Satya Sagar hat Recht – uns wird regelmäßig eine Farce
vorgespielt, damit die eigentlichen Absichten nicht ans Licht kommen.
Im Fall Indien spricht er es ja aus, dass es die pure ABSICHT ist.
Die Armen sollen arm bleiben und in ihrem Dreck verrecken, damit sich
die Einprozenter in ihrer All-Macht sonnen können. In der WHO gibt
es ja auch kluge Menschen, die genau wissen, was getan werden müsste.
Aber sie bekommen ja schon Schläge, wenn sie China loben und deren
Maßnahmen würdigen. Leider kann man über seine Satire kaum lachen.
SARS, Kriege und die Farce
Satya Sagar
1. Februar 2020
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| Die Maske gibt das gute Gefühl, etwas getan zu haben. Die Mikroben unter der Maske haben es jedenfalls schön warm. |
Vorbemerkung: Die globale Aufregung und Angst vor dem Coronavirus erinnert an die ähnliche Panik wegen SARS, die Vogel- und die Schweinegrippe in den vergangenen 1 1/2 Jahrzehnten. Angetrieben durch Halb-Wahrheiten, wenig Qualitätsdaten, sensationelle Medienprodukte sind diese Pandemien der Idiotie im besten Fall und geopolitische Verschwörungen im schlimmsten Fall. In diesem Zusammenhang legen wir nochmals einen Artikel über die SARS auf, der im Zusammenhang mit dem US-Krieg gegen Irak entstand. Es ist eine Story, die typisch geworden ist für alle globalen Angstmachereien unserer Zeit.
Die Depression überfällt mich an einem warmen und feuchten Abend in Bangkok. Ich bin gerade mit dem Abendessen fertig in dem Gedränge des Sukhumvit- Geschäftsviertel, mein Kopf voll mit dem Krieg gegen den Irak und da sehe ich diese Leute mit ihren Gesichts-Masken.
Vor ein paar Wochen wäre jeder, der in dieser Stadt ein Tuch vor dem Gesicht trägt, als Dschihadist gebrandmarkt worden, als ‘möglicher arabischer/ muslimischer/ dunkelhäutiger Terrorist mit dunkelen Absichten’. Die Stadt war schon lange vor Beginn des Krieges gegen den Irak in Alarmbereitschaft, um zu verhindern, dass "arabisch aussehende" Menschen schlimme Dinge tun - zum Beispiel arabisch auszusehen.
Gerade zur Zeit des anglo-amerikanischen Angriffs auf den Irak wäre die gesamte Stadt evakuiert worden, wenn sich in Bangkok ein "Araber" hinter einer Maske befunden hätte.
Anscheinend nicht mehr. Seriöse Menschen tragen heute in Thailand, Singapur, Malaysia und Hongkong Masken. Tatsächlich sagen sie, dass sie sich vor SARS retten müssen - dem grippeähnlichen Virus, der in Südostasien große Teile der Bevölkerung in Panik versetzt hat. Touristen sagen ihre Reisen in Scharen ab, Schulen werden geschlossen, die Wirtschaft bricht zusammen, Regierungen in der Krise, und die Chinesen - oh jene "Super-ansteckenden Chinesen" - werden überall abgewiesen.
Plötzlich packt mich eine irrationale Panik. Meine Güte – es gibt keinen Ausweg.
Wenn die Apostel des Armageddon, die das Weiße Haus leiten, dir nicht einige mysteriöse bösartige Mikroben beschaffen, dann schon. Für einen flüchtigen Moment, einen tief gefrorenen Moment, verliere ich die Hoffnung. Wir sind am Ende. Sie werden uns so oder so erwischen.
Darum geht es in der neu/ALTEN kolonialen Weltordnung - völlige Hilflosigkeit für uns einfache Bürger. Gefangen zwischen SARS und ihren Kriegen wird der einzige sichere Ort bald – ihr habt es erraten - auf dem Planeten Mars sein.
Ja, die Menschen, die ich mit diesen Masken gesehen habe, haben ein Recht darauf, sich zu schützen. Ich werde sie in keiner Weise verspotten. Um Voltaire zu paraphrasieren, ich glaube nicht, dass diese Masken ihnen medizinisch in irgendeiner Weise helfen, aber ich werde ihr Recht, sie zu tragen, bis zum Tode verteidigen. Und dann gibt es so viele von IHNEN da draußen, die es sowieso verdienen, dass man ihnen dauerhaft eine Maske auf das Gesicht setzt (damit wir nicht ihre ‘blutigen Lippen sehen’ müssen).
Ja, es gibt diese Mikroben, und viele von ihnen sind gefährlich. Ja, Menschen sind gestorben und tun es immer noch. Und es ist in der Tat wahr, dass wir wirklich nicht wissen, wie diese Pandemie sich entwickeln wird. Es gibt ständig Hinweise auf den großen Ausbruch der Grippe nach dem Ersten Weltkrieg, bei dem schätzungsweise 20 bis 40 Millionen Menschen starben. Wird SARS so groß sein?
Ich bin mit keinem indischen Weisen verwandt und kann solche Dinge nicht vorhersagen. Aber ich wette, dass weder die ‘medizinischen Experten’ noch die ‘Medien’ uns eine wirkliche Vorstellung davon geben können, was passieren wird. Angesichts der spärlichen Informationen, die über SARS vorliegen, ist das alles nur eitle Spekulation - eine Aktivität, mit der EINIGE Leute normalerweise viel Geld verdienen.
Selbst wenn man von dem zutiefst deprimierenden Gedanken ausgeht, dass im Laufe des nächsten Jahres ein Großteil der Menschheit durch SARS ausgelöscht werden wird (so deuten die Medien an), sollten wir uns von diesem herannahenden Abgrund entfernen, tief durchatmen (nur zu, tut es, solange es noch sicher ist), um über ein paar Fragen zu anderen Aspekten dieses PANDEMONIUMS einer Pandemie nachzudenken.
Zuerst den Kontext: Warum sind wir so voller Angst vor DIESEN Mikroben und nicht vor den Dutzenden anderen Wegen, bei denen Menschen vollständig vermeidbare Tode sterben?
Für alle, die diese Fakten noch nicht kennen, lasst sie mich aufzählen:
250 000 bis 500 000 Leute sterben jedes Jahr in der Welt an ganz
gewöhnlicher Grippe, der gewöhnlichen ‘Garten’ Variante. Allein
in den USA mit all ihren vorhandenen Impf- und medizinischen
Versorgung, tötet die Grippe jährlich 36000 Menschen.
