Mittwoch, 20. November 2019

USA muss schon wieder Drohungen schleudern - gegen Ägypten diesmal

Einar Schlereth
20. November 2019

Die SU-34 im Einsatz

Die Amerikaner - sie werden schon wieder bedroht. Diesmal von den Ägyptern! Halt, Moment mal. Nee, die Ägypter haben niemand bedroht, die Amerikaner nicht und auch sonst niemand. Die wollen nur ein paar Flieger von den Russen kaufen und nicht von den Amerikanern. Von den Russen bekommen sie nämlich drei für das Geld, was ein einziger US-Flieger kostet. Und obendrein ist der SU- 34 Fighter wesentlich besser. Na und? Das ist doch ein korrekter deal, meint ihr nicht?

Das findet Sarah Abed von Globalresearch auch, wie sie in ihrem Artikcl vom 18. November 2019 schreibt. Außerdem sagt sie, dass die Amerikaner den Ägyptern drohen, falls sie die russischen Flieger kauften, sie mit jeder Menge Sanktionen rechnen müssten. Und die Pfeife Mike Pompeo hat noch einen draufgesetzt und zwar, dass die Ägypter damit rechnen müssten, dass sie die jährlichen 1,3 MRD.$ für ihr Militär verlieren würden. Harte Bandagen.

Nun ja, in gewisser Weise werden die Yankees schon bedroht, potenziell nämlich. Im Fall, dass sie demnächst vielleicht mal Bomben auf die Ägypter werfen wollten, könnten ihre Flieger abgeschossen werden. Ganz sicher nämlich.

Aber, wie Sarah Abed weiter berichtet, haben Putin und Sisi , der Militärdiktator Ägyptens, schon vor zwei Jahren  darüber gesprochen, das Russland eine Basis für Luftwaffe in Ägypten haben möchte.

Damit sieht die Sache schon ganz anders aus. Eine Basis kostet Geld, sehr viel Geld sogar. Somit könnte sich das Geschäft für Sisi dennoch lohnen in Bezug auf den Verlust der Militärhilfe. Außerdem erhält Ägypten damit doppelte Sicherheit - durch die SU-34 und die Anwesenheit der Russen. Die Amerikaner würden in ihrer "Bewegungsfreiheit" im Nahen Osten erheblich eingeschränkt werden, was ihnen natürlich gar nicht Recht ist.

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