Montag, 8. Dezember 2014

Die "Zähmung" Europas oder Putins Neuer Kompromiss


Politrussia


7. Dezember 2014
Übersetzt aus dem Englischen: Einar Schlereth

Zusammenrücken - es wird kalt!
Putins Modell der Behandlung der internen und externen Partner, Konkurrenten und selbst Feinde ist seit langem allen bekannt, die bereit sind, die Dinge rational zu sehen. Als erste Stufe bietet Putin einen sehr guten Kompromiss an. Er wird als Zeichen von Schwäche gesehen und zurückgewiesen. Die zweite Stufe ist, dass die Lage für jene, die den Kompromiss verworfen haben, sich schnell verschlechtert und ein neuer Kompromiss angeboten wird, aber bedeutend weniger profitabel als der erste. Und das geht so weiter, bis es keinen Kompromiss mehr gibt oder bis ein immer unflexiblerer Partner an einem "Polonium-Schal erstickt" in London [bezieht sich auf die Beresowski-Affäre, der durch einen mit Polonium vergifteten Schal starb - d. Ü.].

Zum  Beispiel können wir am Fall South Stream Phase Zwei sehen: die Verschlechterung von EU's Position und einen Hinweis auf einen neuen Kompromiss in Form eines erweiterten "Blue Stream" und einem Gas-Knotenpunkt an der Grenze zu Griechenland.
Tatsächlich zwingt Putin jetzt die EU anzuerkennen, dass der Schlamassel in der Ukraine nicht ein russisches, sonder ein europäisches Problem ist. Nachdem ein Gas-Übereinkommen erzielt wurde, dessen wichtigster Punkt nicht die Zustimmung zu der Tatsache war, dass Russland mit vollem Recht Vorauszahlungen fordern könne, sondern die Anerkennung der Schulden der Ukraine durch die EU, hätte man schon aus Selbsterhaltungstrieb von Brüssel erwarten können, dass es entweder Kiew Geld gibt oder für Kiew bezahlt oder wegschauen wird, wenn Moskau in Kiew Ordnung schafft.

Aus politischen Gründen und unter Druck aus Washington hat Brüssel beschlossen, das nicht zu tun. Kiew Geld zu geben, ist nutzlos und gefährlich für den Bürokraten, der die Zahlungsanweisung der EU unterschreibt - seine Karriere wird zu Ende sein. Kiew direkt zu bezahlen, ist ein katastrophale Erniedrigung gegenüber der Opposition, der Geschäftswelt, den Steuerzahlern und Wählern, die nicht den Politikern verzeihen werden, dass sie ein Zerwürfnis mit Russland schufen, um das Recht zu erhalten, die Schulden der amerikanischen Marionetten in Kiew zu bezahlen.

EU-Beamte weigerten sich auch wegzuschauen, wenn Moskau in Kiew aufräumt, weil hinter ihnen schreckliche US-Kommandos standen, bewaffnet mit Aktenordnern mit dem Dreck, der von der NSA in den vergangenen Jahrzehnten gesammelt wurde. Als Ergebnis kam es in der EU zu einer 'Vogel Strauß'-Politik - Hoffnung dass Moskau auf jeden Fall Europa Gas liefern wird, auch wenn der Kredit-Diebstahl des Kiewer Regimes im Kauf genommen werden muss. In den vergangenen Wochen wurde es aber selbst den reaktionärsten EU-Politikern klar, dass es sinnlos ist, auf Konzessionen des Kreml zu warten. Es ist offenbar, dass der Kreml sehr verärgert über die Sanktionen ist und mit Freuden Europa etwas Schlimmeres als die Wiederholung der vorigen "Gas-Kriege" bereiten wird, damit die europäischen Politiker nicht denken, dass ihre Handlungen gegen die Russische Föderation ohne Folgen bleiben werden und dass Russland weiterhin ein offener und entgegenkommender Partner sein wird.

Die rituelle Schlachtung von South Stream vor den Augen der gesamten europäischen Presse ist eine starke und klare Botschaft. Europäische Politiker hatten gehofft, dass Europa schlimmstenfalls einen kalten Winter ohne Gas zubringen muss, aber die Zerströrung der "imperialen Ambitionen Russlands" das Opfer wert sei. Der europäischen Logik entsprechend (nicht viel anders als die ukrainische) braucht Russland den europäischen Gasmarkt so dringend, dass Gazprom South Stream mit eigenem Geld bauen wird, die Hälfte der Kapazität ihren Konkurrenten geben wird, wie es das "dritte Energie-Paket der EU" forderte, und die Ukraine mit Gaslieferungen sponsern wird - alles, um Zugang zum europäischen Markt zu haben. Puti hat diese Logik zerstört und hat einen neuen Vektor für Russlands Energie-Politik eingebracht:

"Wir werden den Fluss unserer Energie-Ressourcen in andere Regionen der Welt leiten, wie etwa durch die Förderung beschleunigter Durchführung von Projekten für flüssiges Naturgas. Wir werden andere Märkte entwickeln und Europa wird jedenfalls von Russland nichts von diesen Volumen abbekommen. Wir glauben, dass dies nicht mit den ökonomischen Interessen Europas übereinstimmt und es unsere Kooperation unterminiert. Aber das war die Wahl unserer europäischen Freunde." (RIA Novosti)

In der Analyse der Situation in der Ukraine, die ich im Mai veröffentlichte, habe ich den Gasvertrag mit China als wichtigen Schritt bezeichnet, der notwendig wäre, damit Russland die Hände frei bekommt, um auf anderen Gebieten der Außenpolitik agieren zu können. Jetzt sehen wir das Ergebnis dieser Arbeit des Kreml in der Hinwendung zu China. Putin scheint den Europäern zu sagen: "Seid vorsichtig, was ihr euch wünscht, es könnte wahr werden." Die Europäer haben den russischen Geist aus der Sanktionsflasche gelassen, der die europäischen Wünsche großzügig zu erfüllen begann. Die Europäer sind in Panik und Schock, dass Putin ihnen eine sehr unangenehme Zukunft ausgemalt hat. Solange, wie die pro-amerikanische Junta in Kiew sitzt, wird Europa jedes Jahr einen kalten Winter ohne Gas erleben. Denkt mal nach! Jeder Winter - riesige ökonomische Verluste und eine schreckliche politische Hölle für die europäischen Politiker. Putin versprach Europa nicht einen "Murmeltier-Tag" sondern einen "Murmeltier-Winter" - ein endloser Alptraum der nicht durch Lieferungen von teurem amerikanischem Gas gelöst wird. Und nochmal - Europa hat die Wahl: Ukraine Geld zu geben (jedes Jahr!) oder für das Gas der Ukraine zu zahlen (jedes Jahr!) oder wegzuschauen, wenn Moskau in Kiew Ordnung schafft (einmal!). Das ist der neue "Kompromiss von Putin".

Jeder kalte Tag, jeder kalte Monat, jede Milliarde Euro an Verlusten und jede Million von frierenden Wählern, die fordern werden, dass "die Ukraine endlich den Russen gegeben wird" - all dies wird die Europäer zu der gewünschten Lösung zwingen. Im Prozess der "Zähmung" der Europäischen Union wird ein Teil der Profite von Gazprom 2015 geopfert werden müssen, aber den Willen Brüssels zum Widerstand zu brechen, ist viel wichtiger und wird uns bedeutende Einkünfte in der Zukunft bringen und wird unser Land vor vielen Problemen aus der westlichen Richtung schützen.

Wie die Praxis zeigt, wird ein frierendes Europa ein vernünftiges und flexibles Europa sein. Aber Russland hat bekanntermaßen eine großzügige Seele. Putin nennt die Europäer nicht umsonst "Freunde", und ein Freund zeigt sich in der Not. Europa hat ein Problem - es hat genug vom "Amerikanismus" und "Obamamania". Der gute Freund und Arzt Putin hat die beste Medizin verschrieben - den heilenden Energie-Hunger. Dem Geschrei der europäischen Politiker und Medien angesichts des Rezepts nach zu urteilen, wird die Behandlung schwer sein, aber effektiv.
Übersetzt aus dem Russischen: Kristina Rus

Quelle - källa - source 

Kommentare:

  1. Man könnte seitens Brüssel dazu neigen, mit der im Rücken drückenden USA, die Konfrontation aufzunehmen, und sich dazu entschließen, langfristig vom russischen Gas abstand zu nehmen, und sich Katar zuzuwenden. Das würde die Türkei in Nöte bringen, weil diese auch schon einen Vertrag mit Katar hat deren Pipeline durch ihr Land bauen zu lassen. Sollte sich so etwas ergeben, dann würde sich der Konflikt in der Ukraine vielleicht etwas glätten, er würde den Gleichen Konflikt jedoch in Syrien wieder hoch kochen lassen.

    Das Land was sich vehement gegen den Bau der Pipeline durch sein Land wehrt, ist Syrien, wodurch Putin schon wieder in einer ähnlichen Situation wäre, wie in der Ukraine. Wobei auch die Türkei mit ihrem jetzt eingegangenen doppelten Spiel, zum Pulverfaß würde. Aber ich halte sowohl Putins, wie auch solch eine von mir aufgezeigte mögliche Antwort auf seinen Schachzug, als viel zu risikoreich. Wie leicht können Dinge eskalieren. Alle Kriege zeugen davon, daß aus dem Säbelrasseln auf einmal ernst wurde, sodaß man sich im nachhinein immer fragte, wie konnte man nur so blöd und wenig diplomatisch sein?

    Ich halte all diese Züge für wenig friedfertig, denn Final ist es schon ein durch Sanktionen geführter Wirtschaftskrieg, den wir da haben.

    Gruß aus Bremen

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  2. Sehr geehrter Argonautiker, die Pipeline vom Iran über Irak und Syrien, ist aber schon im Bau, Katar setzt auf den Flüssiggasexport, mittels Tankschiffen, diese Transportart, verteuert das Gas und ist kein Konkurrent, für Pipelinegas. Das ist ja auch einer der Gründe, warum derzeit alle Pipeline -staaten unter Feuer genommen werden. Nur so kann das Gas, des GB/US Imperium ( Katar ) , überhaupt verkauft werden.

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  3. Steht auf für den Weltfrieden ! -
    Stand up for world peace ! -
    Вставайте за мир во всем мире !

    An alle die keine Kriege wollen ......

    Wer hat den Krieg nach Syrien getragen ? Wer hat die sogenannten
    "Rebellen" bewaffnet ? Wer hat den Irak, Libyen ins Chaos gestürzt ?

    Das sind auch wir !! Wir bezahlen einen großen Teil unserer Steuer
    und Abgaben für diese Kriege ! Die normale Steuerhöhe um ein
    Staatswesen ordentlich zu führen liegt zwischen 10 - 15 %
    Einkommenssteuer. (EK-St.)

    Die Russische Föderation hat 13 % EK-Steuer. Deutschland hatte vor
    1945 12 % EK-Steuer. Umsatzsteuer bis 1967 = 4 %. Arbeitnehmer
    haben damals keine Steuer bezahlt. Damit wurde damals auch noch
    ein Krieg finanziert !

    Wollen wir diese Kriege ? Wollen wir diese Kriege finanzieren ?

    Wer das nicht will muß um ein souveränes Deutschland kämpfen !
    Wie wird Deutschland wieder souverän ?

    Das geht nur durch einen Friedensvertrag für den WK I und die
    Fortsetzung den WK II den der deutsche Souverän fordert.
    Dann können wir wieder an den souveränen Staat vor 1914
    anschließen und die Finanzierung von Kriegen könnte -
    wenn die Mehrheit es will - eingestellt werden.

    Ohne Friedensvertrag werden wir kein souveränes Land und
    bleiben die Kolonie der Alliierten. (Hauptalliierter die USA)

    Ohne Friedensvertrag sind mit uns laut SHAEF-Vertrag von
    1944 alle von Deutschland und den Alliierten besetze
    Gebiete noch unter Kriegsrecht. Dazu gehört auch die
    Ukraine. (SHAEF-Vertrag Art. 52 Kontrolle und Beschlagnahmung
    von Vermögen) !!

    Mit einem Friedensvertrag fällt die Feindstaatenklausel der UNO
    weg. Es gibt dann keine Veto-Mächte mehr - sondern nur noch
    Mehrheitsentscheidungen der Länder dieser Erde !!

    Вставайте за мир во всем мире!
    Russische Version

    http://vimeo.com/113638386

    http://youtu.be/xx3phyLTLyA


    Steht auf für den Weltfrieden !
    Deutsche Version:

    http://vimeo.com/113441526

    https://www.youtube.com/watch?v=-nmYkp40Ous


    Stand up for world peace
    Englische Version:

    https://www.youtube.com/watch?v=LNzCPbUr_CE&feature=youtu.be

    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen -
    Spread this message ! - Распространяй это послание !
    Bitte weiterverbreiten - weiterleiten ……. Gruß matthias

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  4. Sorry für die Direktheit, aber hier scheint Euch etwas der "Optimismus" "durchzugehen".

    ZITAT:

    Putin scheint den Europäern zu sagen: "Seid vorsichtig, was ihr euch wünscht, es könnte wahr werden." Die Europäer haben den russischen Geist aus der Sanktionsflasche gelassen, der die europäischen Wünsche großzügig zu erfüllen begann. Die Europäer sind in Panik und Schock, dass Putin ihnen eine sehr unangenehme Zukunft ausgemalt hat. Solange, wie die pro-amerikanische Junta in Kiew sitzt, wird Europa jedes Jahr einen kalten Winter ohne Gas erleben. Denkt mal nach! Jeder Winter - riesige ökonomische Verluste und eine schreckliche politische Hölle für die europäischen Politiker. Putin versprach Europa nicht einen "Murmeltier-Tag" sondern einen "Murmeltier-Winter" - ein endloser Alptraum der nicht durch Lieferungen von teurem amerikanischem Gas gelöst wird. Und nochmal - Europa hat die Wahl: Ukraine Geld zu geben (jedes Jahr!) oder für das Gas der Ukraine zu zahlen (jedes Jahr!) oder wegzuschauen, wenn Moskau in Kiew Ordnung schafft (einmal!). Das ist der neue "Kompromiss von Putin".


    Jeder kalte Tag, jeder kalte Monat, jede Milliarde Euro an Verlusten und jede Million von frierenden Wählern, die fordern werden, dass "die Ukraine endlich den Russen gegeben wird" - all dies wird die Europäer zu der gewünschten Lösung zwingen. Im Prozess der "Zähmung" der Europäischen Union ....................



    Erstens:

    Die Europäer haben ABSOLUT NICHTS zu melden bei dem Thema Ukraine.
    Das alleinige sagen haben die US (leider).
    Dieser "Druck" auf Brüsseler Pappnasen hat ABER REIN GAR NIX ZUR FOLGE.
    Dises Paradeexemplare von gekauften Pudel machen GENAU DAS was Washington will.

    Zweitens:

    Interessiert es diese Politpudel nicht im geringsten ob hier in Europa jemand friert
    oder der Wirtschaft Profit flöten geht.
    Die sog. Sanktionen gegen RU gabs es ja auch gegen den Willen der Wirtschaft.
    Erschrecken tun die Brüsseler Figuren schon mal gar nicht dass das Volk frieren könnte.
    Vollkommen abwegige Vorstellung am Rande der Wirklichkeitsverweigerung.

    Drittens:

    Zitat:
    Wie die Praxis zeigt, wird ein frierendes Europa ein vernünftiges und flexibles Europa sein.


    NEEEEE, wird es definitiv nicht. Die gehirngewaschenen Durchschnitts TV Konsumenten werden Russland die Schuld geben und dann GERADE nach einem Neuen Krieg schreien. WETTEN ?


    Sie wissen aber schon dass in EU beinahe überall amerikanisches Militär stationiert ist ?
    Wie glauben Sie wirkt das auf Europäische politiker?
    (Ähhhh auf die die noch nicht gekauft sind )


    Viertens:

    Zitat:
    Und nochmal - Europa hat die Wahl: Ukraine Geld zu geben (jedes Jahr!) oder für das Gas der Ukraine zu zahlen (jedes Jahr!) oder wegzuschauen, wenn Moskau in Kiew Ordnung schafft (einmal!). Das ist der neue "Kompromiss von Putin".



    Moskau soll in Kiew Ordnung schaffen und EU kuckt dabei zu ????

    Macht Ihr Witze? Darauf warten doch alle im Westen seit langem dass W. Putin diesen Fehler macht.
    Was soll Präs. Putin denn machen ? Sich nen Dokument geben lassen wo draufsteht dasser
    Das darf, Ordnung in Kiew schaffen?
    Unterschrieben von Merkel, Dragi und hastenichgesehn? Oder wie? Leute, Leute.
    Was nehmt Ihr denn für Zeugs ? (Entschuldigung !)
    Wieviel Verträge und Abmachungen mit RU (und tausend anderen) hat der Westen den mittlerweile gebrochen?

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  5. Hat Euch mein Kommentar etwa nicht gefallen ?

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  6. @ Felix Klinkenberg 9. Dezember 2014 um 12:10

    Soweit ich informiert bin, besteht sehr wohl ein Pipeline Plan von Katar nach Europa, und die Türkei hat den Durchgang vertraglich zugesichert. Lediglich Assad/Syrien verweigert den Durchgang. Und eine Umleitung durchs Mittelmeer, um Syrien zu umgehen scheint geologisch begründet nicht möglich zu sein. Das Katar derzeit auf Tankschiffe setzt ist aus Sicht Katar's ein notwendiges Übel und kein gewolltes Geschäftskonzept. Deswegen gibt es ja sowohl seitens Katar's wie auch der Türkei den Druck gegen Syrien.

    Könnte man also in Syrien eine USA freundliche Regierung installieren, wären das aus US Sicht zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Pipeline könnte gebaut werden, dadurch gäbe es Erstens eine Konkurrenz zu Rußland für den europäischen Markt, was Rußland erheblich schwächen würde, und Zweitens würde so der Energiehandel in Dollar gestützt, denn die arabischen Länder handeln in Dollar, weil ihnen dadurch die militärische Sicherheit seitens der USA gewährt wird, die sie aus sich nicht haben. Und dadurch würde der Angriff der BRICS gegen den Dollar teilweise parriert werden.

    Das Putin nun ein Deal mit der Türkei gemacht hat, ist natürlich einerseits genial, weil er so einen zweiten Block gegen den Bau dieser Pipeline gesetzt hat, andererseits ist es ein recht aggressiver Schachzug, eben weil sich die Türkei umkehrt und sich dadurch gegen die USA wendet. Wiederum Andererseits kommt ja Ursprünglich ein recht aggressives Verhalten seitens der USA und Israel gegen Rußlands Verbündeten Syrien. Mal ganz davon zu schweigen, daß man im Irak und in Lybien seitens der USA die Führer des Landes einfach liquidiert hat, weil sie ihr Energiegeschäft nicht mehr in Dollar getätigt haben. Ich halte Assad und nun auch Erdogan also für extrem gefährdet.

    Final könnte man also sagen, ist gerade ein Kampf um die Unterwerfung der Welt in Gange, bei der sich zwei große Lager bilden, anstatt sie im gegenseitigen Wohlwollen zusammenwachsen zu lassen, falls es denn seitens der Bevölkerungen überhaupt diesen Wunsch gibt. Ich denke es gibt diesen Wunsch, leider können die Alphatiere unserer Welt halt nur Unterwerfung, und kein Gegenseitiges Einverständnis. Und das ist ein Problem. Jedenfalls sehe ich das, als das Hauptproblem. Unsere Herrscher können nur Ego und keine Nächstenliebe. Sie sind noch zu viel Tier und zu wenig Mensch und zwar Weltweit und Nationsübergreifend. Die Menschheit hat die Siegermentalität noch nicht überwunden. Keine Frage, sie funktioniert, die Frage ist nur, will man in so einer Welt leben, oder besinnt man sich eben doch irgendwann auf ein wirkliches Miteinander, oder braucht man doch noch den prophezeiten großen Knall?

    Gruß aus Bremen

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