Samstag, 19. Mai 2012

Medwedew: Nationale Souveränität zu verletzen, kann zur „Atomaren Apokalypse“ werden


The 4th Media 18. Mai 2012


Das Prinzip der staatlichen Souveränität beeinträchtigen ist gleichbedeutend mit der Zerstörung der Weltordnung und einem umfassenden Krieg, sogar mit Verwendung von Atombomben, warnt der russische Premierminister Dmitri Medwedew.
„Wir haben viele Beispiele von Beeinträchtigung der Souveränität in den vergangenen Jahren gesehen. Man erinnere sich nur an die militärischen Operationen gegen fremde Mächte in Verletzung der UN-Resolutionen, sowie Erklärungen, dass dieses oder jenes Regime die Legitimität verloren hat – nebenbei bemerkt in den Augen eines fremden Staates statt in den Augen des Volkes – und auch die Einführung von Sanktionen unter Umgehung internationaler Organisationen“, erklärte Medwedew auf dem St. Peteresburger Internationalen Rechts-Forum.
Er betonte insbesondere, dass die Vereinten Nationen, obwohl nicht perfekt, das einzige Instrument  zur Beilegung von Konflikten für die internationale Gemeinschaft sei.
„Wir haben keine andere Plattform, auch wenn das manchen nicht gefallen mag. Es ist die UN-Charta, die Respekt für den Supremat des Gesetzes und die Souveränität der Staaten fordert“, hob Medwedew hervor.
Er sagte ferner, dass überstürzte militärische Operationen gewöhnlich damit enden, dass Radikale an die Macht kommen.
Der Premier fügte hinzu, dass diese Fragen, einschließlich der Situation um Syrien auf dem G8 Gipfel in Camp David vom 18.-19. Mai diskutiert werden.

Quelle - källa - source

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