Dienstag, 19. November 2013

US-Senatoren wollen Olympia-Spiele in Russland verhindern


Stefan Lindgren
18. November 2013


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Eine Gruppe amerikanischer Senatoren haben vom Internationalen Olympischen Komiteee (IOC) verlangt, dass sie ihre Äußerung über das russische Gesetz überprüfen, das homosexuelle Propaganda unter Minderjährigen verbietet.

Die russischen Behörden haben mehrmals den Inhalt und den Hintergrund für das Gesetz u. a. für amerikanische Kongress-Abgeordnete erklärt.

„Das Gesetz diskriminiert nicht sexuelle Minoritäten, sondern sein Ziel ist allein, Kinder vor unpassender Information zu schützen, die für Menschen in dem Alter schädlich sein kann,“ sagt Konstantin Dolgow, der Ombudsmann für Menschenrechte, Demokratie und rechtsstaatliche Prinzipien beim russischen Außenministeriumm ist.

„Russland wird alle Sportler und Gäste, unabhängig von ihrer sexuellen Veranlagung, willkommen heißen,“ sagte Dolgow.

„Gleichzeitig erwarten wir, dass unsere ausländischen Gäste das grundlegende olympische Prinzip befolgen, die Gesetze des Gastlandes zu respektieren.“

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind nach wie vor ein Grund für Strafverfolgung in 76 Ländern. Russland gehört nicht zu diesen Ländern. Außerdem wird Homosexualität in gewissen Ländern mit dem Tode bestraft.

„Aber diese harten Gesetze hindern unsere Partner im Westen nicht daran, mit vielen von ihnen vollständige Beziehungen zu unterhalten,“ bemerkte Dolgow.

In den USA geschehen jährlich über eintausend Verbrechen gegen sexuelle Minderheiten. Menschenrechtsaktivisten sagen, dass dies nur die Spitze des Eisberges sei und dass viele Verbrechen einfach nicht in die offiziellen Statistiken aufgenommen werden.


Interfaks vom 15. November 2013


Quelle




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