Samstag, 6. Dezember 2014

Putin macht Obama und die EU-Führer sprachlos mit dem Türkei-Gas-Deal (update)


Hier gibt es noch einen Artikel von Pepe Escobar: "Huge Win for Turkey - Big Win for Russia - Historic Loss for EU", der in etwa ins selbe Horn stößt. Auch er kommt zum Schluss, dass Russland, statt "besiegt" zu sein, wie West-Medien blöken, jetzt mehr Gas verkauft und die EU wie "ein Haufen kopfloser Hühner in den dunklen Gängen von Brüssel rumspringen und nicht wissen, was ihnen passiert ist" und "die Saudis einem Kamel in der Arktik" gleichen, deren Traum von einer Pipeline in die Türkei auch hinüber ist. Er sieht aber obendrein die Möglichkeit, dass Erdogan seine ehemaligen neo -Ottomanischen Träume mäßigt und die Türkei zurückrudert auf den früheren Kurs von "Null Probleme mit unseren Nachbarn". Wobei ihm, möchte ich hinzufügen, der Blick auf die wahrhaftigen zukunftsträchtigen Märkte der eurasischen Region behilflich sein könnte.

Mike Whitney
5. Dezember 2014


Übersetzung : Einar Schlereth


Am Montag schloss Russlands Präsident Wladimir Putin einen entscheidenden Deal mit dem türkischen Präsident Recep Erdogan, der die ökonomischen Bande zwischen beiden Ländern stärken wird und die Türkei zu einem großen Knotenpunkt für russisches Gas in der Region machen wird. Das Abkommen sieht vor, dass Russland zusätzliches Gas nach Orten in der zentralen Türkei und zu einem "Knotenpunkt an der türkisch-griechischen Grenze" pumpen wird, der am Ende Putin eine Hintertür zum lukrativen EU-Markt liefern wird, obwohl die Türkei der kritische Mittler sein wird.

Der Schachzug schafft eine de facto russisch-türkische Allianz, die die regionale Machtbalance entscheidend zu Gunsten Moskaus verschieben könnte, wodurch eine gewaltige Hürde für Washingtons "Drehpunkt Asien"-Strategie geschaffen würde. Zwar charakterisieren die Medien die Änderung der Pläne (Putin hat das South Stream Projekt aufgegeben, das Gas nach Südeuropa bringen sollte) als "diplomatische Niederlage", doch scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Putin hat wieder einmal die USA sowohl an der Energie- als auch an der geopolitischen Front ausmanövriert, was die Liste seiner Politik-Triumphe verlängert. Hier kommt eine kurze Zusammenfassung von Andrew Korybko in Sputnik News:

"Russland hat das unsichere South Stream Projekt aufgegeben und wird jetzt einen Ersatz mit der Türkei bauen. Diese monumentale Entscheidung signalisiert, dass Ankara seine Wahl getroffen hat und den Euro-Atlantizismus zurückweist und sich der eurasischen Integration zuwendet.

Was möglicherweise der größte Beschluss Richtung Multipolarität bislang sein kann ... dass die Türkei ihre früheren euro-atlantischen Ambitionen aufgegeben aht. Vor einem Jahr noch war nichts dergleichen vorhersehbar, aber das absolute Versagen der US-Nahost-Politik und der EU-Energie-Politik machten diese erstaunliche Kehrtwendung in einem Jahr möglich. Man nimmt an, dass die Türkei immer noch ein paar privilegierte Beziehungen mit dem Westen hat, aber die ganze Natur der Beziehung hat sich für immer geändert und das Land hat sich offiziell einer pragmatischen Multipolarität zugewandt.

Die türkische Führung hat eine große Entscheidung gefällt mit dem Abschluss solch eines kolossalen Deals mit Russland in so einer empfindlichen politischen Umgebung und die alte Freundschaft kann nie wiederhergestellt werden ... Der Widerhall ist wahrlich global." (Cold Turkey: Ankara Buckles Against Western Pressure, Turns to Russia", Sputnik News)

Korybko scheint allein zu sein, die Größe dessen, was am Montag in Ankara geschah, zu begreifen, obwohl - dem Schweigen der Obama-Verwaltung nach zu urteilen - fängt die Schwere dieser Transaktion ins Bewusstsein zu dringen. Der neueste Zug von Großmeister Vlad hat die US-Machthaber auf dem falschen Fuß erwischt und sie sprachlos gemacht. Dies ist ein Szenario, das niemand vorausgesehen hat, und, wenn es nicht richtig gehandhabt wird, könnte es sich in einen wahren Alptraum verwandeln. Hier kommt mehr von der Montags-Presse-Konferenz auf Russia Today:

"Putin sagte, dass Russland bereit ist, eine neue Pipeline zu bauen, um den wachsenden Bedarf der Türkei zu decken, die einen extra Knotenpunkt an der türkisch-griechischen Grenze erhalten könnte, um Konsumenten in Südeuropa zu versorgen.

Erst einmal wird die russische Gaslieferung um 3 Mrd. Kubikmeter angehoben über die bereits bestehende Blue Stream Pipeline ... Moskau wird auch ab 1. Januar 2015 den Gaspreis für die türkischen Kunden um 6 % senken, sagte Putin.

"Wir sind bereit, die Gaspreise noch weiter zu senken zusammen mit der Umsetzung unserer gemeinsamen Groß -Projekte," fügte er hinzu." ("Putin: Russia forced to withdraw from South Stream Project due to EU Stance", RT)

Wie kann das passieren? Wie kann Putin in Ankara angetanzt kommen, seinen Namen auf ein paar Papiere kritzeln und mit einem US-Schlüsselalliierten unter der Nase Washingtons wieder verschwinden? Gibt es in Washington niemanden, der smart genug ist, so ein Szenario vorauszusehen oder sind sie alle mit kriegshetzerischen Deppen wie Susan Rice und Samantha Powers ersetzt worden?

Die Obama-Verwaltung hat alles in ihrer Macht stehende getan, um den Gasstrom von Osten nach Westen zu kontrollieren und die ökonomische Integration Russland-EU zu unterminieren. Jetzt sieht es so aus, als ob der wendige Putin einen Weg gefunden hat, die ökonomischen Sanktionen (die Türkei hat die Sanktionen gegen Russland abgewiesen) zu umgehen, US-Zwang und Erpressung zu umgehen (was gegen Bulgarien, Ungarn und Serbien angewandt wurde) und Washingtons endlose Feindseligkeit und Kriegslust zu vermeiden, gleichzeitig aber seine Ziele zu erreichen. Aber - nochmals - ist es nicht das, was man von einem besonnenen Kampfsportmeister wie Putin erwarten kann?

"Ich schlage dich nicht," sagt der Böse Vlad. "Ich will, dass du dich selbst schlägst."

Und genau so lief es. Fragt nur den benebelten Obama, der noch in keinem seiner Treffen mit Putin obsiegt hat.

Aber warum das Schweigen? Warum hat das Weiße Haus nicht eine Erklärung zu dem riesigen russisch-türkischen Gasdeal abgegeben, worüber alle Welt spricht?

Ich sag' euch warum. Es ist, weil sie nicht wissen, was zum Teufel sie gerade getroffen hat. Die Erklärung hat sie aus heiterem Himmel getroffen und sie können nicht herausfinden, was es für die Probleme bedeutet, die an der Spitze ihrer Tagesordnung stehen, wie der Angelpunkt Asien oder die Kriege in Syrien und der Ukraine oder die so viel gepriesene Gaspipeline von Katar in die EU, die doch durch - ihr habt es erraten - die Türkei laufen sollte. Ist der Plan noch in Arbeit oder hat die Putin-Erdogan Allianz dem Prachtstück auch ein Ende bereitet? Seien wir ehrlich, Putin hat das auch vom Tisch gefegt. Das Obama-Team gehört nicht in seine Liga und hat keine Idee, was eigenglich los ist. Wenn die Türkei sich nach Osten wendet und sich dem wachsenden russischen Block anschließt, dann können die US-Politiker den größten Teil ihrer strategischen Pläne für das kommende Jahrhundert vergessen und wieder beim Nullpunkt anfangen. Was für ein Problem.

Es gibt einen guten Artikel in der New York Times vom Mittwoch, der Washingtons Ambivalenz zum South Stream perfekt wiedergibt. Hier ein Auszug:

"Moskau hat seit langem dieses Projekt vorgeschlagen, seit 2007, das geschäftlich viel Sinn machen würde, weil es eine neue Route für russisches Gas nach Europa liefern würde. Washington und Brüssel sind gegen das Projekt gewesen aus dem Grund, weil es ein Vehikel zur Zementierung des russischen Einflusses in Südeuropa wäre und die Ukraine umgehen würde, deren Preisstreit mit Gazprom zweimal die Lieferungen nach Europa in den vergangenen Jahren unterbrachen." ("Putin's Surprise Call to Scrap South Stream Gas Pipeline Leaves Europe Reeling", New York Times)

Das ist von Anfang an das Argument gewesen, das der Verkauf von Gas an die Menschen in der EU irgendwie Putins wahnsinnigen Griff um den Kontinent stärken würde. Was für ein Witz. Würdet ihr, liebe Leser, bereit sein, die Heizung abzustellen, eure Gasrechnung zu zerreißen und im Dunklen zu Tode frieren, um eurer Gasfirma zu beweisen, dass ihr nicht bereit seid, vor ihrer tyrannischen Herrschaft zu kapitulieren?

Natürlich nicht, weil die Idee lächerlich ist. Genau wie die Blockierung von South Stream lächerlich ist. Putin verkauft Gas, nicht Tyrannei. Er will nicht, dass die Leute die Hacken zusammenschlagen und im Gänsemarsch zur Arbeit marschieren. Das ist nur Propaganda von den Leuten der Ölindustrie, die den Konkurrenzkampf um Treibstofflieferungen an die EU verloren haben. Ihre Pipeline ist im Eimer (Nabucco) und Putin hat gewonnen. Ende der Geschichte. Das nennt man Kapitalismus. Werdet damit fertig.

Und da gibt es noch etwas: Die Länder, die vom South Stream beliefert werden sollten, haben keinen Reserve-Lieferanten, der ihren wachsenden Gas-Bedarf deckt. Indem sie Washingtons Führung folgten, haben sie sich selbst in den Fuß geschossen. Analytiker berechnen, dass jeder Ersatz für russisches Gas wahrscheinlich 30 % teurer sein wird, als was sie an Gazprom bezahlt hätten.

Hurra für die USA! Hurra der Blödheit!

Die USA ist entschlossen gewesen, South Stream von Anfang an zu sabotieren, vor allem, weil Washington will, dass seine Unternehmen und Banken den Gasstrom auf den EU-Markt kontrollieren über private Pipelines in der Ukraine. Auf die Weise können sie größere Profite für ihre Aktionäre einstreichen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen über die verschiedenen Methoden, die von der USA benutzt wurden, um Projekte zu torpedieren, gibt es hier eine Story, die anzuschauen lohnt. Sie stammt von Zero Hedge:

"... zwei Monate bevor die Regierung in der Ukraine gestürzt wurde, befahl der Premier Bulgariens Plamen Oresharski, die Arbeit an South Stream einzustellen auf Empfehlung der EU. Die Entscheidung wurde nach seinen Gesprächen mit US-Senatoren bekannt gemacht.

Zu dieser Zeit gibt es eine Forderung der EU-Kommission der zufolge wir die laufenden Arbeiten eingestellt haben, was ich veranlasste," sagte Oresharski zu Journalisten nach seinem Treffen mit John McCain, Chris Murphy und Ron Johnson bei ihrem Bulgarien-Besuch am Sonntag. "Weitere Schritte werden beschlossen nach zusätzlichen Konsultationen mit Brüssel."

McCain sagte in einem Kommentar zur Situation zu dieser Zeit, dass "Bulgarien die South Stream Probleme in Zusammenarbeit mit den europäischen Kollegen lösen" solle, und fügte hinzu, das sie in der gegenwärtigen Situation "weniger russischen Einfluss in dem Projekt" wünschen.

"Amerika hat beschlossen, dass es sich selbst in eine Position bringen will, in der es jeden ausschließt, den es unter den Ländern, wo man ein Interesse haben könnte, nicht haben möchte, und dabei gibt es überhaupt keine ökonomische Denkweise," sagte Ben Aris, Herausgeber von Business New Europe zu RT." ("Europe Gives Bulgaria A Bank System Lifeline As Battle Over 'South Stream' Pipeline Heats Up", Zero Hedge)
Lasst mich verdeutlichen: der verrückte McCain schlendert in eine Stadt und fängt sofort an, die Leute herumzukommandieren und sagt ihnen, dass er "weniger russischen Einfluss" möchte und das reicht aus, um South Stream zu einem kreischenden Stopp zu bringen? Wollt ihr mir das erzählen?

Ja. Genau so hört es sich an.

Hilft euch das zu sehen, was wirklich vor sich geht? Es geht nicht um Putin. Es geht um Gas und wer von dem Gas profitiert und in wessen Währung das Gas abgerechnet wird. Darum geht es. Der Rest ist Nonsense. Von wegen "russischer Einfluss" oder Terrorismus oder Menschenrechte oder nationale Souveränität, das ist nur Geschwafel. Die Leute, die dieses Land führen (wie McCain) kümmern sich nicht um solches Zeug. Was sie kümmert ist Geld; Geld und Macht. Das ist alles.

Was werden sie jetzt also tun? Wie werden die Powerboys in Washington ihrer Wut Ausdruck verleihen über diese neue Drohung, die von Putin und Erdogan geschaffen wurde?

Es braucht nicht viel Verstand, um sich das auszumalen, das haben wir schließlich schon tausend Mal erlebt. Sie werden sich mit Erdogan streiten, dass die Fetzen fliegen. Das ist doch das, was sie immer tun oder?

Der einzige Grund, dass sie nicht bereits damit begonnen haben, ist, dass es seine Zeit braucht,um die Propaganda-Fritzen auf Vordermann zu bringen, was gewöhnlich ein oder zwei Tage dauert. Aber sobald das klar ist, werden sie den alten Recep in einer Schlagzeile nach der anderen auseinandernehmen. Erdogan wird der neue Hitler sein und die größte Bedrohung für die Menschheit, den die Welt je gesehen hat. Da könnt ihr drauf wetten.

Whistleblowerin Sibel Edmonds denkt, dass Washington Erdogan schon lange auf dem Kieker hatte, was auf einen Streit mit der CIA vor ein paar Jahren zurückgeht. Auf jeden Fall gibt sie einen ziemlich guten Bericht von dem, was wir erwarten können, jetzt, wo Erdogan auf Washingtons Liste von Feinden steht. Hier ein Ausschnitt von ihrem Post auf Boiling Frogs:

"Wir wissen alle, was mit den Marionetten passiert, wenn sie mit der CIA Streit bekommen. Oder nicht? Der Streit bringt immer ein Verfallsdatum mit sich. Wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist, dann sieh da!, plötzlich beginnt die neue Kennzeichnung: Alle alten Leichen werden ausgegraben und den Medien zugespielt. Seine früheren unbeachteten Menschenrechtsverletzungen werden angeschaut und unterm Mikroskop untersucht. Die Terroristen-Karte wird eingebracht. Undsoweiter ...

Alle vom Imperium eingesetzten Marionetten und Regime müssen den Befehlen des Imperiums gehorchen ... Du darfst nicht gegen die imperialen Gebote verstoßen. Denn wenn du es tust, dann fällst du in Ungnade, wirst enblößt, abgesetzt und vielleicht sogar getötet. Man muss sich nur die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts ansehen. Schaut euch an, was geschieht, wenn eine Marionette zu selbstbewusst wird und von Selbstüberhebung befallen wird und eins und mehrere Gebote ignoriert. Dann werden sie neu geboren als Diktatoren, Despoten, Folterer und ja, Terroristen. Dann passiert es, dass ihre Hinterhöfe umgegraben werden, um ein Gramm Massenvernichtungswaffen zu finden ....

Egal, von welcher Seite wir es betrachten, Erdogans Tage sind gezählt ... Jeder, der es jemals wagt, so leichtsinnig zu sein, wird bestraft und zu einem Beispiel für alle anderen eingesetzten Marionetten gemacht ..." ("Turkish PM Erdogan: The Speedy Transformation of an Imperial Puppet", BFF)

Da habt ihr es. Das ist es, was ihr erwarten könnt am Ende der Woche, wenn die Medien beginnen mit ihrer Vollgas-Dämonisierung von Erdogan, der Mann, der es wagte, unabhängig zu handeln und die Interessen seines eigenen Volkes über die Interessen der Bosse des Washingtoner Mobs zu setzen. Wie euch jeder, der der US-Außenpolitik der vergangenen 60 Jahre gefolgt ist, sagen kann: das ist ein absolutes NEIN.

Mike Whitney lebt in Washington, Autor von 'Hopeless: Barack Obama and the Politics of Illusion (AK Press) Er kann unter fergiewhitney@msn.com erreicht werden.

Kommentare:

  1. Zweifelsohne einer der interessantesten Meldungen derzeit.

    Das ist vielleicht ein cleverer Schachzug Putins, aber auch wie im Artikel schon angedeutet, ein extrem Konflikt beladener, denn die Türkei ist ja nicht irgendwer, sondern sie hat auch einen Vertrag mit Katar geschlossen um deren geplante Pipeline nach Europa, durch ihr Land bauen zu lassen. Deswegen war Erdogan bisher ja auch so Syrien feindlich, weil Syrien mit Rußland paktierte und Syrien den Bau dieser Pipeline verhinderte, die Milliarden in die Türkei gespült hätte. Die Türkei, respektive Erdogan, spielt da gerade also ein extrem gefährliches doppeltes Spiel, und zwar ein Spiel was da heißt, ich stehe auf der Seite des Geldes. Geld war jedoch noch nie ein guter Entscheidungsgeber.

    Sicherlich freut es einen, wenn es die USA mal so richtig bekommen, aber final ist es wurscht, ob das Finanzdiktat aus Ost oder West kommt.

    Gruß aus Bremen

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  2. problematisch wird es wenn die türkei als nächstes auf der abschlussliste landet- z.b. weil erdogan auf einmal als "patriarchalischer autokrat" bezeichnet wird (so bekommen sie die linken "auf linie") oder weil von dort unterstützung für den is kommt (so bekommen sie die rechten auf linie), was plötzlich festgestellt wird und schon hat man das nächste land, was sanktioniert werden soll. es ist natürlich nicht so, dass informierte leute von diesem schwachsinn beieindruckt wären, aber wenn die medien wieder einmal alle ins selbe rohr blasen oder die meinung der bevölkerung wie so oft ignoriert wird, könnte das zur neuen außenpolitik gehören. deshalb gelange ich immer wieder zu derselben schlussfolgerung: die politik sollte ihre macht zum größten teil entzogen bekommen, was zu einem großen teil durch mehr direkte demokratie und weniger kontrolle über die wirtschaft und das geld realisiert werden könnte. verfassungsmäßig festgeschriebene maximale besteuerungssätze und verfassungsmäßige verbote bestimmter steuern, des gelddruckens und der staatsverschuldung würden diesem unfug ein ende setzen, weil die agression einfach nicht mehr finanzierbar wäre.

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  3. Die Dummboys können Putin nicht das Wasser reichen

    Mit einem komplexen juristischen System hat Russland so viele Fallstricke bei ukrainischen Staatsanleihen eingebaut, dass Moskau mehrfach Insolvenzen in der Ukraine auslösen kann. Diese Taktik ist so effektiv, dass sogar die FT anerkennend über Putins Völkerrechts-Juristen urteilt. Das Pentagon ist beeindruckt und will die russische Taktik künftig selbst im geopolitischen Wettstreit einsetzen, um Staaten unter Druck zu setzen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/07/das-pentagon-staunt-amerikaner-wollen-putins-ukraine-taktik-kopieren/

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  4. Das Narrenschiff (live): http://youtu.be/8Lz_qPvKCsg

    Gute Beschreibung der Westlichen Allianz Fanatiker

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  5. Wenn auch in den letzten Wochen keine mediale Hetze,gegen den türkischen Präsidenten Erdogan,in unseren transatlantischen Medien zu lesen war,so registrierte ich wochenlang davor böse Beschimpfungen unseres Nato-Partners Türkei.Mir fiel einfach nicht ein warum.Deshalb gehe ich davon aus,dass die CIA schon längst ahnte oder gar wusste,was Erdogan und Putin vorhatten.Sollte der türkische Präsident Erdogan sich nicht von den Kriegsverbrechern,in den USA,beeindrucken lassen und das Geschäft mit Russland realisieren,hätte er meine Hochachtung,würde einige EU-Staaten zum Umdenken bewegen und könnte in dieser schlimmen Situation sogar helfen den Weltfrieden zu retten.

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