Montag, 16. April 2012

Syrische Rebellen verletzen Waffenruhe


Syrische Rebellen verletzen Waffenruhe
von Stephen Lendman
am 14. April 2012


Es war zu schön, um zu dauern. Am ersten Tag verletzten die Rebellen die Waffenruhe. Tadelt die schmutzigen Hände Washingtons. Sie manipulieren alles, was passiert.
Sie wollen nicht Frieden und Stabilität dulden. Regimewechsel verlangt, die Schuld Assad zu geben. So sieht das häßliche Gesicht des Imperialismus aus. Dahinter steckt eine Drohung, die zu furchtbar ist, um sie zu ignorieren.
Internationales, rechtsstaatliches und das US-Gesetz werden verletzt. Unabhängige Regime gestürzt. Krieg ist Politik. In seiner ganzen Geschichte hat Amerika zuhause und im Ausland Krieg geführt. Ungezählte Millionen sind gestorben. Ihre Zahl steigt täglich.

Amerika ist keine Demokratie. Es ist ein Mord-Maschine, ein Polizeistaat, ein skrupelloser Hegemon, der ein Land nach dem anderen verwüstet für die unumschränkte Herrschaft.
Er ist der Boss, ein Straßengangster, wie er im Buche steht. Was er sagt, wird gemacht. Übertreter werden bestraft. Die Menschheit ist bedroht.
Jetzt droht Syrien und Iran sein Zorn. Erwartet das Schlimmste. Es kommt, dann die Katastrophe. Die NATO-Mächte ignorieren die Drohung. Am 12. April diskutierten Obama und der französische Präsident Nicolas Sarkozy Iran und Syrien.
Beide beschuldigten Assad, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Sarkozy und der englische Premier David Cameron forderten einen „Wechsel an der Spitze“. Der britische Außenminister William Hague sagte, wenn Gewalt ausbricht, „werden wir wieder zum Sicherheitsrat gehen mit einem neuen Versuch, eine Resolution zu Syrien zu erhalten. Wir werden unsere Hilfe für die Opposition verstärken“.
Obama und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel fordern „resolutere“ Aktionen. Diese und ähnliche Kommentare bedeuten nichts Gutes.
Am 13. April schrieb die New York Times unter der Überschrift „Waffenruhe im Test durch Berichte von syrischen Zusammenstößen“:
„... es wurden einige tödliche Treffen berichtet“. Pro-westliche „Aktivisten“ behaupten, Kämpfe traten in Gebieten auf, die „unter Ausnahmezustand stehen, mit Panzereinsätzen, bewaffneten Checkpoints und Scharfschützen auf Dächern“.
Die Times Schreiberlinge sparen nie an Übertreibungen. In den wichtigsten Fragen werden getürkte Nachrichten statt Wahrheit und Enthüllung gebracht. Der Schutz von Syriern wird denunziert. Man stelle sich vor, wie es ohne den Schutz aussähe. Gegenwärtige und frühere UN-Generalsekretäre wiederholen Times-Reden.
Kofi Annan und Ban Ki-moon deuten mit Fingern in die falsche Richtung. In Genf sagte Ban: „Die Bürde liegt bei der Regierung Syriens zu beweisen, dass ihre Worte diesmal mit den Taten übereinstimmen“.
Ihre Streitkräfte und Panzer müssen sofort in ihre Kasernen zurückkehren“, fügte er hinzu. Mit anderen Worten, die Zivilisten ohne Schutz zurücklassen. Wie Annan heuchelt Ban nicht zu zeigen, auf welcher Seite er steht. So haben sie ihre Jobs bekommen.
Am 13. April schrieb AP: „Die Waffenruhe in Syrien hält den zweiten Tag. Demonstranten rufen zu Massendemos auf, um das Regime zu testen“ und weiter:
„Syrische Truppen kämpften mit Rebellen nahe der türkischen Grenze am Freitag, aber Aktivisten sagten, der kurze Zusammenstoß schien eine isolierte Verletzung der fragilen Waffenruhe zu sein bei Anbruch des 2. Tages“.
In Wirklichkeit plant Washington mehr Gewalt. Die Ausbrüche folgen Plänen des Imperiums. Die Wirklichkeit wird den Optimismus ersetzen. Natürlich wird Assad die Schuld gegeben.
Die Opposition fordet zu anti-Regierungs-Demo auf. Friedliche Demonstrationen sind erlaubt. Gewalt wird verantwortlich begegnet. Kein Land duldet so etwas.
Das Imperium plant seinen nächsten Zug. Am Ende ihres 2-tägigen Gipfels nannten die G8-Führer die Waffenruhe einen ersten Schritt. Hilary Clinton greift Assad gnadenlos an. Sie beschuldigte ihn, die Bedingungen des Friedens-Plans zu verletzen, und sagte:
„Der Annan-Plan ist nicht ein Menu an Optionen, sondern eine Reihe von Verpflichtungen. Die Last der vollständigen und sichtbaren Erfüllung aller dieser Verpflichtungen trägt das Regime. Es kann sich nicht etwas herauspicken.
Um sinnvoll zu sein, muss diese scheinbare Ruhe zu einem glaubwürdigen politischen Prozess und einem friedlichen, demokratischen Übergang führen.
Wir bleiben fest entschlossen, dass der Krieg des Regimes gegen das eigene Volk endgültig aufhören muss und der politische Übergang  beginnen  muss. Assad muss gehen und das syrische Volk muss die Chance haben, seine eigene Zukunft zu bestimmen.“
Mit anderen Worten, so akzeptiert Washington nur eine Option – Regimewechsel. Alle Mittel werden eingesetzt, um das zu erreichen, auch Krieg. Er kommt, wenn die jetzigen Pläne fehl schlagen. Sechs G 8 Länder unterstützen ihn. Russland und China sind gegen eine Intervention, Rebellengewalt und Krieg. Bisher haben sie ihn verhüten können. Aber wie lange noch?
Es wird härter kommen. Das imperiale Washington wird nicht aufgeben. Die Ereignisse vor Ort werden manipuliert. Orchestrierte Vorfälle werden folgen. Größere Ausbrüche sind zu erwarten. Direkte NATO-Intervention wird folgen. Vielleicht von der Türkei initiiert.

Premier Erdogans Angriffslust deutet es an. Er fordert offen zur Intervention auf. Er zitiert Artikel 5 der NATO-Charta, dass die Allianz „die Verantwortung zum Schutz der türkischen Grenzen trägt“.
Am 12. April schreibt 'Today's Zaman' unter 'Die Türkei sagt, der Annan Plan ist nicht eingehalten
„Erdogan sagte, Assad hat nicht die Waffenruhe eingehalten. Annans Plan enthält sechs Punkte. Ich denke nicht, dass der Plan umgesetzt wurde. So sieht es keineswegs aus.“
Ein anderer Artikel in 'Todays Zaman' vom selben Tag lautet 'Türkische Opposition klagt die Regierung wegen der Syrien-'Kriegshetze' an' und schreibt: „Der Führer der Oppositionspartei der 'Republikanische Volkspartei (CHP)' Kemal Kilicdaroglu sagte ' die türkische Republik hat niemals so viel Kriegshetze wie jetzt betrieben“. Er weist eine Intervention in Syrien zurück. Er ist gegen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder.
Er klagte Erdogan an, „die Kriegstrommel zu schlagen“. Er fügte hinzu, dass die regionale Einmischung die Beziehungen zu Irak, Iran und Syrien beeinträchtige. Er möchte, dass die Türkei eine friedliche Konfliktlösung unterstütze
Auch der Vorsitzende der 'Frieden und Demokratie Partei (BDP)' Hasip Kaplan erklärte, dass die pro-Krieg Haltung der Türkei gefährlich sei. Ihre Unterstützung mache den Krieg wahrscheinlicher.
Am 12. April zitierte Press TV das syrische Staatsfernsehen: „Bewaffnete Männer haben einen Beamten der Stadt al-Mazareeb ermordet“. Zeugen sagten, Naser Bhkeit Naser sei von einem vorbeifahrenden Auto ohne Nummernschilder aus erschossen worden.
 Andere Rebellen „töteten einen Armee-Offizier und verwundeten 24 Soldaten bei einem Angriff auf einen Militärbus in Syriens zweitgrößter Stadt Aleppo.“
Außerdem „griffen Terroristen ein Polizeiauto mit einem Sprengkörper in Idleb in der Region Wadi Haj Khaled am Donnerstag an, wobei eine Anzahl von Polizisten verletzt wurden“.
Brigadegeneral Walid Jouni wurde in Jaramana nahe Damaskus getötet. Syriens Innenministerium sagte, Terroristen hätten ihn zuhause angegriffen.
Das syrische Fernsehen sagte, bewaffnete Gruppen „intensivierten kriminelle Operationen im Versuch, Syrien zu destabilisieren und den Frieden zu torpedieren“. Man kann größere Ausbrüche erwarten. Assad bekommt die Schuld.
Syriens UN-Botschafter Bashar al-Jaafari sagte, seine Regierung teste die Glaubwürdigkeit der Länder bei der Unterstützunge der Waffenruhe-Bedingungen.
„Weil sie enttäuscht sind, wetten sie immer noch auf jede Möglichkeit, den Plan zu sabotieren.
Ich möchte mich auch auf einige arabische und regionale Länder und einige internationale Mächte beziehen, weil die syrische Krise lokale, arabische und regionale, sowie eine international Dimension hat.
Folglich ist es nicht genug, dass die syrische Regierung ihre volle Verpflichtung gegenüber dem Annan Plan zeigt, sondern alle Seiten uns deutlich und unzweideutig beistehen.“
Er sagte auch, dass Länder, die skeptisch gegenüber Syriens Entschlossenheit sind, den Konflikt wollen und nicht Frieden. Sie sind für die gewalttätigen Vorfälle verantwortlich. Er beschuldigte sie sogenannten Freunde Syriens, ein Komplott zum „Sturz“ der Regierung zu schmieden.
Die Bewaffnung und Finanzierung der Rebellen enthüllt ihre wahre Tagesordnung. Syrien ist „ein Opfer diplomatischer und politischer Medien“ und einer terroristischen Aggression. „Wir haben eine Menge Beweise und Zeugnisse, die jene Länder in Verlegenheit bringen werden, die den Terror in Syrien gesponsort haben, aber wir werden sie zur gegebener Zeit enthüllen.“


Abschließender Kommentar
Washingtons Pläne zum Regimewechsel in Syrien gelten weiterhin. Sie sind langfristig. Andere Länder sind auch im Visier. Unabhängige Länder werden nicht toleriert.
Die Priorität lautet, sie mit Marionettenregimes zu ersetzen. Alle Strategien werden angewandt, auch Krieg. Syrien ist das erste Ziel, dann Iran. Annans scheinbarer Friedensplan liefert den Deckmantel.
Frieden und Stabilität machen Amerikas Plan zunichte. Relative Ruhe wird bald enden. Die Ausbrüche werden größer werden. Eine NATO-Intervention steht zu erwarten. Die Türkei ist die wahrscheinliche Sturmtruppe. Washington zieht die Fäden. Seine schmutzign Hände jucken nach mehr Schlächtereien und Zerstörung.


Schikanen sind die Spezialität der USA.Das Schlimmste kommt noch. Jede Wette.

Quelle - källa - source

2 Kommentare:

  1. Als Syrer, der in Deutschland war, legen wir grosse Hoffnung an das deutsche Volk, das immer hinter Frieden stand.Die Manipulation der Medien hat bis jetzt grosse Erfolge bekommen. Die Demokratie und Meinungsfreiheit sind unter wichtiger Probe gestellt. Seit mehr als einem Jahr verfaelschen die Medien im Westen die Wahrheit ueber Syrien und die Daemonisierung syrischer Regierung und Praesident geht im vollen Gange. Seit Ende des II WK. wurden alle westlichen Kriege gegen unabhaengige Laender auf der Basis einer Luege gefuehrt. Soll die syr. Krise diesen barbarischen Kriege ein Ende machen? und Zwei Polensystem bringen?

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  2. Leider muss ich sagen, dass das deutsche Volk sich gerne zum Krieg verführen lässt, wie man jetzt auch wieder sieht, wo sie als Söldner der USRAEL/NATO in Afghanistan "kämpfen" (für mich ist es morden). Sicher gab es oft eine Menge Friedenswillige IM VOLK, nur konnten diese sich meist nicht durchsetzen gegen die Kriegshetzer und Kriegsprofiteure in Regierung, Industrie und Finanzwesen.

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