Montag, 1. Oktober 2018

Neue Post aus Russland vom 1. Oktober 2018


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Lawrows Rede in der UNO


Lawrow hat im Gegensatz zu Trump wesentliche Themen aufgegriffen und keine Hirngespinste. Zuerst ist er auf den Kmapf gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen eingegangen und die Befreiung der Welt von den Atombomben; auf den Widerruf der USA des Atomdeals mit dem Iran sowie das umfassende Abkommen zum Verbot von Kernwaffentests; auf die syrische Frage und die angeblichen Giftgas-Attacken; die endlose Skripal- Story in England und zur Vernichtung biologischer und chemischer Waffen. 

Aber diese Rede mit anschließender Presse-Konferenz könnt ihr auch hier auf RT lesen.



Russische Basis auf dem Mond



Russland kann die erste bemannte Basis auf dem Mond 2030 bauen, meint der Chef der atom-planetologischen Abteilung des Weltraum-Forschungsinstituts der russischen Wissenschaftsakademie Igor Mitrofanow, der am Freitag von der Tass interviewt wurde.

Am Montag sagte die Roskosmos Corporation, dass Russland Pläne habe, eine eigene Basis für eine Weltraumbesatzung auf der Oberfläche des Mondes zu bauen. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der NASA oder den BRICS -Ländern wird überlegt, sagte das Unternehmen.

«Ich glaube, dass Russlands erstes bewohnbare Modul auf dem Mond etwa um 2030 auftauchen wird oder etwas später. Das wird der erste Vorposten sein. Noch keine richtige Basis, sondern eine Art Pension für Besucher-
Expeditionen,» sagte Mitrofanow. Er meint, dass Russland sowohl technisch als auch ökonomisch eine solches Programm durchführen könne.

Das erste Modul einer solchen Basis wird von gleicher Größe wie die internationale Raumstation sein. Es wird fest auf dem Mond plaziert werden und mit einer 1 Meter dicken Schicht von Monderde bedeckt werden, der Schutz vor starken Sonnenflecken bieten soll.

Mitrofanow sagte, dass russische Kosmonaten relativ leicht von relativ kleinen Landekapseln dort einziehen könnten. Das Modul soll mit lebensnotwendigen Systemen ausgerüstet werden, die Mondresourcen verwenden, Eis eingeschlossen, das zur Herstellung von Frischwasser verwendet werden kann und auf längere Sicht auch für Sauerstoff.

Tass 28/9



Russland ist führend im Kampf gegen TBC


Russland ist jetzt führend in der Welt im Kampf gegen die Tuberkulose – aber auch eins der am schwersten betroffenen Länder, sagte Gesundheitsministerin Veronika Skortsowa am Donnerstag in einem Interview mit dem TV-Kanal Rossiya-24.

Laut Ministerin hat Russland in zehn Jahren die Tuberkulose um 42 % reduziert und die Sterblichkeit um 64%. Skvortsowa betonte auch, dass jetzt in der ganzen Welt die russische Kompetenz auf dem Gebiet gefragt ist.

Laut Weltgesundheitsorganisation ziehen sich jährlich 10 Millionen Menschen Tuberkulose zu. Einer von 10 Angesteckten ist ein Kind. Die Angaben für 2017 deuten darauf hin, dass beinahe eine halbe Million Menschen eine Form der Tuberkulose entwickelt, die sehr resistent gegen viele Medikamente ist. Tuberkulose ist die gewöhnlichste ansteckende Todesursache in der Welt und fordert täglich 4400 Leben.

Tass 27/9



60 anti-russische Sanktionen



Mit den Sanktionen, die in dieser Woche gegen Russland eingeführt wurden, ist die Zahl der Sanktionen jetzt auf 60 angewachsen.

«Das scheint zu einer Art Sport in den USA geworden zu sein», sagte der Vize-Außenministe Sergej Rjabkow. Aber als ein neues Bündel Sanktionen im Kongress aufgeschoben werden musste wegen der bevorstehenden Halbzeit-Wahl, stieg die unterbewertete Moskauer Börse um mehrere Prozente.
Am 29. September teile Washington mit, dass die Sanktionen gegen 27 physische physische Personen und gegen 6 juristische Personen aus Russland eingeführt wurden, von denen die US-Behöörden vermuten, dass sie an den Nachrichtdienst gekoppelt sind oder an die russische Vertteidigung.

Die Sanktionen gelten u. a. für PMC Wagner, die St. Petersbrug Agentur für Internetforschung (bekannt als «Trollfabrik»), das Unternehmen Concord Management und Consulting und Concord Catering von Jewgenij Prigozjins. Pribozjins selbst, der «Putins Koch» genannt wird, steht auch auf der Liste der Sanktionen.

Auf der Liste stehen auch angebliche Angestellte in der «Trollfabrik» und Angestellte in dem Führenden Organ der Verteidigung sowie mehrere führende Verteidigungunternehmen u. a. die Flugzeugfabrik in Komsomolsk-na-Amure.


rt.com 22/9



Der Petrodollar gerät ins Abseits



Russlands größte Energieunternehmen bereitet sich darauf vor, den in seinen Verträgen mit dem Euro und anderen Valuta zu ersetzen, berichtet Reuters. In einer Mitteilung, die an Surgutneftegas, Russlands 4.größtes Energie-Unternehmen, an einen ihrer Kunden geschickt wurde, will die Ölgesellschaft «eventuellen Problemen bei der Bezahlung mit US-Dollar ausweichen».
«Wir kommentieren nicht unsere Geschäftstätigkeit», antwortete das Unternehmen auf die Reuters Frage.

Aber im vorigen Monat sagte der Finanzminiser Anton Siluanow, dass ein Übergang zu anderen Valuta «nicht auszuschliesen sei». Der Energieminister Alexander Nowak hat gesagt, dass die Regierung die Möglichkeit erwägt, Ölgeschäfte in nationalen Valuta auszuführen, vesonders mit der Türkei und dem Iran.

Laut Reuters hat sogar Gazprom Neft, Russlands 3. größte Ölgesellschaft, eine Vertragsklausel über den Handel ohne US-Dollar. Rosneft ist auch interessiert zu diversifizieren. Das Unternehmen hat Konten in Hongkongdollar und chinesischen Yuan eröffnet.

Rosneft hat sich auch darauf vorbereitert, dass Russland von SWIFT ausgeschlossen wird, das internationale System der Banken für Bezahlinformation, das von den USA kontrolliert wird. Ein russisches Äquivalent zu SWIFT wurde von rosneft im Dezember getestet.


Pravda.ru 21/9



«Zurückgebliebene», «halbfeudale» Ökonomie


Die russische Ökonomie sei «zurückgeblieben» und «halbfeudal» klagt der Chef der russischen anti-Monopolbehörde (FAS) Igor Artemjew in einem Interview mit der Tageszeitung Kommersant und fügte hinzu, dass der Einfluss des Staates auf die Ökonomie durch die westlichen Sanktionen noch gestärkt worden sei.

Die FAS hat seit langem behauptet, dass der Staat selbst das größte Hindernis für Russlands Konkurrenz Kraft sei, und hat gefordert, den Marktanteil der staatlich kontrolliereeten und kommunalen Unternehmen und deren neu-Erwerbungen begrenzt werden sollten. FAS schätzte den Anteil des Staates an der Ökonomie auf 40-50 % im vorigen Jahr und schlug vor, die vorhandenen ineffektiven öffentlichen Unternehmen im Pflegesektor, Straßenbau, Landwirtschaft und kommunalen VA-, Energie- und andere Service-Unternehmen zu verkaufen.

Seit 2017 hat jedoch die Regierung und das Ministerium für ökonomische Entwicklung konsequent die Privatisierungspläne runtergeschraubt, und das neue ökonomische Zuwachsparadigma, das von Präsident Wladimir Putin für die Periode 2018-2014 anvisiert wurde, ist auf staatlich geleitete Infra-Struktur-Investerungen fokusiert. 



US-BASIS in Polen ist ein Vertragsbruch




Die geplante US-Basis in Polen, Fort Trump, bricht das Abkommen NATO-Russlands von 1997, sagte der Vize-Außenminister Alexander Grusjko zu Sputnik. Jenes Abkommen verbietet nämlich den Einsatz bedeutender Streitkräfte an der Grenze NATO-Russland auf permanenter Basis. Laut dem früheren russischen Gesandten bei der NATO, beinhaltet diese Maßnahme eine Verschiebung der USA und ihrer Alliierten in ein Instrument des Kalten Krieges, um die sicherheit zu garantieren.

«All dies wird natürlich viel feindliche Rethorik mit sich ziehen. Schließlich ist es notwendig, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass dieser Schritt leditim ist. Aber er ist absolut ungesetzlich. Es ist auch absoluter Nonsense, dass Russland aggressive Pläne gegen die baltischen Staaten und Polen hegt», betonte er.


Sputnik 26/9



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