Donnerstag, 2. Mai 2013

Von Bienen, Karnickeln und Gangstern


Einar Schlereth
2. Mai 2013

Ich bin leider gezwungen, wieder einmal ein Paket zu schnüren. Erstens ging es mir in den vergangenen Tagen nicht sonderlich gut. Zweitens häufen sich die Arbeiten im Garten, mit dem Holz für den nächsten Winter (obwohl der alte immer noch nicht richtig verschwunden ist – in der vergangenen Nacht hatten wir wieder -2°). Drittens sitze ich an einer größeren Übersetzung: 'Indonesien – Archipel der Furcht' von André Vltchek. Sobald es erscheint, werde ich dazu mehr sagen und auch einen Ausschnitt auflegen). Viertens habe ich einen großen Essay von mir digitalisiert, der vor 34 Jahren als 2-Stunden-Sendung im NDR gelaufen ist, den ich auf dem Blog 'Oldies' auflegen werde, nachdem ich ihn noch durchkorrigiert habe.
Tja und dann liegen halt plötzlich eine Menge Artikel auf dem Desktop, die ich nicht einfach nur ins Archiv legen möchte, sondern mit euch teilen möchte. Das kann ich aber nur in der Form machen, dass ich quasi eine Inhaltsangabe mit dem Link dazu gebe. Aber, oh weh, es ist doch wieder ungeheur lang geworden.


Die erste Story vom 30. April 2013 hat den Titel
Abnehmende Bienenvölker stellen eine Bedrohung der globalen Landwirtschaft dar
geschrieben von Elizabet Grossmann

Die Abnahme der Bienenbevölkerungen ist so akut geworden, dass die EU-Kommission sich endlich dafür entschieden hat, eine Reihe von Pestiziden, die 'verdächtigt' werden, eine Rolle beim Bienentod zu spielen, zu verbieten, doch erst einmal nur auf zwei Jahre. Typisch. Damit die Lobbies Zeit haben, die Gesetzgeber weich zu klopfen.

In Kalifornien etwa werden ungeheure Mengen an Bienen für die Pollinierung von 300 000 Hektar Mandelplantagen benötigt, und die bekam man in diesem Jahr nur durch eine landesweite Riesenaktion zusammen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Obama und Militär sind geteilter Meinung über Syrien


Shamus Cooke
29. April 2013


Hat Syrien die 'rote Linie' überschritten, die eine US-Invasion garantiert? Hat es nicht? Das politische Establishment scheint mit sich selbst im Widerspruch zu stehen. Obamas Regierung kann in dieser Frage nicht mit einer Stimme sprechen, und die US-Medien sprechen ebenfalls mit gespaltener Zunge beim Versuch, die US-Außenpolitik mit dem hartnäckigsten Ärgernis, nämlich der Wahrheit in Einklang zu bringen.

Die New Yor Times berichtet:
„Das Weiße Haus sagte am Donnerstag, dass die US-Geheimdienste jetzt glauben, mit 'unterschiedlichem Maß an Vertrauen', dass die syrische Regierung chemische Waffen benutzt hat.“

Unmittelbar darauf hat Obamas Verteidigungsminister Chuck Hagel eine unverblümte Zurechtweisung gegeben: „Verdacht ist eine Sache, Beweise eine andere.“

Auszüge aus dem Vortrag des Ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa

Über  die Schattenseiten in Ecuador habe ich hier schon mehrmals geschrieben. Doch sollen dabei nicht die Erfolge des Landes übersehen werden. Angesichts der Mordquote der CIA an nicht gefügigen Staatspräsidenten erfordert die Auflehnung gegen die neoliberale Ganoven-Globalisierungspolitik von US-NATO-EU durchaus eine gehörige Portion Mut. Unvergessen ist sein Angebot an die USA, dass sie ihre Basis in Ecuador behalten dürften, wenn sie im Tausch Ecuador eine Basis in Florida bieten würden. Ob daraufhin noch eine Antwort aus Washington kam, weiß ich nicht. Ich nehme an, in Form einer Notiz im CIA-Taschenbüchlein.

Alfred Mente

im Audimax der Berliner TU  

am 16. April 2013

BildEcuador bietet der Welt derzeit eine grundsätzlich alternative Lesart der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise an. Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa Delgado, PhD, setzt seit 2007 unabhängig vom wirtschaftspolitischen Mainstream eine ökonomische Strategie um, die die negativen Folgen der ecuadorianischen Finanzkrise von 1999/2000 beseitigte.

Diese Strategie ist eines der wichtigsten Elemente des als "Bürgerrevolution" bezeichneten radikalen Reformprozesses der Regierung von Rafael Correa. Der Ökonom und Ex-Bankenregulator Prof. William K. Black von der Universität Missouri hebt hervor:

"Correas mutige Politik senkte die Arbeitslosigkeit, verringerte die Armut beträchtlich und erreichte sowohl politische Stabilität als auch starken politischen Rückhalt." So betrug im Jahr 2012 die Erwerbslosenquote 5,2 Prozent, ein Niedrigrekord in der südamerikanischen Region, während sie 2004 noch bei 9,1 Prozent lag.
Das Wachstum des realen BIP betrug 2011 in Ecuador im Vergleich zum Vorjahr 8 Prozent.

Dienstag, 30. April 2013

Der unbekannte Putin (Teil 4)


Published on Apr 28, 2013
Der unbekannte Putin - Ein Film von Andrej Karaulow
Übersetzung: Ivan Sh. Vertonung: Nikolai Alexander

Im vierten Teil von „Der unbekannte Putin" erfahren wir vom Verschwinden Rybkins während der Wahlen und mehr von diversen Machenschaften Beresowskis, der viel Geld in die Dreckskampagne gegen Putin investiert hat. Es wurde versucht, die Wahlen irgendwie zum Scheitern zu bringen, um Putin loszuwerden.

Wir erfahren außerdem mehr über die Erdölförderungsmethoden ausländischer Konzerne, die Russland im Rahmen des PSA-Gesetzes ausplünderten. Es stellt sich heraus, dass sie wie Wanderheuschrecken bei über 20.000 Vorkommen den am einfachsten zu fördernden Teil abgeschöpft haben und dann weitergezogen sind. Das restliche Erdöl ist dadurch nicht nur verloren, sondern verseucht nun massiv die Umwelt. Des weiteren werden die Machenschaften der Liberalen, die in Russland übrigens zum rechten Flügel gezählt werden, thematisiert. Unter anderem die Zerstörung von Ikonen als Teil eines antichristlichen Feldzugs, die Förderung der Band der t.A.T.u., um „Freiheit für Homosexualität" zu propagieren, die Idee, einen Afrikaner „zum Spaß" zum Bürgermeister zu machen und der Versuch, Methadon wieder zu legalisieren, um am Elend von Drogensüchtigen verdienen zu können.

Original: http://www.youtube.com/watch?v=0GIhHY...

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=GVunDt...

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=84P51o...

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=kXsCKe...

Vollversion: http://www.youtube.com/watch?v=aLiJQB...

Mali wird rekolonisiert

Ein sehr gutes Gespräch mit einer Frau, die weiß wovon sie redet. Mali wurde zu Zeiten des Kolonialismus geplündert, es wurde nach der Unabhängigkeit geplündert und der jetzige Krieg findet statt, um die Plünderung zu verewigen und nebenbei so viel Malier wie möglich umzubringen. Ein Land kann unmöglich eine wirkliche Unabhängigkeit erreichen, wenn ihm alles von außen aufgezungen wird: das ökonomische System, die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen, eine im Westen erzogene Elite und eine westlich trainierte Armee, die nur die Interessen dieser Eliten verteidigen soll. Dieses ganze paraasitäre Geschmeiß muss aus dem Land verjagt werden - nicht nur aus Mali, sondern aus ganz Afrika - vorher wird es keinen Frieden, keine Entwicklung, keine Unabhängigkeit geben.

 

Kontext TV-Interview mit Aminata Traoré

Auf dem Weltsozialforum war Aminata Traoré eine sehr gefragte Rednerin, aber als Gegnerin der französischen militärischen Angriffe in Mali wurde ihr am 19.04.2013 die Einreise in dieses Land verboten.
Sie ist seit Jahrzehnten in Mali und Afrika gegen die verheerenden Auswirkungen des Neoliberalismus aktiv, hat am ersten Afrikanischen Sozialforum 2002 teilgenommen  www.africansocialforum.org und an der Organisation des Weltsozialforums in Bamako (2006), sie ist Präsidentin des afrikanischen Zusammenschlusses "Schulden und Entwicklung" www.cadmali.org und ist Koordinatorin des Forums für ein anderes Mali (> www.foram-forum-mali.org/). Von 1997 bis 2000 war sie auch Kulturministerin in der malischen Regierung.
 
Kontext TV hat sie in Tunis interviewt am 25.04.2013

Kontext TV: Wenn vom Konflikt in Mali die Rede ist, spricht man viel von Sicherheit, von Islamismus, Terrorismus aber selten von Wirtschaft. Was ist die wirtschaftliche Situation in Mali und welche Rolle spielt die Wirtschaft in dem jetzigen Konflikt?

Aminata Traoré:
Man schließt die wirtschaftliche Dimension absichtlich von den Debatten aus. Denn wenn wir von der Tatsache ausgehen, dass Mali zuerst der Modellschüler der internationalen Gemeinschaft war, was wirtschaftlichen Liberalismus und liberale Demokratie angeht, und wenn nach 22 Jahren versuchter Demokratisierung – die von der internationalen Gemeinschaft stark finanziert wurde – wenn ein solches System zusammenbricht, dann muss man sich logischerweise fragen: Warum ist der Norden des Landes in diesem Zustand, warum die Rebellion, warum der Staatsstreich?

Sonntag, 28. April 2013

Bankgeschäfte mit dem 'Gold anderer Völker': Ein multi-Milliarden Schatzhaus in Manhattan


Manchmal schreibt der liebe Michel Chossudovsky ziemlich schnoddrige Artikel. Außerdem hätte er hier darauf eingehen können, wie oft die USA bei Sanktionen gegen bestimmte Länder meist als erstes die Guthaben der betroffenen Länder einfrieren. Und was passiert eigentlich mit den riesigen Geldsummen des Irak und Libyens? Die verschwinden wohl in irgendwelchen dunklen Kanälen. Ich erinnere mich auch dunkel an einen deutschen Goldschatz, der sang- und klanglos verschwunden ist. Aber vielleicht täusche ich mich.



Prof. Michel Chossudovsky
26. April 2013


Deutschland holt seine Goldreserven aus New York heim. Diese Entscheidung hat Hektik auf dem Goldmarkt ausgelöst. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

goldLaut der Federal Reserve Bank (Fed) in New York sind (2012) nahezu 530 000 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 6700 Tonnen in den Gewölben der Fed am unteren Ende Manhattans gelagert. Dies sind offizielle Angaben, die unmöglich verifiziert werden können.

Das Gold wird in dem 5. unterirdischen Stockwerk des Fed-Gebäudes in der Libertystraße gelagert. Die Gewölbe im Urgestein der Manhattan-Insel liegen fast 25 m unter dem Straßenniveau.

Jeder der 530 000 Goldbarren wiegt 400 Feinunzen oder ca. 12.44 kg. Mit heutigen Marktwert von annähernd 1700 Dollar pro Feinunze hat die Fed in ihren Gewölben einen multi-Mrd-Schatz. Der 400 Feinunzen-Barren ist 677 640 $ wert und 1 kg Gold ca. 55 000 $ (Einkaufspreis).

Samstag, 27. April 2013

Riesengebäude mit 4 Fabriken und zahlreichen Geschäften in Bangladesch eingestürzt – hunderte Tote, 1000 Verletzte


Einar Schlereth

Samstag, der 27. April 2013


Schon gestern kam wieder eine Nachricht aus Bangladesch über ein furchtbares Unglück. Wieder einmal wurde ein neuer Rekord gesetzt. Vor ein paar Monaten waren 125 Arbeiter – die Mehrzahl Frauen – bei einem großen Feuer in einer Kleiderfabrik verbrannt.

Diesmal sind es jetzt schon 261 Tote plus über 1000 zum großen Teil schwer Verletzte. Aber es fehlen noch 900 Arbeiter und die Aussichten werden mit jeder Stunde geringer, noch Lebende unter den Trümmerhaufen zu finden wodurch die Zahl mit Sicherheit auf über 1000 Tote steigen wird.

Indien überreicht den EU-Dieben die Schlüssel


Colin Todhunter 26. April 2013


Wißt ihr, dass ein Land zum Verkauf steht? Wißt ihr, dass seine Finanzen, Landwirtschaft und Einzelhandelssektor 'auf den Markt' geworfen wurden? Vielleicht habt ihr ja schon durch verschiedene Medienberichte davon erfahren. Aber vielleicht auch nicht, denn alles wurde hinter verschlossenen Türen in Brüssel ausgehandelt. Das EU-Indien Freie Handelsabkommen (FTA) ist etwas, was die indische Gesellschaft grundlegend verändern und Auswirkungen auf hunnderte Millionen Menschen haben kann, das aber im Namen der Allgemeinheit von Politikern auf beiden Seiten ausgehandelt wurde, die Verfechter jenes Typs von ökonomischer Liberalisierung sind, die bereits verantwortlich für den Bankrott vieler westlicher Ökonomien ist.

Die Verhandlungen begannen 2007 über eine große Reihe von Gebieten, die die verschiedensten Güter, Produkte und Dienstleistungen betreffen sowie Investitionsregeln, Regierungs-Auftragsvergabe und intellektuelles Eigentum. 'Entwickelte' Länder greifen zunehmend auf diesen Typ von bilateralen Handelsabkommen zurück, weil sie fortfahren wollen, ihre Freihandelsagenda fördern wollen, die von den Entwicklungsländern in der Welthandelsorganisation bereits verworfen wurden.

Das EU-Indien-FTA repräsentiert im wesentlichen die Forderungen der westlichen Großunternehmen und ist ein Ergebnis ihrer strategischen Hegemonie über Regierungs-Bürokratien und Politiker. Bei der Krise der westlichen Ökonomien stellt Indien potentiell eine reife Frucht dar, um von Multis in ihrem niemals endenden Zwang nach Profit gepflückt zu werden.

Freitag, 26. April 2013

USA enthüllt Massenvernichtungswaffen in Syrien, die man im Irak nicht gefunden hat


Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Dieselben uralten Lügen, die zum Krieg und Sturz Saddam Husseins führten, werden jetzt wieder aufgetischt. Jeder minimal anständige Journalist würde die Brocken hinwerfen und sagen: "Den Dreck könnt ihr alleine machen." Zumal ausgerechnet von den Ländern, die notorisch und immer lügen, wenn sie das Maul aufmachen: die USA und Israel. Und diese Länder sind es, die in ihren Kriegen regelmäßig Massenvernichtungswaffen angewendet haben, an denen heute noch, viele Jahre danach, immer noch Menschen elendig zugrunde gehen und sterben. All das wissen diese sauberen Herren natürlich, aber weil sie eingefleischte Rassisten sind, pfeifen sie darauf.

 
Der Mann, dessen MVW-Lügen zu hundertausenden Toten führten, gesteht alles: Er erzählt, wie US-Beamte seine Erfindungen noch aufgebauscht haben, um den Vorwand für die Invasion von 2003 zu haben.

Da die NATO-Terrorfront in Syrien zusammenbricht, versucht die USA eine Intervention zu rechtfertigen mit altbekannten MVW-Lügen.

Toni Cartalucci
25. April 2013

Jetzt haben die Mainstream-Medien in der Retrospektive kein Problem, die schamlosen Lügen zuzugeben, die uns erzählt wurden, um die Invasion und Besetzung Iraks zu rechtfertigen.

Donnerstag, 25. April 2013

Amerika: der Welt Nummer EINS Sponsor von Terroristen


Garikai Chengu 23. April 2013


So wie es in Washingtons Augen gute Diktatoren und schlechte Diktatoren gibt, so gibt es auch gute Terroristen und schlechte. Al Qaida in Irak – schlecht. Al Qaida in Syrien – gut. Al Qaida in Mali – schlecht. Al Qaida in Libyen – erst gut, dann schlecht. Diese Heuchelei manifestiert sich besondres akut, wie die westlichen Medien über Opfer des Terrors berichten. Am selben Tag, als die Bomben in Boston hochgingen, wurden mindestens 75 Leute in Irak getötet und mehr als 250 verwundet durch eine Serie von Autobomben.

Al Qaida hat die Verantwortung für die Autobomben beansprucht und innerhalb von Minuten haben die West-MainstreamMedien, Politiker und Sicherheitsexperten in Boston in aller Eile geschlossen, dass der islamische Terror die Schuld hat. Dies trotz der Tatsache, dass der FBI Moslems nur für 6 % der Terror-Anschläge in den USA verantwortlich machen kann. Tatsächlich haben jüdische Terroristen weit mehr Terroranschläge in den USA verübt als Moslems in den vergangenen drei Jahrzehnten.

Moslems machen nur 1 % der Bevölkerung in den USA aus, aber sie stellen 13 % der Opfer von religiösen Hass-Verbrechen. Eindeutig sind Moslems zuhause und im Ausland unverhältnismäßig Opfer von Terrorismus. Doch in den Medien gibt es einen Aufschrei von Wut und Verurteilung, wann immer westliche Bürger getötet werden, während Berichte über die viel häufigeren Moslem-Toten totgeschwiegen werden. In den westlichen Medien gibt es entschieden eine Hierarchie für Menschenleben.

Mittwoch, 24. April 2013

Die kommende Herausforderung für die US-Wirtschaftsdominanz - Asien bald wieder Kraftwerk der Welt?



David Francis
23. April 2013

Ende vergangenen Monats kündigten die Führer von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – die sogenannten BRICS – an, dass sie ihre eigene Entwicklungs -Bank gründen würden, um den aufstrebenden Ökonomien beizustehen. Die noch unbenannte Bank wird sicherlich mit der Weltbank und dem IWF konkurrieren, zwei Institutionen mit Machtstrukturen, die eng an die USA und Europa geknüpft sind.

Dienstag, 23. April 2013

Der unbekannte Putin (Teil 3)

Nun glückte es mit Trick 17. Wenn man dies gesehen hat, dann weiß man auch, warum der Jelzin immer nur besoffen war. Einerseits hat er sich vielleicht seiner Verbrechen geschämt und andererseits haben die Amis dafür gesorgt, damit er nicht merkt, was sie alles abtransportieren. Andrej nennt ihn ja einen Massenmörder und das gewiss nicht zu Unrecht.



Veröffentlicht am 23. April, 2013
 
Im dritten Teil von "Der unbekannte Putin" werfen wir zunächst einen Blick zurück auf Jelzins Erbe. Russland stand kurz vor dem Zerfall. Seit diesem Zeitpunkt befinden sich die USA mit Russland im Krieg, einem Informationskrieg. Dieser wird geführt mit Propaganda, Zensur und der Finanzierung von Internetseiten wie Twitter. Feinde der USA werden durch "Informationsbombardements" auszuschalten versucht. Denn Feinde können nicht nur physisch, sondern auch verbal vernichtet werden. Gegen Putin, den Garanten der russischen Souveränität, werden die größten Breitseiten abgefeuert.

Der unbekannte Putin (Teil 2)

In diesem zweiten Teil wird es noch interessanter. Die Amerikaner haben in den 50-er Jahren ernsthaft erwogen, über 300 Städte in Russland mit den wichtigsten Industrien mit je einer Atombombe auszuradieren. Es ist anzunehmen, dass sie daran nur an der ungeheuren Mobilisierung gegen einen Atomktrieg (man denke an den Stockholmer Appell und die Ostermärsche), die weltweit stattfand, gehindert wurden. Mit Sicherheit waren es nicht irgendwelche Skrupel.


Veröffentlich am 17. April 2013
 
Im zweiten Teil von "Der unbekannte Putin" erfahren wir mehr über die Vorgänge der Neunziger Jahre in Russland. Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "Economic Hit Men" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können.

Der unbekannte Putin (Teil 1)

Dank Dr. Seidel habe ich dieses Video gestern angeschaut. Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Ich lege auch Teil 2 und 3 auf, aber separat. Der Dokumentarfilm wurde von Andrej Karaulow produziert. Auf dieser Seite werden 304 Filme von ihm angezeigt. Aber im Netz ist nichts über ihn zu finden - pardon, es gibt eine kurze Notiz in der russischen Wiki, dass er 1958 in Kaliningrad (Königsberg) geboren wurde, und bei Amazon werden ein paar russische Publikationen angezeigt. Er ist auch auf Facebook, doch dort bin ich nicht und weiß daher nicht, ob auf russisch oder englisch. Aber das ist auch alles. Er ist also ein etablierter Filmemacher mit ein paar hundert Arbeiten, aber für Wikipedia gibt es ihn nicht. Für die ist jedes kleine Flittchen wichtiger.
Schade bei diesem Film ist nur, dass der Text mit den vielen russischen Namen in atemberaubendem Tempo gesprochen wird, so dass man unmöglich folgen kann. Ich werde versuchen, eine Transkription zu finden. Das wäre hilfreich.


Veröffentlicht am 12. April 2013


Der unbekannte Putin - eine russische Dokumentation aus dem Jahr 2010, welche die Verhältnisse vor Putins Machtantritt darstellt und jene Leistungen aufzeigt, die dazu führten, dass im Westen die Dreckschleuder gegen Putin in Gang gesetzt wurde.

Montag, 22. April 2013

Wer ist Nicolás Maduro?



Patrik Paulov
Dienstag, der 9. April 2013

Nicolás Maduro wurde im Dezember vorigen Jahres weltweit bekannt. Es war, als Präsident Hugo Chávez erklärte, dass der Krebs wieder da sei und er nach Kuba zurückkehren müsse zur weiteren Behandlung.

Vor der Abreise gab es eine Zeremonie, bei der die Befugnisse und Pflichten des Präsidenten auf den Vizepräsidenten Nicolás Maduro übertragen wurden. Deutlicher als jemals zuvor sprach Chávez von der Möglichkeit, dass er seinen Posten nicht wieder antreten könnte.

„Wenn ein solches Szenario eintreten wird, bitte ich euch von ganzem Herzen, Nicolás Maduro zum konstitutionellen Präsidenten der Republik zu wählen.“

Damit trat der 50-jährige Nicolás Maduro selbst im Westen ins Rampenlicht. Aber in Venezuela und Lateinamerika hat er seit vielen Jahren eine wichtige Rolle gespielt.

Sonntag, 21. April 2013

Wieder eine 'bombige' Lüge entlarvt – Sprengung der US-Botschaft in Beirut war keine Terrortat


Da ich momentan 'im Holz' , im Garten und an einer großen Übersetzung arbeite, kann ich unmöglich auch noch so lange Artikel übersetzen. Ich werde einige besonders wichtige Absätze übersetzen und den Rest zusammenfassen. Das Ereignis ist 30 Jahre her, als viele von euch vielleicht noch nicht geplant oder viel zu jung waren, um zu verstehen, was vor sich geht. Damals herrschten noch die goldenen Zeiten, als wir von den Mainstreammedien fast widerspruchslos vollgelabert werden konnten. Aber das Gejaule um die 'armen, unschuldigen Amerikaner' und die bösen, bösen islamischen Terroristen war ja damals schon in Gange, bevor nach dem Zusammenbruch der UdSSR der Islam als neuer Hauptfeind in der Welt aufgebaut wurde. Nun, lest, wie außerordentlich 'unschuldig' die Amerikaner mal wieder gewesen sind. Mein Text ist kursiv abgesetzt.


Wann werden wir jemals lernen?


Franklin Lamb
20. April 2013
„Ich habe keine Ahnung, ob die amerikanische Botschafterin hier in Beirut, Maura Connelly, oder der Außenminister John Kerry jemals den Klassiker von Marlene Dietrich 'Where Have All The Flowers Gone' in der Fassung von Pete Seeger vom Oktober 1965 gehört haben, der immer noch fatastisch und zutiefst anrührend ist (zugänglich im Internet).

Aber an diesem 30.Jahrestag der Bombardierung der US-Botschft in Beirut befand ich mich nahe dem Platz der alten Botschaft am Meeresufer aus persönlichen Gründen.“

Samstag, 20. April 2013

Wüstenbildung betrifft bereits 168 Länder und kostet 490 Mrd. Dollar


Die am stärksten betroffenen Gebiete der Welt

Ed King
17. April 2013


Die starke Landverschlechterung betrifft jetzt 168 Länder in der ganzen Welt laut einer neuen Studie, die von der UN Wüstenbildungs-Konvention (UNCCD) veröffentlicht wurde.

Diese Zahl auf Basis von Unterlagen der Länder für die UNO ist eine deutliche Erhöhung zur Analyse aus der Mitte der 1990-er Jahre, die 110 Länder in der Risikozone nannte.

In einer ökonomischen Analyse, die in der vergangenen Woche von der Konvention veröffentlicht wurde, wurde auch gewarnt, dass die Verschlechterung jetzt 490 Mrd. $ pro Jahr kostet und ein Gebiet der dreifachen Größe der Schweiz verschwinden lässt.

Freitag, 19. April 2013

Schwedischer Arzt findet Arsen und Zinn in Impfstoff

Einar Schlereth
Freitag, der 19. April 2013

Pandemrix

Keine Ahnung, ob diese Story bis nach Deutschland durchgedrungen ist. Eher nicht.
Ihr erinnert euch: Schweineseuche, Hysterie, Millionen Impfungen, viele erkrankten trotzdem und etliche starben an Narkolepsie.

Nun findet also ein schwedischer Arzt am Karolinska Institut (renommiert wie etwa das Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg), ein sehr hohes Niveau an Arsen und Zinn in dem Impfstoff Pandemrix.

Frankreich startet militärische und Propaganda-Offensive in Mali

Ernst Wolff
13. April 2013


Mali - das Herz Westafrikas

Französiche Soldaten haben in Nord-Mali eine neue Offensive gestartet. Die Operation mit dem Kodenamen 'Gustav' umfasst 1000 Soldaten mit Dutzenden Panzern, Artillerie, Bombern und zum ersten Mal auch Drohnen. Die Offensive ist Teil einer systematischen Ausweitung des Krieges durch Frankreich und seine Alliierten.

In der vergangenen Woche begann die Europäische Union (EU) auch ihre 'European Union Training Mission' (EUTM). 550 Soldaten aus 22 EU-Ländern haben die Aufgabe, in den nächsten 15 Monaten die Hälfte der malischen Armee auszubilden. Ein erstes Kontingent von 570 Soldaten sind aus der malischen Hauptstadt Bamako eingetroffen, um zuerst ein Grund- und dann ein Spezialtraining zu erhalten, das Telekommunikation und Scharfschützenausbildung umfasst.

Donnerstag, 18. April 2013

Französische Medien geben zu, dass die syrische „Opposition“ die Al Qaida IST. Rechtfertigen aber die Regierungsunterstützung für die Terroristen


Gearóid Ó Colmáin
14. April 2013


„In einem am 11. April veröffentlichten Bericht in der französischen Tageszeitunt Le Monde gibt das Blatt zu, dass die gegen die Regierung der Syrischen Arabischen Republik kämpfenden Rebellen von der Japhat Al Nusra Front beherrscht sind, eine Terroristengruppe von Al Qaida. Dieses Eingeständnis kommt nach zwei Jahren pausenloser Desinformation, die von allen französischen Mainstream-Medien – von den offiziellen rechten wie den offiziellen linken - hinaustrompetet wurde, die das französische Publikum überzeugen sollte, dass die demokratischen Revolutionäre für Menschenrechte und Freiheit gegen einen brutalen, tyrannischen Diktator kämpfen, der „sein eigenes Volk mordet".
Diese kindische und zutiefst unehrliche Erzählung ist jetzt völlig diskreditiert worden, da die Fakten über die terroristische Natur der syrischen Rebellen zu offensichtlich sind, um sie zu ignorieren. In einem Artikel „Das neue Gesicht des französischen Dschihadismus“ wird berichtet, dass französische Dschihadisten zu hunderten Frankreich verlassen, um sich dem 'Heiligen Krieg' gegen die Syrische Arabische Republik anzuschließen, wobei viele auch zu den Dschihadisten-Gruppen in Mali gehen.“