Donnerstag, 26. Dezember 2013

FUKUSHIMA: Radioaktive Wolke wird 10 mal größer als die gesamte Strahlung aller Atombombentests sein


The Washington's Blog
25. Dezember 2013


Es gab keine radioaktive Cäsium-Hintergrundstrahlung vor den oberirdischen Atomtests und den AKW-Unfällen.
Wikipedia liefert einige Details über die Verbreitung von Cäsium-137 dank der menschlichen Aktivitäten:
Kleine Mengen von Cäsium-134 und Cäsium-137 wurden in die Umwelt während fast aller Atomwaffentests und einiger AKW-Unfälle entlassen, vor allem durch die Tschernobyl-Katastrophe.
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Cäsium-137 ist in sofern einmalig, als es völlig anthropogen ist. Anders als die meisten anderen Radioisotopen wird Cäsium-137 nicht von seinen nicht-radioaktiven Isotopen produziert, sondern von Uran. Es kam vor dem Beginn der Atomwaffentests in der Natur nicht vor. Wenn man die charakteristische Gammastrahlung, die von diesem Isotop abgegeben wird, beobachtet, ist es möglich zu bestimmen, ob der Inhalt irgendeines Behälters vor den Atombombenexplosionen entstanden ist. Diese Prozedur wird von Forschern benutzt um die Echtheit gewisser seltener Weine festzustellen, vor allem die angeblichen 'Jefferson Flaschen'.

Wie EPA (US-Umweltschutzbehörde) anmerkt:

Cäsium-133 ist das einzige natürlich vorkommende Isotop und ist nicht radioaktiv; alle anderen Isotope, einschließlich Cäsium-137, sind durch den Menschen entstanden.
Was die Leute „Hintergrund“ Strahlung nennen, ist eigentlich die Menge Strahlung in der Umwelt, die innerhalb der vergangenen hundert Jahre durch Atomtests und Atom-Unfälle entstand (und natürlich vorkommende Suvstanzen wie Radon).

Zwischen 1945 und 1998 gab es 2053 Atomtests:


Oberirdische Atomtests – die zahlreiche Krebsfälle verursachten – wurden von den Amerikanern, Franzosen und anderen Regierungen jahrzehntelang verheimlicht. Siehe hier, hier, hier, hier, hier und hier.


Aber die Menge an Strahlung, die von Fukushima hinausgeschleudert wird, stellt die Menge von Atomtests in den Schatten.

Der Atom-Ingenieur und frühere Angestellte in der Atom-Industrie Arnie Gunderson schrieb, dass: „Die Welle von radioaktivem Cäsium von Fukushima, die dieWestküste von Nordamerika treffen wird, wird zehnmal größer sein als die aller Atomtests (Radiosendung bei 55:00 starten).

Diese Grafik von Woods Hole in Massachusetts – eine derSpitzeninstitutionen für Ozean-Wissenschaften – zeigt, wieviel Zäsium in das Meer vor Japan von Fukushima entwich, verglichen mitAtomtests und Tschernobyl.

(Und die Fukushima-Strahlung ist an der Westküste um Jahre früher eingetroffen als vorhergesagt.)

Die kanadische Regierung hat im Oktober bestätigt, dass die Fukushima-Strahlung höher sein wird „als die maximale Menge“ von Atomtests.

Die gemeinsame Linie der japanischen, kanadischen und amerikanischen Regierungen ist, dass dies sichere Niveaus von Strahlung sind. Angesichts der Tatsache, dass diese Länder versucht haben, investigativen Journalismus zu verbieten und das Ausmaß derFukushima-katastrophe zu vertuschen, versuchen die Leute nun, es selbst herauszufinden.


Gundersen z. B. schreibt, dass die US-Regierung mit Hubschraubern und Spezial-Strahlungs-Testgeräten 90 Tage lang über Fukushima nach der Kernschmelze. Die Regierung sagte, sie würde nur eine Routine „Hintergrund -Strahlung“-Messung machen, aber in Wirklichkeit wurde die Menge von „heißen Partikeln“ im Seattle-Gebiet gemessen (starte bei 27:00).


Heiße Partikel werden eingeatmet werden sehr gefährliche „innereEmittenten“. Die Regierung hat danach die Ergebnisse vertuscht mit „nationaler Sicherheit“ als Begründung.


Das Gesundheitsministerium in Washington gab damals bekannt:

„Ein Helikopter fliegt über einigen städtischen Gebieten der King und Pierce Landkreise [Seattle liegt im King Landkreis], um radiologische Messungen vom 11. - 28. Juli 2011 durchzuführen. Das Remote Sensing Laboratory Aerial Measurement System wird Ausgangswerte von radioaktivem Material messen.
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Einige der Daten werden vielleicht aus nationalen Sicherheitszwecken zurückgehalten.“

Auch das Ministerium für Heimatsicherung und die Verwaltung für Nationale Atomsicherheit schickten 2012 niedrig fliegende Helikopter über dem San Francisco Bay Gebiet, um die Radioaktivität zu messen. Aber sie gaben die Ergebnisse nicht bekannt.

Die Bewohner von Seattle atmeten in der Tat jeden Tag im April 2011 … volle 50 % dessen ein, was die Bewohner Tokyos zur gleichen Zeit einatmeten.

Hier steht ein Vimeo-Video, das ich nicht runterladen kann. Es zeigt ein Interview mit Arnie Gundersen vom Juni 2011. Ihr könnte es auf Washington's Blog mit dem Original-Artikel ganz unten anschauen.


Schließlich sind die Reaktoren in Fukushimabuchstäblich explodiert … und schleuderten die Verschalung derReaktoren und Brennstoffpartikel in die Luft. Schaut dies hier an.

Gundersen sagt, dass Geiger-Zähler keine heißen Partikel messen. Wenn die Regierung oder Atomwissenschaftler nicht messen und ihre Daten bekannt machen, sitzen wir im Dunkeln in Bezug darauf, was wirklich vor sich geht.


Quelle - källa - source

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