Dienstag, 6. Januar 2015

"Der 'integrierte Kapitalismus' ist eine Ökonomie, die nicht von dieser Welt ist", François Meyronnis, Essayist

Gespräch mit Meyronnis

06. Januar 2015


Aus dem Französischen: Einar Schlereth

Hier hocken sie, die Sklaven des Kapitals in ihren Sardinenbüchsen!

In seinem neuen Buch 'La proclamation sur la vraie crise mondiale' beschreibt François Meyronnis ein System, das weit über ökonomischen Erwägungen hinausgeht und uns direkt in die Katastrophe führt.
Warum "Proklamation"?
Ausrufen soll heißen "vorwärts schreien". Die Wahl dieses Wortes ist auch eine Metapher für eine Diskussion, die ich als prophetisch bezeichnen würde. Ich bin kein Ökonom, ich habe keine Autorität auf dem Gebiet, aber ich bin ein Schriftsteller und folglich achte ich aufmerksam auf Zeichen. Ausgehend von dem, was der Schriftsteller hört, sieht er das, was die anderen vernachlässigen, betrachtet er unter einem unerwarteten Blickwinkel. Durch diese "Proklamation" zwinge ich mich, den allgemeinen Schlaf zu unterbrechen, eine Art Lethargie, bewirkt durch die Konfusion, die von den Medien erzeugt wird, zum Beispiel die aktuelle Polemik um das Buch von Eric Zemmour.
Und warum die "wahre" Krise?
Weil man sich im allgemeinen auf die Krise im ökonomischen Sinn des Begriffes beschränkt. Aber es geht offensichtlich nicht darum, deren Bedeutung zu verkennen. Die ist beträchtlich. Im Herbst 2008 hat uns die Finanzkrise in den Abgrund schauen lassen und die nächste könnte schlimmer werden, denn die Staaten sind bereits überschuldet und können nichts mehr eindämmen. Aber die Krise, in der wir leben, ist sehr viel umfassender, und der ökonomische Diskurs verdeckt in gewisser Weise ihre "wahre" Natur. Was man unbedingt sehen muss, dass ist die Koinzidenz -  Anfang der 1980-er Jahre - der zwei Revolutionen. Die der Finanz, deren Deregulierung das Leben der Leute in der ganzen Welt durcheinandergebracht hat.
Und die numerische Revolution, die um ein Vielfaches den Effekt steigert. Ohne Zweifel hat man nicht sofort die Maßnahme ergriffen für das, was auf dem Spiel stand. Und zwar wird die wirkliche Ökonomie heute vollständig bestimmt von einem Zustand der Schwerelosigkeit: das Virtuelle rafft die Realität hinweg.

Indem die Verbindungen beliebig gesteigert werden, überall erstrahlen,  numerische Netzwerke verknüpfen - ein Prozess aus Algorithmen - die Zweigleitungen, erneuern die Bindungen und bringen eine wahrhaftige Parallellwelt zustande, die in der Lage ist, unsere zum Satelliten zu machen. So kann man begreifen, dass die Finanz nicht mehr im Dienste der Produktion und des Handels steht, sondern im Gegenteil. Die Kapitalbewegungen, reduziert auf elektronische Impulse, überqueren die Kontinente in Nano-Sekunden. Die virtuelle Sphäre diktiert den großen Firmen ihre Strategie. Die Welt wird in gewisser Weise unablässig neu konfiguriert, um einen verschlüsselten Wert zu schaffen. Das allein ist es, was Bedeutung hat.


"Wenn die Lohnempfänger heute so hilflos sind, dann deswegen, weil es ihnen gegenüber nichts gibt."

Sie datieren diese Veränderung auf den 15. August 1971 ...
Das ist der Tag, an dem der Präsident der USA Richard Nixon, um das Defizit der Zahlungsbilanz seines Landes zu finanzieren, beschließt, die Umtauschbarkeit des Dollars gegen Gold aufzuheben: von nun an wird das amerikanische Geld, das als Referenz zu anderen Währungen dient, keine andere Garantie außer sich selbst bieten. Es wird ein einfaches Zeichen, aus ex nihilo geschaffen. Die USA machen sich auf diese Weise wieder flott, indem sie den Fluss der Schulden in Kredite nach Belieben verwandeln.

Vierzig Jahre später ist es die gesamte Ökonomie, die auf diese Weise funktioniert. Das Geld ist völlig immateriell geworden. Ohne Grundlage zirkuliert es in den Steueroasen wie ein negativer Reichtum - eine anti-Materie. Man kann von nun an "kaufen ohne zu bezahlen und verkaufen ohne zu besitzen", wie der Nobelpreisträger Maurice Allais missbilligend sagte. Da es nur ein Treuhänderschaft ist, bestimmt sich der Wert der Aktiva jeden Moment neu, ist den ebenfalls willkürlichen Haussen und Baissen unterworfen. Der Transfer per Komputer der Mehrzahl der Umwechslungen verschlimmert nur diese spekulative Dominante, die Kreditblasen lösen einander ab. Bis zur schließlichen Implosion.



Die Welt, die Sie beschreiben, nennen Sie den "integrierten Kapitalismus" ...


Das ist ein Kapitalismus, dessen Unterbau weniger die politische Ökonomie von Adam Smith ist, dem Vater des Liberalismus, als die Kybernetik von Norbert Wiener. Dies war ein amerikanischer Mathematiker, einer der großen Denker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gründer dieser bizarren Wissenschaft, die der Systeme, lebend oder nicht: ein Unternehmen, eine Maschine, ein Komputernetz, eine Zelle oder auch ein Hirn. In der Tat eine Theorie der Kontrolle und der Information. Wiener stellte sich darunter vor, die Gesamtheit einer Gesellschaft durch miteinander verbundene Maschinen zu lenken. Die Kybernetik, im etymologischen Sinne, ist im übrigen die Wissenschaft der Regierung, einer Regierung, die ausschließlich aus Technik besteht. Heute, von den Netzen ausgehend, wird seit der virtuellen Sphäre durch numerische Vernetzung, die Gesamtheit des sozialen Systems geformt, insbesondere die Ökonomie. Die Digitalisierung integriert alle Elemente, selbst die gegensätzlichsten, in einen geballten Prozess. Sie wandelt jede Realität in eine "Größe" um, die "behandelt" werden kann, um sie in einen chiffrierten Wert zu übersetzen.

Der Markt ist global geworden, alle Orte sind miteinander verbunden, mit der Geschwindigkeit des Lichtes. Das ist ein Spiel der unbegrenzten Beziehungen, die alle Wesen disponibel macht und sie in Konkurrenz zueinander setzt. Die Menschen bleiben an Orte gebunden, an die Geschichte und an Sprachen, aber man regiert sie von nun an von einem unbesetzten Stern aus, dem Virtuellen. Ohne Unterlass werden sie wie Tiere umverteilt, werden sie genormt wie Dinge. Was ich den "integrierten Kapitalismus" nenne, ist also eine Ökonomie, deren Ort nicht auf der Erde liegt. Es ist dies der Grund, weshalb die Lohnempfänger heute so hilflos sind.
Warum?
Weil sie kein Gegenüber mehr haben. Bis zum vergangenen Jahrhundert widersetzten sich die Beherrschten den Herrschern, mit denen sie einen jahrhundertelangen Kampf ausfochten, der den Herrn dem Sklaven gegenüberstellte. Aber heute? Man empört sich, man prügelt sich mit der Polizei, man besetzt eine Fabrik, aber das ist Augenwischerei. Nichts als Kommunikation, die im allgemeinen keinen politischen Effekt hat. Die Revolution, im alten Sinn, ist nicht mehr möglich. Konfrontiert mit den numerischen Netzen und mit Ankunft einer Welt als virtuelle Einheit, die jede Sekunde aktualisiert wird, sind die menschlichen Gesellschaften dazu bestimmt, den Fluss einzuholen mit der absoluten Gewissheit zu scheitern. Auch beim Börsenhandel mit hoher Geschwindigkeit entfesseln sich die Algorithmen um Titel zu kaufen oder zu verkaufen, die die Hände in Millisekunden wechseln.

Die revolutionäre Logik ist an einen Boden gebunden, an eine menschliche Chronologie: gegenüber dem gegenwärtigen zentralen Netzen sind sie verdammt, immer zurückzubleiben. Der kybernetische Augenblick engleitet, per Definition, der menschlichen Beratung.


"Die Reichsten sind, wie die anderen, Gefangene einer Welt mit Kurs auf die Vernichtung"

Die Herrschaft engleitet, überall und nirgends gleichzeitig?

Genau. Es gibt kein persönliches Gegenüber mehr, keinen Winterpalast zum Einnehmen. Die Menschen sehen sich einer Art horizontaler Ausbuchtung gegenüber, die verschwindet beim Versuch, sie zu umschreiben. Die Herrschaft sondert sich ab, um mit Lao Tse zu sprechen, von jeder "sterblichen Erde": flieht in die Netze, sie weiß sich jeden Moment ungreifbar zu machen, außer Reichweite jener, die sie in Frage stellen wollen.

Das ist die Meisterleistung des integrierten Kapitalismus. Er verwirklicht das Programm der Tyrannei, so wie es im 3. Jahrhundert vor u. Z. der chinesische Denker Han fei ausgearbeitet hatte; der sich fragte; Was ist ein absolut unverletzbarer Herrscher? Das ist ein Herrscher, der verschwindet. Der Beherrschte hat nur noch die Leere gegenüber und dann kann er nichts machen. Sicher gibt es, in jedem Land, Oligarchien, die vom System profitieren, aber man sollte sich hüten, sie mit ihm zu verwechseln.
Wo haben sie ihren Platz?
Sie profitieren von diesem netzartigen System, wie keine Klasse jemals zuvor an einem Herrschaftssystem profitiert hat. Sie verteidigen es. Jede hat eine Geschichte. Die chinesische Oligarchie ist nicht die amerikanische, die sich von der französischen unterscheidet. Die eine liegt im Konflikt mit der anderen. Aber sie unterscheiden sich vom System in dem Sinn, dass sie integriert sind wie die andren.

Wir verstehen noch nicht die Reichweite dessen, was die digitale Wende an unseren Existenzbedingungen verändert. Wir verstehen nicht, dass die globale Verwaltung sich gewissermaßen ohne uns abspielt. Die Reichsten glauben, die Schlüssel des Königreiches zu haben, weil sie ihren Einflussbereich über den ganzen Globus ausdehnen. Sie täuschen sich.

Sie sind, wie die anderen, Gefangene einer Welt mit Kurs auf die Zerstörung. In dem Sinn haben sie kein Interesse daran, ob der laufende Kurs seinem Ende zugeht, d. h. zur irreversiblen Zerstörung allen Lebens auf der Erde.

Niemand will sie, aber sie findet statt. Einer meiner Freunde hat die Frage einem bedeutenden Geschäftsmann gestellt, der zuerst zustimmte, dass das System, in dem wir stecken, zur Katastrophe führt. "Ja," sagte er, "aber zwischen dem Moment, wo es kommt, und dem Jetzt, gibt es noch eine Gelegenheit, gute Geschäfte zu machen. Und das lasse ich mir nicht entgehen."



"Die französische Oligarchie hat sich lange der Front National als einer Vogelscheuche bedient"
Warum glauben Sie, dass die Leute nicht das Ausmaß dessen, was kommt, erkennen?
Aus einem sehr einfachen Grund. Alle Welt argumentiert noch, besonders in Frankreich, im Rahmen der Emanzipation, der Modernen Zeiten, hervorgegangen aus der Aufklärung. Dank der Technik ergreift der Mensch die Macht über die Natur und die Erde. Er schreitet zur Eroberung seiner "Autonomie", bis er fähig sein wird, sich selbst zu erzeugen.

Aber wir sind, meiner Meinung nach, seit langem aus der modernen Ära heraus. Die universelle Forderung, den Menschen die absolute Herrschaft über die Natur zu sichern, hat sich gegen sie selbst gewandt. Der Mensch ist fähig, sich selbst zu zerstören. Aber die Leute tun sich schwer, diesem Zustand der Dinge ins Auge zu blicken, denn sie glauben, es werde immer ein Mittel geben, um die Sache in den Griff zu bekommen. Man beruhigt sich, indem man wiederholt, was Protagoras, der griechische Philosoph glaubte, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist. Ohne zu sehen, dass heute es die kybernetische Berechnung ist, die im Zentrum von allem steht.

Das hat dazu beigetragen, das, was man seit Jahrhunderten die Politik nennt, jeden Inhalts zu berauben. In Frankreich zum Beispiel, sind die Themen der Modernen Zeiten, die Trennung von Kirche und Staat, die Verteidigung der Gleichheit zwischen Männern und Frauen, die Republik von einer extremen Rechtspartei wieder aufgegriffen worden. Ein schwerwiegendes Symptom der allgemeinen Konfusion, die wir heute erleben. Die Sozialisten sind keine Sozialisten mehr, sie definieren sich als Liberale, alle Ideologien sind implodiert. Diese Konfusion ist beunruhigend für die Zukunft.

Was würden Sie sagen?
Die französische Oligarchie hat sich lange der Front National als einer Vogelscheuche bedient. Um eine ökonomische und soziale Politik zu "verkaufen", die ungünstig für die Mehrheit der Bürger ist. Und da ging es darum, sich im Vergleich als akzeptabel zu präsentieren: Schaut da drüben! Das ist schlimmer! Man hat auf diese Weise ein Wechselspiel zwischen den Leuten organisiert, die, im großen gesehen, dieselben Ideen und Programme haben, und überließ dem rechten Extremismus die Protest-Stimmen. Das war gleichzeitig wenig glaubwürdig und abstoßend und es erlaubte den "Regierungsparteien" vernünftig zu erscheinen, obwohl sich ihre Bilanz als katastrophal herausstellte. Von dem Moment an, als die Leute auf die Rethorik der Front National zu reagieren begannen, fühlte eine große Fraktion der Sozialistischen Partei - insbesondere die Stiftung Terra Nova - sich befleißigt, guten Gewissens ihren Bruch mit den Randgruppen der Wählerschaft  und ihren offenen Anschluss an die rechten Märsche zu rechtfertigen, verbrämten es aber mit einer 'linken' Phraseologie. Heute sind die Menschen so verzweifelt, dass sich die Situation zugespitzt hat. Wenn Jean-Marie Le Pen, der "Teufel der Republik", sich zurückzog und die Rolle eines Ventils für den Zorn des Volkes spielte, so hat seine Tochter viel größere Aspirationen und benutzt zu ihren Gunsten die Angst und Verunsicherung der Leute. Es ist nicht mehr ausgeschlossen, dass sie resignieren und ihr die höchste Verantwortung anvertrauen, aus Furcht, die Zerstörung zu vergrößern.

"Jeder hat die Möglichkeit zum Widerstand. Er nimmt die Form der freien Benutzung der Zeit und des Wortes an."

Diese Katastrophe - es gibt Leute, die über Mittel nachdenken sie zu verhindern

Das ist gut, je mehr Leute bewusst werden, umso besser. Es ist offensichtlich nützlich, die Mängel der globalen Wirtschaft zu analysieren und Reperaturmaßnahmen vorzuschlagen.

Die Arbeiten von Emmanuel Todd, von Frédéric Lordon, niederschmetternde Ökonomen, sind wertvoll, sei es auch nur, um dem üppigen Schwindel der Repräsentanten mit der Komplizenschaft der großen Medien zu widersprechen. Das ist das Wenigste, wenn ich es sagen darf, aber ich glaube nicht, dass es eine Alternative zur Zerstörung gibt, in Anbetracht ihrer Natur. Die Krise beschränkt sich nicht nur auf die Ökonomie.

Im Zeitalter der Kybernetik wird es illusorisch, gegen die Zerstörung zu agieren, als wenn wir nicht dazugehörten. Wie soll man sich eine Alternative vorstellen, die auf eine Bewusstwerdung des ganzen Planeten gegründet ist? Es gibt keine globale öffentliche Meinung, auf die man eine politische Entscheidung gründen kann. Wir sind mit dieser Krise aus dem Feld der Politik im klassischen Sinn des Begriffs herausgetreten. Das muss man eingestehen. Aber das soll nicht bedeuten, dass wir machtlos sind.
Was wollen Sie sagen?
Alles, was in der Welt zuvor außerordentlich konsistent war, die Beziehung der Kräfte, die Industrie, die Produktion, alles, was die Marxisten zum Beispiel, oder die Verfechter des Kapitalismus für die Realität hielten, ist trügerisch geworden, immateriell. Die Welt, die ich beschrieben habe, die der Unterwerfung des ganzen reellen Lebens unter die Herrschaft des Virtuellen, ist die des lebendigen Todes. Eine Gegenwelt, die Angst vor dem Wort hat, wo die Zahl den Platz des Wortes einnimmt, wo die kybernetische Berechnung zur Instanz der Souveränität wird, die Raum und Zeit zu einer Leinwand macht. In dem Moment hat jeder die Möglichkeit zum Widerstand. Er nimmt die Form des freien Gebrauchs der Zeit und des Wortes an.
Es gibt eine geistige Dimension bei diesem Schritt ...
Ja, ich fürchte nicht, es zu sagen. Poetisch, intellektuell, mystisch, wie jeder es sieht, kann diese Form des Widerstands lächerlich erscheinen in Anbetracht der Kräfteverhältnisse. Mir erscheint sie im Gegenteil eminent subversiv.

Lektüre:
'Proclamation sur la vraie crise mondiale' (Proklamation über die wahre globale Krise) von François Meyronnis, Verlag Les Liens qui libèrent, 110 S. 12 €.

Kommentare:

  1. Hallo Einar,
    als ich schon die Überschrift las, war mir klar dass der Autor von VWL null Ahnung hat. Geschweige denn von den volkswirtschaftlichen Klassikern Smith, Ricardo. Erst rech nicht von Marx / Engels. Wer nur ein BISCHEN etwas von den 3 Kapitalbänden gelesen hat, weiss, dass diese Finanz-, Kreditblasen, Transaktionen und Zinseszinserscheinungen überhaupt nichts Mythisches sind. Die gab es schon lange vor dem Kapitalismus, genauer seit es Wett- und Spielgeschafte gab.
    Im Kapitalband 3 (Kapitel 15-35) ist doch alles erklärt, wenn man ein bischen VWL Ahnung hat !
    Diese ganz normalen BLASEN Erkrankungen gehören zum seit etwa 150 Jahren kranken Kapitalismus / Imperialismus
    wie der Kater nach einer durchzechten Nacht. Oder dem Ekel, den man nach Sex mit einem unattraktiven Partner empfindet.
    Jeder Hauptschüler lernt als kaufmännischer Lehrling die Unterschiede zwischen Eigenkapital-, Fremdkapital - und Gesamtkaitalrendite im zweiten Lehrjahr. Aber die bürgerlichen Intellektuellen sind zu DOOF. Und wollen ökonomische Wissenschaft, durch das Vater unser ersetzen und ihre pessimistischen Bücher an noch DOOFERE verkaufen zu müssen. Na ja fast ALLE Finanzsekten und Zinseszinsverschwörer LIEBEN den Kapitalismus und hassen den Gedanken ein sozialistisches System. Die hängen irgendeiner mystischen idealistischen Denkweise an. Ähnlich wie der Wahrsager im Zirkuszelt, der verwahrloste und agressive Yoga Schwachkopf oder der Horoskopexerte in der BLÖDZeitung.
    Warum war der Wirtschaftsaufschwung zu Stalins Team Zeiten einmahlig in der Weltgeschichte ? Warum hatte die DDR praktisch bis zum Ende kaum Auslandsschulden ? Wieso ist (Noch ? ) Kuba jedem anderen Staat in der Region wirtschaftlich haushoch überlegen ? Wieso funktioniert Kapitalismus nicht einmal mehr in den ROHSTOFFKLAULÄNDERN ? Selbst in BRD gibt es Gammelfrassfresser und Suppenküchenbettler wie in USA. Warum ? Mal von faschistischen Polizeiterror in Spanien und unterernährten griechischen Kindern abgesehen. Lieber Einar, die todunglücklichen aber KAPITAL- und welktkriegs BEGEISTERTEN Germanisten, Journalisten (alice Schwatzez, Taz) , Psychlogen, Philosophen, Schauspiele (Tille Schweige), Sänger (BAP, Udo Lindenzwerg, Tote Hasen) plus andere verkrachte Existenzen (Joschka Albright Fischer, Otto Schily Braun) , kenne ich seit Ende der 70er Jahre. Es sind pure Kommunistenhassser !

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    1. Oh, nicht schlecht, Kurt Montage! Ich frage mich auch, is da Kultur oder irgendwas oder was ist unsere Kultur? Haben wir wirklich keine Grundlagen, von denen ausgehend wir sinnvoll denken können oder geht nur die irre Intellektualisierei der Selbstbefriediger und (Selbst-)Täuscher wohin das Auge schaut ...? Irren wir ständig an unseren Grundlagen vorbei? Nicht dicht, sondern voll daneben.
      Ich nehme mal den Schillersatz von Russianlady's Blog: Gefährlich ist's den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn. Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.
      Helga K.

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    2. Das freut mich, Helga und Kurt, dass ihr den Scheiß durchschaut habt. Ich bin dem französischen VinyardtheSaker auf den Leim gegangen. Die haben mir den Artikel vorgeschlagen und der Anfang war nicht so schlecht und allmähliich wurde ganz klar, worauf das hinausläuft. Der Autor ist selbst durch die kybernetische Wurstmühle gedreht worden. Und ganz richtig, es sind alles Kommunistenfresser. Und wenn du sie fragst, warum sie eigentlich die Kommunisten hassen, die in ihrer ganzen Geschichte brutal verfolgt wurden, dann beten sie dir die Litanei übelster Plattitüden und Lügen der Herrschenden herunter.

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  2. Die Unterwerfung des ganzen reellen Lebens unter die Herrschaft des Virtuellen ist das Ziel der gegenwärtigen Machthaber. Ja. Aber die Natur schert sich nicht um das Virtuelle, sondern um das, was IST und um das, was der Evolution nützt, das heißt, was im evolutiven Sinn effizient ist. Alles andere, so auch die virtuellen Machtphantasien einiger Weniger, wird vom Winde der Zeit verweht werden. Der einzige Ausweg besteht darin, zur unendlichen Kreativität der Schöpfung beizutragen und auf diese Weise ein Teil von ihr zu werden. Darin besteht unsere Aufgabe und unsere Bestimmung.

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  3. In einem gewissen Sinne beschreibt der Autor die Welt derjenigen, die ihr Auskommen - also ihr parasitäres Schmarotzertum - durch die Aufrechterhaltung eines künstlichen und irrationalen "Geld"-Systems haben. Was der erkenntnislose Autor aber nicht sehen kann, ist, dass es sich dabei um eine irrationale "Gedankenwelt" handelt, die eben wie alle bekloppten "Glaubenssysteme" außer acht lässt, dass der Mensch ein lebendiges biologisches Lebenwesen ist und ein Gehirn besitzt, dass es ihm ermöglicht, sich über das Sein Bewusst zu werden. Letztlich kann keine noch so scheinbar perfekte künstliche Welt zu einer Total-Versklavung des Menschen führen, wie es uns der Autor zu füttern geben will. Er lädt zum Nihilismus, zum Großen EGAL und zur "Hoffnungslosigkeit" gegenüber einem "anonymen" Feind ein. Hinter seinen Worten verbergen sich die die lebensfeindlichen Aussagen: "Man muss sich damit abfinden, man kann eh nichts ändern." Das typische Geschwafel eine Tschandalas halt.
    Er verkennt vollkommen die Realität. Wir sind Menschen. Menschen schaffen solche Kunstsysteme. Menschen können sie auch wieder beseitigen. Und der Mensch wird sowohl das immer noch herrschende Finstere Mittelalter mit seinem absurden Aberglauben, von dem er verhaftet ist, überwinden und mit ihm auch die Paradigmen, die aus der "Matrix" des Todeskultes***, der sich als "christliche" "Religion" oder "Kirche" tarnt, beseitigen als auch diese "Matrix" selbst zerstören.
    Was der Autor auch nicht erkennen kann, ist, dass diese Welt aus vielen verschiedenen Kulturkreisen besteht, und er daher so tut, als ob die ganze Welt bereits der abendländischen Schuld-Kultur (so wird sie von den Anthropologen genannt), die von anderen Kulturen als "das Christentum" wahrgenommen wird, unterworfen worden wäre. Das aber ist überhaupt gar nicht der Fall, denn es sind ja höchstens 20% aller Menschen - hauptsächlich die Europäer und Nordamerikaner - überhaupt von diesem absurden Wahn befallen und ihm mit GEWALT unterworfen worden.
    Also werde ich weiterhin auf den Lieben Gott vertrauen und helfen, dass der Sozialismus über den KULT des TODES siegen wird.
    #
    *** "Matrix"/Todeskult => Die Lehre der sogenannten "christlichen" "Religion" - in Wahrheit eine weit verzweigte Mafia-Organisation und ein Handelsunternehmen für Menschenjagd, Menschenhandel und Sklaverei - dass der Mensch ein von Natur aus BÖSES-SEIN, damit schuldig und von "Gott" getrennt ist und zur Erlösung dieses Zustandes das RECHT, die Opfer und Abgaben-, Bußgeld- und Steuerbescheide der Mafia-Organisation benötigt.

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