Dienstag, 19. August 2014

Saudi-Spitzenkleriker: Al Qaida & ISIL: Feind Nr. 1 - Saudis bekommen Muffensausen

Was der Großmufti hier sagt, ist vollkommen richtig. Aber wieso fällt ihm das erst jetzt ein, wo der Terror doch schon seit Jahren stattfindet? Wohl weil die Saudis die Geister, die sie riefen nicht mehr loswerden (siehe auch hier). Deswegen muss jetzt  der Großmufti einspringen. Der hat sich selbst mitschuldig gemacht, weil er seit über einem Jahrzehnt dem Brudermord der Moslems stillschweigend zugesehen hat.
Nicht nur dem Brudermord, sondern auch den zahllosen  Massakern an Moslems durch die Ungläubigen, was auch zu den größten Verbrechen (nicht dem Bruder in der Umma zu helfen) im Islam nach der Häresie gehört, was er aber in seiner Aufzählung vergaß. Er ist somit ein Heuchler, wie Kleriker aller Couleur das so an sich haben. Außerdem sind all diese Figuren im Grunde Gottesleugner. Denn ihr Gott - ob im Christentum oder im Islam - behält sich das Prärogativ vor, das endgültige Urteil über die Menschen zu sprechen. Aber sie glauben nicht daran oder trauen ihm nicht, weshalb sie seinem Urteil, das sie nicht kennen können, vorgreifen.
Und ICH würde für seine Toleranz auch keinen roten Heller geben, denn die gilt im Islam auch nur für 'Völker des Buches', d.h. für Moslems, Juden und Christen. Nicht für jene, die das Pech haben, kein Buch zu haben, und schon gar nicht für die echt Ungläubigen.


Saudi-Spitzenkleriker: Al Qaida & ISIL: Feind Nr. 1 - Saudis bekommen Muffensausen

Local Editor

19. August 2014

Saudis Großmufti Sheikh Abdul Aziz al-Sheikh kritisierte am Dienstag aufs schärfste Al Qaida und die Takfiri-Gruppe ISIL als "Feinde Nr. 1" des Islam in einer in Riyadh veröffentlichten Erklärung.

"Die Ideen des Extermismus, Radikalismus und Terrorismus ... haben nichts mit Islam zu tun und (ihre Vertreter) sind die Feinde Nummer eins des Islam," sagte der Topkleriker des Königreiches, Mufti Abdul Aziz al-Sheikh.

Er zitierte Takfiris aus dem islamischen Staat, der ein 'Kalifat' ausrief, das sich über große Teile Iraks und Syriens erstreckt.

Montag, 18. August 2014

Im Westen gibt es keinen Respekt mehr vor der Wahrheit & Video über Hilfs-Konvoy

Paul Craig Roberts

17. August 2014

Die Westmedien haben allen deutlich bewiesen, dass sie entweder aus einer Sammlung ignoranter und inkompetenter Idioten bestehen oder einem Bordell, das Krieg für Geld verkauft.

Die Westmedien haben mit Washington Tritt gefasst und schoben das vom Himmel geholte Flugzeug Russland in die Schuhe. Kein Beweis wurde geliefert. Stattdessen haben die Medien ununterbrochen dasselbe wiederholt. Washington hat die Beweise nicht herausgerückt, die belegen, dass Kiew verantwortlich ist. Das Ziel der Medien war, nicht die Wahrheit zu berichten, sondern Russland zu beschuldigen.

Jetzt haben wir die Medien-Story von der russischen Panzer-Kolonne, die in die Ukraine hineinfuhr und von den zerlumpfen ukrainischen Streitkräften zerstört wurde, die von der ISIS in wenigen Minuten vernichtet werden würde. Britische Reporter erfanden die Story oder bekamen sie von einem CIA-Agenten, der an einem Kriegsgrund arbeitete. Die anrüchige BBC brachte die Story groß heraus ohne nachzuforschen. Die deutschen Medien, einschließlich Die Welt, blökte die Story in ganz Deutschland heraus, ohne sich um das Fehlen von Beweisen zu kümmern. Reuters ebenfalls, ohne Untersuchung. Leser erzählten mir, dass CNN die Lügenstory am 24. Juli brachte. Obwohl ich es nicht über mich bringe, Fox "News" anzuschauen, habe ich den Verdacht, dass sie darauf auch herumgeritten sind. Leser erzählen mir, dass meine ehemalige Zeitung, The Wall Streer Journal, die so tief gesunken ist, dass sie unlesbar wurde, diese falsche Story verbreitete. Ich hoffe, sie haben Unrecht. Man hat es nicht gerne, die vollständige Plünderung seines früheren Zuhause zu sehen.

Sonntag, 17. August 2014

3 X Ukraine - Kiew verlor 10000 Mann - Kiew blockiert russischen Hilfskonvoy - Brzezinsky hat Sorgen

I. Wer zerschlägt wen? (Video: Kiew verliert 10000 Mann)


Ukrainischer nationaler Suizid
Welche Seite zerquetscht wird – seht selbst
The Saker
August 17, 2014
Aus dem Englischen: Martin Bochnig

Zuerst muss ich Euch sagen, dass ich nicht weiss, wann oder wo dieses Video gedreht wurde. Ich würde sagen, dass es ziemlich neu ist und dass es irgendwo außerhalb der Kampfzone war. Es scheint eine Kolonne der Ukies zu zeigen, die am Rand einer Autobahn angehalten hat und der sich Zivilisten nähern, die den erschöpften Soldaten Wasser anbieten und ein Gespräch anfangen. Der Rest erklärt sich selbst.

Weiterlesen und Video sehen


II. Kiew blockiert russischen Hilfskonvoy in die Ostukraine

Niles Williamson
16. August 2014


Internationale Spannungen stiegen im Laufe des Tages, während ukrainische Beamte den Konvoy mit humanitärer Hilfe zu inspezieren begannen, den Russland hofft, in die belagerte Stadt Luhansk zu bringen, die von pro-russischen Separatisten gehalten wird, die dem pro-US-Regime in Kiew feindlich gesinnt sind. Der Konvoy besteht aus 280 LKWs, die am Dienstag Richtung Ukraine abfuhren und an der ukrainischen Grenze festsitzen direkt außerhalb der Stadt Izvaryne und die Kämpfe in der ganzen Ostukraine heftiger geworden sind.

Russland war einverstanden, dass ein Team von ukrainischen Grenzbeamten die 2000 to Hilfe inspeziert, bevor sie nach Luhansk passieren dürfen. US und NATO Beamte hatten zuvor in der Woche bedrohliche Erklärungen abgegeben, dass sie die Passage des russischen Hilfskonvoys ohne Erlaubnis von Kiew als eine Invasion ansehen würden.
...

Laut Pentagon hat der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu in einem Telefongespräch am Freitag dem US-Verteidigungsminister Chuck Hagel versichert, dass keine russischen Truppen den Konvoy begleiten ... und Russland alles tue, um den Forderungen des ukrainischen Regimes zu entsprechen.

Damit ist der Konvoy gefährdet für Angriffe der ukrainischen Armee und faschistischer Gangs, die aktiv an den Angriffen auf Luhansk und Donetsk beteiligt sind.

Moskau behauptete am Freitag, dass man ein Komplott des  paramilitärischen Aidar-Battailions aufgedeckt habe, das den humanitären Konvoy abfangen wolle. Es habe angeblich geplant, die Straße nach Luhansk zu verminen und die Schuld den Russen zuzuschieben.

[Es folgt die verlogene Story von einem russischen Panzerkonvoy, der angeblich in die Ukraine eingedrungen  und vernichtet worden sei, wofür allerdings nicht der allerkleinste Beweis vorgelegt wurde. Siehe meinen gestrigen Artikel. D. Ü.]

Die Beschießung von Donetsk durch Kiew hat bereits 80 Zivilisten getötet und mindestens 116 verwundet. Allein seit Donnerstag sind 11 Zivilisten getötett und 8 verwundet worden.

In Luhansk ist die Situation schlimmer, weil die Bewohner seit beinahe 2 Wochen ohne Strom, Wasser und Telefon sind. Die Menschen riskieren, von Granaten zerfetzt zu werden, wenn sie in langen Schlangen nach Nahrung und Wasser anstehen.

Das Stadtkrankenhaus hat fast keine Medikamente mehr wie Insulin und Tuberkulose-Medizin und das Wasser kann auch nicht mehr desinfiziert werden.

Gleichzeitig hat der Westen ein totales Schweigen verhängt über Videos, die gestern zeigten, wie die ukrainische Armee Donetsk mit weißem Phosphor bombardiert hat. Dies verletzt direkt die Genfer Konvention und andere internationale Verträge.

[Berichte über Anwendung von Phosphor-Bomben hatte es schon im Juni bei der Belagerung von Slaviansk gegeben. D.Ü.]

Wenn weißer Phosphor als Brandwaffen eingesetzt wird, kann er vor allem schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades verursachen, weil er sich durch die Haut frisst und wichtige Organe können zerstört werden, wenn er in den Körper gelangt oder eingeatmet wird.

Ein Paragraph im Protokoll III der Genfer Konvention über gewisse konventionelle Waffen verbietet die Anwendung von Brandwaffen gegen Zivilisten oder zivile Gebiete.

Die verheerende Wirkung von Weißem Phosphor hat ihn zu einer beliebten Waffe des US-Imperialismus und seiner Alliierten gemacht bei der brutalen Unterdrückung ziviler Bevölkerungen. Israel gab zu, in der Operation Cast Lead 2008-2009 Weißen Phosphor gegen zivile Ziele eingesetzt zu haben.

Die US-Armee hat ihn 2004 gegen Zivilisten in Fallujah im Irak eingesetzt, als sie die Stadt stürmte, um den Widerstand gegen die US-Besatzung zu brechen. Die Reste von Weißem Phosphor und anderen giftigen Materialien, die von der US-Armee benutzt wurden, führten zu einem alarmierenden Ansteigen von Geburtsfehlern bei Babies, die nach 2004 geboren wurden.

Quelle - källa - source

Dieser Artikel ist hochinteressant, auch wenn er schon etwas älter ist, weil er zeigt, wie genau die Herrschenden die Bewegungen des Volkes im Auge behalten - und wieviel Angst sich hinter den 'Sorgen' verbirgt. Also tun wir alles, um das Feuer noch stärker anzuheizen.

III. Brzeziński hat Sorgen

Brzeziński: »Von der Bevölkerung getragener Widerstand« bringt Neue Weltordnung in Gefahr

10 Dezember 2012

Paul Joseph Watson
Der frühere amerikanische Nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński warnte vor Kurzem in einer Rede in Polen die Eliten, eine weltweite »Widerstands«bewegung gegen »Kontrolle von außen«, die von einem »vom Volk getragenen Aktivismus« befördert werde, gefährde das Projekt einer Neuen Weltordnung.

Hier weiterlesen

Samstag, 16. August 2014

Ein paar kurze Anmerkungen über die Situation in der Ostukraine

The Saker
16. August 2014


Leute, ich kam spät nachhause nach einem ziemlich verrückten Tag und kann keinen richtign LAGEBERICHT  schreiben, allein schon wegen der immer noch sehr wirren Situation in der Ostukraine. Dennoch will ich ein paar kurze Anmerkungen mit euch teilen.

Die "zerstörte russische Panzer-Kolonne": Poroschenko vs Carl Sagan

Ich kann Foto vorlegen. Aber ich bin schließlich nicht derjenige, der eine Behauptung aufstellt. Aber die Ukies [Sakers Bezeichnung für die Kiewer Faschos] und ein paar englische Reporter können das. Und sie gaben NULL Beweise. Wie Carl Sagan so gut sagte "außergewöhnliche Behauptungen fordern außergewöhnliche Beweise" und die Vorstellung, dass Russland nur 23 gepanzerte Fahrzeuge ohne jeden Schutz bei hellem Tageslicht in die Ukraine hineinschickt, ist ziemlich außergewöhnlich. Ebenso die Vorstellung, dass in einer Region, randvoll mit russischem Militär, niemand gehandelt hat, um die Kolonne zu retten. Selbst wenn eine russische Einheit aus Versehen in die Ukraine gefahren sein sollte (im Zeitalter von GPS und GLONASS ist  das noch eine außergewöhnliche Behauptung!) wäre die Vorstellung, dass diejenigen, die sie geschickt hatten, nichts taten, die eigenen Leute zu schützen oder rauszuholen, ebenfalls außergewöhnlich.

Was die englischen Reporter angeht, hatten sie nicht einmal ein Handy, um wenigsten schlechte Bilder, vielleicht aus der Ferne zu zeigen? Hatten sie gar nichts? Auch außergewöhnlich. Nicht zuletzt gibt es noch ein außergewöhnliches Element in der Story, aber eins, das ich glaube. Ich habe gerade gehört, dass das britische Außenministerium den russischen Botschafter  wegen des russischen Eindringens vorgeladen hat. Entschuldigt - aber seit wann ist die Ukraine Teil des Britischen Empire? Was hat das Außenministerium damit zu tun?

Freitag, 15. August 2014

Sanktionspolitik: Nun droht die EU sogar Südamerika

Hat man da noch Töne! Nachdem Washington den Europäern einen kräftigen Tritt in den Hintern verpasst hat, haben diese blitzschnell Tritt gefasst. Während Frankreich noch eine Sonderregelung herausgeschunden hat und die USA sowieso auf ihre eigenen Sanktionen pfeift (siehe ExxonMobil), hat sich Deutschland total platt gelegt. Und jetzt wollen diese Länder, resp. ihre Regierungs-Hampelmänner/Frauen, dass sich alle anderen Staaten ebenso erniedrigen sollen. Als hätten sie in der umgekehrten Situation die geringsten Skrupel, ganz genauso zu handeln. 
Diese Staaten die 500 Jahre lang eben dieses Südamerika gnadenlos ausgeplündert haben und immer noch tun, die ständig alles drangesetzt haben, aufstrebende Industrien in jenen Ländern abzuwürgen und auf vielerlei Weise zu zerstören, ganze Länder durch kriminelle finanzielle Machenschaften in den Staatsbankrott zu treiben (siehe Argentinien gerade jetzt wieder), die zusammen mit ihren verhurten Medien alle fortschrittlichen Länder Südamerikas, deren Staatschefs und progressive Politiker mit Dreck bewerfen und auf übelste Weise beschimpfen, diese Staaten haben also nun die Chutzpah, von Südamerika zu verlangen, dass sie ihre Souveränität, ihre Eigeninteressen, ihren Stolz über Bord werfen, um den Sanktionen, die von einer kleinen kriminellen Clique in USRAEL/NATO willkürlich und grundlos gegen Russland verhängt wurden, Folge leisten. Solch eine Unverschämtheit bringt wirklich nur die westliche, weiße, korrumpierte, moralisch depravierte, durch und durch rassistische Wertegemeinschaft zustande.
Aber natürlich wird Lateinamerika, mit den BRICS-Staaten und Mercosur im Rücken, nicht daran denken, den US/EU-Staaten diesen Gefallen zu tun. Es geht ja nicht nur darum, für eine mehr oder weniger lange Zeitspanne den Lückenbüßer zu spielen. Es geht darum, dass sich aus dieser Glückslage langfristige Handelsbeziehungen entwickeln können und werden. Die Russen werden überglücklich sein, statt der verchlorten Hühner und der hormongesättigten Rinder Fleisch von viel höherer Qualität zu niedrigeren Preisen zu erhalten. Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass sie später darauf verzichten werden? Russland hat die Sanktionen bereits als eine Chance begrüßt, seine Landwirtschaft auf ökologische und vor allem GMO-freie Produkte umzustellen. Bei YouTube könnt ihr Videos anschauen, wie Russen bei Befragungen darauf reagiert haben. Die lachen und freuen sich und zeigen mit der Hand an, wo ihnen die verfälschten Nahrungsmittel und Gummiadler aus dem Westen stehen: bis zum Hals.
Und die Europäer können ruhig die Wassersuppe auslöffeln, die sie sich selbst eingebrockt haben.

Sanktionspolitik: Nun droht die EU sogar Südamerika

14.08.2014

Auch Spanien fordert Vernichtung von Lebensmitteln und Entschädigungen, die Sanktionsspirale könnte die EU stärker treffen als Russland

Donnerstag, 14. August 2014

Russischer Appell an Deutschland


Ich stimme The Saker zu, wenn er sagt, dass er nicht völlig mit dem Text einverstanden war, ihn aber trotzdem auflegte. Mir geht es ebenso bei der Übersetzung. Aber ich verstehe ihn und ich schäme mich für die Deutschen, die in das Hurrah-Gebrüll der Russenhetze eingestimmt haben. Und ich bin außerdem der Meinung, dass diese Regierung komplett vor ein Internationales Gericht gestellt werden sollte wegen Völkerverhetzung und Kriegsverbrechen. Diese Regierung ist eine Schande für die Menschheit.

Egor Prosvirnin
14. August 2014


Mein Name ist Egor Prosvirnin und ich bin der Chefredakteur der russischen Webseite sputnikipogrom.com die europäische Werte vertritt. Ich habe gehört, dass ein Lebensaspekt, der Europäern am Herzen liegt, und besonders den Deutschen, die Geschichte ist. Wenn wir uns also die jüngste Geschichte in Erinnerung rufen, könnten wir uns erinnern, dass eine große Armee von 300 000 sowjetischen Truppen zusammen mit 5000 Panzern, 1500 Flugzeugen und 10 000 Geschützen (einschließlich taktischer Atomwaffen) einfach das gerade vereinte Deutschland verließen, ohne dass ein Schuss abgefeuert wurde.

Es war eine in Umfang und Kürze nie dagewesene Operation, als sich ganze Sowjetarmee buchstäblich auf das offene Feld verlagerte. Zehntausende Sowjetoffiziere gehorchten dem Befehl der obersten Führung, verließen ihre warmen Kasernen und lebten in feuchten Zelten inmitten schneebedeckter Felder. In manchen Fällen sogar mit ihren Familien.

Wofür?

Für die Hoffnung. Hoffnung, dass die dunklen Seiten der Geschichte zwischen unseren beiden Ländern endlich und für immer vergangen sind. Hoffnung, das wir nicht länger Armeen und Panzer im Zentrum Europas halten müssten, und dass Europa unsere Interessen respektieren und inberücksichtigen würden. Hoffnung, dass wir an einem wiedervereinten Deutschland einen guten Freund und Alliierten haben würden, mit dem Russland den Traum von Charles de Gaulle eines vereinten Europa von Lissabon bis Wladiwostok erfüllen würde.

Der neueste Kalte Krieg - Ich setze mein Geld auf Putin

Mike Whitney
13. August 2014

"Die Geschichte zeigt, dass die USA politisch und ökonomisch von Kriegen in Europa profitierte. Der riesige Kapitalabfluss aus Europa nach dem 1. und 2. Weltkrieg verwandelte die USA in eine Supermacht ... Heute, angesichts des ökonomischen Niedergangs, versucht die USA, einen weiteren Krieg in Europa herbeizuführen, um dasselbe Ziel zu erreichen." Sergei Glasjew, russischer Politiker und Ökonom
"Die Entdeckung der weltgrößten bekannten Gasreserven im Persischen Golf, verteilt auf Katar und Iran und neue Funde von weiteren 70 % Gas in der Levante 2007 sind der Schlüssel zum Verständnis der Dynamik der Konflikte, die wir heute erleben. Nach der Vollendung der PARS-Pipeline von Iran über Irak und Syrien in das östliche Mittelmeer würde die EU mehr als geschätzte 45 % seines Gas-konsum für die nächsten 100 - 120 Jahre aus russischen und iranischen Quellen beziehen. Unter konfliktfreien Umständen würde dies zunehmende Integration des europäische, russischen und iranischen Energiesektors garantieren." Christof Lehmann, Interview mit dem 'Route Magazin'

Die verfehlte Operation der USA in Syrien hat zur Intensivierung des Stellvertreterkrieges der USA in der Ukraine geführt. Obama hatte gehofft, durch die Hilfe für die sogenannten moderaten islamischen Kämpfer das Regime von Bashar al Assad zu stürzen und es mit einer US-Marionette zu ersetzen, um den Bau der Iran-Irak-Syrien Pipeline zu verhindern. Der Plan glückte nicht und wird es wohl auch nicht in der absehbaren Zukunft, was bedeutet, dass der Plan einer Pipeline am Ende weitergehen wird.

Warum ist das ein Problem?

Es ist ein Problem, weil - laut Dr. Lehmann - "Die EU zusammen mit dem russischen Gas ... in der Lage wäre, mehr als 50 % seiner Gas-Bedürfnisse aus iranischen und russischen Quellen zu beziehen." Als wichtigste Gaslieferanten für Europa würden Moskau und Teheran sowohl ökonomisch als auch politisch stärker werden, was entschieden den Einfluss der USA und ihrer Alliierten unterminieren würde, den von Katar und Israel besonders. Daher entwickelten die Gegner der Pipeline einen Plan, das Projekt zu sabotieren, indem sie einen Bürgerkrieg in Syrien inszenierten. Nochmals Lehmann:

Mittwoch, 13. August 2014

Örtlich produzieren, um örtlich zu konsumieren


Die französische Organisation 'Élevages sans frontières' (ESF = Viehzucht ohne Grenzen) packt ein Thema an, das mich seit Jahrzehnten nicht loslässt. Schwedische Milchprodukte in Deutschland, deutsche in Schweden. Japanische Autos in Deutschland und deutsche in Japan. Italienische Waschmaschinen hier und schwedische in Italien. Welch ein Irrsinn, aber das wird uns als "markt-gerecht und wirtschaftlich weisgemacht". Kurz bevor Mao starb, muss er in Bezug auf China sich auch an diesem Wahnsinn gestört haben. Er empfahl, statt Rohstoffe und/oder Fertigprodukte über riesige Entfernungen hin und herzukarren, die Mammut-Produktionsstätten zu splitten und über das Land zu verteilen. Und die Regionen sollten autarker werden: alles, was an Ort und Stelle produziert werden kann, soll an Ort und Stelle verbraucht werden. Darin sah er nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen strategischen Nutzen. Diese Idee wir vielerorts in der Welt bereits verwirklicht, vor allem hinsichtlich landwirtschaftlicher Produkte und auch weithin diskutiert wird. In den USA wird dies von den großen Lebensmittelmafiosi schon als Gefahr gesehen, so dass es immer wieder zu Polizeiüberfällen auf derartige Betriebe kommt, bei denen alles kurz und klein gehauen wird. D. h. es ist eine richtige Strategie.


Örtlich produzieren, um örtlich zu konsumieren
Sylvain Gomez
11. August 2014


Aus dem Französischen: Einar Schlereth
"Wir wollen sicher sein, essen zu können und vor allem das zu essen, was wir produzieren und verarbeiten." Dies sagt Marie-Andrée Tall, eine 55-jährige Senegalesin und Präsidentin der Association Afrique Agro Export (AAFEX) und wünscht, den örtlichen, regionalen, afrikanischen Konsum zu fördern.

Dienstag, 12. August 2014

Weine nicht Afrika, weint nicht, Afrikaner. Eure Ebola-Rettung liegt nicht in Amerika


In den USA ist mittlerweile mal wieder eine Hysterie ausgebrochen, weil einige Amerikaner aus Afrika mit Ebola im Gepäck heimkehrten. Und US-Firmen haben inzwischen ein Medikament entwickelt, dass nun getestet wird und ratet mal wo? In Afrika natürlich. Das hat aber doch wenigstens einige Ärzte auf den Plan gerufen, die das als unethisch ansehen und eine Konferenz einberufen haben. Ob das einen Pharma-Giganten beeindrucken wird, wage ich zu bezweifeln.
Im übrigen gibt es hier einen Artikel zu einem 'kontroversiellen' Buch von Leonard Horowitz, der schrieb, dass Ebola und Aids in US-Laboratorien entwickelt wurde. Aber die Russen haben auch diesen Verdacht, siehe hier. Es wundert mich überhaupt nicht, dass dies als Konspirationstheorien abgetan wird. Seltsam ist nur, dass sich diese nach einiger Zeit als völlig richtig erweisen. Aber das hilft jetzt den Afrikanern in keiner Weise. Sie können eigentlich nur dem Rat von der Reunionblackfamily folgen: 
ZIEHT EURE FÜHRER ZUR VERANTWORTUNG!
Die FAZ schreibt, das die Todeszahl auf über 1000 gestiegen ist.


Weine nicht Afrika, weint nicht, Afrikaner. Eure Ebola-Rettung liegt nicht in Amerika
Reunionblackfamily
10. August 2014

Weine nicht, Afrika. Weint nicht, Afrikaner, denn eure Rettung liegt nicht in Washington DC, Europa oder Asien. Erhebt euch und zieht eure Führer zur Verantwortung.

Tut mir leid, aber Israel hat überhaupt kein Existenzrecht

Endlich mal eine wirklich prinzipielle Stellungnahme. Ein BRAVO für Sharmine. Ich höre schon das GEHEULE - siehe unten den Cartoon von Latuff. Aber das ist nur ein Zeichen, dass diese tapfere Frau denen voll auf die Hühneraugen getreten ist.

Dienstag, 12. August 2014


Sharmine Narwani شارمين نرواني
Der Ausdruck « Existenzrecht » ist für mich in den Neunziger Jahren präsent geworden, als der Begriff einer „Zwei-Staaten-Lösung“ in dem kollektiven Wortschatz aufgetaucht ist. Bei jeder Debatte an der Uni griff jeder Zionist auf diese drei Zauberwörter zurück, wenn er mit seinen Argumenten am Ende war. Damit setzte er dem Gespräch ein Ende, indem er empört aufrief: „Sie wollen doch nicht behaupten, dass Sie Israel sein Existenzrecht absprechen?“
Klar, Israels Existenzrecht durfte man nicht bestreiten, das war soviel, wie das Grundrecht der Juden auf ... Rechte abzuleugnen, und um das Maß voll zu machen wurde einer/m das Schuldgefühl über den Holocaust ins Gesicht geschmissen.

Nur, dass ich sicherlich überhaupt keine Schuld am Holocaust trage - und die PalästinenserInnen auch nicht. Das systematische Programm ethnischer Säuberung, dass in Europa gegen dessen jüdische Bevölkerung vorgenommen wurde, ist auf solch zynische und opportunistische Weise ausgenutzt worden, um die ethnische Säuberung gegen die arabisch-palästinensische Nation zu rechtfertigen, dass ein solches Argument mich völlig kalt lässt. Ich hab mich sogar dabei ertappt, - ach, shocking - die Augen zu verdrehen, als ich in demselben Satz die beiden Vokabeln- Israel und Holocaust - nennen hörte.

Was mich stört in jener Ära der „Nach-Zwei-Staaten-Lösung“, ist die Unverschämtheit von Israels Dasein an sich.

Montag, 11. August 2014

DIE LAGE IM DONBASS IST SEHR KRITISCH



Einar Schlereth
11. August 2014


Darauf hat heute sowohl Elsässers Blog als auch die Junge Welt hingewiesen. Außerdem findet ihr hier rechts auf der Feed-Liste eine gute Analyse auf der Donbassfront. Doch die deutsche Seite von The Saker hat noch nicht den neuesten Artikel von ihm übersetzt. Deswegen werde ich noch rasch ein paar wichtige Punkte daraus hier zusammenfassen.

Er hat ihn überschrieben: 'Nicht das Schlimmste, nicht das Beste, aber die Zeit läuft für Novorussia davon'. The Saker schreibt, dass der Widerstand zwar große Erfolge hatte, die in zwei Kesseln im Süden eingeschlossenen Kiew-Truppen zu vernichten, resp. zur Flucht nach Russland zu zwingen. Damit wurde auch die 165 km lange Grenze zu Russland wieder geöffnet. Aber es ist ihm nicht gelungen, die Einkesselung um Lugansk und Donetsk zu sprengen.

Andererseits ist es den Nazitruppen trotz ihrer Überlegenheit bisher nicht gelungen, in Lugansk oder Donetsk einzudringen und auch nicht, die Straße zwischen beiden Städten zu unterbrechen. Aus Wut darüber bombardieren sie jetzt ohne Pause zivile Ziele in beiden Städten. Interessant ist, dass sie genau wie die Alliierten im 2. Weltkrieg die Arbeiterviertel bombardieren und die Viertel der Wohlhabenden nicht anrühren.

ÜBER 10000 TOTE IM DONBASS



Stefan Lindgren
11. August 2014


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Region Donbass
Bei der "anti-terroristischen Operation" (ATO) im Donbass sind über 10000 Menschen getötet worden. Das veröffentlichte eine Gruppe von ukrainischen Parlamentariern, die sich 'Für Frieden und Stabilität' nennt und ihre Angaben auf Berichte von NGOs in den östlichen Teilen des Landes stützt.

"Wir schätzen, dass nahezu 2500 allein in den ersten beiden Wochen im Juli umgekommen sind. Die Anzahl der Verwundeten in dem Zeitraum betrug 5000 Personen", sagte Sergej Gorochow laut ITAR-TASS.

Sonntag, 10. August 2014

Wall Streets nie dagewesener Landraub

Dies ist ein wahrer Krimi, der sich im Stillen und im Windschatten der 'großen Politik', das will sagen der weltweiten Kriege und Schlächtereien abspielt, und im Mainstream eher am Rande notiert wird. Obwohl man weiß - was auch zahlreiche Experten und UN-Berichte bestätigen - dass industrielle Landwirtschaft äußerst energie-und kapital-intensiv ist, die Böden aussaugt, die Qualität der Feldfrüchte mindert, die Produktivität senkt, die Arbeitslosigkeit erhöht, die Armut vergrößert - von den kriminellen GMO-Giften ganz zu schweigen - wird eisenhart an dieser Wahnsinnspolitik festgehalten. Und dass von den Regierungen keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, ist der eindeutige Beweis für die rassistische Einstellung der 'demokratischen' Führer im Westen. Ist der Beweis, dass das Geschwätz von Nahrungs-Sicherheit und Reduzierung der Armut nur Augenwischerei ist, dass diese Politik umgekehrt die Armut und die Todesraten erhöhen soll. 
DAS IST DER ZWECK DER ÜBUNG.

Häufige Methode des Landgrabbings in der 3. Welt

Wall Streets nie dagewesener Landraub

Colin Todhunter

5. August 2014


Ein neuer Bericht der Organisation GRAIN [das Wort bedeutet Getreide und es ist gleichzeitig eine NGO] enthüllte, dass Kleinbauern den größten Teil der Nahrung für die Welt produzieren und effizienter sind als Großfarmen [1]. Würden sie durch einen geeigneten politischen Rahmen gefördert, könnten die Kleinbetriebe mühelos die globale Bevölkerung ernähren. Doch die kleinen Bauern sind gegenwärtig auf weniger als einem Viertel des globalen Ackerlandes zusammengepfercht. Die Welt verliert immer mehr Höfe und Bauern durch die Konzentration des Landes in den Händen der Reichen und Mächtigen. Der Bericht schloss, dass, sollte nichts getan werden, um den Trend umzukehren, die Welt sich nicht mehr ernähren kann.

Samstag, 9. August 2014

Die Beweise sind eindeutig: Kiew hat die MH-17 abgeschossen


Einar Schlereth
9. August 2014

Eric Züsse hat in einer ausführlichen Analyse dieses Ergebnis vorgelegt. Zu demselben Ergebnis sind auch Analytiker des US-Geheimdienstes gekommen, obwohl die Lügenbande im Weißen Haus bisher nicht ihre Fakten von seinen Satelliten auf den Tisch gelegt hat. Warum wohl? Weil sie sich damit selbst anklagen müssten. Das wollen sie nicht und auch nicht zugeben, dass der Präsident und seine Kumpane  gelogen haben oder meinetwegen 'sich geirrt' haben. Washington hat also keinerlei Beweise für seine These, dass das Flugzeug mit einer Rakete von Russland oder vom Widerstand im Donbass getroffen wurde.

Ein- und Ausschusslöcher


Trotz des fehlenden Puzzles gibt es, wie Züsse sagt, positive Beweise nicht nur dafür, dass Kiew das Flugzeug abgeschossen hat, sondern auch dafür, wie sie es getan haben. Er stützt sich erstens auf den Bericht des pensionierten Lufthansa-Piloten Peter Haisenko, dem er voll und ganz zustimmt.

Der nächste Beweis kommt von dem ersten Beobachter, der auf  der Abschussstelle eintraf. Dieser hat ebenfalls Teile des Flugzeugrumpfes untersucht und kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Einschusslöcher am Cockpit durch "sehr starkes Feuer von Maschinengewehren" verursacht wurden. Das könnt ihr euch selbst hier ansehen.

Freitag, 8. August 2014

Russland verbietet Nahrungsmittel-Importe aus dem Westen plus Gallup-Umfragen


Wirklich erstaunlich - ich habe den Tag verbracht, Reaktionen alternativer Medien zu den russischen Sanktionen zu suchen - und nichts gefunden. The Saker war faktisch der allererste. Jetzt greife ich zu Al Dschasira, weil da ein paar Zitate aus dem WEST-Mainstream-Medienwald angegeben sind, die an Blödheit nicht zu überbieten sind. Ein stellvertretender US-Minister für Terrorismus und Geheimdienste gab von sich: "Die Russen haben praktisch Sanktionen gegen ihre eigene Bevölkerung erlassen und Lebensmittel eingeschränkt. So etwas würden die USA NIEEEEMAAAALS tun." Oh ja, wir wissen Bescheid. Die lassen ohne Sanktionen ein Drittel der Bevölkerung hungern und endlos Schlange vor Suppenküchen stehen.
Nach diesem Artikel gebe ich noch eine kurze Zusammenfassung von Eric Züsses 'Obamas Krieg gegen Russland geht nach hinten los' über die Ergebnisse einer ganz neuen Gallup-Untersuchung mit phantastischen Zahlen.


Neues US-Patent für demokratische Wahlen, weil die Völker überall verkehrt wählen - auf der Krim, im Donbass, in Venezuela, in Palästina, in Syrien und sogar in der EU.

Russland verbietet Nahrungsmittel-Importe aus dem Westen
[auf der Originalseite ist hier ein kurzes Video zu sehen]


Der russische Premier Dmitri Medwedew sagte am Donnerstag, dass das Embargo "die Importe von Rind- und Schweinefleisch, Früchten und Gemüsen, Hühnern, Fisch, Käse, Milch und Milchprodukten aus der EU, den USA, Australien, Kanada und Norwegen" betreffen wird.

Das Verbot nimmt Kindernahrung aus und wird ein Jahr lang dauern, es sei denn "unsere Partner zeigen ein konstruktives Herangehen" hinsichtlich der Sanktionen gegen Russland, sagte er. "Ich hoffe, dass der ökonomische Pragmatismus unserer Partner über die lausigen politischen Motive gewinnen wird," fügte er hinzu.

Donnerstag, 7. August 2014

RUSSLAND SCHLÄGT AN DER SANKTIONEN-FRONT HEFTIG ZURÜCK - update

Hier rasch eine extra Meldung, die ich gerade bei Vineyard - The Saker - fand, die allerdings noch nicht auf seiner deutschen Seite zu finden ist. Lest das, wer kann und sehr gespannt ist. Der Titel ist sehr schön:

You wanna be Uncle Sam's bitch? Pay the price! 

Ihr wollt die Hure von Onkel Sam sein? Dann bezahlt den Preis.

Heute liegt der deutsche Text von The Saker auf seinem Blog:

HIER!
 
Jetzt werden die eifrigen Kriegshetzer und Einpeitscher und Russland-Hasser rote Ohren bekommen. Jetzt können sie anfangen zu rechnen, ob sich ihre Schweinereien gelohnt haben.
Leider kann ich das heute nicht mehr übersetzen. Hatte einen anstrengenden Tag und bin reichlich geschafft. Bis morgen.

ITALIENISCHE INTELLEKTUELLE FORDERN NÜRNBERGER TRIBUNAL FÜR ISRAEL


Endlich kommt zumindest in Italien Bewegung in die Intellektuellen. Diese Gruppe tut, was seit Jahren tausende Intellektuelle in ganz Europa sich selbst, der Welt und dem unschuldigen palästinensischen Volk schuldig gewesen wären: sie fordert, die Verbrecher in Tel Aviv, die von heute und gestern, und den Staat insgesamt, vor einem internationalen Tribunal anzuklagen und entsprechend zu verurteilen. Es ist hiermit ein Anfang gemacht, der vielleicht den Stein ins Rollen bringt. 60 Jahre Vertreibung, Unterdrückung, Mord, Totschlag, ethnische Säuberung hätte es niemals gegeben, wenn die Mitmenschen der Palästinenser ihr Rechtsempfinden vor der imperialen Gehirnwäsche bewahrt hätten.

WIR KLAGEN AN

Wir, die Unterzeichneten dieses Appells, erschüttert durch die laufenden Ereignisse im "Gaza-Streifen",

klagen die gegenwärtigen in Israel Herrschenden an, dass sie in der Konfrontation mit dem palästinensischen Volk eine Politik führen im Zeichen des kolonialen Expansionismus, der ethnischen Reinigung, der Massaker;

klagen die vorigen in Israel Herrschenden an, ein Volk des Bodens, der Güter und der Erinnerung beraubt zu haben, das seit Jahrtausenden in Palästina lebt;

wir klagen die israelische Armee an und alle hohen Offiziere der bewaffneten Kräfte des Staates, zu infamsten Methoden des Kolonialismus gegriffen zu haben (die nicht von ungefähr vom Dritten Reich geerbt wurden) und verbotene Waffen einzusetzen, die durch internationale Abkommen verboten sind, und sich aufzuführen wie eine koloniale Besatzungsmacht, die Palästinenser wie Untermenschen behandelt, sie vertreibt und aus geringstem Anlass zu eliminiert;

Mittwoch, 6. August 2014

"Lieber Honig voneinander kaufen, als aufeinander zu schießen."


Ein Leser schrieb, dass ihn der gestrige Artikel über Weißrussland getroffen und berührt habe. Und er schickte eine kleine Geschichte, die er gerne veröffentlicht sähe. Das tue ich mit Freude und ich danke dir, denn es sind gerade die kleinen Stories, die oft tiefe Eindrücke hinterlassen.


"Lieber Honig voneinander kaufen, als aufeinander zu schießen."

Vor 12 Jahren beschlossen wir Studienfreunde, einen Kommilitonen nachhause in den Osten von Weißrussland zu begleiten. In ein Dorf ca. 5 km von der russischen Grenze 60 km südlich von Orscha. Es war September. Durch die Obstbäume in den Gärten erinnert, fragte ich, ob es einen Imker im Dorf gäbe. Ja klar! Den können wir besuchen, na klar!
Nun schickte unser Freund ein eingescanntes Foto von den authentischen, selbst gebastelten Bienenstöcken.

Ein Telefonat und los ging es. Wir trafen einen damals sicher schon 80-jährigen Mann mit schlohweißen Haaren. Im Garten unter den Obstbäumen standen etwa zwanzig Bienenstöcke, um die herum es summte und brummte. Nach einer freundlichen Begrüßung und einem übersetzten Gespräch über Baumschnitt, ließ ich ihn fragen (slavische Sprachen kriege ich bis jetzt nicht hin), ob ich Honig kaufen könnte. Ich würde gerne welchen mit nach Deutschland nehmen.

Er hatte den Honig in einer großen Zinkwanne unter seinem Bett und füllte mir 2 oder 3 große Gläser voll. Zum Abschied meinte der Imker: "Unsere Väter haben gelernt, aufeinander zu schießen - es ist aber besser, voneinander Honig zu kaufen." Mir treibt es heute noch die Tränen in die Augen ob dieser Aussage.

Zum Abschluss unserer Reise haben wir die Nationale Gedenkstätte Chatyn besucht (nicht zu verwechseln mit Katyn). Den offiziellen Zahlen nach hat die deutsche Besatzung etwa ein Viertel der Bevölkerung das Leben gekostet. Die drei Birken und die brennende Flamme als Symbol in dem schwarzen Steinquadrat sollen dies verdeutlichen.

Allerdings weiß - insbesondere die ältere Bevölkerung - dass diese Zahlen wohl deutlich geschönt sind und eher ein Drittel der Bewohner umgekommen ist.


Ukrainische Soldaten: „Wir haben von Russland nicht so ein brüderliches Verhalten erwartet“


Auch diesen kurzen Artikel übernehme ich mit Dank an Freund S. von der mir neuen Seite 'donbassfront', deren Feed ich ebenfalls hier rechts reingelegt habe. Ich denke, dass die Erfahrung dieser vielen Ukrainer, die sich den Russen ergaben, für sehr viele Menschen Bedeutung gewinnen kann. Erstens für jene, die noch zögern, diesen Verbrechern in Kiew den Rücken zu kehren und Angst vor 'den bösen Russen' haben, aber auch für viele Leute hier im Westen, damit sie mal sehen, wie eine Armee, die Verantwortung und Menschlichkeit zeigt, mit Kriegsgefangenen umgeht. Die russische Armee beweist hiermit ihre hohe Moral, eine Moral, wie ich sie bisher nur in Volksbefreiungsarmeen wie etwa der chinesischen unter Mao Tse-tung gesehen habe. Genau so wurden Kriegsgefangene der Kuomintang Tschiang Kai-cheks oder später die vietnamesischen oder indischen Eindringlinge behandelt. Kommunisten haben immer bewiesen, dass sie eine höhere Moral besitzen, zumal wenn diese von der Führung eisern durchgesetzt wird. Viele werden kommen, 'Ja, aber die Russen
haben ...'. Richtig, unter Stalin wurde im Weltkrieg über vieles hinweggesehen, was auch Tito im Gespräch mit ihm sagte, worauf Stalin antwortete: "Im Krieg passieren solche Sachen." Das ist falsch, sie passieren, wenn man es zulässt. ' In dem Buch 'Aufbewahren für alle Zeit' von Lew Kopelew wurden derlei Übergriffe der Armee auf ihrem Vormarsch nach Berlin auch geschildert, aber es waren Ausnahmen und wurden von Kopelew, der hoher Offizier war, bestraft. Eine revolutionäre Armee darf auf keinen Fall genauso handeln, wie die Armeen der Kapitalisten und Imperialisten und Faschisten und ihre Söldnerhorden. Das jetzige Verhalten der russischen Armee zeigt, dass sie eine Armee zur Vaterlandsverteidigung ist, eine defensive Armee. Solche Armeen haben nicht nur eine hohe Moral, sondern auch eine hohe Kampfkraft. Das sollten sich US/NATO Truppen hinter die Ohren schreiben.

Geflohene ukrainische Soldaten

Der Kommandeur der ukrainischen Einheit, die in der Nacht zum 4. August die Grenze zu Russland überquert hat, erzählte den Journalisten, dass seine Männer während der letzten zwei Wochen praktisch „ohne Munition und Treibstoff kämpfen mussten“. Nach seinen Worten wurde die Entscheidung zur Aufgabe getroffen damit die Soldaten nicht sterben mussten.

Ein Arzt aus Tokio, der in den Westen Japans umgezogen ist, drängt seine Kollegen, sich um Strahlenschutz zu kümmern: Eine Botschaft von Dr. Mita an seine Kollegen in Kodaira in der Präfektur Tokio

Ich  habe bereits viele Artikel zu Japans AKW-Katastrophe vor drei Jahren aufgelegt, aber diesen will ich mit Dank an Mowitz und Luftpost auch noch extra hervorheben, obwohl er hier rechts auf der Feed-Liste liegt. Zwar sollten wir allmählich daran gewöhnt sein, doch bin ich immer wieder perplex über die Kaltschnäuzigkeit und die Gleichgültigkeit, mit denen internationale Behörden und Einrichtungen die Gefahren der Radioaktivität ignorieren und ihrer Informations-Pflicht nicht genügen, sondern im Gegenteil mit Beschwichtigung die Bevölkerung ruhig halten, Wahrheitssucher bedrohen und offenbare Lügen verbreiten. Und die schlichte Wahrheit ist, dass die Atomenergie von A - Z unkontrollierbar ist und ihre Anwendung ein Verbrechen an der Menschheit ist. Und alle, die das nicht einsehen, sind blind durch bestimmte Interessen und damit Mitschuldige an diesem Verbrechen. Daher ist es wichtig, auch bei uns diesen mutigen Aufruf zu verbreiten, denn die Atom-Mafia setzt wieder mit ihren alten Versprechungen von Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und billigste Energie neue Kampagnen in Gang.

Ein Arzt aus Tokio, der in den Westen Japans umgezogen ist, drängt seine Kollegen, sich um Strahlenschutz zu kümmern: Eine Botschaft von Dr. Mita an seine Kollegen in Kodaira in der Präfektur Tokio 

Mittwoch, 6. August 2014

Japan, Wikimedia, Creative Commons
Zum Hiroshima-Tag: Der japanische Arzt Dr. Shigeru Mita warnt vor zunehmenden Strahlenschäden in Tokio und rät zur Räumung der japanischen Hauptstadt.

World Network for Saving Children from Radiation / WNSCR, 16.07.14

Dr. Shigeru Mita, der kürzlich in die Stadt Okayama (östlich von Hiroshima) in der Präfektur Okayama umgezogen ist, um dort eine neue Klinik zu eröffnen, hat in einem Rundbrief, der von der Vereinigung der Ärzte in Kodaira, einer Stadt in der Präfektur Tokio, verbreitet wird, einen kurzen Aufsatz veröffentlicht.

Dieser Aufsatz war zwar nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt, wurde aber über eine wöchentlich erscheinende E-Mail-Zeitung des Journalisten Kota Kinoshita weit verbreitet. Kinoshita drängt seit dem 03.11.2011 darauf, dass die Bewohner verstrahlter Gebiete – auch in Tokio – diese verlassen.