Freitag, 17. Februar 2012

Die Freuden des Winters und das Leid mit der Politik

Gestern Nacht hatten wir -15° C und heute am Tage +4°. Und wieder hatte ich im Altan eine Berieselungsanlage. Würden die Blumen an der Wand stehen, wäre es ja in Ordnung, nur leider stehen die am Fenster. Durch die dicke Schneedecke kann bei starkem Tauwetter das Wasser nicht abfliessen, sondern wird unter das Schutzblech an die Wand und in die Bude gedrückt. Also blieb nichts anderes, als die Leiter aus dem Schnee zu graben, einen Gang zum Altan zu schaufeln, hinauf und weiter schaufeln - wo ja auch der ganze Schnee vom Dach runtergekommen war. Beim Schwitzen kamen richtig sommerliche Gefühle auf.
Dagegen lief es mir wieder eiskalt den Rücken runter, als ich die neuesten Emails und Nachrichten durchlas. Es ist so Vieles, was dringend weitergegeben werden müsste, dass es schwer fällt, EINE Sache herauszupicken.
Also lasse ich das Herauspicken - zumal mir zwei Kommentatoren zum gestrigen Artikel eins auf die Nase gegeben haben - zu Recht. Ich hätte ihn mir wirklich schenken können. Das kommt immer dann vor, wenn man etwas nur anliest, sich zu viel davon verspricht und mittendrin nicht aufhören will.
Nun denn, ich gebe einen Überblick, was in etwa einer Kette von Ereignissen gleichen wird, weil sie ineinandergreifen.

Das ist einmal der Fall SOKOTRA. Schon mal gehört? Nein, kein Wunder. Ist ja auch alles supergeheim. Ich las einmal am 7. Januar 2010 im Zusammenhang mit einem Artikel davon, den ich für Tlaxcala übersetzte (siehe hier). Sokotra, etwas größer als Schwedens größte Insel Gotland, muss eine zauberhafte Insel in einem Archipel zwischen dem Horn von Afrika und Jemen sein, die 2003 von der UNESCO zum ersten Biosphärenreservat und 2008 zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Kein Wunder, denn der Archipel hat eine reiche Flora und Fauna, darunter viele endemische Arten. Und die Bevölkerung ist ein Volk mit ganz eigener Kultur und Sprache. Aber natürlich haben die Amis den 'linken' Saleh, abgegangener Präsident von Jemen breitgeschlagen, genau dort mitten in das Naturreservat einen Luft- und Flottenstützpunkt bauen zu dürfen. Und bevor er richtig abging, haben sie den Saleh noch breiter geschlagen, dass sie ihn noch weiter ausbauen und 100 000 Mann dort stationieren dürfen. Christoph Hörstel hat dazu einiges zu sagen. Hoffentlich bauen die 50 000 Bewohner eine hohe Mauer um die Basis, damit sie nicht von diesen Verbrechern belästigt werden, wie die Japaner auf Okinawa. Und dieser Stützpunkt wird selbstverständlich dringend gegen die iranische Gefahr gebraucht, weil die Amis erst 45 solcher Stützpunkte rund um Iran haben.

Tja, da kommt automatisch die Frage SYRIEN aufs Tapet. Auch hierzu hat Christoph Hörstel Interessantes zu sagen. Z. B. dass schon Wochen, bevor sich irgend etwas in Libyen überhaupt regte, dänische Jagdflugzeuge bereits in Norditalien für den Libyenkrieg übten!!! Das meldete ich hier vor einem Jahr. Aber wenn dies jetzt von Christoph Hörstel bestätigt wird, hat es natürlich eine andere Durchschlagskraft. Die Beweise, dass alle diese Regime-Changes seit langem sorgfältig geplant sind, häufen sich zu Bergen, was die Mainstreammedien und ihre kongenialen Politiker aber nicht im geringsten stört. Sie posaunen stereotyp in die Welt hinaus, dass der Bashar al-Assad "seine eigenen" bewusst tötet.
Nun ist eine neue Resolution verabschiedet worden gegen das Veto von China und Russland. Aber es gibt Stimmen in Russland, die meinen, eine sorgfältig geplante UN-Friedenstruppe, an der auch Russland teilnehmen würde, wäre denkbar. Da bin ich sehr skeptisch. Wo haben die UN-Friedenstruppen Frieden gebracht? Und wo hätten sie die Russen nicht über den Tisch gezogen? Die Russen haben doch Erfahrung mit konterrevolutionären Partisanengruppen seit der Revolution. Die sollten Assad mal lieber ein paar Experten schicken.
Denn der Westen hält, wie gesagt, eisern an seiner Strategie fest, Syrien als unabhängigen Staat auszulöschen. Und dann könnte man gemeinsam mit den Israelis - die jetzt schon danach geifern - die Hisbollah in die Zange nehmen und sich ungestört dem Problem Iran zuwenden.

Um den IRAN geht es letztendlich auch im nächsten Artikel "Exposing the Israeli-Mossad False Flag Terror Attacks in New Delhi, Tbilisi and Bangkok" von Feroze Mithiborwala. Nun, er sagt natürlich zu Recht, dass die Iraner nicht das allergeringste Interesse haben dürften, in Indien Terroranschläge zu verüben, wo Indien zusammen mit Russland und China dem Boykott der Amis trotzen und Iran sein Öl weiterhin abkaufen werden. Auch andere lukrative Verträge sind zwischen Indien und Iran abgeschlossen worden. Dagegen macht es sehr viel Sinn, dieses gute Einvernehmen zu stören und die Inder, die Georgier und Thailänder gegen den Iran aufzubringen. Und der Autor greift die indischen Behörden an, dass sie die Untersuchungen lahm und in der falschen Richtung führen. Das liegt daran, dass Armee und Geheimdienst in Indien enge, sehr enge Beziehung zu Mossad/Israel haben. Aber es gibt auch starke Kräfte, die gegensteuern.
Nun zum IRAK. Dort haben doch die Amerikaner den Krieg als erfolgreich beendet erklärt. Oder etwa nicht? Nun verlangt das Pentagon aber wieder drei Milliarden Dollar (ganz ruhig - ist ja nur bedrucktes Papier) von der Regierung für seine "Aktivitäten". Komisch, in einem Land, wo man gar nicht mehr ist.
Als nächstes haben wir LIBYEN. Einer der drei überlebenden Söhne Gaddafis, al-Saadi Gaddafi, wurde im Niger über das Satellitenfernsehen Al-Arabiya am 13. Februar interviewt. Er sprach von dem Terror des NTC in Libyen und der weit verbreiteten Unzufriedenheit im Lande. Er sagte, dass loyale Streitkräfte am Kampf gegen den NTC beteiligt sind, und er ist der Meinung, dass sich die Kämpfe ausweiten werden.
Aisha Gaddafi, Muammar Gaddafis Tochter, hat unterdessen von Algerien aus die UNO aufgefordert, die Morde an ihrem Vater und ihrem Bruder Mo'tassim zu untersuchen. Es wird natürlich nichts nützen, aber es wird ein weiteres Steinchen in der Anklage sein, die kommen wird, wenn diese ganze Verbrecher- Bande auseinandergejagt und zur Verantwortung gezogen wird. Ein Verein, der sich demokratisch nennt, und wo eine gekaufte Figur wie dieser Ban Ki-moon im Alleingang für die USA ein Abkommen mit der NATO schließt, das dann öffentliche Gültigkeit erhält. Der alle Untersuchungen zu Iran, die beweisen, dass Iran kein Interesse an einer Atombombe hat, in den Papierkorb wirft und lieber eigene Fälschungen veröffentlicht und weiter zum Krieg hetzt. Pfui Teufel!
Aber wo wir gerade bei Libyen sind. Die Amis haben wieder eine Quelle aufgetan, wo sie Geld klauen können. Und zwar haben sie einen Humayd Abd -al-Salam gefunden, der angeblich al-Saadi Gaddafi finanzielle, logistische und technische Unterstützung gibt. Ja, im Killen und Klauen sind die Amis ganz groß.
Nun will ich mich dem KLIMAWANDEL zuwenden, nämlich dem hoax bzw. Witz von der menschgemachten Klimaveränderung. Ja, das meinen ja eine Menge Leute, die nicht weiter als bis zur Nasenspitze oder vielleicht mal zum Fenster hinausschauen. Dort sehen sie Eis und Schnee - ergo,  das mit der Erwärmung ist ein Witz.
Dann kann man ja eventuell mal den Blick etwas heben und diese Bilder hier anschauen:
Fotos mit Dank von der Uni Bremen
Nowaya Semlja, die riesige russische Insel, die Karasee und Barent-See trennt, ist völlig eisfrei. So etwas hat es noch nicht gegeben, seit 1979 mit den Satellitenaufnahmen begonnen wurde. Dies wurde in gewissem Maße auf der Pazifikseite ausgeglichen, wo das Eis weit in den Pazifik vordrang. Trotzdem wird 2012 ein Winter mit der insgesamt geringsten Eisdecke werden.
Aber das ist nicht alles. Hier ist ein hübsches Video von Grönland, das grüne Land, das seinem Namen alle Ehre zu machen beginnt.
video
So etwa muss es vor gut tausend Jahren ausgesehen haben, als die Norweger und Isländer das Land besiedelten. Ja, und nun können die Grönländer lernen, wie man Salatköpfe pflanzt. Aber zu allem Unglück sind unter den eisfreien Flächen u. a. riesige Mengen Erdöl gefunden worden worden. Und wer steht auch sofort auf der Matte? Richtig - das Brechmittel Hillary Clinton. Na da können sich die Grönlander auf was gefasst machen. Demokratie à la USA und eine versiffte Umwelt.
Aber das ist trotzdem keine Frage, die diskutiert zu werden  braucht. Meinen nämlich sehr viele Leute. Denn die Frage ist geklärt: Es gibt keinen Klimawandel und damit basta. Die nicht hören wollen und dennoch irgendwo anfangen, rumzustochern und zu forschen, die bedroht man mit diesem und jenem und gar mit dem Tod.
Aber um ganz sicher zu gehen, dass das Thema erledigt ist, haben sich ein paar Leute einen geheimen Plan ausgedacht, dass den Kindern in den Schulen per Zwang beigebracht wird, dass der Klimawandel ein Witz ist. Tja, und wer sind wohl diese Herrschaften? Oh, da kommen wir in die richtig feine Gesellschaft: die Koch-Brüder, Microsoft (Bill Gates) und andere Top-Multi-Unternehmen u.a. die Erdölindustrie. Da haben wir dann ja alle Witzbolde beisammen.
Und nun wünsche ich allerseits eine gute Nacht.






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