Dienstag, 29. Januar 2013

Wladimir Schirinowski schlägt Zollunion mit Nordkorea vor


Stefan Lindgren
Ryska Posten
29. Januar 2013

aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Der Liberaldemokrat Wladimir Schirinowski hat lange dafür plädiert, dass Russland die Zusammenarbeit mit der Demokratischen Volksrepublik Korea entwickeln soll, mit der Russland einen kurzen gemeinsamen Grenzabschnitt an der Küste des Pazifik hat.

Schirinowski schlug in dieser Woche auf einem Treffen mit Nordkoreas Botschafter Kim Yong Jae vor, dass Nordkorea sich der Zollunion Russland- Weißrussland – Kasachstan anschließen sollte und auch Russisch zur zweiten offiziellen Sprache machen sollte, um die Zusammenarbeit zu fördern.

Schon früher war Schirinowski mit anderen Vorschlägen in derselben Richtung aufgetreten – etwa die Grenze zwischen Russland und Nordkorea zu öffnen, Nord- und Südkoreas Eisenbahnen an die Transsibirische Eisenbahn anzuschließen, was es möglich machen würde, Waren vom „Stillen Ozean durch ganz Korea und Russland bis zu den Häfen der EU“ zu transportieren.

Er ist auch der Meinung, dass Russland mehr Gastarbeiter aus Nordkorea mit großzügigeren Regeln als den heute für die Chinesen geltenden aufzunehmen. Schon heute gibt es mehrere tausend Nordkoreaner, die in Russland arbeiten.




Independent News 20.01.13

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