Dienstag, 15. Juli 2014

Die geheime Geschichte, wie Sklaverei beim Aufbau von Amerikas Elite-Universitäten half

Es ist alles so unglaublich: Könnt ihr euch vorstellen, dass Universitätsrektoren, die gleichzeitig Missionare der Indianer waren, Bettelbriefe nach Europa schickten, um 'arme Indianerkinder zu guten Christen zu machen', aber gleichzeitig Sklavenhalter waren?  Wilder schreibt: "Der amerikanische Campus ist ein schweigendes Monument der Sklaverei." Ebenso wie ein Großteil der Wirtschaft und des Reichtums der USA.
Das Interview dauert eine Stunde, was ich nicht übersetzen kann. Ihr werdet die 'Blüten' gewiss selber finden.

Die geheime Geschichte, wie Sklaverei beim Aufbau von Amerikas Elite-Universitäten half

Amy Goodman
1. Dezember 2013

Prof. Craig Steven Wilder

Amy Goodman interviewt eine Stunde lang Prof. Craig Steven Wilder über sein neues Buch, an dem er 10 Jahre gearbeitet hat, wo er untersucht, wie viele große US-Unis - Harvard, Yale, Princeton, Brown, Dartmouth, Rutgers, Williams und die Universität von North Carolina u. a.  - in Schweiß und manchmal Blut der Afrikaner getränkt sind, die als Sklaven in die USA gebracht wurden.

In diesem Buch 'Ebony & Ivy: Race, Slavery, and the Troubled History of America's Universities' (Ebenholz & Efeu: Rasse, Sklaverei und die unruhige Geschichte von Amerikas Universitäten) hat der Professor für Geschichte am Massachusetts Institute of Technology (MIT) Craig Steven Wilder enthüllt, wie die Sklaven-Wirtschaft und höhere Erziehung gemeinsam entstanden. "Wenn man an die koloniale Welt denkt bis zur amerikanischen Revolution, dann gibt es im Süden nur die eine Uni William & Mary ... Alle anderen Unis lagen im Nordn und tatsächlich an Schlüsselpunkten der Handels-Ökonomie, wo die Sklavenhändler zu Macht kamen und sich zu finanziellen und intellektuellen Unterstützern der neuen Kultur der Kolonien  entwickelten," sagt Wilder.



Hier folgt das Transkript des Interviews.

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