Donnerstag, 29. März 2012

FREIHEIT IST NICHT KLASSEN-NEUTRAL

von Farooque Chowdhury
am 26. März 2012 

Freiheit ist in allen Ländern an Klasseninteressen gebunden. Es ist historisch unmöglich für die Freiheit – Freiheit des Willens und Handelns – dem Griff ihres Klassengehalts zu entkommen, da sie nicht Klassen-neutral ist. Der ökonomische Gehalt der Freiheit, gefesselt an Klasseninteressen, macht sie befangen, verfälscht ihr eingebildete universale Erscheinung – ein Konzept, das nur in Utopia verwirklicht wird – und schafft das Bedürfnis, das Konzept in der soliden Basis der Wissenschaft zu verankern statt im überflüssigen Treibsand der Einbildung. 

Die Freiheit zu bestimmen, ohne ihre historische Perspektive in Erwägung zu ziehen, und um genau zu sein, ohne die herrschenden Klasseninteressen in einer Gesellschaft zu erwägen, ihre historischen Begrenzungen und ihren Antagonismus mit konkurrierenden Klassen, führt nirgendwohin außer in den Kreis der Verwirrung, zu Gebabbel, Untätigkeit oder Tätigkeit ohne die führende Klasse zu identifizieren. Die verwirrende Analyse wird von den herrschenden Interessen mit verkrampftem Gelächter aufgegriffen.

Es gibt keine Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte, wo herrschende Interessen keine Freiheit hatten, die nur gezügelt und gezwungen war, mit konkurrierenden Interessen Kompromisse zu schließen. Die Freiheit der beherrschten Interessen war immer beschnitten, geleugnet, ignoriert, mit Maulkorb versehen. Der Zustand der Freiheit der beherrschten Interessen hing immer vom Zustand der Bewusstheit der Interessen, der Organisation und des Kampfes ab. 

Folglich hat ein Umweltverschmutzer alle Freiheit, Gewässer zu verschmutzen, das Grundwasser, die Luft und den Boden, ein Lebensmittelhersteller hat alle Freiheit, giftige Substanzen in die Nahrung zu werfen, die für die Volksmassen vermarktet wird, ein Ideologe hat alle Freiheit, volksfeindliche Ideen, Konzepte, Werte, Träume und Praktiken zu verbreiten, ein Erzieher hat alle Freiheit, anti-wissenschaftliche Ideen zu lehren, ein Publizist hat alle Freiheit, was immer ihm beliebt zu veröffentlichen, ein Werbefritze hat alle Freiheit, ein Image zu verbreiten, das völlig hohl ist, ein Bankster hat alle Freiheit, seine unstimmigen Ideen zu verscheuern, ein Couponschneider hat alle Freiheit, in einem Becken voller Profit zu schwimmen, ein Gruppe von Politikern hat alle Freiheit, die Öffentlichkeit zu betrügen und ein flottes Leben ohne Verantwortlichkeit zu führen, und sie alle haben alle Freiheiten – ökonomische, politische, geistige etc. - alle Ressourcen zusammenzulegen, die erforderlich sind, um ihren Leidenschaften nachzugehen. Sie haben also eine beinahe-absolute Freiheit – denn absolute Freiheit gibt es weder in der Natur noch in der Gesellschaft. Es ist eine Vorstellung in einer unstabilen Gesellschaft mit antagonistischen Klasseninteressen. Dieser Prozess von beinahe-absoluter-Freiheit dieser Interessen verweigert Freiheit den Interessen, die ihnen gegenüberstehen. Beherrschte Interessen haben keine Freiheit oder nur beschränkte Freiheit oder sie haben theoretisch alle Freiheiten, aber dem Wesen nach, in der Praxis und funktionell haben sie nicht die Fähigkeit und Mittel, sich sinnvoll mit den verschiedenen Freiheiten zu beschäftigen – Freiheit des Ausdrucks, der Rede etc., der ökonomischen, politischen etc. Diese Realität unterdrückt die weithin propagierten universalen Freiheiten. Beherrschte Interessen können alle ihre Freiheiten des Ausdrucks gesetzlich verbrieft bekommen, haben aber vielleicht nicht einmal Zeit, auszuruhen und nachzudenken wie man an erforderliche Informationen kommt, sie zu analysieren und die Hindernisse zur Freiheit und die Aufgaben zu identifizieren, um sie zu realisieren. Es ist auch nicht so, dass es immer Gesetze gibt, die die Freiheit der Rede verbieten. Eine Wirklichkeit, die mit bestimmten Ideen bombardiert wird, kann die beherrschten Interessen unfähig machen, zu reflektieren und Ideen zu formulieren, um die Eigeninteressen zu wahren.

 
Die beherrschten Interessen – die Armen, die Gequälten, die arbeitenden Menschen, die unteren Klassen – haben alle die Freiheit, in und mit der Armut zu leben, mit der Ignoranz, Korruption und Betrug auf Generationen hinaus, haben alle die Freiheit, ihre „herrlichen“ Tage ohne Information, die für Analyse und das Überleben nötig ist, zu verbringen, sie haben alle die Freiheit, ihre Körper-Organe - Nieren – zu verkaufen für ein bisschen Geld an jene reichen Käufer, die die Freiheit haben, nach Bangladesch zu fliegen aus irgendeinem anderen Land, wie Monir Moniruzzaman, Assistenzprofessor für Anthropologie an der Michigan State University, in seiner Studie „'Living Cadavres' in Bangladesh: Bioviolence in the Human Organ Bazaar“ (Lebende Kadaver) beschrieb (Medical Anthropologyy Quarterly, vol. XXVI, issue 1). In einer dieses seltsamen Welt haben, wie Reuters am 19. März 2012 berichtete, Mädchen alle Freiheit, ihre Ehre zu verkaufen und Steroide zu konsumieren, und eine Menge männliche Konsumenten zu haben. Ja, die Mädchen mögen die Mädchen aus der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropa, die frei sind, auf dem freien Markt Geld zu verdienen, in der Kapital-HerrSCHAFT, nicht in „KnechtSCHAFT“. Es ist eine Freiheit, die den Töchtern der Armut „beschert“ ist. An einem Ort dieser Welt haben die Arbeitgeber „die Macht, die vorgeschriebenen Verhütungsmittel den weiblichen Angestellten zu verweigern, wenn sie nicht den Beweis liefern, dass sie die nicht …. zur Geburtenkontrolle verwenden.“ Es ist die Freiheit der Autorität und der Arbeitgeber und nicht-Freiheit eines Teils der weiblichen Angestellten!

Freiheit hat verwirrend viele Gesichter, je nachdem, welche Interessen sie interpretieren. „Die erste ist“, sagte Franklin D. Roosevelt in seiner Botschaft vom 6. Januar 1941 an den Kongress, „die Freiheit der Rede und der Meinung […] Die zweite ist Freiheit […] der Religion […] Die dritte ist Freiheit von Entbehrung […] Die vierte ist Freiheit von Furcht [...]“. Thomas Jefferson erwähnte in seiner Eröffnungsadresse 1801 „Freiheit der Religion; Freiheit der Person im Schutz des habeas corpus [...]“. Die Truman Doktrin erwähnte „Freiheit der Rede und Religion und Freiheit von politischer Unterdrückung“. „Freies Land, freie Arbeit, freie Männer“ war ein Slogan der Freie Land Partei, Vorgängerin von Abraham Lincolns Republikanischer Partei. Für manche in der Gesellschaft sind Autos ein Synonym für Freiheit. Für andere sind physische Freiheit, politische Freiheit sowie die mentale und geistige Freiheit wichtig. Wieder andere identifizieren zwei Typen von Freiheit: negative und positive Freiheit. Wieder andere finden 4 Arten von Freiheit: „Freiheit von“ oder „negative Freiheit“, „Freiheit für“ oder „positive Freiheit“, „Autonomie“ und „Freiheit von Beherrschung“. William D. Gairdner klassifiziert Freiheit als Interne Freiheit, Selbst-Freiheit, externe Freiheit („Freiheit von...“, „negative Freiheit“), politische Freiheit („Freiheit für...“), kollektive oder „höhere“ Freiheit („positive Freiheit“ oder „Freiheit für“) und geistige Freiheit. („Sechs Arten von Freiheit“, 4. Juli 2006) Eine Klassifizierung findet drei Typen von Freiheit: Freiheit 1: Freiheit von äußeren Hindernissen (wesentlich ein politisches Konzept), Freiheit 2: Freiheit von internen Hindernissen (geöhnlich Teil von Fragen der Psychologie, persönlicher Moral und Religion) und Freiheit 3: Autonomie und Demokratie (interpretiert in einem politischen Sinn). Ökonomische Freiheit wird manchmal definiert als: „Sichere Rechte auf Eigentum (legal errungene); Freiheit, an freiwilligen Transaktionen innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen teilzunehmen; Freiheit von Regierungskontrolle der Bedingungen, unter denen Individuen unterhandeln; und Freiheit von Enteignung durch die Regierung (d. h. durch Steuer-Beschlagnahmung oder unerwartete Inflation).“ (Steve H. Hanke und Stephen J.K. Walters „Economic Freedom, Presperity and Equality: A Survey“, The Cato Journal, vol. XVII, no. 2). Ein Teil der Gesellschaft fasst Freiheit als Freiheit von Kapital und dergleichen auf. Freiheit von Kapital ist die wesentliche Botschaft von Friedrich Hayeks „Road to Serfdom“ und Milton Friedmans „Capitalism and Freedom“. Die Ermordung oder Planung von Ermordung von Staatsmännern und Politikern wie Lumumba, Nasser und Castro, wie BBC am 17. März 2012 berichtete („Licence to Kill: When governments choose to assassinate“), wird von einem Teil der herrschenden Interessen ausgeübt, wie etwa von Anthony Eden, vormaliger britischer Premierminister, der Teil eines politischen Kampfes von Interessen, und dieser politische Kampf ist Teil der politischen Freiheit der Interessen. Die Interessen erwarten nicht und erlauben nicht die Ausübung derselben politischen Freiheit der im Wettstreit liegenden Klassen. Freiheit der „korporativen Persönlichkeit“, d. h. von Multinationalen Gesellschaften, und ihre Macht zu manipulieren schränken alle öffentlichen Freiheiten ein und unterwerfen sie, löschen überhaupt alle Arten von Freiheit aus, nicht nur die des beherrschten Teils der Gesellschaft. Die wirkliche Welt sagt uns: Freiheit, politische, ökonomische etc. ist nicht universal. 

Heutzutage gibt es Indikatoren für Freiheit im Überfluss: „Freiheit in der Welt“ vom Freiheitshaus, „Demokratie-Index“ vom The Economist, „Index ökonomischer Freiheit“ vom Wall Street Journal und der The Heritage Foundation, Indizes von den Reportern ohne Grenzen und dem Canadian Frasier Institute, die Polity Data Series, die angeblich indirekt vom CIA kommen. Alle von ihnen benutzen unterschiedliche Maße und Gewichte: Es ist wahrscheinlich nicht überraschend, dass The Heritage Foundation und das WSJ in ihrem Index die Betonung auf Investition und finanzielle Freiheit legen. (Lockerz „A New Use for Freedom Indicators?“, Democracy & Society“, 27. September 2011) Indikatoren, die den Kapitalismus und politische Freiheit untersuchen, messen den Grad der Kapitalisierung; Ökonomie, Handel, Investition, Geschäfte und finanzielle Freiheit; private Investitionen; Wettbewerb im Inlandsbankgeschäft; auf Wettbewerbsmärkten; Fehlen von Zins-Regulierung; legal geschützter privater Besitz an Produktionsmitteln; legale Durchsetzung von Verträgen; Preiskontrollen; kollektive Tarifverhandlungen auf zentraler Ebene; etc. 

Arbeit an Lohn gefesselt, die Armen verschuldet zum Elend, gewöhnliche Leute an Armut gefesselt, massenhaft Leute in Knechtschaft verkauft – ihnen wird der Zutritt zur Freiheit versagt. Das macht Freiheit zu einem ungenauen, konfusen Konzept. Ohne den Klassencharakter und den Inhalt der Freiheit zu bestimmen, verwandelt sich die bloße Erwähnung von Freiheit in eine Behauptung und Geschwätz, da so „etwas“ wie universelle Freiheit die Klassenfreiheit und die dominante Autokratie in allen ihren Formen – ideologisch, politisch, ökomisch – verschleiert. Die Ausübung der Freiheit von den Massen ist vollständig verschieden von den Begriffen von Freiheit, die von den herrschenden Interessen geprägt werden, die einfach die fundamentale Frage der Klassenfreiheit und Freiheit der Menschheit ignorieren. 

Ein Mangel fordert die Analyse des Zustands der Freiheit in einer Gesellschaft heraus, wenn die Analyse sich ausschließlich auf den Freiheitsraum konzentriert, der von den dominanten Interessen den Beherrschten zugestanden wird. Es ist die Bewusstheit, die Organisation, die Reife und der Kampf, die seine Freiheit sicherstellt. Sich nach Freiheit von beherrschenden Interessen sehnen und gleichzeitig Freiheitsräume von den herrschenden Interessen erwarten, ist eine dumme, kindische, unpraktische und ineffektive Erwartung, die kein Gewicht und keine Bedeutung im politischen, ökonomischen und kulturellen Leben hat.

Unser Bangladesch ist ein leuchtendes Beispiel. Die ruhmreichen Tage der Sprachbewegung von 1952, des Massenaufruhrs von 1969, der Dezembertage von 1990 sind nur ein paar von vielen Beispielen, wo gewöhnliche Bangladeschis feindliche Kräfte zwangen nachzugeben, und die einfachen Leute erfreuten sich einer Freiheit in dem Maße, wie sie die durch ihre Organisation und ihren Kampf erreichten. Sie haben nicht auf Gaben von den herrschenden Interessen gewartet. Ein verachteter Feldmarschall und ein verachteter General, Ayub und Yahya, wussten es am besten. Unsere ruhmreichen Tage von 1971, die Periode, als WIR, DAS VOLK von Bangladesch uns organisierten und den großen Befreiungskrieg führten, ist ein unleugbares Beispiel, wie man Freiheit erreicht. Nobel und purpurfarben waren jene Tage. Der Schmerz des Volkes, die höchsten Opfer und Tapferkeit hüllten alle Freiheitsminuten jener langen Periode in einen Glorienschein. 

In jenen ruhmreichen Tagen haben die Beherrschten gekämpft und nicht um Freiheit gebeten, sie haben nicht an Autokraten appeliert, an Spender, haben nicht den Rat von irgendwelchen ausländischen Diplomaten gesucht, haben nicht die Aufgabe, eine Tagesordnung für die Freiheit an eine NGO delegiert, haben nicht ihr Gewissen an irgendeine Gruppe von Personen verpfändet, die sich als Weise aufspielen. In jenen Tage des ruhmreichen Krieges haben die unteren Klassen sogar Eigentums-Beziehungen in einigen Teilen des Landes herausgefordert In jenen Tagen, rot vom Blut des Volkes, haben die Massen rückständige, sektiererische Ideen, politische Ansichten und Politiker abgewiesen und haben eine breite, fortschrittliche Vision umfasst.

Nur mit anklagenden Fingern auf diese politische Partei oder jene zu deuten, weil sie den Freiheitsraum einengen, wird keine praktische Botschaft mit sich bringen, wenn elementare Information in Beziehung zur Freiheit nicht unter den Massen verbreitet werden, wenn die Menschen unbewusst sind, wenn Nachahmung und Effekthascherei die harte Arbeit der Organisierung des Volkes ersetzt, wenn die ganze Aufgabe an nicht-politisch erscheinende, Spenden-abhängige NGOs übergeben wird, die sich an der Tagesordnung der Spender orientieren, wenn das Erforschen der Seele ersetzt wird mit 'NGOs hinterherlaufen'. 

Ein kurzer Vergleich wird helfen, den Zustand des Verlangens nach Meinungs- und Rede-Freiheit zu beurteilen: das Ausmaß der Propaganda der Multis und die Gesamtzahl der verbreiteten Kopien und Publikationen politischer Einrichtungen stehen für die Meinungsfreiheit etc.; die Anzahl der Versammlungen am runden Tisch etc von „nicht“-politischen und politischen Gruppen. Tut die Propaganda der Multis nicht die Meinungsfreiheit des Volkes einschränken? Sind Fragen der Ökologie und des Klimas nicht Fragen, die Freiheit und das Volk angehen? Ist die Würde nicht Teil der Freiheit? Und ist die nicht mit Füßen getreten worden von gewissen Angestellten aus fremden Ländern? Ähnliche Fragen bestätigen nichts anderes als Trägheit in einem bedeutenden Teil der Gesellschaft, die sich selbst als Wächter der Freiheit darstellt.

Ist es bei so einer Wirklichkeit nicht besser, in sich zu gehen, bevor man diese oder jene politische Partei anklagt, bevor man diesen oder jenen Teil der Staatsmaschine beschuldigt? Diese einfache Aufgabe ist eine Botschaft: at spes non fracta, dass Hoffnung noch nicht erloschen ist. 

Dieser Artikel wurde von New Age in seiner Sonderausgabe vom 26. März 2012 anlässlich des Unabhängigkeitstages von Bangladesch veröffentlicht. 
Chodhury lebt als Freelancer in Dakka.


Quelle - källa - source

1 Kommentar:

  1. Menschen sind seltsam, sie bezahlen dass sie auf der Erde leben. Wem das nicht verdächtig vorkommt ... dem kann keiner mehr helfen.

    Ich denke der erste Weg zur Besserung ist zu erkennen, dass Freiheit in idealistisches Ziel besser gesagt ein idealisiertes. Sie existiert nicht. Genau deswegen wird sie in der Konsumgesellschaft missbraucht. Die Konsumgesellschaft verherrlicht nicht erreichbare Ziele. Sie ist ein Dauerbrenner der im Neuen Gewand immer wieder wird, als prächtig geschmücktes Rindsvieh durchs Dorf wird getrieben. Sicherheit ist ein ähnliches Wort.

    Freiheit ist Verzicht und Verzicht ist Freiheit. Verzicht ist einfach, man braucht einfach 'nichts' kaufen und weniger arbeiten. Diese beiden Dinge zusammen sind ein erster Schritt in Richtung 'Freiheit'. -> Zufriedenheit in den Vordergrund stellen - nicht Glück - Glück ist auch so ein Wort.

    Glück, Sicherheit und Freiheit kann jeder leicht versprechen.

    Ich will nicht wiederholen die Wechselwirkung zwischen systematischen Frust und Konsum, meine Idee ist, es ist erzwungen.

    Was steht im Großen dahinter
    a) Merkantilismus ist nie gewichen - Soziale Marktwirtschaft, noch nicht einmal die, wurde geschaffen die Auswirkungen des Kapitalismus in irgendeiner Form zu schwächen. Alles dient der Aufrechterhaltung der mittelalterlichen Ideen und Strukturen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Merkantilismus
    Ich beziehe mich insbesondere auf den Bullionismus.

    b) Der Kapitalismus wird verantwortlich gemacht aber der Materialismus ist der bessere Ansatzpunkt.
    c) Es sind die Exzesse die Probleme bereiten.

    All das, das sie zurecht aufzeigen ist der Ausdruck dessen, dass Westeuropa sich seit dem Mittelalter nicht änderte in den Strukturen oder wir kehrten zurück.

    Was kann der einfache Mensch tun sich zu befreien. Ganz einfach, die Vormachtstellung/Monopol der Wirtschaft bei der Bewertung von Wertschöpfung für die Gesellschaft zu brechen. Sie wankt schon. Wirtschaft hat die Aufgabe der bedarfsgerechten Fertigung von Materiellen Gütern. Das Finanzsystem wurde nicht errichtet Bedürfnisse zu befriedigen und schon gar nicht mentale Exzesse die über bescheidene Bedürfnisse hinausgehen. Der Ausdruck teil eines Wirtschaftsraums zu sein, heißt in der Knechtschaft der Finanz- und Materialindustrie sein Tagwerk zu verrichten. Es hat aber keiner gesagt es muss so sein.

    Leute glaubt dem Häschen, nicht umsonst erblickte ich am 14. Juli das Licht der Welt!

    Aber sie haben ein tollen Blog!

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