Montag, 10. November 2014

China kann gefährlichen Seeweg dank neuem Gasdeal mit Russland vermeiden

10. November 2014 
 
Russia's President Vladimir Putin (L) and his Chinese counterpart Xi Jinping shake hands during a signing ceremony at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing on November 9, 2014. (AFP Photo)
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Kollege Xi Jinping nach der Unterzeichnung im staatlichen Gästehaus Diaoyutai in Beijing am 9. November 2014 (AFP Photo)
Lin Shaowen von China Radio International sagte dazu:

"Es ist ein Deal, der zur rechten Zeit kommt. Während China nach neuen Quellen such, sucht Russland nach stabilen langfristigen Märkten, die zuverlässig sind. Wir haben beide einen Deal gemacht, der für Jahrzehnte dauern wird. Das sind gewiss gute Nachrichten für unser beider Ökonomien."
Russland und China haben sich auf einen zweiten Gasdeal geeinigt, die sogenannte westliche Route. Präsident Wladimir Putin und der chinesische führer XI Jinping unterzeichneten ein Memorandum der Verständigung beim Asien-Pazifik-Gipfel in Beijing. Der Deal wird wahrscheinlich im nächsten Jahr unterzeichnet und wird eine jährliche Lieferung von 30 Mrd. Kubikmetern Gas an China sicherstellen.


RT: Russland und China steuern ihren zweiten großen Gasdeal an. Wie groß ist dies Abkommen? Was bedeutet es für Russland, China und den Rest der Welt?

Brendan O'Reilly: Für Russland und China ist er von großem gegenseitigen Interesse. Russland hat ungeheure Reserven an Naturgas und anderen Energie-Ressourcen und China braucht dieses Naturgas, um seine Ökonomie in Gang zu halten, die immer noch sehr robust läuft.

RT: Warum wendet sich China an Russland und nicht an Europa?

BO: Eine der attraktivsten Dinge an dem russischen Gas für die Chinesen ist die Tatsache, dass es über Land transportiert werden kann. Die meisten von Chinas Energie-Ressourcen werden auf dem Wasserweg über den Pazifik importiert und diese Route wird etwas von der US-Militärpräsenz im Pazifik bedroht. Und zudem gibt es gegenwärtig dort eine Menge von territorialen Streitfragen zwischen Japan und China und verschiedenen anderen Ländern in dem Ostchinesischen Meer und in dem Südchinesischen Meer. Im Grunde kann China durch die Stärkung der Energie- Bande mit Russland den gefährlichen Seeweg vermeiden.

RT: Europa braucht sich keine Sorgen machen. Es gibt genug Gas, um sowohl den Osten als auch den Westen zu beliefern, nicht wahr?


BO: Theoretisch ja, aber offensichtlich kann Russland von dieser Entwicklung in China sehr viel gewinnen, weil bisher der größte Teil des russischen Gases nach Europa exportiert wird, und jetzt Russland einen zweiten großen Käufer bekommt, was die Nachfrage-Situation sehr verbessert.



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Quelle - källa - source

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