Donnerstag, 2. Januar 2020

Chinas Botschafter auf Besuch bei Jan Myrdal und ein Herr Erik Helmerson berichtet


Einar Schlereth

1. Januar 2020

Irgendjemand hat den Herrn E H einen Idioten genannt, aber das ist er wohl nicht. Er weiß ganz genau, was er zu schreiben hat, sonst säße er nicht in seinem abgeschirmten Glaskasten bei Dagens Nyheter. Für seine Arbeit als Chefredaktör muss man – wie Strindberg schon geschrieben hat – nicht zu aber ein bisschen blöd sein.

Er haut also frohgemut in die Tasten und verpasst als erstes dem chinesischen Botschafter einen verbotenen Schlag unter die Gürtellinie. Herr E H war zwar nicht dabei, aber er insinuiert, dass der Ambassadör ganz scharf auf die Porno-Sammlung von Jan Myrdal war. Das kommt gut an im prüden Schwedenland. Aber am Ende zitiert er einen Kollegen, der bezeugt, dass der Botschafter die Pornosammlung gar nicht gesehen hat.

Er glaubt natürlich, dass die Chinesen ebenso verkorkst sind wie seine Landsleute. Er weiß nicht, dass man in China schon vor ein paar tausend Jahren «Porno»-Bilder kannte, als man hier nur Strichmännlein und -weiblein in Stein ritzte.

Als nächstes dokumentiert dieser Herr E H seine extreme Unwissenheit zur Lage in China und Hongkong. Der Botschafter bekommt aus der Heimat Berichte der Terror-Diktatur, wo Oppositionelle und Minderheiten «unterdrückt, eingelocht und zertreten» werden. Doch doch, das hat uns die CIA geschickt und dann stimmt das auch. Und in Hongkong feiern die friedlichen Demokraten bei Wahlen GROßE SIEGE mit 10-13 %. Dass diese Demokraten-Büblein zu tausenden aus England und den USA mit Dollars gut versehen nach Hongkong eingeschleust wurden, ist ganz klar eine Lüge aus Beijing.

Süffisant berichtet E H sodann, dass der uralte Myrdal – den gubbjävel hat er sich verkniffen – Beziehungen zu China verbessern möchte. Hahahihi. Der sollte doch lieber das Schicksal des armen Politporno-Verlegers Gui Minhai (KOLLEGE von Myrdal) verbessern helfen.

Ach ja, dann nimmt sich Herr E H nochmal richtig den Jan Myrdal vor mit seinen vergammelten Ideen in seinem Museumsheim, der alle Diktatoren von Mao bis Pol Pot verehrte. Ihm scheint entgangen zu sein, dass die Bibliothek der Königlichen Schwedischen Bibliothek einverleibt wurde. Und er möchte dem Mao am Zeug flicken, der im kleinen Finger mehr Verstand hatte als EH dort hat, wo normalerweise der Kopf sitzt.

Eigenartigerweise hat China das von Imperialisten zerstörte Land friedlich, aus eigener Kraft wieder auf die Beine gestellt und ist dabei, seine technologische, geistige und kulturelle Weltführung, die es bis 1800 Jahrtausende lang innehatte, zurückzugewinnen, ohne Krieg und Gewalt und Diebstahl. Komisch auch, dass es den Menschen dort täglich immer besser geht und sogar die UNO bestätigte, dass die Befreiung von hunderten Millionen Menschen aus bitterer Armut in so kurzer Zeit in der Geschichte der Menschheit einmalig ist. Und in diesem Jahr wird China auch die letzten kleinen Armutswinkel ausräumen. Während bei uns – selbst in den reichsten Ländern USA und Deutschland – die Obdachlosigkeit und Armut von Tag zu Tag wächst. Aber hier ist man geradezu noch stolz, in dem kapitalistischen Sumpf herumzustampfen.

Und zum Schluss frage ich mich, wieso dieser Herr E H sich so auf die Porno-Sammlung kaprizierte. Hat er etwas gegen Nutten? Dazu möchte ich doch gerne anmerken, dass mir 10000 Nutten immer noch lieber sind als eine Handvoll Chefredakteure, die das Volk verblöden, gegen andere Völker geifern und zum Krieg hetzen.

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