Freitag, 9. September 2011

Libyen: Weiterhin NATO-Terrorbombardements à la Bomber Harris



Die Einwohner der Städte Sirte und Bani Walid unterliegen seit 10 Tagen einem NATO-Dauerbombardement wie Ende des zweiten Weltkriegs in deutschen Städten, um die Anerkennung des Rebellenrates zu erzwingen. Am Eid-Feiertag wurden allein in Sirte 1000 betende Personen von der NATO ermordet. In Alajelat sind 400 bei einem Nachtangriff umgekommen. Seit 3 Tagen wird nun auch die friedliche Wüstenstadt Sabha bombardiert, welche die bisherigen Übernahmeversuche der Rebellen immer abzuweisen wußte.

General Khamis Gaddafi operiert nun wieder mit schwerem Kriegsgerät – auch Panzern – bei Zawiah (50 km von Tripolis) sowie seit dem 4. September in Tripolis-West. Dort sollen alle Rebellen-Checkpoints aus Angst vor Nachtattacken verlassen sein. Die Stadt hat sich laut internationalen Beobachtern in eine Geisterstadt verwandelt. Täglich fliehen zehntausend und mehr Bürger vor dem Krieg und den Terrorangriffen über die algerische und tunesische Grenze. Die libyschen Krankenkäuser benötigen dringendst Arzneimittel.
Aktuell werden auch aus Benghazi Neuigkeiten bekannt: dort hat der Stamm des ermordeten Generals Younis, die Obeidi, den Sitz der NTC-Regierung angegriffen. NATO-Kampfhubschrauber hätten den Aufstand jedoch wieder einmal niedergeschossen. Den Aussenminister Obeidi haben die Rebellen kürzlich verhaftet. My-metropolis meldet unter Bezug auf Twitter:
Die Kämpfe in Benghazi sollen von den Mitgliedern des Obeidi-Stammes geführt werden (die Younes-Geschichte) – auch in Tobruk soll das Hotel der sich dort aufhaltenden TNC-Mitglieder angegriffen worden sein.

Die NATO soll in Ajdabiyah auf der Straße Richtung BREGA ein GEMETZEL unter den – ACHTUNG!!! – REBELLEN !!! – angerichtet haben
BildunteKalifa Hefter - libyscher Exilant, CIA-Mitarbeiter und ranghoher Rebellen-Feldkommandeur. Steht unter dem Verdacht des Kinderhandels.rschrift hinzufügen
Es scheint etwas sehr Bitteres zwischen dem NTC und seinen agierenden Fraktionen vorgefallen zu sein, weil heute mehrere Quellen von Auseinandersetzung zwischen den Rebellen berichteten. Auch zahlreiche tote NATO-Briten und Franzosen soll es dabei gegeben haben. Welche Rebellen-Gruppierung da genau aufeinander schiessen, ist bislang unbekannt.
Erbitterte Kämpfe werden aus Najelat nahe der tunesischen Grenze gemeldet. Die Strasse zwischen Tunez und Somal wird als von libyschen Truppen kontrolliert gemeldet. Ebenso das Gebiet von Al Jufra bis Gath.
Auf dem politischen Parkett wurde ein neuer Treppenwitz geboren: Der Leiter des französischen Außenministeriums, Alain Juppe, ist der Auffassung, dass die UNO eine Entscheidung über die Einstellung der NATO-Operation in Libyen treffen muss. Er behauptete, dass der Zweck dieser Operation gewesen sei, die Gaddafi-Diktatur zu stürzen und die Zivilisten vor seinen blutigen Repressionen zu schützen(???). NATO-Truppen haben den libyschen Menschen nun Sicherheit gebracht. Heute sei die Aufgabe abgeschlossen und die Libyer sind in Sicherheit (???).
In Sicherheit wird Libyen erst sein, wenn der letzte feindliche Schuh das Land verlassen und die NATO-Mörder ihre völkerrechtswidrigen Terror-Bombardements beendet haben. Die flächigen Wasser- und Stromsperren nur als kleines Beispiel sind NATO-geplante Gipfel der Unmenschlichkeit im Bezug auf Zivilschutz! Wie lange kann der Genozid an den Schwarzen verschwiegen werden? Die Welle dieser Monstrositäten ist endlos und wird immer höher, um eines nahen Tages brutal in die NATO-Länder hineinzuschwappen und sich dort blutig zu entleeren. Das Mittelmeer wird bald nicht mehr gefahrlos zu befahren sein.
Danke Sarkozy, Danke Cameron, Danke Obama, Danke Rothschild, Dank euch allen…

Keine Kommentare:

Kommentar posten