Mittwoch, 25. Januar 2012

Bei pro-Gaddafi-Angriff wurden 4 Mann in Bani Walid getötet


Diese AFP-Meldung wurde auch von anderer Seite bestätigt. Ist es nicht merkwürdig, dass die "Rebellen" zusammen mit westlichen Spezialeinheiten und massiven NATO-Bombardements fast zwei Monate zur Einnahme von Bani Walid brauchten und 100 Gaddafi-Kämpfer sie im Handstreich nehmen? 
Außerdem soll die Zahl der Gefallenen sehr viel höher sein, aber vier haben sie selbst zugegeben. Und natürlich haben sie gleich wieder um Hilfe geschrien - wie im ganzen Krieg. Aber Tripolis reagierte nicht - es waren wohl die falschen Ratten, die da um Hilfe schrien.
Auch sei die Stadt gleich wieder mit grünen Fahnen geschmückt worden sein. Und auch in Tripolis fanden wieder Kämpfe statt.
Man beachte die Wortwahl - nichts von NATO, USA, Frankreich, England - es war einfach ein anti-Gaddafi-Konflikt. Und man spricht von ehemaligen Rebellen, die aber in einer Basis sitzen und alle ihre Waffen haben. Man dreht und wendet sich und weiss nicht mehr recht, wie man das ganze Chaos, dass sie angerichtet haben, überhaupt noch benennen soll.


AFP

Eingefleischte Anhänger des ermordeten Diktators Muammar Gaddafi griffen eine Basis in seiner einstigen Bastion Bani Walid an und töteten mindestens vier ex-Rebellen und verwundeten 20 weitere am Montag, hiess es in einer AFP Meldung.
„Es gibt mindestens vier Martyrer unter den Rebellen und 20 Verwundete“, sagte Mahmud Warfelli, Sprecher des örtlichen Rates in Bani Walid. Es war der erste größere Gewaltausbruch seit Ende des anti-Gaddafi Konfliktes im Oktober.
„Es gibt etwa 100 bis 150 Männer mit schweren Waffen, die uns angreifen. Wir haben die Armee gebeten zu intervenieren, aber das Verteidigungsministerium und der NTC (Nationaler Übergangsrat) haben uns im Stich gelassen“, sagte er.
„Wir sind vom Regen in die Traufe gekommen. Wir haben seit zwei Monaten davor gewarnt“, sagte er.
Ein anderer Beamter, M'barek al-Fotmani sagte, dass die Angreifer die Basis der Rebellen, die beim Sturz von Gaddafi geholfen hatten, umzingelt hatten.
„Die Basis ist auf allen Seiten von Gaddafi-Loyalisten umzingelt, die uns mit allen möglichen Waffen angreifen“, sagte Fotmani, ein ehemaliges NTC-Mitglied für Bani Walid, 170 km südwestlich von Tripolis.
Fotmani sagte, die Basis gehörte zur 28. Mai-Brigade, eine Einheit, die zuvor dem Verteidigungsministerium zugeordnet war.
„Die Angreifer riefen „Allah, Muammar, Libyen und das reicht!“, sagte er und bezog sich auf eine populäre Parole während der Gaddafi-Zeit.
„Gestern haben sie Zettel verteilt, auf denen es heisst 'Wir werden bald wiederkommen. Wir werden alle Ratten beseitigen'“, fügte Fotmani hinzu.
„Ich rufe Libyen dringend auf, die Bani Walid Rebellen zu retten. Ihre Munition geht zu Ende.“
Er sagte auch, dass die Ambulanzen nicht die Verwundeten holen konnten, weil auf der Schule und einer Moschee in der Nähe Scharfschützen Stellung bezogen hatten.
Bani Walid war eine der letzten por-Gaddafi- Bastionen, die in dem blutigen Aufstand gegen die Herrschaft des ehemaligen Diktators fiel. Auf den Fall von Bani Walid folgte der Fall der Heimatstadt Gaddafis, Sirte, in einer Schlacht, die auch zu seiner Ermordung führte, was die „Befreiung“ Libyens markierte.

Kommentare:

  1. das freut mich, hoffentlich lassen sie alle "pro nato terroristen" grausam zu grunde gehen.

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  2. endlich wacht das geschundene Volk auf, die sind wirklich vom Regen
    in die Traufe gefallen.40 J. Gaddafi und den ging,s gut,es gab alles zu kaufen ,subventionierte Grundnahrungsmittel viele Errungenschaften wo wir in D. hätten richtig bezahlen müssen.
    Natürlich,Kritik am System war nicht erwünscht, aber was ist bei uns ? Wir können blärren und quiken nur die hören uns nicht,bzw. die lachen sich tot über den Souverän.

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  3. Ich schätze diesen Blog sehr! Aber eine Frage hätte ich trotzdem: Gaddafi wird als Diktator bezeichnet. Dagegen wäre nichts einzuwenden. Nur ist dieser Begriff in unseren Gefilden nicht positiv besetzt! Denn wir haben es ja bei uns mit „Demokratie“ zu tun. Die Geschichte zeigt seit der „Demokratie“ in Griechenland vor über 2500 Jahren, dass die Norm aber so bezeichnete Diktaturen sind!

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    1. Deine Frage habe ich nicht recht verstanden. Das ist ja eine offizielle Meldung - Mainstream - und da wird Gaddafi ja immer als Diktator bezeichnet, obwohl er seit Jahrzehnten die Macht abgegeben hatte und kein offizielles Amt mehr innehatte. Er widmete sich ja fast ausschließlich der Einheit Afrikas. Aber du hast Recht - sowohl das Wort Diktator als auch Demokratie sind derart verhunzt, dass man sehr genau hinschauen muss, um feststellen zu können, was wirklich dahinter steckt. Wie etwa die "griechische Demokratie" - lachhaft, das war die Diktatur der Elite, wo weder Volk, noch Frauen, noch Sklaven etwas zu sagen hatten.

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  4. ich glaube es kommt mehr darauf an, wieviele sich dem aufstand von der zivilbevölkerung anschließen. da kannste die beste spezialeinheit reinschicken wie du willst, solange nicht hintz und kuntz das vorort erlauben oder sich querstellen werden die nichts erreichen. wenn man bedenkt das 90% der bevölkerung pro-gaddafi ist, dann wird es dem grünen widerstand sicherlich mit weniger leuten gelingen eine stadt einzunehmen.

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  5. An alle Gaddafi-Anhänger! Jagt alle NATO-Ratten aus eurem Land! Zeigt jedem Rebellen, wo der Hammer hängt! Rächt euren rechtmäßigen Führer! Befreit euch von der US-Diktatur! Es ist ein völkerrechtlich gedeckter Kampf gegen die Neofaschisten Obama, Sarkozy, Cameron und Netanjahu! Kein NATO-Bandit darf in eurem Land am Leben bleiben! Alle getötetenZivilisten schreien nach Rache! Mein ist die Rache sprach der Herr!

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