Dienstag, 1. Mai 2012

Costa Rica: Die Macht der Entmilitarisierung (Video)


Mit einiger Verspätung, aber niemals zu spät. Eine sehr gute Rede von einem Mann, der den Friedensnobelpreis wahrlich verdient hat - im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten. Eigenartig, dass uns so viele Amerikaner aus Mittel- und Südamerika mit gutem Beispiel vorausgehen, aber unsere westlichen "Zivilisationen" natürlich viel zu arrogant sind, ihnen zu folgen.




Rede des Nobelpreisträgers Óscar Arias
am 17. April 2012 – der Globale Aktionstag gegen Militärausgaben (GDAMS)


Arias billigt den GDMAS und ermutigt alle Menschen der Welt, die Entmilitarisierung zu fordern als ersten Schritt zur Erreichung wahrer Sicherheit für die Menschen und Entwicklung.
Óscar Arias, Präsident von Costa Rica von 1986-1990 und2006-2010, erhielt 1987 den Friedensnobelpreis für seine Friedensanstrengungen in Zentralamerika. Ohne irgendwelche bewaffnete Streitkräfte ist Costa Rica jetzt ein globales Modell für Entmilitarisierung und die erstaunlichen sozialen Vorteile, die dies bietet.



Ich weiss nicht, wieso jedes zweite Video nicht hochgeladen werden kann. Ein Haken bei Blogger, nehme ich an. Kann mir schwerlich vorstellen, dass die Fehler an den Videos liegen, wie es hier immer heisst. Also, bitte hier auf den Link klicken.

Kommentare:

  1. Lieberchen! Das ist nun wirklich ein grausiger Artikel, den Du hier eingestellt hast!
    Du wirbelst gleich drei(!) grundverschieden Themen durcheinander!
    Einem Pubertierling würde ich das ohne weiteres nachsehen - aber du bist doch kein Jüngling mehr, sondern ein ältlicher Mann (wie ich), von dem man doch etwas Durchblick erwarten darf sowie auch ein Minimum an politischer Erfahrung!

    Die drei "Themen", die Du hier einfach durcheinander purzeln läßt, sind diese: a) Anti-Militarismus, b) Pazifismus, c) Kampf gegen eine hochverräterische Großgrundbesitzer-Kaste - oder: "Junker"-Kaste -, die das Land unterdrückt.


    1.) Zum letzen "c" zuerst:
    In den kleinen lateinamerikanischen Ländern (aber auch in Mexiko), ist das Militär ja nicht nach "außen" bzw. auf die Landesverteidigung ausgerichtet. Sonst wäre das Militär in Guatemala, Costa Rica., Panama usw. ja gegen die USA - den militaristischen Bösewicht des Kontinents - ausgerichtet. Das Militär dort ist aber, im Gegenteil, nicht nur in den USA ausgebildet worden, sondern es folgt auch sämtlichen Anweisungen aus den USA. In diesen kleinen Ländern (aber auch z. B. dem großen Mexiko) ist das Militär ausschließlich dazu da, die "Junker"-Kaste am Ruder zu halten, um die Ausbeutung der dortigen Bürger durch die Großgrundbesitzer fortsetzen zu können. Sämtliche Offiziers sind deshalb Söhne aus dieser Junker-Kaste - und keineswegs "Mayas" oder "Mestizen" oder "Mulatten" oder auch nur staatstreue 'weiße' spanische Abkömmlinge.
    Und der Ruf nach Abschaffung des Militärs dort, meint allein den Kampf(!) gegen die hochverräterische, mit der US-Diktatur kooperierenden, ausbeutende Junker-Kaste ebenso wie auch den Ruf zum Kampf gegen die Unterdrückung durch die beherrschende US-Diktatur (die auf Seiten der Junker-Kaste steht).

    Dieser Kampf gegen diese unheilige Allianz der eigenen Herrscherkaste mit der US-Diktatur ist KEINESFALLS "pazifistisch"! Vielmehr ist er 'militant'. Denke nur, bester eet, an die Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN).
    Du, lieber eet, würdest diese Kämpfer vermutlich anmaulen, mit der Ratschlag, doch endlich das schlechte in ihrem aggressivem Verhalten einzusehen und nun friedlich die Waffen zu strecken - und bei der Regierung abzugeben. Und außerdem die Mitkämpfer als "Militaristen" den mexikanischen (oder gualtematekischen) Behörden als 'Feinde des "Pazifismus'' zu benennen.

    Die Ausführungen - und der Erfolg - Óscar Arias' sind unter diesem Sonderaspekt Lateinamerikas zu sehen, ausweislich dessen sehr viele Länder dort von einem Junker-Militär beherrscht werden, daß von den USA aus gelenkt wird und die dortigen Bürger unterdrückt und ausbeutet.
    Die unbedingt zu fordernde Beseitigung des Militärs dort meint nicht "Pazifismus", sondern KAMPF(!) - notfalls bewaffnet - gegen eine hochverräterische US-gelenkte Unterdrückerkaste!

    (wird fortgesetzt)

    j

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  2. (Fortsetzung)

    2.) Zu den Punkten "a" und "b":
    Nun verwechseltst Du, lieber eet, auch noch "Anti-Militarismus" mit "Pazifismus"! Von einem herangereiften Mann erwarte ich da aber etwas mehr Klarsicht!
    Du beschimpfst also die alten Niederländer, die sich mit Waffengewalt gegen die spanisch-habsburgische Okkupation wehrten, als eklige 'Militaristen'. Auch Ho-Tschi-Minh, dem ich sonst kaum zustimmen mag, der aber immerhin sein Land verteidigt hat, ist für dich ein 'Unfriedenstifter'. Auch den Hugo Chavez würdest Du gleich verteufeln, weil er - mit reichlich Waffenkäufen und mit Neustrukturierung des nationalen Verteidigungswesen - den Abwehrsektor stärkt.

    Aber bitte bedenke doch, lieber eet, der Du doch in Westpreußen geboren wurdest: Wenn das Polen in der Zeit vor dem WK II. über eine ernst zu nehmende Verteidigung verfügt hätte, hätten sogar die Nazi-Deutschen vor einem Angriff zurückgeschreckt. Aber da die polnische Verteidigung derart primitiv war, daß die polnische Armee genötigt war, Kavallerie mit Säbeln gegen moderne deutsche Panzer und moderne Waffen einzusetzen, war doch die Unterjochung des Landes vorprogrammiert.

    Wohin Dein schlechter Rat, bester eet, an Gaddafi bzw. die libysche Regierung geführt hat, lesen und sehen wir doch tagtäglich. Nicht in den mainstream-Medien aber doch in den alternativen Medien.

    Ich mag auch den Frieden - aber wichtiger ist mir die FREIHEIT!
    Und Gaddafi werfe ich deshalb vor, daß er seinen großen Einfluß als verehrter Revolutionsführer (er hatte ja keinerlei politisches Amt - die lag bei der libyschen REGIERUNG: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Libyen.htm) nicht geltend gemacht hat, um sein Land endlich verteidigungsfähig zu machen. 'Verteidigungsfähig' meint aber eben nicht nur Waffeneinkäufe im Ausland, sondern auch WEHRPFLICHT und ständiges Fithalten mit Manövern und psychologischer Stärkung des Verteidigungswillen bei jedem einzelnen Bürger.

    Das hat nichts mit "Militarismus" zu tun, sonder ist eher vergleichbar mit einer Tiermutter, die ihr Junges verteidigt. Weil diese den Angreifer womöglich sogar tötet ist die doch nicht gleich eine "Militaristin"!
    Was ist denn der "Militarismus"? Militarismus ist die Verwendung einer militärischen (tatsächlichen oder manchmal auch nur eingebildeten) Übermacht zur Durchsetzung politischer Ziele. Bismarck war ein Militarist! Wieso nahm der den Dänen das prachtvoll regierte Schleswig-Holstein (mit hohen dänischen Investitionen in diese Provinz) weg? Kein Deuschsprachiger wurde dort je von den Dänen diskriminiert.
    Und wenn Bismarcks Argument gewesen wäre ,"ja, das sind ja 'Deutsche'", dann hätte Bismarck gerade Westpreußen sofort an Polen übergeben müssen. Und Elsaß-Lothringen hätte er niemals an sich reißen dürfen.

    Friedrich hingegen war kein Militarist. Denn er marschierte nicht in Schlesien ein, weil er gerade mal seiner Begierde nach Landeroberung frönen wollte.. Vielmehr war Schlesien das Eigentum von Brandenburg-Preußen. Dies aufgrund des "Erbverbrüderungsvertrages" zwischen den schlesischen Piasten und dem damaligen brandenburger Kurfürst (http://lexi-tv.de/themen/geografie/schlesien/zankapfel_europas/2). Bereits der große Kürfürst (und schon dessen Vater) forderten Schlesien von den Habsburgern ständig heraus.
    (wird fortgesetzt)

    j

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  3. (Fortsetzung)

    c) Zur Bekämpfung des MILITARISMUS ist der PAZIFISMUS keine Lösung! Unüberhörbar war doch bei der Abschaffung der Wehrpflicht deswegen angekündigt, weil die Bundeswehr mit einer Berufsarmee 'für internationale Einsätze' besser gerüstet sei, als mit einer Wehrpflichtarmee. Aber die bereits laufenden und die noch gewünschten 'internationalen Einsätze' sind doch eindeutig MILITARISTISCH!
    WO HATTET IHR PAZIFISTEN DENN NUN GEGEN DIE ABSCHAFFUNG DER WEHRPFLICHT BZW. GEGEN DIE BERUFSARMEE PROTESTIERT UND WO SIND EURE MASSENAUFMÄRSCHE DURCHGEZOGEN??

    Daß Nordkorea heute noch nicht besetzt ist, daß der Iran heute noch nicht besetzt ist, daß sogar Syrien heute noch nicht vollständig unterworfen wurde, liegt doch an einer ernstzunehmenden Verteidigungsbereitschaft! Was würde wohl mit der Russischen Konföderation passieren, wenn es dort keine militärische Abschreckung gäbe?

    Ihr Pazifisten wollt das Schicksal Libyens überall in der Welt durchdrücken! Das nehme ich Euch übel!
    NICHTRAUCHER zu sein und VEGETARIER reicht eben nicht in dieser Welt! Auch A.Hitler war Vegetarier und Nichtraucher (http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080112050001AAZ4PlD ).

    j

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  4. Nun hast du aber auf die Pauke gehauen!!! Aber, ich bin weder Nichtraucher, noch Vegetarier, noch Vegan, noch Pazifist. Und nun wollte ich aber mal etwas
    halbwegs Positives reinlegen und nun hast du mir alles putti gemacht.
    Also, im Ernst. Costa Rica hat ja tatsächliches nach Kuba die höchste Alphabetisierungsrate, hohe Lebenserwartung und einen annehmbaren Lebensstandard. Nein, den Sozialismus haben sie nicht. Aber es ist immerhin etwas, die Armee abgeschafft zu haben. Denn wozu soll sie gut sein? Du sagst, um gegen den US-Imperialismus zu kämpfen. Aber schau dir doch mal die Karte an. Alle diese kleinen Länder in Mittel - und Zentralamerika wurden platt gemacht: Grenada, Haiti, Panama, Honduras, Nicaragua. Weder Marx und Engels, noch Lenin und Mao haben gesagt, wie sollten Kamikaze-Kämpfer werden. Und für diese kleinen Länder müsste gelten, dass sie mit an der Einheit der lateinamerikanischen Länder arbeiten - an der Stärkung von Merocsur etc. Nur so könnten sie sich im Schutz der Großen (BRICS-Länder) dem US-Imperialismus entziehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass die alte Parole aus der Zwischenkriegszeit: Keinen Pfennig der Armee. Soldaten sind Mörder! leider verloren gegangen sind. Man muss nicht Sozialist oder Kommunist sein, um gegen den Irrsinn der Rüstung und des Krieges zu sein. Und wenn du mal genauer auf meinen Blog schaust, wirst du finden, dass ich z. B. die neue Bündnis-Politik von China und Russland voll unterstütze, weil sie allein heute den US- Gangstern Paroli bieten können.

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  5. Nein ich hab Dir natürlich nicht alles "putti" gemacht. Vielleicht war ich ein wengerl aggressiv - das tut mir Leid. Aber verschiedene Meinungen machen ja nicht "putti", sondern würzen das Mahl erst.

    Das es Costa Rica relativ gut geht, glaube ich gern. Denn in den lateinamerikanischen Staaten ist das eigene Militär ja zumeist gerade wie ein ausländisches Besatzungsregime (zumal es auch zumeist von den USA dirigiert wird). Und gegen ein ausländisches Besatzungsregime zu sein - und dieses sogar auflösen zu können, hat natürlich nur Vorteile - und ist keineswegs pazifistisch. Auch die französische Resistance war ja nicht für die Abschaffung der französischen Streitkräfte, bzw. pazifistisch - nur weil sie gegen die Nazi-Besatzer waren. Und auch Ho Tschi Minh hat ja durchaus nicht als jemand zu gelten, der grundsätzlich für die Abschaffung nationaler Streitkräfte wäre - nur weil er für die "Abschaffung" der US-Streitkräfte war.

    Costa Rica hat praktisch eine 'fremde', ausländische Besatzerarmee rausgeworfen. Und daß das Prosperität (auch geistige) zur Folge hatte, überrascht mich nicht, sondern ist nur logisch.

    Daraus vermag ich aber nicht zu schlußfolgern, daß auch die Schweden oder die Deutschen - oder auch Kuba(!) - ihre Streitkräfte abschaffen sollten. Denn - zumindest bis jetzt - kann man in Schweden und in der BRD die Landesverteidigung ja nicht direkt als eine 'quasi ausländische Besatzerarmee' betrachten. Insofern sind eben die Verhältnisse in den kleinen lateinamerikanischen Staaten und diejenigen in den europäischen Staaten (Georgien ist da vielleicht eine 'lateinamerikanische' Ausnahme) nicht vergleichbar.

    Auch Kuba hat ja die Invasion in der Schweinbucht nicht durch das Auflösen seiner Verteidigungskräfte (nicht Batistas Armee ist gemeint - sondern Castros Revolutionsbrigaden) abgewehrt, sondern gerade durch die Existenz dieser militanten Brigaden. Wenn man Castro während der Invasion der USA zugerufen hätte, "Castro! Löse deine Revolutionsbrigaden auf! Mach es wie Costa Rica - und alles wird gut werden". Denn hätte Fidel Castro das womöglich nicht hätte glauben mögen.

    "Alle diese kleinen Länder in Mittel - und Zentralamerika wurden platt gemacht: Grenada, Haiti, Panama, Honduras, Nicaragua."
    Ja, lieber eet, da stimme ich Dir ja absolut zu: Diese Länder sollten ihr Militär unbedingt abschaffen, weil es nämlich feindliches, gleichsam ausländisches, Militär ist. Aber gerade die US-Diktatur wird die Abschaffung des dortigen Militärs genau aus diesem Grund zu verhindern suchen.

    Es tut mir leid, wenn ich zu laut "auf die Pauke gehauen" habe. Aber daß z. B. Libyen zerstört wurde und noch wird, gerade WEIL es keinen ernstzunehmenden Verteidigungsgeist und -apparat aufweisen konnte, ging - und geht - mir bis heute einfach an die Nieren.

    Alles Gute Dir!

    j

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  6. Lieber 'J' - ich weiss, dass es nicht böse gemeint war. Bei Libyen kann ich dir nicht ganz zustimmen. Der Verteidigunsgeist war meiner Meinung sehr gut - bedenke mal, dass diese kleine Armee 8 Monate gegen die größten Armeen der Welt Stand gehalten hat, ist einfach phänomenal. Aber sie wurde ja gleich zu Anfang in großen Teilen pulverisiert, wie in Irak auch. Der große Fehler von Gaddafi war, zu gutgläubig gewesen zu sein, was ihm von vielen vorgeworfen hatte. Er dachte, wenn er den Amerikanern entgegenkommt (also auch sein Atomprogramm und seine Raketen abschafft), wird er die Hände frei bekommen für sein großes Afrika-Projekt. Ein verhängnisvolle Fehleinschätzung. Den Vertrag, den die Amis eingehalten haben, den muss man erst noch finden.

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  7. "BEDENKE MAL, DASS DIESE KLEINE ARMEE 8 MONATE GEGEN DIE GRÖSSTEN ARMEEN DER WELT STAND GEHALTEN HAT, IST EINFACH PHÄNOMENAL."

    Ich räume Dir ein, daß dies in der Tat eine außerordentliche Leistung der libyschen Armee war. Was mir fehlte, war eine ernstzunehmende Luftabwehr und eine ernstzunehmende Verteidigung der sehr, sehr langen Küste.
    Im Falklandkrieg gab's doch diese schicke französische "Exocet"-Schiffeversenken-Rakete. Oder diese chinesischen (gerade gegen Schiffe gerichteten) "Seidenraupenraketen", die der Iran vor einigen Jahren gleich in der 'großen Familienpackung' einkaufte.

    "DER GROSSE FEHLER VON GADDAFI WAR, ZU GUTGLÄUBIG GEWESEN ZU SEIN, WAS IHM VON VIELEN VORGEWORFEN HATTE".

    In der Tat. Auch seine Kinder mischten sich gutgläubig unter den europäischen Jet Set und meinten nun dazuzugehören. Vielleicht taten sie das vorübergehend auch. Aber spätestens bei der üblen Behandlung von Hannibal Gadaffi - und insbesondere seiner hochschwangeren Ehefrau - durch die Schweizer Behörden ("Hannibal-Affäre") hatte sich, deutlich sichtbar, der Wind gedreht.

    "DEN VERTRAG, DEN DIE AMIS EINGEHALTEN HABEN, DEN MUSS MAN ERST NOCH FINDEN"

    Ja - eine leider sehr zutreffend Bemerkung!


    j

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