Montag, 11. November 2019

Führer und Organisationen der Welt verurteilen den Coup gegen Evo Morales in Bolivien



teleSUR
10. November 2019
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Evo Morales und Alvaro Linera

Weltführer und Organisationen drückten ihre Solidarität mit dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales aus unter dem hashtag #ElMundoconEvo (Die Welt mit Evo) und verurteilten schärftstens den rechten Staatsstreich, der Evo zwang zurückzutreten.

«Ich habe gerade gehört, dass es in Bolivien einen Coup gab und dass Genosse Evo zum Rücktritt gezwungen wurde. Es ist unglücklich, dass Lateinamerika eine ökonomische Elite hat, die nicht weiß, wie man mit einer Demokratie und der sozialen Einfügung der Armen lebt,» sagte der ehemalige brasilianische Präsident und Führer der Arbeiterpartei (PTI) Luiz Inacio Lula da Silva.

Die Botschaft des historischen brasilianischen Führers wurde von Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro aufgegriffen, der «kategorisch den fabrizierten Staatsstreich gegen Bruder Präsident Evo verurteilte,» und h inzufügte, dass «die sozialen und politischen Bewegungen der Welt die Mobilisierung der Welt erklärén, um die die Bewahrung des Lebens der indigenen Volkes Boliviens, die Opfer des Rassismus.»

Die Regierung Kubas hat auch schnell den Coup gegen Evo verworfen und drängten «die Welt, für das Leben und die Freiheit von Evo zu demonstrieren». Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador pries die Entscheidung von Morales, das Leben des Volkes über sein Mandat zu stellen.

Das geschah, nachdem Morales zum Rücktritt gezwungen wurde von hohen Armee- und Polizei-Offizieren nach wochenlanger rechter Unruhe und Gewalt gegen seinen Wahlsieg am 20. Oktober. Die Regierung nannte es einen Coup der oppositionellen Kräfte des Landes.

«Ich entschloss mich zurückzutreten, damit Carlos Mesa und luis Camacho aufhören, tausende von Brüdern zu schikanieren und zu verletzen ... Ich bin verpflichtet, Frieden zu suchen und es tut sehr weh, dass uns Bolivianer gegenüberstehen, «sagte der Präsident von Bolivien in einer Presseerklärung.

Argentiniens gewählter Präsident Alberto Fernandez sagte in einem Tweet, «dass der institutionelle Zusammenbruch Boliviens unakzeptabel ist. Das bolivianische Volk muss so schnell wie möglich in freien und deutlichen Wahlen seine nächste Regierung wählen.

Der Vizepräsident Alvaro Garcia Linera sagte ebenfalls, dass er seinen Posten aufgebe. Die beiden Führer sagten, dass sie ihren Rücktritt der Nationalversammlung überreichen würden.

Danach trat auch der Senatspräsident zurück, wodurch die konstitutioonelle Nachfolgeliste gebrochen wurde. Während das Land in noch größeres Chaos verfällt, fährt die internationale Solidarität fort, für Morales und seine Regierung einzutreten.

«Zu sehen wie Evo, der so eine mächtige Bewegung geschaffen hat und so viel sozialen Fortschritt brachte, vom Militär aus dem Amt gedrängt wurde, ist widerwärtig. Ich verurteile diesen Coup gegen das bolivianische Volk und stehe auf seiner Seite für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Unabhängigkeit,» sagte der englische Labour Führer Jeremy Corbyn am Sonntag.

Soziale Bewegungen und Organisationen gaben auch ihre Unterstützungs-Botschaften bekannt und ihre Verurteilung des Staatsstreiches.

Brasiliens Bewegung landloser Bauern verlangte energisch «keine weitere Diktatur» und forderte das Volk auf, über Boliviens Zukunft zu stimmen. Argentiniens Menschenrech Bewegung der ‘Großmütter auf der Plaza de Mayo’ stellten sich hinter Morales und seinen Vizepräsident.

«Wir sind solidarisch mit dem Volk Boliviens in diesen Stunden des Leidens und verlangen die Kontinuität eines transparenten und unbehinderten Wahlprozess,» sagte die progressive Gruppe von Puebla und außerdem «verlangte sie, dass die Internationalen Menschenrechtsgruppen die Aufklärung über die begangenen Gewalttaten fordere sowie die Verurteilung von begangenen Gewaltakten und die Bestrafung der Verantwortlichen und die Wiederherstel-lung der Ordnung, des Friedens, des sozialen Lebens und der Demokratie in Bolivien.»

Quelle - källa - source

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