Montag, 16. Juni 2014

Amerikas verdeckte erneute Invasion in den Irak


Meiner Meinung nach ist Cartalucci zu optimistisch. Er ist ein feiger Verräter und Marionette, der sich das ganze Volk zum Feind gemacht hat. Woher soll eine gemeinsame Front nehmen? Das Einzige, was ihm einfiel, war, die USA um Hilfe zu bitten. Ja, den Bock zum Gärtner machen. Iran, Syrien und die Hisbollah sind auf sich selbst gestellt.

von Tony Cartalucci
übersetzt von Brigitte Queck

Hgg: Einar Schlereth
ISIS benutzt brand-neue Toyotas, die gleichen Autos die von der NATO-bewaffnete Terroristen schon überall von Libyen bis Syrien benutzten und nun auch im Irak.
Diese Staats-gesponserten regionalen Söldner sind Einsatzkräfte.
Am 13. Juni 2014 marschierte eine schwer bewaffnete, gesponserte und professionell organisierte Armee, die Streitkräfte des Islamischen Staates von Irak und Syrien (ISIS), von der Türkei und dem nordöstlichen Syrien in den Irak ein, besetzten die Städte Mosul und Tikrit und bedrohen jetzt die Hauptstadt Iraks, Bagdad. Die USA haben natürlich gleich zwei völlig unbegründete Erzählungen in die Welt gesetzt - erstens, dass die US-Geheimdienste trotz Personal im Irak und Überwachungsdrohnen versagten, vor der Invasion zu warnen, und zweitens, dass die ISIS eine Art selbstversorgende Terrororganisation sei, die sich einen Staat "zurechtschnitzen" will, indem sie "Banken ausraubt" und "Spenden" auf Twitter sammelt.

Das 'Wall Street Journal' berichtete: “Das schnell sich entwickelnde Drama erwischt die USA kalt“:
Das sich schnell entfaltende Drama und der schnelle Kollaps der irakischen Sicherheitskräfte veranlasste Politiker und Militärs zu einem Treffen am Mittwoch im Weißen Haus, überrascht von dem schnellen Kollaps der irakischen Sicherheitskräfte.
Ein anderer Wall Street Bericht trägt die Überschrift „Geheime US-Drohnen über dem Irak“:
Ein US-Mitarbeiter erklärte, dass geheime Informationen von dem kleinen Drohnenprogramm an das irakischen Militär weitergeleitet wurden, fügte aber hinzu: "Es scheint aber nichts Gutes bewirkt zu haben." Die rapiden Geländegewinne der Armee des 'Islamischen Staates Irak und al-Sham' oder ISIS, eine Al-Qaida-Abspaltung, haben die USA überrascht.
Ungeachtet der Drohnenflüge durch die Geheimdienste und eines 3-jährigen CIA-Programms entlang der türkisch-syrischen Grenze, um "moderate“ Söldner, die gegen die syrische Regierung kämpfen, zu "überwachen" und zu "bewaffnen", behauptet die USA, "überrascht" zu sein. Wenn Drohnen und CIA-Agenten, die im ISIS-Territorium arbeiten nicht ausreichten, hätte die CIA vielleicht mal zu einer Zeitung greifen können.

Die Lebanon Daily Start berichtete bereits im März 2014, dass die ISIS ganz offen ihre Kräfte aus den Provinzen Latakia und Idlib im Westen Syriens abzog und sie nach dem Osten Syriens verlagerte- entlang der syrisch-irakischen Grenze. Der Artikel erklärte deutlich:

Am Freitag hat die ISIS - die sich viele Rebellen zu Feinden machte, weil sie deren Territorium an sich riss und rivalisierende Kommandeure tötete - beendete ihren Rückug aus Idlib und Latakia und verlegte ihre Kräfte in die Ostprovinz Raqqa und an die östlichen Vororte von Aleppo, sagten Aktivisten.
Die Frage bleibt: Wenn eine libanesische Zeitung wusste, dass die ISIS nach Osten marschiert, wieso nicht die CIA? Die offensichtliche Antwwort ist, dass die CIA Ignoranz nur vortäuscht.

[ ...]
Die Zeitung New Eastern Outlook Journal (NEO) berichtete ausführlich in „NATOs Terror- Horden in Irak sind der Vorbote für eine Syrien Invasion", dass die USA, die Türkei, Saudi Arabien und Katar die Terroristen gesponsert und in den vergangenen 3 Jahren in Syrien für Hunderte von Millionen Dollar bewaffnet haben - zufällig genau die Summe, die ISIS brauchte, um die Übermacht über die militanten Gruppen in Syrien zu erlangen und Kräfte zu mobilisieren, um in den Irak einzumarschieren und die Nationalen Verteidigungskräfte Bagdads zu überwältigen.

Die bekanntesten Routen von ausländischen Kämpfern nach Syrien wurden in einem Bericht vom West Points Combating Terrorism Center im Jahre 2007 beschrieben „ Al-Quaidas ausländische Söldner im Irak“ (Seite 20). Dieselben Netzwerke wurden im Jahre 2011 genutzt, als man versuchte, zusätzlich der bedeutenden Rolle der Türkei, die syrische Regierung zu stürzen und heute im Jahre 2014 eine erneute Irak-Invasion durchführen.

Was macht die ISIS im Irak?
Der NEO-Bericht veröffentlichte 2007 den Bericht von Seymour Hersh "Die Neuausrichtung", der auf 9 Seiten dokumentierte, dass die USA, Saudi-Arabien und Israel beabsichtigen, sektiererische Extremisten in der ganzen Region einzusetzen, um Iran, Syrien und die Hisbollah zu konfrontieren, Hersh notierte, dass diese "sektiererischen Extremisten" entweder mit der Al Qaida verbunden oder selbst Al Qaida waren. Die ISIS-Armee ist die schließliche Manifestation dieser Konspiration, eine stehende Armee, die straflos operiert, droht, die syrische Regierung zu stürzen, den Irak von pro-iranischen Kräften zu säubern und sogar Iran selbst droht, indem sie eine Brücke baut vom sicheren Rückzugsgebiet im sicheren NATO-Hafen der Türkei quer durch das nördliche Irak bis an die iranischen Grenzen. Indem sie vom Westen "Terroristen" genannt werden, kann er ihre Schöpfung, Aufstellung und das breite Spektrum von Greueltaten, die sie verüben, einfach leugnen.

Das angebliche Territorium der ISIS spannt sich quer über Syrien und Irak. Damit kann eine NATO-gestützte Pufferzone errichtet werden, von der aus Angriffe straflos gegen Syrien, Irak und Iran geführt werden können - ein sektiererischer Krieg in der ganzen Region, den der Westen seit Jahren plante.

Das Ganze ist de facto eine erneute Invasion in den Irak im Interesse des Westens, ohne Beteiligung westlicher Soldaten vielmehr durch eine Stellvertreterarmee, mit der der Westen jedes Wissen und jede Verbindung leugnet. Es gibt jedoch keine andere Erklärung für den Umfang und die Fähigkeiten der ISIS außer staatlichem Sponsoring. Und wenn das klar ist, stellt sich die Frage, welche Staaten sponsorn sie? Mit dem Irak, Syrien und dem Iran zusammen mit der Hisbollah im Libanon, die in einen bewaffneten Kampf mit ISIS und anderen Al Quaida Verbänden in dieser Region verwickelt sind, verbleiben nur die NATO und Saudi-Arabien zusammen mit Katar.

Indem der Westen die ISIS direkt verbrecherisch nennt beim Versuch, direkter im Norden Iraks und Ost-Syrien zu intervenieren und eine lang ersehnte „Pufferzone“ zu schaffen, wo noch größere Terror-Einsatzkräfte aufgestellt werden könnten, bietet dies Syrien, Irak, Iran und anderen die Chance, dem Westen zuvorzukommen, indem sie gemeinsam die ISIS und die NATO-GOLSTAATEN- Söldner in die Ecke drängen, wodurch sie geostrategische Punkte sammeln und Washingtons neuesten „Schurken“ eliminieren würden.

Gemeinsame Irak-Iran-Operationen im Norden und Süden der ISIS-Stützpunkte und entlang der türkischen Grenze könnten die ISIS einschließen wie in einer Falle, wo sie aufgerieben und vernichtet werden könnten, wie es Syrien mit den NATO-Söldnern auf dem eigenen Territorium macht.

Was auch immer das regionale Ergebnis bringen mag, Fakt ist, dass der Westen erneut in den Irak eingefallen ist mit einer Militärkraft, die so brutal, wenn nicht noch brutaler ist, als die „Schock und Furcht“ Doktrin von 2003. Irak droht eine erneute und schlimme Besatzung, falls es nicht imstande ist, eine Front im Innern zu schmieden und Alliierte zu finden, um dieser Bedrohung entschieden zu begegnen.
America's Covert Re-Invasion of Iraq

Im Originalartikel sind noch eine Reihe von Links und Referenzen zu finden.



Kommentare:

  1. These Antihese Shythese , so wird das gemacht !
    Es laeuft nach Plan der Westlichen Allianz , die gespielte Ueberraschung der Entwicklung ist nur MSM Futter .
    die Amis werden die Rohstoffe in diesen Laender einsacken , zum kotzen was da jetzt passiert
    lg

    AntwortenLöschen
  2. Verstehe nicht; weshalb rücken irakische Soldaten in den Irak ein, ... entzieht sich meiner Logik!

    AntwortenLöschen
  3. Die Rohstoffe gehen doch eh bald zu Ende und was gibt es da schon auser Sand

    AntwortenLöschen
  4. Lieber Walter Leisten, ich würde gerne wissen, wo du das gelesen hast.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Walter Leisten1. Juli 2014 um 17:44

      Am 13. Juni 2014 marschierte eine schwer bewaffnete, gesponserte und professionell organisierte Armee, die Streitkräfte des Islamischen Staates von Irak und Syrien (ISIS), von der Türkei und dem nordöstlichen Syrien in den Irak ein

      Löschen
  5. Einfach nur noch Grausam was überall geschieht ! Der Friedens Nobel Pries gehört abgeschafft , keiner hat ihn verdient und die Ihn bekommen haben können Ihn zurück geben auch sie sind nicht berechtigt diesen Preis bekommen zu haben . Anstatt sich für den Welt Frieden einzusetzen schüren sie den Krieg .
    Der arme Nobel muß sich ja im Grabe umdrehen _ eine Schande sind diese Menschen die meinen das Leben aller in der Hand zu haben und Herrschen und Teilen zu wollen ! Wir wollen Frieden für ALLE MENSCHEN keinen - KRIEG ;
    Verflucht seit ihr alle die Ihr euch Eliten nennt .

    AntwortenLöschen
  6. Lässt sich zwar schwer beweisen und soll auf gar keinen Fall die NATO in ein besseres Licht rücken, aber die Russen sollte man bei dieser ganzen Thematik nicht vergessen. Ob die nicht vielleicht auch ihre Finger mit drinne haben?

    AntwortenLöschen
  7. Ich glaube die Russen werden bei der ganzen Situation total vergessen....Die hat niemand auf dem Schirm, aber könntest massiv profitieren. Soll übrigens auf gar keinen Fall die NATO in ein besseres Licht rücken!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Russen hätten Ladas gesponsort, nur Scheichs stehen auf Toyota. Und wer kauft das Öl der ISIS oder ISIL? Bei welchen Banken haben die Konten?

      Löschen
  8. Es sieht alles danach aus, als wenn wir hier die Overtüre zum lange ersehnten Iran-Krieg von Israel und VSA erleben.
    Die VSA sind dermaßen pleite, dass nur ein Krieg -und nur dieser- und die Aneignung von Öl- und Gasquellen sie noch kurzfristig retten kann. Und dass muss vor dem jetzt bevorstehenden Sturz des Dollars erfolgen. Sonst wären sie überhaupt nicht mehr in der Lage, auch nur noch eine Patrone oder einen Liter Sprit für ihre Panzer mit dem wertlosen Papiergeld zu kaufen. Also ...jetzt.

    Die ISIS wird, und das ist nicht wegzuleugnen, durch VSA, NATO und .... vielleicht.... durch die arabischen Ölstaaten unterstützt.Die Motorisierung dieser Truppe und die Waffen sprechen Bände. Sie werden diese imense Anzahl neuer Autos sicher nicht bei einem Toyota-Großhändler in Syrien erworben haben.
    Und die Amerikaner haben zum "Schutz" des Irak eben Flugzeugträger und andere Schiffe in diese Region verlegt.Im Hinterkopf sollte man hierbei auch noch die großen amerikanischen Basen und die Nato- oder ISAF-Basen in Afganistan, dem Hinterhof des Iran haben.Sowie die grosse Präsenz in Jordanien, Bahrein und auf den grenznahen türkischen Flugplätzen wie Incierlik. Ausserdem scheinen die Richtung südosten transportierten Panzer, gesichtet in Nürnberg und Wien plötzlich wie von Erboden verschluckt zu sein.

    Ziel ist allem Anschein nach die Durchsetzung der VSA- und Zionisten-Doktrin, ein lenkbares Muslim-Gross-Kalifat zu errichten.
    Den Iran als selbstbewussten Staat mit Lieferverträgen nach China, für die VSA ein "Schurkenstaat", und besten Verbindungen nach Russland etc, kann man nicht tolerieren sondern muss ihn zerstören und eingliedern.
    Und genau dass soll meiner Überzeugung nach über die Hintertür mit der ISIS als "false Flag" eingeleitet werden. Wenn dabei die störrischen Saudies oder Kataries sozusagen als Kollareralschaden gleich noch mit eingemeindet werden, ist das sicher ein angenehmer Nebeneffekt, auch deren Öl und Gas lässt sich gut verkaufen.

    Die in den gesteuerten Medien äusserst moderate Ankündigung, dass die USA als ehemals "freiheitsbringende Macht im Irak" nunmehr durch die ISIS-Aktionen gezwungen sein, mit dem Iran zur Abwehr dieser Gruppe zusammen zu arbeiten und die erfolgten Gespräche zwischen beiden lassen nichts gutes ahnen. Es könnte auf ein Ausspähen der Militärstarke und Verwundbarkeit des Iran rauslaufen.

    Die Chinesen und Russen als Freunde oder Verbündete der Iraner täten gut daran, ein waches Auge zu haben. Hier scheint sich über die Türkei, VSA, Nato und Israel ein neuer großer Brandherd aufzutun. Und der könnte dazu geeignet sein, den zionistischen Wunsch nach dem Armageddon zu erfüllen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klingt irgendwie plausibel.

      Löschen
  9. Eigentlich haben die US Strategen gleich drei Brandherde entfacht, der erste in der Ukraine, der zweite in Syrien wegen dem Iran und den dritten in Asien der aber noch nicht aktiv ist!
    Das hat zur Folge, dass Russland und China erst mal ausgeschaltet sind und der Iran sollte schon mal alle „Warnlichter“ aufblinken lassen!
    Was haben wir hier in Europa nur für fremdgesteuerte Regierungen? Die lassen ja alles mit sich machen, schlimm!

    AntwortenLöschen