Mittwoch, 8. Mai 2013

Die UNO und 250 000 tote Somalis


Thomas C. Mountain


7. Mai 2013


Die UNO hat bekannt gegeben, dass die große Trockenperiode am Horn von Afrika von 2010 is 2012 mindestens 250 000 Somalis den Hungertod brachte.

Die meisten der Toten waren Binnenflüchtlinge, vor allem vertrieben durch die militärische Invasion und Ockupation der äthiopischen Armee, von der UNO unterstützt, und später durch die AU-“Friedenstruppen“ [AU = Afrikanische Union], die heute 25 000 Mann stark ist.

Als ich zuletzt über den Hunger in Somalia schrieb, sagte ich, dass die UNO im Budget 10 cents für Nahrung pro jeden somalischen Flüchtling vorgesehen hat. Das wird ein „Budget-Fehlbetrag“ genannt oder „wir wollen helfen, aber wir haben einfach kein Geld“.

Doch genau in dieser Periode des massenhaften Hungertodes des somalischen Volkes haben die UNO und ihre westlichen Herren 1 Millarde $ für das Militär der „Friedensmission“ ausgegeben. EINE Milliarde Dollar für den Krieg und 250 000 Somalis lässt man hungers sterben?

Dienstag, 7. Mai 2013

UNO hat Zeugnisse, dass die syrischen Rebellen Sarin-Gas benutzt haben


Na dies ist doch etwas anderes als die fake-Beweise (d. h. nicht einmal fake, sondern NULL Beweise), von denen der Profi-Lügner im Weißen Haus gesprochen hat. Und natürlich hat er sofort Carla del  Ponte widersprochen und gesagt, er GLAUBE das nicht. Die Al-Qaida, das seien ehrenwerte Leute. Ihm täten die früheren Missverständniss sehr leid. Naja, was der glaubt oder nicht, darauf kann man wirklich pfeifen. Er soll sich lieber die Videos anschauen, wo die 'Rebellen' die Verantwortung für einen Angriff mit chemischen Waffen übernommen und sich wie üblich damit gebrüstet haben.

6. Mai 2013

UN-Menschenrechts-Ermittler haben Zeugnisse gesammelt von Opfern des syrischen Bürgerkrieges und medizinischem Personal, das darauf deutet, dass Rebellenkräfte das Nervengas Sarin benutzt haben, sagte einer der Chefermittler am Sonntag.

Die unabhängige UN-Untersuchungskommission für Syrien hat bislang keine Beweise gefunden, dass Regierungskräfte chemische Waffen benutzt haben, die nach internationalem Recht verboten sind, sagte Kommissionsmitglied Carla Del Ponte.

„Unsere Ermittler sind in den benachbarten Ländern gewesen und haben Opfer, Ärzte und Leute in Feldlazaretten interviewt und laut deren Unterlagen von vergangener Woche, die ich gesehen habe, gibt es starke, konkrete Verdachtsmomente, doch noch nicht unumstößliche Beweise, über Benutzung von Sarin-Gas durch die Art, wie die Opfer behandelt wurden“, sagte Del Ponte in einem Interview mit dem schweiz-italienischen Fernsehen.

„Dies wurde seitens der Opposition benutzt, den Rebellen, nicht von den Regierungsbehörden“, fügte sie auf italienisch hinzu .

Del Ponte, ehemalige schweizer Generalstaatsanwalt, die auch als Anklägerin beim Internationalen Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien diente, gab keine Details darüber, wann und wo Sarin benutzt wurde.

Die Untersuchung von Kriegsverbrechen und anderen Menschenrechtsverletzungen in Genf ist getrennt von der Untersuchung angeblicher Benutzung von chemischen Waffen in Syrien, die von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon angeregt und dann abgewürgt wurde.

Präsident Bashar al-Assads Regierung und die Rebellen klagen sich gegenseitig an, drei chemische Waffen-Angriffe durchgeführt zu haben, einen nahe Aleppo und einen anderen nahe Damaskus, beide im März, und einen dritten in Homs im Dezember.

Die USA haben gesagt, sie hätten „in unterschiedlichem Maß Vertrauen“, dass Sarin von Syriens Regierung benutzt wurde.

Quelle - källa - source

Montag, 6. Mai 2013

Eine globale Kampagne zum Aufruf für einen Friedens-Vertrag – Nein zum Krieg auf der koreanischen Halbinsel und der ganzen Region Nordostasien


Kiyul Chung ist uns schon bekannt durch etliche seiner Artikel mit hervorragenden Analysen. Ich weiß, was ich vor zwei Tagen zu Petitionen gesagt habe und das gilt auch für diese. Dennoch kann ich nicht umhin, diesen Aufruf aufzulegen, denn allein der Gedanke an einen solchen Krieg jagt mir schon Schauer über den Rücken. Also muss zumindest der Versuch gemacht werden. Erinnert euch an den Stockholmer Appell, der von 100 Millionen unterzeichnet wurde und der in der Tat damals einen Atomkrieg verhindert hat. Deshalb darf man nicht sagen: Unmöglich, geht nicht. WIR, die VÖLKER der Welt wollen Frieden. Es gibt kein VOLK, das den Krieg will, wenn es nicht total verblendet wurde.
Auf der Seite der Quelle kann man am Ende Kommentare, Vorschläge, Verbesserungen machen. Eine Änderung des 2. Punktes habe ich dort bereits vorgeschlagen.

Kiyul Chung


Liebe Freunde und Unterstützer,
im Namen von Dutzenden Millionen Koreanern aus Nord und Süd und Übersee möchte 'The 4th Media' das folgende Dokument teilen/unterbreiten, das für Frieden nicht Krieg auf der koreanischen Halbinsel und der Region Nordostasien aufruft.


'The 4th Media' möchte mit Unterstützung und der Solidarität von anderen globalen alternativen, unabhängigen Medien in der Welt eine globale Kampagne starten, um die dutzenden Millionen Koreaner zu unterstützen, die Frieden fordern.


Die folgende englische Version [hier übersetzt] ist der erste Entwurf, die von 'The 4th Media' vorgeschlagen wurde Die Koreaner in Seoul haben bereits mit ihrer eigenen Kampagne für 'Frieden, kein Krieg' begonnen.


Sie planen auch, 'ganzseitige Zeitungsanzeigen' in einer der progressiven und viel gelesenen koreanischen Tageszeitungen zu veröffentlichen, der 'Han-gey-reh' vom 18. Mai bis zum 27. Juli dieses Jahres.


Das ist der 60. Jahrestag des bereits aufgesagten Waffenstillstands-Abkommens, das am 27. Juli 1953 unterzeichnet wurde.

Sonntag, 5. Mai 2013

Die Große Reise nach Timbuktu

Dies ist nur Hinweis auf diesen Essay von 53 Seiten, mit dem ich seit Tagen beschäftigt war. Trotz des weltbesten Programms (die russische Software ABBYY) zum Einlesen von Texten gab es enorm viel zu tun. Gewiss ist mein mit der Schreibmaschine geschriebenes Manuskript nicht von bester Qualität - was allein schon eine Menge Fehler verursachte - aber obendrein macht sich das Programm zuweilen selbständig und fängt zu phantasieren an. Nun ja, es ist geschafft und liegt hier rechts auf dem Blog.
Afrikaforschung im 19. und 20. Jahrhundert
von Heinrich Barth bis Basil Davidson

von Einar Schlereth


Dies war eine Sendung im Norddeutschen Rundfunk 3 in der Redaktion von Joachim Schickel am Sonntag, den 4. März 1979 um 20.15 bis 22.00 Uhr.
Da Heinrich Barth auch heute, 34 Jahre später, immer noch ein so gut wie Unbekannter ist, obwohl er der größte Afrikaforscher – im besten Sinne des Wortes – war, lohnt es sich, diesen Essay der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Bei meiner Arbeit mit dem Einscannen und Digitalisieren stieß ich zu meiner Freude auf die englische Besprechung eines Buches von Steve Kemper mit dem Titel 'A Labyrinth of Kingdoms', das im Verlag W.W. Norton & Company, New York – London 2012 erschien. Die Rezension von Randy Dotinga heißt 'Heinrich Barth: the greatest explorer you've never heard of' (Heinrich Barth: der größte Forscher, von dem man nie gehört hat) mit dem Untertitel 'Der Schriftsteller Steve Kemper beschäftigt sich mit Heinrich Barth in der ersten Biographie auf Englisch über den Forscher, der sich in das islamische Afrika wagte'.
Welch eine Schande für Deutschland, das eine seiner größten Gestalten völlig vergessen hat, das sein Mammutwerk ein einziges Mal um 1860 auflegte und dann nie wieder. Ich nahm natürlich gleich Kontakt mit Steve Kemper auf und er schickte mir ein PDF seines Werkes. Eine wunderbare Lektüre, mit tiefer Kenntnis von Heinrich Barths Gesamtwerk und großer Einfühlsamkeit geschrieben. Ich versprach Steve Kemper, alles zu versuchen, um eine deutsche Übersetzung unterbringen zu können. Nun, ich versuchte es bei einem Dutzend Verlage – vergebens. Das wird sich in der deutschen Provinz wohl auch nicht ändern. In Afrika hingegen ist Heinrich Barth noch heute aktuell und wird eifrig studiert. Und immerhin ist die englische Ausgabe seines vierbändigen Reiseberichts, die 1860 simultan mit der deutschen erschien, bei Google book in Teilen zugänglich, sogar der 1. Band seines umfangreichen Werkes mit Vokabularien und Grammatiken von neun afrikanischen Sprachen.

Samstag, 4. Mai 2013

Das Drama von Dakha: Genug ist genug! (Petition) plus Mini-update vom 10. 5. 2013


Ein kleiner Nachtrag: Zahl der Opfer ist auf 1021 gestiegen und noch kein Ende.



Ich bin kein großer Freund von Petitionen (wegen der zweifelhaften Wirksamkeit), aber was da in Dhaka passierte, ist eine solche Sauerei, dass man wenigsten einen kleinen Versuch machen kann. Es geht um die großen Ketten Carrefour, Benetton, Mango, Primark, El Corte Ingles, Bon Marché und Loblaw, die noch nicht einmal das Abkommen in Bangladesch zur Gebäudesicherheit und Feuerverhütung unterzeichnet haben. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Tschibo und PVH (Calvin Klein und Tommy Hilfiger). Natürlich müsste auch der Druck angesprochen werden, den alle diese supergroßen Firmen – egal welcher Branche – auf kleine Unternehmen ausüben, um das Tempo zu erhöhen und die Profite zu maximieren. Und wenn die Konsumenten ab und zu mal ein wenig nachdächten, wäre das ja auch nicht so schlecht.





Peuples solidaires
2. Mai 2013

Petition an die Markenfirmen für Konfektionskleidung, die von den Fabriken im Rana-Gebäude beliefert wurden


Aus dem Französischen Einar Schlereth


Mit einer Bilanz von über 500 Toten beim Einsturz des Rana Plaza Komplexes in Dhaka, tausenden Verwundeten und 150 weiteren Toten unter den Trümmern wird

Freitag, 3. Mai 2013

Australien boomt, nur nicht für die Aborigines


Die Story der First Australians [in Anlehnung an First Nations dür die Indianer Nordamerikas. D. Ü.] ist immer noch Armut und Erniedrigung, während ihr Land den größten Ressourcen-Boom der Welt erlebt.


John Pilger
29. April 2013


20 km mit der Fähre von Perth entfernt liegt West-Australiens 'erstklassiges Touristenziel'. Es ist Rottnest Island, dessen heikle, wilde Schönheit und Isolation mich an Robben Island in Südafrika erinnert. Imperien haben nie Mangel an Teufelsinseln. Was aber Rottnest Island anders macht – ja sogar Australien anders macht – ist das Schweigen und die Leugnung von epischen Ausmaßen.

„Fünf tolle Gründe für einen Besuch!“ heißt es in der Broschüre. Sie reichen von 'Familienspaß bis zum 'historischen Rottnest'. Die Insel wird beschrieben als ein „leuchtendes Licht, Verteidiger des Friedens'. Auf acht Seiten mit Familienspaß gibt es nur ein wahres Wort – Gefängnis.

Mehr als jede andere Kolonioalgesellschaft liefert Australien seine schmutzigsten Geheimnisse, vergangene und gegenwärtige, mit beabsichtigter Ignoranz oder Gleichgültigkeit aus. Al s ich in Sidney zur Schule gin,g übergingen die Standard-Texte völlig die menschliche Gemeinschaft, die am meisten auf Erden gelitten hat, die indigenen first Australians. „Es war völlig sinnlos, sie fair zu behandeln,“ schrieb der Historiker Stephen Roberts, „da sie völlig amoralisch und unfähig sind zu aufrichtiger und anhaltender Dankbarkeit.“ Sein berühmter Kollege Russel Ward war lapidar: „Wir sind heute zivilisiert und sie sind es nicht.“

Donnerstag, 2. Mai 2013

Von Bienen, Karnickeln und Gangstern


Einar Schlereth
2. Mai 2013

Ich bin leider gezwungen, wieder einmal ein Paket zu schnüren. Erstens ging es mir in den vergangenen Tagen nicht sonderlich gut. Zweitens häufen sich die Arbeiten im Garten, mit dem Holz für den nächsten Winter (obwohl der alte immer noch nicht richtig verschwunden ist – in der vergangenen Nacht hatten wir wieder -2°). Drittens sitze ich an einer größeren Übersetzung: 'Indonesien – Archipel der Furcht' von André Vltchek. Sobald es erscheint, werde ich dazu mehr sagen und auch einen Ausschnitt auflegen). Viertens habe ich einen großen Essay von mir digitalisiert, der vor 34 Jahren als 2-Stunden-Sendung im NDR gelaufen ist, den ich auf dem Blog 'Oldies' auflegen werde, nachdem ich ihn noch durchkorrigiert habe.
Tja und dann liegen halt plötzlich eine Menge Artikel auf dem Desktop, die ich nicht einfach nur ins Archiv legen möchte, sondern mit euch teilen möchte. Das kann ich aber nur in der Form machen, dass ich quasi eine Inhaltsangabe mit dem Link dazu gebe. Aber, oh weh, es ist doch wieder ungeheur lang geworden.


Die erste Story vom 30. April 2013 hat den Titel
Abnehmende Bienenvölker stellen eine Bedrohung der globalen Landwirtschaft dar
geschrieben von Elizabet Grossmann

Die Abnahme der Bienenbevölkerungen ist so akut geworden, dass die EU-Kommission sich endlich dafür entschieden hat, eine Reihe von Pestiziden, die 'verdächtigt' werden, eine Rolle beim Bienentod zu spielen, zu verbieten, doch erst einmal nur auf zwei Jahre. Typisch. Damit die Lobbies Zeit haben, die Gesetzgeber weich zu klopfen.

In Kalifornien etwa werden ungeheure Mengen an Bienen für die Pollinierung von 300 000 Hektar Mandelplantagen benötigt, und die bekam man in diesem Jahr nur durch eine landesweite Riesenaktion zusammen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Obama und Militär sind geteilter Meinung über Syrien


Shamus Cooke
29. April 2013


Hat Syrien die 'rote Linie' überschritten, die eine US-Invasion garantiert? Hat es nicht? Das politische Establishment scheint mit sich selbst im Widerspruch zu stehen. Obamas Regierung kann in dieser Frage nicht mit einer Stimme sprechen, und die US-Medien sprechen ebenfalls mit gespaltener Zunge beim Versuch, die US-Außenpolitik mit dem hartnäckigsten Ärgernis, nämlich der Wahrheit in Einklang zu bringen.

Die New Yor Times berichtet:
„Das Weiße Haus sagte am Donnerstag, dass die US-Geheimdienste jetzt glauben, mit 'unterschiedlichem Maß an Vertrauen', dass die syrische Regierung chemische Waffen benutzt hat.“

Unmittelbar darauf hat Obamas Verteidigungsminister Chuck Hagel eine unverblümte Zurechtweisung gegeben: „Verdacht ist eine Sache, Beweise eine andere.“

Auszüge aus dem Vortrag des Ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa

Über  die Schattenseiten in Ecuador habe ich hier schon mehrmals geschrieben. Doch sollen dabei nicht die Erfolge des Landes übersehen werden. Angesichts der Mordquote der CIA an nicht gefügigen Staatspräsidenten erfordert die Auflehnung gegen die neoliberale Ganoven-Globalisierungspolitik von US-NATO-EU durchaus eine gehörige Portion Mut. Unvergessen ist sein Angebot an die USA, dass sie ihre Basis in Ecuador behalten dürften, wenn sie im Tausch Ecuador eine Basis in Florida bieten würden. Ob daraufhin noch eine Antwort aus Washington kam, weiß ich nicht. Ich nehme an, in Form einer Notiz im CIA-Taschenbüchlein.

Alfred Mente

im Audimax der Berliner TU  

am 16. April 2013

BildEcuador bietet der Welt derzeit eine grundsätzlich alternative Lesart der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise an. Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa Delgado, PhD, setzt seit 2007 unabhängig vom wirtschaftspolitischen Mainstream eine ökonomische Strategie um, die die negativen Folgen der ecuadorianischen Finanzkrise von 1999/2000 beseitigte.

Diese Strategie ist eines der wichtigsten Elemente des als "Bürgerrevolution" bezeichneten radikalen Reformprozesses der Regierung von Rafael Correa. Der Ökonom und Ex-Bankenregulator Prof. William K. Black von der Universität Missouri hebt hervor:

"Correas mutige Politik senkte die Arbeitslosigkeit, verringerte die Armut beträchtlich und erreichte sowohl politische Stabilität als auch starken politischen Rückhalt." So betrug im Jahr 2012 die Erwerbslosenquote 5,2 Prozent, ein Niedrigrekord in der südamerikanischen Region, während sie 2004 noch bei 9,1 Prozent lag.
Das Wachstum des realen BIP betrug 2011 in Ecuador im Vergleich zum Vorjahr 8 Prozent.

Dienstag, 30. April 2013

Der unbekannte Putin (Teil 4)


Published on Apr 28, 2013
Der unbekannte Putin - Ein Film von Andrej Karaulow
Übersetzung: Ivan Sh. Vertonung: Nikolai Alexander

Im vierten Teil von „Der unbekannte Putin" erfahren wir vom Verschwinden Rybkins während der Wahlen und mehr von diversen Machenschaften Beresowskis, der viel Geld in die Dreckskampagne gegen Putin investiert hat. Es wurde versucht, die Wahlen irgendwie zum Scheitern zu bringen, um Putin loszuwerden.

Wir erfahren außerdem mehr über die Erdölförderungsmethoden ausländischer Konzerne, die Russland im Rahmen des PSA-Gesetzes ausplünderten. Es stellt sich heraus, dass sie wie Wanderheuschrecken bei über 20.000 Vorkommen den am einfachsten zu fördernden Teil abgeschöpft haben und dann weitergezogen sind. Das restliche Erdöl ist dadurch nicht nur verloren, sondern verseucht nun massiv die Umwelt. Des weiteren werden die Machenschaften der Liberalen, die in Russland übrigens zum rechten Flügel gezählt werden, thematisiert. Unter anderem die Zerstörung von Ikonen als Teil eines antichristlichen Feldzugs, die Förderung der Band der t.A.T.u., um „Freiheit für Homosexualität" zu propagieren, die Idee, einen Afrikaner „zum Spaß" zum Bürgermeister zu machen und der Versuch, Methadon wieder zu legalisieren, um am Elend von Drogensüchtigen verdienen zu können.

Original: http://www.youtube.com/watch?v=0GIhHY...

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=GVunDt...

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=84P51o...

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=kXsCKe...

Vollversion: http://www.youtube.com/watch?v=aLiJQB...

Mali wird rekolonisiert

Ein sehr gutes Gespräch mit einer Frau, die weiß wovon sie redet. Mali wurde zu Zeiten des Kolonialismus geplündert, es wurde nach der Unabhängigkeit geplündert und der jetzige Krieg findet statt, um die Plünderung zu verewigen und nebenbei so viel Malier wie möglich umzubringen. Ein Land kann unmöglich eine wirkliche Unabhängigkeit erreichen, wenn ihm alles von außen aufgezungen wird: das ökonomische System, die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen, eine im Westen erzogene Elite und eine westlich trainierte Armee, die nur die Interessen dieser Eliten verteidigen soll. Dieses ganze paraasitäre Geschmeiß muss aus dem Land verjagt werden - nicht nur aus Mali, sondern aus ganz Afrika - vorher wird es keinen Frieden, keine Entwicklung, keine Unabhängigkeit geben.

 

Kontext TV-Interview mit Aminata Traoré

Auf dem Weltsozialforum war Aminata Traoré eine sehr gefragte Rednerin, aber als Gegnerin der französischen militärischen Angriffe in Mali wurde ihr am 19.04.2013 die Einreise in dieses Land verboten.
Sie ist seit Jahrzehnten in Mali und Afrika gegen die verheerenden Auswirkungen des Neoliberalismus aktiv, hat am ersten Afrikanischen Sozialforum 2002 teilgenommen  www.africansocialforum.org und an der Organisation des Weltsozialforums in Bamako (2006), sie ist Präsidentin des afrikanischen Zusammenschlusses "Schulden und Entwicklung" www.cadmali.org und ist Koordinatorin des Forums für ein anderes Mali (> www.foram-forum-mali.org/). Von 1997 bis 2000 war sie auch Kulturministerin in der malischen Regierung.
 
Kontext TV hat sie in Tunis interviewt am 25.04.2013

Kontext TV: Wenn vom Konflikt in Mali die Rede ist, spricht man viel von Sicherheit, von Islamismus, Terrorismus aber selten von Wirtschaft. Was ist die wirtschaftliche Situation in Mali und welche Rolle spielt die Wirtschaft in dem jetzigen Konflikt?

Aminata Traoré:
Man schließt die wirtschaftliche Dimension absichtlich von den Debatten aus. Denn wenn wir von der Tatsache ausgehen, dass Mali zuerst der Modellschüler der internationalen Gemeinschaft war, was wirtschaftlichen Liberalismus und liberale Demokratie angeht, und wenn nach 22 Jahren versuchter Demokratisierung – die von der internationalen Gemeinschaft stark finanziert wurde – wenn ein solches System zusammenbricht, dann muss man sich logischerweise fragen: Warum ist der Norden des Landes in diesem Zustand, warum die Rebellion, warum der Staatsstreich?

Sonntag, 28. April 2013

Bankgeschäfte mit dem 'Gold anderer Völker': Ein multi-Milliarden Schatzhaus in Manhattan


Manchmal schreibt der liebe Michel Chossudovsky ziemlich schnoddrige Artikel. Außerdem hätte er hier darauf eingehen können, wie oft die USA bei Sanktionen gegen bestimmte Länder meist als erstes die Guthaben der betroffenen Länder einfrieren. Und was passiert eigentlich mit den riesigen Geldsummen des Irak und Libyens? Die verschwinden wohl in irgendwelchen dunklen Kanälen. Ich erinnere mich auch dunkel an einen deutschen Goldschatz, der sang- und klanglos verschwunden ist. Aber vielleicht täusche ich mich.



Prof. Michel Chossudovsky
26. April 2013


Deutschland holt seine Goldreserven aus New York heim. Diese Entscheidung hat Hektik auf dem Goldmarkt ausgelöst. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

goldLaut der Federal Reserve Bank (Fed) in New York sind (2012) nahezu 530 000 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 6700 Tonnen in den Gewölben der Fed am unteren Ende Manhattans gelagert. Dies sind offizielle Angaben, die unmöglich verifiziert werden können.

Das Gold wird in dem 5. unterirdischen Stockwerk des Fed-Gebäudes in der Libertystraße gelagert. Die Gewölbe im Urgestein der Manhattan-Insel liegen fast 25 m unter dem Straßenniveau.

Jeder der 530 000 Goldbarren wiegt 400 Feinunzen oder ca. 12.44 kg. Mit heutigen Marktwert von annähernd 1700 Dollar pro Feinunze hat die Fed in ihren Gewölben einen multi-Mrd-Schatz. Der 400 Feinunzen-Barren ist 677 640 $ wert und 1 kg Gold ca. 55 000 $ (Einkaufspreis).

Samstag, 27. April 2013

Riesengebäude mit 4 Fabriken und zahlreichen Geschäften in Bangladesch eingestürzt – hunderte Tote, 1000 Verletzte


Einar Schlereth

Samstag, der 27. April 2013


Schon gestern kam wieder eine Nachricht aus Bangladesch über ein furchtbares Unglück. Wieder einmal wurde ein neuer Rekord gesetzt. Vor ein paar Monaten waren 125 Arbeiter – die Mehrzahl Frauen – bei einem großen Feuer in einer Kleiderfabrik verbrannt.

Diesmal sind es jetzt schon 261 Tote plus über 1000 zum großen Teil schwer Verletzte. Aber es fehlen noch 900 Arbeiter und die Aussichten werden mit jeder Stunde geringer, noch Lebende unter den Trümmerhaufen zu finden wodurch die Zahl mit Sicherheit auf über 1000 Tote steigen wird.

Indien überreicht den EU-Dieben die Schlüssel


Colin Todhunter 26. April 2013


Wißt ihr, dass ein Land zum Verkauf steht? Wißt ihr, dass seine Finanzen, Landwirtschaft und Einzelhandelssektor 'auf den Markt' geworfen wurden? Vielleicht habt ihr ja schon durch verschiedene Medienberichte davon erfahren. Aber vielleicht auch nicht, denn alles wurde hinter verschlossenen Türen in Brüssel ausgehandelt. Das EU-Indien Freie Handelsabkommen (FTA) ist etwas, was die indische Gesellschaft grundlegend verändern und Auswirkungen auf hunnderte Millionen Menschen haben kann, das aber im Namen der Allgemeinheit von Politikern auf beiden Seiten ausgehandelt wurde, die Verfechter jenes Typs von ökonomischer Liberalisierung sind, die bereits verantwortlich für den Bankrott vieler westlicher Ökonomien ist.

Die Verhandlungen begannen 2007 über eine große Reihe von Gebieten, die die verschiedensten Güter, Produkte und Dienstleistungen betreffen sowie Investitionsregeln, Regierungs-Auftragsvergabe und intellektuelles Eigentum. 'Entwickelte' Länder greifen zunehmend auf diesen Typ von bilateralen Handelsabkommen zurück, weil sie fortfahren wollen, ihre Freihandelsagenda fördern wollen, die von den Entwicklungsländern in der Welthandelsorganisation bereits verworfen wurden.

Das EU-Indien-FTA repräsentiert im wesentlichen die Forderungen der westlichen Großunternehmen und ist ein Ergebnis ihrer strategischen Hegemonie über Regierungs-Bürokratien und Politiker. Bei der Krise der westlichen Ökonomien stellt Indien potentiell eine reife Frucht dar, um von Multis in ihrem niemals endenden Zwang nach Profit gepflückt zu werden.

Freitag, 26. April 2013

USA enthüllt Massenvernichtungswaffen in Syrien, die man im Irak nicht gefunden hat


Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Dieselben uralten Lügen, die zum Krieg und Sturz Saddam Husseins führten, werden jetzt wieder aufgetischt. Jeder minimal anständige Journalist würde die Brocken hinwerfen und sagen: "Den Dreck könnt ihr alleine machen." Zumal ausgerechnet von den Ländern, die notorisch und immer lügen, wenn sie das Maul aufmachen: die USA und Israel. Und diese Länder sind es, die in ihren Kriegen regelmäßig Massenvernichtungswaffen angewendet haben, an denen heute noch, viele Jahre danach, immer noch Menschen elendig zugrunde gehen und sterben. All das wissen diese sauberen Herren natürlich, aber weil sie eingefleischte Rassisten sind, pfeifen sie darauf.

 
Der Mann, dessen MVW-Lügen zu hundertausenden Toten führten, gesteht alles: Er erzählt, wie US-Beamte seine Erfindungen noch aufgebauscht haben, um den Vorwand für die Invasion von 2003 zu haben.

Da die NATO-Terrorfront in Syrien zusammenbricht, versucht die USA eine Intervention zu rechtfertigen mit altbekannten MVW-Lügen.

Toni Cartalucci
25. April 2013

Jetzt haben die Mainstream-Medien in der Retrospektive kein Problem, die schamlosen Lügen zuzugeben, die uns erzählt wurden, um die Invasion und Besetzung Iraks zu rechtfertigen.

Donnerstag, 25. April 2013

Amerika: der Welt Nummer EINS Sponsor von Terroristen


Garikai Chengu 23. April 2013


So wie es in Washingtons Augen gute Diktatoren und schlechte Diktatoren gibt, so gibt es auch gute Terroristen und schlechte. Al Qaida in Irak – schlecht. Al Qaida in Syrien – gut. Al Qaida in Mali – schlecht. Al Qaida in Libyen – erst gut, dann schlecht. Diese Heuchelei manifestiert sich besondres akut, wie die westlichen Medien über Opfer des Terrors berichten. Am selben Tag, als die Bomben in Boston hochgingen, wurden mindestens 75 Leute in Irak getötet und mehr als 250 verwundet durch eine Serie von Autobomben.

Al Qaida hat die Verantwortung für die Autobomben beansprucht und innerhalb von Minuten haben die West-MainstreamMedien, Politiker und Sicherheitsexperten in Boston in aller Eile geschlossen, dass der islamische Terror die Schuld hat. Dies trotz der Tatsache, dass der FBI Moslems nur für 6 % der Terror-Anschläge in den USA verantwortlich machen kann. Tatsächlich haben jüdische Terroristen weit mehr Terroranschläge in den USA verübt als Moslems in den vergangenen drei Jahrzehnten.

Moslems machen nur 1 % der Bevölkerung in den USA aus, aber sie stellen 13 % der Opfer von religiösen Hass-Verbrechen. Eindeutig sind Moslems zuhause und im Ausland unverhältnismäßig Opfer von Terrorismus. Doch in den Medien gibt es einen Aufschrei von Wut und Verurteilung, wann immer westliche Bürger getötet werden, während Berichte über die viel häufigeren Moslem-Toten totgeschwiegen werden. In den westlichen Medien gibt es entschieden eine Hierarchie für Menschenleben.

Mittwoch, 24. April 2013

Die kommende Herausforderung für die US-Wirtschaftsdominanz - Asien bald wieder Kraftwerk der Welt?



David Francis
23. April 2013

Ende vergangenen Monats kündigten die Führer von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – die sogenannten BRICS – an, dass sie ihre eigene Entwicklungs -Bank gründen würden, um den aufstrebenden Ökonomien beizustehen. Die noch unbenannte Bank wird sicherlich mit der Weltbank und dem IWF konkurrieren, zwei Institutionen mit Machtstrukturen, die eng an die USA und Europa geknüpft sind.

Dienstag, 23. April 2013

Der unbekannte Putin (Teil 3)

Nun glückte es mit Trick 17. Wenn man dies gesehen hat, dann weiß man auch, warum der Jelzin immer nur besoffen war. Einerseits hat er sich vielleicht seiner Verbrechen geschämt und andererseits haben die Amis dafür gesorgt, damit er nicht merkt, was sie alles abtransportieren. Andrej nennt ihn ja einen Massenmörder und das gewiss nicht zu Unrecht.



Veröffentlicht am 23. April, 2013
 
Im dritten Teil von "Der unbekannte Putin" werfen wir zunächst einen Blick zurück auf Jelzins Erbe. Russland stand kurz vor dem Zerfall. Seit diesem Zeitpunkt befinden sich die USA mit Russland im Krieg, einem Informationskrieg. Dieser wird geführt mit Propaganda, Zensur und der Finanzierung von Internetseiten wie Twitter. Feinde der USA werden durch "Informationsbombardements" auszuschalten versucht. Denn Feinde können nicht nur physisch, sondern auch verbal vernichtet werden. Gegen Putin, den Garanten der russischen Souveränität, werden die größten Breitseiten abgefeuert.

Der unbekannte Putin (Teil 2)

In diesem zweiten Teil wird es noch interessanter. Die Amerikaner haben in den 50-er Jahren ernsthaft erwogen, über 300 Städte in Russland mit den wichtigsten Industrien mit je einer Atombombe auszuradieren. Es ist anzunehmen, dass sie daran nur an der ungeheuren Mobilisierung gegen einen Atomktrieg (man denke an den Stockholmer Appell und die Ostermärsche), die weltweit stattfand, gehindert wurden. Mit Sicherheit waren es nicht irgendwelche Skrupel.


Veröffentlich am 17. April 2013
 
Im zweiten Teil von "Der unbekannte Putin" erfahren wir mehr über die Vorgänge der Neunziger Jahre in Russland. Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "Economic Hit Men" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können.

Der unbekannte Putin (Teil 1)

Dank Dr. Seidel habe ich dieses Video gestern angeschaut. Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Ich lege auch Teil 2 und 3 auf, aber separat. Der Dokumentarfilm wurde von Andrej Karaulow produziert. Auf dieser Seite werden 304 Filme von ihm angezeigt. Aber im Netz ist nichts über ihn zu finden - pardon, es gibt eine kurze Notiz in der russischen Wiki, dass er 1958 in Kaliningrad (Königsberg) geboren wurde, und bei Amazon werden ein paar russische Publikationen angezeigt. Er ist auch auf Facebook, doch dort bin ich nicht und weiß daher nicht, ob auf russisch oder englisch. Aber das ist auch alles. Er ist also ein etablierter Filmemacher mit ein paar hundert Arbeiten, aber für Wikipedia gibt es ihn nicht. Für die ist jedes kleine Flittchen wichtiger.
Schade bei diesem Film ist nur, dass der Text mit den vielen russischen Namen in atemberaubendem Tempo gesprochen wird, so dass man unmöglich folgen kann. Ich werde versuchen, eine Transkription zu finden. Das wäre hilfreich.


Veröffentlicht am 12. April 2013


Der unbekannte Putin - eine russische Dokumentation aus dem Jahr 2010, welche die Verhältnisse vor Putins Machtantritt darstellt und jene Leistungen aufzeigt, die dazu führten, dass im Westen die Dreckschleuder gegen Putin in Gang gesetzt wurde.