Sonntag, 19. März 2017

G N Saibaba auf Lebenszeit verurteilt


Dazu passt wie die Faust aufs Auge die Nachricht, die heute verbreitet wurde, von der Verurteilung von 31 Gewerkschaftlern im japanischen Unternehmen Suzuki. 13 Führer erhielten lebenslänglich, vier erhielten 5 Jahre Gefängnis. Unter ungeklärten Umständen war bei einem Streik im Betrieb ein Feuer ausgebrochen, bei dem einer der Bosse ums Leben kam. So etwas nennt sich Rechtsprechung in der indischen 'Demokratie'. Am Ende habe ich ein Foto von einer Demo gegen dieses Schandurteil aufgelegt. 

G N Saibaba erhielt lebenslänglich

19. März 2017

Demonstration in Deutschland für die Freiheit von Prof. Saibaba

Der an den Rollstuhl gebundene Prof. G. N. Saibaba, der vor zwei Jahren Schweden besuchte, wurde am 7. März d. J.  zu lebenslänglich verurteilt auf Basis eines Gesetzes, das lange als faschistisch kritisiert wurde. Laut Gericht habe er offen als Verteidiger der Naxaliten (Freiheitsbewegung der Dalits) gearbeitet. Viele der indischen Intellektuellen sind empört, dass der Staat einen Kritiker, der die Rechte der Dalits (Unberührbare) und der Ursprungsbevölkerung verteidigt hat.

In Deutschland fand kürzlich eine Demonstration in Hamburg statt, um auf die politischen Gefangenen in Indien aufmerksam zu machen. Dort gab es einen Saibaba-blog, von dem dieses Foto aufgenommen wurde. Der Kampf geht weiter und das Urteil wird angefochten werden, wie seine Frau mitteilte.

Demonstration bei Maruti/Suzuki

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