Mittwoch, 19. Juni 2013

Edward Snowden: USA hören China, Hong Kong und die Welt seit Jahren ab


Aber, na so was? Wir hören doch dauernd, dass die bösen Chinesen unsere Komputer hacken und uns ausspionieren. Tja, hat man erst einmal die neuen Techniken, dann werden sie auch eingesetzt - ob Atombomben oder Spionage-Software. Aber die Amis selber finden das alles gar nicht so schlimm. Weder die Atomwaffen-Einsätze in Jugoslawien, Afghanistan, Irak noch die Spionage in ihren Komputern, Bankkonten und Betten. Nur 10 Prozent sind darüber nicht glücklich. Da kann sich der Obama doch freuen, dass er mal wieder 90 Prozent Zustimmung erhält. Nun kann er diese Schiene ja unbekümmert weiterfahren.


Lana Lam
13. Juni 2013


Der ehemalige CIA-Mitarbeiter gibt weitere explosive Erklärungen ab und sagt, dass Washington Hong Kong 'schikaniert', um ihn auszuliefern.

US-Whistleblower Edward Snowden tauchte gestern aus seinem Versteck in Hong Kong auf und enthüllte der South China Morning Post, dass er in der Stadt bleiben wird, um wahrscheinliche Versuche seiner Regierung, ihn  wegen Enthüllung von Staatstgeheimnissen auszuliefern, zu begegnen.

In einem Exklusiv-Interview an einem geheimen Ort in der Stadt sagte der ehemalige CIA-Analytiker, dass die US- Regierung seit Jahren in die Komputer von Hong Kong und auf dem Festland eindringe.

Eine Woche nach den Enthüllungen, dass die USA insgeheim Telefon- und online-Daten von ihren Bürgern sammelt, sagte Snowden, dass er in der Stadt zu bleiben gedenkt, „bis ich gebeten werden zu gehen“, und er fügte hinzu: „Ich habe viele Gelegenheiten gehabt zu fliehen, aber ich möchte lieber bleiben und die US-Regierung vor Gericht bekämpfen, weil ich Vertrauen in das Rechtswesen Hong Kongs habe“, sagte er.

In einem umfassenden und freimütigen stundenlangen Interview sagte der 29-jährige, gegen den eine Anklage verfasst wird, wie die US-Behörden erklärten, dass er weder ein Held noch ein Verräter sei. Er sagte:

Das kontroversielle Prism-Programm der NSA (US National Security Agency) erstrecke sich auch auf die Leute in Hong Kong und Festland-China.
Die USA versuchen durch diplomatischen Druck und Schikanen auf Hong Kong, dass er ausgeliefert werde; Hong Kongs Rechtsauffassung werde ihn vor den USA schützen; er sei in ständiger Angst um seine eigene Sicherheit und die seiner Familie.“

Snowden ist seit dem 20. Mai in Hong Kong, als er aus seiner Heimatstadt auf Hawai floh, um hier Zuflucht zu suchen, eine Handlung, die von vielen in Frage gestellt wurde, die glauben, dass die Stadt ihn nicht schützen könne.


Leute, die meinen, dass ich einen Fehler beging, Hong Kong zu wählen, verstehen nicht meine Absichten. Ich bin nicht hier, um mich vor der Justiz zu verbergen, ich bin hier, um kriminelles Verhalten aufzudecken“, sagte er.

Snowden meinte ferner, dass laut der nicht verifizierten Dokumente, die die
Post einsehen konnte, die NSA sich in die Komputer in Hong Kong und China seit 2009 einhacke. Keins der Dokumente enthüllte irgendwelche Informationen über chinesische militärische Systeme.

Eins der Ziele von SAR war, laut Snowden, die Chinesische Universität von Hong Kong sowie die Geschäfte von Beamten und die Studenten in der Stadt. Die Dokumente deuten auch auf Hacking-Aktivitäten in China selbst.

Snowden behauptet, dass er glaube, insgesamt seien von der NSA mehr als 61000 Hacking-Operationen global durchgeführt worden, hunderte davon in Hong Kong und Festland-China.


Wir hackten die 'Netzwerk backbones' – die gleichsam riesige Internet Routers sind – was uns Zugang zu der Kommunikation von hunderttausenden Komputern gibt, ohne dass wir jeden einzelnen hacken müssen,“ sagte er.
Vergangene Woch operierte die US-Regierung fröhlich im Schatten ohne Respekt vor der Zustimmung der Regierten, aber das ist vorbei. Jede Ebene der Gesellschaft verlangt Rechenschaft und Transparenz.“

Snowden sagte, er habe die Informationen herausgegeben, um zu demonstrieren „die Heuchelei der US-Regierung, wenn sie behauptet, nicht die zivile Infrastruktur aufs Korn zu nehmen im Gegensatz zu den anderen.“


Sie tut es nicht nur, sondern hat auch so große Angst, dass es bekannt wird, dass sie bereit ist, jedes Mittel anzuwenden wie diplomatische Einschüchterung, um zu verhindern, dass diese Information an die Öffentlichkeit kommt.“ Snowden sagte, er glaube, dass die USA Druck auf die Hong Kong Regierung ausübten, um ihn auszuliefern.

Unglücklicherweise schikaniert jetzt die US-Regierung die Hong Kong Regierung, um zu verhindern, dass ich mit meiner Arbeit weitermache,“ sagte er.

Ich fühle mich gegenwärtig nicht sicher deswegen, aber ich fühle, dass Hong Kong eine starke zivile Tradition hat, so dass Whistleblowers nichts befürchten müssen.“

Seit den schockierenden Enthüllungen vor einer Woche wird Snowden verteufelt als Abtrünniger, aber auch gefeiert von Leuten wie Julian Assange von Wikileaks.


Ich bin weder Verräter, noch Held. Ich bin Amerikaner,“ sagte er. „Und ich glaube an die Freiheit der Rede. Ich habe guten Glaubens gehandelt, aber es ist in Ordnung, dass die Öffentlichkeit sich ihre eigene Meinung bildet.“

Snowden sagte, er habe nicht seine Familie kontaktiert, weil er für deren Sicherheit fürchte.
Die Dinge sind in jeder Hinsicht schwierig für mich, aber der Macht die Wahrheit zu sagen, ist niemals risikofrei“, sagte er. „Es ist schwierig gewesen, aber ich bin sehr froh, dass die globale Öffentlichkeit sich gegen diese Art systematischer Verletzung der Privatsphäre wehrt.

Alles, was ich tun kann, ist, mich auf mein Training zu verlassen und zu hoffen, dass die Regierungen der Welt sich weigern werden, von den USA schikaniert zu werden, um Menschen zu verfolgen, die politisches Asyl suchen.“

Gefragt, ob ihm von der russischen Regierung Asyl angeboten worden sei, beantworte er: „Mein einziger Kommentar ist, dass ich froh bin, dass es Regierungen gibt, die sich nicht von der großen Macht einschüchtern lassen.“

Zehntausende Unterstützer von Snowden haben eine Petition unterzeichnet, die von den USA den Freispruch fordern, und viele haben Geld für einen Fonds gespendet, um ihm zu helfen.


Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der Öffentlichkeit“, sagte er. „Aber ich bitte sie, in ihrem eigenen Interesse zu handeln – das Geld für Briefe an ihre Regierung zu sparen, die das Gesetz bricht und behauptet, edel zu handeln. Die Realität ist, dass ich mit großem Risiko gehandelt habe, um der Öffentlichkeit der Welt zu helfen, egal ob es die amerikanische, europäische oder asiatische ist.“

Quelle - källa - source

Dienstag, 18. Juni 2013

Türkische Proteste brutal zusammengeschlagen



Sollte Obama nicht lieber eine no-fly-zone über der Türkei statt Syrien in Erwägung ziehen? Der Erdogan ermöglicht ja auch den Sarin-Gas-Schmuggel für die 'Rebellen' in Syrien. Damit hat er ja noch eine 'rote Linie' überschritten.

Cory Doctorow

17. Juni 2013

Poiu ist in der Türkei und er schreibt: „Seit gestern abend ist alles schlimmer geworden. Unglücklicherweise wird nicht wirklich alles von den örtlichen Medien berichtet, weswegen auch die internationale Berichterstattung viel geringen ist. Die Leute werden hier non stop mit Gas überall im Zentrum von Istanbul besprüht. Zehntausende sind auf den Straßen. Die beiden einzigen Kanäle, die über die Ereignisse auf der Straße berichten, sind ULUSAL KANAL CANLI YAHINI UND artı bir tv. Ihr solltet sie genau anschauen, um euch ein Bild vom Drama zu machen

Unterdessen gibt es eine erstaunliche Menge auf Occupy Gezi Pics Tumblr.

Polizei sprüht Gas in jeder Straße in Cihangir, Taksim

Russland wird keine no-fly-Zone über Syrien erlauben


Reuters


17. Juni 2013


Russland – Mitglied der Sicherheitsrates mit Vetorecht – wird keine no-fly-Zonen über Syrien erlauben, sagte der Sprecher Alexander Lukashevich am Montag.
„Ich denke, wir werden grundsätzlich dieses Szenario nicht erlauben“, sagte Lukashevich auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass die Forderung nach no-fly-Zonen keinen Respekt vor internationalen Recht zeige.

Lukashevich sprach vor den geplanen Gesprächen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama am Rande der G8-Konferenz in Nordirland, die erwartungsgemäß vom Syrien-Konflikt handeln wird, der schon mindestens    93000 Opfer kostete.

Russland und die USA versuchen, die Vertreter von Bashar al-Assad und seinen Feinden an den Verhandlungstisch zu bringen, aber Moskau hat die US-Pläne kritisiert, die Rebellen zu bewaffnen und eine no-fly-Zone einzurichten.

„All diese Manöver mit no-fly-Zonen und humanitären Korridoren sind eine direkte Folge des Mangels and Respekt vor dem internationalen Recht“, sagte Lukashevich.

Er sagte, Russland wolle kein Szenario in Syrien, das den Ereignissen in Libyen nach der Errichtung der no-fly-Zone ähnele, die es den NATO-Flugzeugen erlaubte, den Rebellen zu helfen, um Muammar Gaddafi zu stürzen.


Quelle - källa - source

Hier ist noch ein kleiner Artikel auf deutsch, in dem Lukashevich Interessantes zu den Söldnern in Syrien zu sagen hat. 

Indonesier weigern sich, den Kampf gegen die Rohstoffindustrie aufzugeben

Übersetzung von Susanne Schuster

Man stelle sich vor, man kommt von der Schule heim, um sein Elternhaus von grauem Schlamm überflutet und sein Dorf für immer zerstört vorzufinden.
Proteste am Sidoarjo-Schlammvulkan
Genau dies ist Yora, einem jungen Mädchen aus dem Dorf Siring in Ostjava, Indonesien, und ihrem Vater Marsudiyono zugestoßen. Sie gehörten zu den zahlreichen Betroffenen des Ausbruchs des Schlammvulkans Sidoarjo, dem größten der Welt, der im Mai 2006 so viele Opfer forderte. Der Ausbruch wurde verursacht durch die Fracking-Aktivitäten von Lapindo Brantas, eine Firma, die von zwei großen indonesischen Unternehmen und der australischen Ölfirma Santos gegründet wurde, um die unter der Stadt Sidoarjo gelegenen Gasvorkommen zu fördern.

Yora erinnert sich genau an die schrecklichen Ereignisse in jenem Frühling, die ihren Vater zwangen, seinen Job in Bali aufzugeben und um eine Entschädigung für die Verluste seiner Familie zu kämpfen.

„Zu dem Zeitpunkt hörte ich nichts. Es stank, doch niemand von uns ahnte, dass Lapindo dafür die Ursache war … Eines Tages ging ich morgens in die Schule und als ich nach Hause kam, war mein Haus vom Schlamm überflutet. Nun habe ich viele meiner Freunde verloren, da alle dazu gezwungen waren, wegzuziehen.“

Yora und Marsudiyono
Yora und Marsudiyono
Sieben Jahre später zahlen Yora, Marsudiyono und die Bevölkerung der unter einer dicken Schlammschicht begrabenen 22 Dörfer immer noch den Preis für die Verantwortungslosigkeit der Rohstoffindustrie. Die meisten von ihnen warten immer noch auf eine Entschädigung – Marsudiyono hat nur 20 Prozent seines gesetzlichen Anspruchs erhalten.

Die Tragödie von Sidoarjo ist nur ein Beispiel von vielen dafür, wie die Förderung von fossilen Brennstoffen in ganz Indonesien Gemeinden zerstört. Ausländische Investitionen von Firmen wie dem in England registrierte Konzern BHP Billiton strömen in das Land, denn die Regierung hat mehr als 11 000 Konzessionen an Bergbaukonzerne vergeben für die Ausbeutung des Landes und unberührter Regenwälder, von denen die örtliche Bevölkerung abhängt.

Doch zwischen den zerstörten Häusern und der mondartigen Ödnis gibt es auch Hoffnung. Dort und an vielen anderen Orten in Indonesien wehren sich lokale Gemeinden gegen den Ansturm der Rohstofffirmen und weigern sich, den Kampf um Gerechtigkeit aufzugeben.

Indonesische Aktivisten haben den 29. Mai zum nationalen Anti-Bergbau-Tag erklärt. 2013 wurde ich vom indonesischen Anti-Bergbau-Netzwerk JATAM eingeladen, um zusammen mit der lokalen Bevölkerung von Sidoarjo den siebten Jahrestag des Vulkanausbruchs zu begehen.

Ich durfte einem Spektakel beiwohnen, das die Entschlossenheit der lokalen Bevölkerung demonstrierte, die Interessen der für die Tragödie verantwortlichen mächtigen ausländischen Konzerne und lokalen Geschäftsleute zu besiegen. Als wir am Rand des sich bis jenseits der Horizonts erstreckenden grauen Schlammsees standen, steckten die Protestierenden eine riesige Puppe des hinter Lapindo Brantas stehenden indonesischen Unternehmers Aburizal Bakrie in den Schlamm, während andere einen Grabstein aufstellten, um des Verlustes der Dörfer zu gedenken.
Trotz der sieben langen Jahre des Wartens hoffen Menschen wie Marsudiyono und Yora immer noch, dass sie sich durchsetzen werden. Doch solange die beteiligten Firmen und ihre ausländischen Geldgeber nicht zur Verantwortung gezogen werden, werden sich Katastrophen wie Sidoarjo wahrscheinlich wiederholen.

Die Förderung fossiler Brennstoffe verursacht Zerstörungen für Millionen Menschen in der ganzen Welt, die infolge der Verschmutzung und der Landnahmen, die diese Projekte unweigerlich nach sich ziehen, zwangsweise ihre Häuser und Lebensgrundlagen verlieren.

Viele dieser Firmen, die fossile Brennstoffe in Indonesien fördern, wie BHP Billiton und Bumi plc, sind an der Londoner Börse gelistet und werden von britischen Investoren, Banken und Rentenfonds finanziell stark unterstützt. Indonesien ist kein Einzelfall – die britische Finanzindustrie ist ein wichtiger Geldgeber für fossile Energieprojekte in der ganzen Welt. Um die von dieser Industrie angerichtete Zerstörung zu stoppen, müssen wir den Geldfluss an sie aufhalten.

Das London Mining Network veröffentlichte im vergangenen Jahr einen Bericht, der eine stärkere Regulierung fordert von Firmen, die an der Londoner Börse gelistet sind, um sicherzustellen, dass sie sich an soziale und Umweltstandards halten. Andere Organisationen, wie die World Development Movement, fordern, dass Banken zur Offenlegung des CO2-Fußabdrucks ihrer Investitionen in fossile Energiequellen verpflichtet werden.

Diese Maßnahmen, neben Desinvestitions-Kampagnen wie 350.org, sind ein erster Schritt dahingehend, den Geldfluss an Kohle-, Öl- und Gasförderungsprojekte in Indonesien und andernorts zu stoppen. Doch wir brauchen radikalere Aktionen und mehr Zusammenarbeit zwischen Aktivisten in Großbritannien und ihren Verbündeten im globalen Süden, um Gerechtigkeit für die Opfer des fossilen Brennstoffrausches zu erringen und letztlich die CO2-Investitionsorgie der Finanzindustrie zu stoppen.


Weiteres informations- und Bildmaterial:

Samstag, 15. Juni 2013

BURMA: Rohingya Bevölkerungskontrolle – die Angriffe gehen weiter


Ramzy Baroud
6. Juni 2013

Am 21. April erhielt die BBC furchtbare Videos aus Burma. Sie bestätigten die extremen Berichte zu dem, was im Lande vorgeht, obwohl es von den USA und den EU-Regierungen als Erfolgsstory gepriesen wird mit Bezug auf politische Reformen und Demokratie.

Die Bilder waren schwer zu ertragen, auch wenn die Gesichter der moslemischen Rohingya-Opfer unkenntlich gemacht waren. Um das wenigste zu sagen, war das Ausmaß der Gewalt seitens der Arakari buddhistischen Angreifer erschreckend. „Die burmesische Polizei schaute zu, als Geschäfte, Häuser und Moscheen geplündert und angesteckt wurden, und sie griff auch nicht ein, als der buddhistische Mob, auch Mönche, fliehende Moslems töteten“, berichtete die BBC. Ein Rohingya Mann wurde lebend in Brand gesteckt und die Polizei beobachtete es.
Fliehende Rohingyas
Zum Teil wird das Schicksal jetzt von den internationalen Medien wahrgenommen. Das kann nur als Genozid bezeichnet werden. Und dafür gibt es Gründe. Einerseits sind die gegen die Rohingyas verübten Gräuel seitens des burmesischen Staates, der örtlichen Polizei und dem Mob aus nationalistischen buddhistischen Gruppen eindeutige Versuche, alle Rohingyas aus Burma zu vertreiben. Die Rohingyas bestehen gegenwärtig aus 800 000 bis zu einer Million Menschen. Andererseits ist Burma (auch als Myanmar bekannt) in jüngster Zeit aus den falschen Gründen ins Rampenlicht geraten – zum Teil deshalb, weil die westlichen Regierungen die politische und ökonomische Belagerung gegen die lange militärische Diktatur aufheben.

Freitag, 14. Juni 2013

Wer killte die Syrischen Friedensgespräche? Die Rebellen sind geschlagen. Ist der Krieg vorbei?


Ihr habt ja sicher heute gelesen/gehört, dass sie alle - USA, England, Frankreich - plötzlich Beweise für 'Assads Giftgaseinsatz' gefunden haben, und nun 'wollen wir, dürfen wir, müssen wir intervenieren'. Deswegen muss ich euch noch auf einen Artikel aus der Schweiz verweisen, der auf Deutsch erschienen ist, über die Reaktion der Russen 'Eure Giftgasbeweise sind gefälscht'. Auch Syrien hat die USA unverblümt der Lüge geziehen.

Shamus Cooke
13. Juni 2013


Der Dom in Damaskus - den die Amis so gerne bomben würden.
Die lange erwarteten syrischen Friedensgespräche – von Russland und den USA eingeleitet – haben bereits das vorgesehene Datum überschritten und sind jetzt eine offizielle Fehlgeburt.

Die Friedensgespräche sind tot, weil die US-gestützten Rebellen die Verhandlungen boykottieren, womit alle Friedenshoffnungen zerstört sind, und drohen, das bereits tragische Unglück in eine Jugoslawien-ähnliche Katastrophe zu verwandeln … oder Schlimmeres.

Die US-gestützten Rebellen nehmen an den Gesprächen nicht teil, weil sie nichts dabei zu gewinnen und alles zu verlieren haben.

Im Krieg ist der Zweck von Friedensgesprächen, die Situation auf dem Schlachtfeld zu kopieren und in einen Vertrag einzubauen. Die Armee, die den Krieg gewinnt, geht in die Verhandlungen von einer beherrschenden Position aus, da ihre Position vor Ort durchsetzbar ist.

Die US-gestützten Rebellen würden zu den Gespächen gebrochen und geschlagen kommen. Die syrische Armee hat eine Reihe von Siegen errungen und die Rebellen an die Grenzen zurückgedrängt, wo sie von den US-Alliierten Türkei, Jordanien und Nordlibanon geschützt sind. Friedensgespräche würden nur die Realität aufdecken und den Krieg zu den Bedingungen der syrischen Regierung beenden.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Amerikas „Geheimes Fukushima“: Uranbergbau vergiftet den Brotkorb der Welt



Ein Wahnsinnsartikel. 75 Prozent aller Uranbergwerke liegen auf indigenem Land. Diese armen Teufel, die von einer Ecke in die andere gejagt wurden - ob in den USA oder Indien oder Südamerika - und am Ende findet man genau dort wieder etwas, was die Multis und das Kapital unbedingt brauchen, und wieder werden sie verjagt - oder man betreibt einen heimlichen Genozid gegen sie wie gegen die Navajos und die Great Sioux Nation. Und egal welche Verträge unterzeichnet werden, die USA haben niemals auch nur einen von ihnen gehalten. Aber das große Wort über die Menschenrechte und Demokratie führen, das können sie.


Great Sioux Nation Territorium

Kevin Zeese und Margaret Flowers


9. Juni 2013
Am frühen Morgen des 16. Juli 1979 brach ein 7 m Teil des Erddammes vom Auffangbecken der Church Rock Uran-Fabrik ein und setzte 95 Millionen Gallonen [3.78 l D. Ü.}von hoch ätzender Flüssigkeit frei, die 1100 Tonnen Radioaktives Material enthielt. Die Flüssigkeit und der Abfall flossen in den nahen Puerto Fluss, wo sie 150 km flussabwärts trieb und giftige Pfühle hinterließen und örtliche Abzugkanäle an ihrem Weg vergifteten.

Obwohl diese Freisetzung von Radioaktivität, wohl die größte in der US-Geschichte, weniger als vier Monate nach der teilweisen Kernschmelze des Three Miles Island AKWs passierte, die radioaktive Gase und Iodine in die Atmosphäre entließ, bekam der Church Rock Unfall wenig Medienaufmerksamkeit, da Three Mile Island die Schlagzeilen beherrschte.

Mittwoch, 12. Juni 2013

WEG MIT DEM GELD – TODES- ODER GNADENSTOß?


Einar Schlereth

12. Juni 2013

Nachdem wir die Regierunen haben machen lassen, Brüssel haben machen lassen, die Banken haben machen lassen, drehen sie uns alle jetzt den Strick, an dem wir alle hängen werden. Und nun geht aus allen Ecken und Enden das Geschrei los, wie das Huhn, das wild zu gackern und zu flattern beginnt, wenn es schon fast im Suppentopf steckt und alles bereits zu spät ist. Nun wird es davon abhängen, ob wir mehr tun werden als nur gackern. Wir könnten ja etwas tun im Gegensatz zum Huhn.

Hier in Schweden hat Kristoffer Hell einen Artikel auf seinem Blog geschrieben und zusammen mit einem Appell aufgelegt unter dem Titel 'Bonnier bekennt Farbe – die Kontanten sollen weg'. Damit ihr klar seht: Bonnier ist der größte Medien-Mogul in Schweden resp. ein kleiner Murdoch. Jedenfalls kontrolliert die Familie Bonnier, WAS in Schweden geschrieben wird. Kristoffer schreibt, dass dieser Schritt „keine überstürzte Handlung ist, sondern der logische Beschluss eines Geschlechts, das zusammen mit u. a. der Familie Wallenberg [größter Banker in Schweden. D. Ü.] Pläne für Schweden und seine Bevölkerung hat, die selbst Adolf Hitler dazu gebracht hätten, die Augenbrauen zu runzeln.“ Bonnier hat am Sonntag den ersten Paukenschlag in einer seiner größeren Zeitungen, der Sydsvenskan, auf vollen vier Seiten mit vielen Bildern und Diagrammen getan.

Dienstag, 11. Juni 2013

VENEZUELA: Maduro reicht den Multis und Washington die Hand


Bei diesem Artikel darf man nicht vergessen, dass er von einem Trotzkisten geschrieben und auf der Trotzkistenseite WSWS.org veröffentlicht wurde. Sie haben schon Chávez vorgeworfen, keine 'richtige Revolution' gemacht zu haben. Und nun ist Maduros Schwenk für sie natürlich ein gefundenes Fressen. Nichtsdestoweniger gibt es zu denken, z. B. auch an die NEP-Politik Lenins. Es ist schon so, dass der Teufel die ganze Hand will, wenn man ihm den kleinen Finger reicht. Es kann natürlich ein geschickter Schachzug Maduros sein, um aus der Klemme des knappen Wahlsieges und der ökonomischen Krise herauszukommen. Was mir nicht geheuer vorkommt, ist der Deal mit Chevron und dem US-Kapital. Da frage ich mich, wieso er das nicht mit den Chinesen oder den Brasilianern (beides BRICS-Länder!) gemacht hat. Und ich frage mich auch, wieso nicht Mercal, die landesweite Ladenkette, schon längst zum staatlichen Einkäufer für benötigte Grundnahrungsmittel gemacht worden ist. Sie hätte auf dem Hintergrund ihrer Kette eine starke Position haben können, als Einkäufer und gegenüber den Machenschaften eines Mendoza.
Jedenfalls so zu tun, wie es der Artikel tut, als ob es in Venezuela keine großartigen sozialen Fortschritte gegeben habe und eine soziale Krise drohe, ist Nonsense. Dem Volk ist es in der ganzen Geschichte des Landes noch niemals so gut gegangen.
Trotzdem wird man die weitere Entwicklung sehr genau verfolgen müssen.

Bill van Auken
7. Juni 2013

Nach drei Monaten im Amt hat Venezuelas neuer Präsident Nicolas Maduro, der handverlesene Nachfolger von Hugo Chávez, die linke Rhetorik beiseitegelegt und versucht, den größten Kapitalisten Venezuelas als auch Obamas Verwaltung entgegenzukommen.

Maduro hat wiederholt in den vergangenen Monaten den US-Imperialismus angeklagt, seine Regierung stürzen zu wollen, und die führende Kraft hinter der politischen Gewalt gewesen zu sein, die dem knappen Sieg gegen den rechten Kandidaten Henrique Capriles folgte. Doch Venezuelas Außenminister Elias Jaua strahlte über das ganze Gesicht am Mittwoch nach einem 40-Minuten-Treffen in Guatemala mit dem US-Außenminister John Kerry.

Montag, 10. Juni 2013

MALI: Tausende Jugendliche und Frauen demonstrieren gegen die französische Intervention


Eigentlich wirklich nichts Neues. Das alte Lied von 'Spalten und Herrschen'. Und im französischen Parlament sind sich alle rührend einig - von rechts bis 'links'. Hier werden wenigstens die 'französichen Uran-Interessen' (kommen die Gallier vielleicht von dort?) gesprochen. Die vielen anderen Schätze an Metallen und vor allem Gold wird gar nicht erwähnt. Und ob die Leute Trinkwasser haben oder nicht, interessiert keinen Menschen. Natürlich ist die Ausbildung von Soldaten auch enorm wichtig, denn die müssen die 'französischen Interessen' verteidigen und das Volk unten halten. Während sich 100 NGO (!!!) gegenseitig auf die Füße trampeln. Mit wieviel Männlein und Weiblein die dort sind, wird auch nicht gesagt. Auch nicht, welchen Anteil an der Hilfe die wegfressen und saufen. Mal sehen, wie lange sich die Malier den Zirkus noch anschauen.


Abayomi Azikiwe
4. Juni 2013


Frankreich benutzt spalterische Taktiken, um die Kontrolle über den westafrikanischen Staat zu behalten.


Frankreich fährt fort mit seiner Besatzung Nord-Malis zum wachsenden Unmut der Jugend, die ein sit-in in Gao veranstaltet hat. Die jungen Leute, viele von ihnen Frauen, glauben, dass Paris versucht, seine Kontrolle über die Region zu behalten, indem es die Touaregs gegen andere Nationalitäten im Lande aufhetzt.

Am 30. Mai klagte die Jugend Frankreich an, die Touareg-Rebellen-Bewegung (MNLA) anderen Gruppen vorzuziehen, ohne breite Gespräche über Pläne für die Zukunft des Landes einzuleiten. Im Juli sollen allgemeine Wahlen stattfinden und im benachbarten Burkina Faso haben bereits Gespräche zwischen verschiedenen Parteien stattgefunden.

Samstag, 8. Juni 2013

ISRAEL verliert die Schlacht in Syrien: Die US-Israel-Westen-gestützten Terroristen weichen zurück

Obwohl ich mich den ganzen Tag hauptsächlich als Wühlmaus im Garten betätigt habe,  muss ich diesen Artikel noch rasch übersetzen. Er ist erstaunlich. Danke, Gilad.


Gilad Atzmon
8. Juni 2013




In der vergangenen Woche konnten wir die desperaten Versuche der Briten und Franzosen verfolgen, eine Militär-Intervention in Syrien durchzusetzen. Es ist bei weitem kein Geheimnis, dass sowohl die britische als auch die französische Regierung von der jüdischen Lobby beherrscht werden. In England ist es die ultra-zionistische CFI (Konservative Freunde Israels) – offenbar sind 80 % der britischen konservativen Parlamentarier Mitglieder dieser pro-israelischen Lobby. In Frankreich ist die Situation noch verheerender – das gesamte politische System ist von der starken CRIF gekapert worden.

MONSANTO: Kaffee ist giftiger als Roundup

Rune Lanestrand
8. Juni  2013

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Lest dies auf Monsantos Homepage und ihr könnt ganz beruhigt sein: "Roundup ist eins der am meisten verwendeten Pflanzenschutzmittel und wahrscheinlich das am meisten wissenschaftlich untersuchte Pflanzenschutzmittel in der Welt.

Die aktive Substanz in Roundup ist Glyphosat und wurde Ende der 1960-er Jahre gefunden. 1975 wurde die erste Roundup-Formel in Schweden zugelassen. Roundup besteht aus Glyphosat, Wasser und einem Tensid. Letzteres, damit die Pflanze leichter das Präparat aufnehmen und es schneller wirken kann.

Glyphosat bildet die aktive Substanz und fungiert, indem sie einen bestimmten Prozess im Aufbau der Proteine der Pflanze bremst. Durch Monsantos Entwicklungs-Arbeit hat das Produkt nach und nach eine bessere Regenfestigkeit  und Aufnahme im Gewächs erhalten.

Roundup hat ein gutes Umwelt- und Gesundheitsprofil. Das bedeutet u. a. dass die Menge des Mittels, die in die Erde gelangt, unmittelbar von Erdpartikeln gebunden wird und mit Hilfe von im Boden lebenden Organismen aufgebrochen wird zu Phosphat, Kohlendioxyd, Nitrat und Wasser. Die Halbierungszeit beträgt etwa einen Monat.

Der L.D. 50-Wert ist ein wissenschaftliches Maß, um die akute Giftigkeit zu messen und zeigt, dass Essig 1.5 mal giftiger und Koffein 23 mal giftiger ist als Roundup."

In dieser Information gibt es nur einen Kardinalfehler. Alles ist eine einzige große Lüge, die an Politiker, Bauern, staatliche Behörden und Journalisten MONSANTO zu verkaufen glückte.

Nur ein Beispiel, das die Unwahrheit, die bewusste Irreleitung und Unwissenschaftlichkeit beweist: dass Roundup in einem Monat aufgebrochen wird. Reste des Giftes sind nach mehr als einem Jahr im Boden gefunden worden und noch länger im Grund- und Trinkwasser. Es wird auch nichts darüber gesagt, dass Glyphosat so stark im Gewächs gebunden wird, dass es nicht eher aufgebrochen wird, bevor nicht das Gewächs selbst aufgebrochen ist.

Quelle - källa - source

Freitag, 7. Juni 2013

SIMBABWE: Die Revolution geht weiter


Die Hetze gegen Simbabwe wurde ja mit ohrenbetäubender Intensität betrieben. Besonders eifrig waren - genau  wie im Fall Irak, Libyen etc. - sogenannte "Linke". Eric Draitser beleuchtet hier eingehend Ursachen und Hintergründe. Eintönig wird immer dieselbe Leier heruntergebetet - der böse Diktator, das arme Volk (das den Herrschenden ja so besonders warm am Herzen liegt), Korruption, Betrug - doch schaut man genauer hin und - vor allem - denkt man ein bisschen mit und liest ein wenig zwischen den Zeilen, müsst man von selbst darauf kommen, dass der größte Teil davon Mumpitz ist. 
Und hier noch ein interessanter und aufklärerischer  Artikel auf Deutsch.


Eric Draitser
Die anstehenden Wahlen in Simbabwe sind nicht nur ein einfaches Referendum über die Führung der Koalitions-Regierung. Stattdessen geht es für die Simbabwer um eine einfache klare Entscheidung: auf dem revolutionären Weg von Mugabe und der ZANU-PF weitergehen oder Premierminister Morgan Tsvangirais MDC-T und seiner pro-US, neoliberalen ökonomischen Tagesordnung folgen.


Während ein großer Teil Afrikas in einen chaotischen, kriegsverheerten Kontinent verwandelt wurde, der im Teufelskreis von Gewalt, Terrorismus und Abhängigkeit von imperialen Mächten festsitzt, ist es Simbabwe gelungen, leidenschaftlich an seiner  Unabhängigkeit festzuhalten und seiner Verpflichtung zur Revolution, die von Präsident Mugabe verfochten wurde seit dem post-kolonialen Befreiungskampf. Um jedoch die anhaltende Kampagne zur Destabilisierung und Subversion durch die westliche imperialistische herrschende Klasse voll zu verstehen, muss man als erstes die Politik Mugabes und der ZANU-PF verstehen, die den Zorn Washingtons und Londons hervorgerufen hat. 

Mugabes „Verbrechen“

Mugabe und seine ZANU-PF gingen aus dem Konflikt nach der Unabhängigkeit als die dominierende politische Partei in Simbabwe hervor mit dem Versprechen, die dringendsten Probleme der schwarzen Simbabwer zu lösen, die, obwohl sie die große Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, weiterhin meist ohne Land waren, während die weiße, landbesitzende Klasse ihren Griff um das meiste bebaubare Land behielten. Diese große Ungleichheit im Landbesitz, ein Überbleibsel des Kolonialsystems, wurde eine der wichtigsten Fragen, die von der neuen Führung angepackt werden mussten. Doch die Bedingungen der ausgehandelten Beilegung des Befreiungskampfes von 1979, bekannt als Lancaster House Abkommen, erlaubten im wesentlich den weißen Farmern, ihr Land zu behalten, wenn sie es unter das Prinzip des „willigen Käufers, willigen Verkäufers“ bevorzugten. [1965: 4500 Weiße mit 70 % Land. England war verplichtet, ökonomisch zum Verkauf beizutragen, was es niemals tat. D. Ü.]

Donnerstag, 6. Juni 2013

Das türkische Volk hat seine Furcht vor der Autorität abgelegt – und die Proteste nehmen zu


Ece Temelkuran

4. Juni 2013
„Nun, wir füllen Glühbirnen mit Farbe“, sagte meine Freundin, eine Café-Besitzerin in Cihangir, dem Soho von Istanbul. Sie sprach über Telefon und schien genauso entspannt wie wenn sie einen Apfelkuchen backt. „Du weißt es ist die einzige Möglichkeit einen TOMA zu stoppen, wenn man Farbe auf die Windschutzscheibe wirft. Dann verliert das Fahrzeug die Orientierung.“

Ece Temelkuran
Meine Freundin, die völlig uninteressiert an Politik war bis vor sechs Tagen, ist niemals mit der Polizei in Konflikt gewesen. Jetzt, wie hunderttausende andere in der Türkei, ist sie eine Kämpferin mit Schutzbrille um den Hals, einer Sauerstoffmaske auf dem Gesicht und einer Flasche mit anti-Säure-Lösung in der Hand.

Wie wir alle gelernt haben, ist dies die  Grundausrüstung, um gegen die Auswirkungen des Tränengases geschützt zu sein. Was das TOMA angeht, so ist das die Wasserkanone, die auf Fahrzeuge montiert wird. Um sie auszuschalten, muss entweder ein nasses Handtuch in ihr Rohr gesteckt werden oder etwas unter dem Fahrzueg verbrennen oder du mit einem Dutzend anderer Leute können es umwerfen. Diese Art von Schlachten-Info zirkuliert jetzt in der ganzen Türkei. Es ist wie ein Bürgerkrieg zwischen dem Volk und der Polizei. Doch niemand hat das erwartet, als vor sechs Tagen eine Gruppe Demonstranten ein sit-in in Istanbuls Gezi-Park organisierten, um die Bäume zu schützen, die  für ein städtisches Entwicklungsprojekt gefällt wurden.


Zehn Jahre Arroganz


Die Proteste, die jetzt das ganze Land erfasst haben, mögen wohl im Gezi Park in Taksim begonnen haben, dem Herzen von Istanbul. Aber es ging nie bloß um Bäume, sondern um die Häufung von vielen Vorfällen. Mit der höchsten Anzahl von gefangenen Journalisten in der Welt, Tausenden von politischen Gefangenen

NATO-Daten: Assad gewinnt Herz und Verstand der Syrer - UND AL-KUSAIR IST GEFALLEN


Na bitte! Wer hat dies die ganze Zeit gesagt? Die alternativen Medien. Und die Syrer selbst. Nur auf die hört man ja grundsätzlich nicht. Von wegen 'Sie lieben ihn nicht!'  Wenn ihm eine Million zujubeln, was ist das dann? Irgendwie müssen sie sich immer selbst in die Tasche lügen. An uns liegt es, diese Daten 'from the horse's mouth' weitmöglichst zu verbreiten.
Hier noch eine besondere Nachricht aus der 'Berliner Zeitung': "Wir haben diese Schlacht verloren" titelt die Zeitung und fährt fort: "Syrische Regierungstruppen erobern Stadt Al-Kusair. Der Machtwechsel in der strategisch wichtigen Stadt könnte zum Wendepunkt des Bürgerkriegs werden."


World Tribune


4. Juni 2013


Nach zwei Jahren Bürgerkrieg ist die Unterstützung für die syrische Regierung von Bashar al-Assad steil angestiegen.

Dies hat die NATO in einer Studie herausgefunden. Die Daten wurden von Aktivisten und Organisationen gesammelt, die der Westen gesponsort hat. Sie zeigen, dass die Mehrheit der Syrer beunruhigt sind, weil Al Qaida die Sunni-Revolte übernommen hat, und wollen lieber zu Assad zurück.

„Die Leute haben den Krieg satt und hassen die Dschihadisten mehr als Assad“, sagt eine westliche Quelle. „Assad gewinnt den Krieg hauptsächlich deswegen, weil das Volk mit ihm gegen die Rebellen zusammenarbeitet.“

Die Daten, die von der NATO im vergangenen Monat zusammengestellt wurden, stellten fest, dass 70 Prozent der Syrer das Assad Regime (sic!) unterstützen, 20 Prozent sich als neutral erklären und 10 Prozent die Rebellen stützen.

Die Quellen sagen, dass in Syrien keine Umfragen gemacht wurden … sondern das Material von einer Reihe von Aktivisten und unabhängigen Organisationen, die in Syrien arbeiten, vor allem mit Hilfe, zusammengestellt wurde.

Die Daten wurden der NATO direkt übermittelt, da der Westen in der Frage einer Intervention gespalten ist. England und Frankreich sind bereit, Waffen an die Rebellen zu schicken, während die USA Jordanien schützen wollen.

In dem Report heißt es, dass die Veränderung in den vergangenen sechs Monaten stattgefunden habe, vor allem innerhalb der mehrheitlichen Sunni-Gemeinde, von der man lange glaubte, sie würde die Revolte unterstützen.

„Die Sunnis lieben Assad nicht, aber die große Mehrheit der Gemeinde hat sich von der Revolte zurückgezogen“, sagte eine Quelle. „Was übrig ist, sind die ausländischen Kämpfer, die von Katar und Saudiarabien gesponsort werden. Sie werden von den Sunnis als schlimmer als Assad angesehen.“

Quelle - källa - source

Mittwoch, 5. Juni 2013

Türkei: Stopp der Polizeigewalt - Proteste erlauben. Generalstreik unterstützen - UPDATE

Dienstag, 4. Juni 2013

Dr. Dambisa Moyo antwortet auf persönliche Attacken von Bill Gates

Nun schaut euch dieses Ekelpaket Bill Gates an, mit welcher Arroganz und Ignoranz er sich über die afrikanische Autorin eines wichtigen Werkes zu Sinn und Unsinn der Entwicklungshilfe auslässt. Außer Pöbeleien fällt ihm nichts ein. Dabei weiss er sicherlich ganz genau, dass er mit seiner "Hilfe" nur an den Symptomen operiert und die Ursachen der Misere schön außen vor lässt, denn daran verdient er und seine Kumpane in den Pharma- und GMO-Mega-Industrien.



30. Mai 2013

Dr. Dambisa Moyo
„Ich finde es enttäuschend, dass Herr Gates  nicht nur meine Argumente über strukturelle Hilfe mit der Nothilfe oder mit NGO-Hilfe vermischt, sondern er benutzt dann obendrein diese grobe Fehleinschätzung meiner Arbeit, um öffentlich mein Können, Hintergrund und Wertesystem anzugreifen.

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um die Behauptungen von Herrn Gates zu behandeln:

Ich schrieb 'Dead Aid' (Tote Hilfe), um zu einer sinnvollen Debatte einen Beitrag zu leisten darüber, warum über so viele Jahrzehnte hinweg Milliarden Dollar an Hilfe ständig versagt haben, nachhaltiges ökonomisches Wachstum herzustellen und sinnvoll die Armut zu reduzieren. Ich habe auch explizit versucht zu erklären, weshalb Hilfe von Regierung zu Regierung in der Tat ökonomisches Wachstum unterminiert hat und in ganz Afrika zu schlechter werdenden Lebensbedingungen beigetragen hat. Aber mehr noch – ich habe deutlich detailliert für die afrikanischen Führer und die Regierungen in der ganzen Welt bessere Wege dargelegt, um ökonomische Entwicklung zu finanzieren. Ich hatte den Eindruck, dass Herr Gates und ich dasselbe wollten – das Leben der Afrikaner sinnvoll verbessern auf eine nachhaltige Weise. Daher dachte ich immer, dass es ausreichend Raum für eine reife Debatte über die Wirksamkeit und die Begrenzungen von Hilfe gäbe. Zu sagen, dass mein Buch 'das Böse fördere' oder mir ein verwerfliches Wertesystem zu unterstellen, ist sowohl unangemessen als auch respektlos.

Montag, 3. Juni 2013

Das türkische Volk kämpft gegen Erdogans Verbrechen gegen Syrien und für globale Gerechtigkeit


Nun hat das türkische Volk  von Globalisierung und der Kriegshetze des rabiaten Erdogan offenbar die Nase richtig voll. Es ist schon eigenartig, wie so viel bewusster die Menschen im Süden sind als hier im Norden - inklusive Deutschland. Warum begreifen die Türken, was in Syrien los ist, aber weder die Deutschen, Engländer oder Schweden? Hier blasen einem die Leute immer noch regelmäßig die Ohren voll mit der offiziellen Staatspropaganda. Halten sich aber für voll informiert. 
Da gab es doch jemanden, der kommentierte, dass alles gelogen sei und in der Türkei alles ruhig sei. Na, der kann sich ja mal die Bilder hier anschauen.
Daniel Jackson


Montag, 3. Juni 2013


In der Türkei gibt es den dritten Tag blutige Proteste, auch nachdem sich die Polizei vom Taksim Platz zurückgezogen hat und zuließ, dass die Massenproteste weitergehen. [Nach neuesten Angaben hat es schon über 1000 Vewundete und einige Tote gegeben]
Über 900 Leute sind in der ganzen Türkei verhaftet worden aus Sicherheitsgründen, wie die Behörden sagen.


Russia Today zeigt einen Video-Report mit den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten:


Kleinere Raufereien entstanden, als die Demonstranten Feuerwerkskörper gegen die Polizei schleuderten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Polizei entfernte Barrikaden von dem Platz im Herzen der Stadt, die errichtet worden waren, um die anti-Regierungs-Proteste zu verhindern. Sagte die Private Dogan Nachrichtenagentur.

Obwohl die Behörden beschlossen, die Demonstranten auf den Platz strömen zu lassen, sind die U-Bahn-Zugänge zum Taksim Platz gesperrt worden, damit nicht noch mehr Demonstranten kommen.

In der Hauptstadt Ankara gab es Zusammenstöße in dem Park nahe dem Amt von Premier Recep Tayyip Erdogan. Demonstrationen gab es auhc in den Städten Bodrum, Konya und Izmir.

Protestors take care of an injured demonstrator during a demonstration in support of protests in Istanbul and against the Turkish Prime Minister and his ruling Justice and Development Party (AKP), in Ankara, on June 1, 2013 (AFP Photo / Adem Altan)
Demonstranten kümmern sich um einen verwundeten Demonstranten in Istanbul.


Angesichts der stärker werdenden Opposition auf den Straßen bleibt Erdogan hart und verlangt, dass die Demonstranten „sofort ihre Demonstrationen einstellen sollen“.

Er warnte: „Die Polizei war gestern dort und sie wird heute wieder dort sein und morgen auch, weil der Taksim Platz kein Ort sein kann, wo Extremisten wild geworden sind“.

Police use a water cannon to disperse protestors near the Taksim Gezi park in Istanbul after clashes with riot police, on June 1, 2013, during a demonstration against the demolition of the park (AFP Photo / Gurcan Ozturk)
 Die Polizei setzt Wasserkanonen ein, um die Demonstranten vom taksim Platz zu vertreiben (AFP-Foto)
Eine Demonstration am 1. Juni gegen die Zerstörung eines Parkes wurde zum Auslöser für die großen Demos im Anschluss. [Inzwischen hat Erdogan einen Rückzieher gemacht und will statt eines Kaufhauses lieber eine Moschee in den Park knallen]

Nachdem die Polizei extreme Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten einsetzte, wobei auch viele Unbeteiligte zusammengeschlagen wurden, eskalierten die Demos und immer mehr Bürger schlossen sich an.



Protestors run away from tear gas at the Taksim Gezi park in Istanbul after clashes with riot police, on June 1, 2013, during a demonstration against the demolition of the park (AFP Photo / Gurcan Ozturk)
Demonstranten flüchten vor dem Tränengas in Istanbul.


Die Demonstrationen gehen unvermindert weiter, obwohl ein Gericht die Einstellung des Parkprojektes angeordnet hat.

Jetzt gehen die Demonstrationen um grundsätzlichere Fragen, während Erdogan verzweifelt versucht, rückwärts zu paddeln – nur kommt es Tage zu spät. Er sagt jetzt, dass eine Untersuchungskommission eingesetzt werden soll zur Prüfung der Vorfälle und er meinte, dass die Polizei vielleicht zu hart vorgegangen sei. Und der behauptet immer noch, dass die Protestler für die Spannungen verantwortlich seien.

Erdogan wird online aufgefordert, die Polizeieinsätze sofort zu stoppen.
Aber die Forderungen gehen auch darüber längst hinaus. Erdogan wird zum Rücktritt aufgefordert, die Unterstützung der Terroristen in Syrien wird verurteilt und zunehmend taucht das Bild von Kemal Atatürk auf, dem Gründer der modernen, säkularen Türkei.
Tear gas surrounds a protestor holding a Turkish flag with a portrait of the founder of modern Turkey Mustafa Kemal Ataturk as he takes part in a demonstration in support of protests in Istanbul and against the Turkish Prime Minister and his ruling Justice and Development Party (AKP), in Ankara, on June 1, 2013 (AFP Photo / Adem Altan)
 Ein Demonstrant ist in Tränengas gehüllt. Er hält eine türkische Fahne mit dem Porträt von Atatürk.

Hier kann man live updates von Russia Today sehen.
NSNBC bringt in einem Update, dass allein in Istanbul 1000 Menschen verhaftet worden sind und im ganzen Land 1700. In dem Artikel finden sich Details, wie die Polizei Menschjagd betrieb und die Leute bis in die Cafés, Restaurants und Geschäfte hinein verfolgte. In einem 2. Artikel auf NSNBC stehen Einzelheiten, wie stark inzwischen die Stimmung gegen die AKP ist, wie von einem Staatsstreich der Moslim-Bruderschaft gesprochen wird und wie diese die Geschichte neu schreib, und wie der Rücktritt von Erdogan gefordert wird.


Sonntag, 2. Juni 2013

Syrische Terroristen verhaftet mit chemischen Waffen im Sack


Bill Van Auken
Samstag , den 1. Juni 2013


Bei einer Serie von Razzien in Istanbul und in den südlichen Provinzen Mersin, Adana und Hatay nahe der syrischen Grenze hat die türkische Polizei 12 Mitglieder der Al Qaida angeschlossenen Al Nusrah Front mit chemischen Waffen verhaftet.

Die türkischen Medien berichteten, dass die Polizei 4 1/2 Pfund Sarin, das tödliche Nervengas sichergestellt hat, das schon bei früheren chemischen Angriffen in Syrien genannt wurde.

Während in den türkischen Medien darüber weithin berichtet wurde, wurde in US-Zeitungen absolutes Stillschweigen bewahrt, auch in der New York Times, die offen eine US-Intervention in Syrien befürwortete unter dem Vorwand, dass Bashar al-Assad chemische Waffen eingesetzt hätte.

Die Tageszeitung Zaman berichtete, dass „die al-Nusrah- Mitglieder für Donnerstag einen Bombenangriff in [der türkischen Stadt] Adana geplant hatten, aber der Angriff wurde abgewehrt, als die Polizei die Verdächtigen fing. Zusammen mit dem Sarin stellte die Polizei eine Anzahl Handwaffen, Granaten, Munition und Dokumente sicher“.

Adana, etwa 100 km von der syrischen Grenze entfernt, hat eine beträchtliche arabische Alawiten-Bevölkerung, die mit der syrischen Regierung sympathisiert und feindlich gegenüber den Sunni-Islamisten eingestellt ist, die den US-unterstützten Krieg für Regimewechsel in Syrien führen.

Die al Nusrah-Front, die förmlich sich als Teil von al Qaida bezeichnete, wurde am 1. Dezember vom US-Außenministerium als ausländische Terroristen-Organisation bezeichnet. Der UN-Sicherheitsrat setzte am Freitag die Gruppe auf die schwarze Liste mit Al Qaida Sanktionen.

Die syrische Regierung hatte im vergangenen Monat gefordert, dass die Gruppe den Sanktionen einer Terroristen-Organisation unterworfen würde, aber das wurde anfänglich von England und Frankreich blockiert. Schließlich wurde ein Übereinkommen erreicht und Al Nusrah wurde als Ableger von Al Qaida im Irak bezeichnet.

Die Al Nusrah Front ist weltweit als die effektivste Kampfgruppe der Terroristen betrachtet worden. Sowohl England als auch Frankreich gelang es kürzlich das Verbot für Waffenexport nach Syrien der EU umzustoßen, womit für sie der Weg für Waffensendungen frei wurde.

Keiner der verhafteten Verdächtigen ist identifiziert worden. Türkische Medien berichteten, dass fünf frei gelassen wurden und sieben noch verhört werden. Die Regierung von Recep Tayyip Erdogan, der der syrischen Opposition reichlich Material hat zukommen lassen, hat zu der Polizei-Aktion keinen Kommentar abgegeben.

Der Provinzgouverneur von Adana, Huseyin Avni Cos, leugnete am Donnerstag, dass Sarin sichgestellt worden wäre, sondern sprach nur von unbekannten Chemikalien, die noch analysiert würden.

Die Verhaftungen finden gut zwei Wochen nach dem Doppel-Bombenanschlag in der Stadt Reyhanli in der südlichen Provinz Hatay statt, die 52 Menschen das Leben kostete. Die Erdoganregierung hat sofort Syrien dafür verantwortlich gemacht und nach einer Intervention gerufen. Sie erließ gleichzeitig einen nie gewesenen Maulkorberlass für die türkische Presse, um Berichte über die extensiven Beweise zu verhindern, dass die Anschläge das Werk der syrischen Opposition gewesen sind, die Reyhanli als Nachschubbasis benutzt und frei die türkisch-syrische Grenze überqueren darf.

In der Folge verhafteten die Behörden einen Armeeangehörigen unter der Anklage eines „Verbrechens gegen den Staat“, weil er angeblich streng geheime Kabel weitergereicht habe, die zeigten, dass die Regierung Vorhandwissen über die Bombenangriffe hatte, die von der al Qaida Kräften geplant wurden. RedHack, die türkische Hackergruppe, die in der vergangenen Woche die Kabel veröffentlichte, leugnete, dass man irgendwelche Kontakte mit dem Militär gehabt habe, der als Utku Kali identifiziert wurde.

Die Adana Tageszeitung Taraf berichtete am Donnerstag, dass die Polizei Straßensperren errichte und Fahrzeuge auf Sprengstoffe hin untersuche, von denen man glaubt, dass sie von den anti-Assad-Kräften in die Türkei geschickt wurden.

Die Entdeckung von Sarin oder einem anderen chemischen Mittel in den Händen der al-Nusrah Front veranlasste die Forderung des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach einer sofortigen Untersuchung. Er verurteilte auch das Versagen, eine UN-Inspektionsgruppe Syrien zu schicken, um den Zwischenfall eines Angriffs mit chemischen Waffen in Aleppo im März zu untersuchen.

„Wir sind äußerst enttäuscht, dass das UN-Sekretariat wegen politischer Ränkespiele, nicht auf diese Forderung umgehend reagiert hat“, sagte Lawrow.
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Es gab wiederholte Behauptungen seitens der syrischen Opposition als auch von den britischen und französischen Regierungen, dass al-Assad chemische Waffen eingesetzt hätte. Doch im vergangenen Monat erklärte Carla del Ponte, ein führendes Mitglied einer UN-Kommission zur Untersuchung in Syrien, dass die Masse der Beweise darauf hindeute, dass die chemischen Waffen von den 'Rebellen' eingesetzt wurden.

Die neuesten Nachrichten aus der Türkei deuten an, dass die vom Westen unterstützten Islamisten sich darauf vorbereiteten, einen weiteren Angriff mit chemischen Waffen offenbar gegen die türkische zivile Bevölkerung durchzuführen, mit dem Ziel einer Masse von Opfern, es dann der syrischen Regierung aufzuhalsen, um damit die Bedingungen für eine US-Invervention zu liefern.
Das Schweigen der US-Medien über den Vorfall zeigt nur, dass man dieselbe Rolle spielen möchte wie schon in Irak, einen Krieg zu verkaufen, der auf Lügen für die amerikanische Öffentlichkeit aufbaut. Die Erfahrung des vergangenen Jahrzehnts mit dem endlosen Krieg hat die Aufgabe jedoch schwieriger gemacht.

Eine Gallup Untersuchung, die am Freitag veröffentlicht wurde, zeigte, dass mehr als zwei von drei Amerikanern (68 %) gegen jede Intervention in Syrien sind, wenn die „diplomatischen Anstrengungen versagen, den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden“.

Quelle - källa - source

Samstag, 1. Juni 2013

Russland warnt Obama vor MONSANTO

Rune Lanestrand

1. Juni 2013


Aus dem Schwedischen von Einar Schlereth


Als der US-Außenminister John Kerry vergangene Woche Moskau besuchte, hat Präsident Putin überraschend das Thema Syngenta/MONSANTO aufgegriffen. Er verurteilte die USA, weil sie die beiden globalen bio-genetischen Giganten von jeder juristischen und ökonomischen Verantwortung durch den Monsanto Protection Act (Monsanto Schutz-Gesetz) befreiten.

Putin warnte besonders vor GMA-Gewächsen, die Insektengift enthalten und Bienen töten. John Kerry wollte keineswegs das diskutieren, was die Russen eine wachsende "Bienen-Opokalypse" nennen. Kerrys Delegation lehnten es ab zu diskutieren und meinte bloß, dass der Bienentod nicht von Gewächsgiften und OGM-Pflanzen kommen kann, sonden dass es andere Ursachen habe.