wählern, die sich enthielten, kann dies nur als ein Zeichen der Spaltung und ein Mangel an Konsens gelesen werden, nicht als eindeutige Erklärung einer rachsüchtigen Wählerschaft.

Es treibt nicht die FARC direkt zurück in den Urwald – gewiss nicht sofort. Die FARC gab sofort bekannt, dass sie das Ergebnis als ein Zeichen sähe, dass sie noch stärker für den Frieden arbeiten müsste und wiederholte, dass sie fortfahren würde, nur Worte als Waffen  in den kommenden Tagen zu benutzen. Der Waffenstillstand hält. Die Unterhändler werden in dieser Woche wieder in Kuba sein.

Präsident Santos kam aus dem Palast, um eine spontane Demonstration von Leuten zu treffen, die sangen „Wir wollen Frieden! Nicht einen Schritt zurück!“ Er sagte ihnen und den Medien, dass er fortfahren würde, für den Frieden zu arbeiten und dass der Friedensprozess vorankommen würde. Sein nächster Schritt war, ein Treffen aller Parteien einzuberufen, um einen Konsens für die weiteren Schritte zu finden. Es ist unglücklich, aber unvermeidbar, dass Uribes Quertreiber-Partei Teil dieses Prozesses sein wird.

Der beste Weg voran wäre zu versuchen, Anpassungen anzubringen, was den Deal einem erheblichen Teil der Nein-Stimmen akzeptabel macht. Die Hauptfragen der „nein“-Seite hingen mit der „Übergangs-Gerechtigkeit“ und den Vorschlägen für Guerilleros, die Verbrechen begangen hatten, zusammen und mit der Landreform sowie den Verteilungs-Vorschlägen und mit der Umbildung der FARC in eine Partei. Unglücklicherweise sind das die Schlüsselpunkte gewesen, die den Deal für die FARC akzeptabel machten. Die Arbeit mit den Anpassungen wird nicht gerade einfach werden.

Einer der Aktivisten für das Friedens-Abkommen, der liberale ehemalige Senator Piedad Cordoba versuchte, eine positive Seite zu sehen und sagte zu TeleSUR, dass die Wähler den Kolumbianern wieder die Gelegenheit gegeben hätten zu diskutieren. Vielleicht hat die Ja“-Seite die Unterstützung des Volkes für selbstverständlich angesehen. Wenn der Prozess jetzt weitergeführt wird, werden die Friedens-Anhänger diese Lektion hoffentlich nicht vergessen.

Justin Podur ist Autor von „Haitis Neue Diktatur“ (Pluto Press 2012) und Ko-Autor von „Alliierter des Imperiums: Kanada und der Krieg in Afghanistan“ (Univeristy of Toront Press) und „Real Utopia“ (AK Press 2008). Er ist Professer an der Uni York für Umweltstudien.


Quelle - källa - source

Sonntag, 2. Oktober 2016

Was ist los mit der Sozialdemokratie in Spanien?


Vicente untersucht hier die unerwartete Wahl von Jeremy Corbyn in der englischen Labor Partei und die Situation in Spanien, wo die alternative Podemos bei den Wahlen unerwartet schlecht abgeschnitten hat. Corbyn konnte sich gegen die Parteibonzen und den Apparat durchsetzen mit Hilfe einer militanten Basis, die auch den Brexit durchboxte. Vicente ist Sozialdemokrat und interessanterweise macht er selbst denselben Fehler, der er der PSOE vorwirft. Er übt keine Selbstkritik an der Partei Podemos - an deren Parteiprogramm er mitgeschrieben hat - die ihrer Wahl- Verluste der Tatsache zu verdanken hat, dass Pablo Iglesias kräftig zurückgerudert ist nach Vorbild seines griechischen Genossen Tsipras, dessen Politik er bis heute für richtig hält.

Was ist los mit der Sozialdemokratie in Spanien?
Vicente Navorro
29. September 2016


Aus dem Spanischen: Einar Schlereth


Die Situation in Spanien ist sehr verschieden von England. Und Pedro Sánchez ist nicht Jeremy Corbyn. Nach dieser Feststellung sehen wir bei uns einen Konflikt zwischen dem Generalsekretär der PSOE, Pedro Sánchez, und der Basis und den militanten Gruppen der Partei einerseits und dem Apparat der Partei und einem großen Teil der Apapratschiks, die ihn kontrollieren. Die Lösung des Konfliktes wird einen erheblichen Einfluss auf das politische Panorama des Landes haben und die Möglichkeit, eine Alternative zur Regierung der Partido Popular (PP, konservative Partei), unter Führung von Mariano Rajoy herzustellen. Es war vorhersehbar (wie ich in meinen jüngsten Artikeln schrieb), dass es eine große Animosität zwischen dem Apparat der PSOE gegen die Herstellung einer Allianz mit der Unidos Podemos geben würde, die vom Apparat der PSOE als Gegner (manche sagen Feind) Nr. 1 angesehen wird. Die Koalition Unidos Podemos repräsentiert eine Drohung für das Zwei-Partein-System und das Finanz-Establishment, die Wirtschafts- und Medienbosse, die in Spanien das Sagen haben und regieren und zu denen auch der PSOE-Parteiapparat gehört. In Wirklichkeit ist die Ehe zwischen der Finanz- und Wirtschafts-Macht einerseits und dem Parteiapparat der PSOE auf der anderen (eine Ehe, wie sie in der großen Mehrheit der sozialdmokratischen Parteien in Europa besteht) die Ursache ihres großen Wahlverlustes und des Verlustes ihrer Militanz.

Samstag, 1. Oktober 2016

Syriens heroischer Kampf gegen den westlichen Imperialismus (Update 2)


Gerade bringt das Parteibuch die Nachricht, dass der ganze Nordosten von Aleppo befreit wurde. Die Terroristen halten nur noch einen kleinen Teil von Aleppo.
 
Außer André gibt es noch einen Freund, Hartmut Barth Engelbart, der gestern einen sehr umfangreichen und detaillierten Artikel mit zahlreichen Videos aufgelegt hat und zu denselben Schlussfolgerungen wie ich kommt. Insbesondere will ich auf ein Interview mit Vanessa Beeley hinweisen, die gerade aus Aleppo zurückgekommen ist, die mit sehr deutlichen Worten Stellung zu der West-Propaganda bezieht: "Es ist mittlerweile jedes einzelne Wort gelogen, was aus dem Westen kommt."  Und schaut euch in den Videos auch die Massen an funkelnagelneuen, supermodernen Waffen direkt aus den USA an, die an die 'moderaten' Halsabschneier verteilt werden. Und hier ist noch ein befreundeter Blog ,der beschreibt, was es mit Helfern der "Weißen Helme" auf sich hat. Ich will nur noch einmal betonen, dass man sich nicht nur an einen Blog halten soll, sondern an mehrere, die einem persönlich vertrauenswürdig erscheinen.

André hat wieder einen sehr guten Text geschrieben, von dem ich euch ein Drittel übersetzt habe. Wie ihr wisst, bin ich zur Zeit nicht voll einsatzfähig. Ich wünschte mir, dass es mehr von Leuten mit seiner Empathie und seinem Verständnis für die vom Westen endlos geschundenen Völker gäbe.


André Vltchek
1. Oktober 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Al-Assad wird vom Volk geschätzt. Habt ihr solche Bilder vom Obama gesehen? Ich nicht.
Eine heroischere Nation wie Syrien ist schwer vorstellbar!
Mit nur 17 Millionen Einwohnern (laut einer Schätzung von 2014) steht Syrien jetzt der gewaltigsten Koalition auf Erden gegenüber – eine Koalition, die praktisch aus allen traditionellen westlichen kolonialistischen und neo-kolonialistischen Ländern besteht.

Es steht auch einer der grausamsten und tödlichsten Erfindungen des Westens gegenüber – den extremistischen und mörderischen pseudo-islamischen Gruppen, ähnlich denen, die schon gegen die Sowjetunion im Afghanistan-Krieg entfesselt wurden.

Wegen der ungeheuren Entschlossenheit seines Volkes steht Syrien immer noch aufrecht! Aber es steht entgegen aller Wahrscheinlichkeit. Seine Golanhöhen sind illegal von Israel besetzt und seine Grenzen werden ständig von der türkische Armee und von westlichen 'Spezialeinheiten' und ihrer Luftwaffe verletzt.